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Thema: Brotmessererfahrungen

  1. #61
    gast

    AW: Brotmessererfahrungen

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    Hallo, mein erster Beitrag hier und es geht um Brotmesser.
    Wie uncool....

    Da mir das Grandmoulin, die Victorinox Konditorsäge oder das Opinel optisch nicht so zusagen, aber hier alle doch der Meinung sind eine bauchige Form ist wichtig, bin ich auf dieses Modell von Victorinox gestoßen:
    Victorinox Forged Rosewood:
    http://www.victorinox.com/ch/product...DB079D39FF9CA6

    Hat jemand zufällig Erfahrung mit dem Messer und könnte was dazu sagen?

    Danke

    P.S. @David: So Grate habe ich bei meinem K Sabatier Tomatenmesser (noch so ein uncooles Ding ) auch und nichts negatives festgestellt; aber ich bin auch kein Profi.

  2. # Anzeige
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  3. #62
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Hallo,

    kann mir hier keiner weiterhelfen? Es gibt doch eine recht große Grandmoulin Franktion hier im Forum (ist ja auch Herder). Wie sieht es denn da mit der Verarbeitung aus?

  4. #63
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Moin,

    also die Verarbeitung von meinem Grandmoulin mit Pflaume ist klasse, nur winzige kleine Spalten am vorderen Griffende. Ansonsten alles super. Allerdings wurde es mir auch von einem Fachhändler meines Vertrauens persönlich ausgesucht. Dazu würde ich nach wie vor bei Herder immer noch raten falls möglich...

    Gruß, Gabriel

  5. #64
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Nach dem ich mir den Thread hier durchgelesen hab bekomm ich richtig Lust auf eine richtig geile große Brotsäge.


    .......geh und die Frau fragen: Schatz darf ich noch ein Messer bauen?..............

  6. #65
    Registrierter Teilnehmer
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Moin allerseits,

    Ich krame mal diesen minimal angestaubten Thread raus, da er doch sehr viele nützliche Informationen enthält.

    Es ist mir doch tatsächlich gelungen meine eindeutig bessere Hälfte für die Investition in ein Brotmesser "fürs Leben" zu begeistern (OK, begeistern ist etwas zu viel gesagt, aber Ihr wisst schon was ich meine ). Nun bin ich mir aber nicht ganz schlüssig welches es denn sein soll.

    Das Grandmoulin hat ja hier ein derart gutes standing, dass die Sache quasi ein no-brainer ist, zumal es mir von allen hier vorgestellten Exemplaren optisch am besten gefällt (mit Olivengriff). Ein wenig skeptisch machen mich aber die Hinweise auf die Klingenflexibilität der dünnen Herder. Daher die Frage: wie flexibel muss ich mir ein Grandmoulin denn vorstellen? Kenne bisher nur Ramschwaren-Brotmesser. Die hatten allesamt starre (und viel zu dicke) Klingen. Das starre gefällt mir dabei gut, weniger gut ist natürlich die Schneidleistung. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie man mit einer mehr oder weniger wabbeligen Klinge gut ein saftiges Vollkornbrot schneiden kann...

    Gibt es jemanden der einschätzen kann, wie sich das Grandmoulin zu den Brotmessern der Serie K B und 1922, besonders in Punkto Klingenflexibilität und Verarbeitungsqualität, unterscheidet?

    Dankbar wäre ich auch für Hinweise, ob es auch Online-Shops gibt denen man es zumuten kann ein (nahezu) spaltenfreies Exemplar herauszusuchen.

    Viele Grüße
    Philipp

  7. #66
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von käsebrot Beitrag anzeigen
    Dankbar wäre ich auch für Hinweise, ob es auch Online-Shops gibt denen man es zumuten kann ein (nahezu) spaltenfreies Exemplar herauszusuchen.
    Einige Mitforumiten hier haben das bei ihren Herdern bei Messerkontor machen lassen. Ich weiß aber nicht ob es sich dabei evtl. um einen Stammkunden Service handelt. Freundliche nachfragen schadet aber bestimmt nicht. Problematisch ist nach derzeitigem Stand nur, dass ein Grandmoulin im Shop nicht auffindbar zu sein scheint.

    Nachtrag:

    Müll geredet, Grandmoulin ist verfügbar bei Messerkontor. Hatte nur überflogen und den Unikate Part gesehen.

  8. #67
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zwar zur aktuellen Fragestellung OT, aber meine Erfahrungen mit Brotmessern sind folgende;

    Zu Anfang der Lehrzeit, habe ich mir eine Victorinox Konditorsäge zugelegt, weil mein Meister nur mit solchen gearbeitet hat, nicht nur für Brot, für alles! Die Dinger waren alle in verschiedenen Abnutungsstufen, und für alle Schneidarbeiten super!

    Die Dinger sind ihr Geld wert!

    Für Brot empfehle ich in der Arbeit Dick Brotschwert (32cm Klinge), daheim nutze ich ein (ohje jetzt werde ich bestimmt geprügelt) ein KAI Shun, das einzige das es in der Sammlung gehalten hat, weil der Schliff genial ist, übrigens auch die billigeren Serien sind mit diesem Speziellen Schliff für Brot ungeschlagen!
    Die Vorteile von Westlichem (Druckschnitt) und Feröstlichem (Zugschnitt) in einem vereint.......

    Auch ein Nachschliff ist nicht sonderlich kompliziert, mit relativ billigem Equipment extra für Brotmesser angeschafft.
    Ikea Diamantabziehstahl, und Ikea Flaksa (glaub ich) Keramik Abzieh"stahl", als Top Finish dann noch Dick Polierzug.....

    Grüße Wastl.

  9. #68
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Habe mein Grandmoulin ebenfalls beim Messerkontor gekauft, vor ca. 3 Wochen.

    Habe einfach in der Bemerkung des Bestelltextes angegeben, dass Bitte geprüft wird, dass die Klinge gerade und das Holz nahezu Spaltfrei verarbeitet ist.

    Und was soll ich sagen, wirklich ein schönes Messer bekommen, und auf der Rechnung stand es sogar extra aufgeführt, dass der Griff und die Klinge überprüft wurden.

    Bin super zufrieden mit, auch wenn man sich umgewöhnen muss

    Gruß Christian

  10. #69
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Einencool Beitrag anzeigen
    Bin super zufrieden mit, auch wenn man sich umgewöhnen muss
    Das interessiert mich jetzt aber was du damit meinst ?

  11. #70
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Benutzer hat den Inhalt dieses Beitrags gelöscht.
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    Inhaltslose Füllbeiträge, spamartige Antworten, Chatähnliche Beiträge
    Geändert von krassi (20.07.16 um 22:45 Uhr)

  12. #71
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Moin Daniel,

    schön, wenn du mit deinem Brotmesser zufrieden bist, aber das...

    Zitat Zitat von krassi Beitrag anzeigen
    ...15 cm und garantiert besser als jede doofe Brotsäge
    nein wirklich.. das ist halt keine Übertreibung, aber Sägemesser sind eigentlich Unsinn und Schrott.. Isso
    ... ist halt nicht so ganz richtig...
    Große, harte, krustige Brote sind tatsächlich das Einzige, wo IMHO Messer mit Sägeschliff tatsächlich Sinn machen. Zudem... welches Brötchen soll ich denn mit einer 15cm Klinge schneiden? (ich weiß die da die Technik ist... habs getestet... mir liegts nicht persönlich...) Die innen klebrigen Vollkornkrusten-Kohl&Speck-Brotlaibe von meinem Stamm-Öko-Backer krieg ich damit sicher nicht klein Hatte schon mal ernsthaft über die Anschaffung eines Güde Brotschwerts oder des 32cm Dick nachgedacht, was Bastl empfohlen hat... aber eigentlich mag ich mein Grandmoulin doch sehr.

    Vielleicht alles auch eine Frage WAS für Brot man so schneidet...

    @ Danieru:

    Falls du lieber ziehend durchs Brot schneidest und eher weicheres Brot bevorzugst, dann kannst du mal gucken, ob du irgendwo her ein Tojiro ITK oder Mac Pro Brotmesser bekommst, die erfreuen sich in US-Foren (wo hartes Brot wohl weit weniger verbreitet ist ) größter Beliebtheit.

    Wenns billig sein soll, dann nimm die Victorinox Konditorsäge. Von der Performance nicht wirklich schlechter als das Grandmoulin, nur weniger schön.

    @ Wastl:
    daheim nutze ich ein (ohje jetzt werde ich bestimmt geprügelt) ein KAI Shun, das einzige das es in der Sammlung gehalten hat, weil der Schliff genial ist, übrigens auch die billigeren Serien sind mit diesem Speziellen Schliff für Brot ungeschlagen!
    Die Vorteile von Westlichem (Druckschnitt) und Feröstlichem (Zugschnitt) in einem vereint.......
    Das überrascht mich aber doch irgendwie



    Gruß, Gabriel
    Geändert von Gabriel (12.06.15 um 09:41 Uhr)

  13. #72
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Moin!

    Habe jetzt das Grandmoulin bestellt, trotz kleiner Unsicherheit ob der Flexibilität der Klinge. Bei den vielen Fans die das Grandmoulin hier hat kann ich mir aber eigentlich kaum vorstellen dass das ein Hinderungsgrund sein sollte. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, es sieht wirklich schon aus der Ferne umwerfend aus!

    Im übrigen wurde ich durch einen aufmerksamen Forumiten auf die "Frühjahresputzaktion" von KMS hingewiesen. Da gibt es z.Zt. 40% auch auf das Grandmoulin. Das ist doch für nen "armen Studenten" mal ein echtes Schnäppchen, bei dem man nicht nein sagen kann! Schneller Kontakt per Email bejahte meine Frage, ob Griff und Klingen (trotz Rabattaktion) kontrolliert werden könnten.

    240mm Klinge erscheinen mir absolut ausreichend, habe bisher immer nur 20-21cm gehabt. Ich habe aber auch selten solch enorme Brotlaibe hier im Haushalt, sodass ein Verlangen nach einem 32cm-Schwert hoffentlich nicht aufkommen sollte.

    Viele Grüße
    Philipp

  14. #73
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Gabriel Beitrag anzeigen

    @ Danieru:

    Falls du lieber ziehend durchs Brot schneidest und eher weicheres Brot bevorzugst, dann kannst du mal gucken, ob du irgendwo her ein Tojiro ITK oder Mac Pro Brotmesser bekommst, die erfreuen sich in US-Foren (wo hartes Brot wohl weit weniger verbreitet ist ) größter Beliebtheit.

    Wenns billig sein soll, dann nimm die Victorinox Konditorsäge. Von der Performance nicht wirklich schlechter als das Grandmoulin, nur weniger schön.
    Ähm ich hab hier gar keinen Bedarf angemeldet . Hab käsebrot nur auf Messerkontor hingewiesen. Persönlich hab ich/benutz ich ein älteres rostfreies Zwilling Brotmesser. Kommt aber kaum zum Einsatz da ich zum einen mein Brot in der Regel beim Bäcker schneiden lasse Zum anderen kein Fan steinharter Krusten bin

  15. #74
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Danieru Beitrag anzeigen
    Ähm ich hab hier gar keinen Bedarf angemeldet . Hab käsebrot nur auf Messerkontor hingewiesen. Persönlich hab ich/benutz ich ein älteres rostfreies Zwilling Brotmesser. Kommt aber kaum zum Einsatz da ich zum einen mein Brot in der Regel beim Bäcker schneiden lasse Zum anderen kein Fan steinharter Krusten bin
    Stimmt natürlich, hab die beiden Namen verwechselt, entschuldige...

    Inhaltlich bleibt es aber beim gleichen...

    @ käsebrot: Ich denke du hast eine gute Wahl getroffen, viel Spaß mit dem Teil!

    Gruß, Gabriel

  16. #75
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Servus,

    Zitat Zitat von Gabriel Beitrag anzeigen
    Hatte schon mal ernsthaft über die Anschaffung eines Güde Brotschwerts nachgedacht..
    ich hab mir dieses gewaltige Brotmesser in 320mm zu Weihnachten gegönnt. Die Verarbeitung ist absolut traumhaft, bei Claudia durfte ich mir die Holzmaserung der Griffschalen, die mir am attraktivsten erschienen sogar aussuchen. Der Wellenschliff ist perfekt und scharf, aber die Gerade, wuchtige und dicke Klinge ist für so manchen Brotlaib ein wenig überdimensioniert, wie ich meine.

    Wer viel Brot von stattlicher Größe zu schneiden hat, lohnt sich das eher, als für jemanden der zwei Stück Kastenbrot in der Woche verfuttert. Wem es nur um ein königliches Brotmesser geht, dem sei es ans Herz gelegt! Soll ja vorkommen.

    Gruß, güNef

  17. #76
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von Danieru Beitrag anzeigen
    Das interessiert mich jetzt aber was du damit meinst ?
    Also was ich wohl beim ersten nutzen gemerkt habe, es zieht schon etwas zur Seite weg, wenn man sonst nur beidseitig "geschliffene" Brotmesser kennt.

    Aber das Teil ist so scharf, dass ich schon Angst hatte, das Brett direkt mit durchzuteilen, weil schon eine harte Kruste am Brot war, und ich nicht genau wusste, wann ist das Brot zu Ende, und wann fängt das Brett an *g*

    Und die Schnitte waren wirklich astrein, nichts was abgefallen, ausgerissen oder sonst was wäre...

    Gruß
    Christian

  18. #77
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von BastlWastl Beitrag anzeigen
    Zwar zur aktuellen Fragestellung OT, aber meine Erfahrungen mit Brotmessern sind folgende;

    Zu Anfang der Lehrzeit, habe ich mir eine Victorinox Konditorsäge zugelegt, weil mein Meister nur mit solchen gearbeitet hat, nicht nur für Brot, für alles! Die Dinger waren alle in verschiedenen Abnutungsstufen, und für alle Schneidarbeiten super!

    Die Dinger sind ihr Geld wert!

    Für Brot empfehle ich in der Arbeit Dick Brotschwert (32cm Klinge), daheim nutze ich ein (ohje jetzt werde ich bestimmt geprügelt) ein KAI Shun, das einzige das es in der Sammlung gehalten hat, weil der Schliff genial ist, übrigens auch die billigeren Serien sind mit diesem Speziellen Schliff für Brot ungeschlagen!
    Die Vorteile von Westlichem (Druckschnitt) und Feröstlichem (Zugschnitt) in einem vereint.......

    Auch ein Nachschliff ist nicht sonderlich kompliziert, mit relativ billigem Equipment extra für Brotmesser angeschafft.
    Ikea Diamantabziehstahl, und Ikea Flaksa (glaub ich) Keramik Abzieh"stahl", als Top Finish dann noch Dick Polierzug.....

    Grüße Wastl.
    Und ich hab meinen Onkel immer für sein 200€ Brot-Shun belächelt

    Passt evtl. ganz gut, da meine Freundin letzten den Griff meiner Konditorsäge versehentlich auf ner Kerze geschmort hat

    Den Griff der Redwood-Reihe find ich ganz schick, oder aber einfach nur ein Wasabi, das liegt ja preislich recht nah an der Konditorsäge

  19. #78
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von blackfox
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von güNef Beitrag anzeigen
    ... ich hab mir dieses gewaltige Brotmesser in 320mm zu Weihnachten gegönnt ...
    Gute Entscheidung.

    Zitat Zitat von güNef Beitrag anzeigen
    ... die Gerade, wuchtige und dicke Klinge ist für so manchen Brotlaib ein wenig überdimensioniert ...
    Für Kleinbrotverwender hat Güde ja die 210mm-Version im Sortiment. Also falls die Mädchen auch mal schneiden wollen ...
    Gruß

    blackfox
    __________________

  20. #79
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Servus

    Zitat Zitat von blackfox Beitrag anzeigen
    Also falls die Mädchen auch mal schneiden wollen ...
    dann müssen sie ihren ganzen Mut zusammennehmen um damit eine harte Kruste zu brechen!



    Gruß, güNef

  21. #80
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Das Brotmesser was ich der Optik wegen haben wollte, war leider eine Enttäuschung. Das Robert Herder Windmühlen Brotmesser mit Kirschbaum-Holzgriff wurde mit nach links verbogener und verdrehter Klinge und mit Grat an vielen Stellen geliefert. Ob das ein Einzelfall ist, kann ich nicht sagen. Ich habe nach der Rückgabe keins mehr nachbestellt.

    Nach wenigen Tagen habe ich gemerkt, dass die Frau in der Küche immer zum 9,99€ IKEA Vörda Brotmesser greift, statt dem teuren Herder Windmühlen Brotmesser. Also habe ich es selbst genauer probiert und festgestellt, dass tatsächlich das IKEA Messer den Ciabatta viel besser schneidet. Mit dem Herder Windmühlen Brotmesser muss man zum Beispiel viel länger an der Oberfläche "sägen" bis es anfängt zu schneiden. Das IKEA Brotmesser geht dagegen schon beim ersten ziehen tief in das Brot rein, auch beim Krustenbrot. Warum es mit dem teuren Herder Brotmesser schlechter geht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen - es liegt jedoch wahrscheinlich an den folgenden Punkten oder einer Kombination davon:
    - Klinge verbogen
    - an vielen Stellen deutlich spürbarer Grat vorhanden, der sogar mit der Hornhaut erspürbar ist
    - kürzere Klinge als beim IKEA Vörda
    - weniger Gewicht im Vergleich zum IKEA Vörda

    Obwohl das Herder Windmühlen Messer bei WDR Testsieger war und edler aussieht, werde ich es zurückgeben.

    Auf Platz 1 würde ich persönlich das Ikea Vörda und die Victorinox Konditorsäge stellen. Beide schneiden besser als das Herder Brotmesser.

    Herder Windmühlen Brotmesser ca 45€:
    Gewicht: 77g
    Klinge: 21cm
    Kingenstärke nahe Griff / Mitte / Spitze: 1,6 / 1,5 / 1,6mm

    Victorinox Konditorsäge für 23 Euro ist ähnlich gut wie das IKEA Brotmesser, noch minimal schärfer. Perfekte Form wie beim IKEA, vetmeidet Schleifen mit der Hand am Boden.
    Gewicht: 140g
    Klinge: 25,5cm
    Kingenstärke nahe Griff / Mitte / Spitze: 2,1 / 1,3 / 1,1mm

    Giesser 8265w25s Brotmesser 19€ hat eine gewisse Ähnlichkeit zur Victorinox Konditorsäge, besondes der Griff und die Form, die Wellen-Zacken sind jedoch viel aggressiver und spitz, krallen sich dadurch in der Kruste fest und man braucht besonders am Anfang viel mehr Kraft und das Brotmesser durch das Krustenbrot zu ziehen.
    Gewicht: 149g
    Klinge: 25,5cm
    Kingenstärke nahe Griff / Mitte / Spitze: 2,2 / 2,0 / 1,2mm

    IKEA Vörda Brotmesser 10€ scheidet bisher alles sehr gut, egal ob hartes Krustenbrot, Baguette, Ciabatta oder Gouda-Käse. Muss sich nicht vor zig mal so teurer Konkurrenz verstecken. Angenehm lange Klinge. Gute Form, man stößt mit der Hand am Griff beim schneiden nicht an den Tisch an.
    Gewicht: 173g
    Klinge: 23cm
    Kingenstärke nahe Griff / Mitte / Spitze: 2,1 / 1,7 / 1,1mm

    Der Wellenschliff des ALDI HGS Gehring Solingen (war im 3er-Set für 9,99€ zu haben) Brotmessers hat eine gewisse Ähnlichkeit zur Klinge des Herder Windmühlen Brotmessers. Der Wellenschliff ist bei beiden sehr hoch zum Messerrücken hin. Beide sind sehr dünn und leicht. Das ALDI Brotmesser schneidet alles ohne Probleme was man ihm vorsetzt.
    Gewicht: 74g
    Klinge: 20cm
    Kingenstärke nahe Griff / Mitte / Spitze: 1,25 / 1,2 / 1,1mm

    Ich füge noch Fotos unten ein von den ganzen Brotmessern, damit man sich selbst ein Bild machen kann:








    Geändert von lomecuss (14.11.17 um 02:26 Uhr)

  22. #81
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zuerst mal - danke, dass du nicht aufgegeben hast und uns mit den Ergebnissen deines Brotmessertests bekannt machst.

    Nach meiner Theorie hätte ja das Herder am besten schneiden müssen. Ich nehme an das eher mäßige "abschneiden" liegt an dem Grat bzw. der mangelhaften Schärfe, die man mit dem unglasierten Boden eines Tellers bestimmt hätte erhöhen können. Aber auch die anderen von dir benannten Punkte dürften sich bemerkbar machen. Das gute Ergebnis des Ikea Vörda ist eine Überraschung. Das Design ist ungewöhnlich, sagt mir aber nicht zu, obwohl die Klingenhöhe die Führung verbessert. Dass die Konditorsäge von Victorinox gut ist, wussten wir schon.

    Nochmal danke für deine gründliche Untersuchung. Das ist keine Selbstverständlichkeit sich diese Arbeit zu machen und die Ergebnisse für andere zur Verfügung zu stellen.

  23. #82
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Hallo zusammen,
    vielleicht eine blöde Frage und auch wahrscheinlich schon öfters beantwortet:
    Warum sind Brotmesser eigentlich immer nur einseitig angeschliffen ?
    Das macht doch keinen Sinn. Das Messer neigt dann doch immer zu einem Kurvenschnitt.

    Danke

    dermike

  24. #83
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Es gibt auch welche mit beidseitigem Wellenschliff, nennt sich Doppelwellenschliff. Solche Brotmesser sind selten. Wahrscheinlich denken die Hersteller, dass man sich dran gewöhnt und den Zug nach einer Seite intuitiv ausgleicht.

  25. #84
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von dermike Beitrag anzeigen
    Warum sind Brotmesser eigentlich immer nur einseitig angeschliffen?
    Zwei Gründe:
    Erstens muss bereits für einen einseitigen Wellenschliff die Klinge eine minimale Dicke aufweisen, dicker als ein Kochmesser. Und ein beidseitiger Wellenschliff benötigt noch einiges mehr an Dicke. Das Messer wird schwer und damit unhandlich, die Klinge spaltet mehr als dass sie schneidet.
    Zweitens ist es wirtschaftlicher, nur eine Seite zu schleifen. Für den Wellenschliff benötigt man eine gewellte Schleifscheibe, das Messer kann nicht wie beim normalen Schleifen hin- und hergezogen werden. Schon die eine Seite benötigt mehr Zeit und Sorgfalt als ein normaler Schliff. Dann auch noch die Rückseite genau in die Wellen der Vorderseite zu schleifen und das schön symmetrisch, das ist dann ganz schön knifflig.

  26. #85
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    ?..Dass die Konditorsäge von Victorinox gut ist, wussten wir schon.

    Nochmal danke für deine gründliche Untersuchung. Das ist keine Selbstverständlichkeit sich diese Arbeit zu machen und die Ergebnisse für andere zur Verfügung zu stellen.
    Dank auch von meiner Seite lomecuss! Ich hab nun auch meine Brotmesserabstinenz aufgegeben und mir heute das Vic bestellt. Ist zwar keine Zierde, aber bei den hiesigen Voten zu Preis-Leistung eine schnelle und nüchterne Entscheidung. Und was meine BEVA sich über die Tortensäge freuen wird

    Gruß
    Abu

  27. #86
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Danke an : tiffel und daenou,

    euch beiden danke für die Antwort.
    WMF hat wohl so ein Brotmesser mit Doppelwellenschlifff im Angebot. So um die 70 €.
    Hat ganz gute Kritiken, weil scharf.

    Grüße

    dermike

  28. #87
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von dermike Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    vielleicht eine blöde Frage und auch wahrscheinlich schon öfters beantwortet:
    Warum sind Brotmesser eigentlich immer nur einseitig angeschliffen ?
    Das macht doch keinen Sinn. Das Messer neigt dann doch immer zu einem Kurvenschnitt.

    Danke

    dermike
    Moin!

    Beim einseitigen Wellenschliff ergibt sich eben KEINE Tendenz zum Kurvenschnitt, jede Welle, die erst nach links zieht läuft ja wieder in eine "Rechtskurve" aus, oder meinetwegen umgekehrt. In der Summe "zieht" ein einseitiger Wellenschliff NICHT nach rechts oder links wie etwa ein durchgehend einseitiger Anschliff eines Deba oder Fuguhiki, die ja oft auch noch den Hohlschliff auf der "linken" Seite haben (Kataba-Anschliff).. Seit ich Kind bin, schneide ich mit Brotmessern mit einseitigem Wellenschliff, da "zieht" nix. "Ziehen" tun nur die einseitig geschliffenen "Japaner" :-)
    Geändert von püttler (15.11.17 um 01:15 Uhr)

  29. #88
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Zitat Zitat von püttler Beitrag anzeigen
    Moin!

    Beim einseitigen Wellenschliff ergibt sich eben KEINE Tendenz zum Kurvenschnitt, jede Welle, die erst nach links zieht läuft ja wieder in eine "Rechtskurve" aus, oder meinetwegen umgekehrt. In der Summe "zieht" ein einseitiger Wellenschliff NICHT nach rechts oder links wie etwa ein durchgehend einseitiger Anschliff eines Deba oder Fuguhiki, die ja oft auch noch den Hohlschliff auf der "linken" Seite haben (Kataba-Anschliff).. Seit ich Kind bin, schneide ich mit Brotmessern mit einseitigem Wellenschliff, da "zieht" nix. "Ziehen" tun nur die einseitig geschliffenen "Japaner" :-)

    Auch Dir danke für die Antwort.

    so ganz glauben kann ich das aber auch nicht. Da ist eine Tendenz zum schrägen Schnitt.
    Diese Tendenz wird halt durch Gegenhalten und Erfahrung ausgeglichen. Da wird die Fertigungsmethode wohl die größere Rolle spielen, wie oben schon erwähnt und alle haben sich daran gewöhnt.
    Nur die tüftlerischen" Schwaben" (WMF) haben mal wieder das Problem erkannt und einen Doppelschliff eingeführt, zumindest bei einem Messer.

    einen schönen Tag noch


    dermike

  30. #89
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    AW: Brotmessererfahrungen

    Servus,

    noch eine Frage zu den Testkriterien: Ich säge lieber ein paar mal öfter hin und her, wenn das Messer dafür wenig Kruste durch die Küche verspritzt. Welches der Messer ist hier der Sieger in der "Krustendisziplin"? Mein Grandmoulin schafft einen recht kleinen Radius an Krustenbrösel rund um das Brot, ein Güde Brotschwert, da musste ich dann auch noch den Küchenboden saugen!

    Gruß, güNef

  31. #90
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    AW: Brotmessererfahrungen

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    Der einseitige Wellenschliff zieht ja auch nicht, wegen den Kurven der Wellen nach links, sondern weil die Wellen insgesamt eine Asymmetrie des Schliffes bewirken, die natürlich weniger stark ausgeprägt ist, wie bei den viel dickeren einseitigen Japanern. Das jedenfalls war immer meine Erklärung, dass manche Benutzer von einem Verziehen des Schnitts berichten. Ich konnte das auch noch nicht feststellen.

    Ich vermute das Spritzen hängt mit der Höhe der Wellen bzw. Steilheit der Zähne zusammen, sodass
    flache Spitzen - wenig Spritzen. Die Dicke an der Schneide dürfte auch eine Rolle spielen. Je besser es einschneidet, desto weniger Kruste bricht weg.

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