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Thema: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

  1. #121
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

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    @Lothar

    Ich denke mal, dass ich den Übergang ohne Kante hinbekommen hätte. Die Bauweise von lazedress ist aber trotzdem wesentlich sinnvoller. Ich werde im Prinzip ein Loch lassen und den Brenner erst einmal nach diesem Prinzip aufbauen. Lässt sich dann auch jederzeit ersetzen.

    Gruß
    BlackGuest

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  3. #122
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Ich habe jetzt einmal einen Teil aus dem Gasessenbauthread rauskopiert, damit wir hier drüber weiter diskutieren können:


    Zitat von lazedress Beitrag anzeigen
    Macht das wirklich einen Unterschied, was für eine Düse man benutzt?

    Man stellt den Druck doch direkt an der Flasche ein, somit müsste doch die Öffnung egal sein, oder täusche ich mich da
    Hi
    JA du täuschst dich in der Tat...
    Ist auch logisch, ist wie beim
    Wasserhan in deinem Bad !
    unten im Keller hinter der Wasseruhr sitzt in der Regel ein Druckminderer, der den Wasserdruck im ganzen Haus auf ca.3bar reduziert.
    Wenn du jetzt im Bad den Wasserhan nur ganz leicht aufdrehst, kommt nur wenig Wasser raus, und wenn du den Han ganz aufdrehst, kommt viel Wasser raus !

    Ob die Auslassöffnung nun wie beim Wasserhan durch ein Ventil, oder wie beim Gasbrenner durch eine Düse vergrößert/verkleinert wird, speilt keine Rolle !

    Hoffe das war einigermaßen gut verständlich erklärt....

    gruß TomasG
    Beim genaueren darübernachdenken würde ich es aber eher damit vergleichen, die Öffnung am Wasserhahn per Hand zu vergleichen. Bei gleichen Druck (ist ja voreingestellt) und kleiner Öffnung zwischen den Finger tritt dann eigentlich ja gleich viel Wasser aus, nur bei der kleineren Öffnung mit höherer Austrittsgeschwindigkeit...

    Was denkt ihr denn darüber?

  4. #123
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hallo Lazedress

    Beide Vergleiche gehen etwas am Kern der Sache vorbei:

    Eine größere Düse liefert bei gleichem Druck erheblich mehr Gas.
    Man könnte damit also größere Brenner mit mehr Leistung betreiben, aber eben mit weit höherem Verbrauch. Von Nix kommt nix, da hilft alles Optimieren auch nix...
    Hinzu kommt noch, dass die Strömungsgeschwindigkeit bei einer größeren Düse geringer ist und u.U. nicht mehr genügend Luft für die große Gasmenge angesaugt werden kann...

    Ich habe die letzten zwei Jahre echt viele Brenner gebaut und optimiert.
    Es macht keinen Sinn, einen Brenner mit theoretisch enormer Leistung in einen "Ofen" (z.B. Gasesse) einzubauen, wenn dieser gar nicht in der Lage ist, diese höhere leistung auch auszunutzen.

    In der Praxis bedeutet das: Die viele, überschüssige Energie muß irgendwo hin. Die Flammen schlagen aus der Esse (auch ein indiz für unsaubere Verbrennung) und heizen die Werkstatt, aber nicht den Ofen bzw. das Werkstück. Die Flasche vereist ruckzuck und die Leistung geht in die Knie...

    Es geht also ganz einfach darum, den *passenden* Düsenduchmesser zum jeweiligen Ofen und Brenner finden. Ich bin bisher sehr gut mit den gängigen Durchmessern (0,6 bis 1mm) gefahren, solange die Ofenkonstruktionen die gängigen Maße nicht überrschritten haben und sehe keinen Grund, daran etwas zu ändern. Optimierungsmöglichkeiten sind eher woanders zu suchen (Isolierung, Flare, Strömungsoptimierung, Gebläse, Reku etc.).

  5. #124
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Danke für die tolle Antwort

    Dennoch habe ich noch Fragen

    Also: Man sollte den Gasdruck immer soweit zurückdrehen, bis keine Flammen mehr aus der Esse schlage, oder?
    Außerdem ist mir beim Verstellen des Abstandes Gasdüse-Brenner aufgefallen, dass bei einem gewissen Abstand plötzlich keine Flammen mehr aus der Esse treten, wenn ich aber durch den Brenner schaue (also durch as Mischrohr), dann fällt mir auf, dass die Temperatur direkt unter dem Brenner auf der Stelle abnimmt... Ist das jetzt ein gutes Zeichen oder nicht?

    Und meine Isolierung bereitet mir eh Kopfzerbrechen: Trotz den drei Lagen Keramikfaserwolle wird mein Essenkörper ca. 200-300°C heiß, der Lack, der noch auf der Gasflasche war, hat sich zu verfärben angefangen...

    Ich habe aber auch schon gelesen, dass Leute mit 2 Lagen Isolierung gerade mal 80°C am Essenkörper haben

    Könnt ihr mir da weiterhelfen?

  6. #125
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hallo Michael

    Danke, ich gebe mir Mühe...

    Man sollte den Gasdruck immer soweit zurückdrehen, bis keine Flammen mehr aus der Esse schlage, oder?
    Jain...

    Das hat auch mit der Luftzufuhr bzw. dem Gemisch, der Brennerleistung und eben der Gasmenge zu tun. Richtig ist, dass ein *passender* Brenner sich immer so einstellen lässt, das kaum Flammen aus der Esse schlagen, der Verbrauch gering ist und sich trotzdem auf Schweißtemp. fahren lässt. Das wäre so ziemlich das "grobe" Optimum. Man sieht das aber relativ selten. Soviel zu Theorie und Praxis...

    Außerdem ist mir beim Verstellen des Abstandes Gasdüse-Brenner aufgefallen, dass bei einem gewissen Abstand plötzlich keine Flammen mehr aus der Esse treten
    Das bedeutet: Dein Brenner ist so eingestellt, dass das Gemisch weitgehend optimal ist.

    wenn ich aber durch den Brenner schaue (also durch as Mischrohr), dann fällt mir auf, dass die Temperatur direkt unter dem Brenner auf der Stelle abnimmt
    Das bedeutet, dass *vielleicht* eher schon etwas zuviel Luft angesaugt wird. Halte ich aber für unwahrscheinlich, die meisten Essen, die ich bisher gesehen habe, haben eher das gegenteilige Problem. Fakt ist aber, dass Du direkt an der flare immer einen hellblauen Kegen mit unverbranntem (=kühlem) Gasgemisch hast. DAS IST GANZ NORMAL! In der Esse wird dieser kegel mit steigender Vorwärmtemperatur normalerweise kleiner. Man kann nicht oft genug sagen, dass sich der Brenner in der warmen Esse immer anders verhält, als "nackt". Die Länge dieses Kegels lässt sich über die Strömungsgeschwindigkeit beeinflussen (Mischrohrdurchmesser, Gasdruck, Flarewinkel). Er sollte keinen "Dunklen Fleck" an der Innenwand der glühenden Esse oder gar am Werkstück fabrizieren! Einer von Zwei Gründen, weshalb man den Brenner "tangential" einbaut.

    Ist das jetzt ein gutes Zeichen oder nicht?

    Also ich denke ja, weil es *wahrscheinlich* bedeutet, dass Du zumindest genug Luft ansaugst...

    Ich habe aber auch schon gelesen, dass Leute mit 2 Lagen Isolierung gerade mal 80°C am Essenkörper haben
    Gelesen habe ich das auch schon, nur noch nicht gesehen...
    Außerdem gibt es die Wolle in 25 und 50 mm Stärke
    Falls das mit 2 X 25 mm gehen sollte, muß ich an meiner Isoliertechnik auch noch arbeiten. Aber das Gros aller Essen, die ich kenne, wird durchaus 2 bis 300°C warm. Das ist auch nicht so arg schlimm, damit kann man leben. Wichtiger ist meines Erachtens der Gasverbrauch. Nichtmal wegen der Kosten, sondern weil nichts schlimmer ist, als wenn einem bei den besonders heiklen, letzten Schweißungen an einem Packet die Flaschen vereisen... Und da lässt sich eben das Meiste über den Brenner optimieren. Suboptimale Isolierung führt lediglich zu längeren Vorheizzeiten und nur leicht gesteigertem Gasverbrauch. Nach meiner bisherigen Erfahrung.
    Geändert von Arno Eckhardt (25.06.07 um 20:17 Uhr)

  7. #126
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hallo,

    ich bin nun auch mit dem Bau meiner Gasesse beschäftigt, und befasse mich nun mit dem Brennerbau.
    Ich habe mir schon alle möglichen Beiträge durchgelesen. Ich habe bereits das Brennerrohr mit Flare fertiggestellt. Den Flare habe ich aus einem Teil gemacht, dass mein Vater in seiner aktiven Zeit als Dreher mal hergestellt hat. Er hatte es bereits in den Abfall geschmissen. Es war ein konischer Stab der in eine Aufnahme passte. Diese Aufnahme ist natürlich ebenso konisch, sodass mir das Teil als Flare geeignet schien, zumal die Wandstärke des Stückes über 1cm ist. Allerdings ist der Winkel nicht sehr groß, was mir noch Sorgen bereitet. Könnte es so funktionieren wie es ist?





    Der Brennerkopf ist noch nicht befestigt und hat noch keine Luftschlitze

  8. #127
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    So,

    der Brenner läuft nun schonmal. Ich musste die flammenseitige Öffnung noch erweitern, da die Flamme auch bei ganz wenig geöffneten Luftschlitzen sofort abgerissen ist. Ich habe die Öffnung am Flare also etwas erweitert. Nun kann ich die Luftschlitze komplett öffnen ohne das die Flamme erlischt. Wenn ich allerdings die Luftschlitze zu weit öffne fängt die Flamme an zu stottern. Sie geht aus und kurz darauf geht sie wieder an . Ist das normal, hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Was kann man dagegen tun? Was haltet ihr von den Flammen?

    0,5 Bar Druck, Luftschlitze nicht geöffnet


    0,5 Bar Druck, Luftschlitze etwas geöffnet


    1 Bar Druck, Luftschlitze etwas geöffnet


    1 Bar Druck, Luftschlitze etwas geöffnet

  9. #128
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hy, baue ihn erst mal in die Esse ein, das sind zwei völlig verschiedene Dinge wie der Brenner brennt, innerhalb und außerhalb der Esse.

    Tschau Torsten

  10. #129
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hallo,
    ich habe mal diesen Brenner gebaut, interessant ist das zweite Rohr im Zentrum des Ausgangs, es scheint so, als könne man fast jede Leistung erreichen indem man das richtige Verhältnis Luft/Gas einstellt.....
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  11. #130
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Sodala, nach einem halben Tag Brenner optimieren und umbauen sowie neuen Brenner bauen bin ich jetzt etwas müde, aber hochzufrieden

    Mein erster Brenner, der aus normalen verschraubbaren Wasserrohr-Bauteilen bestand, der funktionierte überhaupt nicht. Der wurde bis zum gehtnichtmehr getunt, vergebliche Müh. Mit den Mischrohrlängen und verschiedenen T-Stücken hatte ich experimentiert, Ein- und Auslaßseitig die Flares mit dem Mörtel von Claymore ausgeschmiert, nichts ist gegangen. Das Problem ist, daß ich keine Drehbank habe, so daß ich als Flare ein Reduzierstück verwenden musste. Dieses Teil ist viel zu kurz, so daß ich es mit einem Stück Rohr verlängert/angeschweißt und anschließend innen mit dem Mörtel sauber verschmiert hatte. Ausserhalb der Esse funktionierte er wunderbar, weder Stottern noch Flammabrisse noch sonst was und lässt sich wunderbar regeln. An der Esse montiert sieht die Sache leider ganz anders aus. Was der Brenner für Geräusche produzierte, das geht unter keiner Kuhhaut

    Also zum x-ten Mal heute wieder zum Installateurgroßhandel hingefahren, dieses Mal aber habe ich mir viel Zeit gelassen und das Sortiment genau angeschaut. Siehe da, gaaanz hinten in der Ecke finde ich diese Teile:


    Das sind Reduzierstücke zum Schweißen. Sind viel länger als die Schraub-Stücke, also ideal!
    Nun das ganze mittels Autogen-Schweissung verbunden:


    Ich hatte zuerst ein längeres Mischrohr verwendet, der funktionierte null. Das Gasgemisch strömte viel zu schnell, so daß es zu Flammabrissen kam.
    Bei der nächsten Version war das Mischrohr viel zu kurz, der Brenner lief nicht mal zufriedenstellend.
    Die letzte Version aber funktioniert sehr gut. Das ist der auf dem Foto zu sehen. Das komische daran ist, daß dieser Brenner ausserhalb der Esse nicht funktioniert, d.h. er lässt sich nicht anzünden. Auch nicht bei 0,1 Bar Druck
    In der Esse montiert aber funktioniert der Brenner prima. Egal, ob 0,1 Bar oder fast 2 Bar, er funktioniert einfach! Luftdrossel-Klappe braucht man überhaupt nicht. Lässt sich nur mittels Gasdruck regeln. Ach ja, habe eine 0,6mm (0,8mm effektiv) Stromdüse drauf. Gaaanz minimal leichter Gas-Überschuß, die Schmiedestücke verzundern nicht mal. Also optimale Atmosphäre
    Und leise ist der Brenner, man kann sich normal unterhalten. Ist auch was.

    Nach 2 Minuten mit 0,2 Bar:


    Nach ca. 7 Minuten mit 0,5 Bar:


    Und was für die Schlüssellochgucker-Fraktion
    Man kann einen Blick durch den Brenner in die Esse reinschauen. Hier gleich nach dem Anzünden:


    Und hier nach einigen Minuten:


    Die anderen Bilder habe ich versehentlich gelöscht , morgen oder übermorgen werde ich Schmieden und vielleicht feuerverschweißen, da mache ich dann weitere Fotos.


    Charles

  12. #131

    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Einen Nachteil hat Dein Brenner allerdings: Der wird bei dem Erweiterungsstück sauwarm!

    Ich habe (Danke an PeterAbel) diese erweiterung am Brenner weggelassen und die Öffnung in der Esse wo der brenner quasi reinkommt einfach als komische Öffnung in die Esse rein modelliert. So bleibt die Hitze in der Esse , der Brenner wird nie mehr als handwarm und ich ab mir das lange Gesuche gespart

    Meine Empfehlung an alle die sich noch eine Gasesse bauen wollen:

    Nehmt 200 Euro und kauft Euch bei Peter Abel (Claymore) auf www.messermacherbedarf.de einfach
    -Brenner Komplettpaket
    -Keramikfaserwolle
    -Feuerfestbeton

    besorgt Euch eine alte Gasbuddel, flext die vorne und hinten auf, mittig ein Loch in die Seitenwand und das Rohr anbringen was den brenner halten soll. 12cm soll es aus der Esse raus und 3cm in die Esse reinragen! Kleidet die Esse mit der Keramikwolle von Peter aus und schmiert ne 1cm dicke Schicht Beton von Peter drüber.
    An der Stelle mit dem brenner-Aufnahmerohr legt ihr die Wolle natürlich möglichst passgerecht drumrum!
    Wenn Ihr den beton in die Esse schmiert, dann formt an der brenneröffnung einfach einen glatten konischen Übergang.

    Damit habt Ihr ohne irgendwelchen Ärger eine 100% perfekt funktionierende Esse!

    So hab ich es vor 2 Wochen gemacht... Kosten für Alles 250 Euro (incl Billigflex, Drahtbürste, Schweißdioden usw.)

    Meine Esse schafft mit 0,8 Bar Feuerschweisstemperatur (hab ne 5Kg Gasflaschenesse) und mit 0,5Bar schmiede ich.

    Zeitaufwand für den Bau war ca. 3-4 Stunden + Trocknungszeit
    Kein Ärger, kein Frust, kein Probieren! Einfach reibungslos!



    Viel Spaß

    Xzenon

  13. #132
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    @Xzenon

    Bilder sorry, hast Du Bilder? (Komme mir vor wie ein Junkie)

    Ich bin auch am planen/ bauen. Mein Brenner wird aber Marke Eigenbau sein. Die Flare ist bei Dir aus dem Zement gemacht?
    Mir ist noch nicht ganz klar wie ich den Übergang vom Brenner auf die Flare machen kann. Im Moment ist das Brennerrohr ein 3/4" Wasserrohr verzinnt. Das muss in das Rohr in der Esse. Kann es da dann einfach so drinn hängen?



    Das Rohr würde ja ein wenig schräg hängen. Macht das was? Dazu kommt noch der Übergang der durch die Rohrstärke kommt. Kann man das so genau anpassen, das das innerere Rohr übergangsfrei in die Flare übergeht?
    Geändert von Grover (14.08.07 um 21:42 Uhr)

  14. #133
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Der Eingang zum Flare sollte halt nicht so groß sein, wobei es da nicht so auf den Milimeter ankommt.

    Das andere Ende des Halterohres (da wo du dein Mischrohr einsteckst) wird mit vier Bohrlöchern versehen. Eingesteckte Schrauben mit Muttern gekontert halten dein Mischrohr zentriert. Du kannst die Bohrlöcher natürlich auch mit Gewinden versehen.

    Ciao Sven

  15. #134

    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    @Grover

    Also... mein Halterohr hab ich auch bei Peter Abel bekommen. Wie gesagt... 15cm lang --> 3cm in die Esse --> 12 ausserhalb der Esse.

    Mein Brenner wird da eifnach nur reingesteckt.

    Flare habich keins! Die Isolierung ist ja ca. 5cm dick... das Brenner-Halterohr ragt nur 3cm in die Esse rein --> also endet es quasi 2cm tief in der isolierungsschicht.

    Ich habe quasi dieses loch einfach mit Zement verkleidet und die Öffnung konisch wie ein Flare geformt! Ich habe sozusagen einen Übergang vom Metallrohr zum Beton, und die Öffnung wird einfach größer bis sie schließlich zum Brennraum übergeht....

    Ohje.. das versteh ja ich nichtmal was ich da schreibe! Ich stell heute Abend ein paar Fotos rein wenn ich dazu komme!

  16. #135
    gast

    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Zitat Zitat von Xzenonbenz Beitrag anzeigen
    Ohje.. das versteh ja ich nichtmal was ich da schreibe! Ich stell heute Abend ein paar Fotos rein wenn ich dazu komme!
    Oh ja, gerne.

    Gruß Klaus

  17. #136
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Also
    ich habe jetzt mal gemessen. Das 3/4" Rohr hat außen 27mm und innen 21,6mm. Wenn ich davon ausgehe, würde ich ein Außenrohr mit Innendurchmesser von ca. 27,5-28mm benötigen. Die Zementflare wird dann ausmodeliert, das die auf 21,6mm ausläuft.


  18. #137
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    sorry für die Doppelpost, aber ich wollte es nicht dort noch anhängen.

    Ich habe den Brenner noch nicht fertig, aber mir schon eine neue Düse gebastelt.
    Die Nadeln/ Düsen gibt es 0,5-0,6-0,65-0,8-1,0mm. Ich melde mich dann auf jeden Fall nach dem ersten Probelauf. Muss nur endlich jemanden finden wo ich was hartlöten kann.

    Meinung dazu?


  19. #138
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hallo Grover,

    ist Deine Gasesse schon fertig?

    Läuft sie perfekt?




    Der neugierige Charles

  20. #139
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Ne, bin erst umgezogen. War die letzten 3 Monate nur am renovieren. Wird auch noch 1-2 Monate dauern. Bin hier kaum noch online. Melde mich dann aber.

    G.

  21. #140
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hallo,

    kennt jemand die Guß-Gasbrenner die die Fa. Gruel in Ihren Öfen verbaut?
    (bin da grade in der E bucht drüber gestolpert)


    Schöne Grüße

    Walter

  22. #141
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    hey ich hab da auch nochmal ganz kurz ne frage. (sorry falls das jezt ne super doofe frage ist aber ich bin auf dem gasbrenner gebiet noch komplett neu)
    Alsokann man beim bau nicht theoretisch die Keramikwolle weglassen und alles mit feuerfestem beton ausfüllen??? Weil die Keramikwolle die ich mir angeschaut habe geht bis 1000°C und der feuerfeste Mörtel bis 1400°C

    gruß, Chris

  23. #142
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Diese Antwort steht schon in zahlreichen anderen Threads!

    Aber nochmal:

    1. Die Esse wird saumäßig schwer
    2. Sie wird nicht richtig heiß, weil der Beton die ganze Wärme schluckt
    3. Wenn du sie so heiß bekommen wolltest/würdest, hättest du einen enormen Gasverbrauch.

  24. #143
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Hey danke für die antwort und sorry das es die schon in so vielen anderen threats gibt. naja gut dann hol ich mir doch die wolle.
    danke schön nochmal
    Chris

  25. #144
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    Avatar von chamenos
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    moin.

    Ich habe meine hier her:

    http://www.schuba-shop.com/epages/sc.../Products/A1-5

    Die Stücke waren teilweise größer als DIN A4 und der Preis ist heiß.

    Gruß

    chamenos

    P.S. 5kg sind eine ganze Menge
    The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea.

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  26. #145
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Wow das is echtmal billig und dann für 5kg??? Respekt. is echt nicht übel.

    Achja hab da zu der wolle auch noch ne frage ich find im baumarkt nur wolle mit ner 40, 60 oder 80mm dicke kosten: 15-18 euro für 5 matten oder so allerdings geht die temp (nur?) bis 1000°C
    frage is jezt wenn ich mir die kaufe, reicht dann ja theoretisch ne dicke von 40mm oder??? und die temp müsste doch auch gehen
    greetz

  27. #146
    gast

    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Zitat Zitat von Chris.Cross Beitrag anzeigen
    ....oder so allerdings geht die temp (nur?) bis 1000°C

    Laß die Finger davon. Kauf Dir Wolle die min. 1400° aushält. Die Gasesse wird devinitiv heißer als 1000°
    Im Netz gibt es jede Menge Anbieter. Oder frag mal Peter Abel (claymore) hier aus dem Forum.

    Gruß Klaus

  28. #147
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    ok super vielen dank ich hab den typen da auch gefragt der meinte zwar das es wahrscheinlich schon bis 1200 gehen würde aber wirklich glaubwürdig war er net^^
    danke dann schau ich im internet
    mfg chris

  29. #148
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    Glas- und Steinwolle (Rockwoll u.ä.) bekommt man mit jedem Camping-Gaz Bunsenbrenner zum Schmelzen.
    Lufttemperaturen in einem Gas-Schmiedefeuer gehen gut und gern bis 1600°C. Wir haben schon Messungen durchgeführt und kamen auf 1450°C, allerdings waren wir da nicht am heissesten Punkt und der Messwert stieg immer noch in Schritten von 10-20°C/s. Da der Fühler nur bis 1400°C Betriebstemperatur angegeben war haben wir dann abgebrochen.

    Weiterhin hat Glaswolle eine viel zu geringe Dichte, d.h. beim Vermörteln fällt die Wolle in sich zusammen da sie viel zu fluffig ist.

    Das was da oben im Schuba-Shop angeboten wird sieht jedoch eher nach kostengünstiger Sondermüllentsorgung aus.

  30. #149
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

    alles klar danke für die info. hab noch ne frage dazu weil die volle hitze wird ja vom beton "abgefangen" und mich würd interessieren wie heiss es ungefähr direkt bei der wolle wird......des problem is ich hab nur diese rockwool weil leider keine andere gab und kann ich damit jezt gar nichts anfangen?? oder was würd passieren wenn die sich einfach auflösen würde wärend dem schmieden???
    danke, Chris

  31. #150
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    AW: Brennerbau für Gasesse [aus: Gasesse - mal wieder] Ergänzungsthread

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    Kauf dir Keramikwolle bei Peter Abel und vergiss das mit der Rockwoll. Allles andere taugt auf Dauer nicht und du hast jetzt finanziellen als auch Arbeitsaufwand für ne Lösung die nicht funktioniert und fängst letztendlich in einigen Tagen oder Wochen wieder damit an.

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