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Thema: rudimentärer Start

  1. #1
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    rudimentärer Start

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    Vorneweg sag ich einmal an alle hier im Forum ein herzliches "Hallo".
    Da das hier mein erster Beitrag ist und ich erst ganz am Anfang von so ziemlich Allem stehe, seid gnädig werte Herren (/Damen).

    Ich habe eigentlich soweit ich mich zurück erinnern kann ein gewissermaßen "Verlangen" nach schnittigen Stahlwaren
    Deswegen habe ich mir letztens neben einem Güde-Kochmesser, auch zwei preiswerte Thai-Messer geholt.
    Habe mir früher bereits so eins in der Art geholt und bin für den Preis sehr zufrieden damit.

    Jedenfalls habe ich mir ein "Gemüsemesser" mit Griffstück geholt und diesen Kollegen hier:


    Ich dachte mir als absoluter Grünschnabel fang ich mal mit was billigem an und versuche mich an einem Griff ^^
    nachdem ich mich jetzt die letzten Tage ausgiebig querbeet durch das Netz und das Forum gelesen habe, weiß ich allerdings nicht weiter, da das ja kein klassischer Erl ist

    hat einer von den Großmeistern hier einen Ratschlag wie der Griff anzugehen ist?

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  3. #2
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    AW: rudimentärer Start

    Ist das eines von den Authentic Blades ?

    Es gibt davon auch direkt Messer mit Holzgriff - dieser Griff wird dann aber hinten in den bereits bestehenden "Griff" eingeschlagen. Ich ahbe aber die Vermutung dass dadurch, zumindest für mich, das Messer zu lang wird bzw die Hand zu weit von der Klinge entfernt ist.

    Mehr Hilfe kann ich leider nicht bieten


    Noch ne Frage:

    Ist der "Griff" so wie er ist nutzbar ?

  4. #3
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    AW: rudimentärer Start

    Willkommen im Forum .

    Wenn du dir selber einen Griff basteln willst, hast du dir in der Tat wohl eher das falsche Messer geholt. Es dürfte zwar möglich sein mit viel Aufwand den vorhandenen Griff in einen Erl zu verwandeln, ob dieser dann wirklich stabil genug ist steht aber noch mal auf einem anderen Blatt Papier. Besseren Erfolg dürftest du da mit Messern von Tosa Hocho haben, wenn du "Glück" hast, kommt der Griff auch von ganz alleine runter .

  5. #4
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    AW: rudimentärer Start

    Ist in der Tat ein Authentic Blade.
    Und zwar das MOC MAC groß (20cm Klingenlänge) für schlappe 12 €.

    Daher auch als "Bastel-Objekt" auserkoren.

    Das Gemüsemesser habe ich mir einmal mit normalem Griff und einmal als Unikat-Ausführung, bei dem laut Angaben der Griff "eigens von einem Tischlermeister und Restaurator aus der Nähe von Leipzig" gefertigt wurde.


    Den Griff könnte man theoretisch so puristisch auch benutzen, allerdings mehr schlecht als recht.
    Angedacht ist es wohl so wie du schon gesagt hast, Holz in die Fassung zu treiben.


    allerdings würde ich da eine deutlich schönere Variante bevorzugen, da es ja mein Bastelprojekt als Einsteiger darstellen soll
    Vielleicht den Griff zu einem Erl zusammenfalten?

    EDIT: @Danieru, genau das wollte ich auch sagen mit dem Erl
    Ich muss noch dazu sagen, dass ich vergleichsweise kleine Hände habe, daher geht das noch mit dem Metallgriff, allerdings sieht man den Unterschied zu den anderen Holzgriffen deutlich.
    Für normalgroße Hände dürfte das wohl schon nicht mehr gehen
    Geändert von Mephisto_2015 (23.11.15 um 21:16 Uhr)

  6. #5
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    AW: rudimentärer Start

    Mit Klingen von Authentic Blades habe ich mir auch schon Messer gebastelt. Allerdings habe ich die Form ziemlich verändert und meine Klingen hatten nicht so einen seltsam aufgerollten Griff. Die langen dünnen sind außerdem ziemlich laberig, die kleine Form geht so. Man muss auch schaun, ob sie überhaupt wärmebehandelt sind. Einige Klingen konnte ich nämlich plastisch krumm biegen, wie ein Stück Dosenblech. Der Erl ist ziemlich kurz. Deshalb hab ich von der Klingenlänge noch 1-2 cm weggenommen und den Kehl habe ich rechtwinkliger gemacht.

    Die einzige Möglichkeit einen Holzgriff dran zu bauen ist, den Griff teilweise als Zwinge zu verwenden. Ist die Zwinge zu lang hast du keinen Holzgriff ist sie zu kurz hält der Griff nicht. Ich hätte ein Messer mit Holzgriff genommen.

  7. #6
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    AW: rudimentärer Start

    wenn du es nicht in der küche sondern draussen nutzen willst,verlängere den griff-wie beschrieben -mit holz und mach eine lederwicklung.lg gerd

  8. #7
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    AW: rudimentärer Start

    Servus,

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Die langen dünnen sind außerdem ziemlich laberig, die kleine Form geht so. Man muss auch schaun, ob sie überhaupt wärmebehandelt sind. Einige Klingen konnte ich nämlich plastisch krumm biegen, wie ein Stück Dosenblech.
    Die einzige Möglichkeit einen Holzgriff dran zu bauen ist, den Griff teilweise als Zwinge zu verwenden. Ist die Zwinge zu lang hast du keinen Holzgriff ist sie zu kurz hält der Griff nicht.
    ich bin für jeden freudenspendenden Umbau einer Klinge/eines Messers zu haben, egal wie aufwendig oder sinnfrei das Ergebnis wird/ist und möchte niemanden seinen Spaß madig machen, aber Klingen die Wabern wie dünnes Blech und keine Wärmebehandlung haben finde ich höchstens als "Bastelmaterial" zum Üben brauchbar, aber gut.

    Den aufgerollten Griff abzusägen, um dann in diesen "Blechkropf" ein Stück Holz als Griff reinzutreiben kann man schon machen. Um sich dann die Feinarbeit zu sparen und alles schön zu verschleifen/ölen und den "Blechkropf" bündig zu biegen kann man ein Panzertape drüberwickeln. Das ist gut wasserabweisend, griffig und nivelliert den Überstand vom Blech, wenn man sich das Ausnehmen vom Griffholz sparen will. Vielleicht findet sich noch wo ein alter Besen- oder Hammerstiel. Für ein rudimentäres Ausgangsmaterial um 12,- Euro sollte solch eine einfache Lösung gut passen, ohne jetzt groß den günstigen Handelspreis zu zerschiessen. Um Ästhetik geht es ja hier nicht und über die Funktion einer länger haltbaren Schneide, die über die Zubereitungszeit einer Mahlzeit hinausgeht, ohne vorhandene Wärmebehandlung mag ich nicht so recht glauben, aber wie heisst es so schön:

    Alles ist möglich!

    Ps: Suntravel hat ein feines Cleaver-Tuning von Authentic Blades gezeigt.

    Gruß, güNef

  9. #8
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    AW: rudimentärer Start

    Also bei dem Cleaver kann ich mich weder über die WB noch den Stahl beklagen, das hat sogar einen San Mai Aufbau und eine gute Standzeit.

    Wie das bei dem Modell hier ist kann ich nicht beurteilen, würde das aber erst mal schärfen und benutzen. Wenn die WB auch ok ist
    und Du gut damit arbeiten kannst würde ich erst anfangen einen anderen Griff dran zu bauen.

    Dabei fallen mir hier 3 Möglichkeiten ein:

    Das gewickelte Rohr ein Stück kürzen und ein längeres Holz reinkleben

    oder

    das Rohr längs abschneiden und zu einem Steckerl plattklopfen und einen Griff draufstecken.

    oder

    auch längs was abscheiden und zu einem Flacherl formen und dann Griffschalen draufkleben und nieten.

    Gruß

    Uwe

  10. #9
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    AW: rudimentärer Start

    Bei Authetic Blades ist fast jedes Messer anders. So gut wie der Cleaver von Suntravel sind die Gemüsemesser nicht. Wobei das kleine Gemüsemesser bei mir besser ist als das große. Wir haben hier Rückenstärken von 1mm. Gehärtet ist ein Bereich von 6mm an der Schneide. (Wenn der weggeschliffen ist, kann man das Messer wegschmeißen) Diesen gehärteten Bereich sieht man und spürt man beim Schleifen. Bei der Dicke ist auch nichts mehr mit San Mai. Die Klinge des großen Gemüsemessers ist das einzige Messer, dass ich praktisch bloß mit dem Stahl zum rasieren bekomme mit nem Stein geht das nicht. "Klingt komisch, ist aber so." Es ist aber nicht so, dass man damit nicht arbeiten könnte.

    Mit dem eingerollten Griff kann man zwar was basteln, aber dass es ästhetisch befriedigend wird, bezweifle ich.

  11. #10
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    AW: rudimentärer Start

    Klingt jetzt böse, aber ich würde das Ding entweder als Fehlkauf abstempeln oder als Brief/Paketöffner so wie es ist zweckentfremden....liegt aber auch daran, daß ich von dem Messer selber nix halte (hatte die Tage u.a. 2 Authentic Blade Messer zum Testen hier und würde die weder einem Güde, noch einem der hier im Forum gerne empfohlenen <100€ Budgetjapaner den Vorzug geben...)

    Es spricht aus meiner Sicht eigentlich nichts dagegen, beim ersten Bastelprojekt mit günstigen Materialien zu arbeiten. Beim Griffmaterial ist es wahrscheinlich sogar mehr als sinnvoll, solange man nicht gelernter Schreiner ist oder ein extremes handwerkliches Talent hat. Denn irgendwas geht gerne mal schief und etwas günstiges wie Verschnittholz vom Schreiner um die Ecke, das man für ne Spende in die Kaffekasse bekommen hat, kostet eben deutlich weniger, als ein schönes Stück Wüsteneisenholz aus dem Internet...

    Nur bei dem Messer hast du meiner Meinung nach am falschen Ende gespart, da der "Roll-Erl/Griff" eben nur mit viel Mühe weiterzubearbeiten ist, bzw. dir auch keinen praktischen Erfahrungs-Mehrwert groß für zukünftige Projekte auf Basis teurer Messer(-Rohlinge) liefern dürfte.

    Wenn ich so ein Projekt machen würde und es dabei nicht darum gehen würde, einem hochwertigen Messer einen schöneren Griff zu spendieren, wäre mein Startpunkt wohl eher ein Klingenrohling mit Steckerl oder eventuell noch Vollerl. Die bekommt man auch für halbwegs kleines Geld: https://www.dictum.com/de/messer/kli...lingenrohlinge

  12. #11
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    AW: rudimentärer Start

    nach einer längeren "Pause" melde ich mich zurück.
    "Pause" deswegen, weil sich bisher nichts getan hat, was u.a. auch den Umständen geschuldet ist.

    Inzw. beziehe ich eine eigene Wohnung, allerdings beschränken sich meine Heimwerker-Möglichkeiten auf ein Minimum.
    Soll heißen:
    Das Haus ist 1905 erbaut.
    Im Keller kann man nicht arbeiten, alles ist modrig und feucht. Mein Abteil wurde als Kohlelager genutzt, der Boden ist außerdem nicht eben...
    Im Dachstuhl habe ich ebenfalls noch die Möglichkeit zu arbeiten. Allerding ist wie im Keller auch hier kein Strom verlegt, außer Beleuchtung, die nicht leuchtet
    Fazit:
    Keller kein Strom + unwirtlich
    Dachstuhl kein Strom

    bleibt mir also nur noch das Wohnzimmer, da ich kein weiteres Zimmer zur Verfügung habe ^^
    jeder fängt mal klein an... und da ich gerade erst ein Jahr im Berufsleben tätig bin (Büro) und bereits jetzt merke, dass mir das handwerklich fehlt, bin ich momentan dabei mir Ausrüstung zuzulegen.

    Heißt im Prinzip alles von Grund auf.
    Schraubstock, Feilen, Feilenhefte, Bügelsäge, Schleifpapier (bis hierhin hab ich schon mal alles ), (Werkbank), Schraubzwingen, etc.
    Die Arbeit schreitet nun also doch voran.

    Griffmaterial habe ich mir ebenfalls schon besorgt.
    Einerseits zum Basteln vom Elternhaus etwas Hartholz entwendet, da der Kamin in dieser Jahreszeit hoffentlich nicht mehr allzu oft benötigt wird.
    Und sollten die ersten Versuche erfolgreich sein und ich aus meinen Fehlern (die 100%ig auftreten werden) gelernt haben, dann habe ich auch schon voller Vorfreude mir einige Blöcke Griffholz geholt, darunter Räuchereiche, Amaranth, Zebrano, Nussbaum.
    Geändert von Mephisto_2015 (20.03.17 um 18:10 Uhr)

  13. #12
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    AW: rudimentärer Start

    Servus,

    okay, du bleibst auf Kurs, auch wenn die Jahre ins Land ziehen! Gehts immer noch um das Messer aus dem Startbeitrag?

    Gruß, güNef

  14. #13
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    AW: rudimentärer Start


    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Die langen dünnen sind außerdem ziemlich laberig, die kleine Form geht so. Man muss auch schaun, ob sie überhaupt wärmebehandelt sind. Einige Klingen konnte ich nämlich plastisch krumm biegen, wie ein Stück Dosenblech. Der Erl ist ziemlich kurz.
    Ich hätte ein Messer mit Holzgriff genommen.
    Ich habe mir damals die drei Messer gekauft.
    a) mit originalem Holzgriff
    wurde an Freundin weitergereicht, da ich ja b) hatte
    b) mit "überarbeitetem" Holzgriff
    Griff wurde entfernt... schon traurig was man hier für über 100% Mehrpreis bekommt - nicht viel.
    c) ohne Holzgriff

    Zur Wärmebehandlung kann ich leider nichts sagen :/
    Aber du hast absolut Recht, die Klingen sind alle sehr Dünn ~0,9 mm und leicht biegbar.
    Deshalb ist mein Plan wie folgt:
    Messer b) wurde bereits vom Griff befreit.
    Die Klingen von b) und c) werden schlicht weg als Spender genutzt.
    Dadurch, dass die Klingen so dünn und biegbar sind, will ich aus den Klingen kleine Küchenmesser - ähnlich Officemesser - machen.
    Wärmebehandlung muss ich mir noch überlegen.
    ggf. einfach in den Holzkohlegrill und testen was rauskommt - kaputt machen kann man hier ja nicht viel

    Zitat Zitat von güNef Beitrag anzeigen
    Servus,

    ich bin für jeden freudenspendenden Umbau einer Klinge/eines Messers zu haben, egal wie aufwendig oder sinnfrei das Ergebnis wird/ist und möchte niemanden seinen Spaß madig machen, aber Klingen die Wabern wie dünnes Blech und keine Wärmebehandlung haben finde ich höchstens als "Bastelmaterial" zum Üben brauchbar, aber gut.
    Für ein rudimentäres Ausgangsmaterial um 12,- Euro sollte solch eine einfache Lösung gut passen, ohne jetzt groß den günstigen Handelspreis zu zerschiessen. Um Ästhetik geht es ja hier nicht und über die Funktion einer länger haltbaren Schneide, die über die Zubereitungszeit einer Mahlzeit hinausgeht, ohne vorhandene Wärmebehandlung mag ich nicht so recht glauben
    Gruß, güNef
    Zitat Zitat von suntravel Beitrag anzeigen
    Also bei dem Cleaver kann ich mich weder über die WB noch den Stahl beklagen, das hat sogar einen San Mai Aufbau und eine gute Standzeit.

    Wie das bei dem Modell hier ist kann ich nicht beurteilen, würde das aber erst mal schärfen und benutzen. Wenn die WB auch ok ist
    und Du gut damit arbeiten kannst würde ich erst anfangen einen anderen Griff dran zu bauen.
    Gruß
    Uwe
    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Bei Authetic Blades ist fast jedes Messer anders. So gut wie der Cleaver von Suntravel sind die Gemüsemesser nicht. Wobei das kleine Gemüsemesser bei mir besser ist als das große. Wir haben hier Rückenstärken von 1mm. Gehärtet ist ein Bereich von 6mm an der Schneide. (Wenn der weggeschliffen ist, kann man das Messer wegschmeißen) Diesen gehärteten Bereich sieht man und spürt man beim Schleifen. Bei der Dicke ist auch nichts mehr mit San Mai. Die Klinge des großen Gemüsemessers ist das einzige Messer, dass ich praktisch bloß mit dem Stahl zum rasieren bekomme mit nem Stein geht das nicht. "Klingt komisch, ist aber so." Es ist aber nicht so, dass man damit nicht arbeiten könnte.
    Zitat Zitat von Karnstein Beitrag anzeigen
    Es spricht aus meiner Sicht eigentlich nichts dagegen, beim ersten Bastelprojekt mit günstigen Materialien zu arbeiten. Beim Griffmaterial ist es wahrscheinlich sogar mehr als sinnvoll, solange man nicht gelernter Schreiner ist oder ein extremes handwerkliches Talent hat. Denn irgendwas geht gerne mal schief und etwas günstiges wie Verschnittholz vom Schreiner um die Ecke, das man für ne Spende in die Kaffekasse bekommen hat, kostet eben deutlich weniger, als ein schönes Stück Wüsteneisenholz aus dem Internet...

    Nur bei dem Messer hast du meiner Meinung nach am falschen Ende gespart, da der "Roll-Erl/Griff" eben nur mit viel Mühe weiterzubearbeiten ist, bzw. dir auch keinen praktischen Erfahrungs-Mehrwert groß für zukünftige Projekte auf Basis teurer Messer(-Rohlinge) liefern dürfte.

    Ich habe euch nochmal zitiert, dass ihr seht, dass eure Anmerkungen nicht umsonst waren =)
    Wie oben beschrieben wird weiter gearbeitet.
    Die 3 hier erwähnten Messer hake ich in der Tat als "Fehlkauf" ab, nutze aber die Möglichkeit um meinen Einstieg zu probieren und etwas zu werkeln und zu testen =)

    Die Folgeprojekte sollen dann natürlich etwas professionellen angegangen werden, dazu eben auch die das bereits vorhandene Griffholz.
    Ich bin momentan auf der Suche nach Stahlbezugsquellen - habe dazu auch schon vieles hier im Forum gelesen und z.T. auch schon Stahlhändler kontaktiert... gestaltet sich als Privatperson schwierig -.- v.a. wenn man so wie ich u.a. 1.2519 sucht. und dann auch noch in nicht üblichen Abmessungen
    Vielleicht ist es auch zu viel Ehrgeiz zu Beginn. Wer weiß, aber ich hab gerne ein größeres "Stahlblech" aus dem ich mir die Messerformen raussuchen kann und nicht umgekehrt, dass ich aufgrund der Standard "Stahlform" in der Klingenform limitiert bin.

    Mir ist bewusst, dass beispielsweise der 1.2519 nicht unbedingt der einsteigerfreundlichste Stahl ist oder meine Projektvorstellungen z.T. überambitioniert sind, ABER ich kenn mich und bei einer derartigen Arbeit ist mir Zeit egal. Wenn ich eine Woche brauch um den Griff zu formen, dann ist das so. wenn ich zwei Monate brauch um ein Messer zu fertigen, dann ist das für mich vollkommen i.O.
    Ich mach das ja aus Spaß und Leidenschaft

    PS:@güNef: da warst du schneller im Antworten als ich im tippen
    Geändert von Mephisto_2015 (20.03.17 um 18:15 Uhr) Grund: Bild

  15. #14
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    AW: rudimentärer Start

    Warum hast du denn nicht b) mit dem neuen Griff verschenkt? Der ist doch besser als der alte a). Stattdessen machst du den neuen Griff ab und lässt den schäbigen alten anderswo überleben.

    Da der Erl ziemlich kurz ist und außerdem der seltsame schräge Übergang zur Klinge eine gestalterische Katastrophe, habe ich dort etwas Material abgenommen, damit der Erl 1-2cm länger wird und Klinge und Erl wie bei den Japanern klar zu unterscheiden sind. Das geht dank des weichen Stahsl sehr gut. Bloß in Schneidennähe wird es hart. So würde ich das auch mit dem aufgerollten Griff machen. Etwas von der Schneide abknapsen und das meiste des Griffes einfach abschneiden. So umformen, dass es ein normaler Erl wird. Von der Wärmebehandlung würde ich die Finger lassen. Dass die Klingen flexibel sind ist klar. Hauptsache sie biegen sich wieder zurück und lassen sich nicht plastisch verformen wie ein Dosenblech. Schmiedeglut als Bezugsquelle kennst du wahrscheinlich.

    Noch was: Billige Sägeblätter sind der letze Schrott. Die von Sandvik sind gut. Auch ne gefräste Feile ist was feines. Sieht zwar sehr grob aus, aber weil die Hiebe gefräst sind, ist die Oberfläche um Klassen besser als mit Kreuzhieb. Außerdem kann man auch Holz damit bearbeiten und auch da werden die Oberflächen wie gehobelt. Sind aber etwas teurer und härter als ne normale grobe Werkstattfeilen.
    Geändert von tiffel (22.03.17 um 17:35 Uhr)

  16. #15
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    AW: rudimentärer Start

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    Vielen Dank tiffel für die Anregungen.

    Das große, also c), ist in der Größenordnung einfach nicht zu gebrauchen, da es deutlich biegsamer ist als die kleineren.
    Es ist absolut 0 "Sicherheit" bei der Nutzung gegeben.
    Deswegen wird daraus wohl ein Ausbeinmesser, sofern die griffnahe gebogene Schneide gelingt.

    Du hast natürlich auch recht, dass ich das originale verschenkt und das "getunte" behalten habe. Aber wie gesagt, das "Tuning" ist meiner Meinung nach kein wirklicher Mehrwert.
    Die Pins sind aus Holz und das Griffholz selbst ist sehr weich.

    Außerdem ist das "getunte" also b) leicht verzogen.
    da muss ich noch schauen, wie sich das möglichst gut in die neue Form(en) umsetzen lässt.

    Eigentlich wollte ich ein Buckels & Officemesser machen,
    habe mich jetzt aber dafür entschieden eines der Fehrekampf Buckels zu kaufen - allein aus Anerkennung und Respekt, deswegen nun das Ausbeinmesser.

    (gebrauchte) Sägeblätter hatte ich mir auch schon überlegt, allerdings bin ich davon inzw. wieder abgekommen, weil es schon schwer wird den Stahl festzustellen.
    Wie schon so oft erwähnt, Stahl ist nicht so teuer um an dem ausschlaggebenden Element eines Messer zu sparen.

    Feilen habe ich mir vor kurzem gebraucht zugelegt und denke damit fahre ich fürs erste ganz gut.
    siehe hier

    Ich hatte auch nach gehauenen Feilen geschaut, sind aber gebraucht nicht unbedingt leicht zu finden.
    Glücklicherweise sind auch 3 Einhieb-Feilen dabei, allerdings alle mit der selben Hiebzahl meines Erachtens nach.

    Das Projekt kommt also gemächlich ins Rollen. Werde mir außerdem etwas Modelliermasse zulegen um versch. Griffformen zu testen.
    Ich suche noch einen angemessenen Schraubstock; muss aber immer an meine Einschränkung denken, dass ich bisher nur im Wohnzimmer arbeiten kann

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