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Thema: Joseph Allen & Sons NON.XLL Bowie

  1. #1
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von fshamburg
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    Joseph Allen & Sons NON.XLL Bowie

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    Alte originale Bowies aus dem wilden Westen sind schwer zu bekommen und haben hohe Sammlerpreise.
    Daher greift der geneigte Sammler auf Massenware zurück.
    Hier ein Joseph Allen & Sons, Sheffield, England

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    Bei genauem Hinsehen findet man auch das S von Sons

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    Die Stempelung "England" verweist auf eine Herstellung frühestens ab 1891.

    Die Schalen sind eine, damals bei günstigen Messern übliche, Hirschhornimitation aus Knochen.

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ID:	215818Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Hier kann man die Bearbeitungsspuren erkennen.

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    Gerne würde ich erfahren, welche Knochen verwendet wurden und wie sie bearbeitet wurden.

    Über Joseph Allen & Sons las ich bei Matthias Recktenwald: "... ungefähr 1864 - 1925" und : "Man fertigte nachweislich die heute als Cowboy-Bowie klassifizierten Messer, wann Allen & Sons damit begann, liegt im Dunkeln."

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    Die Bezeichnung NON.XLL geht angeblich, quasi als Marketing-Gag, auf den bekannteren Konkurrenten G. Wostenholm & Son und seine Bezeichnung I*XL zurück.

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    Zeitgenossen bezeichneten die Messer als Hunting Knife, hier schon in der gehobenen Version (Sears, Roebuck & Co. 1897).

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    Geändert von fshamburg (19.03.17 um 15:51 Uhr)

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  3. #2
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied
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    AW: Joseph Allen & Sons NON.XLL Bowie

    Hallo Frank,

    ein wirklich schönes Stück, was du uns hier zeigst. Ist die Scheide zu diesem Bowie aus braunem genarbtem Leder gefertigt und weist diese an der Koppelschlaufe eine Schnalle mit einem Druckknopf auf ?

    Woran machst du fest, dass die Griffschalen aus Knochen gefertigt sind ? Kann es sein, dass solche Stücke auch von Zwilling hergestellt worden sind ?

    Beste Grüße Dragoner08

  4. #3
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von fshamburg
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    AW: Joseph Allen & Sons NON.XLL Bowie

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    Hallo dragoner08

    Freut mich, dass es Dir gefällt.

    Ich habe keine Scheide für das Messer. Auf der Suche nach historischen Spuren habe ich den Katalog von Sears, Roebuck & Co. von 1897 gefunden.
    Ein Hersteller, auch für die Messer, wird nicht angegeben.
    An der Art der Gürtelbefestigung sieht man, das war für einen Hosengürtel und nicht mehr für ein Gun Rig (breiter Gürtel mit Patronenschlaufen, oder ohne je nach Zeit, und Revolverholstern) gedacht.
    Nach meiner bescheidenen Kenntnis war die Farbe meistens braun. Habe mal den Begriff Saddle Tan gefunden. Die Scheiden waren einfach, florale Motive, keine Schnallen etc..

    Hirschhorn ist "glatter", nicht so gezackt, wenn gealtert gelber und weist keine Riffelung in den dunklen Tiefen auf.

    Die meisten dieser Bowies kamen wohl aus England. Solingen war aber auch dabei. Definitiv F. Herder. Zwilling weiß ich nicht.

    Gruß fs

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