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Thema: Vakuumkammer Material und vor allem Stärke?

  1. #1
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    Vakuumkammer Material und vor allem Stärke?

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    Hallo, brauch mal jemand der sich mit Vakuum auskennt... Vor allem über Eigenschaften der Vakuumkammer und starke der Wände!
    Hab mir mit alles selbe zusammen gezimmert laut einer Anleitung aus YouTube... Bei ihm läufts mit ca 950mbar, ich hab dummerweise den kleinen Bruder genommen und komm laut Anzeige auf ca 800-850mbar, im Probelauf und den ersten test hat es den unterdruck von 850mbar gehalten aber mit mäßigem Ergebnis da mein Holz nicht wirklich furz trocken war...
    OK nach 2 Wochen intensivem trocknen und Entfernung der äusseren Rinde und der anderen Schicht habe ich versucht zu beizen... Mit anfänglichem Erfolg bis 500mbar, mehr mals starke blasenbildung, mehrmals belüftet dann gabs ein lauten knall und meine Kammer... Bestehend aus einem 20l Edelstahl Topf hat sich nach innen gezogen, verformt...Vermutung liegt dann nah, das Material der kammer wohl zudünn ist, OK 2. Versuch... Ab zum einkocher von Frauchen der ist robust und schwer💡... Nach Nem videofund dachte ich mir das klappt und hab ich.. Riesen knall bei ca 700mbar... Und ich hatte die Nase an der Plexiglas Scheibe um das ganze zu beobachten. Das Ende vom Lied... Nach ca 2h unterhielt ich mich wieder normal😂
    Nun geht mir der a... Auf Grundeis wenn ich nur daran denke Vakuum aufzubauen... Trau dem ganzen keinen cent mehr... Eigenbau Lösungen wie Nen kg Rohr oder alu auch komplett Plexiglas schwebt mir vor...

    Nur weis jemand wie stark die wand der vakuumkammer des jeweiligen Werkstoffes sein muss beim grob-feinvakuum....eher grobvakuum bis ca 1 bar... Eher 850-900 mbar?

    ... Bin zu blöd dazu ne Formel zu finden... Alle beschreiben nur das Material aber keiner die Stärke... Hoffe hier wird mir geholfen der Mimose in mir den gar auszumachen! Der knall war echt heftig und mein Reaktion auch😁, brauch das nicht nochmal... Hab jetzt schon kopfkino wenn ich drüber schreib

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  3. #2
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Servus,
    ich fand die Formelsammlungen hier immer ganz hilfreich, hab aber zum Beulen von Rohren selber noch nix berechnet. Runter scrollen bis "Beulspannung bei Rohren"

    https://www.schweizer-fn.de/rohr/fes...festigkeit.php

    Bedenke, dass ein Schnellkochtopf für Überdruck ausgelegt ist und nicht für Vakuum! Noch extremeres Beispiel: Cola-Dose. Durch den gewölbten Boden gegen Innendruck durchaus beständig, aber bei Außendruck...

  4. #3
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von haasi Beitrag anzeigen
    Servus,
    ich fand die Formelsammlungen hier immer ganz hilfreich, hab aber zum Beulen von Rohren selber noch nix berechnet. Runter scrollen bis "Beulspannung bei Rohren"

    https://www.schweizer-fn.de/rohr/fes...festigkeit.php

    Bedenke, dass ein Schnellkochtopf für Überdruck ausgelegt ist und nicht für Vakuum! Noch extremeres Beispiel: Cola-Dose. Durch den gewölbten Boden gegen Innendruck durchaus beständig, aber bei Außendruck...
    Danke für die schnelle Antwort, das wird heut ne lange Nacht😂, mit null plan (ok etwas nun) Versuch ich mich mal zubelesen und und iwas brauchbares da zu finden, Formeln gibts da ja wie Sand am meer. Da hilft mir die Flächenberechnung die man schon 25 Jahre täglich benutzen muss nicht weiter😂, zefix warum hat ich nicht viel über in der Schule für das
    Schönen 4. Advent noch, grüsse aus der Oberpfalz

  5. #4

    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von keksdose1 Beitrag anzeigen
    ...eher grobvakuum bis ca 1 bar...
    Wenn ich mich noch recht an die Weisheiten der Schule erinnere, ist der Normaldruck auf der Erde 1 Bar. 1 Bar Unterdruck wäre also Vakuum - da brauchst Du ganz dicke Wände und eine erstklassige Pumpe.
    Schöne Feiertage und schönes Wetter (wegen des Hochdruckgebietes - da musst Du nicht bis auf 0 pumpen).
    Gruß

    blackfox
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  6. #5
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von blackfox Beitrag anzeigen
    da brauchst Du ganz dicke Wände und eine erstklassige Pumpe
    Danke für deine antwort, nimms mir bitte nicht übel wenn ich sage das hilft mir nicht weiter,darum geht es ja in meiner Frage... Wandstärke berechnen! nachdem ich 2 edelstaltöpfe neu geformt hab ist mir das auch klar, meine Pumpe macht 850mbar und hoffe bei getrockneten Materialien mit wenig bis keiner feuchte dürfte all das realisierbar sein... Bei 950mbar funktioniert es ja einwandfrei wenn ich der kommunity glauben schenken darf... 500mbar reichten schon aus um viele blasen beim beizen zu erzeugen bei trocknen gestockten Birkenholz und gestockter bucheholz...

    Resinpal 1717 wurde mir als Harz empfohlen fürs stabilisieren wegen der exrem langen Öffnungszeiten auch eine Erwärmung auf 50-60grad solle ich anstreben damit es fast wie Wasser ist.. Kennt das jemand, bzw hat mit dem Produkt oder Erfahrung?

    Denke morgen ist es trocken mit der beize und werd eines verarbeiten... Also aufsägen um zusehen wie weit es bei Birke und 500mbar ins Material rein ging....
    Das stabilisieren dauert aber leider noch, ausser einen qalmenden Kopf und lauter Fragezeichen darin, bin ich noch nicht weiter gekommen. Hab nun bei einer Firma angefragt die sich auf Gehäuse in den verschiedenen vakuumstufen spezialisiert haben und dort mehr als 20 Jahre Erfahrung haben... Hoffe ich bekomme Antwort😎 oder sogar Nen Kostenvoranschlag... Mal Schaun

    Frohe Feiertage wünsch ich

  7. #6

    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von keksdose1 Beitrag anzeigen
    ... das hilft mir nicht weiter...
    Logisch. Das liegt daran, dass die Frage "Wandstärke berechnen", so wie Du sie gestellt hast, nicht sinnvoll zu beantworten ist.

    Material: Alu, Edelstahl, Gusseisen?
    Form: Quader, Zylinder, Kugel?
    Bauart: geschraubt, geschweißt, gegossen, gefräst?
    Und ja, ob Du 500, 900 oder 999,999 mBar Unterdruck erreichen willst ist nicht ganz unwichtig.

    GeHaWe hat mal seinen Impregnator vorgestellt, sogar mit Stückliste -> Vakuumkammer ist fertig

    Kommt halt auch auf Dein Ziel an: Brauchst Du eine funktionierende Kammer oder hast Du einfach Spaß an einem kleinen Forschungsprojekt. Beides ist völlig OK, bestimmt aber auch die Herangehensweise.
    Gruß

    blackfox
    __________________

  8. #7
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Ich denke du nimmst das falsche Harz, oder was hast du überhaupt vor? Wenn du das Holz stabilisieren willst hab ich es schon mit einer Penispumpe machen sehen. Das beste Material hierfür scheint Kaktusöl zu sein.

  9. #8
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von blackfox Beitrag anzeigen
    Logisch. Das liegt daran, dass die Frage "Wandstärke berechnen", so wie Du sie gestellt hast, nicht sinnvoll zu beantworten ist.

    Material: Alu, Edelstahl, Gusseisen?
    Form: Quader, Zylinder, Kugel?
    Bauart: geschraubt, geschweißt, gegossen, gefräst?
    Und ja, ob Du 500, 900 oder 999,999 mBar Unterdruck erreichen willst ist nicht ganz unwichtig.

    GeHaWe hat mal seinen Impregnator vorgestellt, sogar mit Stückliste -> Vakuumkammer ist fertig

    Kommt halt auch auf Dein Ziel an: Brauchst Du eine funktionierende Kammer oder hast Du einfach Spaß an einem kleinen Forschungsprojekt. Beides ist völlig OK, bestimmt aber auch die Herangehensweise.
    Ja OK, ich geb mir Mühe deine fragen zu beantworten obwohl in meiner Frage für mich alles drin ist, dort steht das ausschlaggebende für mich... Minimum 950 mbar eher höher um extrem sicher zu gehen feinvakuum bis 10³! Material... Bei mir Werkstoff war mir egal


    Nun zum Material: ehrlich gesagt ist bzw war mir das zum Zeitpunkt meiner Frage relativ egal...nun lege ich mich auf alu fest

    Die Form ist mir auch relativ egal, Voraussetzung ist aber da ich eine Plexiglas Scheibe 400x400x15 hab als Deckel und dort die Luft abgesaugt wird das die Öffnung oben ist und die oberen Maße 35cm nicht Überschreiten... Eine höhe von 30-40cm wäre auch seh nett, GeHaWe benutzt es von der Seite gell... Ginge zu not auch

    Die Bauart ist mir auch relativ egal solange es den Zweck erfüllt... Nämlich 950mbar Unterdruck stand zuhalten, eher feinvakuum bis 10³ ohne einen knall und starke Verformung zu haben... Hatte zwischen Topf und Scheibe ne Gummi Dichtung die den Zweck erfüllte keine Luft in den Topf rein zulassen, werd die Dichtung nun mit Silikon machen

    Evt nochmal meine Frage lesen bzw Versuchen zu verstehen

    Zu GeHaWe seinem Projekt, ich habe es gelesen (fast vollständig) schon vor einigen tagen, dieses Projekt beflügelte mich sich nun noch intensiver damit zubeschäftigen (der lehrling machte gute arbeit auch der etwickler) und lies mich bei https://www.plasma.com/produkte/vakuumkammer-aus-aluminium/
    Verweilen,schrieb dort auch schon wen an und warte nun auf Rückantwort (im Januar), muss mir leider sowas kaufen da mir zu sowas das Vitamin B fehlt...dafür gibts bei mir Holz in vielen sorten ha weise�� für lau

    Mein Ziel.... 850mbar Unterdruck (grobvakuum) für ca 2-3 std relativ konstant zuhalten ohne knall und Verfotmung in den ersten min... Demzufolge, eine ordnungsgemäße Vorrichtung um Holz zu stabilisieren, ergo funktionierende Kammer. Funktioniert dies, werd ich dann diverse Sache weiter erforschen die mein anliegen sind
    Der link sind zwi Bilder mit Luftblasen im Harz...https://share-your-photo.com/27f2488f1aDie man durch weise Punkte sieht... Die sollen durch Unterdruck dann fast weg sein... Danach in die Druckkammer die schon vorhanden ist und man sieht dann ganix mehr��

    Hier nochmal meine Frage aus dem ersten post....

    Nur weis jemand wie stark die wand der vakuumkammer des jeweiligen Werkstoffes sein muss beim grob-feinvakuum....eher grobvakuum bis ca 1 bar... Eher 850-900 mbar?
    Geändert von keksdose1 (25.12.18 um 15:36 Uhr) Grund: meine Frage aus post 1

  10. #9
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Nochmal... Epoxidharz ist zu schnell. bevor die Blasen weg sind ist das Harz hart und die Blasen eingeschlossen. MIT EPOXIDHARZ WIRD DAS NICHT FUNKTIONIEREN egal wie gut der Unterdruck ist.

  11. #10
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von spanierjun Beitrag anzeigen
    Nochmal... Epoxidharz ist zu schnell. bevor die Blasen weg sind ist das Harz hart und die Blasen eingeschlossen. MIT EPOXIDHARZ WIRD DAS NICHT FUNKTIONIEREN egal wie gut der Unterdruck ist.

    Sorry dich hab ich Überlesen, entschuldige bitte! Ne lümmelpumpe wie geil, wenns funktioniert und Platz ist warum nicht ne!
    Natürlich wird es gehen, es gibt zahlreich Videos und Anleitungen im Netz... Auch hier im forum gibt es diverse treads dazu dich überzeugen... Wie alt diese sind sollte man auch drauf achten, in älteren Versionen ist die Rede von Cactus juise als ein Komponenten Harz bzw gibts ihm mit aktivator... Da hab ich aber null Ahnung von dem zeugs, auch haben sich seit dieser aera die Harze sehr verbessert finde ich...da meine nun eher geruchlos sind
    Wie flüssig das klebrige Zeugs ist und die öffnungszeiten sind ausschlaggebende kriterien die man sammeln muss um das richtige für den vakuumbereich zufinden. Ich steh mit einigen Versuchen da noch in den anfangsschuhen. Gelesen hab ich auch etwas von 1k harzen speziell fürs sabilisieren, wo die trocknungszeit an der Luft über Wochen gehen soll, werde auch iwann testen.
    Kann dir aber siehe weiter oben in einem post resinpal 1717 empfehlen. Das hällt sehr lange die Tür offen, ich kann nicht mit Sicherheit sagen wie lang, nur soviel... Wenn ich mittags Giese mit dem Zeugs, ist es 24h noch sehr weich bis zähflüssig und im erwärmten zustand bis 60 grad wirds flüssiger, fast wie Milch, hat aber Nen kleinen gelbstich finde ich( fürs stabilisieren von holz reichts mir)! Meine Erfahrung bezieht sich leider nur bisher aufs gießen mit dem zeug, da wie du sicherlich gelesen hast mein problem bei der Vakuumkammer liegt... Aber probieren ist für mich ein muss
    Aber da denke ich wird jeder andere Erfahrung gesammelt haben und schließe resinpal1717 für das klasklare gießen gießen eher aus da gibts weitaus bessere UV beständige, ohne gelblichen farbstich, in der stärke des gusses/höhe und die trocknungszeit ist kürzer. da ich nun eher Erfahrung sammeln konnte im gießen bin ich zu einem 2k Harz gekommen was dipon verkauft, Hammer Effekt Pigmente gibts zu häufig dort auch... Öffnungszeit sind 40 min.... Ich empfehle eher 30 min bei der verarbeitung und ab einer höhe von ca 8cm und 6x6cm wirds sehr warm... Ab 10cm höhe wirds ein vulkan und kommt zum rauchen (wie gesagt nur in der höhe gibts probleme Gies ichs im liegen passiert nichts), für mich das günstigste 2k harz zur zeit zum giesen in einer guten qualität. das langt mir aber völlig, es sei denn du mischt an und erst dann kümmerst dich, um den Rest zubesorgen

    Einige bsp bezogen auf Messergriffe kann ich auch schon liefern, einige sind fertig und andere nur grob geschliffen, bei andere hab ich Nachtleuchtfarbe integriert... Es ist geschmackssache und da experimentier ich gern, einigen gefällt es, anderen wiederum nicht

    https://share-your-photo.com/3ae6c11217
    https://share-your-photo.com/ec5f6e1eb9
    https://share-your-photo.com/2981b89d9c
    https://share-your-photo.com/71d70f090b
    https://share-your-photo.com/0a90bb09a4

    Anfügen muss ich auch noch fällt mir gerade auf um dir den unterschied näher zubringen das es möglich ist... Gelesen hast das es an den öffnungszeiten liegt, sprich der Bearbeitungszeit des Harzes.
    Möchte auch erwähnen das ich ein 2k Harz habe um liner, griffe, angeln zu verkleben mit einer Öffnungszeit von 5 min... Das ist schon sehr zähflüssig, Da musst echt fix sein, nach knapp 10 min wenn ichs eilig hab kann ich schon bohren
    Geändert von chamenos (26.12.18 um 00:52 Uhr) Grund: immer gerne ;)

  12. #11
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Wen es interessiert, man kommt dem Ziel endlich näher

    https://books.google.de/books?id=ho1...echnen&f=false

    So langsam wird aus der Formel Nen Schuh, die ganzen Faktoren erstmal berechnen eh man wirklich loslegen kann... Hammer
    Geändert von keksdose1 (26.12.18 um 13:24 Uhr) Grund: die liebe auto Rechtschreibung��

  13. #12
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Nur als Vorabinformation zu meiner Sachkenntnis:

    Messer mache ich erst seit diesem Jahr, bisher nur 1 fertiggestellt, 1 zum wärme behandeln raus und 2 müssen auf 320 Korn gebracht werden damit sie auch zum wärme behandeln verschickt werden können.

    Allerdings habe ich dieses Jahr ca. 1 mio Euro Harze im Direktkundengeschäft für Fachbetriebe verkauft. Hauptsächlich werden diese als Industrieböden eingesetzt. Hergestellt werden diese in Deutschland von einem renommierten Unternehmen.

    Resinpal ist vermutlich ein Private lable Produkt. Dass heißt jemand stellt es für ein Vertriebsunternehmen her. Ich konnte jedenfalls keine Homepage finden aus der ich das technische Merkblatt von dem Produkt entnehmen konnte.

    Resinpal wird als UV-beständiges Gießharz beworben, was bei Epoxidharzen grundsätzlich immer der Fall ist. Allerdings muss man zwischen UV-beständig und Lichtecht unterscheiden.

    UV-Beständig - Das harz wird unter Sonneneinstrahlung nicht spröde und zerstört (siehe manche Plastikfolien)
    Lichtecht - Das harz verändert die Farbe nicht oder kaum unter UV Belastung.

    Epoxidharze sine NICHT lichtecht. Sie verfärben sich unter UV Belastung mehr oder weniger stark gelblich. Dies ist mehr oder weniger auffällig, ob das ganze gleichmäßig passiert oder ob ein teil des Griffes abgedeckt ist. Liegt zum beispiel ein Messer im Auto in einer Kydexscheide wo die hälfte des Griffes abgedeckt ist und der griff ist aus elfenbeinfarbenen Epoxy, So wird nach 2-3 Wochen ein Farbtonunterschied zwischen dem abgedeckten bereich und dem sichtbaren bereich erkennbar sein. Das wäre der erste Grund, weswegen für mich ein Vollepoxy Griff wegfallen würde. Ein Acrylat ist da deutlich besser.

    Lichtechte, wenn auch nicht zu 100%, sind z.B. aliphatische Polyurethane (keinesfalls aromatische Polyurethane). Diese kosten allerdings das 2-3 fache von einem Epoxidharz.

    Beim Stabilisieren von Holz ist dies zu vernachlässigen, da grundsätzlich erstmal nichts von dem Harz sichtbar sein wird, sondern das Harz in den Poren verschwinden soll. Dort tauchen aber andere Probleme auf.

    1. Topfzeit - Bedeutet wie lang ein Harz nach dem mischen mit dem Härter in einem Topf liegen kann, bevor die Chemische Reaktion einsetzt. Dies ist sehr wichtig, weil du das material ja in eine art Topf halten musst, um das stabilisieren zu erreichen. Bei der chemischen Reaktion wird wärme freigesetzt, befindet sich nun Harz in sehr engen Raum (Topf) entsteht viel Reaktionswärme, was den Prozess nochmal beschleunigt und dies kann zum kochen und sogar entzünden führen. Du bräuchtest eine Topfzeit von über 24 std. Denn so oder länger, je nach holz, kann es dauern bis die letzte Poore mit Harz gefüllt ist. Je länger die Topfzeit, um so besser entlüftet das materila, da Luftblasen mehr zeit haben an die Oberfläche zu steigen.

    2. Viskosität - angegeben in mPas millipascallsekunde, je höher die Zahl um so zähflüssiger ist das medium. Olivenöl hat eine Viskosität von 100 mPas, unser dünnstes Harz hat eine Viskosität um die 400 mPas das ziemlich bekannte 5 min epoxy von R-G zum kleben hat eine Viskosität von ca. 10.000 mPas . Cactus Öl womit üblicherweise stabilisiert wird, wenn mann professionelle Ergebnisse erzielen will, hat eine Viskosität von !!!4-6 mPas!!! Wasser hat übrigens 1 mPas bei 20°C . Je niedriger die Viskosität, um so besser entlüftet das material da Luftblasen besser an die Oberfläche steigen können und um so schneller und tiefer dringt das Material in das Holz.

    Von daher würde ich mich an erster Stelle auf die Suche nach einem geeigneten Harz machen, bevor du in eine Aufwändige und teure Konstruktion investierst, die unbefriedigende Ergebnisse erzielt, nur weil du das Falsche Harz verwendest.

    Ach übrigens, die Penispumpe war nur zum erzeugen des Unterdruckes in einem entsprechend großen Behälter. Der hat das Holz nicht in der Penispumpe stabilisiert. Ich denke wenn das Harz dünn genug ist, wird nämlich kein großer Unterdruck benötigt. Somit kann die Konstruktion deutlich günstiger werden.

  14. #13
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Vielen dank für die sehr ausführliche Beschreibung, da sind einige Dinge dich schon wuste aber einiges bis vieles eben nicht und dafür bin ich dir sehr dankbar, wieder ein Stück schlauer... Ich belese mich natürlich weiter und das haben von Werkzeug ist wie das Phänomen mit dem Kondom... "Lieber eins haben und nicht gebrauchen, als keins haben wenn man(n) eins brauch" es ist/wird eines meiner hobbys bleiben solange es mir Zeit klaut in Form von langerweile bekämpfen
    Diese Nacht hab ich etwas von harzen gelesen die sehrwohl geeignet sind zum stabilisieren es aber keine pore oder luftlöcher/risse füllt im holz, boar so schnell gehts, all das wenn man es weiter spinnt, kommt man zum Schluss das es nichts bring, leider bin ich nicht ein negativ Denker, ich schaff mir wissen an, vieles ist aber ein eigener lernprozess der auch Erfahrung bedeutet... Teilerfolge sind ja vorhanden...Nicht nur wissen. Entschuldige ich komm vom Bau und manchmal geht nur Schema "F"... Aber erst wird probiert...klar ist die Anschaffung teuer aber zu meinem früheren Hobbys eher billig.. Bei mir sind es 2 Töpfe die sich verbeuelt haben, diese werde ich nicht mehr benutzen.... Allenfalls zum kochen bzw einkochen~ 60-80€, ausgebeult freute sich sogar die die kochdame für Nen großen Suppen oder Kloß topf... Die Pumpe 850mbar die gleizeitig auch Kompressor mit knapp 4 bar ist, und die anderen Utensilien komm ich nicht über 70€... Plus ein Edelstahl top bei Nem großen auktionshaus neuwertig für 30€ ohne versandkosten... Ok den elektriker sein kasten bier für das anschließen der Vakuumpumpe über Kondensator, verteilerkasten und schalter! Den musstnoch dazu rechnen... Sagen wir~ 20€... Ergo Pumpe gebraucht und getestet für runde 50€ inklusive versand ,Zubehör ohne Schlauch und messingteile (schon vorhanden) Ca nochmal 20€ dazu kommt 400x400x15 plexiglas~ 32€, Topf war 30€ sind ca 152€ mit dem jetzigen wissen wären mir für Nen ölgepumtes vakuumsystem besser auch wenn die Anschaffung s kosten ab 220€ sind eher mehr, hier Nen bsp zum vergleich
    http://vacuumchambers.eu/de_DE/p/Set...in.-VP2RS-1/60
    Meinst du das ist Zuviel?
    Für mich und andere glaube ich eher nicht! Kauf mal ein stabilisiertes griffstück (günstig geschossen ohne Vitamin B ab 15-20€)...
    Anderes bsp mein früheres hobby war photo realistisches malen, 16 Farben für Aquarelle in bester Qualität von Schminke da bist mal eben ca 130 los (wäre es heute noch wenn ich nur könnte)... Über jahrzehnte haben sich Utensilien angehäuft die ich schätze mal... Ab 3000€ Nen wert haben, bestimmt aber weitaus mehr... Einige Auftragsarbeiten waren da schon da, auch folgeaufträge, dennoch war es ein hobby und was tut man nicht alles dafür
    hier meine letzteren arbeiten
    https://share-your-photo.com/a29f98eb0d
    https://share-your-photo.com/9aa25caf4b
    Meine Tochter behauptete, ihre Tochter (mein Enkel) hätte kein tallent... Mal 30 min am Tag egal was und wenn es nur schemenhaft Striche sind, sei aber kreativ... Von Tag zu Tag wirds besser und nach Monaten der Übung merkt man "Übung macht den Meister" durchhalten ist nur wichtig und das tun, nun hab ich wen in der Familie gefunden zum verschenkten. Hab über 30 Jahre den Spruch nie benutzt "geht nicht"
    Worauf ich hinaus möchte, nur weil ich ein Produkt vermarkte heißt es nicht ich Kenn mich aus, erst wenn man wissen kombiniert mit praktischer Erfahrung im Umgang des Produktes hat ist man schlauer als die theopraktiker mit nur fachwissen frisch mit Nem Ingenieures Titel.... Ich als ehemaliger cappo am Bau hatte immer probleme mit statikern aber das ist ne besondere beziehung, im reden und gehen waren sie flott aber ging es um Praxis waren sie eher Nen flop
    Nach 6-7 verkauften griffstücken sind meine Gerätschaften wieder drin...(will ich das zur Zeit) Nur hab ich nicht nur das vor... Hab erst jetzt Kerzenständer für Weihnachten gemacht! Hab tannenzapfen mit schnee bedeckt mit weisser farbe,mit Lichtechten bzw lichtdurchlässigen Farben (hellblau) die UV beständig sind (merkst was) leider nur gegossen, weil mein Vakuum nicht geht. Aber es kommt gut an in der nachbarschaft, lass es mich so ausdrucken... Mir gefällt es... Gib mal in YouTube nur " resin" und Staune, vorausgesetzt es gefällt einem
    Auch heute war mir z.b. langweilig und kam auf die Idee Leinwände (noch massig Altbestand) zu begießen... Nennt man pouring... Bei der Acrylmalerei eine gute Art stilvoll Altbestand loszuwerden oder wenn man nicht malen kann was geiles zu kreieren... Nun auch im kommen beim Harz.. YouTube findet schon sehr viel unter "resin pouring"
    Ich gebe so schnell nicht auf...wenige bis viele filmen Anleitungen dazu oder stellen ihre Projekte dazu wie hier im forum zur schau und das sind meine vorbilder, denn diese funktionieren... Ob es aber zur relation € sinnvoll ist da man es gewiss nicht jede Woche gebraucht steht wo anders! Ich geh nicht in die Kneipe, bin zu alt zum ausgehen bzw zu eitel wegen privater gründe...sparen will ich nicht mehr für vater staat! muss meine Hobbys leider ändern... Nur zum Fenster raus oder tv schauen bin ich nicht gebohren... Ich muss etwas tun...immer in bewegung

    Ach eines hab ich noch gelesen bei dir und würde dir vorm härten empfehlen etwas gröber zu schleifen, zum einen wegen der nachfolgenden zunderschicht nach dem härten oder lässt es schleifen nach dem härten ist deine Arbeit eh für die katz war auch so eingestellt bei meinen ersten messern... Jetzt reichen mir 150 Korn mit zirkon dafür bin ich baber sehr penibel was Schleifspuren grober körnungen angeht... Die müssen weg. Ich geh ab Korn 150 nochmal mit Handarbeit ab Korn 80-120 beim nächst feineren nimm ne andere schleifrichtung... Über kreuz hat sich momentan bei mir bewehrt. Weis nicht wie das andere machen, hab auch erst so 20 Messer komplett fertig gemacht bisher aber Lehrgeld an Arbeitsstunden teuer bezahlt! Der bandschleifer für unter 100€ ist aber jetzt schon sein gelt wert gewesen... Denn es gibt leute die nur feilen, mein respekt habt ihr! Die erfolge kommen meine letzte Politur mit Nem Bohrmaschinen polieraufsatz bei Nem carbonstahl 12235 erste Sahne... Hab leider nicht viele Bilder weil mein ehemaliger Arbeitskollege da war beim finnisch und weg war es... Aber tolle Werbung... Anrufe kamen mit Bestellung und extrawünschen, ob das ginge oder jenes, Nen Jäger ist drunter, vom Wildbret bis hin zum Zahn wird mir alles besorgt (geben und nehmen)Hauptsache ich mach ihm Messer nach seinen Vorstellungen... Zefix bin doch auch erst seit November letzten Jahres voll dabei
    https://share-your-photo.com/ab4c00bc79
    Das gute, ich hatte wahnsinnig viel input zu tanken, natürlich auch praktisch und ich bleib ziemlich hartnäckig am ball soll es sauber sein. handmade bleibt auch Hand gemacht.... Jede Maschine erleichtert einen etwas aber genau diese macht nur was du willst.
    Glaub mir auch wenn du das Zeugs tonnenweise vertickerst... Dein wissen ist gewaltig über deine vertriebenen Produkte das rechne ich dir auch hoch an nur gibt es eben auch andere produkte und es funktioniert bei anderen, mit anderen produkten, ergo muss es das bei mir auch da bleib ich hartnäckig
    Weil du nichts findest zum Thema resinpal 1717 gebe ich dir den wink mit dem Zaunpfahl
    https://www.fiberglas-discount.de/kunstharz-epoxidharz
    Hoffe es hilft dir ein wenig Einblick zu bekommen in das Produkt, glauben tu ich dir gern das es eine andere Firma herstellt, Vertriebspartner und anlaufstelle bleibt aber Fiberglas für mich, der service ist schnell (mail und Telefon) und wie ich finde kompetent, nur ist es nicht das billigste auf dem Markt... Dafür kann man gut in die höhe giesen ohne Schichten zu müssen wegen der chem. Reaktion
    Da du im wissen was Harze angeht mir voraus bist, mach mir doch mal bitte 2-3 Vorschläge zu harzen
    Ich möchte 3-4 cm hoch gießen in einem gang... Länge sind 15 cm....es soll anfangen nach ca 45-60 min zu härten... Ausgehärtet soll es stossfest sein, gut hitzebeständig und dazu klar wie Wasser sein und UV beständig
    Ein anderes Harz möchte ich gern zum stabilisieren nehmen im Unterdruck verfahren, Voraussetzung da, 6-7 std muss es minimum bearbeitbar sein, es sollte sehr flüssig sein und die Luftlöcher im Holz auch füllen... Option der aushärtung lass ich dir offen... Ob lufttrocknung oder temperiert... Mir ist es auch egal ob 1k oder 2 k
    Nummer 3. soll zum evakuieren herhalten, eher Gussteile aus reinem Harz mit diversen Farbpigmenten misch bar herstellen! Voraussetzung hier 3-4 h bearbeitbar, wenig Blasenbildung, glasklar (Licht echt, hoffe ich mach es richtig so) UV beständig um in der freier Umgebung nicht zu verwittern... Schmuckteile giesen und dann evakuieren um die großteils heraus zu holen?

    Das bringt mich zwar nicht bei der Wandstärke weiter (hab aber ne heisse Spur) aber schaden kann mir das auch nicht
    Boar sorry wegen dem Roman... The end

  15. #14
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Die Seite Fieberglas discount habe ich bereits gefunden gehabt. Allerdings haben die kein vernünftiges technisches Merkblatt oder ein Sicherheitsdatenblat wie es eigentlich üblich ist.

    Hier 2 Beispiele wie es sein sollte.

    http://deu.sika.com/dms/getdocument....afloor-169.pdf
    https://www.remmers.com/de/bauten---...00000000116011

    Ich könnte dir kein Harz empfehlen, was deinen Anforderungen entspricht, bzw, was du für eine professionelles Stabilisieren benötigtst. Ich würde ganz klar mein Glück mit kacktusöl versuchen.

    Zum gießen von farbigen blöcken gibt es einiges, wenn du einen Ansprechpartner hast, dann nimm einfach die Informationen von meinem Text vorher und trag Sie dort vor. Zum gießen brauchst du ein möglichst niedrigviskoses harz. Allerdings würde ich nicht nach einem UV beständigen harz fragen, sondern nach einem Lichtechten. Das sollen Sie dir dann auch schriftlich bestätigen (technisches Merkblatt). Die Pigmente sind nicht das Problem, die sind eigentlich immer lichtecht solange es keine organischen Pigmente sind. Das problem ist das harz. Wenn du was dauerhaftes machen willst besorgst du dir entweder ein acrylatharz oder ein alipahtisches PU.

    Zum Schleifen hatte ich bei meinem ersten messer mit 150er Korn meine arbeit als getan angesehen. Beim Mirror polish sind mir aber kleinere Schleier aufgefallen. Bei 120 facher vergrößerung, wurden dann Micro Risse sichtbar, die lt. einem anderen Forummitglied der vor dem Härten auf 600er schleift, durch meine Grobe Körnung vor dem Härten erklärbar sein könnten. Also schleife ich jetzt bis 320er und probier es mal aus wie es dann danach mit 1200er Körnung aussieht.

    Das ist mein erstes und bisher einziges Messer, 3 weitere in Arbeit, 1 davon beim härten

    https://picload.org/view/dcclrpiw/20...31226.jpg.html
    https://picload.org/view/dcclrppg/20...31144.jpg.html
    https://picload.org/view/dcclrppr/20...31153.jpg.html

  16. #15
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von spanierjun Beitrag anzeigen

    Zum Schleifen hatte ich bei meinem ersten messer mit 150er Korn meine arbeit als getan angesehen. Beim Mirror polish sind mir aber kleinere Schleier aufgefallen. Bei 120 facher vergrößerung, wurden dann Micro Risse sichtbar, die lt. einem anderen Forummitglied der vor dem Härten auf 600er schleift, durch meine Grobe Körnung vor dem Härten erklärbar sein könnten. Also schleife ich jetzt bis 320er und probier es mal aus wie es dann danach mit 1200er Körnung aussieht.

    Das ist mein erstes und bisher einziges Messer, 3 weitere in Arbeit, 1 davon beim härten
    Glaub beim Harz liegen wir ziemlich weit auseinander... Bzw das Harz was du wohl beruflich vertreibst spricht ein andere Anforderung an... Eine andere Gruppe, einen anderen Aufgabenbereich an.... Bzw bin ich dann mal zu engstirnig und verharre bei dem was andere als erfahrungsberichte haben in Sachen, stabilisieren, Messer griffe in Gießform (erfolge sind ja da) und diverse andere Möglichkeiten aus Nem 2k Harz was schönen zu machen.. Zudem sind mir die Gebinde eh zu groß...

    Dein erstes Messer... Sieht doch sehr gut aus, finde ich, mein erster kutch musste ich später schwarz ätzen um die Schleifspuren größtenteils zu unterdrücken, benutzt ihn aber sehr häufig bis täglich in der Werkstatt
    https://share-your-photo.com/3e659c4a93
    . Ist das Kupfer un neusilber für die optische Abgrenzung beim griff und sind die pins selber gemacht? Das Holz ist sehr dunkel .... Elbenholz? Zudem der liner... Vulkanfieber?
    Hab das material für pin herstellung da aber kullert noch iwo in nem karton herum. Hab auch mal Messing,Kupfer,Neusilber platten bestellt und möchte da mal experimentieren...sind aber noch nicht eingetroffen. Die Form könnte einem küchen Messer widerspiegeln was für schälarbeiten genutzt wird oder Nen obstmesser... Oder dient es anderen Zwecken? Meine erste Serie von versuchen mit günstigem carbonstahl in verschiedenen Legierungen zudem war mir die leichte Bearbeitung wichtig... Zeig die nun auch niemanden mehr her, dennoch sind es meine ersten Messer , erfüllen mich ein klein wenig mit stolz und werden benutzt, einige schliff und polier Techniken hab ich auch versucht, probiert mal Nen schwing Schleifer falls du einen hast, der erzeugt das beliebte stonewash und je nach Korn große kannst die Ansicht gut steuern! Hab meine kleinen küchenschäler mit schwingschleifer und 2000er körnung gefinisht... Find die Optik edel.

    https://share-your-photo.com/4c29587d61

    Auch wenns abgedroschen klingt, bleib am ball solange es dir Spass breitet

    Achja deine klingen Form, wie ist den aus deiner Erfahrung her die schneidführung der klinge? Bricht sie vorn an der spitze eher aus? In etwa hab ich von einem Fleischer den Auftrag bekommen ihm stechmesser zumachen er will weniger scheiden damit, eher stechen, und dann schneiden oder haut vom fett trennen aber das stechen soll prio haben

    Was das vor schleifen angeht... Nunja halt mich bitte mal auf den laufenden ob was bringt oder eher doch nicht, hab da eher auch noch zu lernen, mir wurde halt mal gesagt schleifen max bis 150-180 Korn vor der Härtung... Bzw möchte ich meine Fertigungstechnik zu verfeinern... Optimieren
    Geändert von keksdose1 (27.12.18 um 04:27 Uhr) Grund: dipas hauptsächliche vergessen

  17. #16
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Guckt mal bei der Firma R-G in DTL. Dort bekommt ihr Harze, Vakuumtechnik usw. Samt Beratung.

  18. #17
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Zitat Zitat von richi rich Beitrag anzeigen
    Guckt mal bei der Firma R-G in DTL. Dort bekommt ihr Harze, Vakuumtechnik usw. Samt Beratung.
    Vielen dank dir, muss sagen kann man gebrauchen und erschwingliche Preise sind es auch, durch die neuen Erkenntnisse von spanierjung muss ich mal ein klares thums up sagen, sehr detaliet, plus merkzettel, das kann man gewiss mal was probieren da die Gebinde schon sehr klein zu haben sind
    Hab nur gezielt geschaut auch bei den Vakuum Kammern... Sollten meine 3 anfragen bei anderen Herstellern mir nicht zusagen oder abgelehnt werden ist das definitiv ne Adresse worüber ich nachdenken werde obwohl es Glas bzw Plexiglas ist und nur sehr nah an -1 bar heran kommt. Aber das tolle, hier wird wenigsten angegeben wie hoch die vakuumkammer unterdruck definitiv aushält, leider nicht wie stark die Wände sind

    Aber dafür bin ich ja am rechnen bei diversen Material... Bei Eisen bin ich durch 4,93mm bei 10-3 (feinvakuum) bin mir aber nicht wirklich sicher und bin in diversen Foren tätig, bei Ingenieuren z.b., das gegen rechnen zu lassen, Professoren sollte ich fragen wurde mir geraten, ich beisse mich schon selber in den a... Weil ich nicht mit alu angefangen hab das was ich ja will... Bsp nur das ausrechnen des Atmosphären Drucks, also die absolute Luft bei der Pumpe, sprich Raumluft wo die Pumpe steht, denn Temperatur spielt da wesentlich eine Rolle, so Nen Rotz berechnen und ich war nie die Mathe bzw physikliebhaber.. Naja das bringt mich zu mehr grauen Haaren als ich jetzt eh schon habe... Jeder Faktor spielt da ne spezifische Rolle... Und mein Hirn hat was zu tun

    Deine Seite ist da gefundene Abwechslung... Danke
    Geändert von keksdose1 (27.12.18 um 19:39 Uhr) Grund: die liebe autokorrektur

  19. #18
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

    Ich habe Antwort bekommen vom ersten Anbieter einer Vakuumkammer

    Macht euch selbst Nen eindruck

    https://share-your-photo.com/4011b5d44e
    https://share-your-photo.com/d6c77ac9d1


    Erfreut über eine schnelle Antwort, gepaart mit der bösen überraschung , diese Dimension plane ich viel später für Nen besseren bandschleifer
    Nun hab ich eine bessere Vorstellung was mich bei den anderen angeboten wohl erwartet und werde mir die Seite von richi rich näher betrachten.... Für Glaskammern sind dort Angebote von unter 100€ und das finde ich erschwinglich bei meinem budget und hobby vorhaben!

  20. #19
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    AW: vakuumkammer Material und vor allem starke?

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    Zitat Zitat von keksdose1 Beitrag anzeigen

    Dein erstes Messer... Sieht doch sehr gut aus, finde ich, mein erster kutch musste ich später schwarz ätzen um die Schleifspuren größtenteils zu unterdrücken, benutzt ihn aber sehr häufig bis täglich in der Werkstatt
    https://share-your-photo.com/3e659c4a93
    . Ist das Kupfer un neusilber für die optische Abgrenzung beim griff und sind die pins selber gemacht? Das Holz ist sehr dunkel .... Elbenholz? Zudem der liner... Vulkanfieber?
    Hab das material für pin herstellung da aber kullert noch iwo in nem karton herum. Hab auch mal Messing,Kupfer,Neusilber platten bestellt und möchte da mal experimentieren...sind aber noch nicht eingetroffen. Die Form könnte einem küchen Messer widerspiegeln was für schälarbeiten genutzt wird oder Nen obstmesser... Oder dient es anderen Zwecken? Meine erste Serie von versuchen mit günstigem carbonstahl in verschiedenen Legierungen zudem war mir die leichte Bearbeitung wichtig... Zeig die nun auch niemanden mehr her, dennoch sind es meine ersten Messer , erfüllen mich ein klein wenig mit stolz und werden benutzt, einige schliff und polier Techniken hab ich auch versucht, probiert mal Nen schwing Schleifer falls du einen hast, der erzeugt das beliebte stonewash und je nach Korn große kannst die Ansicht gut steuern! Hab meine kleinen küchenschäler mit schwingschleifer und 2000er körnung gefinisht... Find die Optik edel.
    Vor ca. nem halben Jahr hab ich hier nach einer Kaufempfehlung gesucht (https://www.messerforum.net/showthre...05#post1061805) und leider kein passendes Messer gefunden. Also hab ich mir gedacht... dann musst du es dir wohl selber machen (das Messer).

    Bisher hab ich Taschenmesser benutzt die einhändig zu bedienen sind, die aber leider nicht mehr 42a konform sind. Denn für mich ist ein Messer ein tägliches Werkzeug also will ich es möglichst täglich benutzen können, und zwar in nen Notfall mit einer hand.

    Wenn ich ein Messer täglich benutze also als EDC, waren mir folgende Punkte wichtig.

    Als erste sollte es angenehm zu tragen sein. Da spielt Gewicht und Größe eine Rolle. Ich trage das Messer jeden Tag horizontal am Gürtel unter einem Jacket oder Firmen Softshell Jacke. Das Messer hat eine Gesamtlänge von 18,5 cm, Griff 9,2 cm und Klinge von 9,5 cm. Die Klinge ist an der breitesten Stelle 2,2 cm. Es wiegt 86,76 gramm und mit Kydex Scheide 134,13 Gramm. Die Kydex ist 4 cm breit und von Nestor angefertigt, innen gefüttert mit Leder um Krazer zu vermeiden. Das ganze ist nicht breiter als ein Gürtel und schränkt überhaupt nicht in der Bewegungsfähigkeit ein. Ist unsichtbar und doch immer griffbereit.

    Die Abmessungen sind ausreichend für meine Anwendungsgebiete. Als EDC öffne ich Kartons, mal ein Etikett abtrennen nach dem einkaufen, Wasserflaschen aus ihrer Folie befreien, briefe öffnen, mal einen Faden abtrennen, im sommer bei Freunden oder im Restaurant ein Steak essen. Wozu brauche ich da ein 5 mm dicken Klopper? Das härteste is wenn ich mal auf der Baustelle eine Probe aus dem Boden abschabe. Mal ehrlich. Wie viele von uns machen nicht in 95% der Zeit nichts anderes mit Ihren Messern. Bisher hatte ich das Böker plus Urban Trapper mit. Dafür reicht diese Klingenform und als Flachschliff ist sie optimal für die Grillzeit. Auch habe ich sehr kleine Hände. Warum sollte ich den Griff größer machen als unbeding nötig, denn an erster stelle stand "ich will es jeden Tag bei mir haben" . Mit 9,5 cm Klingenlänge kann man auch ein 4 cm dickes steak noch vernünftig essen, ohne sich ständig die Finger einzusauen.

    Der Griff besteht aus amerikanischem Nussbaum mit Messing Applikationen und Mosaikpins die ein Messermacher Kollege selbst macht und von ihm kaufe. Hierbei war mir wichtig das wenn jemand das Messer sieht nicht gleich denkt das ist ein Mordwerkzeug sondern eher das gegenteil (wenn es so was gibt). Es sollte das gegenteil von taktisch sein. Dennoch gut in der Handlage und für feine arbeiten geeignet (dinge öffnen ohne den Inhalt zu zerstören). Hierbei liegt der Ringfinger in der Griffmulde, Daumen und Zeigefinger liegen nahezu auf der hälfte der klinge seitlich an (pinchgrip). Prima zum öffnen von Kartons.


    Zu dem Thema Harze. Auf der Seite von R-G (da hab ich meinen Kleber her) die oben empfohlen wurde, findet man ein Vakuuminfusionsharz mit eine Viskosität von 250 mPas, doch der Anwendungsbereich ist dort nicht das imprägnieren von Holz. Ich bin mir sicher die werden angeben, dass das Harz nicht dünn genug dafür ist. Die haben übrigens auch gute technische Merkblätter, aus denen wirklich relevante Daten entnommen werden können.

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