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Thema: Workhorse mir "rostfreiem" Damast.

  1. #1
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    Workhorse mir "rostfreiem" Damast.

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    Schneidenlänge: 254mm
    Max. Klingenhöhe: 53mm
    Rückenstärke am:
    Angel: 4,7mm
    Kehl: 4,5mm
    Mitte: 2,1mm
    20mm vor der Spitze: 0,8mm

    Schneidlage: TNT-Damast (das Zeug ist jetzt weg!)
    Seitenlagen: Grober Damast mit hellen Lagen aus rostfreiem Stahl (V2a).

    Griffmaterial: Stabilisierte gestockte Buche
    Griffabschlussscheibe: V2a, mit der Angel verlötet

    Schwerpunkt: ca. 45mm vor dem Griff
    Gewicht: 273g

    Das Messer ist im Grunde ein klassisches WH, weist aber doch ein paar Besonderheiten auf. Die Geometrie ist im Walkschliff ausgeführt, in Höhe des Kehlst liegt der dickste Punkt der Klinge etwa bei 2/3 der Klingenhöhe, weiter zur Spitze wandert der der dickste Punkt der Klinge näher an den Rücken. Das bewirkt, dass der Winkel der Primärfase zur Spitze hin deutlich spitzer wird, als es lediglich die Rückenstärke erwarten ließe. Das hat wiederum den Effekt, dass sich das Messer so verhält, wie ein Messer, das deutlich stärker getapert ist, ohne jedoch, dass die Klinge nach vorne zu viel Gewicht verliert. Die Wate ist sehr dünn ausgeschliffen, direkt hinter der Wate ist der Anschliff aber leicht ballig. Das gibt der Wate die, für ein WH, nötigen Reserven. Auch direkt hinter der Wate ist die Balligkeit im Bereich des Kehls am stärksten ausgeprägt und nimmt zur Spitze hin ab. Das vordere Drittel ist sehr fein und schneidfreudig ausgeschliffen. Der Anschliff ist hier auf der gesamten Klingenhöhe nur minimal ballig, wodurch sich hier die Schneideigenschaften eines Lasers ergeben.

    Die ersten 50mm des Rückens von der Spitze aus sind nicht abgerundet, sondern nur die Kanten gebrochen.

    Der Griff hat mir tatsächlich richtige Probleme bereitet. Das stabilisierte Holz war stellenweise so weich und bröselig, dass ich viele Bereiche komplett herausfräsen und neu füllen musste. Kaum hatte ich eine Stelle geflickt, hat sich die nächste Stelle geöffnet. Dabei habe ich versucht die natürliche Maserung des Holzes weitestgehend zu erhalten. Dazu habe ich einmal Epoxi mit feinem Holzstaub und einmal mit schwarzem Pigment vermischt. Es ist kein Witz, ich habe für das "Reparieren" des Griffes insg. 4 Stunden benötigt. Nun ist der Griff so stabil, dass ich ihn mit gutem Gewissen aus dem Haus geben kann.

    Viel Spaß beim Gucken, Jannis.





















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