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Thema: Welches Schneidbrettmaterial?

  1. #1
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    Welches Schneidbrettmaterial?

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    Moin Moin,

    nachdem ich mir vor kurzem ein hochwertiges Küchenmesser (Miyabi) gekauft habe, bin ich nun auf der Suche nach einem Schneidbrett, welches weich genug ist um mein Messer nicht zu schnell abzustumpfen.

    Ich habe mich bereits ein wenig schlau gemacht und habe bisher gesehen, dass Hirnholz gerne benutzt wird und auch Bretter aus PE500 gut geeignet sein sollen.
    Bei Holzbrettern ist das Problem, dass diese meist nicht wirklich Preiswert sind und als Schüler habe ich nicht allzu viel Geld zum Ausgeben. Mein Budget liegt bei ca. 30€

    Bisher habe ich ein altes Kunststoffbrett und ein kleines Olivenholzbrett. Und letztes Jahr habe ich mir dieses Bambusbrett gekauft, welches mir von den Abmessungen gut gefällt, aber Bambus ist ja anscheinend nicht besonders schonend zum Messer.

    Für Vorschläge bin ich sehr dankbar.

    LG RuBi0

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  3. #2
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Moin,

    ich würde PE-HD empfehlen.

  4. #3
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Schau auch mal in Nachbarthreads.
    Mein Budget liegt bei ca. 30€
    Geh in den Baumarkt kauf dir nach belieben ein Buche-, Eiche-, Akazien-, Paulowniabrett (sehr weich und leicht) lass es kostenlos auf dein Wunschmaß sägen. Man kann solche Bretter auch stumpf mit Holzleim zusammenleimen, wenn sie an der Seite keine Fase haben. z.B. dieses Akazienbrett 1x in der Mitte durch und du hast 2 Stück 30x40 für 11€. Billiger geht nicht. Dazu ein Fläschen Leinöl 250 ml für 1,30 €. Vor Gebrauch mind. 3x einlassen im Abstand von 2 Tagen. Danach immer mal wieder, wenn es nötig scheint. Leinöl braucht lange zum Aushärten. Es lohnt sich aber. Das Brett nimmt weniger Wasser auf und verzieht sich auch nicht so.
    Geändert von tiffel (04.02.20 um 18:36 Uhr)

  5. #4
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Ich habe mittlerweile drei Schneidebretter von Continenta.
    Zwei Bretter aus Akazie und ein Brotschneidebrett aus Gummibaumholz.

    https://www.continenta.de/

  6. #5
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Danke für die Antworten!

    Ich denke ich werde mich mal daran versuchen, meine eigenen Bretter herzustellen.

    LG RuBi0

  7. #6
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Servus,
    falls Du in Bayern wohnst, geh' mal bei den
    Bayerischen Staatsforsten lang. Eine Baumscheibe
    fällt da immer ab. Kostet so ungefähr an Zwickel
    für die Kaffeekasse. Ist halt rein unbehandeltes Holz,
    wir haben unsere Grillstelle so ausgerüstet.
    Gruß,
    Rudi

  8. #7
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Danke für den Tipp Rudi!

    Komme allerdings aus dem hohen Norden, aber vielleicht lässt sich hier ja auch was finden.

    LG RuBi0

  9. #8
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Hallo zusammen,

    ich kapere mal diesen Thread weil ich, genau wie der TE RuBi0, auf der Suche nach einem quasioptimalen Schneidbrettmaterial bin.
    Konkret geht es um den (durch einen befreundeten Tischler unterstützten) Selbstbau eines Hirnholzschneidbrettes.

    Momentan könnte ich schön gestockte (aber noch ohne Stabilisierung nutzbare) Buchenstammabschnitte bekommen (~25...30cm ∅).
    Daraus resultiert meine erste Frage: Ist dieses von Pilzmyzel "befallene" Holz überhaupt lebensmittelecht (es würde von mir nur geölt)

    Zweite Frage: Man sieht bei angebotenen Hirnholzbrettern oft die Verleimung mit Kreuzfuge (die zwar beim Fliesenlegen üblich ist aber beim Holzverlegen [Parkett, Laminat] verboten ist). Gibt es dafür einen Grund? Mir als Laien würde das Verleimen im Verband (wie Mauerwerk) mehr einleuchten.

    Danke!

  10. #9
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Du willst wissen, ob die Baumpilze giftig sind? Manche ja, manche kann man essen.
    Wenn das Holz nicht stabilisiert wird und du sicher sein willst, verwende es nicht.
    Ein Schneidbrett ist halt doch etwas anderes als ein Griff.
    Gibt es dafür einen Grund? Mir als Laien würde das Verleimen im Verband (wie Mauerwerk) mehr einleuchten.
    Parkett bewegt sich und würde möglicherweise hochgehen, wenn Fuge auf Fuge trifft. Die Bretter sind ja bei echtem Vollholzparkett nicht verleimt miteinander, sondern sollen sich in den Fugen bewegen können.

    Bei Stirnholzbrettern ist bei genügender Dicke genug Leimfläche da. Das hält auch ohne Verband. Aber der Verband ist natürlichtrotzdem besser aus meiner Sicht. Du kriegst dann am Rand eben immer halbe Steine, die du absägen musst. Ich habe z.B. zwei Birnenholzbretter mit max. 2cm Dicke einfach stumpf aneinander geleimt, um die erforderliche Breite für das Schneidbrett zu bekommen. Ich habe bisher noch keine Anhaltspunkte, dass das auseinandergehen könnte. Man kann das auch mit Regalbrettern machen, wenn die Leimfuge parallel zur Längsrichtung verläuft. Man muss natürlich schon ein bisschen auf die Statik achten. Dort wo die Durchbiegung am größten ist würde ich natürlich keine stumpfe Verleimung haben wollen. Ein Schneidbrett wird ja durch Kräfte eigentlich kaum belastet. Wichtiger ist es, es abzuwischen, und trocknen zulassen, nicht in die Spülmaschine und so.

  11. #10
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

    Aus Gründen der Lebensmittelhygiene eine Holzart mit möglichst hohen Gerbsäuregehalt. Eiche, Birke, Akazie bzw. Gummibaum. Wobei 30€ schon eine Zumutung sind, wenn man viel Geld in das Messer investiert hat. Veranschlage das 3fache, verdrücke Dir die Tränen und habe ein Leben lang Freude an so einem schönen Teil.
    Gruß
    Billy

  12. #11
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    AW: Welches Schneidbrettmaterial?

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    Solltest du dein Budget kräftig aufstocken, würde ich in Richtung Kirsche oder Europäischer Ahorn Stirnholz schauen. Der beste Kompromiss. Kostet in vernünftigen Größen idR schon 3-stellig. Ich habe solche Bretter auch noch, nutze die aber so gut wie gar nicht mehr (nach dem Schneiden/Kochen bleiben Schneidreste bei mir auch mal länger auf dem Brett liegen. Holz nimmt gerne mal Geschmack/Geruch an; trotz ausreichender Ölung mit vernetzend härtenden Ölen).
    Auch wuchte ich nicht gerne Bretter von A nach B (wobei meine Großen eh ortsfest liegen).
    Ich nutze sehr gerne die Schneidmatten des Prof-Board. Die sind aus PE. Das Bord habe ich auch, nutze es aber auch nicht mehr. Die Matten reichen mir. Wiegen nichts und können deshalb auch in 60x40 wunderbar mitsamt Schnittgut zur Kochstelle gebracht werden. Schneidenschonend sind die auch, ich schneide auch mit dünnsten Japanern ala Sirou Kamo da drauf. Keine merklich hohe Schneidkantenabstumpfung.
    Du hast geschrieben du kommst aus dem hohen Norden. Wo da? Wenn du in der Nähe bist, kannst du mal vorbei kommen, dann bekommst du von mir so eine Matte für lau.
    Finds immer klasse, wenn schon junge Menschen eine Leidenschaft fürs Kochen und Messer entwickeln, das unterstütze ich gerne. Kannst mir ja mal eine PN schreiben.
    Von Gummibaum und ähnlich harten Hölzern rate ich ab. Merkbar schnellere Abstumpfung der Klingen und bei unsauberer Schnitttechnik und dünnen nagelgängigen Klingen auch gerne mal Microchips.

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