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Thema: Alte Dosenöffner

  1. #1
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    Alte Dosenöffner

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    Hallo zusammen,

    ich habe mir vor einiger Zeit in der bösen Bucht zwei alte Wengerinox-Soldatenmesser (1943 und 1959) geangelt und stehe nun vor dem Dilemma, wie die alten Dosenöffner daran funktionieren.

    Im Forum hier bin ich auf dieses Thema gestoßen
    https://www.messerforum.net/showthre...+dosen%F6ffner
    werde aber aus der Erklärung nicht wirklich schlau.
    Suche ich bei Youtube, finde ich Anleitungen für den aktuellen Öffner von Victorinox, den Klauenförmigen von Wenger, und einen andern, hier beschriebenen:http://www.sakwiki.com/tiki-index.php?page=Can+Opener

    Aber nirgends finde ich etwas zu diesem Öffner hier: http://www.sakwiki.com/show_image.php?id=768

    Gibts ein Video wo das dargestellt wird? Oder eine Bezeichnung dieses Öffners, da ich offensichtlich unter dem falschen Bezeichnungen suche.

    Würde mich über Hilfe freuen.

    Grüße
    Micha

  2. #2
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    AW: Alte Dosenöffner

    Dieser Dosenöffner wird mit der Spitze in den Deckel der Dose getrieben und dann unter den Deckel geschoben. Dann hebelt man nach oben und "reißt" so den Deckel auf. Dann wieder nachschieben und wiederholen.

  3. #3
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    AW: Alte Dosenöffner


  4. #4
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    AW: Alte Dosenöffner

    Danke, genau so ein Video habe ich gesucht.
    Diese Methode habe ich selbst beim experimentieren getestet, und dachte mir, dass das doch nicht so sein kann, so umständlich wie das ist (im Vergleich zu den neueren Öffnern).

    Grüße
    Micha

  5. #5
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    AW: Alte Dosenöffner

    Video: im Prinzip schon so,aber nicht sooo.

  6. #6
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    AW: Alte Dosenöffner

    Zitat Zitat von Assassin Beitrag anzeigen
    Danke, genau so ein Video habe ich gesucht.
    Diese Methode habe ich selbst beim experimentieren getestet, und dachte mir, dass das doch nicht so sein kann, so umständlich wie das ist (im Vergleich zu den neueren Öffnern).
    Solche Öffner wurden früher weltweit gebraucht, nicht nur an Taschenmessern. Vor 50 Jahren gab es solche sogar noch für die Küche, obwohl es damals bereits die viel besseren mit dem Rädchen gab. Aber wer damals zwei Weltkriege mit dem schweizer (oder beliebigen anderen) Taschenmesser überlebt hatte, der wollte wohl gar nicht 'neumodisches' für die Küche.

    Mit etwas Übung geht es ganz fix, vor allem bei grösseren Büchsen. Die kleine Büchse im Video ist ein relativ junges Modell, früher gab es eigentlich nur Kilobüchsen und grössere. Im Militär gerne auch Büchsen mit 10 Kilo Ravioli. Der Rand der Büchse und der Deckel werden aber immer zu scharfen Sägen, an denen man sich sehr leicht die Finger aufschneidet. Und das erste Loch macht man mit dem Bajonett, nicht mit dem Taschenmesser! Senkrecht mit der Spitze nahe dem Rand aufsetzen und mit der linken, offenen Hand leicht auf die rechte Faust schlagen, welche den Griff umklammert hat. Und nicht mit der Taschenmesser-Klinge, diese klappt leicht ein. Und auch nicht mit dem Dosenöffner, der verklemmt sich leicht.

  7. #7
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    Re: Alte Dosenöffner

    Hier is noch ein Video mit verschiedenen versionen von Öffnern. Bei dem geht es auch etwas schneller ;-)
    https://www.youtube.com/watch?v=ArPnBadkpVw

  8. #8
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    AW: Alte Dosenöffner

    Sicherlich Methoden die funktionieren. Ich persönlich glaube allerdings, dass der Öffner waagerecht angesetzt wird und der Deckel wird dann an der Seitenwand der Dose abgeschnitten.
    So wird es auch im Messer Magazin 4/2000 bildlich dargestellt und es gibt noch eine schriftliche Erläuterung mit entsprechendem geschichtlichen Hintergrund.

    stralsund
    Geändert von stralsund66 (13.06.18 um 20:44 Uhr)

  9. #9
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    AW: Alte Dosenöffner

    Hab zwar mit so einem Dosenöffner noch nicht geschafft, aber ich täte das Häkchen oben an der Dose einhängen und mit der Klinge die Dose unter der Bördeln aufschneiden.
    Also Aussenrum und nicht auf der Strinfläche.

    So wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=9d4n82xY-IU

    Ich würde aber das Messer andersrum halten..

  10. #10
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    AW: Alte Dosenöffner

    Zitat Zitat von hellhammer Beitrag anzeigen
    Also Aussenrum und nicht auf der Strinfläche.

    So wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=9d4n82xY-IU
    Das sieht ja sehr plausibel aus. Ich wäre da nie darauf gekommen. Mein Vater war 1951 im schweizer Militär in der Offiziersschule und hat mir sein Taschenmesser von damals hinterlassen. Er hatte es mir als Kind mit der Methode 'Loch mit Bayonett und dann von oben dem Rand nach' gezeigt. Also gab es damals wohl kein entsprechendes Reglement für die korrekte Benutzung des Taschenmessers!

  11. #11
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    AW: Alte Dosenöffner

    Zitat Zitat von hellhammer Beitrag anzeigen
    Hab zwar mit so einem Dosenöffner noch nicht geschafft, aber ich täte das Häkchen oben an der Dose einhängen und mit der Klinge die Dose unter der Bördeln aufschneiden.
    Also Aussenrum und nicht auf der Strinfläche.

    So wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=9d4n82xY-IU

    Ich würde aber das Messer andersrum halten..

    Der Haken oben an der Dose wird wahrscheinlich nicht funktionieren, da das Messer beim hebeln zusammenklappt.

    stralsund

  12. #12
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    Re: Alte Dosenöffner

    So unter den Rand hab ich auch schon Dosen aufgemacht.
    Ich finde das hat den Nachteil das die Dose sehr instabil wird und bei gut gefüllten Dosen ein Teil vom Inhalt heraussuppt.

  13. #13
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    AW: Alte Dosenöffner

    Ich hab eines bestellt und werde das dann mal versuchen.

  14. #14
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    AW: Alte Dosenöffner

    Da mein Vater so einen Öffner in feststehender Form noch nutzt und ich den von Kindesbeinen auf
    kenne, weiss ich, dass es einfach geht und praktisch ist.
    Loch stechen und den Öffner einschieben und fortlaufend noch oben hebeln.
    Hab extra mal eines der Armeemesser für die Bilder rausgekramt.


    Gruß Ingo
    Geändert von ingoweimar (19.06.18 um 06:13 Uhr)

  15. #15
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von thrawn
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    AW: Alte Dosenöffner

    Eine sehr gute Frage!

    Ich habe vor einiger Zeit eine Dose mit dem Öffner am Mercator Multi (groß) öffnen wollen und dabei eine ganze Weile überlegt, wie es den jetzt richtig, bzw. am besten funktioniert.
    -> Am Ende bin ich bei der Variante "waagerecht halten und an der Seitenwand aufschneiden" gelandet, auch wenn es nicht richtig zufriedenstellend war.
    Jetzt muss ich doch mal versuchen, sie über den Deckel zu öffnen, vielleicht geht es so doch besser
    L-F_J-F_H-H_J-A_O-W_H-M

  16. #16
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    AW: Alte Dosenöffner

    Moin

    Zitat Zitat von thrawn Beitrag anzeigen
    -> Am Ende bin ich bei der Variante "waagerecht halten und an der Seitenwand aufschneiden" gelandet, auch wenn es nicht richtig zufriedenstellend war.
    Das dürfte zu einem guten Teil daran liegen, dass die Dosen heutzutage aus wirklich deutlich dünnerem Blech hergestellt werden, als vor 50 Jahren.

    Gruß
    chamenos
    WÄRE ICH DER KONJUNKTIV, DANN HÄTTE ICH MEHR WÜRDE.

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  17. #17
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    AW: Alte Dosenöffner

    Eine Frage am Rande:
    Gibt es eine Möglichkeit den Dosenöffner etwas zu schärfen, damit das "Öffnungsergebnis" nicht aussieht, als hätte man die Dose mit einer Brechstange geöffnet?

  18. #18
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    AW: Alte Dosenöffner

    Zitat Zitat von ingoweimar Beitrag anzeigen
    Da mein Vater so einen Öffner in feststehender Form noch nutzt und ich den von Kindesbeinen auf
    kenne, weiss ich, dass es einfach geht und praktisch ist.
    Loch stechen und den Öffner einschieben und fortlaufend noch oben hebeln.
    Hab extra mal eines der Armeemesser für die Bilder rausgekramt.
    Gruß Ingo
    Gestern ist mein Modell von 1953 gekommen. Genau wie du es beschrieben hast funktioniert das. Das Häkchen am Dosenöffner hat sogar eine Kerbe für den Rand der Dose.
    Geändert von Peter1960 (23.06.18 um 19:58 Uhr) Grund: Bildzitate entfernt

  19. #19
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    AW: Alte Dosenöffner

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    Zitat Zitat von -Franz- Beitrag anzeigen
    Gibt es eine Möglichkeit den Dosenöffner etwas zu schärfen, damit das "Öffnungsergebnis" nicht aussieht, als hätte man die Dose mit einer Brechstange geöffnet?
    Können tun man, ob es etwas nützt für eine hübschere Dose bezweifle ich allerdings. Ich würde mit einer feinen Diamantfeile anfangen und mit immer feinerem Schleifleinen weitermachen. Jeweils einen schmalen Streifen abreissen und längs über die Schlüsselfeile legen. Also vom Griff bis zur Spitze und auf der Rückseite zurück, dann kannst Du mit den Fingern das gespannte Leinen halten und damit arbeiten, wie wenn es eine extrem feine Feile wäre. Dazu das Messer mit einer Schutzauflage in den Schraubstock einspannen, und die Feile immer auch längs zur Klinge führen, nie nur senkrecht.

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