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Thema: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

  1. #1
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    Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

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    Heyho,

    wie im Titel steht besitze ich das Ruixin Pro. Ich besitze ebenfalls so ein billiges "Supermarkt-Santoku" von Rösle und habe mir nun aber auch ein günstiges aber etwas besseres Messer gekauft.

    Mein Supermarkt-Santoku


    Mein Ruixin


    Jedenfalls dachte ich mir gestern voller Vorfreude aufs neue Messer ich könnte ja auch mal versuchen das alte Ding ein wenig in Schuss zu bringen und würde so auch gleich ein wenig mit dem Ruixin schleifen üben.
    Ich hab das Ruixin also auf 10° eingestellt so das ich insgesammt einen Winkel von 20° erhalte und hab mit dem schleifen begonnen. Erst mit dem 120er, dann mit dem 600er Stein und zum schluss mit dem 1500er.
    Ich habe pro Seite bestimmt 30-45 min geschliffen und immer wieder gefühlt ob an der anderen Seiute ein Grat entsteht aber pustekuchen. Ich dachte ok vielleicht wirds ja trotzdem gut, schließlich schleife ich beide seiten schon gefühlt ne Ewigkeit, die Schneide sieht gut aus und zum schluss hab ich auch nochmal mit meinem Keramik Wetzstab ganz Sanft 4-5 Mal pro seite abgezogen und ein Grat war nicht vorhanden. Nunja, es war danach auf jeden Fall schärfer als es jemals vorher war aber Haare Rasieren war nicht drin.

    Dann habe ich den Tio bekommen das man auf einer Seite einen Grat spüren muss weil dann die Flächen an der Fase der Schneide zusammentreffen und zum Schluss auf Zeitungspapier gegen den Rücken abziehen.

    Nagut also heute nochmal rangesetzt. 120er Stein Rein, 10° eingestellt und los gehts.
    Erst 30 min auf einer Seite, dann umgedreht und dann min. 45 min auf der anderen Seite und ständig mit den fingern gefühlt. Immernoch kein Grat. Verdammt nochmal wie kann das sein und es ist nicht so als könnte ich einen Rat nicht erfühlen. Ich habe in meiner Ausbilung das ganze erste Jahr in einer Metallwerkstatt gearbeitet und gepfeilt was das Zeug hält. Dann hab ich die feineren Steine mit 600 und 1500 auch nochmal jeweils 15 min pro Seite udn Pro Stein ausprobiert und nichts hat zu einem Grat geführt, aber auch wirklich garnichts. Mittlerweile sind die Steine schon nicht mehr gerade sondern haben Wölbungen nach innen so lange hab ich geschliffen. Dann hab ich den Winkel einfach mal auf 30° erhöht weil die auf en Bildern das alle so eingestellt haben das sie einen RIESEN winkel nutzen und nach 4-5 min nochmal mit dem 600er Stein endlich ein Grat auf der anderen Seite zu Spüren. Aber was soll das? wieso brauch einen einen Winkel von insgesammt 60° an der schneide um einen Grat hinzubekommen.
    Was solls dachte ich mir und hab das Messer umgedreht und das gleiche auf der anderen Seite gemacht. Zum schluss nochmal vorsichtig ohne druck 2-3 Mal über mein Keramit wetzstab gezogen und gegen den Rücken über ne Jeanshose gezogen (hatte kein Zeitungspapier aber ich hab mal gelesen JEansstoff geht auch ).

    Naja der minimale "Grat" war sowieso gefühlt fast schon beim angucken der Schneide, noch bevor ich das Messer auch nur einmal mit dem Wetzstab in berührung gebracht habe, wieder Weg. So und wie Scharf ist das Ding nun?
    Naja ein paar Haare krieg ich gegen den Haarwuchs abrasiert wenn ich recht viel Druck ausüber. Mehr ist leider nicht drin. Nun Frag ich mich natürlich folgendes ...

    a) ist dieses Ruixin Ding einfach nur der letzte Müll ?
    b) Ist das Messer so schlecht das man es kaum geschliffen bekommt
    oder was ich mittlerweile glaube ...
    c) bin ich so unbegabt das ich nicht mal mit ner Winkelhilfe ein Messer geschliffen bekomme und wäre jegliches gute Messer eine verschwendung da ich die Dinger eh nicht scharf halten kann.

    Ich meine, mal ohne Spass, ich hab mir danach ein kleines Messer aus sonem Supermark-Messerblock geschnappt, meinen Exzenterschleifer geholt, schleifpapier für Metall drangeklatscht, mit einer Hand die Schleifmaschine und mit der anderen Hand das Messer gehalten, das kleine Messer ein paar mal pi mal Augen drüber gezogen und dasDing war in 2-3 Min genauso scharf.

    So, ich bin ein wenig Frustriert und das musste mal raus aber nun komm ich erstmal wieder runter und genieße den restlichen Abend.
    Danke, wer auch immer sich das antut und den Mist hier durchließt

    Schönen Abend wünsche ich.

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  3. #2
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Hallo,

    ich komme mit dem Ruixin bestens zurecht. Nutze allerdings Diamant zum Formgeben und Degussit Steine zum Schärfen nicht die mitgelieferten Steine.

    Grüße

    DHO

  4. #3
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Ach ja,

    schärfen dauert ein paar Minuten.

    Grüße

    DHO

  5. #4
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Moin,

    die mitgelieferten Ruixin-Steine sind zwar nicht der Hit aber man bekommt mit dem Gerät schon sehr gute Ergebnisse hin, wenn man weiß, was man tut. Natürlich hat so ein System einige Fehlerquellen..

    Ich versuche mal anhand eines Bildes zu verdeutlichen, was dir passiert ist:


    Bei einem "Supermarktmesser" mit einem Gesamtwinkel von 20° zu starten nenne ich mal sehr ambitioniert. Solche Messer haben meist Gesamtwinkel jenseits der 40°. Dass du dir da nen Wolf schleifst, bist du tatsächlich die Spitze der Schneidenfase erreichst, ist klar. Du hast eher die Klingenflanke ausgedünnt, als geschärft. Bei sonem niedrigen Winkel schleifst du die ganze Zeit auf der "Schulter" der Schneidenfase ohne die Spitze der Schneidenfase zu treffen (der graue Bereich auf dem Bild). Erst wenn du beim Schleifen die Spitze der Schneidenfase triffst, entsteht nach kurzer Zeit ein Grat.

    Das ist passiert, als du den Winkel von 20° auf 60° erhöht hast. Da waren die Schultern der Schneidenfase nicht mehr im Weg und du hast direkt die Schneidenspitze getroffen. Allerdings ist ein Gesamtwinkel von 60° viel zu hoch.

    Meine Empfehlungen in Kürze:

    • Die Steine sind Nass zu benutzen, also kurz vorher in Wasser tauchen und auch zwischendurch einen Spritzer Wasser drauf.
    • Besorg dir eine digitale "Bevel Box" mit der du den Winkel am Gerät korrekt einstellen kannst. Die Einstellungsmöglichkeit über diese bunten Striche sind zu ungenau.
    • verwende den blauen Edding, der bei dem System dabei ist oder kauf dir einen. Damit ziehst du die Schneidenfase nach (den Edding kann man nach dem Schärfen z.B. mit Acetonhaltigem Nagellackentfernen leicht entfernen).
    • Besorg dir eine Lupe mit 10-20facher Vergrößerung (z.B.
    • sowas). Wenn du die Schneidenfase mit dem Edding nachgezogen hast, kannst du mit der Lupe kontrollieren, wo du überhaupt geschliffen hast. Also ob du den Winkel getroffen hast, nur auf der Schulter oder nur auf der Spitze der Schneidenfase geschliffen hast. Diese Kontrolle machst du am besten mit dem feinsten Stein.
    • Wenn du den Winkel erhalten willst, den die Schneidenfase aktuell hat, fängst du am besten mit einem Winkel zwischen 30° und 40° an. Dann musst du den Winkel solange nachjustieren, bis du quasi in einem bzw. ganz wenigen Zügen den blauen Edding komplett von der Schneidenfase entfernst. Dann zieht der Stein seine Bahnen quasi auf der kompletten Schneidenfase und du hast den Winkel getroffen. Wenn dennoch kein Grat entsteht oder die Schneide Ausbrüche hat, kannst du jetzt zum tatsächlichen Schleifen einen gröberen Stein einspannen.
    • Wenn du den vorhandenen Winkel komplett ändern willst (also z.B. von 45° Gesamtwinkel auf 40°), würde ich einen Winkel von 36° oder 40° empfehlen. Ich würde aber trotzdem erstmal mit dem feinsten Stein beginnen und wie oben beschrieben mit der Edding-Methode gucken, wo ich da überhaupt schleife und dann erst einen gröberen Stein nehmen. Beim Winkel ändern nimmst du dann normalerweise den gröbsten Stein, den du hast.
    • Wenn du beide Seiten des Messers mit einem Stein geschliffen hast und zum nächsten Stein wechseln willst, würde ich das Messer vorher 2-3 mal durch einen Korken oder ein Stück Hartholz ziehen, um den Grat zu entfernen.
    • Außerdem mindestens nach jedem Stein die Klinge abwischen, um sie von Stein- und Metallresten zu befreien, sonst schleifst du auf dem nächstfeineren Stein mit groben Partikeln vom vorherigen Stein.
    • Allgemein würde ich empfehlen, lieber zu oft als zu selten den Winkel mit der Bevel Box zu kontrollieren, die Schneidenfase blau zu färben und mit der Lupe zu kontrollieren, wo man eigentlich schleift. Grade am Anfang finde ich das wichtig, um den Winkel zu halten.
    • Und beim Schleifen keine schnellen Bewegungen mit zu viel Druck auf der Schneide ausüben. Lieber langsam mit minimalem Druck und der gesamten Länge des Steins schleifen. Dann wird das Ergebnis gleichmäßiger und der Stein höhlt sich nicht so schnell und so stark an einer Stelle aus.
    • Da deine Steine schon ausgehöhlt sind: Besorg dir im Baumarkt Nassschleifpapier aus Siliciumcarbid und eine ebene Granitplatte, Fliese, Glasplatte oder ähnliches. Platte nass machen, dann hält das Schleifpapier darauf. Dann den Ruixin-Stein mit einem Gitternetz aus Bleistiftlinien versehen und in kreisenden Bewegungen über das Schleifpapier ziehen, bis alle Linien verschwunden sind. Dann dürfte der Stein wieder eben sein.
    • Wenn du das System beherrscht kannst du über den Kauf der Edge Pro Apex Steine nachdenken, die auch in das Ruixin passen. Die sind zwar auch nicht das Optimum, aber (im Gegensatz zu High-End-Steinen aus Russland) in Deutschland einfach zu bekommen und liefern schon sehr gute Ergebnisse.

    Ich schick dir gleich noch eine PN mit detaillierteren Tipps.

    Nicht so schnell aufgeben, das Ergebnis lohnt sich!

    Gruß,
    Daniel
    Geändert von Bukowski (13.08.19 um 13:33 Uhr)

  6. #5
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Bukowski hat schon die richtige und ausführliche Erklärung gegeben. Trotzdem noch ein paar prinzipielle Dinge. Wenn du den Winkel flacher machst dann dauert es, wie Bukowski mit seiner Zeichnung schön gezeigt hat, bis du die Spitze erreichst. Wenn du das machst, hat es überhaupt keinen Sinn auf einen feineren Stein zu wechseln bevor ein Grat sich gebildet hat. Dazu nimmst du die gröbste Körnung die du hast. Bei aliexpress gibt es auch Diamantplatten für den Ruixin, da würde ich an deiner Stelle zum Schruppen mal die gröbste Ausprobieren die du kriegen kannst. Das kostet ja nur wenig und Diamantplatten haben den Vorteil, dass sie sich nicht hohl schleifen. Das gilt wenn du den Winkel der Schneidfacette ändern willst.

    Wenn du mit der Eddingmethode, so wie Bukowski das beschrieben hat, den vorhandenen Winkel bestimmst, dann kannst du auch feiner anfangen, vielleicht mit 800 oder 1000 - vorausgesetzt das Messer ist nicht bockstumpf. Aber auch hier immer erst auf einen feineren Stein wechseln, wenn sich ein Grat gebildet hat. Sonst schleifst du dir einen Wolf.
    Geändert von tiffel (13.08.19 um 13:28 Uhr)

  7. #6
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Hui,
    Danke Bukowski für deine Mühe und so genaue Erklärung. Ein paar Sachen von mir zu deinen Tips.

    Das ich mit 20° nicht gleich die Spitze der Schneidfase treffe sondern erst ne ganze Weile die Schultern wegschleife war mir bewusste. Das war sozusagen auch "Der Plan" um halt einfach eine Dünnere Klingenflanke zu haben.
    Ich dachte nur selbst mit so einem Winkel muss ich ja trotzdem irgendwann die Spitze der Schneidfase treffen und einen Grat erzeugen denn ich kann ja nicht unendlich lang nur die Schultern treffen.
    Komisch finde ich das ich selbst nach 2 Tagen mit jeweils so langem Schleifen anscheinend nie die Spitze der Schneidfase erreicht zu haben scheine.

    Den winkel habe ich mit der Digitalen Wasserwage inj meinem Iphone eingestellt. Ich glaub ich hab von dem Ruixin noch so ne ganz alte Version da ich keine bunten striche oder Edding dabei hatte und auch schon im netz Bilder von Ruixin's gesehen habe die etwas anders aussehen als meins. Die Steine mache tauche ich immer wieder ins Wasser und auch die Klinge mache ich immer wieder nass und auch Sauber, nicht nur beim Wecheln der Steine. Ich schleife auch relativ langsam und eigentlich übe ich auch kaum druck aus. Nur manchmal erwische ich mich wie ich ein bisschen zu schnell werde und auch drücke und korrigier das dann wieder.

    Das mit dem Edding ist ein guter Tipp und die Steine werde ich auch mal wieder plan schleifen. Die Steine finde ich aber eh schrecklich. Innerhalb von wenigen Minuten kleben die ganzen Schleifpartikel an den Schleifsteinen und man hat lauter schwarzer Flächen.

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Wenn du den Winkel flacher machst dann dauert es, wie Bukowski mit seiner Zeichnung schön gezeigt hat, bis du die Spitze erreichst.
    Klar das war mir ja bewusst das es länger dauert und ich habe ja auch auf der Schneide gesehen wo ich jetzt an der Schulter weiter schleife oder wo da nichts mehr weggeht.
    Ich sag mal es hat mit dem 120er Stein so 15-20 min gedauert bis ich die Schulter an der ganzen Klinge gleichmäßig weg hatte aber das ich dann in weiteren 20 min und gestern auch nochmal in 45 min immernoch nicht die Schneidspitze treffe kann doch eigentlich nicht sein? Vor allem weil ich ein Tag vorher Das Messer ja ebenfalls mit 20° schon scharf genug hatte um z.B. Tomaten ohne jeglichen Druck in einem Zug durchzuschneiden. So stupf kann die Schneidspite ja nicht gewesen sein das ich danach in 45 min immernoch nicht die Schneidspitze treffe.
    Geändert von rambo0185 (13.08.19 um 13:42 Uhr)

  8. #7
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Wenn der Gesamtwinkel des Messers wirklich über 40° oder vielleicht sogar bei 50° liegt und das Messer hinter der Wate richtig dick ist (wovon ich bei dem Messer ausgehe) haben die Ruixin Steine einfach nicht genug Abtrag. Da hast du die Steine eher hohl geschliffen, als dass du die Schneidenspitze erreichst. Du schleifst mit den schmalen Steinen ja auch immer nur einen kleinen Bereich der Klinge. Anders kann ich mir das nicht erklären. Aber wie gesagt, mit der Edding-Methode lässt sich ganz leicht testen "wo" du schleifst. Die Tipps von Tiffel sind diesbezüglich auch sehr nützlich.

    Unabhängig davon: Aus meiner Sicht macht es überhaupt keinen Sinn ein solches Messer auf einen Gesamtwinkel von 20° zu schleifen. Der Stahl ist für solche feinen Schneiden nicht ausgelegt und würde sich beim Gebrauch auf dem Brett wahrscheinlich direkt umlegen. Die Auffassung, je geringer der Schneidenwinkel desto besser die Schneidfähigkeit des Messers, stimmt nicht. Wenn die Klingengeometrie, insbesondere die Dicke der Klinge bis 1cm hinter der Wate nicht stimmt, hast du auch mit einem niedrigen Schneidfasenwinkel nichts gewonnen.

    Ich würde, wie gesagt, die Steine auf SiC-Papier plan schleifen und es nochmal mit der Edding-Methode und einem Gesamtwinkel von 40° versuchen. Das macht meiner Meinung nach bei dem Messer mehr Sinn.

    Oder, wenn du eine stabilere Schneide willst, schleif eine Primärfase von 36° und eine Microfase von 40°, aber das macht es jetzt glaube zu kompliziert.

    Gruß,
    Daniel

    Edit: Am Tag vorher wirst du mit 20° die Schneidenspitze auch nicht getroffen haben und das Messer war vielleicht einfach noch schärfer als gestern.. oder du hast dir durch die hohlgeschliffenen Steine die Schneide wieder zerdengelt. Von hier aus schwer zu beurteilen. Da helfen meiner Meinung nach nur Edding und Lupe.
    Geändert von Bukowski (13.08.19 um 14:02 Uhr)

  9. #8
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Hmm ok ich habe morgen frei dann setze ich mich nochmal ran und probier die Tipps umzusetzen.
    Ich male die Klinge einfach mal 1 cm dick auf der Gesamten unteren Fläche an (kann ja nicht schaden, geht ja eh wieder ab) und gucke mal was ich erreichen kann wenn ich mit 40° Schleife.
    Ähmmm wie ist denn das jetzt weil ich ja schon mit 20° die Schulter relativ "hoch" geschliffen habe. Wenn ich jetzt mit 40° Schleife muss ichsoviel Material abtragen das ich bei der Schulter auf der gleichen "höhe" bin wie jetzt mit 20° sonst hätte ich da ja so ein zick zack drin oder?


    EDIT: das im Bild soll "alte 40°" heißen

  10. #9
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Nach deiner Beschreibung müsste die Klinge aktuell so aussehen:



    Alles was im grünen Bereich ist, würde zu 'nem brauchbaren Ergebnis führen:
    - Entweder schleifst du den 40°-Winkel durch bis zum Beginn der alten Schneidfase (wie du sagst)
    - oder du schleifst eine 40°-Micro-/Sekundärfase bis sich ein Grat bildet.

    Ansonsten kann ich dir noch empfehlen, das hier zum Schärfen mit dem Ruixin und das hier zum allgemeinen Verständnis für's Messerschärfen durchzulesen. Hat mir zumindest viel gebracht.

    Gruß,
    Daniel
    Geändert von Bukowski (13.08.19 um 17:27 Uhr)

  11. #10
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Ok habe verstanden. Ich danke dir, werd morgen mal versuchen das umzusetzen.

    Eine Frage zu den Edge Pro Schleifsteinen.

    Edge Pro ----- Japanischer Wasserstein
    120 ----- 120
    220 ----- 700
    320 ----- 2000
    600 ----- 5000

    Wenn ich mir 2 Kaufen wollen würde, würdet ihr mit 220 + 600 oder 320 + 600 empehlen?

  12. #11
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Ich würde dir sogar 120 empfehlen, gleich 2 Stück (bezieht sich bloß auf die Körnung, nicht Edge pro Apex, also 2 Stück nur wenn sie entsprechend günstig sind). Der Ruixin ist ja eigentlich bloß ein Facettenschleifer. Das heißt, hast du einmal den Schleifwinkel festgelegt, muss nicht mehr viel Material weg. Die feineren Steine sind eigentlich nur noch dazu da, die Schleifriefen der Vorgängersteine zu entfernen. D.h. Am groben Stein hast du Steinverschleiß. Feine Natursteine kannst du vererben.

    Ich halt 20°übrigens nicht für zu fein. Ich habe mehrere Messer auf Null geschliffen und das ist wesentlich weniger als 20°. Da ist natürlich durch das abziehen auch ne minimale Mikrofase dran. Das heißt du muss nicht die ganze Facette, die jetzt 20° hat auf 40° oder so umschleifen. Es reicht wenn bloß die Schneide selbst eine winzige 40° Mikrofase hat, denn nur die vorderste Spitze ist labil und legt sich eventuell um.

    Das bei dir kein Grat entsteht, ist ein bisschen rätselhaft. Mein erster Rat war ja, beim groben Stein solange bleiben, bis du einen Grat spürst. Es kann auch sein dass die Steine zu weich sind, wie Bukowski meinte. Ein Idee habe ich noch: Ich nehme an du schleifst in beide Richtungen. Es ist möglich, dass du dir den Grat wegschleifst, wenn du die Steine gegen die Steine bewegst bzw. der Grat wird dann so klein, dass du ihn nicht mehr spürst. Dagegen spricht, dass du in diesem Fall eigentlich an der Spitze angelangt sein müsstest und dann müsste das Messer auch scharf sein.

    Ne andere Möglichkeit wäre dir einen normalen Kombistein zu kaufen z.B. den rotweißen Zische. Damit du mal einen Gefühl dafür kriegst wann ein durchgängiger Grat da ist.

    Ich sag mal es hat mit dem 120er Stein so 15-20 min gedauert bis ich die Schulter an der ganzen Klinge gleichmäßig weg hatte aber das ich dann in weiteren 20 min und gestern auch nochmal in 45 min immernoch nicht die Schneidspitze treffe kann doch eigentlich nicht sein?
    Hast du nach der 120er Körnung die Körnung gewechselt? Wenn ja ist das ein Teil der Ursache. Der andere Teil liegt in der Geometrie, die du in Bukowskis Zeichnung sehen kannst. Wenn du mal das Material betrachtest, das abgeschliffen werden muss, dann brauchst du für die erste Hälfte der Schulter geschätzt ein Viertel der Zeit und für die zweite Hälfte dreiviertel der Zeit. Irgendwann fragt man sich, was mach ich falsch - dann ändert man den Winkel in steiler usw. Dabei muss man bloß durchhalten mit dem gröbsten Stein. Dass das letzte Fitzelchen am längsten dauert ist ein Frage der Geometrie. Mit der Maschine ist es übrigens genau umgekehrt. Wenn die Schneide noch dick ist, denkt man, dass die Scheibe nichts abträgt und am Ende muss man dann echt aufpassen, dass es nicht zu dünn wird. Das Ruixin Gerät ist wie gesagt für eine gleichbleibende Schneidfacette nicht schlecht, aber dass die schmalen Streifen natürlich nicht soviel abtragen wie ein breiter Bankstein ist auch klar.

    Titanium Diamond Sharpening Stones
    80 und 150 zum Material abtragen.
    Geändert von tiffel (13.08.19 um 20:13 Uhr)

  13. #12
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Das bei dir kein Grat entsteht, ist ein bisschen rätselhaft. Mein erster Rat war ja, beim groben Stein solange bleiben, bis du einen Grat spürst. Es kann auch sein dass die Steine zu weich sind, wie Bukowski meinte. Ein Idee habe ich noch: Ich nehme an du schleifst in beide Richtungen. Es ist möglich, dass du dir den Grat wegschleifst, wenn du die Steine gegen die Steine bewegst bzw. der Grat wird dann so klein, dass du ihn nicht mehr spürst. Dagegen spricht, dass du in diesem Fall eigentlich an der Spitze angelangt sein müsstest und dann müsste das Messer auch scharf sein.
    Zum schluss als ich den Winkel stark vergrößert habe richtung 60° war ja nach nur ein paar Zügen sofort ein Grat da.
    Das hab ich dann auf der anderen Seite auch nochmal gemacht bis wieder ein Grat da war und dann hab ich nurnoch versucht möglichst Sanft den Grat wieder loszuwerden und hab das Messer ganz ohne Druck nur 3-4 Mal über den Keramik Wetzstab und über die Jeanshose gezogen. Also wirklich nur soviel bis der Grat weg war und naja rasieren gegen den Haarwuchs geht aber auch nur wenn ich ein wenig Druck ausübe.


    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Hast du nach der 120er Körnung die Körnung gewechselt? Wenn ja ist das ein Teil der Ursache. Der andere Teil liegt in der Geometrie, die du in Bukowskis Zeichnung sehen kannst. Wenn du mal das Material betrachtest, das abgeschliffen werden muss, dann brauchst du für die erste Hälfte der Schulter geschätzt ein Viertel der Zeit und für die zweite Hälfte dreiviertel der Zeit. Irgendwann fragt man sich, was mach ich falsch - dann ändert man den Winkel in steiler usw. Dabei muss man bloß durchhalten mit dem gröbsten Stein. Dass das letzte Fitzelchen am längsten dauert ist ein Frage der Geometrie. Mit der Maschine ist es übrigens genau umgekehrt. Wenn die Schneide noch dick ist, denkt man, dass die Scheibe nichts abträgt und am Ende muss man dann echt aufpassen, dass es nicht zu dünn wird. Das Ruixin Gerät ist wie gesagt für eine gleichbleibende Schneidfacette nicht schlecht, aber dass die schmalen Streifen natürlich nicht soviel abtragen wie ein breiter Bankstein ist auch klar.
    Ich hab den 120er Stein wirklich sehr lange benutzt.
    Ich binungefähr wie folgt vorgegangen:

    120er Stein: Schleifen, schleifen, schleifen. Ich konnten wirklich zusehen wie der Beginn der Schneidfase immer größer wurde weil ich ja an den Schultern geschliffen habe. Ich habe dann ca. 15-20 min gebraucht bis auf der ganzen Klingenlänge die größere Schneidfase angebracht war und quasi nichts mehr von de rSchulter weggeschliffen wurde. Dann immer weiter mit dem Stein geschliffen und die ganze Zeit versucht auf der Unterseite einen Grat zu erfühlen. Das hab ich etwa 20 weitere Minuten gemacht und es war kein Grat zu fühlen. Irgendwann hab ich mir gedacht vielleicht kommt kein Grat weil ich mit einem zu Groben stein schleife was ja eigentlich nicht sein darf aber ich kann ja nicht Stundenlang mit dem Stein weiter auf dem Messer rumrubbeln die Klingenhöhe nurnoch gefühlt 1 cm hoch ist nur weil kein Grat kommt. Also hab ich versucht mit dem 600er weiter zu machen.

    600er Stein: Selber Winkel, neuer stein. wieder ca. 15-20 min geschliffen und versucht einen Grat zu bekommen aber auch das war nix.

    1500er Stein: Ich dachte ok, vielleicht wenn ich mit einem Feineren Stein schleife und die Oberfläche glatter wird aber auch das brachte natürlich keinen Grad.

    Dann habe ich den Winkel einfach in etwa auf 60° Gestellt weil auf den Bildern im Netz nie einer in so einem Flachen Winkel schleift. und hab wieder den 120er Stein eingesetzt.
    Nach ein paar Zügen sofort ein Grat. Also habe ich mit dem 120er weiter die ganze Schneide geschliffen bis ich auf der ganzen unterseite einen Grat hatte.
    Nun das Messer Gedreht und wieder die ganze Schneide geschliffen bis auf der Gegenüberliegenden Seite ein Grad da war. Jetzt auf den 1500er Stein gewechselt und das spielchen wiederholt.
    Beide Seiten Glatt geschliffen so das ich am Ende einen Grat auf der Ganzen Schneide hatte. Zwar natürlich viel feiner als mit dem 120er aber er war da.
    Nun versucht möglichst Sanft den Grat wieder loszuwerden indem ich das Messer ganz ohne Druck nur 3-4 Mal über den Keramik Wetzstab und über die Jeanshose gezogen habe.
    Wie schon erwähnt, rasieren geht gegen den Haarwuchs aber eben nur mit etwas mehr druck.

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Titanium Diamond Sharpening Stones
    80 und 150 zum Material abtragen.
    Oh danke, Titan oder Diamant?

  14. #13
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    "Also wirklich nur soviel bis der Grat weg war und naja rasieren gegen den Haarwuchs geht"
    Gegen den Strich rasieren ist ja auch schon gut scharf. Kann sein, dass mit einem 1500er von Ruxin nicht mehr geht.

    " ich kann ja nicht Stundenlang mit dem Stein weiter auf dem Messer rumrubbeln die Klingenhöhe nurnoch gefühlt 1 cm hoch ist nur weil kein Grat kommt."
    Jetzt übertreibst du aber. Wenn das Messer kleiner wird dann bist du natürlich vorne angekommen. Deshalb ist die Eddingmethode nützlich.

    "Also hab ich versucht mit dem 600er weiter zu machen."
    Wenn du mit dem groben keinen Grat kriegst, dann mit dem feinen erst recht nicht. Dann muss es einen anderen Grund geben warum kein Grat kommt. Den musst du eben rausfinden. Das hast du ja auch versucht, indem du den Winkel erhöht hast und dann hat es ja schließlich auch geklappt. Also glaube ich nicht, dass du das Messer schon schmaler geschliffen hast. Und in welche Richtung hast du geschliffen? Gegen die Schneide, mit der Schneide?

    "Nun versucht möglichst Sanft den Grat wieder loszuwerden indem ich das Messer ganz ohne Druck nur 3-4 Mal über den Keramik Wetzstab"
    Wie hast du das gemacht? Links viermal, rechts viermal oder links-rechts, links-rechts, links-rechts. links-rechts. Der Wetzstab ist nicht das ideale um den Grat loszuwerden.

    "Titan oder Diamant?"
    Ich kenne nur Diamant. Der Link sollte nur zeigen, dass es günstiger als 17€ geht. Man muss bei Ali immer ein wenig suchen, weil die selben Waren unterschiedliche Preise haben. Für 2€ kannst du ja den goldenen Titan mal ausprobieren.

  15. #14
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    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Jetzt übertreibst du aber. Wenn das Messer kleiner wird dann bist du natürlich vorne angekommen. Deshalb ist die Eddingmethode nützlich.
    Natürlich war das übertrieben aber ein paar Millimeter hat das Messer definitiv verlohren. Das wäre doch aber auch ne gute möglichkeit festzustellen ob man vorne angekommen ist.
    Ich nehm nen Messchieber und messer die klingenhöhe an ein paar stellen vorher und nachher.

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Wenn du mit dem groben keinen Grat kriegst, dann mit dem feinen erst recht nicht. Dann muss es einen anderen Grund geben warum kein Grat kommt. Den musst du eben rausfinden. Das hast du ja auch versucht, indem du den Winkel erhöht hast und dann hat es ja schließlich auch geklappt. Also glaube ich nicht, dass du das Messer schon schmaler geschliffen hast. Und in welche Richtung hast du geschliffen? Gegen die Schneide, mit der Schneide?
    Ähmmm bedeutet gegen oder mit der schneide ob ich von der spitze zum griff hin geschliffen habe? Falls nicht dann in beide Richtungen. Also Zug und Druckrichtung wie bei einer säge aber halt natürlich ohne druck auszuüben oder sowas.

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Wie hast du das gemacht? Links viermal, rechts viermal oder links-rechts, links-rechts, links-rechts. links-rechts. Der Wetzstab ist nicht das ideale um den Grat loszuwerden.
    Abwechseln links rechts und fast nur das Eigengewicht vom Messer genutzt. Genau so (Hab hier irgend ein MEsser zum Vorführen genommen):


    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Ich kenne nur Diamant. Der Link sollte nur zeigen, dass es günstiger als 17€ geht. Man muss bei Ali immer ein wenig suchen, weil die selben Waren unterschiedliche Preise haben. Für 2€ kannst du ja den goldenen Titan mal ausprobieren.
    Aber kriegt man dann nicht wieder nur Steine die sich sehr schnell abnutzen so wie die, die auch im Set dabei waren?
    Die Edge Pro steine sollen ja besser sein meinte Bukowski.

    Oder ist das bei diesen Diamant Steinen nicht so weil die sich grundsätzlich nicht so schnell abnutzen und du meinst ich sollte mir dort grobe Steine zum abtragen kaufen und dann vielleicht so einen guten 5000er für 18€ ?

  16. #15
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    63

    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    Die Steine von Ali kenne ich nicht, dazu kann ich nichts sagen.

    Ich kann nur sagen, dass die Edge Pro Steine ein besseres Schleifbild ergeben als die Ruixin Steine, aber auch unverhältnismäßig teurer sind.

    Gruß,
    Daniel

    Edit: Oder du spannst gleich DMT Diasharps 6x2 ein. Scheint auch zu gehen

    https://www.youtube.com/watch?v=hAtKxDFpcmo

    Gruß,
    Daniel
    Geändert von Bukowski (14.08.19 um 17:03 Uhr)

  17. #16
    Registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    10.08.09
    Beiträge
    1.850

    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

    "Ich nehm nen Messchieber und Messer die Klingenhöhe an ein paar stellen vorher und nachher."
    Das wäre sozusagen die grobe Methode. Wenn man eine Differenz misst ist es allerhöchste Zeit aufzuhören.

    "Also Zug und Druckrichtung wie bei einer säge aber halt natürlich ohne druck auszuüben oder sowas."
    Es könnte sein, dass bei der Druckrichtung also von der Schneide zum Rücken der Grat abgegangen ist. Ich würde am Ende mal probieren, ob sich am Schluss durch nur Zug also vom Rücken zur Schneide der Grat besser aufbaut.

    "Abwechseln links rechts und fast nur das Eigengewicht vom Messer genutzt."
    Keine Einwände.

    "Oder ist das bei diesen Diamant Steinen nicht so weil die sich grundsätzlich nicht so schnell abnutzen"
    Ich weiß auch nicht alles. Wie gut die Diamantteile sind und wie lang sie halten, kann ich dir nicht sagen. Diamant ist jedenfalls sehr abrasiv, damit solltest du am schnellsten ans Ziel kommen. Die Diamantplatten unterscheiden sich hauptsächlich dadurch wie fest die Körner auf dem Träger verankert sind. Also bei dem Preis würde ich schon davon ausgehen, das sie schneller glatt werden als teure. Aber ob die günstigen angemessen halten oder nicht kannst du bloß ausprobieren. Du kannst ja mal einen von jeder Sorte kaufen, also grober Stein, grobe Diamantplatte und grobe Titanplatte und probieren. Das ist ja nicht teuer und der Versand kostet nichts, dauert nur lang bis es hier ist. Die DMT Patten sind wohl gut aber haben auch ihren Preis.

    "dann vielleicht so einen guten 5000er für 18€ ?"
    Ja. Aber auch hier lohnt sich ein Blick darauf was Ali anbietet. Wenn du einen 5000er Naturstein findest der auf den ruixin passt, ist das auch nicht zu verachten. Aber prinzipiell hast du recht ein 5000er schleift sich nicht so schnell runter, weil man mit ihm nicht viel Material abtragen muss. Da kann man auch mal mehr ausgeben. (Bei normalen Schleifsteinen muss man das auch)

  18. #17
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    27

    AW: Schleifen mit dem "tollen" Ruixin Pro ...

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    Hey,
    bin leider noch nicht zum erneuten schärfen gekommen aber heute ist zumindest mal der 5000er Stein von Aliexpress angekommen den ich mir anfangs mal bestellt hatte.

    Ist jetzt nicht so sauber verarbeitet mit den kleberesten usw. aber was will man auch für um die 3€ erwarten.
    Die Oberfläche fühlt sich an wie eine spiegelglatte marmor bodenfliese






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