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Thema: Brotmessererfahrungen

  1. #1
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    43 Brotmessererfahrungen

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    Hey leute,

    Ich würde mich mal dafür interessieren, welche Brotmesser ihr nutzt und wie die bei euch so ankommen! In meinem Haushalt haben wir noch ne sehr altes von der Brotfirma Harry (keine Ahnung, woher das stammt).
    Das schneidet leider nicht mehr so phänomenal, weshalb ich mir auch was neues zulegen möchte!
    Schon mehrmals gelesen habe ich über die Victorinox Konditorsäge, die ja mit 26cm schon recht lang ist.
    Persönlich find ich auch das Opinel interessant und das Eden VG-10 würde gut zu meinem Kochmesser passen. Aber ich wollte jetzt mal ganz allgemein nach euren Messern und Erfahrungen fragen.

    Grüße!

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  3. #2
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von [Nick]
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Das Victorinox Brotmesser 21 cm

    Einfach, aber gut.

    Wenn Du allerdings eine Kaufberatung möchtest, wäre es sinnig, den entsprechenden Fragebogen auszufüllen...

  4. #3
    Mitglied MF-Lampentester
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    Avatar von AILL
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Such mal im Forum nach "Grandmoulin". Das Brotmesser schlechthin.

    http://www.messer-mit-tradition.de/w...dmoulin&rub=28

    Hoffe der link funzt.

    An dem Messer kommt kaum einer vorbei, der ein richtiges Brotmesser sucht.

    Erfahrungen: gute! Ein Brotmesser kann (im Rahmen) eigentlich nicht zu lang sein.

    Andreas
    Geändert von AILL (27.02.14 um 19:32 Uhr)
    "Multiple exclamation marks", he went on, shaking his head, "are a sure sign of a diseased mind".
    Terry Pratchett

  5. #4
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Wir haben die Windmühlen Brotsäge im Einsatz.
    http://www.messer-mit-tradition.de/w...dmoulin&rub=28
    Kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.
    Die grösse "Ellenlang" vor allem auch für grössere Bauernbrote gut geeignet.

    Gruß

    Toby

  6. #5
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    Avatar von excalibur
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    Dickes B !
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Wenn ich Dir jetzt noch einen "Rolls Royce" unter den Brotmessern , das Güde Brotmesser, empfehle wird Dir vielleicht klar, dass eine richtige Kaufberatung mit Fragenkatalog angebracht wäre, um zumindest den preislichen Rahmen abzustecken.

    Gruß
    Excalibur
    "Sich erheben, immer und immer wieder. Bis die Lämmer zu Löwen werden."

    " MEINE DEFINITION VON GLÜCK ?
    KEINE TERMINE UND LEICHT EINEN SITZEN." Harald Juhnke

  7. #6
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Hey...hab mir ne Zeit lang auch einige Gedanken gemacht dazu. Irgendwann wars mir zu blöd und ich habe dann beschlossen das HIER zu nehmen. Die Victorinox Konditorsäge.
    Schneidet alle Arten von Backwaren wie warme Butter und ist sehr erschwinglich wie ich finde. Zusätzlich kann man das Ding auch Menschen überlassen die nicht so dolle mit Messern umgehen können. Bei der letzten Feier im Freundeskreis hat sich gezeigt, wäre das Brotmesser spitz gewesen, dann hätte an dem Abend keiner mehr von dem frisch angeschnittenen Parisienne gegessen. Zudem hätte ich dann unsere Bekannte noch in die Notaufnahme fahren können. Mit der gerundeten Spitze gings noch mal glimpflich aus. Ist also ne Empfehlung wert.

    Außerdem, wenn´s nur drum geht Brot zu schneiden, dann muss man sich nich verrückt machen. Wenn Du natürlich was willst, was auch das Auge und das Stahlwarenherz erfreut, dann wäre das neue Brotmesser aus der Böker Saga Reihe vielleicht was.
    Ich habe diese Küchenmesser und mir würde das Brotmesser, das es seiner Zeit noch nicht gab fehlen. Gibts erst wenn das Victorinox den Geist aufgibt.

  8. #7
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Danke für die Antworten!
    Als Kaufberatung war das ganze nicht gedacht, da ich zwar ne Brotmesser suche, aber vor allem erstmal nur von euren Erfahrungen hören will. Persönlich werde ich nicht in die Grandmoulinfraktion oder in die Güdefraktion eintreten, da beides außerhalb meines Preisrahmens ist.
    Aber beim Thema wie sehr braucht man 26cm oder 21 cm oder z.B. wie ist die Schnitthaltigkeit von so einem Wellenschliffmesser (ich möchte es eigentlich nicht so zum Schleifen geben ) wäre ich echt interessiert, was eure Modelle so hergeben!

  9. #8
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Stiefelkante Beitrag anzeigen
    wäre ich echt interessiert, was eure Modelle so hergeben!

    Also ich musste die Victorinox Konditorsäge nie zum Schärfen weggeben. Ich hab nen Sharpmaker. Aber das is ein ganz anderes Thema.
    Im Normalfall wird es in einem normalen Haushalt wohl Jahre dauern, bis man ein Brotmesser wirklich mal zum Schärfen weggeben muss. Wenn man mit dem Messer nur auf Schneidbrettern aus Holz oder Kunststoff schneidet, dann verlängert sich diese Zeitspanne nochmals. Die Bögen des Wellenschliffs bei so nem Brotmesser kommen ja nicht mit der Schneidunterlage in Kontakt, und bleiben deswegen auch sehr lange scharf.

    Deswegen bezweifele ich auch, dass ich jemals dieses Saga Brotmesser bekomme, wenn ich mich an meine eigene Vorgabe halte und erst was neues gekauft wird wenn das Victorinox den Geist aufgibt.

    Das Brotmesser das ich vorher hatte war mir lediglich zu klein. Geschnitten hat das noch tadellos.
    Geändert von Tommes (27.02.14 um 21:11 Uhr)

  10. #9
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Habe seit ca. 6 Jahren ein Burgvogel Natura Line Brotmesser.

    http:///www.messerspezialist.de/burgvogel.html..

    Schnitt bis vor Kurzem hervorragend, bis meine liebe Frau es mit der grünen Seite des Scotch Britt reinigte.
    Geändert von albrecht (27.02.14 um 20:51 Uhr)

  11. #10
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Wenn Erfahrungen die Frage ist, sind meine so:

    1. Einfach, weil ich es über einen (anspruchsvollen) Koch mal bekommen habe, benutze ich seit einigen Jahrzehnten ein recht einfaches 24cm Giesser-Brotmesser mit Holzgriff und einem vernachlässigbaren Standardstahl. Vermutlich aus Gründen der Gewohnheit bin ich dahin wieder zurückgekehrt. Die Länge halte ich für ziemlich universell, die Schärfe reichte mir in meiner "Laienzeit" für Jahre, inzwischen schleife ich es mit dem Sharpmaker alle paar Wochen leicht nach, weil mein Anspruch an Schärfe gewachsen ist. Der Grat sieht unter der Lupe schlimm aus, trotzdem ist es seehr brauchbar!

    2. Was nirgends funktioniert sind Wellenschliffmesser mit einer zu dicken Klinge, also einer zu groben Geometrie in der Nähe der Schneide. Da hilft einfach gar nichts mehr, auch keine Wellen, das geht und geht niemals (NoName 7 Euro im Supermarkt, benutzt und gesehen in diversen Haushalten)

    3. Womit ich schneiden gelernt habe, war ein zu dünnes Billigst-Brotmesser, das beim Herunterschneiden ausgewandert ist, also bei der kleinsten nicht-senkrechten Belastung eine Kurve gemacht hat. Stimmt. Das geht auch nicht, frustriert ohne Ende und schult gleichzeitig sagenhaft.

    3. Angenehm ist ein (leichter) "Bauch" in der Klinge. Wenn sie gerade ist wie ein Lineal, dann sieht man viele auf dem Brett herumsägen, bis die letzte Faser abgetrennt ist. Schlimm.

    4. Wer nur kleine Kastenbrote schneidet, kommt mit 21 cm Klingenlänge aus. Ist ziemlich knapp, geht aber und viele mögen das so.

    5. Sehr große, runde, frei geschobene 2-kg-Laibe lassen eine längere Klinge wünschen, z.B. 26cm aufwärts.

    6. Fast ideal UND sehr preisgünstig finde auch ich persönlich die Victorinox-Konditorsäge, die von einer Konditorsäge die Form und von einem Brotmesser die Zahnung hat (Ecken stehen hervor, nicht die Bäuche und es sind recht große Wellen, was gut ist). Die ist groß, führt super, ist gleichzeitig dünn und doch steif genug und hat einen leichten Bauch. Auch die runde Spitze mag ich. Der Griff ist mir nicht wirklich wichtig, es ist ein ganz einfacher, angespritzter, der sich aber nicht schlecht anfasst und auch in Holz erhältlich wäre. Geschmiedet ist es auch nicht, was mir hier sympathisch ist. (Gesehen auch mal in einer Filiale der Hofpfisterei, zu deren sehr großen, runden Broten, keine Ahnung ob regelhaft da geführt).

    Nachbemerkung: Ich persönlich finde Brotmesser in den Diskussionen hier oft unterbewertet und teile die Aussage von Schwatvogel kürzlich: Man braucht z.B. DREI Messer: Ein Brotmesser, ein Schälmesser und ein Kochmesser. Keine Frage, man kann Brot prima mit scharfen Kochmessern schneiden, und wenn ich Lust dazu habe, tue ich das mal. Aber so auf die Dauer... schätze ich das treue und dabei vollkommen anspruchslose Brotmesser SEHR SEHR!

    P.S.: Das wollte ich schon lange mal sagen, denn es ist nicht angelesen oder alltagsfern sondern aus langfristiger Erfahrung und Beobachtung entstanden - schön, dass es mal einen interessiert (und jetzt gebe ich auch Ruhe)

    Michael
    Geändert von MichaelM (27.02.14 um 20:59 Uhr) Grund: Nummerierung durcheinander geraten und kleine Nachbesserungen

  12. #11
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Hallo,

    ich habe seit ca. 4 Jahren die Konditorsäge von Victorinox (auf Empfehlungen hier aus dem Forum). Bin sehr zufrieden mit dem Messer . Es brauchte bisher noch nicht nachgeschärft werden.

    Ich würde es auf jedenfall wieder kaufen.

    Andre

  13. #12
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Ich bin begeistert! Vielen Dank Michael (und auch den anderen)
    Ja, für mich sind Brotmesser Neuland und deswegen habe ich auch nicht so verstanden warum welche Form welche Unterschiede bringt.
    Das oben gelinkte Opinel ist ja auch zur Spitze hin nach hinten gezogen, damit man wahrscheinlich nicht auf dem Brett rumsägt, aber gerade das Luxusmodell von Güde lässt diese Form doch vermissen!
    So wie das klingt, wird es wohl doch die lange Konditorsäge, die scheint ja anspruchslos genug für mich zu sein

    PS: Ich finde auch, das Brotmesser mal ne eigenen Thread brauchen, weil man da ja doch auf andere Dinge zusätzlich achten muss!

  14. #13
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von MichaelM Beitrag anzeigen
    2. Was nirgends funktioniert sind Wellenschliffmesser mit einer zu dicken Klinge, also einer zu groben Geometrie in der Nähe der Schneide.....

    3. Angenehm ist ein (leichter) "Bauch" in der Klinge. Wenn sie gerade ist wie ein Lineal, dann sieht man viele auf dem Brett herumsägen.....

    5. Sehr große, runde, frei geschobene 2-kg-Laibe lassen eine längere Klinge wünschen, z.B. 26cm aufwärts.

    Nachbemerkung: Ich persönlich finde Brotmesser in den Diskussionen hier oft unterbewertet.......

    ....Aber so auf die Dauer... schätze ich das treue und dabei vollkommen anspruchslose Brotmesser SEHR SEHR!
    Da stimme ich überall vollkommen zu.

    Zitat Zitat von Stiefelkante Beitrag anzeigen
    ...für mich sind Brotmesser Neuland und deswegen habe ich auch nicht so verstanden warum welche Form welche Unterschiede bringt...
    Auch da hatte Michael ja mit 3. einen guten Anhaltspunkt den ich so bestätigen möchte. Mein altes Brotmesser war kerzengerade und hatte eine in Richtung Schneide gezogene Spitze.
    Es mag denke auch ne Frage der Gewohnheit sein wie jeder da ran geht, aber seit ich die Konditorsäge habe, würde ich auch jedem zu einem Brotmesser mit einer leicht bauchig geschwungenen Klinge raten. Man kratzt halt nich so aufm Brett rum und kann das Messer, trotz dieser Sägebewegung die ja nötig ist, in einem schönen Fluss arbeiten lassen.

  15. #14
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    Avatar von chamenos
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Stiefelkante Beitrag anzeigen
    aber gerade das Luxusmodell von Güde lässt diese Form doch vermissen!
    ....sagt wer?

    Gruß
    chamenos
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  16. #15
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Btw. trage ich mich auch schon seit geraumer Zeit mit der Anschaffung eines Brotmessers für meine Einzige, dass sie Linkshänderin ist erschwert die Suche.
    Das Victorinox gefällt mir sehr und ich bin am Überlegen ob ich es umschleifen lassen soll.
    Erfahrungen habe ich mit einem Supermarktmesser - dicke, starre Klinge mit der schwer gerade zu schneiden war und ein no name vom Bäcker mit Microzahnung - dünnes, sich verwindendes Blech.
    Unsere Chefmesser greifen bei einem frischen Bäckerbrot aber nicht und sind erst bei einem Tag alten Brot gut.
    Hat jemand eine Empfehlung für Linkshänder? Felix Solingen und Sabatier stellen welche her. Zum eben mal ausprobieren sind sie mir aber zu teuer, zumal meine Einzige der Meinung ist, dass sie keins braucht, deshalb meine Frage.

  17. #16
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von chamenos Beitrag anzeigen
    ....sagt wer?

    Gruß
    chamenos
    Das Güdebrotmesser sieht auf dem Foto kerzengerade aus.
    Hab ich mit meiner These gesündigt?

    Joa, zum Thema Linkshänder:
    Ich habe Sabatierbrotmesser für 50€ entdeckt.
    Mal davon ausgehend, du holst dir für 30 Tacken eine Konditorsäge und lässt die Umschleifen - da wirst du wohl nicht günstiger kaufen, zumal ich keine Ahnung hab wie schwierig es sein wird eine gute Geometrie dann reinzuschleifen
    Also ich hab auf Anhieb mehrere Linkshänderseiten gefunden (also wo es alles gibt):
    http://www.lieb-links.com/Messer-fuer-Linkshaender
    http://www.linkshaender.de/a_lnk_pro...FU3HtAodQzIADw

    Nur ist da die Qualität fraglich

  18. #17
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    AW: Brotmessererfahrungen

    http://www.koehler-meissen.de/dienstleistungen.php schleift für ca 8 € um, wäre also günstiger.
    Die Linkshänderseiten habe ich auch schon gefunden, ich habe auf Erfahrungsberichte hier gehofft.

  19. #18
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Stiefelkante Beitrag anzeigen
    Hab ich mit meiner These gesündigt?
    Gesündigt vielleicht nicht.....aber nicht ausreichend recherchiert......schau mal HIER auf der Güde Seite. (bissel nach unten scrollen)

    Da haben die ein schönes Bild welches den Schwung in der Klinge besser zeigt.

    Aber 32cm sind schon ne ganz schöne Hausnummer...

  20. #19
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Moin,
    Such mal im Forum nach "Grandmoulin". Das Brotmesser schlechthin.

    http://www.messer-mit-tradition.de/w...dmoulin&rub=28

    Hoffe der link funzt.

    An dem Messer kommt kaum einer vorbei, der ein richtiges Brotmesser sucht.

    Erfahrungen: gute! Ein Brotmesser kann (im Rahmen) eigentlich nicht zu lang sein.
    volle Zustimmung, schmückt nicht umsonst meinen Messerblock mit sorgfältig ausgewähltem Inhalt
    Im günstigen Sektor ist die Victorinox Konditorsäge eine klare Empfehlung. Das Güde Brotschwert ist natürlich aus ein begehrenswertes Teil. Ich zieh mein Grandmoulin aber von Form und Größe vor muss ich sagen. Wenn es nur gebräuchlich sein soll gibt es für den "ziehenden Brotschnitt" noch die in den USA sehr beliebten Brotmesser von Tojiro und MAC, welche allerdings hierzulande schwer zu bekommen sind.

    Gruß, Gabriel

  21. #20
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    Avatar von chamenos
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von grave-digger Beitrag anzeigen
    Btw. trage ich mich auch schon seit geraumer Zeit mit der Anschaffung eines Brotmessers für meine Einzige, dass sie Linkshänderin ist erschwert die Suche.
    Suchfunktion hier im Forum schon benutzt

    http://www.messerforum.net/showthrea...r-ausgestorben

    Das Opinel-Brotmesser z.B. ist eigentlich für Linkshänder geschliffen


    @ Tommes

    32cm sind keine Hausnummer..... das ist genau richtig.

    Ich habe das große Güde jetzt seit knapp zwei Wochen und frage mich seitdem jeden Tag erneut, warum ich mir diesen Genuss nicht schon vor zwanzig Jahren gegönnt habe.

    Mal ehrlich,- ein Brotmesser das taugt, kauft man sich genau einmal in seinem Leben. Und Brot schneidet man fast jeden Tag.

    Ich hatte bisher die Victorinox-Konditorsäge und das war auch meine bisherige Standartempfehlung, wenn jemand ein gutes Brotmesser gesucht hat.
    Aber das Franz Güde ist wirklich drei Stufen drüber.

    Ich kann es ja zum MFODT mitbringen.....aber Vorsicht: mit dem Ding Schneiden macht süchtig (gibt es übrigens auch für Linkshänder)

    Gruß
    chamenos
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  22. #21
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Mein "Brotmesser" ist seit etwa 15 Jahren ein Tranchelard mit Wellenschliff von der Firma Dick.

    Handlich, führig, mit einer Klingenlänge von etwa 20 cm.

    Wer Interesse hat, hier mal ein Link:

    http://www.intergastro.de/artikelnum...uswahl/0/rp/-1

  23. #22
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Ich selbst habe ein Grand Moulin, das ist ein extrem schönes Messer. Es schneidet sehr gut und der Griff fasst sich fantastisch an. Allerdings muss man sich bei der Verarbeitung der Griffe auf einiges gefasst machen.
    Alternativ - sogar einiges günstiger - empfehle ich gerne das MAC Superior, das meinen Vorstellungen von einem perfekten Brotmesser schon sehr nahe kommt. Es ist von den Schneideeigenschaften exzellent, aber natürlich ziemlich schlicht (im Vergleich mit Güde oder Herder). In den "Industry"-Kreisen in Amiland, in die ich gucken kann, wird das Ding ebenfalls öfter mal als das "ideale Brotmesser" gehandelt.
    Günstig und sehr gut ist die schon oft erwähnte Konditorsäge von Victorinox. Wenn man nicht Geld übrig herumliegen hat, ist das das Messer der Wahl. Es sieht einfach etwas billiger aus, Utility-Messer eben. Aber von der reinen Leistung astrein, das braucht sich nicht verstecken.

    Der Bidenhänder von Güde schien mir persönlich extrem solide von der Geometrie, ich hab allerdings nie irgendwas damit geschnitten, nur gefummelt und geguckt. Ich habe seit dem auch schon einige Stimmen im Netz vernommen, die die Klinge ebenfalls für zu dick halten. Da wäre ich am Feldversuch interessiert. Obgleich ich weiß, wie befriedigend das Handgefühl von diesem Messer ist (archaische Zufriedenheit stellt sich einfach ein, wenn man große, schwere Messer in der Hand hat), kann ich mir kaum vorstellen, dass ich die Geometrie deutlich fehlgedeutet habe. Ein Stück weit ist sie alleine der Stabilität bei dieser Länge wegen schon nötig.

  24. #23
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Liebe Brotschnitzgemeinde,

    auch ich esse täglich Brot und schneide das mit meinen selbstgeschärften Messern. Eigentlich kommen in meinem Alltag nur zwei bis drei Messer zum Einsatz: ein schlankes Kochmesser (Santoku 17cm), eins der kleinen Messer (ca 5-8cm) und ein gebogenes Schälmesser. Die anderen werden erst benutzt, wenn jemand mitschnippeln will oder bei "Sondereinsätzen".
    Fürs Brotschneiden ist mir mein Santoku am liebsten. Nur bei wirklich sehr dicker Brotkruste mit noch warm-weichem Brot im Inneren komme ich schlecht durch. Dann nehme ich zum Vorsägen der Kruste ein Brotmesser mit Wellenschliff und schneide dann mit dem Kochmesser die Scheibe zu Ende. (Das ist dann eines der dicken Brotmesser aus einem Billigmesser+Holzblock-Sortiment.) Seit kurzem habe ich aus dem Nachlass meiner Oma ein altes Brotmesser mit schlanker Klinge bekommen, dass ich aber noch nicht ausprobiert habe. ... Ich gehe dann mal in die Küche ;-)

    Für ein Brotmesser gilt die selbe Regel wie für meisten anderen Küchenschneider auch: verwindungssteif, schlank und scharf schneidet besser!

    scharfen Wochenendgruß
    Mico

  25. #24
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Linkshänder-Brotmesser

    (eher einfach, Kunststoffgriff) habe ich vor ca. 2 Jahren mal zufällig von Giesser in zwei Längen in einem dieser Läden auf der "Touristenbrücke" in der Erfurter Altstadt gesehen (und eines, leider das kürzere und bislang erfolglos, für meine Tochter gekauft).

    Der "Bauch" in der Klinge ist m.E. kein Muss, sondern eine Nettigkeit. Wer mit Gefühl schneidet, kippt wahrscheinlich automatisch mal eben kurz das Brot an, so dass er/sie nicht auf dem Brett herumsägt sondern den letzten Rest über dem Brett durchtrennt.

    Und Güde gilt/ist nicht umsonst als Erfinder des Wellenschliffs: Selbst die einfachen Güdes schneiden eindrucksvoll. Das beteuert neuerdings sogar mein Vater, zeitlebens Wellenschliff-Verweigerer, mit 87, nachdem er mein kleines Geschenkchen jetzt regelmäßig benutzt.

    Michael

  26. #25
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Am längsten Erfahrung habe ich mit dem WMF Spitzenklasse Brotmesser (20cm). Das ist eigentlich nicht sooo schlecht, hat aber diesen merkwürdigen WMF Doppelwellenschliff. Ich denke mal, das soll den Zweck haben, dass man das Messer mit beiden Händen benutzen kann. Allerdings kann man selbst nachschärfen wohl getrost vergessen, denke ich mal. Außerdem bilde ich mir ein, dass das Messer in seinen drei Gebrauchsjahren deutlich an Schärfe verloren hat. (Der Doppelschliff sorgt für viele kleine Sägezähne, und die werden schneller flach als wenige große. Erscheint mir zumindest oberflächlich plausibel.) Aber bei allem was man hier liest oder eben nicht, ist WMF ja eh keine ernsthafte Option wenn es um Messer geht.

    Als Ersatz hatte ich mir dann zunächst die kurze Herder Brotsäge (195mm) in Olive bestellt. Davon war ich aber nicht wirklich begeistert, weil mir die Klinge zu flexibel war und das Messer sich insgesamt zu leicht anfühlte. Bei Brotmessern möchte ich lieber etwas in der Hand haben. Außerdem hat mich die Verarbeitung nicht überzeugt (der Griff...). Daher ging es zurück. Ein Paar vorsichtige Probeschnitte hatte ich allerdings gemacht und gerade durch weiches Brot ging es extrem gut. Bei mäßig hartem Brot hat die Klinge aber direkt angefangen zu wabbeln.

    Jetzt habe ich seit einer Woche das Burgvogel Oliva Line Brotmesser (23cm), was ich auch behalten werde. In Sachen Optik und Verarbeitung gefällt es mir um Welter besser als das Herder. Es ist relativ massiv, was mir persönlich gefällt, und der Griff liegt gut in der Hand. Schneiden tut es bisher auch recht ordentlich. Allerdings ist die Klinge sehr bauchig, woran ich mich noch etwas gewöhnen muss. Auf Grund der dickeren Klinge geht es zwar weniger beeindruckend durch Weißbrot als der Herder, aber bei was härterem bleibt wenigstens die Klinge gerade. Bei Gelegenheit schreibe ich noch mal ein Update wenn ich das Messer etwas länger in Gebrauch hatte.

    Allgemein würde ich mittlerweile aber auch zustimmen, dass längere Klingen bei Brotmessern durchaus von Vorteil sind. Man brauch einfach weniger Züge und erhält einen glatteren Schnitt.

  27. #26
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von chamenos Beitrag anzeigen
    Das Opinel-Brotmesser z.B. ist eigentlich für Linkshänder geschliffen
    Danke für den Tip, Opinel hat ja ein gutes P/L - Verhältnis und mit meinen 2 Schälmessern bin ich auch zufrieden.

  28. #27
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Habe nun in einigen Jahren einige Messer zusammengetragen, die ich recht
    eindrucksvoll fand. Nie könnte ich sie alle benutzen, aber sie gefielen mir, und
    ich habe teilweise fette Preise dafür bezahlt. Erst in letzter Zeit habe ich mich
    etwas für Brotmesser interessiert. Meins geht, aber toll ist es nicht.

    Nun dieser Thread über Brotmesser, mit vielen tollen Gedanken und Hinweisen
    (von MichaelM und anderen), und plötzlich geht mir auf, dass ausgerechnet
    die Brotsäge DAS Messer ist, das ich täglich benutze. Nicht das Kampfmesser,
    das Bushcraft, das Survival oder sonstwas.

    DAS BROTMESSER. Daran komme ich nun nicht mehr vorbei.

    Dies ist einer der besten Threads, die ich hier gefunden habe. Danke an alle
    Beteiligten!

    Grüße, G

  29. #28
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Die Gemeinde der Brotmesserphilosophen hat einen neuen Jünger, der in den Schein der Erleuchtung trat.

    Ja, das Burgvogelmodell sieht auch echt chic aus! Auf dem Foto bringt Rotholz den hellen Stahl eher zur Geltung


    Beim Thema WMF roll ich auch öfter mal die Augen. Seit ich mich für Messer interessiere scheint sich mein Umfeld auch mit Messern einzudecken - nur leider WMF. Und das zu so saftigen Preisen, dass man dafür auch was Besseres bekommt :/
    Das Brotmesser von WMF hab ich erst vor einer Woche neu entdeckt bei Bekannten. Das hatte aber einen gröberen Wellenschliff!

  30. #29
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Gerade mal in meine Schublade geschaut und nachgesehen. Es ist ein Zwilling-Friodur-Brotmesser von J.A. Henckels. Kunststoffgriff braun, Klinge mit leichtem Bauch. Gekauft 1974 - hat also gerade mal 40 Jahre auf dem Buckel. Nie geschärft - bis vor einem Jahr, als der Sharpmaker ins Haus kam. Seitdem hab ich manchmal Angst vorm Brotschneiden . Wie man sieht, ist die Klinge schön vermackelt. Es hat ein hartes Schubladenleben hinter sich. Daran wird sich auch nix ändern. Never change a running system …


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    Feiner Thread, diese Brotmessergeschichte. Bringt einen ans Nachdenken und bringt alte Erinnerungen ans Licht. Obwohl mir hier gerade allerliebste Alternativen untergekommen sind, werde ich an meinem eisgehärteten Friodur-Schätzchen aus nostalgischen Gründen wohl festhalten.


    Gruß R’n‘R
    Geändert von Rock'n'Roll (28.02.14 um 23:57 Uhr)
    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann,
    was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

    Jean-Jacques Rousseau

  31. #30
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    AW: Brotmessererfahrungen

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    Es macht viel zu viel Spaß, Brot mit einem scharfen Messer zu schneiden, als es zu zersägen. Und die Körner oben drauf werden zerschnitten und liegen nicht hinterher daneben.

    Grüße Willy

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