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Thema: Naniwa Superstone, Review einer Serie

  1. #31
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    AW: Naniwa Superstone, Review einer Serie

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    Hallo Leonardo, Haarespalten mit Kochmesser ist mein Hobby

    Für Kochmesser würde ich dir empfehlen mal Diamantpasten zu versuchen. Ab 1µm abwärts wird es richtig interessant.
    Diamantpartikel sind gesplittert und haben viele scharfe Kanten,
    ganz gegensätzlich zu Chromoxid und Eisenoxid.
    Diese aggressiven Teilchen eignen sich unter Umständen besser,
    um mit dem erhöhten Materialaufkammen (wegen der größeren Facette gegenüber Rasiermesser) fertig zu werden.

    Die erreichbare absolute Schärfe wäre dadurch keinesfalls gemindert.
    1µm reicht auch für Rasiermesser meistens aus.

    Mit meiner 0.5µ Diapaste schaffe ich es ein Funa von Tosa dazu zu bringen,
    Kopfhaare auf einem Abstand von 2cm vom Haltepunkt, sanft und klanglos zu kappen.
    Das ist ein Rasiermesser Standart.

    Die Diamantpaste habe ich dabei auf einfaches Filz aufgetragen.
    Das gibts für 60cent im Baumarkt und wird auf Holz geklebt.
    Die Diamantpaste wird extrem dünn aufgetragen und fertig ist der Abziehriemen für Sparfüchse.
    Funktioniert ganz hervorragend

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  3. #32
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    AW: Naniwa Superstone, Review einer Serie

    Ich habe mir auch nochmal 0,25 µm Diamantpaste geordert. Bisher waren meine Erfahrungen mit Diamantpasten allerdings nicht sonderlich dolle. Bis 1 µm waren meine anderen Pasten der Diamantpaste überlegen, das lag aber vielleicht auch an der Qualität der Paste.

    Romanschärfe hatte ich mit einigen Messern (ATS34 japanisches Kochmesser, mit dem springenden Bock), und ein paar anderen rostträgen Messern (sogar an einem IKEA Messer aus der "noblen" Linie) hinbekommen. Bei Kohlenstoffstählen (handgeschmiedete japanische Messer, Eigenbaumessern und Windmühlenmessern) ging es noch einen Tick leichter.

    Mir geht es gerade um die Reproduzierbarkeit dieser Schärfe auch an nicht so edlen Messern.

    Die freien 2 cm von Deinem Funa sind allerdings wirklich beeindruckend!

    Mit Filz habe ich das Abziehen noch nie probiert. Denkst Du nicht, dass der Untergrund da zu weich ist und zu sehr wegfedert? Die Schneide müsste vorne dann doch etwas verrunden. Oder denkst Du, dass die Gefahr geringer ist, weil die scharfen Partikel sich tief in die weiche Matrix eingraben und dort nur gemildert zur Wirkung kommen?

    Je härter der Untergrund, desto schleifsteinähnlicher ist natürlich auch das Abzieherlebnis.

  4. #33
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    AW: Naniwa Superstone, Review einer Serie

    Hallo Leonardo,

    mittlerweile verzichte ich komplett auf Pasten bei Kochmesser,
    besagtes Funa schafft den Haartest auch so, nach meinem Franken Naturstein.

    Die Verrundung von Schneiden ist eine Theorie die sich etwas verselbstständigt hat.
    Gibt der Untergrund eines Materials nach, so schmiegt es sich in der Tat in einem Radius um die Schneide.
    Dadurch ergibt sich eventuell eine leicht "apfelsamenförmige" Schneide,
    welche aber durchaus noch in einer extrem feinen Schneide mündet.

    Kochmesserfreunde sind zu sehr darauf fokussiert eine Verrundung zu vermeiden,
    wo doch die Brüder im Geiste, die Rasiermesserfreunde,
    darauf schwören, den Abziehriemen mit Paste auf Leder und mit leichtem Durchhang zu verwenden.

    Da ein Rasiermesser ein deutlich reales Feedback gibt,
    glaube ich nicht dass diese Methode ihre Messer tatsächlich stumpf macht


    Fakt ist, das ein federnder Untergrund beim Abziehen nicht schadet,
    solange man es nicht übertreibt und keinen Druck ausübt.
    Im Gegenteil, der erhöhte Angriffswinkel direkt an der Schneide
    erhöht die Chance kleine Schärffehler zu ebnen und zu kaschieren


    Eine reproduzierbare Methode zum Erzeugen von Haartestschärfen
    bei billigmessern wäre fast schon einen Nobelpreis wert.
    Ich kriege meine rostfreien Einsteigermesser scharf, sehr scharf,
    aber auf einen Haartest komme ich nicht.
    Das liegt mit Sicherheit am Gefüge selbst, welches einfach nicht dafür gemacht ist
    in so kleinen Dimensionen stabil zu sein.

    Haartestschärfe klappt eben nur bei geeigneten Messern UND Können des Schärfers.
    Und wie du schon festgestellt hast, so ist es auch meine Erfahrung gewesen,
    dass Karbonstähle sich "tendenziell" eher auf eine solche Schärfe einstellen lassen

    Noch ein Hinweis zum HHT (hanging hair test)
    diese Prüfmethode ist uralt und schon vor 100 Jahren in Barbierbüchern überliefert worden.
    Sie ist eine zentrale Methode zur Beurteilung der Schärfe eines Rasiermessers.
    Aber der Test kennt Grenzen!

    So kann ein falscher Grat, ein Bart, oder unausgeglichene Zähnchen auf der Schneide
    durchaus den Anschein erwecken, eine Haartestschärfe zu erzielen.
    Dabei ist das Messer alles andere als perfekt geschärft.
    Zum Beweis bringe ich gerne an, dass man durchaus nach einem DMT 1.200 einen Haartest schaffen kann.
    Das liegt an den spitzen Zähnchen, und nicht an der tatsächlichen Schärfe.

    Daher ist der Haartest zwar eine gute Prüfmethode, aber nur im Cluster mit anderen Prüfmethoden wie Papiertest, Tomatentest, Fingertest etc.

  5. #34
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    AW: Naniwa Superstone, Review einer Serie

    Hallo LessLemming,

    ich habe mir in Ergänzung zu meinem 1200er und 4000er King auf deinen Thread hin noch den Naniwa SS 8000 gekauft. Wie du bereits geschrieben hast, bildet der SS 8000 schnell Schlieren, bei dem King 4000 ist das ähnlich. Ist die Schlierenbildung vom Stahl abhängig. Ich meine zu bemerken, dass rostfreie Klingen stärker zur Schlierenbildung neigen (hoher Chromanteil verantwortlich?)

    Zum Reinigen benutze ich im Moment den Nagura von Dick. Ich benutze den gleichen Nagura nach gründlichem Abspülen für beide Steine. Ist das unproblematisch oder sollte ich mir besser einen zweiten Nagura oder ein feines Papier besorgen?

    Mit dem Ergebnis des SS 8000 bin ich übrigens sehr zufrieden, vielen Dank für den Thread, der mich dazu gebracht hat den Stein zu erwerben. Die Steigerung der Schärfe zu meinem 4000er King ist beachtlich, der Abzug auf dem Leder kann eigentlich bei Küchenmessern entfallen.

    Ich stelle mir vor, dass ich durch regelmäßiges Abziehen auf dem Leder die Schärfe meiner Messer länger erhalten kann bevor ich wieder an die Steine muss. Ist das richtig oder unterliege ich einem Denkfehler?

    Beste Grüße

    Knörri

  6. #35
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    AW: Naniwa Superstone, Review einer Serie

    Entspricht eigentlich der 10000er Kombistein dem hier vorgestellten Stein ??

    http://www.edenwebshops.de/de/pt/-na...3000-10000.htm

  7. #36
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    AW: Naniwa Superstone, Review einer Serie

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    das müßte das gleiche sein. ich hab den naniwa superstone 10000 und der hat die gleiche grüne farbe, wie der kombistein.

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