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Thema: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

  1. #1
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    Verarbeitung der Ranger Grip Serie

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    Hallo Freunde der schweizer Handwerkskunst.

    Ich interessiere mich seit Kurzem für das Ranger Grip 78 bzw. für das Ranger Grip 58 Hunter, weil ich ein zuverlässiges Arbeitsmesser brauche. Jäger bin ich zwar nicht, aber da ich häufig Kartons mit teurer Kleidung öffnen muss, tendiere ich fast zum Hunter, da dessen Waidklinge über eine stumpfe Spitze verfügt.

    Also habe ich mir bei Amazon mal die Bewertungen der Ranger Grip Serie angesehen. Sowohl die Positven, als auch die Negativen. Was mich etwas erstaunte war, dass bei den weniger guten Bewertungen häufig die schlechte Verarbeitung kritisiert wurde. O.o Ich kann das bei einem Victorinox irgendwie nicht so wirklich glauben. Man ließt dort wirklich schlimme Dinge über diese Messer:

    - enorme Spaltmaße
    - schiefe Klingen
    - im Vergleich zu anderen Victorinox Messern deutlich weicherer Stahl <-- Das kann doch nicht stimmen.
    - unsicher wirkende Arretierung der Hauptklinge
    - extremes Klingenspiel
    - lässt sich zusammenquetschen wie ein Stressball (vor allem das 58)

    Ist die Ranger Serie denn wirklich so schlecht? Vor allem würde mich interessieren:


    1. Wenn ich außerplanmäßig nun doch einmal mit der Hauptklinge in ein Stück Gipskarton stechen muss, verbiegt diese sich dann oder noch schlimmer, versagt der Verschluss und ich verletze mir die Hand?


    2. Halten diese Messer über einen längeren Zeitraum normaler Benutzung stand?


    3. Verwendet Victorinox für diese Messer wirklich weicheren Stahl als sonst oder ist das Humbug?

    Danke für's Lesen und ich freue mich über eure Meinungen/Erfahrungen zu diesem Thema.
    Geändert von Squirrelpizza (27.05.19 um 17:24 Uhr)

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  3. #2
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Hallo,
    ich besitze ein New Ranger 55, also noch von Wenger damals hergestellt. Die Rangergrip-Serie ist meines Wissens von Victorinox geringügig angepasst worden, Schraubendreher und Dosenöffner zum Beispiel. Ich kann über mein Ranger nichts negatives sagen. Es ist robust, der Stahl ist in Ordnung und die Klinge hat zwar geringes Spiel, aber imho noch völlig im Rahmen. Das all das jetzt unter Victorinox so viel schlechter geworden sein soll bezweifle ich eher, aber ich kann es natürlich nicht völlig ausschließen. Im Zweifel hilft da es zu bestellen und wenn es wirklich schlecht verarbeitet ist gehts zurück. Zumindest mein Wenger-Exemplar ist uneingeschränkt Gipskarton-tauglich und zuverlässig. Unabhängig von der Qualität ist es aber schon ein ganz schöner Trümmer. Wenn es dir besonders um die Waidklinge geht ist vielleicht das Victorinox Hunter eine Option für dich. Die 111mm-Linie von Vic ist nämlich ein bisschen hosentaschentauglicher als die Ranger-Serie. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache und von der Trageweise abhängig.
    Hoffe der Beitrag hat ein bisschen geholfen
    LG

  4. #3
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Hallo,

    ich habe ein Ranger Grip 55. Also die Version mit Schraubendreher und Zweihandklinge. Ich kann mich Nils da nur anschließen. Einwandfrei das Teil.
    Wenn die Qualität nix taugt dann zurück damit. Dafür gibts das Umtauschrecht

    Bestellen und wohlfühlen

  5. #4
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    danke für die antworten. das hört sich doch schon einmal gut an.


    habe ich eigentlich irgendwelche vorteile, wenn ich bei victorinox direkt bestelle? ich meine klar, dann weiß ich auf jeden fall, dass es keine fälschung ist. gibt es bis auf das noch weitere unterschiede?


    edit

    wo bekommt man eigentlich ein ranger grip 55 mit kreuzschraubendreher her? finde das nirgends. gibt es das noch?
    Geändert von Squirrelpizza (27.05.19 um 22:20 Uhr)

  6. #5
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    Avatar von HankEr
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Schlechte Verarbeitung kann ich mir auch in keinster Weise vorstellen. Ich habe sicher mehr als 10 Victorinox Taschenmesser (+ ein paar Küchenmesser, andere Küchenwerkzeuge und 2 Scheren), 2-3 Wenger vor der Fusion und eines aus der Zeit danach (Ranger Grip 71). Schlechte Verarbeitung konnte ich bei keinem einzigen in irgendeiner Art und Weise feststellen.
    "Wer zweifelt, detoniert nicht" --Dieter Nuhr

  7. #6
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Servus,
    ich habe auch noch ein Grip aus der Wenger Zeit, und ein Vic Swiss Champ von ca. 2008.
    Die Verarbeitung ist in beiden Fällen einwandfrei,
    Gruß
    Rudi

  8. #7
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    danke nochmals für eure erfahrungsberichte.

    nach längerer recherche musste ich feststellen, dass das 55 mit kreuzschraubendreher (bzw. das 56) wohl leider überall ausverkauft zu sein scheint. schade, das hätte sich weniger umständlich zur arbeit transportieren lassen.

    dann wird es wohl entweder das 58 oder das 78 werden. ist natürlich auch eine preisfrage. gilt die lebenslange garantie auch für messer die nicht direkt von victorinox bestellt wurden? weil falls diese auch andere shops betrifft, die victorinox messer anbieten, würde ich mich dann für das 58 entscheiden.

  9. #8
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Servus,
    die Garantie gilt unbeschränkt, nur nicht für unsachgemäßen Gebrauch.
    Schau mal hier:
    https://www.victorinox.com/ch/de/Sch...ves-faq#item-2
    Gruß
    Rudi

  10. #9
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Ihr seid super! Danke nochmals!

  11. #10
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

    Zur Qualität von Victorinox allgemein kann ich eine Erfahrung beitragen. Kürzlich kaufte ich zum Verschenken meine seit über 20 Jahren benutzte Reise-Kombi neu: Ein Bantam und ein Cybertool 32. Schön: Die Modelle gibt es immer noch. Dann Enttäuschung. Beim Bantam: Die Klinge hat jetzt eine Beilagscheibe. Die alte Klinge war dicker und passte ohne Scheibe zwischen die Griffschalen. Auch die Klinge am Cybertool ist dünner. Dafür bekam der Aluliner eine Ausbuchtung. Alle Werkzeuge sind im Vergleich zu meinen älteren Modellen an den Kanten mehr und ungleichmäßiger verrundet. Die Fertigungstoleranzen und Spaltmaße sind deutlich größer. Man erkennt die Absicht - Sparen - und ist ais Kunde angesichts der hohen Preise für diese Massenprodukte verstimmt.

  12. #11
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    AW: Verarbeitung der Ranger Grip Serie

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    Zitat Zitat von Wolfgang Ludwig Beitrag anzeigen
    Zur Qualität von Victorinox allgemein kann ich eine Erfahrung beitragen. Kürzlich kaufte ich zum Verschenken meine seit über 20 Jahren benutzte Reise-Kombi neu: Ein Bantam und ein Cybertool 32. Schön: Die Modelle gibt es immer noch. Dann Enttäuschung. Beim Bantam: Die Klinge hat jetzt eine Beilagscheibe. Die alte Klinge war dicker und passte ohne Scheibe zwischen die Griffschalen. Auch die Klinge am Cybertool ist dünner. Dafür bekam der Aluliner eine Ausbuchtung. Alle Werkzeuge sind im Vergleich zu meinen älteren Modellen an den Kanten mehr und ungleichmäßiger verrundet. Die Fertigungstoleranzen und Spaltmaße sind deutlich größer. Man erkennt die Absicht - Sparen - und ist ais Kunde angesichts der hohen Preise für diese Massenprodukte verstimmt.
    gut zu wissen. O.o werde mal genau darauf achten, was ich da so zugesendet bekomme und es im zweifelsfall zurückschicken. diese verflixte spargesellschaft... hatte mir neulich erst ein opinel gekauft, das ja angeblich sooo zuverlässig sein sollte. nnnope, verschluss geht immer wieder auf. habe dieses aber behalten, weil man das mit ner feile leicht fixen kann (den ring biegen allein reicht nicht) und es nicht teuer ist. aber bei victorinox würde ich dann schon mehr erwarten.

    edit

    wie sind denn generell die spaltmaße beim ranger grip? worauf muss ich achten, wenn ich es überprüfe? was ist noch im rahmen?

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