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Thema: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

  1. #31
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

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    Zitat Zitat von Dimm Beitrag anzeigen
    Generell muss (kann) man jede Klinge prüfen, bevor man Meinung dazu äußert.
    Dazu habe ich wahrscheinlich als Otto-Normal-Schärfer und Schärf-Anfänger zuhause wohl keine Möglichkeit, oder? Die Frage ist hier allerdings, muss ich das überhaupt als normaler Anwender? Wenn ich jetzt ein Profikoch wäre, der tagtäglich mit seinen Messern arbeitet, würde es mir vielleicht auffallen. Ich als mittelmäßiger Hobbykoch werde wohl da nicht so viel Unterschiede merken.

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  3. #32
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

    Zitat Zitat von firebean Beitrag anzeigen
    Dazu habe ich wahrscheinlich als Otto-Normal-Schärfer und Schärf-Anfänger zuhause wohl keine Möglichkeit, oder? Die Frage ist hier allerdings, muss ich das überhaupt als normaler Anwender? Wenn ich jetzt ein Profikoch wäre, der tagtäglich mit seinen Messern arbeitet, würde es mir vielleicht auffallen. Ich als mittelmäßiger Hobbykoch werde wohl da nicht so viel Unterschiede merken.
    Wenn Du es wissen möchtest, warum Fase so oder anders ist, dann musst Du genau "hinschauen".

    Jedoch dein Vorgehen lässt die genaue Abschätzung nicht zu.

    Wenn dich Optik interessier und Du eine dünne Fase möchtest, dann mach einfach Schärfwinkel dort großer, wo die Fase breiter wird. Dann wird dadurch die Fase dünner.

    Oder Du machst mit z.B. "Finsh" mit Sandpapier entlang der Klinge und versteckst dadurch alle "Wellen" und Unebenheiten auch im Fasenbereich und... Die Klingengenoberfläche wird dadurch natürlich zu keiner Qualitätsarbeit von einem Profischleifer, dank entsprechenden optischen Effekten kann die dann einfach gut aussehen.
    Geändert von Dimm (24.09.18 um 12:19 Uhr)

  4. #33
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

    Ich empfehle auch ein manuelles Klingenfinish, wenn du das Aussehen korrigieren möchtest. Wenn ich fremde Küchenmesser schärfe, finishe ich sie mit 320-er Schleifpapier längs der Klinge. Das ergibt ein feines Kratzmuster.

  5. #34
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

    Ein Kratzmuster? Hast du davon mal ein Bild? Ich finde es ja immer sehr schön, wenn man sich in der Fase nach Bearbeitung mit meinem 8000er Stein spiegeln kann.

  6. #35
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

    Hi,

    ich schärfe nun seit etwa 35 Jahren Rasier- und Kochmesser.
    Bis vor kurzem natürlich auch nur Freihand.

    Vor einigen Jahren habe ich mir ein EP-System und irgendwann einmal einen Warthog zugelegt.
    Sebst mit dem Warthog waren die Ergebnisse sofort erheblich besser als Freihand geschärft.

    Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich sehr schlecht Freihand schärfe.
    Aber auch gerade deswegen ist ein geführtes Schärfsystem extrem hilfreich.

    Seit ich zwei Bogdansysteme besitze, ist das Anlegen neuer, oder erster Schneden ein wahres Kinderspiel.
    Egal, ob bei auf Null ausgedünnten messern von irgendwelchen Customs, oder bei selbst ballig auf Null per Ken Onion ausgedünnten Klingen.

    Wichtig ist imho in jedem Fall, dass die neu anzulegende Schneidenkante vom Band oder sonst woher schön möglichst fein ausgeschliffen ist.
    Andernfalls hast Du mögliche Sollbruchstellen durch Mikrorisse, die dann erstens ausbrechen können oder sich, falls es beim Erstanschliff nicht schon passiert, weiter beim Arbeiten mit dem Messer ausbreiten und dann tief in die Klinge wandern können.

    Per Hand würde ich einfach Klingenhöhe und Klingenrücken ausmessen um den Gesamtklingenwinkel zu erfassen und dann den halben Klingenwinkel nutzen, um den gewünschten Schärfwinkel mit dem 1/2 Klingenwinkel zu addieren.
    Dann hast Du meist immer exakt den gleichen Winkel.

    Jedoch: Je mehr Steine in der Schleifprogression sind, umso mehr verschiedene Winkel ballerst Du an die Schneide.
    Nicht umsonst empfehlen die allermeisten Freihand, dass bei 5k (JIS) schluss sein sollte.

    Dass jemand mit 10 Steinen bis 12k eine absolut gleichmäßige Schneide schärft, halte ich für einen Mythos. Imho jedenfalls.

    LG
    Andreas

  7. #36
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

    Ich muss mal meinen alten Thread wieder ausgraben, ich habe da noch eine Frage. Wenn ich, wie in meinem Fall, ein Messer schärfen will, von dem ich den ursprünglichen Schleifwinkel im Auslieferungszustand nicht kenne, wie kann ich den denn verlässlich bestimmen? Wäre das nicht mein Übungsmesser gewesen, sondern ein hochwertigeres Kochmesser, hätte ich mich richtig geärgert.

  8. #37
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    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

    Ich habe den Winkel mal mit einem Laserpointer bestimmt, dessen Reflexe von der Schneide ich in einem dunklen Raum an der Wand vermessen habe. Daran kann man auch gut sehen, ob es mehrere Fasenwinkel gibt und ob die Schneidfase verrundet ist.

    Andere Methode ist die Eddingmethode, bei der Du den Schleifwinkel mit einem feinen Stein testest und guckst, unter welchem Winkel der Edding komplett von der Schneide weggeschliffen wurde.

    Alternativ kannst Du einfach Deinen eigenen Winkel anbringen, dann weißt Du es auch.


    Gruß
    Mico

  9. #38

    AW: Frage zur "Fasen-Verschiebung"

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    Ich würde der Einfachheit halber auch zur Edding-Methode greifen.
    Zum Messen mit Laserpointer ist der Thread "Schärfwinkel messen nach Obi-Wan" lesenswert.
    Gruß

    blackfox
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