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Thema: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

  1. #1
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    34 Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

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    Hi Leute!

    Keine Ahnung, wie lange der Bereich "Waldläufertechniken" schon existiert.
    Bin grade erst voller Freude drauf aufmerksam geworden ^^

    Hiermit bekenne ich mich zu meiner Survival-Sucht und möchte gleich mal mit etwas anfangen, das sicher viele "brennend" interessiert: Dem Feuermachen!
    Hiermit möchte ich alle dazu aufrufen, ihre Erfahrungen und Tipps hier zu posten.

    Weitab jeglicher Zivilisation, mit wenig Nahrung und evtl. noch nassen Klamotten kann ein gutes Feuerchen oft das einzige sein, was einem wieder Mut gibt und die Stimmung erhellt.

    Na dann fang' ich mal an:

    1. Mein Werkzeug:
    Mein treues Zippo, immer gut gereinigt, mit nachgezogenem Docht, frischem Feuerstein und gut betankt. Wenn man eins hat (oder auch ein Gasfeuerzeug),
    sollte man es benutzen, solange es noch geht. Wird's mal nass, sollte man allerdings immer ein Backup dabei haben, z.B. den sog. Feuerstahl.
    Ich benutze dazu den LIGHT MY FIRE Army-Feuerstahl.
    Der wird in Diskussionen meist als Bester beschrieben und auch ich kann nur meine Empfehlung dafür aussprechen.

    Am besten mal auf der LMF-Homepage schmökern, die ham' da tolle Sachen.
    Bei den Feuerstählen ist's wahrscheinlich besser auf Qualität zu achten. Es gibt ein Riesenangebot verschiedenster Hersteller, aber nur wenige sind für draussen
    wirklich eine Hilfe, da sie oft sehr klein sind und wenig Zündkraft haben. Außerdem brechen sie eher mal...
    Zu achten ist auf jeden Fall darauf, aus welchem Material dieser besteht. Es gibt meines Wissens zwei Materialen die hauptsächlich verwendet werden:
    Cerium (Feuerstein) oder Misch-Metall wobei zweiteres vorzuzuziehen ist. Cerium erzeugt nur augenblickliche Funken,
    wohingegen die in den speziell aufbereiteten Mischmetall-Legierungen enthaltenen Stoffe (gebundener Schwefel und Sauerstoff, sowie oft zugesetzes Magnesium)
    länger nachglühende kleine Partikel erzeugen die beim Anglühen des Zündguts oft sehr hilfreich sind.

    Von den Magnesium-Feuerschlag-Blöcken würde ich eher abraten, da sie in meinen Augen mehr Armkrampf als wirkliches Feuer machen.

    2. Der Zunder:
    Für den Zunder kann man schon zuhause sorgen. Hier mal meine Favoriten:

    Der Tampon
    Klingt vielleicht blöd, aber mir ist noch nix besseres untergekommen.
    Die Vorteile liegen auf der Hand: Viel Watte auf wenig Raum wasserdicht verpackt. Einfach auseinanderfuseln und ein ca. faustgroßes Nestchen draus bilden.
    Evtl. noch anderes Kleinst-Brennmaterial dazustopfen und los gehts. Ein, zwei Funken reichen und er geht in Flammen auf. ACHTUNG! NICHT IN DER HAND HALTEN!
    Ich trauere immer noch um meine männliche Handbehaarung ^^. Rein damit unters Gehölz und dann hinfunken...
    Ich habe gelesen, dass die Watte auseinandergefuselt und in Vaseline oder Paraffin-Öl (das Zeug das sich z.B. auf Grabkerzen oben absetzt) getränkt, sogar mehrfach
    verwendbar sein soll. Klein und handlich in ein Filmdöschen verpackt, immer dabei...
    Solltet ihr mal in weiblicher Begleitung durch die Pampas stolpern, wird auch diese euch wenn's brenzlig wird sehr dankbar sein!

    Die Stoffkohle
    Mullbinde, Wundauflagen oder ähnliches Material verkohlt bei starker Hitze (z.B. in eine Blechdose über dem Feuer oder im Backofen) zu einer
    hauchdünnen Kohleschicht, die aber noch halbwegs zusammenhält.
    Nur wenige Funken reichen aus um das Ganze wieder zu entzünden. Auch das kann man sanft zusammenrollen und in ein Filmdöschen packen. Guter Trick!

    LIGHT MY FIRE Tinder-Sticks und Tinder-Dust
    Die Sticks sind kleine Hölzchen aus sogenanntem Fatwood, das entsteht, wenn ein Baum abbricht. Dadurch wird die Kapillar-Wirkung des Baumes
    zerstört und alle Säfte und Harze des Baumes sacken in den unteren Teil. Da dieser Teil dann sehr stark durchharzt ist, brennt es dementsprechend gut.
    Tinder-Dust ist das Gleiche, nur in Spänen in einem handlichen Döschen verpackt.
    ACHTUNG! KANN MAN AUCH SELBER DRAUSSEN FINDEN!

    Ich führe auch meistens Nachfüll-Benzin für mein Zippo mit, das kommt aber nur im äußersten Notfall zum Einsatz. Ist einfach nicht männlich.

    ------------------------

    Zunder draussen finden:
    Ratsam ist es, evtl. ein kleines Frischhaltesäckchen oder eine Blechbox mitzuführen, darin kann man schon während des ziellosen Umherirrens alles sammeln,
    was brennbar erscheint und trocken ist. In der Nacht wird's nämlich schwierig. Am besten man hält immer danach Ausschau, ich hab mir das angewöhnt.

    Eine kleine Auswahl, was man Verwenden kann:
    • Wollige Gewächse, wie etwa der Kopf des Rohrkolbens, enthält etwas baumwollartiges weißes Material
    • Bartflechte, die in manchen Wäldern an den Ästen herunterhängt. Brennt sehr gut wenn sie trocken ist.
    • Birkenrinde (im ganzen Abziehen und dann innen mit dem Messer kleine Späne aufschaben), kann man dann auch direkt als Zündunterlage verwenden
    • Getrocknete Algen und Wurzelwerk, findet man oft am Schwemmholz (Bäumen) in Bachbetten, die gerade Niedrigwasser haben, an den Ästen
    • Baumharz-Klumpen (zerbröseln und zum restlichen Zunder dazumischen)


    Das Ganze formt man dann zu einem etwa kokosnussgroßen Bündel und versucht es zu entzünden, sobald man kleine Glutherde bemerkt, schnell aufheben
    und sachte anpusten. Sobald es eigenständig brennt, rein unters Gehölz.
    Es gibt natürlich noch viel mehr, im Grunde brennt ja in der Natur alles, wenn's trocken ist. Schreibt, was ihr sonst noch kennt.

    3. Das Feuerholz
    Anfangen sollte man immer mit feinem Ästelzeug, trockenem Reisig, und davon haufenweise. Dann kann man kontinuierlich mit größerem daherkommen.
    Brauchbar ist alles, was halbwegs trocken ist, egal ob morsch oder hart. Wenn das Feuer einmal brennt, frisst es quasi alles.
    Dabei ist auch die Technik des Lagerfeuers egal, ob Tipi oder Kamin, Hauptsache, die aufsteigende Hitze wird genutzt.
    Gutes Brennholz erkennt man daran, dass es beim Brechen knackt, wie ein brennendes Feuer. Schlechtes Holz federt und ist nur schwer zu brechen.
    Vorher sollte man das Holz gut zerkleinern, denn große Prügel brennen nur mittig ab, danach bleiben links und rechts immer Stücke liegen.
    Ratsam ist es übrigens, die nachsten 4-8 Holzstücke rund ums Feuer auf den Steinen aufzulegen um sie vorzutrocknen, grad' wenns feucht ist...
    Immer genug Holz sammeln, und schön neben dem Feuer stapeln. Wer ein Feuer gut füttert, hat auch die ganze Nacht lang Freude dran.
    Wenn man ein ausreichendes Glutnest erzeugt, kann man es sogar am nächsten morgen wieder entfachen, indem man wieder Holz draufpackt und gut anpustet...

    So das war's soweit.

    Mir fielen noch ganze Romane ein, aber jetzt lass ich euch mal ran.
    Wer will, der kann auch Youtube-Links zu bestimmten Techniken posten.
    Alles was sinnvoll und anwendbar ist, sei willkommen. Aber bitte keine Videos á la "Der Haufen muss Weg" oder so...

    Greetz und viel Erfolg

    Chris
    Geändert von Unr3aL (28.08.10 um 20:34 Uhr) Grund: RS, Schriftbild

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  3. #2
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    Avatar von Peter1960
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Zitat Zitat von Unr3aL
    Mullbinde, Wundauflagen oder ähnliches Material verkohlt bei starker Hitze (z.B. in eine Blechdose über dem Feuer oder im Backofen) zu einer hauchdünnen Kohleschicht, die aber noch halbwegs zusammenhält.
    Nur wenige Funken reichen aus um das Ganze wieder zu entzünden.
    Du hast das schon gemacht und es entzündet sich? Bei mir fängt der verkohlte Stoff nur zu glimmen an, entzündet hat er sich noch nie.
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  4. #3
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Dann hast du ihn wohl zu lange verkohlt...
    Nur so lange, bis es schwarz/gräulich wird, also quasi die ganze Feuchtigkeit raus ist. Es darf kein Feuer ran.
    Les Stroud (Einer der ersten medienwirksamen Survival'er) hat's im tiefsten Winter in Ontario zwischen zwei Flugzeug-Blechen
    über'm Feuer "gegart". Vielleicht geht's ja auch nicht mit allen Fabrikaten...

    EDIT: Hab' grad nachgelesen, es sollte offenbar auch nur glimmen um damit anderen Zunder zu entfachen...
    Ich hab's nach genug pusten aber schon zum Brennen gebracht... Vielleicht geht das mit modernen Mullbinden nicht mehr...
    Hatte damals eine aus einem Erste-Hilfe-Pack das '84 abgelaufen war...

    Ist auch nicht meine Top-Technik, ziehe die OB, bzw. sogar meistens den selber gefundenen Zunder vor, hat irgendwie mehr Flair.

    Wie hast du's denn gemacht?

    Greetz, Chris
    Geändert von Unr3aL (28.08.10 um 20:00 Uhr)

  5. #4
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Ich erhitze den Baumwollstoff in einer Metalldose mit durchlöchertem Deckel solange, bis kein Rauch mehr rauskommt (stinkt furchtbar). Die entstehenden Stücke fangen Funken wunderbar auf und glimmen herrlich vor sich hin. Ich habe genügend Zeit dann mit anderen Materialien ein Feuer daraus zu machen. Dauert länger als mit einem Streichholz/Feuerzeug, aber dafür ist es sehr stilvoll und so leicht kann es nicht jeder nachmachen
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  6. #5
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Jo, so soll's wohl sein.
    Wie lang gibt's denn den Bereich hier schon?
    Es wundert mich nämlich wirklich, dass bei so vielen Messer-Fanaten so wenige Outdoor-Freunde mit Mitteilungsbedürfnis da sind...

    Achja, hinzuzufügen wäre da noch der Dosenboden:
    Man nehme eine x-beliebige Dose, egal ob Getränke-, Spray-, oder sonst irgendeine Dose mit einem nach innen gewölbten Dosenboden.
    Dazu nehme man feinkörnige Schokolade, ELMEX-Zahnpasta, sehr (sehr, sehr) feinen Schlamm,oder ein anderes vorhandenes, leicht abrasives,
    Schleifmittel und poliere mit dem Daumen und dem Mittel den Dosenboden blitzeblank. Ausspülen und schwupps, schon hat man einen improvisierten
    Parabolspiegel, mit dem sich bei ausreichend Sonnenlicht sogar ein Feuerchen machen lässt.

    EDIT: Ist aber eine langwierige Prozedur und ziemlich unergiebig. Kann schon bei leichter Bewölkung versagen...

    Nur um das mal hier aus dem anderen Thread reinzunehmen.

    Greetz, Chris
    Geändert von Unr3aL (29.08.10 um 00:24 Uhr)

  7. #6
    Moderator Forum Heiko Häß Avatar von heiko häß
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Wie lang gibt's denn den Bereich hier schon?
    Es wundert mich nämlich wirklich, dass bei so vielen Messer-Fanaten so wenige Outdoor-Freunde mit Mitteilungsbedürfnis da sind...
    Es gibt sogar die Interessengemeinschaft "Outdoorfreaks" und es wäre schön wenn noch ein paar Leute dazustossen würden

  8. #7
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Moin,

    hier geht es um ein ähnliches Thema:

    http://www.messerforum.net/showthrea...ighlight=feuer

    Gruß
    Olli

  9. #8
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Ui, das ist aber wirklich nur ähnlich. Was die da an chemischen Experimenten und explodierenden Sauerstoffflaschen
    am Laufen haben ist nicht mehr feierlich. Darum hab' ich ja oben geschrieben:
    Alles was sinnvoll und anwendbar ist, sei willkommen.
    Das einzige was mir da noch in's Auge gefallen ist, ist die Methode, den Tampon zwischen zwei Holzstücken/-brettern mit Druck
    zu rollen, so dass in der Mitte des Bündels ein glühender Span entsteht. Auch dieser kann dann durch sachtes Anpusten den ganzen
    Tampon entflammen...

    EDIT: Ich denke, als Nicht-Fördermitglied kann ich gar keine Interessensgemeinschaften nutzen?

    Greetz Chris
    Geändert von Unr3aL (28.08.10 um 22:30 Uhr)

  10. #9
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Statt Tampon geht auch stinknormale Watte. Unglaublich wieviel man davon in eine Filmdose reinpressen kann.

  11. #10
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Kannste auch mal probieren, wie viele Tampons man in eine Filmdose reinpressen kann?

    IMHO ist die Tampon-Watte ja schon bis zum äußersten komprimiert.
    Naja, kommt auf die größe an. Ich nehm' immer die "Normal" von meiner Freundin. "Super" wäre wahrscheinlich am ergiebigsten.

    Greetz, Chris

  12. #11
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Normalerweise verlasse ich das Haus nur mit Taschenmesser und Bic Feuerzeug in der Tasche. Das ist die Basisausstattung.
    Blöd ist es nur im Flieger, da fühle ich mich nackt. Ist aber ein anderes Thema.

    Wenn es nach draussen in die Natur geht, hat sich bei mir folgende Ausstattung zum Feuer machen bewährt.

    2 Bic Feuerzeuge ( einmal Hosentasche, einmal Jacke)
    Firesteel, Schaberkante an Taschenmesser oder Swisstool
    eine Tube gelierter Spiritus aus dem Campingbedarf
    eventuell Birkenrinde in einer Plastiktüte
    eventuell Kaliumpermanganat

    Diese Ausstattung ist dabei IMMER am Mann, sonst bringt das nichts.

    Mit ein bisschen gel. Spiritus und dem Bic kriege ich immer eine Zündflamme hin.
    Wichtig ist die Vorbereitung des Feuers. Genügend Brennholz, fingerdickes Anzündholz und Zunder sammeln.
    Wenn man zu früh entfacht, brennt das Grundfeuer weg, bevor man Nachschub gesammelt hat.

    Birkenrinde und Kaliumpermanganat sind nur Backup.

    Mit dem Firesteel alles mögliche an Zunder (Holzspäne, Samenwolle...) zu entfachen macht Spass und ist gut zur Übung. Wenn ich Zeit habe, gehört das für mich zum "Ritual".

    Wenn ich ein Feuer dringend brauche hat sich bei mir nichts Anderes als Brennpaste (gel. Spiritus) und Feuerzeug bewährt. Das Andere ist für mich Spielerei.

    Die sieben P`s
    Proper Preparation Prevents Piss Poor Performance

    Deshalb bereite rechtzeitig die richtige Ausrüstung vor.

  13. #12
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von [Nick]
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Herausfordernd finde ich ja die Vorstellung (analog zum Threadtitel "jederzeit"), vollkommen ohne Hilfsmittel Feuer entfachen zu wollen. Also ohne Messer, Dose, Firesteel etc.

    Fällt Euch da außer Feuerbohren etwas ein?

  14. #13
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Es gäbe da noch das Feuersägen:

    Zitat aus mir nicht mehr bekannter Quelle:
    Ein kleinerer Baumstamm oder ein ca. 1m langer Ast wird quer auf einen Baumstamm gelegt und in dessen Längsrichtung unter starkem Druck hin- und her gerieben. Der hobelnde Ast entzündet sich. Beim Feuersägen nimmt man leicht entzündbares Holz oder solches, was schon einmal gebrannt hat. Das untere Holz hat einen Schlitz in der Mitte. Mit einem kantigen Holz wird mit der Kante dieser Schlitz (Rille) immer weiter hinein gesägt. Dabei entsteht Sägemehl, der durch Blasen anfängt zu glühen. Besser ist jedoch, das untere Holz so zu spalten, dass die in der Rille entstehenden Späne runterfallen und dort liegendes Moos entfachen. Diese Art Feuer zu machen ist schwierig.
    Das wäre dann die verfeinerte Variante des Feuerhobelns, bei welchem sich offenbar nur der reibende Ast entzünden sollte...

    Dann habe ich noch das hier gefunden:
    Per Handwärme eine Linse aus möglichst klarem, blasenfreien Eis schmelzen und dann wie ein Brennglas benutzen.
    Davon würde ich mir aber nocht allzu viel Erfolg versprechen...

    -----------------------

    Ich denke außerdem, man kann auch "Naturzunder", wie etwa das Innere des Rohrkolbens nehmen und gut geformt zwischen zwei Brettern rollen bis ein Span entsteht...

    Sonst weiß ich zur Zeit nichts urzeitliches mehr...

    Mal recherchieren!

    Greetz, Chris
    Geändert von Unr3aL (29.08.10 um 23:18 Uhr)

  15. #14
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    Avatar von chamenos
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Moin

    Es wäre schön, wenn hier ausschließlich Verfahren genannt werden, die ihr auch selber mit Erfolg ausprobiert habt.

    Eine Sammlung von Märchen und Blödsinn aus der gesamten "Survival-Literatur" ist wenig hilfreich, - wenn auch amüsant.

    Dieser ganze Feursägen, Feuerbohrer und Feuerhobel-Kram ist die pure Pest. Da hat man fröhlich verkrampfte Finger und ist klitschnass geschwitzt bevor da auch nur was Qualmt.

    Wir hatten das mal im Rahmen eines Wochenendseminars ausprobier.

    Allerdings zu Anfang mit einer Bohrmaschine

    Ein Hartholzbrett als Unterlage und ein Stab aus etwas weicherem Holz bringt nach einer Weile mit vorsichtig Pusten tatsächlich Glut.
    Den Stab kann man, wenn man geschickt ist, nur zwischen den Händen rotieren lassen. Die Nummer mit dem Bogen funktioniert auch einigermaßen.
    Aber wer das wirklich mal komplett durchgespielt hat weiß, dass auch ein 10er Pack Bic-Feuerzeuge kein überflüssiger Ballast sind

    Im Übrigen: Baumharz ist kein Zunder. Das Zeug ist aber sehr hilfreich, wenn man mal mit feuchtem Holz ein Feuer anmachen muss.

    Man kann aber auch einfach einen Kerzenstummel unter den feuchten Reisig stellen.


    Gruß
    chamenos
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  16. #15
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Darum hab ich sowas im ersten Post nicht angeführt. Die Erfolgschancen sind einfach zu gering. Wichtiger wären mir aber Tipps,
    was z.B. guter Zunder ist, den man auch so finden kann oder besondere Hinweise, was man beachten sollte beim Feuermachen.

    Alles was halt hilfreich ist und was man mit sporadischer Ausstattung hinkriegt...

    Mit dem Baumharz hast du wahrscheinlich recht, aber wie genau meinst du das mit dem feuchten Holz? Meinst du harziges Holz,
    das dann schneller brennt oder hast du da 'nen Trick?

    Greetz, Chris

  17. #16
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Moin.
    Ich nutze Watte und Vaseline Mischungen als Zunder. Zünden mit einem Firesteel und auch mit Feuerzeug und Co. Transportiert wird das Ganze in einer leeren RedBull-Shot Flasche. Das Zeug schmeckt zwar nicht, aber die Plastikdose ist Wasserdicht, klein genug und die Menge an Zunder reicht für mehr als ein Feuer. Ein oder zwei Tampons sind auch mit dabei und wenn es wirklich naß wird, habe ich noch einen Magnesiumblock in der Survivaldose. Das Metallstück des Firesteels habe ich übrigens durch einen P38 Dosenöffner ersetzt. Den Öffner habe ich nachgeschärft und eine Seite hat eine kleine Klinge bekommen, die mit Klebeband gesichert ist.
    Was ich auch immer dabei habe ist "Rangerband" = Gummiringe aus einem alten Fahrradschlauch. Der brennt ebenfalls prima bei Nässe, riecht aber etwas.
    Gruß
    Ugor

  18. #17
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Zitat Zitat von [Nick] Beitrag anzeigen
    Herausfordernd finde ich ja die Vorstellung (analog zum Threadtitel "jederzeit"), vollkommen ohne Hilfsmittel Feuer entfachen zu wollen. Also ohne Messer, Dose, Firesteel etc.

    Fällt Euch da außer Feuerbohren etwas ein?
    Feuer ohne Hilfsmittel geht nicht. Es sei denn man wartet und hofft auf das Wunder der Selbstentzündung oder darauf, daß der Blitz einschlägt.

    Gruß
    Gerhard

  19. #18
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Bei Sonnenschein funzt das Feuermachen mit einer Linse auch sehr gut.
    Mache empfehlen auch die Verwendung von Gummi als Zunder. Hat halt enormen Stinkfaktor. Aber bevor man friert, und nix anderes zur Hand hat...
    Geändert von tomancik (30.08.10 um 10:29 Uhr)

  20. #19
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Hallo Feuerstarter,

    Ich kann die Nummer mit der Watte nur bestätigen. In meinem Fall nehme ich Abschminkpads, die ich in geschmolzenes Kerzenwachs tauche. wenn man ein bischen Watte ungetränkt lässt, hat man einen Zunder. Sonst kann das mit den entzünden etwas länger dauern. Das ganze brennt lang und heiss, wodurch irgendwann auch das feuchteste Holz brennt - meine Erfahrung!

    Was gar nicht funktioniert hat war Kaliumpermanganat + Glycerin. Hat zwar immer furchtbar gequalmt, aber Feuer haben wir damit nicht entzündet. Lag wahrscheinlich am Mischverhältnis...

    Und was bis jetzt glaube ich vergesen wurde: Die Lupe! Der Klassiker - funktioniert alt nur bei Sonnenschein. Allerdings soll das auch mit Eis gehen.

    Lg,
    R.

  21. #20
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von [Nick]
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Zitat Zitat von G-H-L Beitrag anzeigen
    Feuer ohne Hilfsmittel geht nicht. Es sei denn man wartet und hofft auf das Wunder der Selbstentzündung oder darauf, daß der Blitz einschlägt.

    Gruß
    Gerhard
    OK, unklar ausgedrückt, ich meinte ohne mitgeführte Hilfsmittel wie Messer, Feuerstarter, Watte etc., was vor Ort ist sollte natürlich genutzt werden.

  22. #21
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Hallo erstmal.

    Ich habe in diesem Jahr sehr gute Erfahrung mit Zunderschwamm machen können.
    Da die Pilze hier überall nur so wuchern, habe ich im Winter ein Paar gesammelt, bearbeitet und in Salpeterlösung eingelegt & getrocknet.
    Bei kleinstem Funken geht das Zeug ab wie Feuerwerk und glüht sehr lange!!

    Gruß

  23. #22
    Moderator Forum Heiko Häß Avatar von heiko häß
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Ich verzichte auf das mitführen von Zunder. Mir macht es nur richtig Spaß wenn ich den Zunder in der Natur finde. Bisher hat es noch immer geklappt da bei uns überall Birken zu finden sind. Bartflechten funktionieren auch recht gut.

  24. #23
    gast

    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Ich habe immer etwas vorbereiteten Zunder in meinem Daypack.

    Eine walnussgroße Kugel aus Watte vermengt mit einem guten drittel eines Lippenpflegestiftes brennt wie Sau ;-)

    Davon habe ich immer 2 - 3 dabei. Ein Funke vom LMF Army und so ein Teil brennt um die 6 Minuten wie/besser als ein Grillanzünder oder Esbit-Würfel.

    So hat man dann schön Zeit um das Feuer langsam von klein auf hoch zu päppeln.

    Als Backup-Feuerstarter habe ich noch den Ortec Magnesiumblock im Pack.

  25. #24
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Zitat Zitat von Unr3aL Beitrag anzeigen
    ...
    Von den Magnesium-Feuerschlag-Blöcken würde ich eher abraten, da sie in meinen Augen mehr Armkrampf als wirkliches Feuer machen.
    ...
    Chris
    Hallo Chris,

    Danke für die bereits sehr umfang- und variantenreichen Angaben.

    Bei den Magnesium-Feuerschlag-Blöcken gibt es offensichtlich qualitative Unterschiede.
    Ich benutze seit Jahren das Original von Doan Machinery. Der funktioniert einwandfrei. V.a. zündet Magnesium auch noch in feuchtem Milieu. Der war/ist nicht umsonst im Überlebensset von US-Airforce-Piloten.
    Gutes Funtionieren ist bei Billignachbauten nicht immer gewährt (wie so oft bei allen möglichen Billignachbauten vieler guter Dinge), die machen oft schlechte/wenig Funken.
    Voraussetzung ist aber, man schabt genügend Magnesiumspäne ab (ca. eine Messerspitze voll reicht i.d.R. nach meinen Erfahrungen) und erzeugt die Funken am Cereisenstab, indem man den Schaber, den Messerrücken, das Stück Metallsägeblatt oder was auch immer man benutzt nahe dem Zunderpaket und den Magnesiumspänen festhält und den Cereisenstab fest dagegen drückend nach oben wegzieht. Dann treffen die Funken schnell und gut ins Magnesiumspänehäufchen, welches man vorher gut ins Anzündnest platziert hat. Ich schabe es zu diesem Zweck z.B. in ein kleines Stück Birkenrinde, ein Büschel Watte (Tamponwatte ist m.E. wirklich hervorragend) oder trockener Bartflechte, welches man dann gut im Anzündnest platzieren kann.
    Viele machen den Fehler, den Block festzuhalten, und mit dem Schabewerkzeug nach unten Richtung Anzündnest zu schaben (viele spitzen auch mit der selben Technik Holz an).
    Das geht meist daneben, oft stößt man mit dem Schabewerkzeug ins Zundernest und verteilt dabei die leichten Magnesiumspäne, die dann nicht mehr den gewünschen Anzündeffekt leisten können.
    Also nochmals Kurzfassung: Genug Magnesium abschaben, Schaber festhalten, Cereisen fest dagegen halten und nach oben wegziehen, nicht umgekehrt.

    Mein Tipp: In meiner Zunderbüchse habe ich immer einen Streifen wachsgetränkter Wellpappe dabei. Ein Stück davon ins Anzündnest ist ein guter und billiger Feuerstarter.
    Geändert von 12knife (22.10.10 um 20:45 Uhr)

  26. #25
    gast

    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Grundsätzlich halte ich das mit dem Zunder wie Heiko. Selber was zusammen suchen macht mehr Spaß und ist nicht weniger effektiv. Wenn ich wirklich mal keine Möglichkeit habe geeigneten Zunder zu finden- oder überhaupt ein Feuer zu machen (die Situationen gab es auch schon), dann habe ich immernoch eine Packung Esbit Würfel im zusammengeklappten Kochgestell dabei. Und wenn das nicht klappt.. Pech gehabt.

    Zitat Zitat von Unr3aL Beitrag anzeigen
    Bei den Feuerstählen ist's wahrscheinlich besser auf Qualität zu achten. Es gibt ein Riesenangebot verschiedenster Hersteller, aber nur wenige sind für draussen
    wirklich eine Hilfe, da sie oft sehr klein sind und wenig Zündkraft haben. Außerdem brechen sie eher mal...
    Das würde ich nicht mal sagen. Klar, es gibt dünnere, die irgendwann auch mal brechen, aber die taugen auch für's feuer machen und grundsätzlich macht man auch mit aktuellen großen 5 Euro Feuerstählen oder Magnesium Feuerstartern gar nicht viel verkehrt. Es ist eben die Frage wie man das Zeug benutzt. Du benutzt ja offensichtlich primär dein Zippo und den Feuerstahl nur als Ersatz- wenn ich irgendwo in der Pampa unterwegs bin benutze ich z.B. gar kein Feuerzeug und habe trotzdem das Gefühl, dass mich der LMF Army Feuerstahl noch überleben wird.
    Geändert von gast (19.09.10 um 07:19 Uhr)

  27. #26
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    66

    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Bin ich der einzige der auf Permanent Feuerzeuge setzt?
    so ein kleiner "Benzintank" hat schon seine Vorteile

    http://www.sportprofishop.de/Coghlan..._Feuerzeug.htm

    ps.: natürlich setzte ich nicht nur alleine auf Permanentfeuerzeuge Magnesiumblock und Feuerstahl ist auch mit an Bord
    Geändert von Mysticus (20.09.10 um 19:08 Uhr)

  28. #27
    gast

    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Ich persönlich halte da jetzt nicht so viel davon.

    Ich habe während meiner (leider( fast 20 jährigen Raucherkarriere immer eines meiner beiden Zippos benutzt. Aber nie ohne ein Wegwerffeuerzeug für "Notfälle" als Reserve.

    Gerade im Sommer verflüchtigt sich das Benzin so unglaublich schnell, dass man es fast nicht glauben kann. Zippo frisch gefüllt aufm Balkon liegen (keine direkte Sonne zu der Zeit) nach 2 Stunden gaht da nix mehr.

    Deshalb würde ich auf nix setzen, was Benzin verwendet, wenn ich sicher es Feuer brauche. Und da ich jetzt seit fast einem Jahr Nichtmehr Raucher bin, habe ich eh kein Zippo mehr in der Jackentasche ;-)

  29. #28
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    feuermachen mit dem feuerstahl

    als zunder ist ein zewa-softi gut geeignet - dabei reicht ein halbes taschentuch mehr als aus. man zerreisst es und droeselt und rupft es dann noch weiter auf damit die oberflaeche vergroessert wird.

    so faengt das tuch funken und brennt sofort los ... aber auch genauso schnell wieder runter.

    darum schnitze ich zuvor ein paar spaene von einem maya-stick und werfe die dann in die flamme. damit hat man dann ein stabiles feuerchen und kann ganz in ruhe holzspaene oder reisig nachlegen, um das feuer weiter aufzubauen.

    ps: auf die viel gepriesene birkenrinde kann man sich nicht verlassen ... da hab ich von sehr gute bis sehr schlechte erfahrungen - alles gemacht.

    pps: im ernstfall hoffe ich ein bic und esbit-tabletten dabei zu haben.

    --hawky

  30. #29
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    497

    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

    Zitat Zitat von De Maulwurfn Beitrag anzeigen
    I
    Gerade im Sommer verflüchtigt sich das Benzin so unglaublich schnell, dass man es fast nicht glauben kann. Zippo frisch gefüllt aufm Balkon liegen (keine direkte Sonne zu der Zeit) nach 2 Stunden gaht da nix mehr.
    Darum lässt man ein Zippo auch nicht so einfach auf´m Tisch liegen. Denn wenn man nicht aufpaßt ist nach ein paar Stunden nicht nur die Benzinfüllung weg, sondern oft auch das Zippo selbst.

    Im Gürteletui hielt das Benzin selbst bei hochsommerlichen Temperaturen bis zu einer Woche.

    Gruß
    Gerhard

  31. #30
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    AW: Feuermachen jederzeit (Tipps und Erfahrungen)

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    Super Zunde sind auch Rohrkolben, die sind auch schön verpackt und in der nähe von Gewässern gut zu finden.

    Gruß

    Andreas

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