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Thema: Machete - Abspanmethode?

  1. #1
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    Machete - Abspanmethode?

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    Hallo Freunde der Klingen,

    ich würde mich noch als Anfänger im Messerbau bezeichen, wobei einige meiner letzten Werke sich (wie mir gesagt wurde) schon sehen lassen können.
    Ich bin schon ziemlich süchtig, aber darum kümmere ich mich später .

    Es ist bisher nur eine Idee: Angenommen ich würde gern eine kleine Machete/Haumesser (Gesamtlänge ca. 40cm) mit der stock-removal-method bauen wollen, hat da jemand erfahrenes Einwände? Für größere Klingen, hergestellt mit Abspanmethode, habe ich noch nicht so viel gefunden. Gibt es vielleicht etwas besonderes zu beachten (abgesehen von Schwierigkeiten beim Härten und eventuell höherem Risiko von Schleifbrand)?

    Der Stahl, mit dem Ich am besten vertraut bin, ist 1.2235. Laut meiner Quelle (nordisches Handwerk) ist "Dieser Stahl [...] optimal für Kingen geeignet, die Schockbelastungen ausgesetzt sind (z.B. Haumesser)"
    Ich würde auch gern bei der bisherigen Dicke von 3,2mm bleiben, dafür allerdings die Fase etwas schmaler machen als üblich und die gehärtete Klinge eher auf 250-300°C (entspricht 55-57HRC) anlassen, damit das Teil auch etwas mehr "Umpf" einstecken kann.


    Ich freue mich über jede gesittete Antwort

    Algiz
    Geändert von Algiz (09.01.19 um 21:31 Uhr)

  2. # Anzeige
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  3. #2
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    AW: Machete - Abspanmethode?

    Hallo Algiz,

    Eine Machete hab ich selber noch nicht gemacht, hab aber 2 von Tramontina seit Jahren im Gebrauch.
    Die sind aus rostendem Stahl, die genaue Bezeichnung weiß ich leider nicht, und auch eher hoch angelassen.
    Bei einer Dicke von etwas unter 3mm haben sie so ne Art "Skandischliff", d.h. sie haben nur eine etwa 1 cm breite Fase, sonst sind die Klingenflanken parallel. Das macht auch Sinn, sonst würden sie bei dickeren Ästen im Holz stecken bleiben, wenn man mal mehrere Schläge braucht. Wenn ich sowas bauen würde, würd ich die kurze Fase eher nach dem Härten auf dem Bandschleifer anbringen- mit entsprechender Kühlung, versteht sich...

    Lg Mr.Hw35

  4. #3
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    AW: Machete - Abspanmethode?

    Hallo Algiz,
    ich hab mir vor kurzem eine Machete aus einem alten Gattersägeblatt gemacht.
    60cm Gesamtlänge, Skandischliff mit relativ stumpfen Winkel
    gehärtet hab ich gar nix, dafür aber aufgepasst, daß beim Schleifen nix heiß wird.
    Das Material ist von Haus aus schon relativ hart.
    Laut der Firma BESTAR könnte das Material durchaus 2235 sein
    https://www.bestar-steel.com/de/prod.../gattersaegen/
    Einen Baum hab ich damit noch nicht gefällt, bin aber durchaus zuversichtlich.
    Also - leg los und berichte uns dann!

    Hermann

  5. #4
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    AW: Machete - Abspanmethode?

    Zitat Zitat von Hermann Beitrag anzeigen
    Hallo Algiz,
    ich hab mir vor kurzem eine Machete aus einem alten Gattersägeblatt gemacht.
    60cm Gesamtlänge, Skandischliff mit relativ stumpfen Winkel
    gehärtet hab ich gar nix, dafür aber aufgepasst, daß beim Schleifen nix heiß wird.
    Das Material ist von Haus aus schon relativ hart.
    Laut der Firma BESTAR könnte das Material durchaus 2235 sein
    https://www.bestar-steel.com/de/prod.../gattersaegen/
    Einen Baum hab ich damit noch nicht gefällt, bin aber durchaus zuversichtlich.
    Also - leg los und berichte uns dann!

    Hermann
    super, so einen halben Meter Gattersägeblatt habe ich auch noch rumliegen. Wenn ich mich nur aufraffen könnte.

    dermike

  6. #5
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    AW: Machete - Abspanmethode?

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    Ach ja, fast vergessen:
    aus dem gleichen Material hab ich auch schon drei Santokus gemacht.
    Hab die dann aber gehärtet.
    Bei der WB hab ich mich an 2235 orientiert.
    Ergebniss: sauscharf und schnitthaltig, da kann mein gekauftes Santoku
    aus Suminagashi kaum mithalten
    bei einer Machete würd ich aber etwas wärmer anlassen.

    Hermann

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