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Thema: Neue Messerverbotinitiative

  1. #31
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von vector0168
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

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    Zitat Zitat von Nidan Beitrag anzeigen
    Kann man aus Microtechspringern einfach die Federn ausbauen lassen ? Ist das technisch möglich ?
    Ja, wenn du eine Feder vom Mini-UDT/UMS übrig hast, her damit.😉
    Übrigens, schön wieder etwas von dir zu lesen.

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  3. #32
    Forumsbetreiber Avatar von pitter
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Zitat Zitat von Nidan Beitrag anzeigen
    Kann man aus Microtechspringern einfach die Federn ausbauen lassen ? Ist das technisch möglich ?
    Ja, kann man. Wenns ein Button Lock ist, haste aus dem heute legalen Springer ein schon heute illegales Fallmesser gemacht.
    Das ist gaga, ja, aber bitte nicht zum x-ten mal durchdeklinieren. Das Thema ist uralt.

    Werden Assisted Opener auch als Springmesser eingestuft ? Das wäre echt bitter für mich
    Ob das in Zukunft so ist, weiß ich nicht. Aktuell sind Asssisted Opener keine Springer sondern ganz normale Einhandmesser.
    Quelle: BKA Feststellungsbescheid 2004, AZ: KT 21/ZV 25 - 5164.01-Z-17

    Pitter
    "Sagen, was man denkt. Und vorher was gedacht haben." - Harry Rowohlt

  4. #33
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Aktuell sind Asssisted Opener keine Springer sondern ganz normale Einhandmesser.
    Kann man so pauschal nicht mehr sagen:
    Das BKA hat bereits 1 Assisted (Elite Force 104) als Springmesser eingestuft:


    https://www.bka.de/SharedDocs/Downlo...389Messer.html

  5. #34
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von bigbore
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Was mir bei der Diskussion zu kurz kommt:
    Da springen sehr viele auf die Strasse und demonstrieren gegen Polizeiaufgabengesetze aber dass die Verbotszonen verdachtsunabhängige
    Personen-&Taschenkontrollen bis zur körperlichen Durchsuchung legitimieren scheint niemand zu stören.
    Beim Semmel kaufen Sonntag am Bahnhof, beim Kinder abholen vor der Schule ... die Polizei darf dir in die Tasche schauen.
    Mit welchem Zweck? Ein paar Ordnungswidrigkeiten ahnden.
    Echt verwunderlich wie schnell die Menschen ihre Rechte herschenken wenn man ihnen ein bisschen Angst macht.

  6. #35
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    Avatar von HankEr
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Tja, da kann man nur noch verzweifeln!

    Anrufen, schreiben, mailen, ......., auswandern!

    Bei einigen Politikern ist es tatsächlich noch nicht durchgedrungen, daß sie x Millionen ihrer eigenen Wähler damit einschränken. Da braucht's tatsächlich etwas Bodenhaftung und die erreicht man am besten mit persönlichem Kontakt (wenn man schon keine LOBBY hat). Klar man kann man jetzt über mm diskutieren, die den Unterschied zwischen akzeptable und völliger Schweinerei ausmachen.

    Ein klassischen Plastik-Schweizer hat eine Klingenlänge (nicht feststellbar, nicht einhändig öffenbar) von 6,7cm, das GB-Gnadenmesser Spyderco UK PenKnife (nicht feststellbar, einhändig öffenbar) eine solche von 75mm, ein Alox Schweizer eine solche von 7cm, das Kaisermesser Mercator schlägt mit 8,8cm zu Buche und ein großes Schweizer mit 8,6cm, von den (neu-)Victorinox Rangern ganz zu schweigen, die bringen dann gleich mal 9,5cm auf die Waage (ein Messer das mit mir auf dem Fahrrad nahezu täglich (April-Oktober) zwischen Haus- und Schrebergarten pendelt und dabei tatsächlich nur Erde und Pflanzen im Visier hat). Selbst ein Winzlings-Fixed wie das Fällkniven WM1 schlägt schon mit 7,1cm zu Buche. Das ist alles einfach nur noch lächerlich. Jeder amtliche Schraubendreher (jedes Auto, jeder LKW) ist eine weit gefährlichere Waffe als so was. Als alten Öko, wie mir, der noch nie in seinem Leben ein Auto besessen (oder als privat nutzbares Firmenfahrzeug zur Verfügung) hatte und das auch nicht vorhat, ist es mir völligst unverständlich wie man sich über ein paar cm Stahl dermaßen aufgackeln kann, parallel dazu aber 2,5t PKWs als normal angesehen werden (potentielle Waffe, dauerhafte Umweltvergiftung).

    Aus meiner Erfahrung aus vergangenen Schlachten, kann man SPD, CDU und Grüne (hier) komplett vergessen, CSU und Linke sind (eingeschränkt) kommunikationsbereit, drehen ihr Fähnchen aber auch schnell. AfD gab's damals noch nicht, auf die würde ich aber auf keine Fall setzen wollen! Die einzige andere im Bundestag und Bundesrat vertretene andere Partei iist die einzige die neben ihrem (Frei-)wirtschaftlichem Fokus auch die Bürgerrechte im Fokus hat und kommt seit dem jährlich in meiner Steuererklärung vor.

    Der jetzige 42a war schon schwer zu schlucken, die Ausführung hatte leider garnichts mit dem "Gedanken" hinter dem Gesetz (Schäuble) zu tun, aber alles(!) darüber hinaus sprengt dann doch den Glauben an den Rechtsstaat!

    Aus meinen Beobachtungen aus meinem beruflichen Umfeld könnte man mit der generellen Beschränkung auf 6cm Klinge ca. 45% der männlichen und 15% der weiblichen Kollegen von einem Tag auf den anderen belangen (fränkische Provinz).
    "Wer zweifelt, detoniert nicht" --Dieter Nuhr

  7. #36
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Zitat Zitat von bigbore Beitrag anzeigen
    Was mir bei der Diskussion zu kurz kommt:
    Da springen sehr viele auf die Strasse und demonstrieren gegen Polizeiaufgabengesetze aber dass die Verbotszonen verdachtsunabhängige
    Personen-&Taschenkontrollen bis zur körperlichen Durchsuchung legitimieren scheint niemand zu stören.
    Beim Semmel kaufen Sonntag am Bahnhof, beim Kinder abholen vor der Schule ... die Polizei darf dir in die Tasche schauen.
    Mit welchem Zweck? Ein paar Ordnungswidrigkeiten ahnden.
    Echt verwunderlich wie schnell die Menschen ihre Rechte herschenken wenn man ihnen ein bisschen Angst macht.

    Du hast die Vordergründigkeit politischen Handels richtig erfasst, in diesem Fall z.B. der Opposition Niedersachsens. Dort wird heute über ein neues Polizeigesetz abgestimmt, vorgeblich Terrorabwehr, die Opposition ist dagegen wegen der Bürgerrechte. Dass per Waffengesetz eine viel schärfere und im Zweifel gegen alle gerichtete Maßnahme durch denselben Innenminister auf den Weg gebracht werden soll, ist denen noch nicht aufgegangen, egal oder wird begrüßt, denn die Überschrift heißt ja „Waffen“ und deren Beschränkung.

    Abu

  8. #37
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Zitat Zitat von bigbore Beitrag anzeigen
    Was mir bei der Diskussion zu kurz kommt:
    Da springen sehr viele auf die Strasse und demonstrieren gegen Polizeiaufgabengesetze aber dass die Verbotszonen verdachtsunabhängige
    Personen-&Taschenkontrollen bis zur körperlichen Durchsuchung legitimieren scheint niemand zu stören.
    ...
    Echt verwunderlich wie schnell die Menschen ihre Rechte herschenken wenn man ihnen ein bisschen Angst macht.
    Was willst du denn da mit wem diskutieren?
    Die Leute würden sich sicher schon dafür interessieren, aber erfahren hintergründig doch gar nichts davon, so geht es an ihnen vorbei. In den Nachrichten wird vordergründig nur einseitig berichtet. Nichts neues. Hinterher machen sie lange Gesichter, wenn sie selbst dort stehen und ihr Ticket in Empfang nehmen dürfen.

    Hauptsache, dass die Kinder nicht erfahren, dass ihre Freitagsaktionen sinnfrei bis albern sind, solang gewisse Vorraussetzungen nicht geschaffen sind...

  9. #38
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Zitat Zitat von Abu Beitrag anzeigen
    Dass per Waffengesetz eine viel schärfere und im Zweifel gegen alle gerichtete Maßnahme durch denselben Innenminister auf den Weg gebracht werden soll, ist denen noch nicht aufgegangen, egal oder wird begrüßt, denn die Überschrift heißt ja „Waffen“ und deren Beschränkung.

    Abu
    Die Erweiterung der Kontrollmöglichkeiten ist ja gerade die Stoßrichtung der Bundesratsinitiative und wird deshalb auch von der Polizei unterstützt. Auf Welt.de findet sich dazu heute ein aufschlussreiches Interview mit dem GdP-Chef Oliver Malchow:

    https://www.welt.de/politik/deutschl...trationen.html

    Den Einwand, dass potentielle Straftäter sich kaum durch ein Messerverbot abschrecken lassen werden, nimmt Malchow achselzuckend zur Kenntnis:

    Es gibt ja viele Verbote und genauso viele Verstöße dagegen. Das ist also kein Argument.
    Im Prinzip gesteht er damit zu, dass viele Verbote wirkungslos sind, wenn an sie der Maßstab der Kriminalitätsreduktion angelegt wird. Dass mit einem ausgeweiteten Messerverbot ein weiteres Gesetz hinzukommen wird, das seinen eigentlichen Zweck nicht erfüllt, soll man hinnehmen, weil andere Verbote genauso wirkungslos sind und trotzdem bestehen - eine bemerkenswerte Argumentation.

    Tatsächlich ist dies aber nur ein Nebenschauplatz. Offen gesteht Malchow, dass der eigentliche Zweck eines Messerverbots in der Ausweitung anlassloser Kontrollen besteht:

    Für uns Polizisten ist ein Verbot auch deshalb sinnvoll, weil wir dann Kontrollen durchführen könnten. Das ist jetzt sehr schwierig. Wir können zwar schon jetzt Waffenverbotszonen einrichten. Aber das gilt immer nur im Zusammenhang mit Kriminalitätsschwerpunkten. Da arbeiten wir mit Prognosen, dass es dort zu einem vermehrten Messereinsatz kommen kann. Wir möchten die Zonen generell auf Plätze ausweiten, an denen sich viele Menschen aufhalten.
    Generelle Ausweitung von Kontrollen durch die Polizei auf belebte Plätze - ich kann mich an Zeiten erinnern, da eine solche Forderung einen Aufschrei gerade der linken Szene nach sich gezogen hätte. Das politische Klima aber hat sich gewandelt und gerade die Kräfte, die sich als gesellschaftlich progressiv verstehen, setzen vermehrt auf staatliche Kontrolle, Verbote, Zensur, Nudging, Enteignung etc. Kommt das Gespräch darauf, erlebe ich, dass viele staatlicher Überwachung im Prinzip positiv gegenüberstehen, da sie die damit verfolgten Ziele teilen, sich selber oft auch für nicht betroffen halten oder meinen, nichts zu verbergen zu haben. Dass sich hier strukturell ein Überwachungstsunami auftürmt, der über ihnen zusammenschlagen wird, sehen oder kümmert viele nicht.

    An den gesellschaftlichen Trend zur Intensivierung staatlicher Lenkung und Überwachung kann sich die Polizei mit der Forderung nach der Ausweitung anlassloser Kontrollen gefahrlos anhängen, ohne mit medialer Kritik oder Widerspruch rechnen zu müssen. Im Gegenteil, medial wird dieser Trend schon länger verstärkt und auch im Welt-Interview muss sich der GdP-Chef keinen kritischen Rückfragen stellen. Sogar die Pauschalaussage, dass jeder, der ein Messer bei sich führt, "bewaffnet durch die Gegend läuft", wird kommentarlos akzeptiert.

    Aber die eigentliche Frage ist, warum man überhaupt mit einem Messer bewaffnet durch die Gegend läuft.
    Seit wann bsp. ein Schweizer Taschenmesser eine "Waffe" ist, wäre interessant zu erfahren gewesen.

    Mein Fazit: Bei der Ausweitung von Messerverboten geht nicht primär um eine effektive Senkung von Messerangriffen, sondern um eine medial unterstützte Ausweitung von Kontrollmöglichkeiten.

    Der eigentliche Widerstand bestünde darin, Regierungen, auch Landesregierungen abzuwählen, die in den Bürgern entweder Fürsorge- oder Kontrollobjekte sehen statt mündiger Subjekte. Das werde ich in Deutschland nicht erleben, denn im Prinzip finden die meisten ja möglichst viel Kontrolle gut, es sein denn, ihr spezielles Hobby ist betroffen. Jetzt ist eben wieder mal unser Hobby dran.
    Geändert von Atlantik (15.05.19 um 17:44 Uhr)

  10. #39
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Hier ein Artikel von Radio Bremen zum Thema.
    Eingebettet ist ein kurzes Video in welchem Ulrich Mäurer, der derzeitige Bremer Innensenator und Mitinitiator der Verbotsinitiative, zu Wort kommt.

    https://www.butenunbinnen.de/nachric...chsen-100.html

  11. #40
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    "Niemand braucht ein Messer in Schulen, im Kindergarten, im Bus oder in der Fußgängerzone."

    Oh, Herr im Himmel, von Krabbelnest über Kindergarten und Schule (meiner Kinder), noch nie hat sich irgendjemand beschwert, wenn ich zugegen und "Not am Mann" war, und da brauche ich noch nicht einmal "Sondereinsätze" wie Gartenpflege, Bauaktionen, o.Ä. mit in Betracht ziehen. Vielleicht lebe ich in der falschen Region, aber in über 36 Jahren hat sich noch nie jemand durch ein Messer von mir bedroht gefühlt oder auch nur geblinzelt. In jedem Fall waren alle froh, daß ein geeignetes Werkzeug verfügbar war!

    Ob wir jetzt von Spreisel in der Haut, von Äpfeln die geteilt werden wollen, oder von Schnüren die zu lang oder Kanten die zu scharf sind sprechen, völlig egal, in jedem Fall waren alle froh, daß jemand etwas einstecken hatte, mit dem man die Herausforderung meistern konnte.
    "Wer zweifelt, detoniert nicht" --Dieter Nuhr

  12. #41
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Ist bei mir genauso, allein wenn ich daran denke wie oft mich meine Frau schon gefragt hat ob ich mein Messer dabei hab, wenn irgendwas zum Schneiden war. Und wehe ich hatte wirklich mal keines zur Hand, dieser strafende Blick...

    Und ich habe sogar beim Kindertraining immer ein Messer in der Sporttasche und das war schon oft sehr nützlich. Eltern haben sich darüber auch noch nie aufgeregt, nur bei den Kindern muss ich aufpassen, dass sie nicht damit rumspielen, wenn ich nicht aufpasse

    Ich kann dieses blöde Waffengerede eh nicht mehr hören. So gut wie alles kann eine "Waffe" sein, aber es kommt doch immer drauf an, wer es wie benutzt !

    Für mich ist die Quintessenz der ganzen Waffenrechtsverschärfung, dass man den Leuten ein subjektives Sicherheitsgefühl vermitteln will. Sie sollen sich also sicherer fühlen, ob sie auch sicherer sind, ist den Politikern völlig egal.

    Schon komisch, ich dachte immer in einem Rechtsstaat werden Gesetze auf Grund rationaler Überlegungen verabschiedet und nicht nach Gefühlen. Sowas ist doch reine Willkür und das passt eigentlich besser zu Diktaturen als zu einer Demokratie.

    Armes Deutschland, da möchte man direkt wieder mal Heinrich Heine zitieren : Denk ich an Deutschland in der Nacht...

  13. #42
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Pünktlich zur morgigen Sitzung hat der IM Pistorius ein Interview in der SZ gegeben. Moderat, Bedenken wegwischend, wie einst Schäuble. Wenn das Gesetz da ist, sieht das natürlich anders aus, da übernehmen Gerichte die Auslegung. Sonst ist das Interview schon mal fundierter und das Bild neutral.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/...ufen-1.4448938

    Im Vergleich dazu gab es ja Symbolbilder blutiger Messer (WAZ) oder jenes Bündel längst verbotener wie beim MDR. Bei mir ist das in Sarkasmus umgeschlagen, hab die also mal angeschrieben, ob die über Nachrichte BERICHTEN oder selbst welche machen. Und Ihnen den Spiegel der zunehmend über Repressalien klagenden freien Presse vorgehalten, während die selbst kräftig an der Beschneidung von Freiheiten anderer mitwirkt.
    Heute kam die Antwort: Nein, nein, Entschuldigung, Bild ausgetauscht.

    Nur liest den Artikel jetzt niemand erneut, der erste Eindruck sitzt.

    Abu

  14. #43
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Nidan
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Danke für den Link !

    Jetzt weiss ich endlich, dass "Springmesser mit einer Klingenlänge von 8,5 cm so ziemlich das gefährlichste sind was es an Messern überhaupt gibt"

    Kann bitte mal jemand den Herrn Pistorius verbieten ? Der Herr ist dümmer als es die Polizei erlaubt und das nicht subjektiv, sondern objektiv

  15. #44
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    AW: Neue Messerverbotinitiative


  16. #45
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Auf jeden Fall endlich mal klare Fakten, anstatt populistischer Scheinlösungen !

  17. #46
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  18. #47
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    Re: Neue Messerverbotinitiative

    Ich habe Vorgestern schon die erste Antwort erhalten, von Rainer Matheisen Mdl Düsseldorf (FDP)
    So weit so gut, hier drei Sätze daraus:
    ...[...]“Eine pauschale Verschärfung der Waffengesetze kann schnell zu einem reinen Placebo verkommen und beeinträchtigt so am Ende womöglich genau die rechtschaffenden Bürger wie Sie, von denen wahrlich keine Gefahr ausgeht. Es ist niemandem geholfen [..] man dem Bürger das Schweizer Taschenmesser wegnehmen würde.

    […]
    Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, können Sie sich gern mit mir in Verbindung setzen.“

    Die Unterschrift ist offenbar eine Echte, nicht aufgedruckte.
    Nur leider ist keine der gut 20 Fragen beantwortet.
    (Ich fragte auch nach Magazinen, Regulierung von Vorderladeren….)

  19. #48
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Ich hatte von Herrn Marc Lürbke FDP vor einigen Tagen gleiche Sätze mit Placebo und den den SAK erhalten (wobei die SAK ja nicht meine Frage war). Da er Rückfragen anbot, wollte ich KONKRET wissen, wie NRW sich verhält.....Antwort offen!

    Aus allen Schriftwechseln sind bisher eindeutig die FDP und Linke dagegen positioniert, AfD möchte einen Schutz der Bevölkerung, denkt bei der Einchränkung wohl an spezielle Klientel.
    Der Rest WischWaschi oder Null Rückmeldung der Grünen.

    Abu

  20. #49
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Nidan
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Die Grünen kannst du in diesem Zusammenhang voll vergessen, die sind schon aus Prinzip für jede Verschärfung des Waffengesetzes. Nur gehen sie mit ihren ganzen verbotsphantasien nicht mehr so offen hausieren, seit sie mit dem Veggietag übel auf die Nase gefallen sind.

    Die regierende GroKo will den Gesetzesnetwurf "sehr aufgeschlossen" prüfen, was heisst sie sind dafür, wenn sie nicht massive Wählerverluste befürchten.

    Bei der AFD kannst du fest damit rechnen, dass sie gegen die Verschärfung sind. Wählen würde ich sie aber trotzdem nicht

    Fazit : Es wird eng, wenn wir es nicht mit Unterstützung der Industrie (Messerhersteller und-händler) schaffen wirklich Druck zu machen.

  21. #50
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    wie aus dem thread ja hervor geht, sind auch die forumsmenschen hier aus unterschiedlichen politischen ecken, was ich ganz wunderbar finde ...
    zeigt nämlich: die faszination messer verbindet. es ist wohl nach dem stock das älteste werkzeug und täglich begleiter. weil es dient dazu, zu schneiden, ritzen, streichen, stechen/durchbohren, hebeln () und anderes. brot, seil, holz, leder— so ziemlich alle materialien... und auch kann es genutzt werden zum trennen vom leben zu tod
    dass ein Zweihänder schwert auf letzteres spezialisierter ist als ein SAK... möglich... aber einen klausalzusammenhang gibts da wohl nicht (bsp alkohol am steuer)... jedes land verbietet bissl was anderes bei messern, um diese "gefühlte sicherheit" zu bedienen...
    also lässt sich festhalten, bei körperverletzungen mit messern handelt es sich immer um einen missbrauch von alltagsgegenständen. wolln die sämtliche bäume absagen, wenn zu viele mit einem stock erschlagen werden? oder kein speiseöl mehr verkaufen, weil zu viele das vorsätzlich anderen über n kopf lehren?
    und in zeiten von atomwaffen, drohnen und anderem komischen gerät wird den einem zugetraut, damit verantwortungsvoll zu sein während die anderen nicht mal das neandertaler werkzeug mit sich tragen dürfen?
    ich weiss, das ist jetz bissl populistisch, emotional geschrieben... aber finds halt scheisse...
    klar kann ich die faszination auch mit einem 7cm fixed weiterleben... aber 7 cm sind mir persönlich zu kurz und eigentlich gehts ja um die frage messer =waffe, wo ich finde dass der denkfehler beginnt... ein 7 cm fix ist nicht ne kleinere, ungefährlichere waffe als das mit 12, sondern ein kleinerer alltagsgegenstand für andere anwendungen...
    persönlich wird mich das gesetz nicht treffen, wohne im der schweiz... aber auch hier wird immer wieder sowas kommen

  22. #51
    Mitglied MF-Mitglied Avatar von Simple Blades
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Heute im ZDF gesehen:

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute...hland-100.html

    Hier merkt man deutlich, dass vor allem die Jugendlichen, die zu diesem Thema befragt werden, ein Messer oft als reine Waffe sehen, mir der es sich gut angeben lässt. Wenn ich bedenke, wie viele Jugendliche, die ich in meinem direkten Umfeld beobachte ausser ihrem Smartphone und Geldbeutel kaum etwas bei sich haben... Selbst ein simpler Stift um mal schnell etwas zu notieren oder zu unterschreiben ist bei nahezu jedem, dem ich begegne NICHT vorhanden. Wie soll man bei solchen Menschen erwarten, dass sie ein Messer als das sehen, was es zum absolut überwiegenden Teil auch ist? Nämlich ein Werkzeug.

    Dazu kommen noch die Äußerungen von Herrn Pistorius ab Zeitindex 1:21, der trotz der im Beitrag erwähnten Beschränkung der Klingenlänge auf 6 cm im gleichen Interview tönt, "...niemand müsse um sein Schweizer Taschenmesser fürchten, niemand müsse um sein Leatherman fürchten, niemand müsse um sein Obstmesser (wie genau sieht so etwas aus?) fürchten...". Die normalen Schweizer sind schon mit etwa 6,7 cm länger als dieser Grenzwert, von Leatherman, Swisstool und den größeren Vic's und Wenger mal gar nicht zu reden. Dazu kommt noch "man müsse die Gefährlichkeit von Messern würdigen". Im Grunde genommen ist alles was halbwegs hart, scharf, spitz, heiß,... ist und geeignet ist Verletzungen zu verursachen potenziell gefährlich und müsste dementsprechend konsequenterweise verboten werden. Letztlich sind es aber die Menschen, die sie benutzen, die den Unterschied zwischen Werkzeug und Waffe ausmachen.

    Ich persönlich bin immer beruhigt, wenn ich - egal warum sie gerade da sind - Polizisten in der Nähe habe, die in Notfällen eingreifen können. Das bringt mir wesentlich mehr, als ein Gesetz zu haben, das aufgrund von zu wenig Personal sowieso nicht wirklich umsetzungsfähig ist. Lieber soll der Etat für die Bundes- und Landespolizei erhöht werden, damit mehr Personal und gute Ausrüstung deren Arbeit erleichtern und den Schutz der Bevölkerung verbessern.

    Auch der Beitrag selbst führt ausdrücklich die "gefühlte Sicherheit" als Anlass für die Inititative an, was mir zeigt, dass offenkundig objektive Gründe keine große Rolle zu spielen scheinen. Nimmt man zudem die reine Anzahl der Verbrechen, die mit Messern begangen werden in Relation zur Einwohnerzahl sieht das noch mehr nach reiner Stimmungsmache und Wählerfang aus. Z.B. Niedersachsen: Bei knapp 8 Millionen Einwohnern sind die Straftaten in Verbindung mit Stichwaffen (nicht nur Messer) auf knapp 4000 gekommen. Das bedeutet, dass es pro 2000 Einwohner rund 1 Straftat mit Stichwaffen gab. Das sind gerade mal 0,5 ‰. Da ist das Risiko in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden erheblich größer.
    In 2018 gab es z.B. in Niedersachsen laut einer Statistik des Innenministeriums 212.137 Unfälle mit insgesamt 417 Toten, Verletzte gar nicht mal berücksichtigt. Das macht pro 50 Einwohner rund einen Verkehrsunfall (2%) und damit ein 400 mal größeres Risiko, als mit einem Messer verletzt oder materiell geschädigt zu werden.

    Ich würde mich wirklich freuen wie der sprichwörtliche Schneekönig, wenn Politiker, die wichtige Entscheidungen zu treffen haben, zuerst ihre Hausaufgaben machen würden, bevor sie mit unüberlegten Schnellschüssen den Karren an die Wand fahren. Ganz gleich um welches Ressort es sich dabei handelt.
    Geändert von Simple Blades (17.05.19 um 15:16 Uhr) Grund: Korrektur und Nachtrag
    Wenn's eilt, mach langsam!
    Fehler auszubügeln dauert länger, als keine zu machen.

  23. #52
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Nidan
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Dieser Pistorius hat echt nur Blödsinn erzählt.

    Springmesser sollen nach ihm bei Jugendlich unheimlich begehrte Angeberobjekte sein . Ähhhhhhm..... jo...... aber die darf man doch eh seit 2008 nicht mehr führen. Hat diese Gesetzesverschärfung etwa nichts gebracht ?

  24. #53
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    Avatar von Peter1960
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Zitat Zitat von bm420 Beitrag anzeigen
    ... jedes land verbietet bissl was anderes bei messern, um diese "gefühlte sicherheit" zu bedienen...
    Schön auf den Punkt gebracht!

    [...] und in zeiten von atomwaffen, drohnen und anderem komischen gerät wird den einem zugetraut, damit verantwortungsvoll zu sein während die anderen nicht mal das neandertaler werkzeug mit sich tragen dürfen?
    Darauf gibt es eine simple Antwort: Ja

    Zwar betrifft es mich (vorerst) nur dann, wenn ich meine Staatsgrenze überschreite, trotzdem ist es frustrierend, was man als vernünftig denkender und handelnder Mensch vorgesetzt bekommt.
    Peter - Spydiewiki.com
    "Integrity is being good even if no one is watching"
    Spyderco's company motto

  25. #54
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Zitat Zitat von Simple Blades Beitrag anzeigen
    Dazu kommen noch die Äußerungen von Herrn Pistorius ab Zeitindex 1:21, der trotz der im Beitrag erwähnten Beschränkung der Klingenlänge auf 6 cm im gleichen Interview tönt, "...niemand müsse um sein Schweizer Taschenmesser fürchten, niemand müsse um sein Leatherman fürchten, niemand müsse um sein Obstmesser (wie genau sieht so etwas aus?) fürchten...". Die normalen Schweizer sind schon mit etwa 6,7 cm länger als dieser Grenzwert, von Leatherman, Swisstool und den größeren Vic's und Wenger mal gar nicht zu reden.
    Ich habe dieses Verbot so verstanden, dass sich die 6cm-Regelung auf feststehende Messer bezieht. Sehe ich das falsch und gilt das auch für Klappmesser?

    Gruß
    Peter

  26. #55
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    So ist es. Siehe folgendes Zitat aus dem Gesetzesantrag der Länder Niedersachsen, Bremen:

    "In § 42a Absatz 1 Nummer 3 Zweite Alternative WaffG werden bislang nur feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm erfasst; hierunter sollen künftig feststehende Messer schon ab einer Klingenlänge von über 6 cm fallen.

    Die meisten verkehrsüblichen Taschenmesser haben keine einhändig feststellbare oder feststehende Klinge, sodass sie nicht unter den Anwendungsbereich des § 42a Absatz 1 Nummer 3 WaffG fallen. Damit sind all diejenigen Personen nicht von der Verschärfung betroffen, die das Messer lediglich als Alltagswerkzeug bei sich führen. Die Gefahr dieser Messer ist als gering einzustufen, weil die Klinge beim Einsatz als Hieb- und Stoßwerkzeug in der Regel einklappen wird."

    R'n'R
    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann,
    was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

    Jean-Jacques Rousseau

  27. #56
    Registrierter Teilnehmer Avatar von Nidan
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Und Springmesser sollen dann doch komplett verboten werden. Das heisst man muss sie bei der Polizei abliefern oder ?

  28. #57
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Richtig.

    "Die bisherige Verbotsausnahme für Springmesser, deren Klinge seitlich aus dem Griff herausspringt und bei denen der aus dem Griff herausragende Teil der Klinge höchstens 8,5 cm lang und nicht zweiseitig geschliffen ist, wird aufgehoben."
    Quelle: Gesetzesantrag der Länder Niedersachsen, Bremen, Drucksache 207-19

    Aber, hey, diese Bauart wird ja bloß seit über 40 Jahren LEGAL verkauft...

    Wahrscheinlich sind zehntausende oder hundertausende im Besitz dieser beliebten Messer (Böker Speedlock, die klassischen italienischen Springer von z. B. Beltrame, Microtech, unzählige No Name Versionen aus China) vieler, vieler Bürger. Diese werden dann über Nacht zu Besitzern eines verbotenen Gegenstandes, damit kriminalisiert und kalt enteignet.

    Wir reden nicht über eine kleine Gruppe von Sammlern, diese Messer waren und sind Massenware.
    Geändert von henry123 (18.05.19 um 20:27 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  29. #58
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Ich finde das ist ein Ansatz den man unbedingt nutzen sollte.

    Man muss den Leuten klar machen, dass ihnen da vom Staat einfach in die Tasche gegriffen wird und dass sie ihr Eigentum verlieren !

  30. #59
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

    Da perspektivisch weitere "Verkleinerungsgesetze" kommen, kann man sich schon jetzt darauf vorbereiten.

    https://youtu.be/QA7rwvkob20

  31. #60
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    AW: Neue Messerverbotinitiative

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    Leider wird das Thema in der Öffentlichkeit selten rational behandelt, sondern zielt auf Emotionen ab. In meiner Tageszeitung war die Tage ein Beitrag zum geplanten Messerverbot. Sachlicher Journalismus, der aufklären möchte, war das sicherlich nicht. Der Artikel war recht kurz gehalten, dafür wurde er von einem ziemlich großen Foto dominiert. Was war darauf zu sehen? Das glückliche Kind beim Schnitzen mit dem Vater? Die Großmutter, die ihrem Enkel den Apfel aufschneidet? Natürlich nicht. Ein nicht gerade Vertrauen erweckender Zeitgenosse mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze, der ein ziemlich gefährlich aussehendes Messer der Kamera entgegenstreckt. So, als wollte er die Kamera "abmurksen". Wer denkt bei so einem Bild denn nicht, dass ein Messer etwas ganz schlimmes ist, was tunlichst verboten gehört? Das ist Populismus statt seriösem Journalismus.
    Allerdings darf man von der Zeitung auch nicht viel erwarten. Neben dem Artikel, der die Gefahren von Klimawandel, Hitze, anhaltender Trockenheit etc. in Deutschland warnt, steht dann ein weiterer Artikel, der über das aktuelle Wetter schimpft, weil es mal kühler ist und sogar etwas regnet (also normales Frühlingswetter), statt 35° C über Monate zu haben.
    Ernst nehmen kann man das nicht mehr. Leider wird dennoch so Meinungsmache betrieben.

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