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Thema: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

  1. #31
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

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    Das abkühlen beim Härten dient dazu , daß Martensit zu erhalten !

    Leider setzt sich dann ein paar Prozent in Restaustenit wieder um.
    Dies kann durch tiefkühlen weiter eingeschränkt werden.

    aber das sich Martensit, das sich zurückgebildet hat, zu Austenit ,durch Kühlung wieder zu Martensit werden soll , das ist mir ein großes Rätsel !!


    Peter Polnau
    Geändert von pitter (06.10.10 um 11:46 Uhr)

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  3. #32
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    @ToBo: Vielen Dank für den Hinweis.

    War trotz des nunmehr täglichen Durchstöberns noch nicht auf den Thread gestoßen. Hab`s gerade nochmal "zu Fuß" probiert und wieder nicht gefunden... Und mit der Suchfunktion übersieht man so viele interessante Sachen...

    Wie ich ja schon oben geschrieben habe, bin ich an ausführlichen Tests interessiert. Nur alleine geht es leider nicht, weil meine Beziehungen, wo ich die ersten Tests mit Tripodesternen machte, leider "versandet" sind.

    Werde den Thread mal hoch holen und was zu dieser Material-Liste sagen...
    Geändert von Cryo (06.10.10 um 12:38 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. #33
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Zitat Zitat von Peter Polnau Beitrag anzeigen
    aber das sich Martensit, das sich zurückgebildet hat, zu Austenit ,durch Kühlung wieder zu Martensit werden soll , das ist mir ein großes Rätsel !!
    Ja klar, aber warum sich zuvor bei der Martensitbildung die Kohlenstoffatome "durch Kühlung" neu binden und damit die Struktur ändern, ist Dir kein Rätsel? - Chapeau, sag ich da!
    Geändert von Cryo (06.10.10 um 12:44 Uhr) Grund: Gr Komma

  5. #34
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    nein das ist kein Rätsel !

  6. #35
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    Avatar von dirkb
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Zitat Zitat von Peter Polnau Beitrag anzeigen
    nein das ist kein Rätsel !
    Jetzt wollen wir uns aber dringend mal wieder auf die inhaltliche Seite besinnen, bevor das hier auf Kindergartenniveau sinkt. Wenn es klar und einfach ist, erklär's doch mal schnell in zwei Sätzen, das wäre sicher zielführender ...
    Geändert von dirkb (07.10.10 um 02:09 Uhr)
    Das ist ja wieder 'ne Syphilis-Arbeit hier.

  7. #36
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    @ Cryo: was muss man denn anstellen, damit man mit Alkohol und Trockeneis auf -100°C kommt? Das ist mir nämlich neu.

    Gruß, C.

  8. #37
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Das abkühlen beim Härten dient dazu , daß Martensit zu erhalten !

    Leider setzt sich dann ein paar Prozent in Restaustenit wieder um.
    Dies kann durch tiefkühlen weiter eingeschränkt werden.

    aber das sich Martensit, das sich zurückgebildet hat, zu Austenit ,durch Kühlung wieder zu Martensit werden soll , das ist mir ein großes Rätsel !!

    Bei der Abkühlung erfolgt unterhalb einer materialspezifischen Temperatur die Martensitbildung. Diese Temperatur wird auch als Ms (Martensit Start) bezeichnet. Die Umwandlung zu Martensit muss nicht bei Raumtemperatur abgeschlossen sein. Je nach Legierung kann diese Temperatur (Mf = Martensit Finish) weit unterhalb der Raumtemperatur liegen.
    Restaustenit ist nicht zu Martensit umgewandelter Austenit. Ursache hierfür liegt darin dass beim Abschrecken Mf nicht erreicht wird. Wird also die unterste Abschrecktemperatur weiter abgesenkt, so bewirkt dies eine Reduzierung des Restaustenitanteils. In welchem Zeitraum dies erfolgen muss ist, wie bereits weiter oben angesprochen, eine andere Frage.

    Die Aussage, dass Restaustenit aus zurückgewandeltem Martensit entsteht stimmt so nicht. Austenit entsteht durch Erwärmen und Halten über A1 /A3 und nicht beim Abkühlen.
    Geändert von Armin II (07.10.10 um 00:48 Uhr)

  9. #38
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    der Vorgang heißt ja Abschrecken und nicht zu Tode langweilen, d.h. auf Raumtemperatur runter, bissl liegen lassen, durch die Gegend schicken und dann ins Cryo bringt nichts, das ist ein Arbeitablauf

    siehe, Tabellenbuch Metall Seite 154 unter Härten aus dem Verlag Europa Lehrmittel, andere Referenzen habe ich gerade nicht zur Hand die stehen im Büro

  10. #39
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    @ em.tie: Das ist das Problem, es steht in keinen Lehrbuch, es wird auch nicht gelehrt und auch nicht geforscht.
    Geändert von Cryo (05.11.10 um 11:40 Uhr)

  11. #40
    Registrierter Teilnehmer Avatar von D.Frentzel
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Man liest hier das eine Menge "Lehrmeinung" runter gesungen wird.
    Ich werde es bei der ein oder anderen Klinge ausprobieren.

    Letztendlich könnte es doch im positiven gesehen zu einer längeren Standzeit der Schneide führen. Wenn das "spürbar" ist sagen wir mal bei D2 Stahl der ja bei manchen hier als kein wirklich guter Messerstahl betrachtet wird.
    Bedeutet das für mich das ich damit zusätzlich werben kann. Für mich ist das dann so ähnlich wie Folder mit IKBs Lagerung..

    Gruß Dirk

  12. #41
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Für mich ist das dann so ähnlich wie Folder mit IKBs Lagerung.
    Was auch wieder so ein Fall ist: käfiglose Kugellager waren schon Leonardo da Vinci bekannt, sind seit mehr als 100 Jahren an genügend Fahrrädern an Trett- und Lenklager verbaut -und auch an der Spindellagerung meiner Sempuco Graviermaschine aus den 30er Jahren-

    Und dann kommt jemand auf die Idee dafür Lizenzen zu vergeben das an Messern zu verbauen.

  13. #42
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    @ D.Frentzel: Danke. Meine Rede. Es ist ja nicht so, dass ich etwas anbiete, wo ich nicht selbst schon die Resultate kennengelernt habe. Die Überlegung ist doch die, wenn Schneid- und Bohrwerkzeuge aus Stahl, die andere Bauteile aus Metallen bearbeiten und dabei ihre Standzeit signifikant erhöhen, dann sollte das doch bei Messern auch funktionieren. Denn die Praxis interessiert nicht was in in einen Lehrbuch von vor hundert Jahren steht.
    Geändert von Cryo (25.10.10 um 13:06 Uhr) Grund: Rs

  14. #43
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Zitat Zitat von andr.stan Beitrag anzeigen
    PS: "Blöde" Frage: Funktioniert die Methode auch bei einem fix und fertigen Messer mit Griffschalen usw. drauf bzw. bei unzerlegbaren Foldern? Oder würden die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen der Materielien da nicht ordentlich mitmachen?
    Endlich ist der erste Test vollbracht, um oben stehende Frage zu beantworten.
    Ich habe dazu mein altes Gerber, einige Küchenmesser mit unterschiedlichen Griffen und ein Schweizer Taschenmesser von einer Jacke ins Stickstoff geschickt und alle sind wohlauf. D.h. das Schweizer musste leichte Einbußen bei der Griffschale hinnehmen...
    Bilder folgen...

  15. #44
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Das Gerber funktioniert tadellos, das Schweizer auch, aber wie man sieht, sieht es nicht mehr schön aus. Bei den Küchenmessern nicht lachen, andere besitzt meine Frau nicht... Sogar das billige Obstmesser mit voller Umschließung durch den Griff hat die Behandlung überstanden.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  16. #45
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Ein erneuter Test zum Thema Cryo-Behandlung:
    Es wurden Klingen aus 1.3505'er Stahl beim Testinstitut CATRA (www.catra.org) getestet.
    Die Ergebnisse:
    Steigerung der Anfangsschärfe von 97 ICP auf 110 ICP = +13,4%
    Steigerung der Schneidleistung von 332 TCC auf 387 TCC = +16,6%

    Getestet wurden Klingen von Küchenmessern, die in einem Schneidwinkel von 27° abgezogen wurden.
    Geändert von Cryo (25.12.10 um 16:05 Uhr) Grund: Rs/Gr

  17. #46
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Könntet/würdet ihr auch Tellerrad und Triebling eines Achsdifferentials "frosten"? Wird in USA wohl häufig gemacht (cryo treating), hier habe ich noch keine Anbieter gesehen...

  18. #47
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Hallo BlueGerbil, entschuldige die späte Antwort, war in letzter zeit anderweitig gebunden.

    Ja das machen wir, bei meinen zwei PKW`s wurden die Motoren, Getriebe und Differentiale sowie Achsen und Bremsscheiben komplett tiefgekühlt - Einzelteile sind logischerweise auch machbar.

    Wenn Du Näheres erfahren möchtest, mail mir doch einfach - ich will mir ja nicht den Zorn der Admins zuziehen, weil Differentiale nun nicht wirklich was mit Messern zu tun haben... Außer wir reden übers Scharfmachen...

  19. #48
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Was ist denn aus der ganzen Sache geworden?

    Hat jemand mal Messer eingeschickt und Tests gemacht?

  20. #49
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

    Hallo Mr.Urahara,

    Der etwas weiter oben aufgeführte Versuch entstammt einer Kooperation mit einen Messerhersteller, der sehr zu meinen Bedauern nicht genannt werden möchte und dessen Wunsch ich entsprechen muss. Aufmerksam wurde er indirekt durch dieses Forum (ein Kollege berichtete ihn von der Tieftemperaturbehandlung).

    Hier noch einmal die kurze Zusammenfassung des Berichtes:

    Es wurden Klingen aus 1.3505'er Stahl beim Testinstitut CATRA (www.catra.org) getestet.
    Die Ergebnisse:
    Steigerung der Anfangsschärfe von 97 ICP auf 110 ICP = +13,4%
    Steigerung der Schneidleistung von 332 TCC auf 387 TCC = +16,6%

    Getestet wurden Klingen von Küchenmessern, die in einem Schneidwinkel von 27° abgezogen wurden.
    ________________________________________ ___________
    Interessant ist sicherlich das Testen von anderen Stahlsorten die für Messer verwendet werden.
    Leider hat sich sonst noch niemand aus dem Forum gefunden, Test durchzuführen - was nicht ganz unverständlich ist, wenn man sich die Kosten für einen Schneidleistungstest anschaut.
    Praxistest mit der Industrie (Metallbohrer http://www.cryo-tuning.de/referenzen/industrieanwendungen.html (pdf-Datei zum Herunterladen) und im Handwerk (Schnitzeisen http://www.cryo-tuning.de/referenzen/handwerk.html) sind durchweg positiv verlaufen.

  21. #50
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    AW: Tiefkühlen mit flüssigen Stickstoff bis -196°C

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    Das Thema ist einerseits hochinteressant, andererseits wirkt es etwas magisch und es ist nicht wirklich leicht nachvollziehbar, wie eine Tiefkühlung vorteilhaft wirken soll.

    Daher mal die Frage: Hat es inzwischen jemand mal selbst getestet und kann von seinen Erfahrungen berichten?

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