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Thema: K Sabatier

  1. #1
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    K Sabatier

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    Hallo,
    ich habe gerade mein Equipment um 3 K Sabatier Messer erweitert.
    1 x 25 cm Kochmesser, Carbonstahl, Olive, 75 €.
    1 x 20 cm Tranchiermesser, Carbonstahl, Olive, 50 €.
    1 x 13 cm Ausbeinmesser, Edelstahl, Staminaholz, 30 € im Abverkauf.
    Die 3 Messer habe ich bei K Sabatier am Sonntag Abend online bestellt und
    Dienstag Mittag schon bekommen. Keine Versandkosten.
    M.M.n. ist die Verarbeitung Top. Die Messer haben gute Grundschärfe.
    Wie kann man die Messer einschätzen ?
    K Sabatier gibt für alle Messer Schneidwinkel von 30° an, also Schleifwinkel 15°.
    Kann man dabei bleiben ? Ich würde mich sehr freuen über Meinungen zu Thema K Sabatier.
    Liebe Grüße.

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  3. #2
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    AW: K Sabatier

    Mein 10" K-Sabatier Kochmesser aus einer der aktuellen Standardserien war ein Spaltkeil, der zunächst von Herrn Schanz überarbeitet werden musste. Scharf war es im Auslieferungszustand auch nicht. Und die 30° Gesamtschneidenwinkel waren eher um die 40°. Die Verarbeitung war für den Preis solide. Die alten Nogents und die 200/8 Serie gefallen mir im Auslieferungszustand am besten. Die anderen Modelle sind gut wenn man robuste Messer sucht oder halt Rohlinge zum Ausdünnen.

  4. #3
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    AW: K Sabatier

    Servus,

    ich sehe das wie Bukowski. Ein Serien-K-Sab macht vom Schneidgefühl her, sehr wenig Spaß, es ist einfach zu stabil geschliffen. Wenn es aber einmal richtig ausgedünnt ist, dann lässt sich die weiche und dünne Schneide wunderbar mit wetzen scharf halten. Man muss halt viel wetzen, weil die Schärfe flugs weg ist, aber genau das, macht auch ein dünnes Sabatier relativ unempfindlich gegen Ausbrüche und massive Verformungen der Schneide. Ich hatte sicher schon ein halbes Dutzend, immer am Sekundärmarkt und bereits optimal aufbereitet gekauft und später wieder verkauft, die meisten zweistellig bezahlt. Viele Hobbybastler arbeiten sich an den Sab's ab und verscherbeln die dann fast zum Selbstkostenpreis.

    Hier meine zwei schönsten, ein 10 Inch und ein 7 Inch:





    Die Serie 200/8 mit dem aufgeladenen Stahl ist in der Gegenwart angekommen und ist sicher ein Tipp und besser als die ganzen alten Weicheisen, wenn man nix daran basteln will. Stumpf kommen sie alle.

    Wenn sie dir taugen und du mit den Seriendinger zufrieden bist, dann lass die Finger von einem gepimpten K-Sab, sonst magst du die originalen nicht mehr.

    EDIT: Noch auf der Platte gefunden, ein von Jürgen Schanz poliertes Elegance:





    Das war hauchdünn ausgeschliffen, 0,28mm 5mm vor der Spitze, das ist durch Zwiebel gewischt als wären sie nicht da, allerdings hat sich die Spitze oft verbogen, durch den weichen Stahl ist sie aber nie ab.

    Gruß, güNef
    Geändert von güNef (30.06.20 um 18:10 Uhr)

  5. #4
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    AW: K Sabatier

    Zitat Zitat von Andy59 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich habe gerade mein Equipment um 3 K Sabatier Messer erweitert.
    1 x 25 cm Kochmesser, Carbonstahl, Olive, 75 €.
    1 x 20 cm Tranchiermesser, Carbonstahl, Olive, 50 €.
    1 x 13 cm Ausbeinmesser, Edelstahl, Staminaholz, 30 € im Abverkauf.
    Die 3 Messer habe ich bei K Sabatier am Sonntag Abend online bestellt und
    Dienstag Mittag schon bekommen. Keine Versandkosten.
    M.M.n. ist die Verarbeitung Top. Die Messer haben gute Grundschärfe.
    Wie kann man die Messer einschätzen ?
    K Sabatier gibt für alle Messer Schneidwinkel von 30° an, also Schleifwinkel 15°.
    Kann man dabei bleiben ? Ich würde mich sehr freuen über Meinungen zu Thema K Sabatier.
    Liebe Grüße.
    Hallo @Andy59,

    erst einmal Glückwunsch zu Deinen neuen Messern. Ich bin übrigens ein großer Fan von Olivenholz. Du hast Dir da ein paar zeitlose Klassiker gekauft an denen Du lange Freude haben kannst. Und wenn Du selbst von der Verarbeitung begeistert bist und von der Grundschärfe - dann hast Du doch alles richtig gemacht!

    Was den Schleifwinkel angeht, wenn Du Dir nicht sicher bist, dann hilft der Edding-Trick.

    Ansonsten sind die K-Sabatiers auf jeden Fall Messer zum Wetzen, ich würde (falls noch nicht vorhanden) noch einen guten Wetzstahl mit einplanen. Nach einem vernünftigen Grundschliff kannst Du die Messer damit über Monate im Hausgebrauch scharf halten. Gewöhn Dir einfach an, die Messer vor oder nach jeder Benutzung zu wetzen, das dauert ein paar Sekunden und gut ist. Der Trick ist, die Messer von Anfang an zu wetzen und scharf zu halten, nicht erst wenn sie stumpf geworden sind. Falls Du noch keine Erfahrungen mit einem Wetzstahl hast, das ist einfach zu lernen und es gibt auch jede Menge gute Anleitungen.

    Noch ein Thema zu den genannten Erfahrungen mit den "Spaltkeilen", grundsätzlich schließe ich auch bei K-Sabatier die Möglichkeit der Serienstreuung nicht aus. Dazu kommt noch das die Ansprüche von Messernutzern verschieden sind, der eine mag sehr leicht schneidende Kochmesser und nimmt eine gewisse Empfindlichkeit in Kauf, der andere mag seine Messer etwas robuster und nimmt die "fehlende" Schneidperformance gar nicht so als "Mangel" wahr. Was ich damit sagen möchte ist folgendes - arbeite erst einmal mit Deinen neuen Messern und schau wie Du zufrieden bist. Wenn Dich wirklich etwas stört, dann kannst Du sie immer noch entweder selbst ausdünnen, oder zum "tunen" nach Schanz schicken. Und bei einem Schanz-Tuning hast Du die Möglichkeit Deine eigenen Vorgaben zu machen, sprich Du kannst selbst entscheiden, wie empfindlich das Messer werden soll.

    Und jetzt wünsche ich Dir viel Freude mit Deinen neuen Messern!

  6. #5
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  7. #6
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    AW: K Sabatier

    Auf zweitem Bild links Sabatier Kochmesser 25cm und rechts im Vergleich das grosse Kochmesser 1922, carbon.
    Windmühlenmesser ist im direkten Vergleich noch wuchtiger und "gefühlt" wertiger.
    Beim Sabatier ist die Klinge etwas "nachgebend", beim Herder steifer.
    Das grosse Kochmesser 1922 mit Pflaumengriff habe ich mit viel Glück vor gut 10 Jahren neu im Internet (nicht bei Herder)
    für 109 € bestellen können. Damaliger Lieferzeit waren 6 Wochen. Aus 6 Wochen wurden 6 Monate.
    Zum Glück habe ich die Bestellung nicht storniert. Ich vermute, daß der Altmeister Fehrekampf schon damals krank war.
    Auf jeden Fall sind von ihm gefertigte Messer sehr gut. Hoffentlich hat er den Nachwuchs richtig ausbilden können.
    Leider sind aktuelle Preise (v.a. 1922) völlig abgehoben.
    Mit Edelstahl-Ausführungen kann ich mich nicht so richtig anfreunden.
    Danke für Eure Beiträge. LG.

  8. #7
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    AW: K Sabatier

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    Kommt halt drauf an, ob man bereit ist, für ein per Hand im Walkschliff (im besten Fall nagelgängig) dünngeschliffenes Kochmesser einen niedrigen dreistelligen Betrag auszugeben oder ob man auch mit einem maschinell geschliffenen Messer zufrieden ist, das nicht so leicht schneidet bzw. das im Nachhinein ausdünnen lassen will. Man sollte mMn aber auch so fair sein, den unterschiedlichen Arbeitsaufwand auch zu berücksichtigen.

    Ich habe einige Herder Messer aus der Generation nach Fehrekampf und für mich persönlich sind sie jeden Cent wert. Im Vergleich zu meinem erwähnten K-Sabatier aus einer aktuellen Serie lagen in Sachen Schneidfreudigkeit selbst zum 50€ Standard Santoku von Herder Welten.

    Wenn man danach geht kann man eigentlich nur die 200/8er Serie von K-Sabatier heranziehen und die bewegt sich preislich auf vergleichbarem Niveau zu Lignum, K-Serie und 1922.

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