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Thema: Olight Baton Pro

  1. #1
    Forumsbetreiber Avatar von pitter
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    Olight Baton Pro

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    Ich hab da mal wieder was zum Spielen

    Beamshots gibbs hier nicht. Ich hab seit zehn Jahren keine Funzel mehr in der Hand gehabt, die nicht hell genug war. Und dass aus einer kompakten Funzel kein 300 m Fernlicht wird, weiß ich, brauch ich nicht probieren.

    Dunkel genug ist eher mein Thema. Ich hab gerne nachts mal Licht, ohne die ganze Wohnung auszuleuchten.

    Meine aktuelle EDC Funzel ist die Armytek Wizard Pro USB XHP 50 (kaltweiß). Die kann als Low bis 0,15 Lumen, das ist sehr dunkel. Hat dazu ein paar Helligkeitsstufen, die man verwenden kann. Und hat nen 1800 Lumen Poser Modus, den man genau dafür auch brauchen kann. Als Dauerlicht ist das nix, die Wärme bekommt man bei so einer kleinen Lampe nicht vernünftig weg.

    Wichtig ist für mich, dass ich die Lampe sicher in der kleinsten Stufe einschalten kann. Bei der Armytek: Beim Einschalten Knopf drücken und halten = Start in kleinster Stufe, egal in welchem Modus ich die Lampe ausgeschaltet habe. Weniger wichtig für mich ist definiertes Schalten des Turbo Modes. Bei der Armytek dreimal klicken = 1800 Lumen Turbo. Durch die Stufen dazwischen klick ich mich schon irgendwie durch, auch wenn ich die genaue Bedienung vergessen hab

    Die Olight Baton Pro geht in die gleiche Richtung:

    Angegebene Helligkeit/Leuchtdauer:


    • 5 Lumen - 9 Tage
    • 30 Lumen - 44 Stunden
    • 120 Lumen - 13 Stunden, 30 Minuten
    • 600 Lumen - 3 Stunden, schaltet dann um auf 120 Lumen für 30 Minuten
    • 2000 Lumen - 1 Minute, schaltet dann um auf 600 Lumen für 160 Minuten


    Bedienung:

    Ausgeschaltet:

    • 1x Klicken und ca 1 Sekunde halten -> 5 Lumen Moonlight
    • 1x Klicken -> Memory/zuletzt eingeschaltete Stufe (Strobe und Turbo werden nicht gespeichert)
    • 2x Klicken -> Turbo
    • 3x Klicken -> Strobe. Im Strobe 1x Klicken ist aus, 1x Klicken und Halten schaltet durch die "normalen" Stufen.
    • 1x Klicken und Halten bis sich Moonlight ein- und ausschaltet - Lockout ein bzw. aus.


    Eingeschaltet:

    • 1x Klicken -> Lampe geht aus
    • 2X Klicken -> Turbo
    • 3x Klicken -> Strobe
    • 1x Klicken und Halten: Schaltet durch die Stufen 30/120/600 Lumen


    Timer - bei eingeschalteter Lampe:


    • 2x Klicken und Halten. Wenn die Lampe einmal blinkt, ist der kurze Timer (3 Minuten) aktiviert. Nochmal 2x Klicken und Halten und der lange Timer (9 Minuten) ist aktiviert. Die Lampe blinkt zweimal zur Bestätigung.


    Sobald man die Lampe ausschaltet, ist der Timer deaktiviert.


    Weitere Eigenschaften


    • Aufladung mit magnetischem USB Kabel
    • LED kaltweiß, TIR Linse
    • Programmierbarer Timer, Abschalten der Lampe nach 3 Minuten oder 9 Minuten
    • Akku - geschützter 3500 mAh - wird mitgeliefert.
    • Wasserdicht gemäß IPX-8
    • Clip, Lanyard Bämsel, Täschchen


    So kommt die Funzel an:



    Dabei ist noch ein Täschchen, ein Bämsel mit Einfädelhilfe - kleines Teil, großer Effekt, find ich ne sehr gute Idee-, ein USB Ladekabel und eine Bedienungsanleitung. Akku ist natürlich auch dabei.



    Im Kopf ist - wie bei der Armytek - eine TIR Linse verbaut, die im Vergleich zu einem Reflektor, mehr Licht im Spot bündelt und weniger Streulicht erzeugt.



    Falls man vergisst, wie hell die Lampe sein kann, kann mans am schmucken blauen Ring auch ablesen.



    Hinterm Kopf ist der Bedienknopf, hybsch blau umrahmt. Der Schalter klickt sich kurz und knackig, a bisserl definierter, als die Armytek.

    Im Bedienknopf ist eine LED, die verschiedene Zustände anzeigt. Im eingeschalteten Zustand:


    • Leuchtet permanent grün (in allen Modi außer Moonlight) -> Akkustand über 70%
    • Leuchtet permanent gelb -> Akkustand zwischen 15% und 70%
    • Leuchtet permanent rot: Akkustand unter 15%


    Wenn die Lampe aus ist:


    • Leuchtet kurz rot: wenn Lockout aktiviert ist und man die Lampe einschalten möchte






    Der Stahlclip schlupft recht streng in eine passende Vertiefung im Body. Kann so nicht rumrutschen und macht keine Kratzer.

    Wie heißen eigentlich solche "doppelten" Clips? Find ich ganz praktisch, dass man die Lampe Kopf nach oben/unten irgendwo hin oder rein hängen kann.



    Die Riffelungen auf dem machen den Korpus griffig. Fühlt sich in der Hand angenehm fest, aber nicht unangenehm an.



    Wie die Armytek wird auch die Olight Baton mit einem magnetischen USB Bämsel geladen.

    Mir gefällt das. Ich muss nicht mit pfriemeligen USB Buchsen rummachen die mechanisch kaputt gehen können. Der Nachteil ist, dass man halt wieder ein extra Ladekabel dabei haben muss.

    Mei, irgendwas iss immer. *Ich* mag die magnetischen Ladekabel einfach.







    Ladedauer ist recht lang. Olight gibt als Ladestrom 1A an. Dem entsprechen circa 3,5 Stunden Ladezeit für einen leeren Akku. Ist für mich ok, ich häng die Lampe regelmäßig an einen USB Lader, fertig. Wenns mal wirklich schnell gehen muss, lade ich den Akku extern.

    Solange der Akku geladen wird, leuchtet der Magnethalter an der Seite rot, wenn ich habe fertig, dann grün.

    BTW, falls jemand wie ich auf die Idee kommt: Hmm, der Magnetpömpel sieht ungefähr so aus, wie der der Armytek, vielleicht geht einer ... nö, geht nicht. Die Magnete sind andersherum gepolt. Da könnte man sich ja eventuell auf was einigen - ach nee, ich träume.

    Hier mal zerlegt, mit Akku




    Der Akku muss kopfüber in den Body, also Unterseite zum Lampenkopf. Im Kopf die Kontakte für Plus (Feder) und Minus (der blanke Rand, Minus geht übers Gehäuse).




    Zum Vergleich habe ich die Olight mal neben die Armytek gelegt, beide im Turbo Modus. Einen Helligkeitsunterschied kann ich nicht erkennen, nach dem Foto war ich eh erstmal blind.



    Was man sieht, ist, dass die Olight einen engeren, deutlichen Spot und weniger Spill hat. Ein Suchscheinwerfer wird trotzdem nicht draus. Beide schaffen es aber locker, den gar nicht mal so kleinen Firmenparkplatz (Google Maps: 49.397536, 11.326548) auszuleuchten. Echte Anwendung aus der Praxis. Wir bauen gerade an und deswegen ist manchmal die Parkplatzbeleuchtung aus. Wo hab ich die Karre jetzt wieder abgestellt?

    BTW, was mir auch mal wieder aufgefallen ist. Unterschiede in der Farbtemperatur von LED Lampen auf Fotos darzustellen, haut nicht hin. Ok, Warmweiß gegen Kaltweiß sieht man. Aber hier? Der Weißabgleich ist auf 5500K (Farbtemperatur der Blitzer) eingestellt. Das Licht beider Lampen ist grünlich. Im echten Leben seh ich kein grün, das Licht erscheint mir weiß. Keine Ahnung, ob das daran liegt, wie der Chip der Kamera das Spektrum der LEDs wiedergibt, oder ob das Licht echt grün ist

    Fazit:

    Für immer dabei, hätt ich gerne ne handliche Lampe.

    Mein früherer Liebling war die Spark. Schon die Armytek ist deutlich kürzer, die Olight nochmal schlanker. Das Passt mir sehr gut.





    Gut ausschauen tut die Spark aber immer noch

    Ich steck jetzt mal bis auf weiteres die Olight ein. Dass die Armytek eine Winkellampe ist, hat mich zwar nie besonders gestört, haben muss ich das nicht. Ok, aus der Olight kann man keine Stirnlampe machen, brauche ich auch nicht.

    Ich find die Olight einfach fesch und mal was neues iss auch nett. Die Bedienung find ich simpler, als die der Armytek. Deren Konzept mit den unterschiedlichen Ebenen, die in Stufen unterteilt sind ist schon ok, wenn man viel Funktionen mit einem Schalter bedienen muss. Passt schon, kann ich auch mit leben, aber ich brauch so viel Geschalte nicht.

    Was ich noch nicht weiß ist, ob mir die 5 Lumen dunkel genug sind. Vermutlich schon, schau mer mal.

    Und der Posing Mode iss zumindest auf dem Papier nochmal mehr Posing


    Servus
    Pitter
    "Sagen, was man denkt. Und vorher was gedacht haben." - Harry Rowohlt

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  3. #2
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    AW: Olight Baton Pro

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    So ein tolles Review und super Fotos und seit 10 Tagen keine Kommentare?

    Pitter, danke für das Review und die da reingesteckte Arbeit.

    Gruß

    yaammoo

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