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Thema: Jubei - Diskussion

  1. #1
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    Jubei - Diskussion

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    Ich freue mich auf eure Kommentare, Anregungen und Kritik zu meinem "Nippon-Schnibbler".
    http://www.messerforum.net/showthrea...033#post992033
    Geändert von Jubei (14.02.15 um 13:38 Uhr)

  2. # Anzeige
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  3. #2
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hi Timo,

    sieht interessant aus, dein Entwurf! Auch die Materialwahl finde ich gut, ich bin besonders auf das Holz gespannt!

    Viel Erfolg und gutes Gelingen,

    Marius
    Geändert von Mariu.S. (14.02.15 um 17:27 Uhr) Grund: scheiße, "o" vergessen :D

  4. #3
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    AW: Jubei - Diskussion

    Moin,

    gefällt mir sehr gut der Entwurf, geschickt auch die Klinge so nach oben zu ziehen, dann bleibt bei 40mm genug Platz unter dem Griff.

    Ich bin gespannt und wünsche Dir viel Erfolg.

    Gruß

    Uwe

  5. #4
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo Timo,

    Sieht schon mal seeehr gut aus dein Entwurf

    Der Griff scheint mir mit 114 mm allerdings etwas kurz, wenn du dich an die "klassischen" Geometrien anlehnen willst - im Unterforum der Küchenmesseries kannst du recht schnell einen aktuellen Überblick verschaffen.

    Die Japaner liegen meistens jenseits de 130 mm ...

    Viel Erfolg und gutes Gelingen!

    Beste Grüße

    Virgil
    "c'est con, mais c'est comme ça!" - la règle des 5 C

  6. #5
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    AW: Jubei - Diskussion

    Vielen Dank für das Feedback. Es freut mich sehr, dass der Entwurf tatsächlich die ein oder andre positive Reaktion hervorrufen konnte.

    Virgil4, danke für den Hinweis. Der Griff ist in der Tat etwas kurz geraten. Ich noch mal nachgebessert und die Grifflänge auf 130mm abgeändert. Gleichzeitig ist noch ein Millimeter Fingerfreiheit rausgesprungen. Im WIP gibts ein neues Bild. Mehr ist bei dem 40mm Rohling aber leider nicht mehr drin.
    Ich führe meine Messer in der Küche meist im "Kneifgriff", da ist die Länge des Griffs nicht so lebenswichtig. Vorsichtshalber werde ich beim Anfertigen des Griffs aber sogar noch etwas mehr Material stehen lassen. Dann wird einfach so lange gekürzt bis es "passt"...

  7. #6
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    AW: Jubei - Diskussion

    Die Veränderung macht die ganze Sache gleich ein wenig flotter.

    Gruß Martin

  8. #7
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hey,
    wie lässt sich der Stahl verarbeiten? Damit meine ich, dass Bleche ja nachgeben und man mit einer Feile Mühe hat abzutragen, weil es sich herumbiegt. Ich weiß 2mm ist nicht unglaublich dünn, würde mich aber sehr interessieren.
    Deinen Entwurf fand ich schon sehr elegant, aber das Messer sieht jetzt noch viel besser aus! Echt schon super gearbeitet, ich ziehe meinen Hut.
    Gruß Bizulas

  9. #8
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo Bizulas, danke für die netten Worte. Zum "Hut ziehen" ist es aber meiner Meinung nach noch viel zu früh. Interessant wirds erst, wenn das Messer aus dem Ofen kommt und die Primärfase dran ist. Den Griffabschluss sauber anzupassen wird auch noch eine heftige Herausforderung...

    Der Stahl lässt sich für meinen Geschmack gut verarbeiten, er wurde weichgeglüht angeliefert und leistet deswegen weder beim Sägen noch beim Feilen übermäßig viel Gegenwehr. Ich verarbeite in meinem Kellerchen aber so wie so nur niedrig legierte Kohlenstoffstähle, die sind allesamt eher gutmütig beim Zerspanen.
    Der Stahl hat nach genauerem Messen etwas über 2,2mm Stärke, das ist schon genug um mit der Handbügelsäge und normalen Feilen drauf rumzurutschen. Natürlich "federt" auch das 2,2er Blech beim beim Sägen und Feilen, ich habe mir deshalb mit einigen Schraubzwingen und Holz zum Stützen geholfen. Aufpassen muss man natürlich trotzdem damit man nicht beim zu beherzten Arbeiten den Stahl verbiegt.

    Bei noch dünneren Blechen wird das Bearbeiten mit hangeführten Werkzeugen eher zum Problem, da verhaken sich dann die Zähne der Werkzeuge aufgrund der geringen Materialstärke. Vor Kurzem habe ich mich mit leicht gehärtetem 1mm Blech herumgeschlagen, da musste ich wohl oder übel mit der Flex ran weil Sägen und Feilen gar nicht ging.

  10. #9
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    AW: Jubei - Diskussion

    Ich finds einfach ziemlich beeindruckend, dass Du mit Handwerkzeugen so gute Ergebnisse hast, deswegen super Arbeit! Die Form des Messer sieht einfach total ästethisch und elegant aus. Was für einen Bandschleifer hast Du?
    Gruß Bizulas

  11. #10
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    AW: Jubei - Diskussion

    Also, das hilft jetzt vielleicht nicht viel, aber ich bin mal TOTAL BEEINDRUCKT! Der Griffabschluss mit dem Damastrest wird natürlich das "I-Tüpfelchen" und verspricht Großes!


  12. #11
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo,
    da hoffe ich mal, dass das Endergebnis den hohen Erwartungen gerecht wird.
    Morgen oder Sonntag geht die Arbeit weiter. Gerade bin ich mir sehr unsicher, ob ich den Klingenrohling direkt ohne Vorsschliff in den Härteofen werfe oder ob ich zunächst eine grobe Schneidfase anbringe.
    Vorteil vom Härten ohne Vorsschliff wäre, dass der Rohling die Sache wohl ohne Verzug überstehen wird.
    Nachteil wäre natürlich die danach viel anstrengedere Schleifarbeit, ber der ich auch noch höllisch auf die Temperaturen achten muss.
    Was meint ihr dazu?

    Zu meinen Werkzeugen:
    Ich betreibe das Hobby jetzt seit knapp anderhalb Jahren, habe bisher aber noch nicht mal eine Handvoll Messer gebastelt und auch noch nicht sonderlich viel in Werkzeug investiert. Die meisten mittelmäßig ausgestatteten Heimwerker haben wahrscheinlich hochwertigeres Werkzeug als ich...

    Mein erstes Messer habe ich komplett mit Handbügelsäge, Baumarktfeilen und Schmirgelpapier angefertigt, das einzige Elektrowerkzeug war damals eine alte Handbohrmaschine. Damit habe ich mir selbst bewiesen, dass es (etwas Geduld vorausgesetzt) mit einfachster Werkstattausrüstung möglich ist, ein Messer zu bauen.
    Nach dem ersten Messer war klar, dass mich das Hobby längerfristig begleiten wird. Deshalb habe ich über die Kleinanzeigen zunächst eine klapprige Standbohrmaschine angeschafft (0,37kW JET Baumarkt"qualität", aber besser als freihand gebohrt) und mir einen Metabo BS175 Bandschleifer gegönnt.
    Zufällig bin ich dann auch noch über einen extrem günstigen Härteofen gestolpert, da konnte ich nicht nein sagen.

    Richtige Messermacher werden zu dem Bandschleifer zu Recht nur die Augen verdrehen. Dem Gerät fehlt es an Bums, die kurzen Bänder verschleißen recht schnell und einen Schleiftisch muss man sich auch noch selbst dranbasteln. Um ins Hobby Messermachen reinzuschnuppern ist das Gerät aber meiner Meinung nach nicht schlecht, letztendlich lässt es sich ja auch für alle möglichen anderen Heimwerkerarbeiten missbrauchen.
    Natürlich beneide ich die Kollegen, die das nötige Know-How, die Beziehungen oder den Maschinenpark haben, um sich einen starken Bandschleifer zum Messermachen selbst zu bauen. Die auf unser Hobby zugeschnittenen kommerziellen Lösungen sehen auch allesamt verlockend aus, der Kauf eines solchen Geräts übersteigt aber mein Jahresbudget. Deshalb bleibt es auch noch für eine Weile bei dem Rumgemurkse mit dem Baumarktwerkzeug...

  13. #12
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hi,

    das schaut doch schon sehr gut aus, schön sauber arbeitest Du.

    Immerhin ist Dein Bandschleifer viel größer als meiner, ich hab nur einen Handbandschleifer mit 30x533er Bändern...

    Geht aber auch wenn gute Bänder drauf sind, wie die 3M Cubitron2, gibt es ja vielleicht auch in Deiner Größe.

    Um dünne bereits gehärtete Klingen zu schleifen finde ich eine Drehzahlregelung wichtiger als viel Leistung.

    Gruß

    Uwe

  14. #13
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hi,

    Ich bin auch noch ziemlicher Amateur, aber schon etwas länger dabei. Da ich noch andere zeitintensive Hobbies/Lebensaufgaben habe und noch nicht arbeite, habe ich mir fast alles selbst gebaut.

    Angefangen habe ich mit einem Bandschleifer aus dem Baumarkt, irgendwann habe ich mir dann meinen ersten Bandschleifer selber gebaut für 50x2000er Bänder - das ist, nach den guten Bändern die ich gekauft habe, die beste Sache, die ich bisher für diese Hobby gemacht habe! So ein Bandschleifer lässt sich erstaunlich einfach bauen, ich habe für alles zusammen etwa 150€ bezahlt - allerdings habe ich mit einfachsten Mitteln und einem gebrauchten Motor 1,1kW gearbeitet.

    Dieser Bandschleifer hat mir lange gedient, aber mittlerweile habe ich ihn durch eine verbesserte Version ersetzt mit 1,5kW Drehstrommotor, verschiedenen Aufsätzen (Radienschleifvorrichtung, Flachschleifvorrichtung wahlweise mit Tisch oder Führung und Ricassovorrichtung (noch im Bau...)) und die wichtigsten 2 Dinge: Ein Frequenzumrichter zur stufenlosen Geschwindigkeitsteuerung sowie eine Kühlmittelanlage (Wasserpumpe mit Gelenkschlauch). Damit kann ich mit neuen Bändern volle Geschwindigkeit fahren ohne einen Wärmeeintrag in die Klinge zu bekommen. Sehr angenehm wenn man Küchenmesser schleift.

    Dieses Jahr habe ich mir einen Härteofen mit Temperatursteuerung gebaut, der ist sehr angenehm und erleichtert mir die WB enorm! Ansonsten verwende ich eine Tischbohrmaschine aus dem Baumarkt und Handwerkzeuge.

    Hier ist meine Devise: Billig kauft zweimal (MINDESTENS!). Ernsthaft, es lohnt sich einfach nicht ein paar Cent sparen zu wollen nur um was "günstigeres" zu kaufen. Qualitätswerkzeug ist wirklich sein Geld wert, das gilt an oberster Stelle für Verschleißteile wie Schleifmittel (Hier kann ich VSM und Klingspor sehr gut empfehlen) und spanende Werkzeuge (Bohrer, Gewindeschneider,... Hier mMn auf HSS-Co Qualität achten, ein bisschen teurer, aber deutlich wertiger als normale HSS Bohrer).

    Ich zahle im Endeffekt beim Werkzeugfachhandel dasselbe für einen Bogen Qualitätsschleifleinen wie im Baumarkt - nur dass der Bogen aus dem WFH etwa die 5-fache Standzeit hat. Auch wenn man mit dem Bandschleifer arbeitet sind gute Bänder wichtig - mindestens VSM Keramikbänder. Die haben gute Standzeiten, hohen Abtrag und sind mit ca. 3,20€/St. (50x2000) recht erschwinglich. Ich habe mir sagen lassen, dass die Cubitron II von 3M noch besser sein sollen, kosten aber leider das 4-5fache. Das ist bei den Kleinmengen, die ich herstelle, leider nicht wirtschaftlich.

    Ich hoffe, dass dir das ein bisschen geholfen hat (vermutlich eher nicht ).

    Weiterhin gutes Gelingen, sieht bis hierhin echt gut aus

    Grüße,

    Marius

  15. #14
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    AW: Jubei - Diskussion

    Der Metabo BS ist für Hobbyanwendungen sicher ganz brauchbar. Hab selber den BS 200 mit FUund find den auch ganz toll.
    Nach dem Härten schleifen ist halt so eine Sache wenn man keine Drehzahlregelung hat, gefährlich wegen überhitzen, aber das hast Du ja schon bemerkt.
    Ansonsten bin ich sehr gespannt auf Dein Messer.

    Grüße,
    Günther

  16. #15
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    AW: Jubei - Diskussion

    Marius> Vielen Dank für die Empfehlungen zu den Schleifmitteln. Ich kann dir nur zustimmen, wer zu günstig kauft, kauft mehrmals.
    GEichi> der BS200 hat glaube ich ein paar Watt mehr und vor allem in der Drehstromvariante mehr Drehmoment als der BS175. Da reicht der Durchzug wahrscheinlich auch noch bei geringeren Drehzahlen, was gerade fürs Fertigschleifen sicherlich angenehm ist. Für den kleineren Nachfolger einen FU zu besorgen wäre für mich etwas zu viel des guten; in ein ideales Messermacherwerkzeug verwandelt sich der BS175 dadurch auch nicht...

    Ich sehe die ganze mehrmals-kaufen-Sache gar nicht so negativ. Der ein oder andere Fehlkauf beim Werkzeug gehört für mich zum Lernprozess und ist zumindest für mich schon aus finanzieller Sicht unvermeidlich. Auch ist meiner Meinung nach das Werkzeug in Baumarktqualtät nicht zwangsweise rausgeschmissenes Geld. Es erfüllt in der Regel seinen Zweck und ist besser als nichts, auch wenn die Standzeit und Wertigkeit natürlich nicht mit Industriequalität zu vergleichen sind. In der Rückschau ist es aber immer leicht zu sagen, es wäre besser gewesen, schon für die erste Grundausstattung an Werkzeug was anständiges zu kaufen. Als bei mir die ersten Anschaffungen anstanden saß der Geldbeutel aber leider nie locker genug um gleich die "Endlösung" zu kaufen.

    Ich habe innerhalb der anderthalb Jahre etwa 500€ in meine elektrischen Werkzeuge und deren Zubehör investiert und wahrscheinlich noch mal eine ähnliche Summe für Handwerkzeuge, Verbrauchsmaterial und anderes Klimbim rund ums Messermachen ausgegeben. Nach diesen Ausgaben bin ich mittlerweile immerhin so aufgestellt, dass ich daheim mehr oder weniger komfortabel Holz und Metall zu einem Messer verarbeiten kann und sogar das Härten selbst erledige. Dazu sei erwähnt, dass außer ein paar rostigen Schraubendrehern, Sägen und Handbohrmaschinen vorm Start meines Hobbys kein nennenswertes Werkzeug vorhanden war.

    Hätte ich mir die vielen kleinen Ausgaben gespart und zu einem späteren Zeitpunkt in "anständiges" Werkzeug investiert, hätte ich jetzt einen Satz gute Feilen, einen anständigen Schraubstock und vielleicht noch entweder eine gute Bohrmaschine oder einen besseren Bandschschleifer. Von einer vielseitigen Ausrüstung wäre ich dann aber immer noch Meilen entfernt...

    Glücklich können sich aus meiner Sicht die Kollegen schätzen, die durchs Elternhaus, Verwandte, Bekannte oder über den Arbeitgeber schon vor Start des Hobbys Zugriff auf eine Mindestausstattung an Werkzeug, Material und Maschinen haben. Es soll ja sogar Leute geben, die Zugang zu Schweißgeräten sowie Bohr-, Dreh- und Fräsmaschinen haben und sich auf diesen ihre eigenen Werkzeuge und Hilfsmittel fürs Messermachen anfertigen können. Dann ist es natürlich einfacher, nur hochwertige "Spezialwerkzeuge" zu kaufen und sich seine Messermacherwerkstatt ganz gezielt einzurichten.
    Alle anderen haben entweder das nötige Kleingeld um gleich Nägel mit Köpfen zu machen oder sie lernen's halt so wie ich auf die harte Tour...

    Aber wir schweifen ab. Zur Diskussion steht ja eigentlich mein Nippon-Schnibbler ...

  17. #16
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo Jubei,
    sehr schicker Entwurf. Schnörkellos mit einer feinen Form.

    Ich habe grade die WIP Bilder angeschaut. Beim Absatz für den Griffabschluß habe ich mir überlegt auf welche Stärke du den Erl gebracht hast?
    2,2 mm Ausgangsstärke ist ja jetzt nicht die Welt...

    Viele Grüße und weiterhin Frohes Schaffen
    Th.

  18. #17
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    AW: Jubei - Diskussion

    virus3> Danke Mit der Messerform versuche ich, die geringe Breite meines Ausgangsmaterials (40mm) bestmöglich auszunutzen, ohne dass die Form dabei gezwungen langestreckt wirkt.

    Der Erl ist am Absatz etwa 12mm hoch, läuft minimal nach hinten zu und ist aktuell, genau wie der Rest des Messers, noch in Original-Materialstärke 2,2mm. Beim Anfertigen der Platte für den Griffabschluss werde ich den Erl nach hinten vielleicht noch minimal ausdünnen. Das hilft dann aber allerhöchstens beim Einfädeln, bei der Passung der Platte werde ich dennoch sehr sauber arbeiten müssen.
    Als Brecheisen oder für heftige Outdoor-Anwendungen wäre der Erl vielleicht etwas unterdimensioniert. Für die Anwendung in der Küche sind die Abmaße allerdings meiner Meinung nach mehr als ausreichend.
    Geändert von Jubei (21.02.15 um 00:05 Uhr) Grund: Rechtschreibung...

  19. #18
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    AW: Jubei - Diskussion

    Moin Jubei,

    den Erl finde ich sicher ausreichend für ein dünnes Küchenmesser, ist bei japanischen Klingen auch nicht größer.

    Die 2mm Dicke passt aus meiner Sicht auch, wenn der Flachschliff hoch genug kommt und unter 0,3mm hinter der Wate hat kann es damit
    auch dicke Möhren ohne spalten schneiden.

    Ist auch immer Geschmackssache ob man ein super dünn ausgeschliffenes Messer das mit wenig Kraftaufwand schneidet,
    oder ein etwas robusteres bevorzugt.

    Ich würde eher zur Spitze hin die Klinge konisch dünner schleifen als gleich mit noch dünnerem Stahl beginnen, sieht
    für meinen Geschmack eleganter aus.

    Gruß

    Uwe

  20. #19
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo Timo,

    da kann ich mich Uwe nur anschließen - mit 2 mm Ausgangsstärke und 40 mm Klingenhöhe erreichst du, mit dem richtigen Schliff (< 0,25 mm hinter der Wate), eine sehr gute Klingengeometrie.

    Wird ein schöner Klassiker!

    Beste Grüße.

    Virgil
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  21. #20
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    AW: Jubei - Diskussion

    Sehr sauber vorgeschliffen

    Die Pommesgabeln sind aber auch klasse geworden.

    Gruß

    Uwe

  22. #21
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    AW: Jubei - Diskussion

    Servus,

    Zitat Zitat von suntravel Beitrag anzeigen
    Die 2mm Dicke passt aus meiner Sicht auch, wenn der Flachschliff hoch genug kommt und unter 0,3mm hinter der Wate hat kann es damit
    auch dicke Möhren ohne spalten schneiden.
    Ist auch immer Geschmackssache ob man ein super dünn ausgeschliffenes Messer das mit wenig Kraftaufwand schneidet,
    oder ein etwas robusteres bevorzugt.
    Ich würde eher zur Spitze hin die Klinge konisch dünner schleifen als gleich mit noch dünnerem Stahl beginnen, sieht
    für meinen Geschmack eleganter aus.
    "Zitat von Virgil4"

    da kann ich mich Uwe nur anschließen - mit 2 mm Ausgangsstärke und 40 mm Klingenhöhe erreichst du, mit dem richtigen Schliff (< 0,25 mm hinter der Wate), eine sehr gute Klingengeometrie.
    ich erlaube mir mal ein paar meiner Erfahrungen von Geometrieveränderungen und deren tatsächlicher Tauglichkeit am Brett zu nennen.

    Eine Klingenstärke von ca. 2mm entweder flach ausgeschliffen bis knapp unter 0,3mm hinter der Wate oder einem hoch angesetzten Anschliff, bringt eine sehr gute universell einsetzbare Geometrie mit geringen Risken einer umgelegten oder ausgebrochenen Schneide, auch bei forcierter Handhabung.

    Dies gilt haupsächlich für Messer dessen Besitzer noch unbekannt sind, also Leute die sich informiert haben und die ein alltagstaugliches und gut schneidendes Kochmesser kaufen wollen.

    Wenn das Messer für einen selbst gedacht ist, kann man schon die eigenen Vorlieben, vor allem was die Schnitttechnik und den Umgang mit dem Messer angeht, in die Klinge einfließen lassen. Hat jetzt mit Design und Aussehen nix oder nur wenig zu tun.

    Wer auf einem weichen Brett und immer im Zugschnitt schneidet und einen glasklaren und praktisch widerstandslosen Schnitt mag, kann und soll den Anschliff leicht ballig gegen Null über die ganze Schneide anlegen und dann eine Mikrofase zur Stabilisierung anschleifen. Das spezialisiert das Messer zwar, ist aber dann so gewollt und schneidet überzeugend überragend!

    Schneide ich gerne im Push-Cut oder Choppe ich schnell auf einem etwas härten Brett, dann halte ich die Schneide bei nicht zu fein ausgeschliffenen Dimensionen in der Mitte und im hinteren Drittel und dünne erst ab der Hälfte der Klinge sanft in Richtung Klingenspitze nagelgängig aus, um ein sehr schneidfreudiges vorderes Drittel zu bekommen, das durchaus ein Petty ersetzten kann und für feine Aufgaben gedacht ist. Ist natürlich auch eine Frage des gewählten Stahls und dem richtigen Verhältnis zwischen Schneidfähigkeit und Schneidkantenstabilität. Auch ein Wiegeschnitt, sofern er technisch korrekt und ohne übermäßige Querbelastung ausgeführt wird, ist mit einer so ausgeschliffenen Schneide möglich!

    Das dient jetzt nur als Beispiel oder Anregung, ich habe verschieden angeschliffene Messer zu Hause und deren Wirksamkeit/Brauchbarkeit mit unterschiedlichen Schnittechniken ausprobiert.

    Kein Licht ohne Schatten, sehr dünn ausgeschliffene erste Klingendrittel quittieren selbst ein leichtes Anstoßen an die Spülbeckenwand mit einer umgebogenen oder abgebrochenen Spitze!

    Mit stark nagelgängigen Schneiden gegen harte Bretter zu knallen ist natürlich auch Nonsens.

    So sollte im Vorfeld über den angedachten Einsatztzweck ein klares Bild herrschen, dann kann so ein Projekt, wenn der Glanz und Glamour vorbei ist, noch viel und lange Freude machen.

    Natürlich kann jeder der die Mittel und die Fähigkeiten mitbringt, das auch nachträglich machen, sofern die Basis dafür vorhanden ist.

    Nur mal so als Idee, wenn noch Platz ist zwischen all den anderen Kriterien und Aufgaben die zu erfüllen sind.

    Bei Kochmessern ist schneiden halt mehr Kriterium als bei einem schön gemachten Folder, möglicherweise!

    Gruß, güNef
    Geändert von güNef (23.02.15 um 05:11 Uhr)

  23. #22
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    AW: Jubei - Diskussion

    suntravel> Leider habe ich es beim Vorschliff versäumt, die Klinge zur Spitze hin auszudünnen. Ob mich noch der Ehrgeiz packt, da vor dem Härten noch mal Hand anzulegen wird sich zeigen. Der durchgehend starke Rücken sieht für meinen Geschmack gar nicht so übel aus, das Messer wirkt trotz der langen Klinge dadurch schön robust.
    Der Anschliff ist leider nur auf einer Seite wirklich vorzeigbar, bei der anderen Seite hatte ich zur Klingenspitze hin irgendwie nicht das richtige Händchen. Beim Versuch, das Ganze mit einem feineren Schleifband noch etwas zu kaschieren wurd's leider auch nicht besser. Aber das Leben geht weiter, die minimalen optischen Mängel der zweiten Seite werden nach dem Längs-Satinieren nicht mehr sichtbar sein, beim Benutzen des Messers fällt's so wie so nicht ins Gewicht.

    virgil4> Danke für die Rückmeldung. Ausgehend von den aktuell ca. 0,4mm Schneidenstärke muss nach dem Härten noch etwas Material runter, an einen Flachschliff bis ganz auf 0 traue ich mich aber nicht heran. Wahrscheinlich belasse ich's im oberen Bereich der Klinge beim aktuellen Profil und lege auf dem Wasserstein ab etwa 15mm Klingenhöhe einen leicht balligen Schliff an. Voraussichtlich werde ich nicht bis "nagelgängig" runterschleifen sondern noch etwas Fleisch stehen lassen und die Klinge in einem etwas stumpferen Winkel schärfen. Vorausgesetzt bei all der Planung ist natürlich, dass ich nach der Wärmebehandlung überhaupt noch ein Küchenmesser vor mir habe. Die Angst, am Schluss mit einer Banane mit Plissee-Schneide da zu stehen werde ich leider nicht los.

    güNef> Vielen Dank für die Anregungen. Das Messer baue ich nur für mich selbst und es wird als Ergänzung für die Arbeiten herangezogen, bei denen mein Funayuki etwas zu kurz oder zu filigran ist. Meine Fähigkeiten am Brett sind recht überschaubar, meine Schneidbretter zudem eher von der harten Sorte (Buche, Bambus). Einen "Laser" zu basteln macht also weniger Sinn, obwohl mich der Gedanke an ein Küchenskalpel schon reizt.
    Der Schneidenverlauf des Messers ist für den Wiegeschnitt eher nicht so optimal; lege ich an der Messerspitze eine Tangente an bleiben unter der hinteren Schneidkante lediglich knappe 3cm Luft. Wahrscheinlich wird sich das Messer bei der Anwendung also immer wieder bei kräftigen Brettkontakten im Druckschnitt behaupten müssen. Am sinnvollsten wird für mich deshalb wohl eine Geometrie sein, die man vielleicht als schneidfreudiges Hackmesser durchgehen lassen könnte...

  24. #23
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo Jubei,
    Deine Klinge sieht nach dem Härten doch sehr gut aus. Auf mich wirkt sie jedenfalls gerade. Außerdem finde ich es wirklich beeindruckend, was Du noch so nebenher produzierst . Besonders den kleinen Frictionfolder finde ich klasse.

    Viele Grüße,
    corax

  25. #24
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo corax, danke für die netten Worte.
    Die Klinge ist zum Glück keine Banane gewordern, gerade ist aber auch anders. Auf einer Glasplatte aufgelegt und am Erl fixiert hängt die Spitze 2-3mm in der Luft. Andersherum aufgelegt hat die Klinge dementsprechend einen leichten Bauch. Für die Profis hier im Forum wäre so ein Verzug vielleicht schon nicht mehr akzeptabel. Ich kann mit dem Ergebins aber gut leben und behaupte einfach mal frech, dass die minimale Biegung "normalen" Menschen wohlmöglich gar nicht auffallen würde.

    Von "nebenher" produziert kann bei den zwei Ofenfüller-Projekten nicht ganz die Rede sein. Für den Folder gingen vergangene Woche schon einige Stunden drauf, das Outdoor-Messer hat mich bisher auch gut 4 Stunden gekostet. Beide Projekte sind ja noch nicht abgeschlossen; mal so aus dem Ärmel schütteln ist bei mir leider nicht...

    So langsam sollte ich mich mal wieder damit beschäftigen, ein Projekt abzuschließen statt neue anzufangen.

  26. #25
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    AW: Jubei - Diskussion

    Moin Jubei,

    da bist Du ja schon weit gekommen. Sehr schön auch die beiden neuen Klingen.

    Sieht aus als wäre wenig Öl in der Wanne, hast Du das Küchenmesser flach eingetaucht?

    Gruß

    Uwe

  27. #26
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    AW: Jubei - Diskussion

    Mann,

    das sieht bei dir aber easy aus, Ofen, Wanne mit Öl Hab jetzt schon gefühlt 100 utube-Vids geschaut und bin immer noch äußerst respektvoll ggü. der WB... na ja, nächste Woche ziehe ich es auch durch... Bin gespannt auf die weiteren "Produktphasen" - gefällt mir gut! Das Outdoormesser müsstest du DRINGEND auch noch featuren, also Wettbewerb hin oder her...

  28. #27
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    AW: Jubei - Diskussion

    Hallo Uwe, Danke fürs Feedback. Vor dem Härten habe ich mich echt am meisten gegruselt. Der Rest sollte jetzt wieder Spaß machen, auch wenn das Anpassen der Griffabschlussplatte sicherlich ein Geduldsspiel wird. Im Vergleich zu deiner echten Zwinge mache ich's mir dabei aber trotzdem irgendwie einfach mit der draufgepappten Platte.
    Der Ölstand im Behälter trügt auf dem Bild wohl etwas, das Öl stand tatsächlich knappe 6cm hoch im Behälter. Die Klinge habe ich mit dem Rücken zuerst eingetaucht (eher mit der Klingenspitze zuerst, die von mir verwendete ausgelutschte Schmiedezange hat das Messer auf dem Weg vom Ofen ins Öl fast verloren).

    Hallo Aristides, das mit den Videos ist so eine Sache. Sicherlich schadet es nicht, sich vorm Basteln bei youtube zu informieren. Nur durch die Videos von Sugarcreek Forge habe ich mich zum Beispiel überhaupt mal ans Messermachen rangewagt. Bei der Wärmebehandlung benötigst du aber meiner Meinung Erfahrung und gleichzeitig ein Quäntchen Glück, da hilft dir das beste Video nicht. Ausgehend von den vielen Topics hier zum Thema Härten gibt's wie so oft mehrere Wege, die zum Erfolg führen.
    Bei mir hat wohl weniger die Erfahrung als das Glück eine Rolle gespielt und es hat sich ausgezahlt, dass ich beim ersten Klingenschliff etwas auf die Bremse getreten bin. Beim endgültigen Anschliff habe ich jetzt zwar einiges an Arbeit vor mir, aber dann können meine neuen Taideas mal zeigen, was sie so drauf haben.
    Ich bin mir unsicher, ob ich für das Outdoor-Messer noch ein neues Thema aufmachen sollte oder nicht. So außergewöhnlich und schön, dass ich es noch mal gesondert vorstellen muss, wird das Teil sicherlich nicht. Sollte ich während dem Küchenmesser-Wettbewerb noch gleichzeitig daran weiterbasteln werde ich aber sicherlich das ein oder andere Bild hier mit einstreuen.

  29. #28
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    AW: Jubei - Diskussion

    Ey Jubei mach nicht solche Bilder!!!
    Auf dem einen Bild wo die Klinge auf den geschnitten Papier liegt sieht es auf den schnellen Blick aus als ob die Klinge krass ausgebrochen ist.
    Ist nicht mein Messer aber trotzdem mein Herz ist mir kurz "in die Hose gerutscht"
    Man man man soviel aufregung am Sonntag Abend.

    Aber sieh gut aus weiter so.

  30. #29
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    AW: Jubei - Diskussion

    Moin Jubei,

    das mit dem fast fallenlassen hatte ich beim rausnehmen aus den Aluplatten, obwohl ich vorher jeden Handgriff wie beim Boxenstopp gut kalt eintrainiert hatte...

    Das Problem mit einzelnen hartnäckigen Kratzern hab ich auch immer.
    Da du ja auch schon scharf hast würde ich noch ein paar Möhren schneiden um zu sehen ob die Geometrie perfekt ist bevor die letzten Kratzer weg kommen.

    Bei dem abgebrochenen Bohrer hätte ich mit einem kleinern Bohrer von der anderen Seite gebohrt und dann einen dünnen Durchschlag genommen.
    Hast Du aber sauber hinbekommen den kleinen Schlitz.
    Wirst Du die Platte anlöten?

    Das mittlere Holz finde ich auch am schönsten, sieht richtig edel aus.

    Den Werdegang finde ich sehr gut dokumentiert.

    Gruß

    Uwe

  31. #30
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    AW: Jubei - Diskussion

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    Hallo Latte, war nicht meine Absicht, hier für Angst und Schrecken zu sorgen, aber vielen Dank für deine Anteilnahme. Glücklicherweise ist ja aber nichts ausgebrochen sondern das Messer hat sich beim Papiertest nur an mehreren Stellen in den Collegeblock gebissen.

    Hallo Uwe, das mittlere Holz (Veilchen) wirds werden. Bedingt durch die Abmaße des Klotzes wird der Griff dann zwar etwas kürzer als geplat, für meine Hände ist aber trotzdem locker ausreichend Platz. Auf die Idee, die Griffabschlussplatte zu verlöten bin ich bisher gar nicht gekommen, ich hätte alles einfach nur mit Epoxid verklebt. Vielen Dank für den guten Tip, das mit dem Löten werde ich versuchen. Vielen Dank auch für die netten Worte zu meiner Dokumentation; im Vergleich zu deiner Fotodoku ist allerdings offensichtlich noch meilenweit Luft nach oben. Wenn das mit dem Messermachen irgendwann mal als Herausforderung nicht mehr reicht werde ich aber mich wohl oder übel mal mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen.

    Die Klinge könnte ich fürs Löten zwischen Aluplatten sichern und die Platte incl. Erl dann mit einem kleinen Lötbrenner erhitzen.
    Mir kommen dabei aber zwei Fragen, bei denen du mir vielleicht behilflich sein kannst:

    - welches Lot sollte ich verwenden? Ich habe nur normales Lötzinn (mit eingelegtem Flussmittel) aus dem Elektrobereich, wäre das deiner Meinung nach geeignet? Hast du ansonsten Empfehlungen incl. Bezugsquelle?
    - wird der (dann wohl schon geäzte) Damast das Löten ohne Verfärbung mitmachen?
    - die gesamte Klinge will ich vor dem Zusammenbau schwärzen, entweder mit Eisendreichlorid oder mit löslichem Kaffee. Verfärbt sich die Oberfläche des Messers am Übergang zwischen Erl und Klinge dann beim Löten?

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