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Thema: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

  1. #1
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    Könige backen, oder Wootzbruzzeln

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    Hallo,dieser Beitrag wird unregelmäßig mit neuem Material ergänzt, z.T. auch einfach nur durch Änderungen in bereits bestehenden Beiträgen, ohne dass dies als neu erscheint!...
    hab gestern (13.06.10) mal wieder den Ofen angeworfen und im Tiegel geschmolzen, was grad da war, Reste vom letzten Mal, mit ein wenig Feile gewürzt.
    Erster König in diesem Jahr, nach erfolgreichem Umbau des Ofens, dank Andreas und Sven , nun mit neuer Flare aus Keramik (Hochofenreparaturmasse mit etwas Graphittiegelmaterial).
    Die Temperatur hab ich bis 1600° C "kontrollieren" können, besser gesagt "verfolgen" können.
    erste Schmelze mit einem Brenner von Andreas, zweite mit dem von Achim, beide Venturi
    Hier eine paar Bilder:
    der Ofen:

    der kleine ist 1090gr schwer,

    der andere ca 1800gr
    Geändert von JL-Jokke (24.10.10 um 17:48 Uhr) Grund: die beiden Schmelzen dauerten jeweils knapp zwei stunden und an das Ausschmieden mag ich noch nicht denken

  2. # Anzeige
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  3. #2
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hi Messer-Jokke,

    so'n Ofen will ich auch wieviel KG/std verbraucht denn der, damit du auf 1600°C kommst?

    lg Korbi

  4. #3
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hallo,

    da ich ca drei Schmelzen mit einer Füllung fahren kann, knapp 2kg/Std.
    Dabei läuft der Brenner die letzte std bei ca 2 Bar.
    AchimW kriegt das bei sich jedoch in der Hälfte der Zeit hin...
    daran arbeite ich noch,

    Grüße

  5. #4
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    So,
    nach dem gestrigen riesen Tataraofen und dem guten Ergebnis dort in Witten-Herbede lief gerade der Ofen wieder auf Hochtouren. Diesmal mit einem neuen, modifizierten Venturibrenner, bei dem mir mal wieder Andreas von der Wolfsschmiede geholfen hat .
    hat ein neues Edelstahlrohr bekommen, faucht jedenfalls ganz gut
    Beschreibung: Präzisionsrohr 28 x 1.2mm, 27cm lang, Flare ist fest im Ofen eingebaut,
    Luftkammer 37mm Durchmesser, 45mm lang, 4 Löcher a 26mm, zum Ansaugen für den Venturieffekt
    Düse: amerik. MIG Düse 0,8mm 4 cm lang
    Gasdruck bis 2,2 Bar gefahren

    Der Tiegel darf jetzt langsam auskühlen, hat Zeit bis morgen.
    Hier noch ein Bild vom Brenner:



    so: dieser Wootzklotz wurde ohne Glasabdeckung im Tiegel, aber mit Tiegeldeckel erschmolzen:

    der zweite traditionell, mit frischen Blättern und grünem Glas, beide etwas > 1kg schwer:


    mit Blick von "unten":



    jetzt muss ich nur noch Zeit finden zum Diffusionsglühen und zum langsamen Ausschmieden, dann meld ich mich wieder...
    Geändert von JL-Jokke (22.06.10 um 19:50 Uhr) Grund: goil! funzt doch - Greetzes

  6. #5
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    So, der graue ist jetzt auch aufgeschnitten und sieht innen superclean aus, werde versuchen, ihn am Wochenende am Bremecker Hammer - so alles klappt - diffusionszuglühen und auszuschmieden. Der zweite Kuchen hatte innen ein größeres "Loch", will wohl nochmal in den Tiegel zurück - auch am Hammer, werdeden Ofen mitbringen ...
    hier zwei neue Bilder :




    der Brenner ist auch nochmal etwas optimiert worden gestern Abend, mit einem "neuen" Rohr, mit leicht geringerem Querschnitt, dank der Hilfe von Andreas in seiner Wolfsschmiede , tjaja, so ne drehbank hat wat -nur schade, dass er den Namen abgeben muss, es kam jemand mit älteren Rechten... aber es bleiben, so hoffe ich, die Eisenwerker online...
    (Wulfmaer, junger Mann!)

    Grüße
    Geändert von JL-Jokke (12.07.10 um 19:44 Uhr) Grund: neue Bilder vom "Aufschnitt"

  7. #6
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    konnte ein paar Stücke unter dem dicken Hammer, mit Hilfe von Dietmar ausschmieden - ; mir gings dabei schon ein wenig zu schnell, was sich dann auch im Bruch einer Schiene gezeigt hat. einfach in der Mitte auseinander "gebröselt"!
    Auch hab ich noch Bedenken, was die Muster angeht.
    Das Diffusionsglühen im Vorfeld hingegen, in einem großen "Ölbrennerofen", ging absolut problemlos. Es zeigte sich eine schöne Schicht dekarboniertem Materials um die drei eingelegten Stücke herum.
    Der große Klotz von Post 1 wurde auch angeschmiedet, unter dem großen Fallhammer, ist auch nicht zerbröselt! eher rasch ein wenig "in die Knie" gegangen, den Gesenken hats nichts getan, war so eine Sorge von mir...
    und wurde danach in ein paar Streifen geflext. Ich war äußerst froh über die große Flex!!!
    Ich werde die Tage ein paar Bilder von den ausgeschmiedeten Streifen einstellen - zum Anätzen suche ich noch das richtige "Material", bekam Nital empfohlen, weiss jedoch noch nicht, ob ich mir das über die Apotheke besorgen kann.
    Ansonsten werd ich zunächst ein zwei Probeätzungen mit Eisendreichlorid machen.

    Außerdem konnte am Samstag, quasi als Schmelzvorführung (Tiegelstahlschmelze) ein neuer kleiner König geschmolzen werden, er kam am Sonntag Morgen unter einer dicken. grünen Glasschicht zutage - und wartet nun darauf, ebenso behandelt zu werden...
    Geändert von JL-Jokke (29.06.10 um 11:13 Uhr) Grund: nur ergänzt

  8. #7
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    unten auf den beiden kleinen Bildchen zwei der Streifchen und ein paar "Aufschnitte" vom großen Kuchen,
    Die Streifen liegen auf einem DinA4 Blatt Papier,


    hier ein neues Bild, vom 11.07.10 mit den vier Streifen aus den beiden kleinen Kuchen:


    Grüße
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    Geändert von JL-Jokke (12.07.10 um 21:40 Uhr) Grund: aktualisiert 12.7.10

  9. #8
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Jetzt gabs gestern noch eine Session chromhaltigen Wootz, sozusagen Weltmeisterwootz (als Ersatz bzw aus "Langeweile"), der König, ca 1,5kg ist heute Morgen schön grau aus dem Tiegel gekommen. Meine Tochter hat gestern Abend noch ein paar Fotos gemacht, die werd ich versuchen heute Abend einzustellen.
    Auch die der bereits angeschmiedeten Streifen, das Halbzeug, kommen dazu

    außerdem noch eine sehr kräftig angeätzte Klinge, die mich im Muster sehr an die russischen Bulatkklingen erinnert -die hat ihre eigene Geschichte, denn die hab ich nicht selber ausgeschmiedet, sondern ein Freund wollte sich am großen Hammer an dem "zähen Zeug" versuchen als ich nicht da war, als Überraschung, hat sich auch nicht lange aufgehalten, nicht diffusionsgeglüht und rap-zap drauflosgekloppt, (Zitat: das sei doch nix für ihn, brauche zu viel Zeit und Geduld...)
    So sieht das halbfertige Teil dann auch aus, wurde aber beim Anschleifen rattenscharf (brauchte mal wieder ein paar Pflaster ) und ich hatte den Eindruck beim Ätzen in Eisendreichlorid, dass es fast auseinanderfallen wollte - ist es aber nicht!


    also, Freunde der Kunst.. Abwarten...
    Geändert von JL-Jokke (12.07.10 um 21:41 Uhr) Grund: aktualisiert 12.7.

  10. #9
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Vielleicht kommentieren Deine Mühe hier nur so wenige, weil nur wenige Ahnung davon haben .... so wie ich! Als Stockremov´ler kann ich immer wieder nur den Hut ziehen vor Leuten, die sich diesen Aufwand antun, um zu einem besonderen Ausgangsmaterial zu kommen. Der Zeitaufwand ist ja enorm. Höchst interessant!

    Gruß, claus

  11. #10
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hallo Enrico,
    das Ganze macht Spass, vor allem, wenn Du alles (mit guter Unterstützung natürlich) selber hinbekommst, das ist die eigentliche Herausforderung. Irgendwie wird alles dabei ursprünglicher und endet, am letzten Juliwochenende, mit einem Rennfeuertreffen im Besucherbergwerk Kleinenbremen (http://www.mitmach-schmiede.de/rennofen-2010.htm). Wenn alles klappt, gibts dann ein nächtliches Wootzbruzzeln aus eigener Luppe...
    hier noch ein paar Bilder:

    das Messerchen wurde viel zu schnell ausgeschmiedet (nicht von mir ) hat aber eine interessante Zeichnung, wie der Bulat vom neuen "Schmiedestar" aus dem Osten. Vielleicht hat das ja doch was für sich, wenns dann mal gut klappt...


    aber das Teil ist trotzdem rattenscharf, s.o.

    hier gings dann weltmeisterlicherzeits zur Sache:

    eine Stunde später sah das so aus:


    als Material kamen 470gr eines X250Chromy-holy- Moly Hartguss in den Tiegel, mit gut 400 gr Eisensand, der Rest war Feile (zusammen knapp 1600gr)
    und das kam dabei heraus:

    mit einer super Dendritenzeichnung:

    auch auf der Unterseite:
    Geändert von JL-Jokke (12.07.10 um 21:58 Uhr) Grund: allesdrin, oderwat?!

  12. #11
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hey ich wollte dir doch nur helfen, das du dich nicht so quälen musst mit dem Schmieden von dem naja "Eisen"
    und jetzt ist es zu schnell geschmiedet ,dabei hab ich doch den Federhammer nur ganz sanft benutzt man kann es dir aber auch nicht recht machen

    Sieht ja schöönnn aus die Zeichnung auf den Klopsen aber zum schmieden mag ich sie trotzdem nicht ,
    kein Wunder das sich das bei uns nicht durchsetzen konnte ,zum schmieden brauchste die Ruhe und die Muße von einem Mönch(oder die eines Psychologen...) .
    Ne ich bin nicht geeignet dafür, ich brauche snell snell ......

    Didi der ruhelose Schmied

    Bremecker Hammer Lüdenscheid

  13. #12
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Zitat Zitat von Dietmar C Beitrag anzeigen
    Hey ich wollte dir doch nur helfen, das du dich nicht so quälen musst ..., ich brauche snell snell ......
    von wegen
    warts nur ab, wenn die Teile mit dreimal tiefdurchatmen bei jedem Hammerschlag sanft ausgereckt und poliert (in der nächsten Sazensitzung!) vor dir liegen

    aber Deine Hämmer sind trotzdem goil

  14. #13
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    OK OK,
    auf vielfältigen Wunsch:
    das Grundmaterial für den rostträgen Wootz (vonwegen HolyMoly):
    G-X 250 Cr Mo 15 3

    kommt aus einer Schweizer Quelle:
    www.wolfensberger.ch
    siehe verschleissbeständige Werkstoffgruppen (Gusseisen EN 12513)

  15. #14
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Gestern gings weiter mit dem Ausschmieden,
    Sven hat sich die Mühe gemacht, den neuen König aufzuschneiden,
    der innen schön glatt war und sich gut anätzen ließ

    hier die Eindrücke vom Funkenbild, leider mit Handy aufgenommen:



    zwei der Streifchen aus Post #7 konnte ich auf ca 4mm Dicke und 40mm Breite ausschmieden - hab mächtig "geölt" und keine Sauna mehr gebraucht...

    mehr Bilder, wenn es wieder was zu sehen gibt...
    Grüße
    Geändert von JL-Jokke (15.07.10 um 21:56 Uhr) Grund: genauigkeit gefragt

  16. #15
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    im Moment passiert ziemlich wenig, wegen der allgemeinen Hitze, ich hoffe aber am WE wieder weiter zu kommen.
    Inzwischen konnte ich einen Liter NITAL in einem Weithalsgefäß beim Apotheker ergattern, für 50 teuronen, naja, soviel kostet schon allein der reine Alkohol (fast rein!) in dem dann 3% Salpetersäure gelöst sind (für alle chemieinteressierte - den Tip bekam ich von einem netten luxenburger Messer- und Bogenbauer )
    außerdem zeige ich dann auch noch ein paar Bilder vom "Umbau" eines 2kg Hammers in eine traditionelle Schmiedeform (mach ich evtl in einem anderen Thread...), der mir sehr gut gefällt - dank Andreas liegt er gut ausgewogen in der Hand, darf nur noch den Holzgriff kürzen und an meine Hand anpassen...
    ein neuer Kontakt nach England lässt hoffen, dass es ein neues, interessantes Grundmaterial für weitere rostträge Könige geben könnte, das Grundmaterial Wallex 20 (2,5%C, 33% Cr, 18% Wo und etwas Si in einem großen Rest ~48% Kobaltmatrix)
    und da bin ich mir noch gar nicht sicher, wie sich das dann in einer Mischung, die auf 1,5%C abzielt und dann ca 23% Kobalt enthalten würde, verhält, was Schmiedbarkeit und Feinheit der Karbide angeht

    vielleicht wisst Ihr ja was dazu..

    Grüße
    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 18:20 Uhr)

  17. #16
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Zitat Zitat von Messer-Jokke Beitrag anzeigen
    Inzwischen konnte ich einen Liter NITAL in einem Weithalsgefäß beim Apotheker ergattern, für 50 teuronen, naja, soviel kostet schon allein der reine Alkohol (fast rein!) in dem dann 3% Salpetersäure gelöst sind (für alle chemieinteressierte - den Tip bekam ich von einem netten luxenburger Messer- und Bogenbauer )
    Hallo Jokke,

    das ist glaube ich das teuerste Nital von dem ich je gehört habe.
    Für Nital wird üblicherweise vergällter Alkohol genommen, da ist keine Brandweinsteuer drauf und man kriegt den Liter dann für weniger als ein zehntel.

    Servus

    Manfred

  18. #17
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hallo Manfred,
    da hab ich mich wohl an die falsche Anleitung gehalten
    übrigens steht im Sicherheitsdatenblatt von Buehler (1907/2006/EG-DE) nur was von Ethanol, nix von Methanol,
    aber ich merk es mir fürs nächste Mal

    >>Cyrus hat mal vor zwei Jahren was in diesem thread geschrieben, das ich noch nicht ausprobiert habe:
    http://forums.swordforum.com/showthr...t=86871&page=4
    im post #80

    werd ich mal berücksichtigen
    oder das hier auch noch:Zitat Grag T. Obach aus dem gleichen Thread:
    "this combo i like ...and use often:
    use a dilute nitric ( very dilute so it shows the pattern in about 15 to 30 seconds.. ).. if the acid does drill holes...its too strong..
    as Cyrus mentioned.... it'll outline the structures
    .. ( sometimes so nice that you may want to stop here...)
    part 2.... mix a solution of sodium metabisulfite and water.... to do a secondary etch... if its made at a nice low solution ...it should only go after and darken the martensite and such... and leave the carbide alone..
    - often i find new little things start to pop up...
    Nota bene --- one etch recipe will not work for all wootz's... so be flexible and observe what it does and change accordingly.."

    noch eine Quelle dort nennt Oxalsäure als nonplusultra für Wootz (Peter T. Swarz-Burt)
    (ergänzt 25.10.10)<<

    lieben Gruss

    und ein Bildchen von einem Tiegel mit Inhalt:
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Name:	König im Tiegel mit Glas.jpg 
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ID:	94481  
    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 15:29 Uhr)

  19. #18
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    und da ich keine Lust auf nen neuen Threat habe
    hier die Bildchen von meinen Lieblingshämmern

    der mit der langen Nase ist bei DietmarC am Bremecker Hammer enstanden, der andere aus einem 2kg Hammer in Andreas Werkstatt
    und jetzt passt er auch in meine Hand

    mit den Teilen schmiede ich per Hand die Wootzstreifen aus, erhitzen erfolgt in der Gasesse
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Name:	alter Lieblingshammer.jpg 
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Name:	Lieblingshämmer.jpg 
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Name:	neuer Lieblingshammer.jpg 
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Name:	neues Hämmerchen.JPG 
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Name:	Vorhernachher.jpg 
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ID:	94486  

    Geändert von JL-Jokke (28.07.10 um 14:47 Uhr) Grund: für deutlich unter zehn € einen neuen Hammer

  20. #19
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    so, nach ca zweieinhalb Stunden schleifen mit der Flex und dem Bandschleifer (es zeigte sich wieder, wie zäh und wiederspenstig dieses Material ist) hier das (vorläufige), leicht angeätzte Ergebnis:
    an dem kleineren Streifen sind die Muster bereits gut zu erkennen und, wie ich finde, vielversprechend,

    der kleine ist jetzt 100 x 37 x 4-5mm
    der längere 140 x 36-39 x 5mm
    aber schaut selbst:
    hier genauer zu sehen der "kleine":

    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	angeätzte Wootzstreifen II.jpg 
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Name:	angeätzte Wootzstreifen III.jpg 
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Name:	angeätzter Wootzstreifen I.jpg 
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Name:	angeätzt V.jpg 
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ID:	94509  
    Geändert von JL-Jokke (28.07.10 um 23:24 Uhr) Grund: Maße mussten noch sein! und zwei große Fotos

  21. #20
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hallo Jokke,

    da Du jetzt ja fleißig am Atzen bist, möchte ich noch eine Bemerkung zum Nital machen. Ich weiß ja nicht was Dein Apotheker Dir da zusammengebraut hat, aber Nital sollte man über einer Konzentration von über 5 (Gewichts)% HNO3 sicherheitshalber nicht länger lagern. Jetzt sagst zwar: Ich habe nur 3%. Aber üblicherweise wird Nital mit 3 Vol.% HNO3 angesetzt, was dann je nach Konzentration der Salpetersäure schon mal 5 Gew.% überschreiten kann.
    Aber genug der Erbsenzählerei, was Du aber auf keinen Fall machen solltest ist, gebrauchte Atzlösung zur frischen zurückzuschütten, oder gebrauchte länger aufzubewahren. Zur Sicherheit würde ich zumindest diese überaus teure Lösung nicht in einer Glasflasche aufbewahren (Druckaufbau...), sondern in einer Chemikalienflasche aus Kunststoff (HDPE).
    Methanol kann man auch zum Ansetzen von Nital verwenden, wenn man den Totenkopf nicht scheut. Was man aber auf keinen Fall verwenden sollte ist Isopropanol!

    Gruß

    MythBuster

  22. #21
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Zitat Zitat von Messer-Jokke Beitrag anzeigen
    übrigens steht im Sicherheitsdatenblatt von Buehler (1907/2006/EG-DE) nur was von Ethanol, nix von Methanol,
    Hallo Jokke,

    ich habe auch nichs von Methanol geschrieben. Vergällter Ethanol wir üblicherweise mit 1 % MEK (Methylethylketon)vergällt. Dieses stört in der Nital-Lösung nicht.

    Servus

    Manfred

  23. #22
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    @mythbuster: danke für die aufmerksame Anmerkungen zur Sicherheit, werde ich beachten. Ansonsten ätzt das Nital deutlich langsamer als andere Lösungen, die ich sonst verwendet habe.
    Denke aber, dass ich später die neuen Klingen mit Nital ätzen werde, wenn sie denn bald fertig werden

    @Manfred: danke, das nächste Mal wirds sicher günstiger, so ist es halt, wenn man alles richtig machen möchte - und nicht gleich diejenigen fragt, die sich damit auskennen...

    ist schön, ein paar Rückmeldungen zu bekommen...

    04.08.:
    war ein wenig krank, deshalb so wenig Neues,
    werde die Tage noch Bilder einstellen, von ein oder zwei neuen Königen
    und von den langsam entstehenden Erlen, die jeweils 20! Hitzen gebraucht haben um auch nur annähernd in die Form zu kommen (Gasesse und Handhammer) - ab jetzt sehen die fertigen Streifen nur noch diese...
    und ich bin mal gespannt, wie der 1kg-Kuchen von gestern Abend aus Kleinenbremer-Luppe geworden ist. Den popel ich erst nach der Arbeit aus dem Tiegel und nehm ihn mit in die Werkstatt.

    soviel Nachtrag...

    liebe Grüße!
    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 18:22 Uhr) Grund: Aktualisierung

  24. #23
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hier ein paar neue Bilder,
    zunächst mal die oben beschriebenen 20 Hitzen und deren "Auswirkung" auf die Erlgestaltung, ziemlich ernüchternd anzuschauen, oder?! -
    dann die Bilder des neuesten Chromwootzkuchens mit über 2kg, mit Bild des Mittelschnitts, den Jens mal wieder mit Bravour geleistet hat. Er ist einfach viel besser mit der großen Flex (ein Blatt hats schon gekostet) als ich. Der König ist innen perfekt, ohne Löcher ganz glatt und sehr dicht, die Dendritenstruktur außen ist oben wie unten auch gut zu sehen.
    der Versuch, aus der Luppe einen 1kg König zu schmelzen hat nur bedingt geklappt - sehr viele Lunker und kleine Löcher in dem Teil, das beim Anschmieden unter dem Hammer zerbröselt ist wie Hüttenkäse
    dafür hatte Andreas viel Spass beim langsamen Ausschmieden seiner Hälfte des Chromwootz', der sich hervorragend bearbeiten lässt. Hier leider ohne Bilder...
    dafür habe ich aus England eine tolle "Warensendung" über 3,9kg erhalten, von WALL COLMONOY LTD, ein Stück Wallex 20(kobaltbasiert). Dafür danke ich Herrn E. Bräuning sehr herzlich!!! Inhaltsanalyse des Wallex 20 siehe weiter oben!
    Ich werde, nach meinem Urlaub, versuchen daraus einen rostträgen Wootz zu schmelzen, wobei ich dieses Material quasi als "Grundmaterial" nehmen werde.
    Dass das geklappt hat ist ein sehr großes Entgegenkommen der Firma, die normalerweise erst ab Mengen von 1Tonne aufwärts produziert und verkauft. Der Schmelzpunkt diese Materials sei übrigens etwas über 1270°C - bin gespannt, wie es sich trennen lässt, mit der Flex
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    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 18:25 Uhr) Grund: ergänzt

  25. #24
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    37 AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    so,
    kurz vor dem Flug nach Finnland noch schnell drei Fotos,
    das erste ist ein Querschnitt aus einer Luppe aus Kleinenbremen, aus dem dortigen Erz, das zwischen 20 und 35% Eisen enthalten soll - Rennöfen bringen also auch was, wenn das Material nicht "hochprozentig" ist,
    dann ein kleiner Blick auf die Szene dort, der Ofen der Eisenwerker raucht schon (Gebläse, zwei Röhren), wärend die Jungs vom Bremecker Hammer noch am Aufbau ihres Dreimetersuperschornsteinzuges waren -der hat übrigens als Selbstzieher mit acht Röhren auch gut gefunzt...
    und ein Bild als ich am Morgen meinen Wootzschmelzofen öffne und es Andreas geschafft hatte, diesen Yoghurt dort zu platzieren, ohne dass der noch mitgeschmolzen ist. Er war übrigens ganz lecker...
    so in drei Wochen gehts hier weiter...
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  26. #25
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Hallo Jokke,

    schön das Ergebnis aus Kleinenbremen zu sehen.
    Es war für mich ein toller und informativer Sonntagnachmittag.
    Einen erholsamen Urlaub in Finnland.

    Jürgen

  27. #26
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    Zitat Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
    ...
    schön das Ergebnis aus Kleinenbremen zu sehen.
    Es war für mich ein toller und informativer Sonntagnachmittag. ...
    schön,

    dann schau mal hier:
    danke an Sven vom Deister

    http://www.messerforum.net/showthrea...238#post716238

    die Freunde vom Bremecker Hammer wollten noch eine page mit Bildern füllen
    kommt also noch was nach...

    denn man to
    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 18:26 Uhr)

  28. #27
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    so hier zwei Bilder von den beiden Teilen von #23, nach ca 20 weiteren Hitzen. Ich konnte die Erle besser ausschmieden und auch eine Grundform anbringen.
    beide Klingenrohlinge sind ca 5mm stark, der kleinere 30mm breit, die Länge lässt sich an dem Maßstab ablesen.
    Am Wochenende will ich versuchen die beiden teile noch etwas auszuschmieden und bei DietmarC am Bremecker Hammer anzuschleifen.
    Außerdem nehme ich noch Wootz mit um damit weiter zu arbeiten.
    Weitere Bilder später.
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  29. #28
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    wie versprochen geht es heute ein wenig weiter. Ich konnte die beiden Klingen gut bearbeiten am Bremecker Hammer und zudem DSC von Markus Balbach, das ich als größeres Teil (466gr) vor längerer Zeit gekauft hatte, in einen Streifen umschmieden, eine kleine, eingekerbte Klinge daraus machen und den Streifen nach Andreas's Anregung ebenfalls jedoch deutlicher mit einer Schruppscheibe einkerben, danach unter dem Hammer glätten und auf 23cm ausrecken, 25mm breit. Ich muss sagen, das ist eine wesentlich "lohnendere" Aufgabe als Wootz zu schmieden, oder zu schleifen: hier zum Vergleich die Klingen
    die DSc ist 11cm lang, 25mm breitund 4mm dick, der Erl ist 7cm lang


    ein closeup auf den DSC, der sich übrigens hervorragend schmieden lässt

    und noch ein Blick auf das entstandene Muster:


    meine beiden Wootzklingen zeigen bereits, nach dem kurzen Anätzen, ein "nettes" Muster
    die größere ist 12,5 cm lang, 34mm breit und 3mm dick, der Erl ist 7,7cm lang,
    die kleinere Klinge ist 9cm lang, 30mm breit und am Erl 4mm dick, er misst 6,7cm,
    beide Klingen verjüngen sich zur Spitze:





    eine interessante Erfahrung war auch, dass sich die Schmiedemarke nur sehr schwer in das Material schlagen ließ, im Gegensatz zum DSC, so dass sie zum größten Teil wieder abgeschliffen wurde als ich die Schmiedehaut abgetragen habe. Werde ich wohl wiederholen müssen...
    jetzt bleibt nur noch, die Klingen in die fertige Form zu schleifen, dann sollen sie noch durch die Wärmebehandlung um danach gehärtet zu werden - ich denke in Öl, bei ca 830°C, Anlassen will ich bei 190° zwei mal eine Stunde im Ofen.
    Ich hoffe, dass nach der Politur und dem Schärfen das Muster noch etwas deutlicher zutage tritt

    ach so: ich konnte noch ein paar Kuchen im großen Ölofen diffusionsglühen und für das weitere Schmieden vorbereiten

    so, und jetzt gehts auf zur Schaumburg!
    Grüße
    Geändert von JL-Jokke (06.09.10 um 13:28 Uhr) Grund: ergänzt

  30. #29
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    AW: Könige backen, oder Wootzbruzzeln

    OK, die Klingen sind nochmals überschmiedet und im Erl etwas länger geworden, den DSC-Stab hab ich noch etwas geglättet und weiter ausgeschmiedet. Der wartet jetzt auf das weitere Vorgehen und die Idee, was für eine oder zwei/drei Klingen daraus werden soll.

    Dann hab ich eine richtige Härtesession in der Gasesse mit Temperaturkontrolle mittels Pyrometer gemacht und in sehr warmem Öl, das mit Parafin versetzt ist, gehärtet. Angelassen wurde wie oben beschrieben.
    Bild siehe unten, da war ich gestern dann doch zu "erschlagen", aber da hat sich die Arbeit gelohnt, die Klingen sind super gerade, keine Sprünge, kein Verlust (Nachtrag: das hab ich zunächst geglaubt, aber leider war dem dann doch nicht so, gerade bei der kleineren wootzklinge!!)
    (hab gleich ne richtige "Härteorgie" abgehalten und alle Klingen, die sich angesammelt hatten gehärtet und angelassen).
    Als nächstes steht also Schleifen, Polieren und Schärfen auf dem Programm...
    hier das versprochene Bildchen: unten rechts die beiden Wootzklingen, darüber ein paar unterschiedliche (u.a. vom Bremecker Hammer mit Damast von DietmarC) Klingen, links ein paar Monostahlklingen vom Mittelalterschmieden auf der Schaumburg
    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 18:29 Uhr) Grund: update

  31. #30
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    AW: neue Klingen, geätzt und vorbereitet

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    Mitglieder sehen hier keinen Banner
    hier die neuen Bilder:



    die drei fast fertigen Klingen und dann das entdeckt:

    hätte heulen können


    ein kleiner aber böser Härteriss in der kleineren Wootzklinge, große Enttäuschung nach langer Arbeit. Jetzt habe ich einmal mehr eine gute Vorstellung von den Verlustmöglichkeiten im Prozess der Wootzherstellung, neben zu viel C im Tiegel, falscher Wärmebehandlung und Zerbröseln wie Hüttenkäse, zu schnellem Ausschmieden und Rissen im Rohling, zu wenigen Wärmezyklen um ein klares Muster zu erbringen, falschem anätzen etc.. bis hin zu diesem Härteriss, Alles gehabt.
    Das Zeug müsste unbezahlbar sein
    Aber dann hab ich mich ein wenig getröstet:

    und hab den Ring, (der ganz zufällig genau auf meine Ringfinger passt) den ich zunächst mittels einer Kugel aus einem Kugellager und einem Dorn 90° umgestülpt hatte, das ganze ohne "Anke", geschliffen, poliert und mittels Schwefelsäure angeätzt. Das könnte, mit etwas besserer Materialaustattung was das Stülpen angeht, ein neues Hobby werden - wenn ich mir ein paar Kegel dazu besorgen oder herstellen kann - vielleicht tuts auch zunächst ein set Kugelpunzen und ne gute Anke...
    Aber auch die größere Klinge hat ihren Reiz:

    so sah die große noch nach dem Polieren aus:

    übrigens geätzt in dem teuren aber effektiven Nital (s.o.)
    die DSC Klinge ist in Eisendreichlorid geätzt und zeigt ein schönes Bandmuster, obwohl ich den Rohling nur leicht mit der Schruppscheibe eingekerbt hatte und dann ausgeschmiedet. Das Zeug ist wirklich besser zu empfehlen für relativ sichere Erfolgserlebnisse im Vergleich mit selbstgemachtem Wootz!
    so sieht das dann aus der Nähe aus:

    melde mich wieder, wenn ich die Klingen mit Griffen versehen habe...
    Geändert von JL-Jokke (25.10.10 um 18:32 Uhr) Grund: neue Bilder eingefügt

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