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Thema: Zwinge

  1. #1
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    Zwinge

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    Ich lese hier schon eine Weile mehr oder weniger still mit und sehe immer wunderschöne,zum Teil "gerillte" Zwingen aus Pudelnassen, Damast usw!
    Da ich in Sachen Messermachen noch ziemlich frisch bin hätte ich dazu mal eine Frage:
    Schleift ihr die Rillen mit ner Feile freihändig rein, und arbeitet sie dann mit immer feinerem Schleifpapier fein aus oder aber kommt da zT ne Drehbank ins Spiel - damit hätte ich nämlich mehr Erfahrung, und, falls drehen funktioniert - lässt sich zB Damast halbwegs gut spanend bearbeiten?

    Danke im Voraus für eure Rückmeldungen

    MfG FunkYyStYyleD

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  3. #2
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Zwinge

    Moin,
    Zwingen für die meisten Messer sind nicht rund, sondern oval. Das heißt also, das Handarbeit nötig ist: Nadelfeilen, Schlüsselfeilen, Dremel...oder auch Hammerschlagtechnik fallen mir da ein.
    In einigen Fällen kann man auch runde Zwingen planen. Dann ist die Drehbank möglich, aber der Gestaltungsspielraum ist nicht üppig. Damaststahl im Normalzustand, der keiner Wärmebehandlung
    unerzogen wurde, lässt sich ganz problemlos spanend bearbeiten.

    rocco26

  4. #3
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    AW: Zwinge

    Danke für die schnelle Antwort - ich habe bis jetzt nur "Zwingen" als Messingplatten bzw Neusilber gemacht - geht ganz gut aber echte Zwingen sind halt schöner als "Lastverteilungsplatten"... oval ist eigentlich logisch, hätte ich selbst drauf kommen können...
    Wie fangt ihr bei Rillen an - mit ner feinen Säge leicht vorsitzen oder einfach üben üben üben vor allem das der Aand immer gleich ist bzw im rechten Winkel

    lg

  5. #4
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    AW: Zwinge

    Mahlzeit,
    ich mach das nicht so oft, aber schubs dich mal weiter. Parallelanreißer, Dreikantfeile und kleine Rundfeile nehm ich für solche Arbeiten. Zur Oriantierung kann man auch vorsichtig Körnerpunkte setzen.
    Schlüsselfeilengröße genügt und wenig Kraft einleiten! An Abfallstücken kann man das testen und üben.

    Gruß! rocco26

  6. #5
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von no bird
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    AW: Zwinge

    Oder man nimmt eine Kannelierfeile , das gibt in einem Arbeitsgang viele feine Rillen nebeneinander .

    Gruß Norbert
    ...und will Dich jemand aus der Ruhe bringen so denke an die Worte des Götz v. Berlichingen

    NIVEAU ist keine Hautcreme

  7. #6
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    AW: Zwinge

    Hi
    Handwerklich Unbegabtere und Leute die schnell große Stückzahlen "bolzen" machen die Zwingen zum Teil auf der Dehbank...
    anschließend wird die Zwinge mit dem Lufthammer oder von Hand auf das gewünsche Maß oval gehämmert.
    Ernüchternd, aber wahr.

    Gruß, Bodo

  8. #7
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    AW: Zwinge

    Danke für die vielen Antworten , mir geht es nicht um große Stückzahlen oder dergleichen - ich kenn nur meine Stärken/Schwächen...
    Aber der Konsens hier ist eindeutig, probieren und lernen, und viel Geduld mitbringen (definitiv nicht meine Stärke )

    Eine weitere Frage hätte ich aber noch - sagen wir die Zwinge (ca 1,5cm lang, Stahl) sitzt sehr gut, kein Spaltmaß - wenn man die dann mit ner Stahlniete zusätzlich zum Kleber axial sichert - sieht man dann den Pin nach dem Polieren noch?
    Bzw. was haltet ihr davon die Zwinge beim Übergang zum nächsten Griffmaterial (Holz, Leder, usw) einfach mit 2 gegengleichen Schweißpunkten zu sichern - kein Pin, kein Kleber der im schlimmsten Fall vorne zur Klinge rausgedrückt wird (braucht ne sehr gut ausgeführte, geringe Toleranz und gleiche Werkstoffe - das ist klar)

    MfG FunKYyStYyleD

  9. #8
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Zwinge

    Sind die beiden Fragen so bescheiden oder hat das noch niemand probiert? Oder is das festschreiben pfusch? Sollte doch eig recht gut funktionieren - so in Richtung (Press)Passung

  10. #9
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Zwinge

    Zitat Zitat von FunkYyStYyleD Beitrag anzeigen
    wenn man die dann mit ner Stahlniete zusätzlich zum Kleber axial sichert - sieht man dann den Pin nach dem Polieren noch?
    MfG FunKYyStYyleD
    Ja, sieht man nach dem Polieren. Du schaffst es kaum, den Pin völlig ohne Spalt einzupressen und auf polierten Oberflächen sieht man auch Kratzer oder Spalten von my Breite.


    Bzw. was haltet ihr davon die Zwinge beim Übergang zum nächsten Griffmaterial (Holz, Leder, usw) einfach mit 2 gegengleichen Schweißpunkten zu sichern - kein Pin, kein Kleber der im schlimmsten Fall vorne zur Klinge rausgedrückt wird (braucht ne sehr gut ausgeführte, geringe Toleranz und gleiche Werkstoffe - das ist klar)
    Was ich persönlich davon halte? Wenig, weil ich keinen Sinn darin sehe. Zu der Klinge hin wird die Zwinge ja formschlüssig gehalten. Und zum Knauf hin vom verklebten und/oder vernieteten Griffmaterial. Wozu willst Du denn noch Schweissen?

  11. #10
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    AW: Zwinge

    Die Idee hinter den Schweißpunkten war eine Erhöhung der Sicherheit - ich habe bis jetzt nur Full Tang Messer gebaut / in Verwendung und traue dem Steckerl nicht ganz... (ich weiß das hat Jahrtausende gut funktioniert).
    Vor allem da ich nun ein Bowie Knie plane und dieses auch verwenden will - zum Griffabschluss hin möchte ich mit einem M6 Gewinde und Mutter arbeiten!

  12. #11
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    AW: Zwinge

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    Hier hab ich noch mal eine Möglichkeit die etwas schneller geht wenn man Rillen will, man kann es auch mit einem Dremel machen aber das braucht Übung. Oder einen Abstandshalter.
    https://www.youtube.com/watch?v=o0JNhX1TSiU

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