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Thema: Hand-Schleif Techniken

  1. #1
    Registrierter Teilnehmer Avatar von bullet101
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    43 Hand-Schleif Techniken

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    Ich bin neulich wieder schier verzweifelt als ich den Handschutz und die Klingenseiten an unten abgebildetem Messer von Hand feingeschliffen hab.

    Ich benützte zur Zeit das Schleifpapier mit nem Radiergummi als "Schleifklötzchen" beim Handschutz. Und bei den Klingenkanten verschieden Messing und V2A Stäbe und Micartaklötzchen.

    Da ich aber nur gutes Schleifpapier ab 400er Körnung aufwärts habe, musste ich bis jetzt immer mit dem Bandschleife recht fein (min. 240er) werden. Aber da hab ich jetzt einfach keine Lust mehr drauf, da mir der Bandschleifer sowohl mit der Platte als auch mit dem freien Band schon einiges versaut hat das ich auch nicht mehr richtig korrigieren konnte.
    Besonders bei Holz-Metallübergängen (wie bei diesem Messer am Handschutz) gibt's da nur Problem da das Band (auch die 400er Körnung) sich oft unkontrollierbar ins Material frisst.
    Und wenn ich z.Bsp. nur den Handschutz am freien Band feiner schleifen will rundet mir das Band alle Kanten, die ich eigentlich behalten will, ab und nimmt auch wieder Material an ungewünschter Stelle weg.

    Wenn ich also mit ner Feile Hieb 3 (oder 60er Körnung wenn ich am Bandschleifer nicht feiner gehen will/kann) aufhöre, welche Körnungsschritte sollte ich dann ungefähr nehmen und welche Techniken oder Schleifklötze sollte ich benützen (bei nur Metall schleifen und bei Holz- Metallübergängen?

    Das Riccasobild zeigt z.Bsp. einen Fall dem ich einfach mit meinen Mitteln nicht mehr Herr werde. Obwohl Klingenkanten ja noch recht einfach zu schleifen sind. Richtig kompliziert wirds bei groben Schleifspuren an Handschützen, Klingenzwingen etc. mit den ganzen Rundungen und Kanten die man mit der selben Form erhalten will.

    Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe. War gar nicht so einfach meine ganzen Schleifprobleme in Worte zu packen .

    Bin schonmal gespannt welche Tipps und Trick ihr mir mitteilen könnt. Würde mich auch freuen wenn hier ein kleiner Erfahrungsaustausch zum Thema rauskommt.

    Viele Grüße Marcus
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  3. #2
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    Ich kann jetzt zwar deine Probleme nicht so recht nachvollziehen, warscheinlich ist es nur noch etwas mehr Übung die du brauchst.

    Ich schleif eigentlich fast alles am Band, meistens nur bis Körnung 240. Wenn du mit 240 wirklich alle gröberen Spuren rausgeschliffen hast, ist ein Sprung direkt auf 600 zum Handschliff kein Problem. Am freien Band, schleif ich eigentlich äußerst selten, gerade wenn du Stellen schleifst wo ein Übergang von Holz (oder anderen weicheren Materialien) zu Metall ist, würd ich nur an der Platte oder am Kontaktrad schleifen. Für Radien und Übergänge innerhalb von Radien, nehm ich gerne Schleifhilfen für die Bohrmaschine, das sind geschlitzte Rundmaterialien für handelsübliches Schleifpapier, ist leicht selbst herzustellen.

    Für große Flächen wie die Flanken an der Klinge, würd ich mal weg von den "Klötzchen" gehn und mehr hin zu nem größeren Stück Hartholz sagen wir mal in den Abmessungen 200 x 30x 20mm damit kannst du viel mehr Druck ausüben. Ich schleif damit auch nur mit dem vorderen Bereich vom Schleifholz, unter häufigem nachführen von frischem Schleifpapier.

    Gerade beim Satinieren und dem Schleifen mit nem Schleifholz, hör ich manchen Leute oft fluchen, das wären Stunden von Arbeit und so. Einfach mit möglichst hohem Druck schleifen und nicht beim Schleifpapier sparen. Bei sehr hochlegierten Stählen wie z.B. S90V, kann man schon mal Diamantpasten (sparsam dosiert) zu Unterstützung nehmen.

    freagle

  4. #3
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    Hallo Marcus,

    ich würde an Deiner Stelle nur die grobe Formgebung des Griffes mit dem Bandschleifer machen, dann mit Feilen weitermachen und die Fertigbearbeitung mit einem guten Schleifpapier so ab Körnung 120. Als Träger für die Schleifpapierstreifen kannst Du eine Schlichtfeile nehmen. Ich schneide mir von den Schleifpapierbögen Streifen, die ca. 25 mm breit sind und lege sie um die Feile. Dann weiterarbeiten wie mit einer normalen Feile. So hast Du eine stabile Unterlage für das Schleifpapier und kannst auch Übergänge von Holz auf Metall sauber bearbeiten Wobei Du den Anpreßdruck der Feile auf das Parierelement konzentrierst. Rundungen machst Du am besten so, wie es Peter beschrieben hat. Diese Methode wurde auch schon mal im Messermagazin beschrieben. Wenn Du die Zeitung nicht hast, mach ich Dir Kopien und bring sie vorbei. Dann kannst Du mir auch mal Deine aktuellen Arbeiten zeigen.
    Gutes Schleifpapier ist einfach wichtig. Am besten ab Körnung 120. Ich benutze Wasserschleifpapier von SIA und habe damir nur gute Erfahrungen gemacht. Oder Schleifleinen, wenn es stabiler sein soll. Ist allerdings nicht Wasserfest.
    Meine Klingen bearbeite ich nach dem fräsen und schleifen auch mit dem Wasserschleifpapier und zwar naß.

    Gruß Thomas

  5. #4
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Feinripp
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    Ja so mach ichs auch.
    Ich arbeite mit feinen Feilen und Schlüsselfeilen vor, dann 120er Schleifleinen nass.
    Ich schneide Streifen und lege sie um verschiedene Feilen. Wie schon gesagt, oft verschieben um immer neues Schleifpapier zum Arbeiten zu haben.
    Ich verwende oft Schleifleinen, weil die Papiere bei engen Radien meisst abbrechen/ bröseln. gerade bei solchen Stellen wie beim Griffchutz oder Ricasso dauert es manchmal auch einen moment länger bis man zum Ziel kommt, aufgrund des geringen äh..Hub´s( Weg) den man zum Schleifen hat.

    Gruß
    Ralf

  6. #5
    Registrierter Teilnehmer Avatar von bullet101
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    Vielen Dank Leute, so in etwa hab ich mir das schon gedacht, aber beim Ausprobieren ist's wohl an der mangelnden Erfahrung und den zu feinen Körnungen gescheitert.

    Werd mir mal gescheites grobes Papier zulegen und berichten ob's klappt oder nicht.

    Gruß Marcus

  7. #6
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    Papier

    Wenn man die rückseite von Schmirgelpapier mit Tesa beklebt hält es auch
    dünn in streifen geschnitten ne ganze zeit.
    Und man kann so bis zu einer 1200er körnung arbeiten.

    MFG S.Dingel

  8. #7
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    Zum Thema Schleifpapier kann ich mich nur wiederholen. Kauft gute Qualität und keinen Baumarktschrott. Ich verwende Wasserschleifpapier von 180 bis 1200 und schleife nur Naß. Das Problem, daß sich beim biegen des Papiers das Korn ablöst, kenne ich nur von minderwertigem Papier.
    Die Idee mit dem Tesa funktioniert sicher, wäre mir aber zu umständlich.Und ist bei gutem Schleifpapier eigentlich auch nicht notwendig.
    Der Autolackierer um die Ecke ist als erste Anlaufstelle sicher nicht schlecht. Weil die immer mit sehr hochwertigem Naßschleifpapier arbeiten. Und das Papier zu günstigen Preisen einkaufen.

    Gruß Thomas

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