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Thema: Terra X 8.01.06 um 19.30Uhr

  1. #1
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    Terra X 8.01.06 um 19.30Uhr

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    ZDF:



    Terra X – Der Chiemgau-Komet: Stunde Null im Keltenreich

    Die warme Sonne taucht die Uferregion des Chiemsees in mildes Licht. Wie immer gehen die keltischen Bewohner auch an jenem Herbsttag im Jahr 465 v.Chr. ihren Alltagsgeschäften nach. Plötzlich stören Riesenblitze und ohrenbetäubender Donner die Nachmittagsidylle, wenig später schlagen feurige Geschosse in die Felder ein. Alles Leben im Umkreis von 1200 Quadratkilometern wird mit einem Schlag ausgelöscht. Zehntausende Menschen verlieren ihr Leben, weil ein über 1000 Meter großer Komet in 70 Kilometern Höhe explodiert ist. Seine Fragmente rasen mit etwa 4300 Stundenkilometern auf die Erde zu. Die verheerende Aufschlagsenergie kommt nach Schätzungen von Experten 8000 Hiroshima-Atombomben gleich.

    Der römische Geschichtsschreiber Livius erwähnt das Horrorszenario. Feuer und Eisen, so schreibt er, seien nördlich der Alpen vom Himmel gefallen. Auch andere Autoren der Antike gehen auf die Katastrophe ein. Doch der weltweit erste wissenschaftliche Nachweis für die Vernichtung von Menschen, Tieren und Bauwerken durch außerirdischen Einfluss konnte erst im Jahr 2000 erbracht werden. Beim Aufspüren keltischer Siedlungen im Chiemgau fiepten permanent die Suchsonden von Hobbyarchäologen. Schnell stand für die Jünger Schliemanns fest: Das Gebiet ist metallisch verseucht. In 50 Zentimetern Tiefe liegen winzige Metallkugeln im Boden, dazu aufgerissenes und glasiertes Gestein – Anzeichen eines thermischen Schocks.

    Nach und nach entdeckten die Männer mehr als 100 Krater. Vor kurzem fand Professor Dr. Kord Ernstson, Geologe an der Universität Würzburg, mit einem Team aus Mineralogen und Archäoastronomen heraus, dass es sich bei den fremdartigen Metallkugeln um präsolares Material handelt, das heißt Material nichtirdischen Ursprungs, das schon lange vor unserem Sonnensystem existierte und das der Komet bei seiner Reise durch die Galaxien mitführte.

    Die Analyse der Forscher ist eine Sensation, versuchte doch bisher selbst die NASA vergeblich, präsolares Material zu gewinnen. Vor zwei Jahren schickte sie eigens die Raumsonde "Rosetta" ins All, um im Schweif von Kometen die begehrte Materie einzufangen. Auf einigen der Metallkugeln vom Chiemsee finden sich zudem kristalline Strukturen. Wenn es gelänge, diese Kristalle im Labor zu kopieren, könnte eines Tages transparentes Metall hergestellt werden – eine Weltneuheit.

    Die überraschenden Funde vom Chiemgau haben nicht nur für naturwissenschaftliche Disziplinen große Bedeutung. Auch die Keltenforschung verdankt den Auswertungen des Würzburger Teams Antworten auf bislang ungeklärte Fragen. So konnten sich die Archäologen bislang keinen Reim darauf machen, warum Fürstensitze wie die Heuneburg, die nahe des Meteoriten-Einschlags lagen, von einem zum anderen Tag verlassen wurden. Zudem wandten sich die Menschen rund um das damalige Katastrophengebiet urplötzlich verstärkt der Religion zu. Als Belege dienen ausgegrabene Objekte, die Fabelwesen, mythologische Tiere und Götter mit glotzäugigen Köpfen darstellen. Den himmlischen Mächten opferten die Kelten seit 465 v.Chr. zudem wieder wertvollen Schmuck – ein Brauch, den sie drei Jahrhunderte zuvor aufgegeben hatten.

    In jener Zeit revolutionierten die keltischen Noriker die Schmiedekunst. Sie entwickelten den ersten Stahl Europas. Ihre Schwerter waren härter und widerstandsfähiger als alles bisher Dagewesene. Die Pioniere konnten Kohlenstoff und Eisen zu Spitzenqualität verbinden. Vermutlich verarbeiteten die Handwerker bei der Prozedur große Mengen von Kometengestein. Schnell lernten die Römer das neue Material zu schätzen, die Feldherren bezogen ihre Waffen fortan von den Kelten. Historiker behaupten, das Imperium habe seine Machtausdehnung nicht zuletzt jener genialen Erfindung zu verdanken.

    Der Film präsentiert sich als dokumentarischer Wissenschaftskrimi, der Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Auswertung der einzigartigen Funde aus dem Chiemgau begleitet. Darüber hinaus machen aufwändige 3-D-Animationen und Reenactments die Naturkatastrophe für den Zuschauer nachvollziehbar. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie der Einschlag des Kometen die gesamte antike Welt veränderte.

    Priv. Doz. Dr. Michael Rappenglück, Archäoastronom schreibt in der Pressemitteilung des ZDF: "Im Herbst 2000 wurde nahe dem oberbayerischen Altötting erstmals ein Einschlagkrater unbekannter Herkunft entdeckt. Heute, fünf Jahre später, zählt man bereits 82 Einschlagslöcher und verfügt über erstaunlich detaillierte Erkenntnisse des Geschehens. Vor etwas weniger als 2500 Jahren näherte sich der Erde ein 1,1 Kilometer großes, interplanetarisches Objekt. Der Eintritt in die Erdatmosphäre erfolgte in einem äußerst flachen Winkel mit einer Geschwindigkeit von 4300 Stundenkilometer. Spätestens 70 Kilometer vor Erreichen der Erdoberfläche zerbarst der Himmelskörper in mindestens 100 Einzelteile. Einige der herab stürzenden Fragmente explodierten noch in der Luft. Die restlichen, bis zu 30 Meter großen Bruchstücke schlugen auf einer Fläche von 1200 Quadratkilometern ein. Das 58 Kilometer lange und 27 Kilometer breite elliptische Streufeld, eines der größten der Welt, erstreckt sich zwischen dem heutigen Altötting, dem Chiemsee und dem Alpenrand. Die kleineren Krater – ab drei Meter Durchmesser – liegen im Nordosten, der Himmelsrichtung, aus der die Fragmente herab stürzten. Die größeren Bruchstücke flogen weiter als die kleineren und schlugen im Süden der Ellipse ein, wo sie bis zu 400 Meter große Krater hinterließen. Die Zerstörungskraft des interplanetarischen Objekts wird heute auf etwa 8000 Hiroshima-Atombomben geschätzt. Derartig gewaltige Detonationen haben natürlich außer den eigentlichen Einschlagskratern noch weitere Spuren im Boden hinterlassen. So findet sich in und um das betroffene Gebiet auf einer Fläche von etwa 3000 Quadratkilometer so genanntes Impaktgestein. Dieses Material wurde durch die hohen Temperaturen von mehreren tausend Grad und die gewaltigen Drucke in unterschiedlichem Maße deformiert. Gestein, das nicht augenblicklich verdampfte, zeigt Verschmelzungsspuren oder zum Teil bizarre Verformungen. Selbst das Erdmagnetfeld wurde im Bereich der Einschlagsellipse "deformiert" und fällt durch ungewöhnliche Anomalien auf. Klassisches Meteoritenmaterial, wie man es von anderen Einschlägen kennt, konnte in der Chiemgau-Region jedoch nicht identifiziert werden. Dieser Umstand führte zu Irritationen, bis Funde völlig fremdartiger Materialien den ersten Hinweis erbrachten. Könnte es sich bei dem fraglichen Himmelskörper um einen Kometen handeln? Im Gegensatz zu anderen Himmelskörpern stammen Kometen aus präsolarer Zeit – also vor der Entstehung unseres Sonnensystems – und aus bis zu zwei Lichtjahren entfernten Welten. Noch nie wurden Bruchstücke eines Kometen auf der Erde gefunden. Die zahlreichen, bekannten Meteoriten stammen von Planetoiden aus dem inneren Sonnensystem. Über die genaue Zusammensetzung von Kometenkernen kann bis heute nur spekuliert werden. Doch gerade die besondere Herkunft dieser Himmelskörper lässt die Wissenschaft auf spektakuläre Erkenntnisse hoffen. NASA und ESA investieren Millionen in aufklärende Missionen wie "Deep Impact".

    Die Liste der in der Chiemgau-Region gefundenen Materialien ist lang und exotisch. Stoffe wie Nanodiamanten, Fullerene oder Titancarbid kennen Forscher sonst nur von interstellaren Staubnebeln und nicht aus oberbayerischen Vorgärten. Extrem seltene Eisensilizide wie Gupeiid und Xifengit, welche sich im gesamten Impakt-Gebiet in großen Mengen finden, waren bislang praktisch nur in Kleinstmengen aus dem Reagenzglas bekannt. Aus Aluminiumsilizid bestehende Kristalle, wie sie im Chiemgau entdeckt wurden, waren hingegen völlig unbekannt. Weitere Rätsel geben kleine, mit Nanodiamanten durchsetzte Kohlenstoffkügelchen auf. Sie erstaunen durch bisher nicht erklärbare magnetische und elektrostatische Eigenschaften und wurden durch den gewaltigen Impakt über ganz Europa verteilt. Die Gesamtheit der Funde lässt den Schluss zu, dass es sich bei dem im Chiemgau niedergegangenen Himmelskörper um einen Kometen präsolarer Herkunft gehandelt hat. Die großen Mengen an Kohlenstoff, die durch den Einschlag in der Region verteilt wurden, dürften eine Erklärung für den Technologieschub in der antiken Stahlverarbeitung bieten. Inwieweit die Zukunft Veränderungen durch neue Erkenntnisse bringt, muss die Forschung der nächsten Jahre und Jahrzehnte zeigen."



    Gruß Markus Balbach



    PS: Dieter Kraft und ich ganz kurz sind mit dabei!
    Geändert von Schmiede Markus Balbach (20.12.05 um 12:32 Uhr)
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  3. #2
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    Gleich Tera X im TV Eisen der Kelten....

    mit M. Balbach soviel ich in erinnerung habe.

    Gruß pit03.

    19:30 Uhr!
    Geändert von pit03 (08.01.06 um 22:19 Uhr)

  4. #3
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    Tjaa,diese kleine Kügelchen,ist wie bei der Homöopathie

    Hat mir sehr gefallen.

    Gruss,
    walter

  5. #4
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    15 Klasse

    Ich fand die Sendung richtig spannend

    Gruss,
    walter

  6. #5
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    Unter Fachleuten aber doch sehr umstritten......

    die Theorie des Kometeneinschlags.

    Hier ein Brief eines Meteoritenkenners der einiges dazu zu sagen hat.
    Den ich im Netz gefunden habe.

    Hier, die Stellungnahme von Dieter Heinlein.
    Das darin angesprochene Dokument ging leider nicht über die Liste, aber ich denke, der Text spricht auch so für sich.
    Gruß

    pit03 (Peter Broich
    -----

    Hallo liebe Meteoritenfreunde,

    auf meinen Hinweis zur "Terra X" Sendung am 8.1.06 im ZDF über den
    "Kelten-Killer-Kometen" gab es einige Rückfragen von Listenmitgliedern,
    die mich um eine Stellungnahme zu diesem Thema gebeten haben. Da das
    Phänomen der "Chiemgau Krater" inzwischen zu einem heftigen Experten-
    streit ausartet, möchte ich euch meine persönliche Sicht der Dinge nicht
    vorenthalten. Vielleicht erscheint der "Terra X"-Beitrag dann in einem etwas
    anderen Licht und wird von euch (hoffentlich) etwas kritischer gesehen?

    Vor etlichen Jahren sind einige Leute des von Hobbyforschern gegründeten
    "Chiemgau Impact Research Team" an mich herangetreten, ich möge doch
    Ihre "faszinierende Idee", dass in der Keltenzeit ein giganischer Meteoriten-
    einschlag den Chiemgau verwüstet hätte, beweisen. Sie legten mir dazu einige
    Fundproben aus dem "Streufeld" vor, u.a. rohe Eisenbrocken, Ferrosilizium-
    Kügelchen, vermeindliches Impaktmaterial, usw.

    Ich beschäftige mich seit nun fast 30 Jahren mit Meteoriten und Impaktphä-
    nomenen. Bin zwar selbst kein Fachwissenschaftler, kenne aber die Szene der
    renommierten Fachleute weltweit sehr genau. Und so legte ich die betreffenden
    Proben genau den Kapazitäten vor, die in ihr jeweiliges Fachgebiet fielen.
    Alle - ohne Ausnahme - bestätigten mir, dass sie nicht den geringsten Hinweis
    auf eine meteoritische Herkunft oder einen Meteoriteneinschlag finden konn-
    ten! Die rohen Eisenbrocken enthalten kein Nickel, die Kügelchen aus Ferro-
    silizium haben überhaupt nichts mit Meteoriten zu tun und sind schon gar nicht
    präsolar!!! Keine kosmogenen Edelgase. Auch die Sauerstoffisotopenanalyse
    ergab, dass das Material 100% irdisch ist. Das angebliche Impaktmaterial ent-
    hält keinen Beleg für eine meteoritische Entstehung. Auch das sog. Yanshan-
    Phänomen (China), auf das man sich seitens der Hobbyforscher oft beruft, hat
    keinen gesicherten meteoritischen Ursprung.

    Das "Chiemgau Impact Research Team" ließ sich jedoch von meinen Ergeb-
    nissen nicht entmutigen und fand schliesslich in Prof. K. Ernstson einen
    (bislang
    in der Impakt-Szene unbekannten) Geologen, der bereit war, die Theorie des
    Meteoriteneinschlags im Chiemgau zu beweisen! Schliesslich waren die Leute
    des "CIRT" ja fest entschlossen, eine Sensation im Chiemgau zu bekommen!
    Leider konnte Prof. Ernstson seine Theorie, die auf sehr wackeligen Beinen
    steht, nicht in Fachzeitschriften unterbringen. Er zog vor, seine Theorie über
    das
    Internet und v.a. das Fernsehen publik zu machen - und das bedauerlicherweise
    auf sehr reißerische Art. Diese unprofessionelle Methode der "Publikation" dis-
    kreditierte ihn in Kreisen der renommierten Fachwissenschaftler eigentlich so
    sehr, dass diese nicht einmal mehr den Anlass für eine Gegendarstellung sahen.

    Auf einen "Kometen" kamen die Leute des "Chiemgau Impact Research Team"
    übrigens nur, weil sich kein meteoritisches Material mehr finden ließ. Ansonsten
    deutet kein Indiz auf einen Einschlag eines Kometen hin.
    Die in größeren Mengen gefunden Eisensilizide (meines Erachtens ein Abfall-
    produkt der örtlichen Industrie) seien angeblich häufig in Kometen zu finden?
    Seit wann gibt's Ferrosilizide in Kometen??? Warum sollten diese präsolares
    Material darstellen?

    Um das große "Streufeld" von Löchern und kleinen Seen zu erklären, behauptet
    ein Dr. Rappenglück aus Gilching, dass der angebliche Komet in 70 (siebzig!)
    km Höhe explodiert sei. Aber warum, bitte, sollte sich ein Kometenkern in solch
    großer Höhe bereits zerlegen? In 10 bis 15 km Höhe: ok, vielleicht. Aber niemals
    in 70 km Höhe! Ein bißchen Ahnung von Impaktphänomenen sollte man vielleicht
    schon haben, bevor man sich mit solchen Behauptungen "aus dem Fenster lehnt"!

    Und nun tischen uns die "Forscher" sogar noch die exakte Jahreszahl des Ein-
    schlags auf (465 v.Chr). Allerdings verstehe ich nicht, warum Monat, Tag und
    Stunde geheimgehalten werden, das wissen die Leute doch sicher auch.....
    Denn wie sagte Hr. Dr. Rappenglück in seinem letzten Fernseh-Interview auf
    RTL2: "er habe den Kometeneinschlag vor 2500 Jahren" EXAKT berechnet.

    Ich trau mir zu, mit guten Gewissen zu behaupten, wir hätten den Neuschwan-
    stein Meteoritenfall am 6.4.2002 exakt berechnet. Was aber Hr. Dr. Rappen-
    glück da präzise kalkuliert haben will und aus welchen "Fakten", das entzieht
    sich leider meiner Kenntnis.

    Anbei ein Pressetext zum Thema, der noch im alten Jahr auf einer Pressekon-
    ferenz in München vorgestellt wurde und der vielleicht noch ein paar andere
    Aspekte beleuchtet, die ich hier nicht alle darlegen kann

    In diese Geschichte war ich ziemlich involviert. Ich mache mir aber Gedanken,
    wie es wohl mit dem Wahrheitsgehalt bei TV-Sendungen steht, bei denen ich
    das Gesendete mangels Insider-Wissen nicht so gut beurteilen kann........

    Beste Grüße

    Dieter Heinlein

  7. #6
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    Die Sendung war echt Spitze!
    Kam mir vor wie ien halbes Forumtreffen (Markus Balbch, Dieter Kraft) .
    So etwas könnte ruhig öfter kommen!

  8. #7
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    fand ich auch super.
    besonders die erklärungen zu den materialien.
    markus balbach hat sich IMO gut geschlagen
    schade nur, dass auch noch drumrum dabei war, ausserhalb des schmiedens
    wo bekomm ich so nen meteoritenklumpen?
    sebastian

    p.s.: auch esse und rennofen fand ich schön, insbesondere macht mir mut, dass die mit solchen billigmitten so gut schmieden konnten, hab selber erdesse+fön und es nervt mich...

  9. #8
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    Mir hat es auch gefallen.

    Jetzt kann Makus zu seinem Leo-Damast vielleicht auch bald "Kosmischen-Stahl" der Kelten anbieten...

    Ich fand´s echt toll.

    Gruß Stefan

  10. #9
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Schmiede Markus Balbach
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    Zitat Zitat von birkensee
    Mir hat es auch gefallen.

    Jetzt kann Markus vielleicht auch bald "Kosmischen-Stahl" der Kelten anbieten...

    Ich fand´s echt toll.

    Gruß Stefan

    Hallo,

    kein Witz, ist schon bestellt worden!



    Markus Balbach
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  11. #10
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Nidan
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    Mist ich habs versäumt

    Weiss jemand ob das wiederholt wird, oder hat jemand eine Aufzeichnung, die er mir kopieren könnte ?

  12. #11
    Registrierter Teilnehmer Avatar von WalterH
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    Was ich lustig fand:

    Markus Balbach wurde im Untertitel als "Waffenschmied" vorgestellt und Dieter Kraft als "Schwertfeger". Ein bisschen vereinfachend und reisserisch, finde ich.

    Hat man euch eigentlich gefragt, wie ihr euch selbst bezeichnen würdet?

    Obwohl: Wenn Markus Leo-Rohre verbaut, ist er ja eigentlich schon ein Waffenschmied im engeren Sinne...

    -Walter

  13. #12
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    Naja, das mit Markus habe ich auch gedacht, vielleicht haben *die* auch zuerst an die Leo-Rohre gedacht.
    Bei Dieter passte es eigentlich auch, schließlich hat er den Rost von den alten Stücken weggefegt - da haben *die* es dann aber sehr wörtlich genommen

    Gruß Andreas

  14. #13
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    Hallo!

    Ich fand den Beitrag extrem beeindruckend, vor allem weil es uns mit den Methoden der modernen Metallurgie heute möglich ist die Vorgänge und Vorteile dieser Stahlherstellung zu analysieren. Früher konnte lediglich durch Erfahrung herausgefunden werden, wie da vernünftiger Stahl herauskommt. Bei den damaligen Methoden sind die erzielten Ergebnisse für mich unglaublich.

    Gruß, Moz

  15. #14
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    hey
    @ nidan
    versuchs mal hier
    warte mal ne woche dan denke ich ist es da zu sehen, bin aber nicht sicher...
    sebastian

    p.s.: ich habs aufgenommen, aber ich denk nicht dass ich es überspielt bekomme... ich kanns ja mal versuchen.

  16. #15
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    Hallo an alle,

    es sieht so aus als ob es doch der Mehrheit hier ganz gut gefallen hat was man gestern im ZDF in der Serie Terra X zu sehen bekam.....

    Was diese Kometen-Geschichte angeht so gibt es natürlich auch ein paar kritische Stimmen die eine ganz andere Meinung vertreten. Ist ja auch bei der Storie durchaus verständlich. Das ganze erscheint schon fast zu "fantastisch" um wahr zu sein........

    Ich für meinen Teil verstehe die ganze Geschichte als einen Erlärungsversuch von Ereignissen die sich vieleicht so oder so ähnlich zugetragen haben könnte.Ob das dann tatsächlich eine Erklärung für das nachgewiesene hohe Wissen um die Stahlhestellungdarstellt wird vielleicht die Zukunft zeigen. Es wird ja auch erwähnt das da noch einiges an Forschungsarbeit geleistet werden muß um einige Vermutungen zu beweisen und auch noch offene Fragen zu beantworten.

    Was Meteormetall und die Verarbeitung in Klingen (Waffen ) angeht ,
    so ist das auch nichts neues. Stichwort: Krisklingen aus Indonesien.
    Hier wurden Klingen hergestellt welche teilweise aus nickelhaltigen Meteoritenmaterial bestehen . Wobei die Schmiede das auch wußten. Viele dieser Klingen wurden als "heilig" verehrt weil das Material von den "Göttern" stammt.

    Spannend ist die Sache natürlich weil sich das ganze vor ca 2500 Jahren vor unsere Haustür abgespielt haben könnte.

    Was die "Berufsbezeichnungen" angeht so haben Markus und ich da keinen großen Einfluß gehabt. Ich für meinen Teil kann mit der Bezeichnung "Schwertfeger" ganz gut leben.
    Was mir "Bauchschmerzen" machte war die Erklärung das ich Gutachten für Sammlungen im In und Ausland erstellen würde. Das ist so allgemein ausgedrückt nicht richtig. Aber das werd ich überleben. Diejenigen die mich ein bisschen besser kennen wissen das hier ein wenig übertrieben worden ist .....was soll´s

    Zuerst wollte man mich allerdings als "Togishi" bezeichnen. Als Grund gab an da ich die Klingenpolituren ja mit japanischen Poliersteinen erstelle. Das habe ich aber, Gott sei dank, erfolgreich verhindern können.
    Das fehlte mir noch. (Ich kenne da einen, der wäre darüber bestimmt entzückt gewesen )
    m.f.G.

    D.Kraft

  17. #16
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    War echt super, die Sendung!
    Sehr interessant, dass die Materialbeimengungen des Meteoriten möglicherweise den Stahl- und damit die Geschichte verändert hat.
    Würd´mich gern mit Metalldetektor und Rennofen bewaffnen. Wär doch ´ne tolle Sache, den Stahl "nachzubauen"!? Hab´nur leider keine Erfahrung beim "Zusammenkochen"...

  18. #17
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    Abwarten Steinmetz! Was glaubst Du will ich mit dem Eisenerz aus unserer Heimat anstellen. Auch ohne Meteoritenmaterial reizt es mich.

    Die Sendung war sehr schön gemacht. Und eins steht fast, wie Markus sagte, die können damals nicht mit "normalem" Erz eine um so viel bessere Stahlqualität erziehlt haben wenn da nicht was anderes dabeigewesen ist, schon garnicht in diesen Mengen.
    Dann hätten es ja Schmiede in anderen Teilen der damaligen Welt auch geschafft.
    Nur mit keltischem Hokuspokus und der Macht der Götter ging das mit sicherheit nicht.

  19. #18
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    Zitat Zitat von D.Kraft
    Hallo an alle,
    es sieht so aus als ob es doch der Mehrheit hier ganz gut gefallen hat was man gestern im ZDF in der Serie Terra X zu sehen bekam.....

    Was diese Kometen-Geschichte angeht so gibt es natürlich auch ein paar kritische Stimmen die eine ganz andere Meinung vertreten. Ist ja auch bei der Storie durchaus verständlich. Das ganze erscheint schon fast zu "fantastisch" um wahr zu sein........
    I
    Gefallen hats im großen Ganzen schon, nur über die Berufsbezeichnungen hab ich mich sehr gewundert .
    Mit dem Kometen gibt es nur das Problem dass es nicht soo viel Himmelsmetall gegeben haben wird, dass die römischen Bestellungen damit abgearbeitet worden sein könnten; da ja wohl nicht alles Exportiert wurde und wenn währ der Ruf der guten Qualität wohl nur kurz gewesen. Die Technik müsste vorhanden gewesen sein auch anders (ganz ohne Meteoriteneisen) hohe Qualität zu fertigen.
    Was anderes: Wie sieht es den mit der Benutzung von gediegenem Eisen aus Basalten aus?
    Welche Elemente waren den wieviel enthalten? Ich hatte leider nicht so gut aufgepasst (Ich könnt ja mal nen Geophysiker fragen).
    Schöne Grüße
    Geonohl

  20. #19
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    Hallo Leute.

    Ich habe nun aber erheblichen Zweifel das die Keltenschwerter aus dem Chimgau von einem Meteorieteneinschlag stammen.

    Ich beschäftige mich (neben den Schmieden) auch schon länger mit etwas Astronomie, Polarlichtern und Meteoren.

    Solch ein "Schmutziger" Meteorid der in der Atmosphäre Explodiert und zwar in 10-20 Km. höhe und nicht in 70 Km. haben nach neusten Wissenschaftlichen erkentnissen kein eisen ober ähnliche bestandteile gehabt.

    Es gibt durchaus solche Meteore, diese zerfallen jedoch nicht in ihre bestandteile, beim eintritt in die Atmosphäre.

    Solch ein Meterorit hinterlassen meist immer runde tiefe Krater wie z.b.
    Der in Arizona.

    Wer sich etwas damit beschäftigen möchte sollte sich dieses Forum mal ansehen.:

    http://www.meteoros.de/php/viewtopic.php?t=3759

    Also ich glaube nicht an die Keltenschwerter aus dem All!
    Irgendwie habe die damals was geschaffen was noch genauer zu untersuchen ist.

    Für mich war die Sendung so was wie ein Märchen aus 1000 und 1ne Nacht.

    Gruß pit03. (Peter Broich)

  21. #20
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    Zitat Zitat von pit03
    Ich habe nun aber erheblichen Zweifel das die Keltenschwerter aus dem Chimgau von einem Meteorieteneinschlag stammen.
    Wundert mich nicht - soll ja nach dem Beitrag auch ein Komet gewesen sein.

  22. #21
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    @ Dieter Henlein

    Gut gebrüllt Löwe, dann erklär doch mal bitte wie Dein "Industriemüll" dahingekommen ist. Oder haben das die "bösen" Scharlatane und Hobbyforscher heimlich verbuddelt ? Sich einfach hinzustellen und zu sagen das ist alles S....... ist sehr einfach das kann jeder. Aber mit fachlichen Argumenten sauber eine Gegentheorie aufzustellen und zu beweisen dazu gehört noch ein wenig mehr. Dabei ist es vollkommen egal ob man Dr. oder Prof. oder ein der von Dir offensichtlich verächtlicht als "Hobbyforscher" bezeichneter Interessierter ist.

    Das Argument man könnte ohne Insiderwissen ja gar nicht den Wahrheitsgehalt von diversen TV Sendungen überprüfen ist ein bisschen sehr dünn und stellt so in dieser Form eine absolute Frechheit dar.
    Somit ist also jeder in der Sendung ein potenzieller Lügner oder wie darf man das verstehen ?

    Ich für meinen Teil weiß auf alle Fälle sehr genau wovon ich in der Sendung rede( auch wenn´s nicht gerade viel war ) und ich bin auch in der Lage das entsprechend beweisen zu lassen.

    Es gibt genügend Leute die sich , ohne Akademische Titel zu besitzen, ein Fachwissen angeeignet haben welches ohne weiteres einer kritischen
    Überprüfung standhält.

    @pit03

    Dieser Brief von dem Hobbymeteorsachverständigen wurde VOR der Sendung geschrieben und veröffendlicht wenn ich mich jetzt nicht irre. Somit konnte Herr Henlein überhaupt nicht wissen wie das Thema in dem Film behandelt werden wird. Solche voreiligen Attacken sind einer sachlichen seriösen Behandlung des Themas nun nicht gerade förderlich. Dazumal er selbst offen zugibt selbst kein "Fachwissenschaftler " zu sein.
    m.f.G.

    D.Kraft

  23. #22
    gast

    Wir wissen Alles

    @D. auch wenn´s mir nicht leicht fällt : Da hast du völlig recht ! Ein akademischer Titel sagt def. nicht´s über Kompetenz aus. Ich kann mich gut genug an Dr.ren´erinnern die die halbe Ausrüstung zerlegt habe weil sie zu blöd waren eine Druckflasche zu monitieren. Wie war es gleich mit dem Prof. der den Kolbenprober durch´s Fenster schoß ?
    Interesse ist das Zauberwort, Hingabe an das Fachgebiet ; Aber egal welcher Gott mir helfe : Ein Titel ist es nicht.
    Auf gut Zusammenarbeit
    Stefan
    Geändert von gast (09.01.06 um 21:38 Uhr) Grund: tipex

  24. #23
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    @ pit03

    Jetzt machst Du es dir ein wenig zu einfach.....(Keltenschwerter aus dem All)......

    Die Sendung kann natürlich jeder so für sich interpretieren wie er möchte.
    Es sollte auch nicht hier eine unumstößliche Wahrheit präsentiert werden, sondern nur ein möglicher Erklärungsversuch unternommen werden warum da in der späteren Provinz Noricum ein Volk existiert hat welches in der Lage war einen Waffenfähigen Stahl herzustellen welcher in der Zeit absolut hervorragend war. Sie hatten offensichtlich etwas herausgefunden was als Schlüssel für eine gute Stahlerzeugung diente.
    Ganz bestimmt hatten sie nicht das Meteoritenmaterial eingesammelt und daraus einen Schwertstahl gebastelt
    Wie gesagt das alles vor ca 2000 Jahren. Mit dem Problem hatten sich aber schon andere Wissenschaftler in Österreich beschäftigt. Und das auf seriöse Art und Weise. Man hat ernsthafte Versuche unternommen mit den Mitteln der damaligen Zeit einen Stahl herzustellen der den antiken Vorbildern gleicht.

    Trotz aller Ernsthaftigkeit hatte man es nicht geschafft. Vielmehr hat feststellen müßen das die Kelten zu der Zeit in der Gegend offensichtlich über ein Wissen verfügten das uns bisher noch verborgen bleibt.

    Ach ja eins noch vielleicht als Anmerkung. Man sollte jetzt aus dem Film keinen "Glaubenskrieg" machen sondern vieleicht ein paar Denkanstöße oder Anregungen mitnehmen, wenn es interessiert. Wenn man alles als Märchen abtut macht man es sich etwas zu einfach, meiner Meinung nach.
    Geändert von D.Kraft (09.01.06 um 22:18 Uhr)
    m.f.G.

    D.Kraft

  25. #24
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Schmiede Markus Balbach
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    http://www.chiemgau-impakt.de/neu_disk.html

    einer von vielen ganz aktuellen Links zu der Sache. Aber hier mal von Leuten, die direkt damit zu tun haben!

    Die Auseinandersetzungen zweier Wissenschaftsgruppierungen macht doch die TerraX-Sendung gerade erst interessant oder?

    Die Sendung war nötig, die Streitereien sind ja nicht neu.

    Fakt ist doch aber, das einige Leute(von TerraX und andere!) versuchen herauszufinden, weshalb die Noriker so einen ausgezeichneten Waffenstahl in großen Mengen herstellen konnten! Leider wurden einige Dinge vom ZDF gekürzt, geändert oder ganz gestrichen, was meiner Meinung nach sehr wichtig war.

    Ich für meinen Teil gebe mich da gern ein, da ich auch wissen möchte, wie oder was des Rätsels Lösung ist!



    Markus Balbach
    Geändert von Schmiede Markus Balbach (09.01.06 um 22:28 Uhr)
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  26. #25
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    Ha ha! Hab´dabei schon an Dich gedacht! Also ham´ ´mer schon den Rennofen (grins)!? ....Und ich bewerb´mich inzwischen bei Dir als Metalldetektor! Das wird ein Spaß!

    Zitat Zitat von Andy Haas
    Abwarten Steinmetz! Was glaubst Du will ich mit dem Eisenerz aus unserer Heimat anstellen. Auch ohne Meteoritenmaterial reizt es mich.

    Die Sendung war sehr schön gemacht. Und eins steht fast, wie Markus sagte, die können damals nicht mit "normalem" Erz eine um so viel bessere Stahlqualität erziehlt haben wenn da nicht was anderes dabeigewesen ist, schon garnicht in diesen Mengen.
    Dann hätten es ja Schmiede in anderen Teilen der damaligen Welt auch geschafft.
    Nur mit keltischem Hokuspokus und der Macht der Götter ging das mit sicherheit nicht.

  27. #26
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    Zitat Zitat von pit03
    ...
    Also ich glaube nicht an die Keltenschwerter aus dem All!
    tststs - da hat der Kommentator einmal einen wissenschaftlich nicht nachvollziehbaren Satz gesprochen...
    Das muss man sich halt mal die Anführungszeichen dazudenken
    Irgendwie habe die damals was geschaffen was noch genauer zu untersuchen ist.
    Und das war wohl Sinn und Zweck dieses Berichts, mitzuteilen, dass man damit begonnen hat, und es wohl noch ein Weilchen dauert, bis man endgültige Ergebnisse hat - mehr ist eigentlich auch nicht gesagt oder behauptet worden
    Und einzelne Kommentatoren Äusserungen darf man sowieso nie wortwörtlich nehmen, das ist doch nun schon länger bekannt.

    Da scheint im Hintergrund wohl so eine Art Wissenschaftlerstreit abzulaufen, so wie es im Buch "Verbotene Archäologie" an zahlreichen Beispielen beschrieben wird, und meist endet es so, dass die Leute, die neue Erkenntnisse oder Theorien zuerst am Lautesten verteufeln, hinterher genau das Gegenteil von dem behaupten, was sie vorher gesagt haben, nur weil nicht zuerst gefragt worden sind...

    Dieter & Markus:
    Ihr hättet Euch vertraglich mehr Redezeit zusichern lassen sollen, dann wäre der Bericht nicht so ganz trocken archäologisch gewesen

    Gruß Andreas

  28. #27
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    @ Steinmetz

    Rennofen ? Kannst´e haben .........am 14. bei Markus da werd ich mal wieder einen bauen.

    Fang schon mal an zu suchen und nicht vergessen laut "piep"sagen wenn Du auf Eisenerz stehst.
    m.f.G.

    D.Kraft

  29. #28
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    Zitat Zitat von Schmiede Markus Balbach
    Ich für meinen Teil gebe mich da gern ein, da ich auch wissen möchte, wie oder was des Rätsels Lösung ist!
    Markus Balbach
    Zu meinen Letzten zwei Sätzen.
    Wie ist denn die Genaue chemische Zusammensetzung des gefundenen Stahls?
    Wenn manche sagen das darin nichts von Meteoriten zu finden ist- Wie steht´s mit Eisen aus Basalten?
    Schöne Grüße
    Geonohl

  30. #29
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    Stahl aus dem All

    Zitat Zitat von Geonohl
    ...Wie ist denn die genaue chemische Zusammensetzung des gefundenen Stahls? Wenn manche sagen, dass darin nichts von Meteoriten zu finden ist .....
    Eisen aus Basalt ist nicht das Thema, und von Meteoriten wurde in der Sendung auch nicht gesprochen, wohl aber von einem Kometen aus präsolarer Materie, also vor der Entstehung unseres Solarsystems entstanden. Das ist schon etwas Besonderes, und wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Inhaltsstoffe der Meteorbrocken (z.B. Titancarbid, Xifengit, Gupeiit) so selten, dass sie in dieser Kombination nirgendwo an anderen Orten gefunden wurden. Da diese Verbindungen im Stahl auftauchen, kann die Vermutung wohl aufgestellt werden, dass die Kelten das Metall zu nutzen wussten. Und genug war es sicher auch - bei einem Kometendurchmesser von 1,1 km!!

    Gruß

    sanjuro
    Geändert von sanjuro (10.01.06 um 03:15 Uhr)

  31. #30
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    den link zur sendung habe ich eben im sucherforum gefunden:

    http://www.abendblatt.de/daten/2006/...20424.html?s=1

    grüsse ,..

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