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Thema: Eigenbauvorrichtungen - "T.d.u.A."

  1. #1
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    Eigenbauvorrichtungen - "T.d.u.A."

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    Ich möchte hier mal damit beginnen, Eigenbauwerkzeuge oder -vorrichtungen vorzustellen oder aufzulisten, die man so vielleicht nicht kaufen kann.

    Wäre schön, wenn sich einige Bastler aus dem Forum beteiligen würden, evtl. ist das Eine oder Andere dabei, was jemandem fehlt, oder woran er/sie noch gar nicht gedacht hat.

    Hier das erste Beispiel, eine Schleifplatte zum Planschleifen oder auch zum Polieren, das gute Stück ist selbstverständlich nicht aus Neu- sondern aus Altmaterial zusammengeschraubt.
    Material:
    1x Glasplatte 6 x 110 x 500 (ex Waschbeckenablage)
    1x Spanplatte 15 x 110 x ca. 600
    1x Multiplex 22 x 90 x ca. 450
    2x Multiplex 22 x 120 x 60
    2x Zinkblech mit 90° Winkel (ex Waschmaschinenrückwand) 1,5mm als Klemme für Schleifpapier, darunter je ein Plättchen Sperrholz als Klemmung für das Schleifpapier und zwei Holzleisten, um einen Keilwinkel zum Klemmen für die Bleche zu erhalten
    6 Flügelmuttern M5 + 6 M5 Schlossschrauben
    4 Gummifüsse als Standfläche,die mit 4 der 6 Schlossschrauben befestigt sind
    edit:
    Die Glasplatte wird nicht von oben, sondern seitlich durch vier kleinere Sperrholzklötze geklemmt, um Spannungsbrüche im Glas zu vermeiden.
    Nach dem 4. edit müsste es jetzt vollständig sein

    [HankEr: Ich habe hier mal ein wenig aufgeräumt um diesen Thread auf das Wesentliche zu konzentrieren. Bitte keine langen Diskussionen zu den einzelnen Tipps (diese ggf. in anderen Threads) sondern höchstens Ergänzungen und/oder Sicherheitswarnungen dazu.]
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    Geändert von luftauge (17.07.03 um 00:05 Uhr)

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  3. #2
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    34 Fangriemenösen säubern - genial einfach

    Jeder, der schonmal Griffschalen feingeschliffen/poliert hat, kennt das Problem: Staub und Poliermittel setzen sich in Fangriemenösen fest.
    Bisher hatte ich Q-Tip-Stäbchen oder Pfeifenreiner verwendet, aber es war trotzdem sehr mühsam. Durch Zufall bin ich im Internet auf eine Beschreibung gestoßen, die Juweliere verwenden.

    Man benötigt:
    1. ein kurzes Stück Lochblech
    2. ein Stück Band (Paketband, dünne Hanfschnur, o.ä.)



    Zur Erklärung: Das Band zieht man durch die äußeren Löcher des Bleches und verknotet es. Die eine Seite (hinter Lochblech) hängt man irgendwo ein und spannt das Band, auf das man das Messer aufgezogen hat. Nun verbreitert man die verbleibende Schlinge mit der Hand und bewegt das Messer hin und her. Man kann so sogar Fangriemenösen polieren. Dazu bringt man einfach Poliermittel auf die Schnur auf.

    *Edit* Bilderlink korrigiert
    Geändert von Floppi (26.10.03 um 15:45 Uhr)

  4. #3
    Ehrenmitglied MF-Mitglied Avatar von herbert
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    super sache, floppi. Gute Idee.
    Ich habe auch noch was. Hab ich mal bei AchimW gesehen. Hätte ich übrigens benutzen sollen, Lauriklinge und so.
    Es ist ein einfaches Vierkantrohr, Löcher rein, Muttern auf die Löcher geschweißt, Schrauben durch. Da kann man die Klinge einspannen (gegebenenfalls mit Leder dazwischen) und das Vierkantrohr einspannen. Dann kann man ohne Verletzungsgefahr am Erl oder Griff arbeiten. Ist einfach herzustellen. Hier ist es zu sehen
    herbert
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  5. #4
    Registrierter Teilnehmer Avatar von rfindigo
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    Griffpresse für Sandwich-Griffe

    Beim Bau meines Beitrags zum Midsummerknife-Wettbewerb, kam ich irgendwann an den Punkt, die Einzelteile des Griffs mit der Klinge verkleben zu wollen. "Griffpressen" oder wie immer man sie auch nennen möchte, gibt's zwar auch zu kaufen, aber es sollte a) schnell gehen und b) möglichst wenig kosten! Also kurz zum Baumarkt und das Ergebnis 2h später seht Ihr hier:
    http://www.messerforum.net/forum/sho...threadid=13961 (Bild im zweiten Post)

    Verbaut wurden:
    - Brett, Fichte, 200 x 600 x 28mm
    - 500mm x M8 Gewindestange
    - 6 Stück M8 Flügelmuttern
    - 14 Unterlegscheiben 8mm
    - 4 Stück M8 x 50mm Sechskantschrauben
    - 6 Stück 50mm Holzschrauben
    - Bohrständer Schraubstock
    - Reste vom Frühstücksbrett als Druckplatte

    Kostet weniger als 20 Euronen, wenn man einen Bohrsschraubstock entbehren kann. Der ist mit Flügelmuttern fixiert und in ein paar Sekunden wieder demontiert. Nächstes Mal würde ich allerdings 10mm Gewindestange und Schrauben nehmen um das Ganze noch stabiler zu machen!
    Kleiner Tip: Wer das Epoxy wegen der kürzeren Aushärtezeit im Backofen trocknen möchte, sollte bei der Konstruktion die Höhe sein Backofens berücksichtigen! Mußte ich auch erst lernen...

    Grüße,
    rfindigo
    Geändert von rfindigo (05.02.04 um 20:18 Uhr)

  6. #5
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    Hallo rfindigo,

    schöne Presse, einfach aber effektiv. Gab es eigentlich keine Probleme beim Spannen damit, dass das Messer einen schrägen Griffabschluss hat?
    Oder hast Du die Schräge durch einen Keil ausgeglichen?

    Viele Grüße
    vom Leo.

  7. #6
    Registrierter Teilnehmer Avatar von rfindigo
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    Hallo Leo,

    das ging eigentlich auch trotz der Schräge ganz gut.
    Das Holzbrettchen mit dem der Druck ausgeübt wird, hat angedeutete Langlöcher, so das sich da nichts verkanten kann. Dann habe ich die Klinge relativ fest aber leicht schräg eingespannt, um ein wenigetwas auszugleichen. Hat gut gehalten. Allerdings könnte man auch den Griff noch zusätzlich durch Holzstückchen in der schrägen Position fixieren um ein wegrutschen vollkommen zu vermeiden.
    Das mit dem Keil von oben würde imo nicht so gut funktionieren, weil der auf dem schrägen Griffabschluß "wandern" könnte.
    Die STabilität des Ganzen ist natürlich auch noch abhängig von dem verwendeten Maschinenschraubstock. Stabiler kann da sicher nicht schaden...

    Grüße,
    Ralf

  8. #7
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    34 Flatgrinding-Jig für EB200

    Um den Thread mal wieder nach oben zu holen, heute eine Schleifhilfe zum Flachschleifen für den EB200.

    Beim Flachschleifen gegen die Bandrichtung muss man 3 Sachen machen:
    - die Klinge gegen das Band drücken
    - den Andruckwinkel halten
    - die Klinge gegen die Bandrichtung halten

    Die Schleifhilfe übernimmt die letzten 2 Punkte. Dafür lernt man damit aber nicht unbedingt Freihandschleifen.

    Ansicht von vorn:
    -> für's Bild hier klicken <-
    Ein Blick auf den Übergang zwischen "Jig" und Schleifband:
    -> für's Bild hier klicken <-
    Die Befestigung:
    -> für's Bild hier klicken <-

    Die Schleifhilfe ist ca. 40 cm breit und besteht aus 2 Alu-Winkelprofilen, einem Stahlwinkel (normalerweise als Holzverbinder verwendet) und einigen M4-Schrauben.
    Das große Aluprofil ist 70 x 20 mm, das kleine Aluprofil 10 x 10 mm.
    Materialkosten knapp 15 Euro. Dafür hat man dann auch genügend Material für zweieinhalb von den Dingern.

    Auf Bild 3 sieht man die Befestigung. Die Bohrung der oberen Haltschraube ist vergrößert (ich hab eine Unterlgschreibe davor). Dadurch kann man den Befestigungspunkt verschieben und somit den Winkel einstellen. Unten wurden 2 Bohrungen verbunden, so dass man da auch beliebig die Schraube anziehen kann. Durch diese 2 variablen Befestigungspunkte kann man den Winkel für eigentlich jede Klingenstärke und -höhe einstellen. Da muss man ein wenig rumprobieren bis es passt.

    In der Mitte, da wo das Band läuft, ist das Aluminium des großen Profils bis auf Höhe des kleinen Profils entfernt. Der Teil darunter ist angeschrägt, damit man am Übergang zwischen kleinem Aluprofil und Schleifband möglichst nah ans Band kommt (siehe Bild 2). Mit der derzeitigen Einstellung erhalte ich einen Anschliff, der 2 mm unter dem Klingenrücken endet. Aber hier nochmal eine Skizze:
    -> hier klicken <-
    Der graue Teil zeigt das fehlende Alu im Bereich des laufenden Bandes.

    Ich muss erwähnen, dass ich eine 3 mm starke Auflage zum Flachschleifen auf meinen EB200 gebaut habe. Hier im Forum wurde bereits in 2 Threads beschrieben, wie das geht (siehe hier).

    Und sowas kriegt man damit hin:
    -> für's Bild hier klicken <-

    Ein paar Hinweise:
    Das Ding funktioniert nur vernünftig mit 'nem relativ geraden Klingenrücken, so dass man die Klinge auflegen kann. Sowas wie eine Daumenrampe gibt Probleme.
    Wenn man die Klinge nur hin- und herschiebt wird natürlich die Spitze nicht dünn ausgeschliffen. Um das zu erreichen dreht man die Klingenspitze vorsichtig nach oben. Da man gegen die Bandrichtung schleift kann man ganz gut sehen, was man macht.

    *Edit* Bilderlinks korrigiert
    Geändert von Floppi (06.04.05 um 19:20 Uhr)

  9. #8
    Registrierter Teilnehmer Avatar von micknives
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    klasse floppi!
    solche anschaulichen threads gibt es noch zu wenig im forum.
    Tip.
    "Sowas wie eine Daumenrampe gibt Probleme" Klingenrücken gerade
    lassen, hat man natürlich eine bessere auflage. erst nach angebrachten
    schliff rückenkontur ausschneiden o. schleifen.


    gruss
    mic

  10. #9
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    sieht gut aus , das ding , ich seh nur ein kleines prob
    ich nehme an die 2. befestigungs schraube ist in eienm langloch um den winkel verstellen zu können ??
    dann ist die wahl des drehpunktes so weit oben allerdings ungünstig , er sollte dann besser auf höhe ,oder im untersten punkt der rücken auflage liegen , sonst bewegst du die vorrichtung ja vom band weg ,wenn du den winkel verkleinerst . oder ist das teil als nicht verstellbar vorgesehen ?

  11. #10
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    Original geschrieben von Bene686
    ich nehme an die 2. befestigungs schraube ist in eienm langloch um den winkel verstellen zu können ??
    dann ist die wahl des drehpunktes so weit oben allerdings ungünstig , er sollte dann besser auf höhe ,oder im untersten punkt der rücken auflage liegen , sonst bewegst du die vorrichtung ja vom band weg ,wenn du den winkel verkleinerst . oder ist das teil als nicht verstellbar vorgesehen ?
    Ich muss gestehen, ich werde aus dem Bandwurmsatz nicht ganz schlau...

    Beide Schrauben sind verstellbar. Dadurch kann man die gesamte Auflage näher ans Band bringen, bzw. entfernen. Gleichzeitig kann man auch die Punkt als Angelpunkte verstehen, um die gedreht wird. Dabei ist es prinzipiell egal, wie hoch oder niedrig der jeweilige Angelpunkt ist. Die obere Schraube dient quasi zur Einstellung auf die Klingendicke, die untere zur Einstellung der Schliffhöhe. Beide sind aber abhängig voneinander und müssen auf die jeweilige Klinge eingestellt werden.

    Die untere Schraube befindet sich übrigens kurz unter dem kleinen Profil, auf dem der Klingenrücken ruht. Ich nutze ausschließlich die Originalgewinde vom EB-Arm. Und das war die unterste verfügbare Bohrung, bei der noch ein Stück vom Winkel war. (Die anderen Originalbohrungen sieht man übrigens auch auf dem Foto.)

    Was vielleicht auch ein wenig täuscht ist das Langloch. Es sieht leicht nach unten gebogen aus - ist es auch. Müsste aber nach oben gebogen sein. Ursache: Ich hab die verhandenen Bohrungen im Winkel genommen und einfach verbunden. Da man nur wenige Millimeter Bewegungsraum braucht, wirkt sich der Bogen aber nicht aus. Die Bohrungen im Winkel bieten mit 5 mm Durchmesser genügend Spielraum für M4-Schrauben.
    Der Vorteil des Langlochs ist eigentlich, dass man die Schrauben nur leicht lösen muss, damit man (mit einigem Geschick) das Band wechseln kann. Sonst müsste man beide Schrauben immer komplett rausschrauben.

  12. #11
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    Schleifsteinhalterung

    Diese Schleifsteinhalterung habe ich aus einem Teil einer ausgeschiedenen Greiferschine und den dazu gehörenden Nutensteinen einer Tiefziehpresse gemacht.
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  13. #12
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    Schleifhilfe

    Hier eine Schleifhilfe für den ersten Anschliff.
    Gibt´s ja schon, hier also meine Variante:

    Ein Block Aluminium 140x40x50mm ,2 Aluleisten,2 Stäbe Silberstahl 200mm ,und etwas Gummi für den sicheren Stand.
    In den Block habe ich auf der Fräsmaschine vier Einfräsungen mit 15°,20°,25° und 30° gemacht,in welche der Schleifstein gestellt wird.

    Damit er nicht kippen kann,habe ich in den selben Einstellungen je zwei Bohrungen gmacht, in welche die beiden Stangen gesteckt werden.

    Diese Vorrichtung nutze ich um den ersten Schliff anzubringen,danach schleife ich frei weiter.
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  14. #13
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  15. #14
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    Vorrichtung zum zweiseitigen Absetzen der Angel

    Diese Vorrichtung dient mir zum zweiseitigen, scharfkantigen Absetzen
    der Angel beim Schmieden.
    Sie besteht aus einem Reststück Flachstahl (so schauts auch aus!), auf dem ein Vierkant längs und die Halterung für den oberen Vierkant aufgeschweißt wurden.
    Mit dem Zapfen unten wird die Vorrichtung üblicherweise in das Vierkantloch des Amboss gesteckt - der Schraubstock ist nur fürs Foto.
    Für den oberen, beweglichen Arm gibt es in 3 verschiedenen Höhen Löcher, um verschieden dicke Klingen bearbeiten zu können.
    Zum anformen der Angel halte ich die glühende Klinge zwischen die Vierkante und nach 2-3 kräftigen Schlägen sind die Absatzkanten soweit vorgeformt, das ich sie freihand fertig schmieden kann.

    Bild unter: http://www.monacensis.de/~schmidtt/Vorrichtung2.jpg
    ciao
    thoMas

  16. #15
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    34 Verschiedene Hilfsmittel

    Hier habe ich die bis jetzt von mir für mich gebauten Hilfsmittel (Lederschneider, Klebepresse, kleiner Bandschleifer für konkave Radien, Kydexpresse) aufgelisten: http://www.hobby-messer.de/hilfsm.htm

    Vielleicht kann der eine oder andere das eine oder andere gebrauchen.

    Hobby
    Geändert von hobby (05.03.06 um 19:00 Uhr) Grund: URL geändert

  17. #16
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    Hilfswerkzeuge

    Gutgemacht. Ich habe die Bilder ausgedruckt und werde die Lederschneidevorrichtung als erstes bauen. Dann kommt die Klingenhalterung fürs Einkleben vom Griff . Sparrt fummelei.
    Dan

  18. #17
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    Kanten längs satinieren

    Hier und auf dem nächsten Bild.
    Es ist so einfach, dass es fast keine Vorrichtung ist.
    Eigentlich ist es besser, wenn der Winkel länger als die Schleiffläche ist, geht aber auch so.

    Martin

  19. #18
    Registrierter Teilnehmer Avatar von concho
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    Hallo zusammen,

    meine Vorrichtung ist dazu gedacht, daß ich mein Messer flach in jeden Schraubstock spannen kann. Mit vier Inbusschrauben wird das Messer in der Halterung gespannt und so kann ich die Oberflächen behandeln und das Messer liegt satt auf. (Bild 1). Zwei Passstifte sorgen für die Ausrichtung der Vorichtungsteile.


    Die Unterseite ist mit einem Vierkantmaterial versehen, so daß die Vorrichtung in den Schraubstock eingespannt werden kann. (Bild 2).

    (noch ein wenig schwarz von der Anreisfarbe)

    Spannt man das Messer auf die andere Seite (so daß die Klinge nach rechts schauen würde) kann ich die Vorrichtung als Anschlag zur Backenmontage verwenden.

    Gruß Kuno

  20. #19
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    Genau die gleiche Vorrichtung habe Ich vor geraumer Zeit gebaut.
    Ich habe Flügelmutter zum festziehen und Leder als unterlage.


    Gruß Dirk

  21. #20
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    Ich habe es endlich geschafft ein paar Werkstattbilder zu machen.


    Den Anschlag kann man zum band hin kippen, um zb. Schwalbenschwanzpassungen zu schleifen.

    Hier findet ihr unter "Werkstatt" ein paar Bilder von meinen beiden Bandschleifern.
    Der Kleine ist ein Eigenbau aus einem alten "Holz Herr" Handbandschleifer. Der Motor dafür stammt aus einer alten Frankiermaschine und hat so 250 W . Darauf habe ich meine ersten Messer geschliffen.
    An den Eb200 habe ich eine Schleifauflage drangebaut, bestehend aus einem 8mm Aluwinkel mit aufgeschraubter 3mm Stahlplatte. Den Anschlag kann man zum Band hin kippen, um zb. Schwalbenschwanzpassungen zu schleifen.


    Gruß Tobi
    Geändert von Moppekopp (16.03.04 um 15:09 Uhr)

  22. #21
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    Schaut gut aus!
    Zitat Zitat von Moppekopp
    Den Anschlag kann man zum band hin kippen, um zb. Schwalbenschwanzpassungen zu schleifen.
    Wie erreichst Du das, dass man die Platte kippen kann? (Das kann man leider nicht auf den Fotos erkennen.)
    Und dann interessiert mich noch: Bei der Seitenansicht ist ja die große Platte an der Seite. Ist die unten noch mit Bolzen gesichert?

  23. #22
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    Die Platte, auf der der Winkel angschraubt ist, ist einmal oben in den ursprünglich für die Seitverkleidung gedachten Gewindelöchern, verschraubt.
    Da das aber noch nicht genug Stabilität brachte, habe ich die Platte, wie Floppi richtig vermutet hat, auf der anderen Seite des Bandarmes über zwei Bolzen abgestützt.

    Der Winkel ist mit zwei Schrauben auf dieser Trägerplatte angschraubt. Die obere Schraube dient als Achse, die untere Schraube läuft in einem Langloch in der Trägerplatte.
    Der Winkel kann nun durch Lösen beider Schrauben nach unten gekippt werden und in jeder gewünschten Neigung bis ca 45° zum Band, fixiert werden

    Da dadurch der Spalt zwischen Band und Winkel unweigerlich größer wird, kann man die aufgeschraubte Stahlplatte (die Befestigungsschrauben laufen auch in Langlöchern) nach vorne verschieben.
    Ich hoffe ich habe das halbwegs verständlich erklärt.
    Detailaufnahmen kann ich erst am Wochenende machen.

    Gruß Tobi

  24. #23
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Fenrir
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    50ct Knife-Vise

    Den meisten sicherlich schon bekannt, aber der Vollständigkeit halber erwähnt.
    Stabiles Rohr (in diesem Fall 4mm Wandung und ca 180mm lang), zwei Bohrungen und zwei Muttern draufgebraten, zwei Inbusschrauben mit etwas Rundstahl als Knebel versehen, zwei Hölzchen hinein und fertig ist die Messerklemme.
    Das Rohr lässt sich im Schraubstock beliebig drehen und fixieren.
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  25. #24
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    Absetzen der Angel, Werkzeug nachgebaut u. ergänzt

    am 5.2.04 hat Thomas Schmidt aus München ein Gerät zum zweiseitigen Absetzen des Erls beschrieben. Das Gerät habe ich nun nachgebaut und um eine Führung für das bewegliche Vierkanteisen ergänzt. Funktioniert prima. Siehe www.messerschmied.net Punkt Messerschmieden.
    Stefan Kühne

  26. #25
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    Elektrolytisches Ätzgerät für 25 € selbstgebaut :)

    Eine meiner letzten "Errungenschaften" in meiner Werkstatt:
    ein Elektrolytischen Ätzgerärt...

    mir waren 200+ Euro zuviel für ein wenig elektronik + metall... (und für irgendwas hatte ich ja mal ein paar jährchen elektrinik + elektrotechnik )...

    daher hab' ich mir kurzerhand für ca. 25€ materialkosten ein wirklich prima funktionierendes ätz-gerät gebaut.

    Relativ einfach... als Netzteil dient mein kleiner Elektroden-schweisser, welcher auch als Autobatterieladegerät gebraucht werden kann (6V, 12V, 24V zwischen 2 und 10 A (regelbar )... ansonsten aus dem Baumarkt ein günstiges Ladegerär erwerben... oder (aber teuerer) im elektrofachhandel einen trafo kaufen...

    Einen drucktaster (für Fuss/handschalter), ein paar bannanenstecker.
    Chromstahlplatte, einen alten Feilen (kunststoff) handgriff und ein paar 3mm Lautsprecherkabel... und noch eine klemme (grosse kroko)...


    was mann damit machen kann und wie das ganze aussieht (die apparatur) könnt' ihr auf den photos unten sehen...


    so nun, da ich weiss dass es funktioniert, werd' ich mir mal noch einen richtigen trafo hohlen (weniger schwankungen, "stabiler") und das ganze auch noch zwischen AC/DC umschaltbar machen und einen timer (digital) einbauen... aber alles mit der Zeit (ich werd's dann posten)

    Gruss

    Daniel
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  27. #26
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    kleine, einfache aber geniale schleifhilfe...

    So.. seit langem schon verwende ich so ein ding als schleifhilfe (siehe bild unten)...
    letzthin hab ich nochmal eines hergestellt für "noob" (nach einem werkstatt besuch)...

    ist relativ leicht zu machen:

    man nehme:
    - präzi flachstahl (ich hab' 1.2510 genommen 5mm stark)...
    - zwei passstifte (kann auch kaputte metallbohrer nehmen (schrott-verwertung) (5-6mm).
    - zwe M6 Maschienenschrauben (innensechskant rundkopf)....

    zwei exakt gleichlange stücke von stahl abhauen... die löcher müssen SEHR PRÄZISE auf beiden stücken eingezeichnet werden,
    bohren und mit der Reibahle "nachbearbeiten".

    dann härten... Aber ohne jeden verzug...
    anlassen (darf aber schön hart bleiben...)
    zusammensetzten und die stifte einfügen (ggf. mit zwei winzigen schweisspunkten fixieren oder Presssitz auf der eineten seite).

    so das wars auch schon... nun hat man ein tolles werkzeug um:
    -Erl sauber (parallell) abzusetzten
    -löcher in fittings (griffabschluss, parierstange...) sauber zu feilen
    -am bandschleifer die klinge präzise abzusetzten (gute planschleifauflage vorausgesetzt)
    ... und das für ein zwei euros


    Gruss

    Daniel
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  28. #27
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    41 Hobbys Bandschleifer-Umbau

    Hallo Kollegen,

    wahrscheinlich werden die wenigsten ihren Bandschleifer umbauen wollen und noch weniger werden das gleiche Modell haben wie ich, aber vielleicht kann doch der eine oder andere ein paar Tips oder Gedankenanstösse gewinnen über das, was ich gemacht habe.

    Falls ihr mir eure Kommentare zukommen lasst, kann ich auch noch neue Ideen gewinnen.

    Es ging darum, vier Problempunkte zu verbessern:
    1. Instabiler Bandlauf: Das Schleifband wanderte manchmal im Laufe der Zeit nach links oder rechts.
    2. Nur ein kleiner Anschlag statt eines grossen Schleiftischs.
    3. Vor allem steife Schleifbänderlagen lagen nicht plan auf, sondern wölbten sich am Rand auf.
    4. Schleifen an der Kante war kaum möglich.

    Und so sieht mein Bandschleifer nach dem Umbau aus
    Geändert von hobby (05.03.06 um 19:01 Uhr) Grund: URL geändert

  29. #28
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    36 Hobbys Schleifvorrichtungen

    Hallo Kollegen,

    leider verfüge ich nicht über die Gabe, den Klingenschliff freihändig (in guter Qualität!) anbringen zu können (und feilen ist nicht so mein Ding ), deshalb habe ich mir zwei Vorrichtungen gebaut.
    Keine Feilhilfen, sondern Schleifhilfen.

    Es handelt sich dabei zum Einen um einen Schleifwinkel, der für das Einhalten des Schliffwinkels zuständig ist und zum Anderen um eine Spannvorrichtung, die speziell bei Klingen mit Spitzerl genutzt werden kann.

    Da ich nur über eine rudimentäre Werkstattausrüstung verfüge, konnten weder Kreissägen noch Fräsmaschinen eingesetzt werden - aber gerade das könnte für manchen eine Ermutigung darstellen, sich so eine oder ähnliche Vorrichtungen anzufertigen.



    Weitere Bilder unter
    http://www.hobby-messer.de/hilfsm-06.htm
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  30. #29
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    So machen's die Faulen

    Hier noch einmal eine Vorrichtung, die eigentlich gar keine ist:

    Beim kleben von "Hidden Tang" Messern (oder auch Nordische Messer genannt) habe ich mir auch zunächst eine richtige Vorrichtung gebaut. Jetzt kommt es aber vor, dass Klinge und Griff nicht ganz ohne Winkel zueinander stehen. Der Griff ist also leicht abgekröpft.

    Schlaue Messermacher passen jetzt ihre Vorrichtung an.

    Faule Messermacher greifen jetzt zur Fräsmaschine.

    Griff in den Schraubstock spannen, Winkel dabei durch leichte Schrägstellung einstellen und über X- und Y-Achse mit der Bohrpinole (Z-Achse) ausrichten. Jetzt Kleber drauf, Klinge rein, ein Stück Holz zum Schutz der Klingenspitze oben drauf und die Bohrpinole vorsichtig abwärts kurbeln.

    Vorteil: durch Verschieben der Y-Achse kann ich auf Klingenoberseite bzw.-Unterseite den Druck schön verteilen, ich habe mehr Gefühl für den Anpressdruck als mit den üblichen Schrauben/ Muttern und GANZ WICHTIG: Ich muss nicht erst eine Vorrichtung basteln

    Nachteil: Fräsmaschine ist für einige Zeit blockiert (kann man mal die Werkbank aufräumen).

    Kuckst Du Beispiel:


    Viele Grüße aus dem Schwabenland
    Gerhard
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  31. #30
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    Umbau eines Doppelschleifers in eine Poliermaschine

    Anzeige

    Mitglieder sehen hier keinen Banner
    Eigentlich wars ganz einfach:
    Doppelschleifer kaufen, Schleifscheiben abmontieren und statt dessen die Polierscheiben montieren.



    Ganz so einfach wars natürlich nicht, aber das könnt ihr nachlesen auf meiner Homepage

    http://www.hobby-messer.de/hilfsm-07.htm
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