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Thema: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

  1. #1
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    Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

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    Liebes Messerforum,

    ich war nun länger nicht mehr aktiv und melde mich mit einem kleinen Review zurück, über ein Messer das einige „Laser“-Liebhaber interessieren könnte!

    Es geht wie der Titel verrät um das ASAGAO Gyuto 21 cm PM Stahl.



    Eigentlich bin ich großer Fan von Carbonstahl Messern im traditionellen japanischen Design. Aber man sollte sich ja nicht völlig vor Neuem verschließen. Schießlich haben "Rostfreie" Messer schon auch ihre Daseinsberechtigung. Und dann dachte ich: Hey, wenn ich schon sowas ̶k̶̶e̶̶t̶̶z̶̶e̶̶r̶̶i̶̶s̶̶c̶̶h̶̶e̶̶s̶ ausprobier, warum dann nicht auchmal einen westlicher Griff? Und warum soll der denn dann nicht auch noch rot sein?!

    Aufmerksam wurde ich durch ein Video von Aaron Gibson auf YouTube indem es eigentlich um das Takamura R2 210 Gyuto geht.
    Allerdings habe ich mich bisher noch nicht dazu durchringen können ein Messer aus Japan oder den USA zu importieren und einen Händler in der EU für dieses Takamura Model war nicht zu finden.
    Freude kam auf, als ich dann auf das ASAGAO Gyuto bei einem deutschen Shop gestoßen bin, denn dieses soll mit oben genanntem baugleich sein und auch von Takamura hergestellt werden.
    Ob dem wirklich so ist und vorallem ob die Qualität in allen Details identisch ist vermag ich nicht zu beurteilen.


    Aber wie auch immer, los gehts mit dem Review:

    I. Zunächst die obligatorischen Eckdaten:

    Klingenform: Gyuto
    Griffart: westlich
    Stahl d. Schneidlage: PM:R2
    Härte: ca. 63 HCR
    Klingenlänge: 217 mm
    Länge d. Schneide: 212 mm
    Klingenstärke (max.): 1,5 mm (Messschieber analog o. Nonius)
    Klingenhöhe (max.): 45mm
    Gesamtlänge: 34 cm
    Gewicht: 149 Gramm
    Preis (Jan. 2015): 135 Euro

    Das Messer ist dreilagig aufgebaut, die Schneidlage aus rostresistentem PM Stahl mit der Bezeichnung R2 ist eingebettet in zwei Lagen von weicherem Edelstahl.




    Der Griff besteht aus rotem Sandel-Schichtholz.




    II.Geometrie

    Das Gute ist ein wahrer Schneidteufel! Die maximale Klingenstärke von nur 1,5mm lässt‘s erahnen, ja die Klinge fliegt durch Zwiebel, Möhre und andere Feinde!
    In Ermangelung eines digitalen Messschiebers oder zumindest einem mit Nonius werde ich so eine tolle Klingenstärkentabelle ala Gabriel nachreichen müssen. Wollte sowas sowieso kaufen, sobald ich weiß welchen...



    Die Klingenform erlaubt natürlich Zug- und Druckschnitt, aber auch Wiegeschnitt mit Rücksicht auf die filigrane Schneide ist möglich.
    Die Klinge ist im hinteren Bereich ausreichend flach um ordentlich zu Choppen - dafür sind Laser doch schließlich gedacht, nicht wahr?
    Griff und Klinge sind im Übrigen recht gleichmäßig ausbalanciert, der Schwerpunkt liegt etwa 1,5 cm vor dem Griff, also etwa dort wo man beim sog. "Pinchgrip" Daumen und Zeigefinger hat. Für mich persönlich hätte das Messer noch etwas Klingenlastiger sein können. Dies ist aber natürlich Geschmackssache und vom jeweiligen Schneidstil abhängig.

    III. Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist meiner Meinung nach ordentlich, auch im Verhältnis zum Preis von 135€ wohl als überdurchschnittlich gut zu beurteilen. Der absolute Oberhammer wie hier und dort zu hören oder zu lesen ist sie allerdings nicht.
    Es handelt sich um eine Fulltang Konstruktion, die Backen sind seitlich aufgesetzt. Das gefällt mir persönlich eher gut, denn das resultiert in einer ordentlichen und geraden Griff/Klingen-Ausrichtung. Anders als bei vielen 0815 VG10 Tapetenmessern mit angeschweißter Klinge...


    Einige Mini-Kratzer von der Spülmaschine! ...Just kidding!



    Die hintere Kante der Schneide (Ago) ist leicht abgerundet, vorallem auf der rechten Seite, dort wo beim Pinchgrip der Mittelfinger oft anliegt (jedenfalls bei mir). Auch der Klingenrücken ist anteilig abgerundert. Im Bereich etwa bis 1,5 cm vom Griff entfernt.



    IV. Standzeit

    Ich habe das Messer jetzt seit einer Woche als einziges Messer genutzt und auch jeden Tag für mehr oder weniger große Schneidaufgaben verwendet.
    Die Auslieferungsschärfe war übrigends überragend. Deutlich schärfer als ein Sirou Kamo mit Honba-zuke, was ich vor einigen jahren mal aus jugendlicher? Dummheit in dieser Ausführung gekauft habe
    Nun, Auslieferungsschärfe ist natürlich kein Kaufargument. Stumpf werden sie alle.. und scharf auch... trotzdem sollte es hier nicht unerwähnt bleiben.

    Also... Nach einer Woche Einsatz sah die Schneidfase deutlich mitgenommen aus. (nicht zwangsläufig fieser als eine Aogami Klinge nach gleicher Benutzung)
    Gut zu sehen an Lichtrefelktionen. Natürlich auch zu fühlen indem man die Schneide leicht über den Daumennagel zieht (besser ohne Druck, ne)




    Aber erstaunlich: Das Schneidgefühl war immernoch gut. Dachte zuerst das sei nur auf die Geometrie zurückzuführen, aber auch z.B. zähe Paprikahaut ließ sich noch hervorragend schneiden.
    Auch rutscht die Klinge nirgendwo ohne Biss vom Daumennagel. Unter dem Mikroskop mit 22,5 facher Vergrößerung werden chips und bends gut erkennbar. Das sieht jetzt krasser aus als es ist...



    Die trotzdem vorhandene Schärfe lässt sich meiner Meinung nach vermutlich dadurch erklären, dass viele Stellen zwischen den "Beschädigungen" stehenbleiben und immernoch für sehr bissige Schärfe sorgen. Das scheint vermehrt bei PM-Stählen in dieser Weise vorzukommen. Von Bark River Messern aus Elmax wird beispielsweise ähnliches berichtet. (Trotz chips scharf, was nicht heißen soll das Elmax sehr leicht zu Ausbrüchen neigt.)

    Wie auch immer, heute dachte ich, ich sollte dem Messerchen zumindest mal ein touch up geben und habe es zunächst mit eigentlich bewährter Puma Metallpolitur auf Leder versucht. Pustekuchen! Da tat sich nicht wirklich was. Hier zeigt sich dann doch das R2 irgendwie widerstandsfähiges Zeugs ist.
    Auch auf dem 3000er Chosera war der Abtrag wesentlich geringer/langsamer als gewohnt. Was allerdings bei diesem Klingenprofil nicht wirklich schlimm ist, denn da ist auch nicht viel zum abtragen.
    Nach funf Minuten auf dem 3000er war ein sauberer Schliff hergestellt. Ich habe dabei einen etwas flacheren Winkel gewählt und bin gespannt ob die Standzeit dadurch weiter gesteigert werden kann. Davon ist eigentlich auszugehen, denn die krasse Auslieferungsschärfe lässt sich fraglos auch auf einen sehr steilen Winkel zurückführen, was bekanntlich auch zu höherer Schneidenempfindlichkeit führt.
    Aber ich werde mich dahingehen nochmal melden und ein Update geben

    V. Fazit

    Zusammenfassend bin ich mit dem Messer sehr zufrieden.
    Das Schneidgefühl ist eine Öffenbarung, dafür sorgt die hervorragende Geometrie. Die Rostresistenz ist schon angenehm, vorallem wenn man ein aufwendiges Gericht kocht und man immer mal wieder zum Messer greifen muss und die jeweilige Pflege in der Zwischenzeit auf ein Minimum beschränken kann.
    Als Kritikpunkt fällt mir jetzt noch eine gewisse Angst ein, einen meiner Finger zu erstechen...so sehr habe ich mich in letzter Zeit an mein Nakiri gewöhnt^^

    Die Schnitthaltigkeit ist soweit ordentlich - was aber noch weiter verfolgt werden muss. Gegebenenfalls werde ich auch um für bessere Chopp-Resistenz zu sorgen eine einseitige Mikrofase anbringen.


    Ich hoffe ich konnte euch diese "rote Schneidsau" näher bringen und wünsche noch einen schönen Abend


    Vielleicht hätte ich auch einfach weniger von diesen merkwürdigen Speisepilzen schnibbeln sollen!
    Geändert von blub2 (19.01.15 um 01:38 Uhr)

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  3. #2
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Vielen Dank für das Review. Wieder dazu gelernt.

  4. #3
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Servus,

    also rein vom Aussehen her, ist bis auf das Logo und vielleicht ein etwas "gröber"geschliffener Klingenspiegel, kein Unterschied zum Takamura auszumachen. Das kann aber auch an den Bildern liegen.

    Schärfe, Geometrie und Schneidfähigkeit sind die hervorstechenden Eigenschaften an diesem Messer,gar keine Frage!

    Ich habe dabei einen etwas flacheren Winkel gewählt und bin gespannt ob die Standzeit dadurch weiter gesteigert werden kann. Davon ist eigentlich auszugehen, denn die krasse Auslieferungsschärfe lässt sich fraglos auch auf einen sehr steilen Winkel zurückführen, was bekanntlich auch zu höherer Schneidenempfindlichkeit führt.
    Das ist es, auf das ich wirklich gespannt bin, das herantasten an ein Ideal zwischen Schneidkantenstabilität, Standzeit und Schärfe.

    Die Schnitthaltigkeit ist soweit ordentlich - was aber noch weiter verfolgt werden muss. Gegebenenfalls werde ich auch um für bessere Chopp-Resistenz zu sorgen eine einseitige Mikrofase anbringen.
    Das hat bei einigen meinen extrem ausgedünnten Klingen eine spürbare Resistenz gegen Mikroausbrüche gebracht!

    Jetzt gibt es hier ja schon einige Asagao und zumindest drei Takamura Besitzer, ausgezeichnet! Bis Jahresmitte sollten alle wichtigen Informationen über Standzeit, Schneidkantenstabilität, etwaige Mikrofasen oder sonstige Überraschungen bekannt sein.

    Das es exzellent schneidet ist ja soweit klar!

    Ja, und vielen Dank für deinen tollen Bericht!

    Gruß, güNef

  5. #4
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    ich bin ja ungerne der Buhmann, aber hier kann ich meine Meinung nicht zurückhalten: die Ausbrüche an der Schneide sehen für mich echt übel aus!
    Das dieses "Sägeprofil" einen echt bissigen Eindruck beim Schneiden hervorruft ist klar, trotzdem ist die eigentliche Geometrie der Schneide ja fast komplett zerstört.
    Auch die hier ja jetzt hier getätigte Aussage, dass ein neuer Anschliff auf einem 3000er Stein herstellbar war rettet für mich nicht über die Ausbrüche der Schneide hinweg (zumal ein kurze Auffrischung mit Paste und Leder absolut wirkungslos ist und ein Wetzstahl bei PM Stahl vermutlich auch nutzlos sein wird).

    Gruß
    OLLI

  6. #5
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Zitat Zitat von olli4321 Beitrag anzeigen
    Das dieses "Sägeprofil" einen echt bissigen Eindruck beim Schneiden hervorruft ist klar, trotzdem ist die eigentliche Geometrie der Schneide ja fast komplett zerstört.
    Naja. Nach meiner Erfahrung sind reflektierende Stellen auf der Schneide nicht bissig und rutschen vom Daumennagel.
    Du musst beachten das die Klinge wirklich sehr fein ist und dementsprechend ist auch die Fase des Anschliffs sehr klein. Auf den Bildern erscheint es deshalb so, als wenn die Ausbrüche sehr groß wären. Mit bloßem Auge erkennt man zwar die Reflektionen, kann aber die Ausbrüche selbst nicht ausmachen.
    Diese Mikroskop-Bilder sehen immer sehr Krass aus. Wenn du entsprechend hoch auflöst sieht jede Rasierklinge aus wie eine Säge

    Vielleicht werde ich ein anderes Messer mit bekanntem Stahl und ähnlicher Geometrie hernehmen und beide immer parallel benutzen, um dann nochmal Vergleichsbilder hochzuladen.

    Edit:
    Ich habe das Messer schon rangenommen. Choppen ist kein Zugschnitt mit minimiertem Schneidbrettkontakt. Aber es macht unglaublich viel Spaß und ich bin davon überzeugt, das diese Klinge mit angepasstem Schliff und möglicherweise einer Mikrofase dem gut standhalten kann. Und in der vergangenen Woche vorallem auch am Wochenende habe ich echt viel geschnibbelt - das Ergebnis ist schon nicht schlecht, vllt kam das im Review etwas falsch rüber.
    Wie gesagt ich melde deswegen nochmal wenn mehr 'Längzeiterfahrung' da ist.
    Geändert von blub2 (16.01.15 um 23:57 Uhr)

  7. #6
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Zitat Zitat von blub2 Beitrag anzeigen
    Naja. Nach meiner Erfahrung sind reflektierende Stellen auf der Schneide nicht bissig und rutschen vom Daumennagel.
    Du musst beachten das die Klinge wirklich sehr fein ist und dementsprechend ist auch die Fase des Anschliffs sehr klein. Auf den Bildern erscheint es deshalb so, als wenn die Ausbrüche sehr groß wären. Mit bloßem Auge erkennt man zwar die Reflektionen, kann aber die Ausbrüche selbst nicht ausmachen.
    Diese Mikroskop-Bilder sehen immer sehr Krass aus. Wenn du entsprechend hoch auflöst sieht jede Rasierklinge aus wie eine Säge

    Vielleicht werde ich ein anderes Messer mit bekanntem Stahl und ähnlicher Geometrie hernehmen und beide immer Parallel benutzen um dann nochmal Vergleichsbilder hochzuladen.
    mmmh, ich habe mir gerade mein Yuki mal unter der (20X)Lupe angesehen. Das habe ich so wie ich es von Gabriel zurück bekommen habe benutzt und nicht nachgeschliffen (überwiegend Zugschnitt und reichlich choppen). Da sieht man keine Ausbrüche.
    Aber ich warte mal die Langzeiterfahrung und die Auswirkung einer Mikrofase ab. Vielleicht bringt das ja echt was.

    Gruß
    OLLI

  8. #7
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Schade dass es diese Reihe ASAGOA bzw. Takamura R2 nicht mit japanischem Griff gibt. Oder sollte ich etwas übersehen haben?
    Gerade die nachträglich aufgesetzten Backen böten die Produktion einer Steckangel Variante ohne große Workflow Änderungen an.

    Für mich wäre es dann einen Versuch mit dem Santoku Wert...

  9. #8
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Moin,

    danke für das Review! Sehr informativ

    Das mit den Ausbrüchen wirkt natürlich aufgrund der Vergrößerung schon etwas dramatisiert. Allerdings bin ich von Shirogami/Aogami und 1.3505 nach ausgiebiger Benutzung so etwas auch nicht gewohnt, auch nicht bei solchen Vergrößerungsgraden... Und ja, ich choppe auch viel, macht eben Spaß - da geb ich dir Recht

    Ich würde vermutlich eine Mikrofase anschleifen. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen

    Gruß, Gabriel

  10. #9
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Solche Ausbrüche hab ich nicht, aber ich Prügel das Messer auch nicht aufs Brett
    Meine Klinge ist noch perfekt.
    Zum Griff: den finde ich persönlich ganz gut, den japanischen Griff braucht es nicht unbedingt. Einfach mal ausprobieren.

  11. #10
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Servus,

    Zitat Zitat von blub2 Beitrag anzeigen
    Du musst beachten das die Klinge wirklich sehr fein ist und dementsprechend ist auch die Fase des Anschliffs sehr klein. Auf den Bildern erscheint es deshalb so, als wenn die Ausbrüche sehr groß wären. Mit bloßem Auge erkennt man zwar die Reflektionen, kann aber die Ausbrüche selbst nicht ausmachen.
    Diese Mikroskop-Bilder sehen immer sehr Krass aus.
    so ist es, alles eine Frage der Vergrößerung, dann sieht praktisch jede Schneide kaputt aus. Solange die Ausbrüche mit freiem Auge nicht klar erkennbar sind und die Schneide wie der Teufel schneidet, ist jede Kritik über den optischen Zustand der Fase theoretischer Natur!

    mmmh, ich habe mir gerade mein Yuki mal unter der (20X)Lupe angesehen.Da sieht man keine Ausbrüche.
    Ich denke das Yuki ist nicht ganz so fein ausgeschliffen wie das Asagao, als direkter Vergleich vielleicht nicht ganz passend!

    Bei meinem Takamura konnte ich noch keine Ausbrüche ausmachen, ich arbeite allerdings ausnahmslos mit Zug/Druckschnitt und das noch konzentriert und bedächtig, kein Choppen, kein Wiegen!

    Warten wir auf weitere Erfahrungen, die ausgebröselten Schneiden die in US-Foren vom Takamura mal gezeigt wurden, liegen schon lange zurück und können mit den Vergrößerungsaufnahmen nicht verglichen werden, die konnte man aus einem Meter Entfernung gut erkennen!

    "Zitat von Gabriel"
    Das mit den Ausbrüchen wirkt natürlich aufgrund der Vergrößerung schon etwas dramatisiert.
    Ich würde vermutlich eine Mikrofase anschleifen.
    Auf das wird es wohl hinauslaufen wenn die Schnitttechnik beibehalten wird!

    Wie gesagt ich melde deswegen nochmal wenn mehr 'Längzeiterfahrung' da ist.
    Bitte halte uns auf dem Laufenden!

    Aber ich warte mal die Langzeiterfahrung und die Auswirkung einer Mikrofase ab. Vielleicht bringt das ja echt was.
    Ja, warten, kochen und viel schneiden....

    Gruß güNef

  12. #11
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Hi zusammen.

    Ich hab mir das Asagao auch vor einer Weile geholt. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen ein Review zu verfassen.
    Meine Erfahrungen sind eigentlich genau die gleichen.
    Das Messer ist richtig krass, ich hab mich erschrocken als ich es direkt aus dem Karton gegen das Suisin IH getestet habe.
    Es ist verdammt dünn und kommt verflucht scharf daher Hinterlässt auf jeden Fall Eindruck.
    Meinen Messschieber hab ich irgendwo im Keller. Ich schau mal, dass ich die Daten nachliefere.

    Nach ein paar Tagen der Freude hab ich jedoch auch schon die einige Schäden an der Klinge feststellen müssen.
    Ich würde sagen, dass meine Klinge noch schlimmer aussah. Eher so wie in der Vergrößerung, nur sichtbar
    Nach einem neuen Schliff (ging übrigens Ruck-Zuck, der R2 PM-Stahl hat da keine Zicken gemacht) sah die Welt merklich anders aus:
    Chosera 400, 800, Green Brick 2000 und dann Microbevel auf dem Chosera 5000 bei einem Winkel von ca. 40°
    So läufts richtig stark. Ordentlich Biss und null Probleme mit mit der Schneide

    In meinen Augen ein wirkliches Schnäppchen, ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl beim Schneiden als auch beim Schleifen sollte aber vorhanden sein.
    Grüße

  13. #12
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Freude kam auf, als ich dann auf das ASAGAO Gyuto bei einem deutschen Shop gestoßen bin, denn dieses soll mit oben genanntem baugleich sein und auch von Takamura hergestellt werden.
    Ob dem wirklich so ist und vorallem ob die Qualität in allen Details identisch ist vermag ich nicht zu beurteilen.
    Hallo,
    auf der linken Klingenseite des Asagao ist doch das Takamura-Logo zu sehen. Hier ein Bild von meinem Takamura:

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	P1220588a.jpg 
Hits:	410 
Größe:	99,9 KB 
ID:	185434

    Die Ausbrüche an der Schneide sehen wirklich krass aus - erinnern mich ein wenig an mein Herder Brotmesser . Hoffentlich werde ich heute Nacht nicht davon träumen. Am besten hören wir auf Gabriel und legen Mikrofasen an. Ich wünsche euch und uns trotzdem auch weiter viel Spaß mit unseren Asagaos und Takamuras.
    Gruß
    Pflaster

  14. #13
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

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    --------------
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    Geändert von krassi (19.07.16 um 12:33 Uhr)

  15. #14
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Das HSPS Pro ist das Ur-Blazen von Takamura. (nicht zu verwechseln mit dem Blazen von RyuSen)
    Ist im Prinzip aufgebaut wie das R2, aber die äußeren Lagen sind härter u. "dicker".
    Und es wir halt, im Gegensatz zum R2, von Hand ausgeschmiedet u. hat ein anderes Finish, Längen etc.
    Im Prinzip die Gastro-Version des R2...

    Kaufen kann man es auch in D - Click.

  16. #15
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Aha! Danke für die Info.. "natürlich" kenn ich das ganze Sortiment vom Japanmessershop .. die Seite ist eigentlich auch immer auf im Hintergrund bei mir.. und ich hatte mich halt auch deswegen gefragt ob das ne andere Serie ist ...

    hmmm irgendwie juckts einen da schon mal so einen rotes Geschoss mal zu erstehen..

    LG Daniel

  17. #16
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Jupp, ist ein wenig verwirrend.^^
    Früher gab es das Blazen u. das R2 mit rotem Griff.
    Später gab es ein R2 mit rotem Griff u. eins mit schwarzem.
    Dann wurde aus dem Messer mit schwarzem Griff das R2 Pro.
    R2 u. R2 Pro fühlen sich natürlich komplett anders an, aber das "einfache" R2 ist nicht weniger performant.

    Ich würde gerne mal wissen wie sich die aktuellen Blazen von RyuSen im Vergleich zum R2 Pro schlagen.
    Sind ja erheblich billiger...
    Aber die Blazen von RyuSen sind halt irgendwie aus der Mode gekommen, wie viele Messer die früher gehyped wurden.
    Hatte vor kurzem ein polnisches Review gelesen, was halbwegs aktuell war.
    Der Typ hat sich bald überschlagen, wo es um die allgemeine Performance ging - mal unabhängig von der Geometrie.

  18. #17
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Servus,

    Zitat Zitat von Schubi7739 Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne mal wissen wie sich die aktuellen Blazen von RyuSen im Vergleich zum R2 Pro schlagen.
    Sind ja erheblich billiger...
    die aktuellen Blazen von RyuSen wiegen bei JCK als 210er Gyuto 195gr, das R2 Pro Takamura Blazen 178gr

    Da hält das Takamura/Asagao 210er mit 145gr dagegen

    Der Typ hat sich bald überschlagen, wo es um die allgemeine Performance ging - mal unabhängig von der Geometrie
    Die Geometrie scheint bei solcher Gewichtsdifferenz zum Takamura R2 nicht sonderlich berauschend zu sein! Warum sollte ich mich für das Blazen von RyuSen entscheiden? Kostet weit mehr als das Takamura Migaki R2!

    Als grober Anhaltspunkt, sag ich mal!

    Klientel sind da eventuell Profiköche, wo Dauerbelastbarkeit vor Schneidfreudigkeit zu reihen ist!

    Gruß, güNef

  19. #18
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Moin,

    nach allem was ich in US-Foren gelesen hab vom Ryusen Blazen ist es "das PM-Stahl Workhorse". Allerdings wird die Geometrie sehr oft als eher dick bezeichnet. Wäre demnach auch nicht unbedingt meine Wahl auch wenn ich ja eigentlich eine Schwäche für diese "Klassiker" an Messerreihen hab auch wenn sie nicht immer so toll sind wie ihr damaliger Hype vermuten lässt...

    Gruß, Gabriel

  20. #19
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    darf ich kurz fragen, wie die Balance von dem Messer ist?

    Also wo der Schwerpunkt liegt?

  21. #20
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Das Ding ist leicht klingenlastig ausbalanciert. Der Schwerpunkt liegt etwa 1,5 cm vor dem Griff.

  22. #21
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Update!

    Seit dem Anbringen einer minimalen Mikrofase sind fünf Tage vergangen, das Messer war jeden Tag im Einsatz.
    Es kann Entwarnung gegeben werden, es sind soweit keine weiteren "Beschädigungen" an der Schneide aufgetreten. Im Gegenteil es hält seine Schärfe bisweilen sehr gut.
    Der Auslieferungsanschliff ist einfach zu empflindlich, es kann wohl empfohlen werden sofort eine Mikrofase anzubringen.



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    Das Ding macht einfach Spaß



  23. #22
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Ich würde das samt der Bilder mal an Hr. Horie schreiben. Das sollte Auslieferungsstandard und auch die beigelegte Empfehlung sein.

  24. #23
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Zitat Zitat von Schwatvogel Beitrag anzeigen
    Ich würde das samt der Bilder mal an Hr. Horie schreiben. Das sollte Auslieferungsstandard und auch die beigelegte Empfehlung sein.
    Dem würde ich mich anschließen.

    Ansonsten danke an blub für die Ausführungen

    Gruß, Gabriel

  25. #24
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Servus,

    Zitat Zitat von blub2 Beitrag anzeigen
    Seit dem Anbringen einer minimalen Mikrofase sind fünf Tage vergangen, das Messer war jeden Tag im Einsatz.
    Es kann Entwarnung gegeben werden, es sind soweit keine weiteren "Beschädigungen" an der Schneide aufgetreten. Im Gegenteil es hält seine Schärfe bisweilen sehr gut.
    ich habe exakt die gleiche Erfahrung bei einigen meiner ausgedünnten Messer gemacht!

    Der Auslieferungsanschliff ist einfach zu empflindlich, es kann wohl empfohlen werden sofort eine Mikrofase anzubringen.
    Nun, darüber kann man diskutieren! Wie wir alle wissen ist Schärfe ein vergänglicher Zustand, ergo nachgeschärft werden muss zwingend!

    Ich persönlich bevorzuge ein auf das absolute Maximum geschärftes Messer im Fabrikszustand, selbst dann, wenn die Schneide das nicht bei allen Schnitttechniken halten kann. Auch bin ich in der Regel über das von mir erworbene Messer gut vorinformiert und taste mich langsam an die mögliche Leistungsgrenze der Schneide ran.

    Ich möchte nicht gleich ab Werk einen "Sicherheitsanschliff" erhalten, der die Schneidfreude eventuell beschneidet. Wenn es denn nötig wird, wie in dem uns hier vorliegenden Fall, dann kommt halt eine Mikrofase dran und fertig!

    Wer vorher und nachher kennt, kann gut glauben, das die Mikrofase die Schneidfähigkeit ein ganz klein wenig dämpft, auch wenn es möglicherweise suggestiv ist!

    Wie gesagt,da kann man drüber diskutieren!

    @blub2

    Wie ist dein Gefühl, war die fragile Werksschärfe fühlbar besser oder sagen wir anders als jetzt? Gibt es einen oder keinen Unterschied zu vorher?

    Gruß, güNef

  26. #25
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Zitat Zitat von güNef Beitrag anzeigen
    @blub2

    Wie ist dein Gefühl, war die fragile Werksschärfe fühlbar besser oder sagen wir anders als jetzt? Gibt es einen oder keinen Unterschied zu vorher?

    Gruß, güNef

    Die Werksschärfe war schon besonders. Der Unterschied ist bemerkbar, aber nicht stark. Ich glaube 90% des tollen Schneidgefühls kommt durch die Laser-Geometrie zustande. Anders könnte das evtl. bei Paprika oder Tomaten sein, davon habe ich die Tage keine verarbeitet...oder auch bei Fleisch, wo die Geometrie nicht wirklich entscheident ist.

    Ich persönlich würde eher einen etwas robusteren Anschliff bevorzugen, aber es ist auch keine große Kunst eine Microfase anzubringen. Insofern sehe ich den Werksanschliff nicht wirklich als Kritikpunkt. Zumal er auch noch trotz chips und bends erstaunlich scharf war.
    Der ein oder andere Nutzer wird vllt nur Fisch und Fleisch mit dem roten Ding verarbeiten, dann würde selbst der fragile Anschliff vermutlich eine sehr hohe Standzeit bieten.
    Denke mal für den durchschnittlichen Käufer wird die hohe Auslieferungsschärfe eher ein Pluspunkt sein.

    Einen Grund Herrn Horie zu Benachrichtigen sehe ich nicht. Vllt liest er eh mit?

    Gruß, blub

  27. #26
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Hallo zusammen,

    zunächst freut es mich, dass ich hier diesen Thread zu dem Messer gefunden habe.
    Auch ich habe dieses Messer seit Kurzem.
    Habe auch erstmal die Werksschärfe gelassen, um bestätigen zu können, was hier bereits geschrieben wurde: Sie ist verblüffend, aber nicht unbedingt praxistauglich.

    Obwohl ich sehr achtsam war und nur Zug/Schubschnitt verwendete, kann ich bereits einen kleinen Ausbruch an einer Stelle erkennen. Bin mir allerdings nicht 100%ig sicher, ob der vielleicht schon drin war, weil er mit bloßem Auge kaum zu sehen ist.

    Nun will ich doch lieber eine Mikrofase anschleifen, bevor "echte" Ausbrüche folgen.

    Nun meine Frage:
    Ich kenn den Winkel des Orginalschliffs jetzt nicht genau, vermute aber, dass er sehr klein ist (<20°).
    Kann ich jetzt einfach mit wenig Druck und einem etwas größerem Winkel ein paarmal auf einem feinen Stein (6000er) schleifen und anschließend mit einem ähnlich großen Winkel auf dem Lederriemen abziehen?

    Ich finde das Messer wirklich klasse, weil es so leicht ist, sich aber trotzdem sehr gut in der Hand anfühlt. Denke aber, dass man, wie hier auch geschrieben wurde, bei der Schneidenstabilität definitiv etwas nachhelfen muss und dass man damit nicht zu lange warten sollte.

    Danke schonmal für Eure Tips.

    Manuel

  28. #27
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Moin zusammen,
    Die Ausbrüche kann ich nicht bestätigen. Zumindest nicht so groß, als das ich es erkennen könnte.

  29. #28
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    Na ja, ich weiß nicht, was der (PM) Stahl überhaupt ist.

    Man weiß auch nicht, was für einen Schneidwinkel die Klinge hat.

    Ich weiß, dass für das Geld niemand die Schneidfase mehr oder weniger gut polieren würde. Ggf. man sieht da schon groben Scharten.

    Wenn die Klinge freihändig mit Banksteine umgeschliffen wurde, man weiß dann nicht, was für einen Winkel die jetzt hat.

    Eine Mikrofase um 36° reicht meistens. Ob das mit dem Messer so ist…

    Hochlegierte PM- Stähle schleift man nicht unter 20° (Gesamtschneidwinkel). 30°, aber meistens 36° braucht man schon.
    Ein 36°- Winkel ist auch nicht viel. Die jap. schon von Besitzer geschärften Klingen, die ich gesehen habe (aus Aogami und shirogami), haben Schneidwinkel über 50° gehabt. Wobei die Besitzer von diesen Messer von 20-30° ausgegangen sind und mit Schneidfähigkeit voll zufrieden gewesen sind.
    Geändert von Dimm (12.03.15 um 08:22 Uhr)

  30. #29
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

    @unam
    Das Asago hat 9° pro Seite.

  31. #30
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    AW: Review: ASAGAO Gyuto 210 R2

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    Hallo allerseits,

    auf der Suche nach einem neuen Messer habe ich schon eine ganze Weile verschiedenste Threads gelesen und durchforstet.
    Besonders reizvoll finde ich das in diesem Thema behandelte Asagao Gyuto.

    Nun ist schon ein bisschen Zeit seit Erstellung des Reviews vergangen und auch andere Forenmitglieder sind länger im Besitz des Asagao oder Takamura Migaki.
    Da ich noch keine ausgiebige Erfahrung mit japanischen Messern habe wollte ich nach der Einschätzung bezüglich der Empfindlichkeit fragen.
    Mir ist bewusst, dass dieses Messer sorgsam genutzt werden sollte und das schleifen unter Umständen Geduld erfordert.

    Meine Frage ist wie anfällig das Messer nun tatsächlich ist und wie es um Schleifeigenschaften und Standzeit bestellt ist.
    Es gibt ja Berichte von Leuten, die ihre PM-Stahl Messer wohl nicht mehr scharf bekommen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß, David

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