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Thema: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

  1. #1
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    43 Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

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    In den Abend einen Guten.

    Ich stehe vor der Entscheidung mir zu meinem Fallkniven PXL Maroon mein erstes Chris Reeve zu gesellen.
    Nach unzähligen sichten von Beiträgen/Filmchen im Netz und den auch hier im Forum angeregten Beitrag https://www.messerforum.net/archive/.../t-122895.html bin ich leider noch ein klein wenig unschlüssig.

    Wenn es seitens der Experten und ggf. auch aus vorliegenden Erfahrungen kein Ausschlusskriterium für angedachtes INKOSI LARGE INSINGO gibt, würde dies wohl mein 1. werden. Die größeren Washer nehmen ja angeblich mehr Fett auf und sollen wohl für einen besseren Lauf sorgen (???) aber genauso würde ich als immer noch Nichtexperte sagen, die nehmen auch mehr Schmutz auf (???).

    Pro + Contra ?

    Für weiterführende Unterstützung wäre ich sehr sehr dankbar.
    Geändert von leicam62003 (04.10.17 um 12:37 Uhr)

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  3. #2
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    34 AW: Fragen zum CHRIS REEVE INKOSI LARGE INSINGO

    ............. nach dieser Flutwelle von Antworten (Achtung: soll ein Scherz sein) habe ich es nun bestellt und ich erwarte den Empfang mit Neugier noch heute.
    Sollte es für das Forum von Interesse sein, kann ich ja einmal meine sicher subjektiven nicht Expertensichten zu dem Modell (lt. Netz und Händler erst 2017 erschienen) aufzeigen.

  4. #3
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    AW: Fragen zum CHRIS REEVE INKOSI LARGE INSINGO

    Jetzt hast Du ja bereits bestellt. Aber ich gebe gern trotzdem ein paar Hinweise. Ich schließe aus Deiner Verlinkung zu dem älteren Beitrag und der "Pro und Contra Frage", dass Du Dir nicht ganz sicher warst in Bezug darauf welches Chris Reeve Du kaufen willst?

    Die kleineren Unterschiede zwischen Sebenza 21 und Inkosi liegen in der insgesamt etwas robusteren Ausführung des Inkosi. Sei es die etwas stärke Klinge (zumindest bei der Standard-Klinge ist das so), oder die dickere Pivotschraube.

    Darüber hinaus dann die etwas andere Gestaltung des Griffes, beim Inkosi mit den deutlich stärker betonten Fingermulden und Positionierung des Clips. Diese beiden Faktoren sind höchst individuell zu beurteilen und jeder muss für sich entscheiden was ihm besser in die Hand passt.

    Das Sebenza 21 hat eine separate Führung/Befestigung für den Lanyard, was ebenfalls eine Kleinigkeit ist, ich aber persönlich als Schmankerl bevorzuge, gegenüber dem schnöden "durch's Loch Knoten" beim Inkosi. Dafür hat das Inkosi nicht das bekannte Loch in der Griffschale vom Sebenza. Auch eher Geschmackssache.

    Der größte und fundamentale Unterschied liegt in der Art der Klingenachse. Das Sebenza hat ein sog. "bushing". D.h. durch das Loch in der Klinge wird erst eine Buchse geschoben und die eigentliche Pivotschraube wird durch die Buchse geschoben und hat dadurch keinen direkten Kontakt zur Klinge. Anders formuliert. Beim Sebenza dreht sich die Klinge um diese Buchse. Beim Inkosi, welches dieses bushing nicht hat, dreht sich die Klinge um die Pivotschraube.

    Dieser konstruktive Unterschied hat gewisse Auswirkungen. Beim Sebenza ist es egal, wie fest oder lose Du die Pivotschraube anziehst. Der Klingengang ist durch das bushing immer gleich. Beim Inkosi regulierst Du über das Anzugsmoment der Pivotschraube den Klingengang. Fester anziehen bedeutet strammerer Klingengang. Leichter anziehen bedeutet leichter Klingengang. Für beide Prinzipien gibt es Fraktionen. Leute die einen eigentlich "nicht-flipper" trotzdem aufflippen wollen und die es gut finden wenn die Klinge beim Einklappen wie von selbst frei in den Griff zurückfällt, finden das toll. Leute wie ich, die einen non-flipper nicht flippen und denen der Sebenza typische "hydraulische Klingengang" gut gefällt, verzichten gern darauf. Zumal sich die Pivotschraube beim Inkosi nach mehrmaligem Öffnen und Schließen gern löst und man sie mit Sicherungsmittel sichern muss. Muss man beim Sebenza nicht. Das Sebenza würde sogar funktionieren, wenn man die Pivotschraube ganz herausnimmt.

    Chris Reeve ist ja einer der wenigen Hersteller, die ein Zerlegen, reinigen und wieder Zusammenbauen des Messers nicht nur nicht als Garantieverletzung ansieht, sondern dazu ermutigt/auffordert es zu tun und darum auch die entsprechenden Inbusschlüssel beilegt. Beim Sebenza haben alle Schrauben die selbe Größe, weshalb auch nur 1 Schlüssel dabei ist. Beim Inkosi sind es glaube ich 2 oder sogar 3 verschiedene Größen.

    Das Thema mit den washern, Größe, perforiert, aerodynamisch :-) ist überbewertet. Aber wie bei allen Produkten muss immer was Neues her :-) Früher hatten die Sebenza einfache washer, ohne Öffnungen/Aussparungen und es hat auch alles funktioniert. Akademische Diskussion.

    Du wirst rausfinden, ob Dir die Handlage/Handhabung taugt und ob Du das Thema mit der Pivotschraube magst. Der Rest ist zu vernachlässigen.

    Wenn Du konkrete Fragen hast, frag gern und wenn Du zufällig in Bayern wohnst, könnte ich Dir auch mal ein Sebenza 21 in die Hand drücken und Du kannst direkt vergleichen.

    Grüße,
    Stefan

  5. #4
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    AW: Fragen zum CHRIS REEVE INKOSI LARGE INSINGO

    Hier Bilder meines bisherigen EDC Sebenza 21, zerlegt:

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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Größe:	484,5 KB 
ID:	221956Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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ID:	221957Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Bild 7.jpg 
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Größe:	471,4 KB 
ID:	221958

    Rechts neben der Klinge das bushing.

    Hier ein Video von Tim Reeve, wie man es zerlegt und reinigt. Da siehst Du auch wie das Prinzip bushing funktioniert:

    https://www.youtube.com/watch?v=1Jzh...ature=youtu.be

  6. #5
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Hallo Stefan.

    Besten Dank für die umfangreiche Ausführung. Sehr lesenswert.

    Mein erstes CR ist also gestern angekommen. Die erste Kontaktaufnahme war ein echtes Erlebnis. Dieses puristische auf das Wesentliche reduzierte Werkzeug spricht sicher nicht jeden an, meine Sicht auf dieses konstruktiv im Sinn ergebendes Werkzeug aber ist ausnahmslos eine Faszination.

    Räusper, es gibt Hersteller, die stehen vor der Wahl von möglichst Viel wenig oder von Wenig viel zu verstehen.
    Chris Reeve hat sich wohl für das letztere entschieden und meiner Meinung nach spürt man das auch.
    Das Messer vereinnahmt mich regelrecht. Als Techniker mit Dreh,-und Fräserfahung frage ich mich, ob es besser geht. Der mittige Klingenstand ist schon eine Ansage, die Spaltmaße ein Traum, etc. etc., es ist viel über Chris Reeve geschrieben, somit ist dem meinerseits nicht mehr hinzu zu fügen.

    Das von die angesprochene Loch für die Ziehhilfe, ??, Mein Messer hat kein Loch. Mein Lanyard ist um die Verbingsschraube der hinteren Griffschalenbefestigung gebunden. HIER

    Aber wie du bereits erwähntest, viele Details sind wirklich eine persönliche Angelegenheit. Ich mag das Messer so wie es ist. In den Bildvergleichen, die ich für meine finale Entscheidung zur Hilfe nahm, viel mir schon dieser "historische" Charakter des Sebenza auf. Es hat eben diesen unnachahmliche Prototypwesen, welches ich auch sehr ansprechend finde. Als Erstkäufer aber fand ich die Neuauflage etwas gelungener, das Inkosi ist m.E. sehr stimmig und verbindet Tradition mit Neuzeit, Spezifikationen aus zwei Welten.
    Die satiniert fühlenden sandgestrahlten Griffschalen sind schon "rau", verleihen aber eine sympathischen im Sicherheitsbedürfnis vertrauen Griff.
    Die zusätzliche Fingermulde passt bei mir hervorragend, wenngleich ich in Summe mir aber ein etwas dickeres Messer hätte gewünscht, mehr Fleisch für den Griff.
    Irre finde ich die Schärfe der Klinge!!!! Der Umverpackung darf man seitens von Chris Reeve im Lieferumfang auch hierfür ein Pflaster beilegen Meine Güte, beängstigende Klinge.

    Die Klingenform Insingo im Verbund mit dem Inkosi Design ==> Die Schokoladenseitensilhouette darf man auch als "Pelikanface" bezeichnen.
    Das fiel mir als erstes so spontan ein. Sie entschärft m.E. ein wenig die ab und an den Foldern anhaftende signalisierende Kampfbereitschaft, dessen von außen angedichteten Aggressionspotential. Sehr stimmig das Ganze, eine schöne geschlossene Linienästhetik. Die Formsprache ist widerspruchsfrei und eindeutig.
    Der Klang beim Öffnen?, nun, ein Werstattbeat , ein traumhaft technischer Zwischenton.

    Es wird nach weiterer Beschäftigung mit diesem Messer nicht das letze bleiben. Der CR Virus hat gegriffen.

    Was ich noch suche ist ein Lanyard, der auch für das Sebenza zur Verfügung steht, die es aber noch nicht im Sortiment gibt. Vll. wird dies noch erweitert.
    Und noch Messeretui von der Stange, welches dennoch dem CS adäquat ist. Das Original soll lt. Informationen recht lieblos sein (?).
    Ggf. gibt es noch hochwertige Fremdherstelleretuis, die das CS aufnehmen.

    So, da einmal von meiner Seite, leider ohne Bilder. Die ich hätte gern eingestellt, die Möglichkeit mir aber als Nichtmitglied verweigert wird.
    Aber das Netz stellt ja eigentlich auch genug auf.
    Mein Dank auch in der ersten Kontaktaufnahme an selected-knives, Frau Susanna Niedermaier, mit tollem Service und hervorragender Kommunikation.

    geschärft besten Gruß in den Abend
    Dominique
    Geändert von leicam62003 (07.10.17 um 19:56 Uhr) Grund: Grußformel

  7. #6
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Servus!

    Immer wieder schön zu lesen, wenn jemand sein erstes CRK bekommt :-) Freut mich, dass es Dir so gut gefällt. Enge Fertigungstoleranzen waren von Anfang an das Grundprinzip von Chris Reeve, um einen stabilen folder zu konstruieren. Nicht die Materialschlacht der heute vor allem in USA immer noch so beliebten "tactical overbuilt" Monster.

    Wenn Du etwas mehr "Fleisch" am Griff haben möchtest, dann wäre die Variante mit den Inlays eine Verbesserung. Beim Inkosi gibt es ja inzwischen Micarta inlays. Holz inlays (bisher) nicht.

    Einen schönen Lanyard kannst Du ja auch selbst knoten. Vielleicht mit einem schönen bead aus Titan dran.

    Viele Grüße,

  8. #7
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    41 AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Code:
    Es wird nach weiterer Beschäftigung mit diesem Messer nicht das letze bleiben. Der CR Virus hat gegriffen.
    ............... klar, der Zugzwang zum direkten Vergleich vom ersten CRK Inkosi Insingo (s.o.) zum Klassiker Sebenza war zu heftig, als das ich dem auf lange Dauer hätte stand halten können.

    So gesellt sich zur Erstanschaffung von CR nun der "Gral" hinzu und ich habe den direkten Vergleich.

    Da sind gefühlte Unterschiede, auch hinsichtlich der Linienführung im Design und ja, individuell aus meiner Perspektive kann ich nicht auf Hieb und Stich sagen, welches ich besser finde (?).
    Vll. ein Kick den Nachfolger. Er läuft ein wenig weicher, ist augenfälliger und hat vll. ein wenig mehr soziale Akzeptanz (?).
    Jedenfalls habe ich bei dem Sebenza die Ziehhilfe ausgetauscht, um es optisch ein klein wenig zu pimpen.
    Was aber sicher ist, bei meiner Kombo, ich hatte von Anfang an dieses kleine Problem, jenen Klassiker (Sebenza) leichthändig einhändig zu öffnen.
    Der Klingenlauf ist bei beiden als gleichwertig anzusehen, wobei; ab und an meine ich dem Inkosi doch einen marginalen aber spürbaren weicheren attestieren zu können. Ein wunderbarer Flow.
    Das gelingt mir bei dem Inkosi besser und leichter. Es mag sich vll. noch mit der Zeit die richtige Handhabung einstellen, jedoch war dies einer der ersten Auffälligkeiten.
    Nach dem Rückbau des Lanyardwechsels liegt der Sperriegel vom Frame nicht mehr wie zuvor bei gut geschätzten 60%, sondern nun bei 50 (?) am Klingenrücken an.
    Alles das macht sich selbstredend nicht bemerkbar (ich denke, ich habe bei der Montage nichts falsch gemacht).

    Im Summenergebnis faszinierende Folder, dessen Verarbeitung und Mechanik ich sehr zu schätzen weiß.
    Im Kontakt und Spiel machen sie einfach nur Spaß.

    Wenn der Weihnachtsmann gute Laune hat, würde ich erzählen wie sehr mich das Chris Reeve Umnumzaan interesiert

  9. #8
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Hallo Dominique,

    na dann herzliche Glückwünsche! Ist sicher spannend, beide Modelle zu vergleichen und wie ich ja schon oben schrieb, mag mancher den eher festen aber gleichmäßigen Klingenlauf des 21 und Andere bevorzugen den durch Anzug der Pivotschraube auf die individuellen Vorlieben einstellbaren Klingengang des Inkosi.

    In der Regel wird der Klingengang des 21 mit laufenden Betrieb noch etwas weicher und auch das Überwinden Detend wird etwas leichter, weil sich eben das Material noch auf/miteinander einläuft. Einfach mal beim Fernsehen 300 Mal öffnen und schließen bis der Daumen schmerzt ...... Nein. Schlimm ist es nicht.

    Eigentlich sollte sich der Stand des Lockbar an der Klingenwurzel nicht verändern. Das ist eher untypisch. Aber vielleicht hast Du die Schrauben ungleichmäßig angezogen? Hast Du Dir das Video mal angesehen? Hat Tim Reeve gemacht:

    https://www.youtube.com/watch?v=1Jzh...ature=youtu.be

    Das Sebenza ist ja so konzipiert, dass man es immer wieder zerlegen und wieder zusammenbauen kann, ohne dass es irgendwelche Probleme gibt. Wenn ich mein EDC Sebenza reinige, ist es nach dem Zusammenbau wieder so wie aus dem Laden. Also funktional gesehen. Nur sollte man z.B. die washer nicht vertauschen. Das ist bei CRK alles extrem genau angepasst und wenn man dann diese Bauteile vertauscht, kann das zu Veränderungen führen. Z.B. beim Klingengang. Und vor allem sollte man sie nicht verformen.

    Neben obigem Reinigungsvideo empfehle ich Dir die beiden Videos "The exquisite blade ......". Hier kriegst Du eine sehr gute Idee über die Firma, wie sie arbeiten. Aber vor allem auch über Chris Reeve und seine Philophien vom Messerbau. Teil 1 befasst sich mehr mit den feststehenden Klingen. Teil 2 mit den Foldern. Auch wenn schon älter, immer noch schön anzuschauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=U-dGEAFf-vE

    und

    https://www.youtube.com/watch?v=RZGb-juKPlU

    Eine tolle Firma, mit Gesicht und starker Kundenbeziehung. Irgendwann endet es dann so:

    Regular, Annual Group, 05

    Wood damascus 21 & Classic, 06



    Viele Grüße,
    Stefan

  10. #9
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Hallo Stefan,

    also wenn das alles einmal "so" enden sollte, wäre zuvor wohl meine Ehe beendet .

    Meinen Respekt für die schöne Sammlung, die Arbeit damit und vor allem aber, die mit viel Stil und Köpfchen der Sammlung und den Messern adäquaten Fotos!
    (ich weiß wovon ich spreche)

    Code:
    Eigentlich sollte sich der Stand des Lockbar an der Klingenwurzel nicht verändern. Das ist eher untypisch. Aber vielleicht hast Du die Schrauben ungleichmäßig angezogen? Hast Du Dir das Video mal angesehen? Hat Tim Reeve gemacht:
    Also, habe heute nochmal alles demontiert und nach dem Rückbau aller Teile (Video kannte ich bereits) steht der Lockbar wie nach der ersten Demontage wieder bei ca 50%. Läuft wie zuvor, nicht wackelt und hat Luft. M.E. perfekt. Wie und warum sich diese marginale Differenz wohl eingestellt und ich weg montiert habe erschließt sich mir nicht. Denke aber auch, muss sie auch nicht.
    Der puristische Aufbau und die damit eingehende Konzeption lässt eigentlich einen Anwender-Montagefehler nach Anleitung und aber mit eigener Hirnmasse unterstützt kaum zu.

    Es macht schon Spaß beide Messer miteinander zu vergleichen, da es in der zweiten und genaueren Betrachtung doch einige Unterschiede gibt.
    Die Handlage ist eine andere, Dimensionen einiger Bauteile der Griffschalen, Fräsungen und selbst die Tiefe der Gravuren sowie die Position derer weichen ab.

    Welches ich am liebsten mag.................... ist schwankend.

  11. #10
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Hi Dominique,

    schön zu hören, dass Du es wieder hingebracht hast. Stimmt. Aufgrund der hohen Fertigungspräzision und der einfachen Konstruktion ist "eigentlich" kein Anwenderfehler möglich. Aber die "Schwachstelle" im Sinne von durch den Anwender zu beschädigen, sind eben die Washer. Wenn die verbogen sind, dann ist es um. CRK verschickt die auch nicht als Ersatzteil. Dann muss Dein Messer hin zu denen.

    Ich denke die Handlage und die Bedien-Ergonomie sind etwas unterschiedlich und da muss jeder schauen was ihm besser taugt. Ich habe nur 1 Sebenza 25, quasi der Vorgänger des Inkosi und mir liegt es nicht ganz so gut, wie das 21.

    25, CGG, Ladder, 05

    Bin noch nicht geschieden Obwohl das oben nicht alle sind ....

  12. #11
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Als Beweis meiner ggf. neuen Suchtwurzel dient dieser Thread hier als Wirt. Erklärt also den Tick, entschuldigt ihn aber wohl keineswegs

    (irres schöne Bilder und Messer-Chapeau)

    In der Zwischenzeit habe ich gerade eben einmal das Inkosi demontiert. Die dem Lieferumfang beigelegten Inbusschlüssel wollen schließlich auch an die Luft.
    Nein, im direkten Vergleich hatte ich ein kleines Laufgeräusch im Klingengang bei dem Inkosi vernommen wollte nun wissen, wie viel und ob überhaupt das Grease aufgetragen war.

    Vorweg, es war m.E. zu wenig und die Einheiten liefen für meinen Geschmack ein wenig trocken.

    Was aber evtl. für den einen oder anderen von Hilfe sein kann:

    An sich muss das Inkosi NUR von der Repräsentantenseite geöffnet werden.
    Sprich die Klingenschraube entfernt werden und auch die des Lanyard. Da aber die die Toleranzen so klein sind, kann es sein, dass der Demonteur selbst mit kleinsten Hebelversuchen die Frondschale nicht von der Rückschale trennen kann. Verkantet in diesem engsten Raum der Toleranzen eine Schale an einen der beiden verbleibenden Verbindungselementen (Lanyard und Klingenanschlag"Bolzen") wird es kniffig. Ich bin dann her gegangen und habe die rückseitigen Schrauben nur ein wenig gelöst und nicht entfernt. Dann hält sich die Fummelei ein wenig in Grenzen.

    Ja, die Washer sind schon mehr ein Riesenrad ICH denke, sie sind auch für das heller klingende, metallisch ungedämpftere Klingenöffnungsgeräusch verantwortlich.
    In den, nenne ich es einmal Speichen, größeren durch den großen Durchmesser geschuldeten Lücken der Speichen findet sich mehr Platz, Hohlraum.
    Da erscheint es mir mehr als logisch, wenn der Lockbar springt, erfährt das Geräusch weniger Dämpfung, obwohl mehr Masse an Material vorhanden ist. Dies kann aber nicht seine eigentliche dämpfende Eigenschaft ausspielen. Der Sebenza Sound ist schöner, für mich keine Frage. Den kleineren Washern, dem breiteren Lockbar und auch der hinten am Auslauf breiteren Abmaße der Schale geschuldet.

    Doch davon ab, faszinierend sind sie beide , die Unterschiede sind in meinen Augen nicht mit + oder - des jeweilig anderen anzusehen, sondern mehr als individuelle Charakteristik welches die Vielfalt bedient.

  13. #12
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Früher hatten die washer überhaupt keine "Taschen". Die Idee ist nämlich, dass sich dort Schmiere einlagert und sukzessive verteilt wird. Na ja ..... Die alten washer funktionieren tadellos. Aber es muss ja immer irgendeine "Innovation" her.

    Das Umnumzaan ist ein Bisschen Exot. Noch wuchtiger als Sebenza und Inkosi. Die "harpoon" Klinge macht ordentlich was her, wie ich finde und auch mit Tanto-Klinge weiß es zu gefallen. Man muss es anders öffnen. Liegt an der Hebelgeometrie, zwischen Daumenpin und Klingenachse. Man schiebt den Daumenpin nicht schräg nach oben/vorn, sondern drückt ihn in Richtung Klingenachse. Ich glaube es liegt sogar ein "Beipackzettel" dabei, der das erklärt. Aber wie es immer so ist. Real man don't need instructions. Und dann tauchen die berühmten Beiträge in den Foren auf: "Mein Umnumzaan geht so schwer auf"

    Bin gespannt, was Du als Nächstes in diesem kleinen CRK Universum für Dich entdeckst.

    Viele Grüße,
    Stefan

  14. #13
    Registrierter Teilnehmer MF-Lampentester Avatar von ex Vento
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Zitat Zitat von Obi Wan Beitrag anzeigen
    Aber vor allem auch über Chris Reeve und seine Philophien vom Messerbau.
    Wobei das ja mittlerweile überholt ist, da Chris Reeve nicht mehr bei Chris Reeve Knives arbeitet
    Gesendet von meinem HAL 9000

  15. #14
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Verstehe nicht was Du sagen möchtest. Das ist doch nun wirklich nix Neues. Aber die beiden Videos sind trotzdem sehr interessant und die Philosophien von Chris Reeve in Sachen Messerbau, Qualität und Kundenservice werden nach wie vor bei CRK gelebt. Zumal Anne noch da ist, die den Laden mit Chris aufgebaut hat.

  16. #15
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    44 AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Zitat Zitat von ex Vento Beitrag anzeigen
    Wobei das ja mittlerweile überholt ist, da Chris Reeve nicht mehr bei Chris Reeve Knives arbeitet
    ................. stimmt, welcher kausale Zusammenhang ist in dieser Tatsache zu erkennen?
    Ernst Leitz z.B. ist auch nicht mehr bei Leica, schon sehr lange nicht mehr , hat aber m.E. dem Unternehmen, betrachtet auf die gegenwärtige Marktstellung,
    nicht geschadet.

    Ich denke nicht, dass für den weiteren Verlauf eines Unternehmens und sein Produkt, welches auf Bais des Gründers seinen Erfolg beruht, die Omnipräsents dessen
    wichtig ist, sondern mit Kernkompetenz alle Entscheidungen im seinen Sinn verfolgt werden.

  17. #16
    Registrierter Teilnehmer MF-Lampentester Avatar von ex Vento
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    AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

    Na, wenn seine Philosophie weiter geführt wird, passt das ja
    Gesendet von meinem HAL 9000

  18. #17
    Registrierter Teilnehmer
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    15 AW: Fragen zum Chris Reeve Inkosi Large Insingo

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    Na, wenn seine Philosophie weiter geführt wird, passt das ja
    ja, dann ist das schön.
    Wobei,
    wenn nicht, bedeutet das auch nicht, dass die Qualität der Messer darunter leidet und eben auch somit der Käufer oder oder.

    Es ist auch eine Tatsache, dass in heißen Sommern der Speiseeisumsatz steigt und viele Sonnenbrände auftreten.
    Die Schlussfolgerung dass Eisessen Sonnenbrand erzeugt ist bekanntlich falsch.

    Ursache-Wirkungs-Beziehung sind vielschichtig und differenzierter zu betrachten. Okay, akademische Natur Korrelationen und Kausalitäten.

    Egal freuen wir uns über Qualität, wie sie auch immer aus welchen Händen zur Verfügung steht.

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