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Thema: Top Info für Knife Nerds ...

  1. #31
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    AW: Top Info für Knife Nerds ...

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    Sandrin Knives baut Messer mit Klingen aus Tungsten Carbide mit einer Härte von 71 HRC. Pete vom Cedric and Ada Youtube Channel, der zu Testzwecken Sisal-Hanf-Seile schneidet, hat ein Sandrin TCK zur Hand genommen.

    Es hat alle bisher von ihm getesteten Messer mit herkömmlichen Stahlklingen bezüglich seiner Standzeit deutlich in den Schatten gestellt (Rex 121 1300 cuts, Sandrin TCK 1540 cuts).

    Larrin Thomas klärt auf, um was für ein Material es sich handelt und nimmt Sandrin Carbide bezüglich seiner Eigenschaften wie Edge Retention, Toughness, Corrosion Resistance etc. unter die Lupe …

    R’n‘R
    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann,
    was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

    Jean-Jacques Rousseau

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  3. #32
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    AW: Top Info für Knife Nerds ...

    Lesestoff von Larrin. Hat er in seinem letzten Blogbeitrag Wolframcarbid als Material für Messerklingen vorgestellt, geht es im aktuellen um „Super Hard (70 Rc) High Speed Steels – Maxamet, Rex 121, and More …

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  4. #33
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    AW: Top Info für Knife Nerds ...

    Da ich schon mit CPM125 und M398-Klingen arbeite kann man schon eine kleine Zusammenfassung mein Kenntnisstand aktuell) machen.

    Hi,
    was CPM125V und M398 angeht- es gibt schon einige Erfahrungen und Vergleiche.

    M398 habe weitgehend feinere und fehlerfreiere Gefüge. Wenn man beim Finishen von 125V immer Ungleichmäßigkeiten findet, zeigt M398 eine fehlerfreie Oberfläche.

    Härte- M398 bis 68 HRc- ist super zum Schneiden geeignet. Jedoch eine richtig universale Klinge kann man aktuell nur bei 65HRc machen. 125V- eine vernünftige Härte liegt auch bei 65 HRc, dadrunter gehen mache wohl wenig Sinn.

    Die Schärfbarkeit von M398 ist sehr gut, man kann damit eigentlich Gesicht rasieren.
    Die Schärfbarkeit von CPM125V ist schlechter.

    Beim Schneiden von „faserigen“ Stoffen ggf. Fleisch, Sehnen bevorzugen viele doch 125V.
    M398 für alles gut geeignet, beginnt aber beim Stumpfwerden schneller als 125V-Klingen zu „gleiten“.

    Hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit: die beiden Stahlsorten werden im Gebrauch etwas dunkler, gelegentlich (nicht immer) zeigt 125V eine Neigung zur Pitting.
    Zur M398 gibt’s noch keine Aussagen diesbezüglich. Von Pitting bei M398 habe ich noch nichts gesehen und nichts gelesen.

  5. #34
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    Neuer Lesestoff von Larrin: ZDP-189 and Cowry-X – Super Steel or Overrated?

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  6. #35
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    Larrin hat den CPM S35VN untersucht: S35VN Steel – Properties and How to Heat Treat ...

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  7. #36
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    AW: Top Info für Knife Nerds ...

    1991 wurde von Wayne Thomas das sogenannte Reibrührschweißen erfunden, eine spezielle Methode, Metalle miteinander zu verbinden. Das Verfahren wird auch zur lokalen Eigenschaftsverbesserung und zum Schließen von Poren in Gussgefüge verwendet. Es wird dann oft von FSP (englisch: friction stir processing) anstelle von FSW (englisch: friction stir welding) gesprochen.

    Das Unternehmen Diamond Blade Knives nutzt dieses Verfahren, um Messer mit Klingen aus D2 herzustellen, die im Schneidenbereich eine besondere Härte (65-68 HRC) aufweisen, während am oberen Klingenteil nur 42-45 HRC anliegen. Dem Stahl wird durch die spezielle Behandlung eine besonders feine Struktur zugesprochen, die seine Eigenschaften positiv beeinflußt.

    Larrin Thomas hat sich im Beitrag Friction Forged Knives - Diamondblade Friction Stir Processing der Angelegenheit angenommen, erklärt das Verfahren in Text, Bild und Video und hinterfragt alles wie gewohnt kritisch.

    Sehr interessant

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  8. #37
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    AW: Top Info für Knife Nerds ...

    Larrin hat eine sehr aufschlußreiche Untersuchung bezüglich der Toughness von Low Alloy und Carbon Steels angestellt - Ranking Toughness of Forging Knife Steels. Wie ist es um die Toughness bestellt? Wie wirken sich Hardness, Carbon-Gehalt, Carbon in solution, Chrom-Gehalt, Carbides, Grain Size der jeweiligen Stähle und die Wärmebehandlung aus?

    Besonders interessant dabei, daß wir hier auch Stähle finden, über die diesbezügliche Daten bisher kaum oder gar nicht verfügbar waren - die von vielen sehr geliebten Wolframstähle 1.2442, 1.2519 und 1.2562

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    Geändert von Rock'n'Roll (17.02.20 um 18:33 Uhr)
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  9. #38
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    Pulvermetallurgisch hergestellte Stähle haben im Vergleich mit konventionell erschmolzenen eine feinere Kornstruktur. Und enthalten weniger Verunreinigungen wie Phosphor, Schwefel, Sauerstoff … Was sich auf die Zähigkeit auswirkt. Je feiner das Korn / kleiner die Karbide / reiner der Stahl, desto zäher ist er.

    Die unterschiedlichen Hersteller wenden bei der Pulvermetallurgie unterschiedliche Verfahren an. Es gibt Pulvermetallurgie der 1., der 2. und der 3. Generation. Das modernste Verfahren - 3. Generation - reklamiert Böhler Uddeholm für sich. Es heißt, der feinste / reinste Stahl werde mit der 3. Generation erzeugt.

    Larrin hat sich der Sache angenommen und drei quasi identische Stähle von drei Herstellern - die diesen Stahl in unterschiedlichen Verfahren herstellen - daraufhin untersucht:

    Böhler M390
    Carpenter CTS 204P
    Crucible CPM 20CV

    Welcher Stahl ist „besser“, wie wirken sich die unterschiedlichen Herstellungsprozesse auf die Zähigkeit aus?

    M390 vs 20CV vs 204P - 3rd Generation Powder Metallurgy Technology?

    R’n‘R
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  10. #39
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    Interessante Gefüge-Bilder.

    Wobei was praktische Seite angeht.
    IMHO
    CPM, besonders hoch legierten Sorten (125V, 110V) sind für Jäger besonders interessant, da eben viele groben Karbiden haben und (wenn die WB stimmt) super aggressiv Fleisch und Sehnen schneiden.

    M198 wird mit weniger Aufwand schärfer, schneidet aber etwas wenig aggressiv.

    CPM- Stähle haben nicht so stabile Qualität wie die Stahlproduktion von Böhler Uddeholm.

    Lochfraß, Kavernen, Ungleichmäßigkeiten und, sogar, Poren sind bei CPM häufiger.

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