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Thema: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

  1. #1
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied (gewerblich)
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    Avatar von chamenos
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    Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

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    Da ja nun mittlerweile in so gut wie jeder Kaufberatung für Outdoor-, Survival- und Sonstwas-Messer als nötiger Verwendungszweck das Batonig eingefordert wird (also das Aufspalten von Baumstammabschnitten indem man das Messer mithilfe eines Knüppels durch das Holz treibt).
    Und da ich so etwas nicht ein einziges Mal in den letzten 25 Jahren in freier Wildbahn auch nur im Ansatz in Betracht gezogen habe würde es mich echt mal interessieren: Wer bitte macht das wirklich, - und warum?

    Und bitte keine Antworten ala: "Ich mache das mit jedem neuen Messer in meinem Reihenhausgarten um es zu testen." Ihr Messertester seid hier nicht angesprochen

    Mich würde wirklich interessieren wer von euch Pfadfindern, Jägern, passionierten Wanderern und "viel in der Natur seiern" (also alle, die schon mal mehr als 48 Stunden am Stück "draußen" waren (ohne Basislager/Wohnwagen oder Hütte)) sowas schon mal echt gemacht hat und aus welchem Grund.

    Wenn ich bei Minus 20 Grad im Winter oder im bei 32 Grad im Hochsommer meine Touren gemacht habe, musste ich kein Holz fürs Feuer oder das Biwak spalten. Auch nicht zum Löffel-schnitzen oder für Behelfsheringe. Das Zeug fand sich eigenlich immer in passenden Abmessungen.

    Ich weiß, - Youtube ist voll mit Filmchen übers "batoning" und jeder der aktuellen Survival-Gurus hat da seine eigene Vorstellung.......... aber mich beschleicht das Gefühl als wäre das reines Stubenhocker-Futter.
    Irgendwie muss man sich ja von dem "Survival-Wissen" der 80er Jahre abheben

    Gruß
    chamenos
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  3. #2
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Weil das:

    nicht so der Burner ist! *schenkelklopf*
    [/spass ende]

    Was mich dabei immer wundert ist dass es scheinbar kein Problem ist eine Säge mitzuschleifen, aber ein Beil dann doch zuviel Gewicht zu sein scheint. Bin zwar nicht so der Survivalist, aber im Wald findet sich eigentlich genug um ein Feuer auch ohne Messer-durch-Holzbloch-treiben in gang zu bekommen, und wenns mal läuft kann man was ungespaltenes draufschmeissen.

  4. #3
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Sehe ich ähnlich. Nutnfancy et alii reiten da ziemlich drauf rum, angeblich wäre (grad im Winter) das Holz außen zu nass und würde nicht brennen. Wobei wir beim Bund trotz reichlich Schnee genug trockenes Gestrüpp gefunden haben, um dünne und mittlere Zweige zu entzünden bzw soweit zu trocknen, dass sie brennen. Dann kamen die größeren Stücke dazu und die haben dann auch irgendwann gebrannt. Wir haben auch ein Stück Holz gespalten, wobei dann ein Feldspaten drauf ging.

    Also alles ein wenig gehypet (so kennt man es doch heutzutage, ich sage nur Autotür) zumal man Holz auch mit einer Säge spalten kann: hab ich zwar noch nicht ausprobiert, aber man sägt das Stück Holz zur Hälfte an und schlägt es dann auf eine harte Oberfläche. Durch die entstehenden Scherkräfte verabschiedet sich die Hälfte auf der angesägten Seite.


    Ookami

  5. #4
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Die Notwendigkeit ist mir auch noch nicht untergekommen. Wo es dickes Holz zum Spalten gibt, findet man auch dünnes zum Anheizen.

    Gruß

    Uli

  6. #5
    Registrierter Teilnehmer Avatar von klingler
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zum Grill anheizen bediene ich mich hin und wieder des Batoning um Feuerholz zu spalten. Ist keine echte Outdoor/Survival-Anwendung, da das Holz schon in halbwegs handlichen Stücken vorliegt.

    Wenn ich draußen einem Stock ein ebenes Ende verpassen will, dann treibe ich auch ein Messer quer zur Faser mit einem Schlagholz hindurch.

    So gesehen find ich es zumindest nicht verkehrt, die Technik zu kennen. Mittels Batoning komme ich eben auch mit einem kleinerem Messer so zurande, dass das größere Messer zu Hause bleiben kann.

  7. #6
    Registrierter Teilnehmer MF-Lampentester
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    Avatar von HankEr
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von chamenos Beitrag anzeigen
    Da ja nun mittlerweile in so gut wie jeder Kaufberatung für Outdoor-, Survival- und Sonstwas-Messer als nötiger Verwendungszweck das Batonig eingefordert wird (also das Aufspalten von Baumstammabschnitten indem man das Messer mithilfe eines Knüppels durch das Holz treibt). [...] Mich würde wirklich interessieren wer von euch Pfadfindern, Jägern, passionierten Wanderern und "viel in der Natur seiern" (also alle, die schon mal mehr als 48 Stunden am Stück "draußen" waren (ohne Basislager/Wohnwagen oder Hütte)) sowas schon mal echt gemacht hat und aus welchem Grund.
    Outdoor ist ja ein vielschichtiger Bereich. Wenn ich nur aus dem Rucksack lebe dann brauche ich die Technik nicht, aber wenn ich doch ein Basislager (Jagdhütte, Campingplatz mit Brennholz, ...) habe (was bei mir weit häufiger vorkommt) ...
    Zitat Zitat von klingler Beitrag anzeigen
    Zum Grill anheizen bediene ich mich hin und wieder des Batoning um Feuerholz zu spalten. Ist keine echte Outdoor/Survival-Anwendung, da das Holz schon in halbwegs handlichen Stücken vorliegt.
    ... dann sehr wohl. Dann ist es einfach die schnellste Möglichkeit nur mit einem Messer ein paar schwächere Späne zu erzeugen.

    Klar kann man jetzt sagen, "was ist das denn für eine Jagdhütte/ein Campingplatz wo es kein Beil für sowas gibt?". Tja, aber solche Sachen sind öfter mal nicht auffindbar oder man ist ganz einfach zu faul sie extra zu holen oder danach zu Suchen wenn ein Griff zum Messer und zu zwei Holzstücken reicht.
    "Wer zweifelt, detoniert nicht" --Dieter Nuhr

  8. #7
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Runde Äste brennen einfach schlechter an als gespaltene. Deshalb nehme ich auch mein Fahrtenmesser, um nen 3cm-Ast zu halbieren oder nen 5er zu vierteln. Die Äste sind dann aber schon auf handliche Längen geschnitten. Ab und zu muss das Messer dann auch mit nem Aststück geklopft werden.

    Ob ich sowas aber als "batoning" bezeichnen würde? Nein, ich denke nicht.
    Mein gebräuchtlichstes Messer unterwegs ist ein nordisches handmade mit 9cm Klingenlänge

  9. #8
    Registrierter Teilnehmer Avatar von D.Frentzel
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Hallo,
    ich habe Batoning letztes Jahr beim Camping Lagerfeuer in Bayern das
    erste mal praktiziert.
    Ich fand es hat einfach was archaisches einen "Extra" Knüppel zu fertigen mit dem man 1. ein Messer zum spalten von Holz verwenden kann.
    2. Kann man ihn auch als Grabe Stock verwenden.

    Ich muss aber Chamenos recht geben und mittlerweile bin ich irgendwie auch davon infiziert. Das wenn ich mir ein Camping Messer ansehe überlege ich ob es zum Batoning ebenso geeignet ist. Wieder mal so eine Mode Erscheinung wie Große Messer nach dem ersten Rambo Film.

    Gruß Dirk

  10. #9
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Ein "Fred", der mir aus dem Herzen spricht. Ich war schon oft wochenlang mit dem Kanu oder zu Fuss in der abgeschiedenen Wildnis in Alaska oder im Yukon unterwegs. Ich muss aber auch hinzufügen, dass ich nie in einer Situation war, die unter "Survival" zu zählen wäre. Es kommt mir schlicht und einfach keine Gelegenheit in den Sinn, wo ein Spalten des Holzes notwendig oder sinnvoll gewesen wäre. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass das Holz nach längeren Regenperioden dermassen angefeuchtet ist, dass zum Anzünden des Feuers trockenes Kernholz gewonnen werden muss. Aber dann würde ich vorher noch zu Birkenrinde oder eben Tannenreisig greifen.

    Ich habe auf meinen Touren auch noch keine Axt verwendet, ich sehe den Sinn nicht ein; die Äste für's Feuer breche ich mit dem Fuss, dafür muss ich keine Angst haben, aus Unachtsamkeit einen Unfall mit der Axt zu provozieren. Dafür habe ich eine Säge dabei; die benötige ich aber höchstens, um "Sweepers" (umgekippte Bäume, die vom Ufer aus ins Wasser ragen) abzusägen, falls ich zu Faul zum Tragen bin und Treideln möglich ist.

    Generell würde ich im Busch auf alle Tätigkeiten verzichten, die mein Material beschädigen oder mich verletzen könnten. Dazu gehört aus meiner Sicht auch das "chopping" etc. Generell werden die Anforderungen (IMHO) für ein Messer völlig überschätzt. Unterm Strich muss es einfach schneiden können. Auch wenn ich immer ein feststehendes dabei habe, zum Einsatz komm meistens die Klinge des Swisstools.

    Aus meiner Sicht ist "batoning" also eher was für Sofasurvival...wie so viele verwandte Themen auch.

    Grizzly

  11. #10
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von cheez
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Das klingt mir nach einer "Wofür braucht man das?"-Frage, die ja mittlerweile hier etwas geächtet sind

    Auf Reisen habe ich bislang nur Erfahrung mit "Zertrümmering" (neudeutsch: smashing) von zu großem Brennmaterial (großes Treibholz, Paletten), wobei man denen sicherlich auch mit "batooning" hätte begegnen können.

    Zu Hause spalten wir immer unser Brennholz - sicherlich nicht umbedingt nötig, aber es macht das Lagern, Tragen und Verbrennen einfacher, wenn man keine riesigen Holzklötze durch die Gegend wuchten muss; und sich ein Klotz im Kamin auch immer recht schlecht entzünden lässt. Wir nehmen dazu allerdings meistens ein Beil oder eine Axt.

    Wenn jemand meint, das zu "brauchen", dann soll er das doch - nur weil du das in 20 Jahren noch nicht gemacht hast, heißt das doch nicht, dass der ein oder andere "anders bekloppte" das nicht sinnvoll finden könnte

    Gruss, Keno

  12. #11
    Moderator Forum Heiko Häß Avatar von heiko häß
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Ich habe es bisher benutzt um mit einem zu kleinen Messer einen dickeren Ast abzutrennen , um Kienspan von einem Kiefernstumpf abzubekommen und beim Bau einer Birkenrinden-Fackel um einen dicheren Ast oben aufzuspalten.
    Um Feuer zu machen mußte ich bisher noch kein Holz spalten , dazu liegt zu viel passendes Holz bei uns im Wald rum.
    Ich vermute das dieses Batoning von den Wanderen kommt die Schutzhütten aufsuchen. Dort liegt zwar oft gesägtes Brennholz bereit aber Kleinholz findet man im ganzen Umkreis keines da dies schon von anderen Wanderen gesammelt wurde.

  13. #12
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied (gewerblich)
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    Avatar von chamenos
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von cheez Beitrag anzeigen
    Das klingt mir nach einer "Wofür braucht man das?"-Frage, die ja mittlerweile hier etwas geächtet sind
    Zu Recht
    Wer was wieoft und wo mit seinem Kram macht ist doch seine Sache.... hier braucht sich bitte niemand rechtfertigen, - du auch nicht.

    Zu Hause spalten wir immer unser Brennholz - .....Wir nehmen dazu allerdings meistens ein Beil oder eine Axt.
    Mache ich ja nicht anders.... allerdings muss man dazu die Stämme ja auch erst einmal kleinsägen....... also nix für die "ein Messer für alles Fraktion"

    Wenn jemand meint, das zu "brauchen", dann soll er das doch - nur weil du das in 20 Jahren noch nicht gemacht hast, heißt das doch nicht, dass der ein oder andere "anders bekloppte" das nicht sinnvoll finden könnte
    Darum geht es nicht. Auch wenn ich natürlich den Anspruch habe allwissend und unfehlbar zu sein..........

    Mir geht es schlicht darum ob Mears, Grylls, Nutnfancy etc. hier in eine Kerbe hauen, die eben für die tatsächlichen Anwender Forderungen an ein Messer formuliert, die den anschließenden Schneid- und Schnitzgenuss eher trüben.

    Wir haben ja nun reichlich Neuzugänge im Forum, wo eben speziell durch derartige Filmchen und Ratgeber motiviert ein Messer gesucht wird.

    Mich beschleicht nun halt verstärkt das Gefühl, dass das Batonig in etwa auf der selben Stufe einzuordnen ist wie das Trinken von Eigenurin und das Zerbeißen fetter Maden (die selbst die Eingeborenen vor dem Verzehr anbraten).
    Jeder kann das gerne machen, - von mir aus den ganzen Tag..... es soll mir aber bitte niemand erzählen, dass das gängige Formen der Ernährung sind

    Und was mir dabei dann eben auch noch aufstößt ist der Umstand, dass die Tauglichkeit zum Batonig gleichgesetzt wird mit einer dicken Klinge und am besten Fulltang.....

    Bullshit. Zum Batoning, wenn man es schon macht, muss die Klinge halt etwas länger als der zu spaltende Holzdurchmesser sein.... und das Holz sollte einen einigermaßen geraden Faserverlauf haben

    Dann geht das mit einer klassischen Machete, einem Malerspachtel oder halt auch mit Nachbars Strider.

    Ich möchte allen dieses Filmchen in Erinnerung rufen:

    Feuermachen mit IKEA-Produkten

    Ansonsten geht es mir exakt so wie Grizzly.
    Wenn ich in der Natur unterwegs bin, vermeide ich alles was das Material und/oder die Gesundheit gefährdet.
    Darüber hinaus vermeide ich alles, was sinnlos Kalorien verpulvert oder mich unnötig Schwitzen läßt.

    Gruß
    chamenos
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  14. #13
    Registrierter Teilnehmer Avatar von exilant
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Grillen. Sonst eigentlich nichts. Mein Holzvorrat ist nie groß und meist dürftig bestückt. Wenn ich zum Grillen Anmachholz brauche und dafür ein dickeres Stück aufspalten will, nehme ich lieber ein Messer mit Schlagholz, als ein Beil. Das ist bei kleinen Astdurchmessern irgendwie besser.

  15. #14
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Batoning ist halt eine Technik, mit dem man den 'Funktionsumfang' eines Messers erweitern kann. So wie ich gelegentlich wurzeln mit dem Spaten aus dem Weg hacke und nicht die Hacke holen gehe. Ist für micht ein nice-to-know, aber ich sehe es keineswegs als vollwertigen Ersatz für Säge oder Hacke.

  16. #15
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Mhhh, habe überlegt, ob ich was schreiben soll. Nun gut.
    Mir persönlich ist es angenehmer und sicherer Anmachholz aus Fichte
    mit einem Mittelgroßen Fixed zu spalten. (ist das schon batoning?)
    Fichtescheit mit der Axt in Längsscheiben spalten (ca. 2cm dick) und die schmalen Spreissl dann mit dem Messer.
    Wer kenn das nicht.....so ein Brettchen mit den Fingern halten (weil es ja nicht von alleine steht) und dann mit einem mulmigen Gefühl das Beil heben und.........nö, das ist mir zu aufregend.
    Auch wenn man das Beil ansetzt und mit dem Holzstück den Schlag ausführt....mein Messer kann ich schneller und präziser bewegen.

  17. #16
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    Avatar von chamenos
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von derPeter Beitrag anzeigen
    Wer kenn das nicht.....so ein Brettchen mit den Fingern halten (weil es ja nicht von alleine steht) und dann mit einem mulmigen Gefühl das Beil heben und.........nö, das ist mir zu aufregend.
    Letztes Jahr beim Treffen in Rabenau musste ich feststellen, dass etliche der anwesenden Forumiten genau so, mit eben dem mulmigen Gefühl, Brettchen gehackt haben

    Wir haben den kleinen Pfadfindern, bei denen wir Ältere ja für den Erhalt der Gliedmaßen verantwortlich waren, beigebracht, dass man solcherlei Kleingut mit einem Stöckchen auf dem Hackklotz fixiert.

    Also (für Rechtshänder): rechte Hand hält das Beil und nimmt gleichzeitig das Hackgut auf (mit den Fingerspitzen) und stellt es auf den Hackklotz.
    Linke Hand hält Stöckchen und drückt, sobald das Hackgut platziert ist, das Stöckchenende welches am weitesten von der Hand entfernt ist, auf eine Ecke des Hackgutes.
    Nun kann das störrische Hackgut nicht mehr umfallen und man kann fingerschonend und lässig Spreißel abhacken.

    An der Tischkreissäge nimmt man doch auch ein Stöckchen zum Fingerschonen

    Aber Anmachholz für die mit der Axt gespaltenen Fichtenstücke produzieren oder das Grill-Entfachen sind ja nun keine klassischen Bushcraft-Aktivitäten

    Anders ausgedrückt: bisher ist das Batoning noch nicht aus dem Garten raus

    Gruß
    chamenos
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  18. #17
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von chamenos Beitrag anzeigen
    Letztes Jahr beim Treffen in Rabenau musste ich feststellen, dass etliche der anwesenden Forumiten genau so, mit eben dem mulmigen Gefühl, Brettchen gehackt haben
    Ach!
    Das war eh ne komische Aktion....vom Feuer machen ganz zu schweigen.

    Messer verprügeln:
    2 Jahre davor hab ich da mal das dicke Russenteil hergenommen,
    allerdings nur zum testen: Geht!

    Der Hibiskus im Garten wurde so kleingemacht.
    Wenn man keine Lust auf Hacken hat, weil der Griff doof ist, oder man den Pegel des gefahrlosen herumschwingens mit scharfen Gegenständen überwunden hat, halte ich das für eine schöne, sichere Lösung.
    Die Klinge ist ja schon im Holz.....

    Und nein, ich kann die Ursprungsfrage auch nicht ernsthaft beantworten...

    Grüße,
    Pit
    Ja, rosa Watte brennt!
    BRKCA: M#570

  19. #18
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Weshalb macht man Batoning? Wenn man es mag...
    Diesen Eindruck habe ich auf jeden Fall gewonnen, als ich kurz im W&S Unterforum im BFC nachgelesen habe. Die ersten Antworten zu einer ähnlichen Frage, wie Chamenos sie gestellt hat, sahen meist so aus:
    http://ericlightborn.files.wordpress...dead_horse.jpg
    http://www.motifake.com/image/demoti...1267844749.png

    Ich glaube, das was bisher hier geschrieben wurde, fasst das Ganze gut zusammen. Batoning kann man machen, muss man aber nicht, jeder so wie er lustig ist. Es kommt dem, was man unter Trend versteht, wohl sehr nah und bietet damit auch einen wunderbaren Nährboden für Diskussionen darüber, wer, wann, wo, in welchem Wald noch härter Survival betrieben hat als der andere.

    Und ich bekenne: I use batoning during knifetests!

    Gruß,
    Carsten

  20. #19
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Holzspalten= Maul or cleave a log of wood

    Baton von Stab oder Schläger.... soweit zum Theman neudeutsch

    Es ist nicht meine Intention den Oberlehrer zu mimen aber ich habe das Gefühl das der Titel zwei Themen vermischt.

    1.
    Holzspalten mit dem Messer, wofür?
    Um die Brennbarkeit des Holzes zu verbessern und um kleinere Teile von Holz zu gewinnen. Verbesserung der Brennbarkeit durch das erreichen von trockenem Kernholz und zum vergrößern der Oberfläche.

    2.
    Warum mit einem Knüppel mein Schneidwerkzeug durch Holz prügeln?

    Wenn ich mir die Antworte so ansehe wird wohl mehr der rohe Umgang mit dem Argumentationsverstärker (Knüppel) gemeint sein.


    Ich denke das batoning ist eine technik ist, die den Einsatzbereich des Messers deutlich erweitert. Kurze Klingen sind trotz schlechter Hackeigenschaften sehr effizient in Holz zu treiben. Oder durch schläge auf das Griffende kann man das Messer meißelartik eintreiben. Kann man muss man aber nicht. Schließlich sind solche Arbeitsschritte im normalen Gebrauch nicht üblich.
    Ich selbst nutze es um größere Äste sauber und präzise mit meinem kurzen Messer abzutrennen. Auch zum spalten von Feuerholz und zum gewinnen von feinerem Anmachholz.
    Das ganze sieht dann aber weniger martialisch als in den einschlägigen Videos des WWW aus.

    Ich denke der Hype des batoning ist in dem Wunsch begründet, ein einziges Werkzeug möglichst universell einsetzen zu können. Somit ist diese eierlegende Wollmilchsau von Messer natürlich ideal für das Survival. Somit oder besser mittlerweile ist es ein immer wieder ein gefordertes und aufgezähltes Attribut des Survivalmesser. Auch ist es ein Zeichen der Stabilität und Unverwüstlichkeit die für manche Anwender kaufentscheident sein kann. Es sieht halt männlich aus 7mm dicken und 650g schweren Stahl durch viel Holz zu schlagen.

    Braucht man das diese Technik?

    Ich denke das sollte jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil präferiere eine kleine Axt oder ein Beil und ein scharfes Klappmesser für das Bushcrafting.

    Ich glaube der Sinn des derben Batoning ist somit mehr im Extremen zu suchen. Wer verloren auf einer Insel ist, ohne Hoffnung auf Rettung, wird froh sein mit seinem Messer und einem Knüppel die Bäume für seine Hütte fällen zu können. Da das aber kaum jemand macht und auf den normalen Trekking-, Wander-, und Outdoortouren auch nicht im Ansatz nötig ist, bedeutet das in meinen Augen nicht, das diese Technik zu verunglimpfen ist.
    Wer sich dazu entscheidet nur mit einem kleinen Fixed durch den Wald zu ziehen, wird ohne das Batoning mehr Arbeit und Aufwand betreiben müssen. Schlau wer dann bei einem 3cm Haselnussast einen Knüppel nimmt und nachhilft, dass ist batoning in meinem
    Sinn


    Gruß

    Snatcher

  21. #20
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied (gewerblich)
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von snatcher Beitrag anzeigen
    Es ist nicht meine Intention den Oberlehrer zu mimen aber ich habe das Gefühl das der Titel zwei Themen vermischt.
    Nix Oberlehrer, - netter Text, aber du hast schlicht das Thema verfehlt

    ....wird ohne das Batoning mehr Arbeit und Aufwand betreiben müssen.
    wobei und wofür? Das ist die Frage.
    Alles was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit. M. Aurelius
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  22. #21
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von snatcher Beitrag anzeigen
    Holzspalten= Maul or cleave a log of wood

    Baton von Stab oder Schläger.... soweit zum Theman neudeutsch
    Kann man so nicht stehen lassen.

    Holzspalten heißt to split wood. Das Wort maul beschreibt als Substantiv einen (Spalt-)Hammer, aber als Verb heißt es eher "zerfleischen". Das Verb to cleave wurde von to stick (cleave kann nämlich auch "kleben an" heißen) und dem schon erwähnten to split quasi ersetzt.

    Batoning ist ein Neologismus, der aus dem englisch-sprachigen Raum kommt und eben das Holzspalten mit Hilfe eines Messers und eines Knüppels (baton) beschreibt.


    Ookami

  23. #22
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Zitat Zitat von chamenos Beitrag anzeigen
    Und da ich so etwas nicht ein einziges Mal in den letzten 25 Jahren in freier Wildbahn auch nur im Ansatz in Betracht gezogen habe würde es mich echt mal interessieren: Wer bitte macht das wirklich, - und warum?
    Das hab ich mich auch schon öfter gefragt. Witzigerweise ist es grad erst ein paar Wochen her, dass ich das mal in Betracht gezogen hab.
    Situation war folgende: Wanderung zu dritt, mitten in der Nacht und ohne Biwak-Absichten. Zwischendurch ne Hütte gefunden mit Schwenk-Grill vornedran. Wunderbar, kann man die mitgebrachten Würstchen auch grillen (bzw. schwenken), statt sie einfach so zu essen. Problem war aktuell leichter Regen und im umliegenden Wald noch Reste von Schnee. Bei der Hütte gabs auch nen Schuppen mit Feuerholz, allerdings riiieesige Stücke.
    Kurze Beratung: Feuer wär einfacher zu machen wenn man die Holzklötze spalten könnt. Mangels Alternativen wohl mit einem der mitgeführten Messer. Da aber jedem sein Messer dafür zu schade war, haben wir eben im nassen Wald Holz gesucht, Feuer gemacht und geschwenkt.
    Fazit: in Betracht gezogen hab ichs schon, tatsächlich gemacht aber noch nicht.

  24. #23
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Moin,

    ich denke, dass Spalten einfach schneller geht als Sägen. Und wer spalten, aber keinen Keil oder Beil (extra) mitführen will, der nimmt eben das Messer dafür. Dafür jetzt extra einen riesen Prügel ala ESEE Junglas mitzuschleppen wie die Jungs aus Youtube konterkariert den Gedanken allerdings wieder.
    Ich habe mit meinem Fällkniven S1 sowas schon in kleinem Maßstab gemacht um Anzündholz zu bekommen und es hat geklappt. Hätte ich dafür die Säge meines Vic Outrider genommen, wie meistens, wenn ich Holz trenne, dann hätte das viel länger gedauert und mich viel mehr Kraft gekostet,w obei man das Sägemehl auch imemr gut zum Anzünden verwenden kann...
    Man kann also muss aber nicht, batoning ist nicht ultimativ aber eine von mehreren Möglichkeite ans Ziel zu kommen. Ob es die beste ist muss jeder in der entsprechenden Situation für sich selbst wissen.

    cph

  25. #24
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    In vielen Beiträgen steht, daß man Batoning für Anzündholz braucht.

    Mein Großvater benützte dafür immer ein ganz normales Besteckmesser um vom Holz sog. Kienspäne abzuspalten. Selbstverständlich war das Besteckmesser schon x-mal nachgeschärft und verfügte über keinen Wellenschliff mehr. Manchmal machte das auch die Oma. Die beiden waren es schließlich zeitlebens gewohnt mit Holz zu heizen und zu kochen.

    Ach ja, auch Zahnstocher wurden auf selbige Art und Weise produziert, wenn man einen brauchte. Die wurden nie gekauft.

    Ansonsten sollte man um die Holzspalterei keine Haarspaltereien machen.

    Gruß
    Gerhard

  26. #25
    gast

    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Ich nutze diese Variante um mit einem großen Bowie feines Anmachholz aus dünnen Fichtenbretter zu machen. Beim Halten der Fichtenbrettchen besteht beim Spalten ein gewisses Restrisiko für die Finger. Setze ich die Messerklinge auf dem Holzstück auf und schlage mit einem Holzstück auf den Klingenrücken besteht keine Gefahr für die Finger. Auch brauch ich beim Basteln schon mal kleine Stückchen aus einem Stück Hartholz. Diese trenne ich dann auch auf diesem Wege mit meinem schweren Bowie ab. Man kann halt präziser arbeiten.

    Jochen

  27. #26
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Moin ich möchte dem "Oberleher"
    Nicht zuwieder sprechen aber ab und an kann Batoning sehr Hilfreich sein,wenn mann absolut kein trockrnes Anmachholz findet,nur der Firestarer verbrennt,dann Nutze ich das Batoning um Geeignetes Anmachholz zu Gewinnen.
    Ich Möchte das Nicht als Kritik an einem Moderator(Chamenos) zu Verstehen Wissen aber Bekommst Du immer ein Feuer mit Natürlichen Hilfsmitteln an???

    Gruß Wulfher

  28. #27
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    Avatar von chamenos
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    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Moin
    Zitat Zitat von Wulfher Beitrag anzeigen
    Ich Möchte das Nicht als Kritik an einem Moderator(Chamenos) zu Verstehen Wissen
    Was hat dieser von mir eröffnete Thread mit meiner Tätigkeit als Moderator zu tun?

    aber Bekommst Du immer ein Feuer mit Natürlichen Hilfsmitteln an?
    In Mitteleuropa?
    Ja. Definitiv und immer.
    Völlig egal wie hoch der Schnee liegt, seit wann es regnet oder wieviel Wind weht.

    Und jeder Pimpf, der in meinen 15 aktiven Jahren als Gruppenführer bei mir in der "Lehre" war bekommt das auch hin.

    Bei uns war das Feuer nicht nur Dekoration, sondern da wurde drauf gekocht. Und wer auf die Idee gekommen ist, ein Feuer mit was anderem anzumachen, als mit Zeug, das im Wald wächst, bekam eine eindringliche Belehrung und es wurde ein neues Feuer an anderer Stelle gemacht.

    Und ich hatte/habe auch nie eine Dose mit Zunder dabei oder so einen Firesteel. Ein stinknormales Feuerzeug oder Zündhölzer haben bisher immer gereicht.

    Einzige Ausnahme waren (und sind) die zentralen Festfeuer auf Lagern.
    Da nimmt man Wachsfackel, - die Feuer sind aber auch knapp 2 Meter hoch (bevor man sie anzündet)

    Als Anekdote und weil ich damals im Kreis gegrinst habe:

    Ich war mal mit einem wirklich beeindruckenden Häufchen von 5 15Jährigen auf so einer Schnitzeljagd.
    Also gut 20 Kilometer Strecke durch den Wald und alle paar Kilometer ein Posten wo die Gruppe irgendwelche Aufgaben erledigen muss.
    Wir kommen also bei strömendem Regen (es hat seit ner Woche dauernd geschüttet) beim nächsten Posten an und er erklärt, dass die Jungs 15 Minuten Zeit haben im Wald alles zusammenzusuchen was sie brauchen um vor seinen Augen ein Feuer anzumachen.

    Und während ich mit dem Knaben einen netten Schnack halte, verschwinden meine Jungs im Wald.

    Nach 14 Minuten kamen sie dann wieder. Vier trugen eine schnell aus Stämmchen zusammengebundene Trage auf ihren Schultern
    Oben drauf saß der Leichteste im Schneidersitz und hatte vor sich, auf einem dicken Stapel nasser Baumrinde ein nettes kleines Feuer brennen über dass er breit grinsend seine Jacke hielt, damit es nicht "nass" wird

    Und keiner hatte was anderes als ein Opinel einstecken

    Gruß
    chamenos
    Alles was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit. M. Aurelius
    Impressum
    hier die Angebote exklusiv im Messerforum

  29. #28
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    111

    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Moin Chamenos
    Das ist eine Nette Pfadfindergeschichte,ich war bei der Konkurenz
    unsere jungs konnten das auch aber es gibt Zeiten,Persönlicher Stress,Absolut Mieses Wetter,Streit unter Treckiingpartnern Etc.wo küstliche Überdachung und Künstliche Feuerstarter SEHR hilfreich sein können .

    Gruß Wulfher

  30. #29
    Registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
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    24

    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

    Mir fällt spontan eine Verwendung ein: Statt wie blöd durch den Wald zu rennen und passende Astgabeln zu suchen kann man auch einfach gerade Stecken in die Erde treiben und diese oben ein Stück weit spalten. Auf diese Weise lassen sich z.B. Kochgestelle oder Unterschlüpfe bauen.

    Für meinen kleinen Hobokocher spalte ich auch schon mal Äste auf.

  31. #30
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    irgendwo im wilden Osten...
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    2.726

    AW: Holzspalten (neudeutsch batonig) wofür?

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    Ich glaube man muss auch ein wenig zwischen sinnhaft durchgeführtem und einfachem hau-drauf batoning unterscheiden.

    Gerade bei handwerklichen Projekten kann es manchmal angezeigt sein, Holz zu spalten. Beim Löffelschnitzen beispielsweise empfiehlt es sich, das Mark nicht im Löffel zu haben, wenn man ihn länger gebrauchen will.
    Ich hab auch schon für verschiedene Projekte Holz gespalten, bspw. um Kopfplatten für Griffe zu bekommen oder bei Bamusbasteleien, etc.
    Dafür habe ich dann aber immer entsprechend stabile Messer genommen und diese mit Bedacht durchgetrieben.

    ***
    Deutlich davon abgrenzen würde ich das gewaltsame Durchhämmern eines Messers durch einen (potentiell zu großen, gefrorenen) Holzklotz.
    Dabei sind schon alle möglichen Messer verschiedenster Hersteller gebrochen, ua Benchmade, Cold Steel, Bark River Knife & Tool, etc pp. Dieser Bruch wird dann ellenlang in einer Art und Weise lamentiert, die mich an diesen Thread erinnert:
    http://www.messerforum.net/showthread.php?t=70888
    Da kommen dann immer Reaktionen, wie: "Hätte es das nicht doch aushalten sollen?" - "Wenn das die Regel ist, dann ist Hersteller ☃ für mich gestorben" - "Das schafft sogar mein Messer von ❁ und das hat nur (sehr viel weniger, mind. die Hälfte) gekostet"


    Ookami

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