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Thema: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

  1. #31
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

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    Auf einen Bericht zum Grand Chef Wa wäre ich jedenfalls sehr gespannt. Imho ein sehr interessantes Messer für den Preis.

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  3. #32
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von Gabriel
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Bitte gern


    Zitat Zitat von welcomehome Beitrag anzeigen
    Auf einen Bericht zum Grand Chef Wa wäre ich jedenfalls sehr gespannt. Imho ein sehr interessantes Messer für den Preis.
    Dem schließe ich mich doch an
    (übrigens auch bzgl. des Misono UX10, welches hier soweit ich weiß auch noch kein Review hat)

    Gruß, Gabriel

  4. #33
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Servus,

    "Zitat von welcomehome"

    Auf einen Bericht zum Grand Chef Wa wäre ich jedenfalls sehr gespannt. Imho ein sehr interessantes Messer für den Preis.
    Zitat Zitat von Gabriel Beitrag anzeigen

    (übrigens auch bzgl. des Misono UX10, welches hier soweit ich weiß auch noch kein Review hat)
    ich werde nichts schuldig bleiben , allerdings erlaube ich mir die genannten Messer vorher ausgiebig persönlich kennenzulernen und das kann ein wenig dauern!

    Gruß, güNef

  5. #34
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Immer noch auf der suche nach meinem "to go -Messer", dacht ich, es ist wohl an der Zeit auch mal das Suisin auszuprobieren.
    Gestern ist es gekommen und...Ärger.
    Der Übergang vom Griff zur Zwinge ist richtig mies verarbeitet. Beim ersten Anfassen dachte ich noch, ich hätte es nicht richtig ausgepackt. Aber das Holz steht derart drüber, dass es haptisch nicht zu ignorieren ist. Außerdem eine schöne Angriffsfläche für Feuchtigkeit und Schmutz.
    JMS ist kontaktiert mit Bitte um Umtausch, aber erst gestern abend und es ist jetzt Wochenende....
    Die Schärfe ist so scharf, das das Messer sich in ein Stirnholz-Eichenbrett fest beißt. Ich vermute mal, der Schneidewinkel ist also sehr flach angelegt und muss für die Arbeit in der Profiküche alsbald geändert werden. Hatte ich auch noch nicht so( außer, wenn ich selber mal zuviel des Guten wollte).
    Tja, wieder mal die Serienstreuung.
    Zeigt mir auch, das man vom Eindruck und Erfahrung eines einzelnen Messers/Users/Schliffs nicht wirklich objektiv ableiten kann.
    Aber Profil, Balance und Steifheit gefallen mir schon mal sehr gut.

  6. #35
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Servus,

    Zitat Zitat von Kiam Beitrag anzeigen
    Tja, wieder mal die Serienstreuung.
    Zeigt mir auch, das man vom Eindruck und Erfahrung eines einzelnen Messers/Users/Schliffs nicht wirklich objektiv ableiten kann.
    meine Rede und leider häufig die Wahrheit!

    Beim Hohenmoorer hatte ich zwei verschiedene Exemplare in Händen und insgesamt stehen die Messwerte und Beschreibungen von vier Yvo's zum Vergleich, hier liegen wir bei 3 x gut und einmal musste die Geometrie nachgebessert werden, bei den vielen Berichten von Ashi-Käufern gibt es nur ein oder zwei weniger gute Exemplare, also auch hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, einen guten Griff zu machen.

    Rückschlüsse von einem einzigen Exemplar auf eine ganze Serie sind immer mit Vorsicht zu geniessen, deshalb auch regelmässig meine Bitte an jeden neuen Besitzer einen kurzen Bericht über sein Exemplar abzugeben.

    Das nützt allen Lesern, Käufern und eventuellen Interessenten gleichermassen!!!

    Gruß, güNef

  7. #36
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Moin,
    nach langer Zeit grabe ich diesen Thread mal wieder aus, angeregt durch das Thema Serienstreuung. Ich habe aktuell zwei Suisin Inox Honyaki Gyuto in 240 mm hier, weshalb ich dachte, ein kurzer Vergleich kann nicht schaden. Das eine Messer ist etwas älter. Ich habe es in einem Online Auktionshaus erworben. Es ist allerdings unbenutzt und dementsprechend komplett im Originalzustand. Das andere kommt von Herrn Horie und wurde heute erst geliefert.

    Griff

    Was im direkten Vergleich sofort auffällt: die Länge der Hornzwinge hat abgenommen, das ältere Messer hat 40 mm, das neuere 33. Ich habe da keine Präferenz, ist mir beides recht. Am älteren Messer negativ: der Griff ist ja Rokakku-Hanmaru, also oben eckig unten rund. Tatsächlich ist er im unteren (eigentlich gleichmäßig gerundeten) Bereich aber so dermaßen ungleichmäßig geschliffen, dass man es gar nicht übersehen kann. Die eine Ecke wurde schön gerundet, so wie man es erwartet. Bei der anderen wurde quasi nur kurz die Kante gebrochen, der Rest der Ecke steht noch komplett so da. Sieht einfach Bes***** aus. Entschuldigt meine Wortwahl, aber allem Hokuspokus um japanische Wunderklingen zum Trotz kann man doch erwarten, bei einem mittlerweile 450€ Messer einen halbwegs symmetrisch geschliffenen Griff zu bekommen. Erst recht bei einem Suisin, die ja ob ihrer tadellosen Verarbeitung immer wieder hervorgehoben werden, ist das in meinen Augen ein No-Go. Dann schaue ich halt in Zukunft nur noch bei exzellenten deutschen Messermachern wie Xerxes vorbei, die wirklich perfekte Griffe in jeder Hinsicht fertigen.
    Was soll’s, der Griff kommt eh bald runter und wird durch einen anderen ersetzt. Ich wollte es potentiellen Käufern gegenüber zumindest gesagt haben. Beim anderen Messer vom Japan Messer Shop, welches noch in Folie ist, sieht die Griffsymmetrie deutlich besser aus, wobei auch hier eine Kante mehr verrundet wurde als die andere. Dafür tut sich hier ein anderes Problem auf: der Übergang Horn zu Holz ist an jeder der sechs Flächen mehr als deutlich zu spüren, durch die Folie hindurch! Ich bin etwas sprachlos

    Das Erlloch ist bei beiden Messern gut verschlossen. Ich meine mich zu erinnern, dass hierbei mal moniert wurde, das die Masse sich farblich vom Griff unterscheidet. Das ältere hat eine weißliche Masse, von der Farbe wie getrockneter Heißkleber. Beim neueren Messer ist es eine dunkelroter Ton, welcher sich mMn besser in die Grifffarbe einfügt.

    Kleine Info zwischendurch: Punkte, die ich hier nicht anspreche, wurden gut bis sehr gut gelöst und sind unauffällig, wie man es bei einem Messer der Preisklasse erwartet.

    Klinge
    Das Gewicht der Messer ist gering unterschiedlich, 147g (älteres) vs. 141g (neueres Messer) Ob das nun an der Zwinge, der dünneren Klinge oder der leicht verschiedenen Klingenlänge liegt, sei dahingestellt.
    Die ältere Klinge ist etwas länger, ab Griffaustritt bis Spitze messe ich genau 250 mm. Das neuere Messer liegt hier bei 247,5 mm.
    Schaut man über den Klingenrücken, fällt sofort die zur Spitze hin deutlich feiner ausgeschliffene Klinge des neueren Gyutos auf. Messwerte, die das verdeutlichen, folgen gleich.
    Gemessen habe ich den Klingenrücken an 5 Punkten
    1. Klingenaustritt am Erl
    2. Klinge mittig
    3. 1 cm vor Klingenspitze
    4. 1/2 cm davor
    5.direkt an der Spitze
    Alt: 2,50 2,09 0,93 0,65 0,33
    Neu: 2,40 2,00 0,61 0,41 0,23

    Direkt über der Wate an 3 Punkten, Klingenbeginn, -mitte, -spitze
    Alt: 0,21 0,18 0,14
    Neu: 0,24 0,25 0,21

    Der Klingenschliff ist bei beiden okay, nicht perfekt aber in Ordnung. Beim älteren Messer ist die Spitze ein klein wenig verschliffen, beim neueren der Klingenbeginn direkt hinter dem Griff. Beides relativ leicht und schnell zu korrigieren.

    Eine wichtige Eigenschaft hatte ich noch vergessen, die Geradheit der Klinge an sich. Beim alten Inox schön gerade, kein Fehler auszumachen, das neue hat übertrieben gesagt Bananenform. Ich vermute einen Härtungsverzug. Insbesondere bei sehr dünnen Messern verzieht sich die Klinge aufgrund der Eigenspannungen im Gefüge gerne mal.

    Bin auf eure Kommentare gespannt! Fotos kann ich leider keine Einstellen, würde bei Bedarf aber welche machen.
    Geändert von Matchless (08.02.20 um 21:34 Uhr) Grund: Wichtige Eigenschaft vergessen

  8. #37
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Also Kurzfassung: Beim Alten Messer ist der Griff eine Katastrophe und beim neuen ist die Klinge verzogen. Warum hast du eigentlich 2 Stück gekauft?

  9. #38
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Servus,

    erstmal herzlich Dank für den ausführlich vergleichenden Beitrag. Mich schreckt das geradezu ab, ein SIH zu kaufen und das ist auch gut so. Der aktuell aufgerufene Preis ist für die gebotene Leistung schlicht ein schlechter Witz, auch wenn einige meinen, der 19C27 sei besonders gut wärmebehandelt, da gebe ich heute keinen Pfifferling mehr drauf. Die Preisgestaltung jener japanischer Monostahlmesser die einst auf das Podest gehoben wurden ( und ich hab da auch in den Chor der begeisterten eingestimmt ) wie Ashi, Konosuke, Yusuke, SIH ist teilweise absurd, für ein gestanztes Messer mit Besenstielgriff und schwarzem Horn. Was die Serienstreuung betrifft, da ist keiner der bekannten Monostahlmanufakturen gefeit. Ich hab schon verzogene und schief in den Griff montierte Ashi's und Yusukes gesehen, die verlässlichste Qualität liefert nach meiner Erfahrung Konosuke, da wüsste ich nicht von mehreren Beschwerden. Was SIH da aber abliefert ist schon Abzocke, ich würde das Messer retournieren.

    Ich kann hier und jetzt nur einen verlässlichen Tipp abgeben: Wenn dich Kochmesser wirklich interessieren, dann such dir das passende Forum, da gibt es ja genug Auswahl und sein dort aktiv. In den jeweiligen Marktplätzen finden man immer wieder handverlesene oder mit viel Aufwand nachgearbeitete oder verbesserte Serienmesser und dazu gibt's oft einen ellenelangen Bericht mit aussagekräftiger Beschreibung und Bildern, da weiß man dann zu 100% genau was man bekommt, wenn der Vorbesitzer kein Schwätzer oder Lügner ist und das ist in der Regel nicht der Fall.

    Um den Kaufpreis eines SIH bekomme ich schon von noch wenig bekannten, aber bereits guten schwedischen Messermachern, vor allem den Jungen, ein viel aufwendiger und handwerklich präziseres Messer. Ich würde mich in dem Segment mal umsehen, oder überhaupt die Kochmesserszene mal intensiver beobachten, dann bist du schnell weg von überteuerter japanischer Massenware. Ein Top-gefertigtes SIH ist zwar immer noch ein tolles Messer, aber um den aktuellen Preis nicht der Weisheit letzter Schluss. Es drängen immer mehr junge und kreative Kochmessermacher auf den Markt, die werden den japanischen Manufakturen den europäischen Markt nicht kampflos überlassen.

    Gruß, güNef

  10. #39
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Sehe ich genauso. Ein Messer in dem Zustand zu dem Preis durch die Qualitätskontrolle gehen zu lassen ist eine Frechheit.

    Ich würde so ein Messer nur aus zuverlässiger Quelle auf dem Sekundärmarkt erwerben. Da tauchen sie ja andernorts immer mal wieder auf.

    Oder für den Neupreis gleich ein Custom von einem "jungen" Macher ordern, da wird man soetwas garantiert nicht erleben. Neben den Schweden gibt's natürlich auch hierzulande solche Talente (das muss ich dir nicht erzählen güNef ). Daneben stellen auch erfahrene Macher wie Kamon oder Xerxes ab und zu Kleinserien her, die unter dem Preis liegen. Aber da muss man auf det Hut sein, die sind dann schneller weg als man "Honyaki" sagen kann. Soweit ich mich erinnere läge z.B. das "Work_Ant light" vom Mike Wunderer auch noch im Preisrahmen.
    Geändert von Bukowski (09.02.20 um 11:46 Uhr)

  11. #40
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Zitat Zitat von tiffel Beitrag anzeigen
    Also Kurzfassung: Beim Alten Messer ist der Griff eine Katastrophe und beim neuen ist die Klinge verzogen. Warum hast du eigentlich 2 Stück gekauft?
    So hätte ich es auch schreiben können. Die Klinge beim alten hat (siehe Messdaten) für dieses Messer einen relativ starken Taper von Rücken zu Schneide. Das gefällt mir aber ganz gut. Auch kann eine nicht all zu feine Spitze von Vorteil sein, mir gefällt die Geometrie ganz gut. Schneidet gefühlt auch besser/satter als das neuere. Liegt vielleicht an der Dicke über der Wate.

    Das eine Messer ist für mich. Das andere wollte ich eigentlich verschenken, aber davon sehe ich jetzt ab und schicke es zurück.

    @günef ich sehe das genau so wie du. Von Xerxes zB bekomme ich um den gleichen Preis ein Messer, welches in allen Belangen mindestens ebenbürtig ist, dazu mit einer handwerklich in jeder Hinsicht perfekten Arbeit.
    Das eine SIH geht definitiv zurück, das andere bleibt, habe dafür 260€ bezahlt. Das ist nicht günstig aber ok. Ich dachte halt mit dem SIH kaufe ich ein Messer, von dem ich ausgehen kann, dass es perfekt verarbeitet ist und habe deshalb auch den Kauf ohne Rückgaberecht nicht gescheut.
    Vielleicht habe ich auch einfach Pech, bei meinen zwei Ashis war auch jeweils der Griff komplett verdreht montiert.
    Das Messer, welches mit der besten Verarbeitung zu mir kam, ob man es glaubt oder nicht, war das kleine Kamo-to Santoku sowie das Tadafusa Santoku. Für die Messer habe ich damals 120 und 80€ bezahlt. Traurig aber wahr.

    Es ist nicht so, dass ich momentan unbedingt ein Messer brauche, aber ich habe das SIH gesehen und dachte mir, zu dem Preis machst du eigentlich nichts falsch. Das kann ich jetzt nur noch mit Einschränkung sagen. Aber naja, arbeiten kann man mit dem Teil ja. Und es sollte sowieso ein schöner dunkler Griff mit heller Zwinge ran. Bis das soweit ist werde ich den jetzigen Griff einfach selbst mit Schleifpapier korrigieren. Ist ärgerlich, dass es überhaupt notwendig ist, aber so ist es nunmal.

  12. #41
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Servus,

    Das eine SIH geht definitiv zurück, das andere bleibt, habe dafür 260€ bezahlt.
    das scheint mir klug überlegt. 260,-Euro für ein 240er SIH ist sicher akzeptabel, wenn man in so manche Shop's schaut. Nächstes Wochenende treffe ich einen Sammler, der die ( zumindest öffentlich genannte und gezeigte ) größte Sammlung an Manufaktur-Japanern hat, die mir bekannt ist. Ashi, Konosuke, Yusuke, SIH und Tadatsuna INOX sind da dabei. Darunter ein besonderes SIH mit Ebenholzgriff und Cremezwinge. Ich werde einige Bilder von der "Luxus" SIH-Variante machen und die Verarbeitungsqualität mit allen anderen vergleichen und dann hier zeigen.

    Solo schaut das so aus: ( Das Bild ist vom Besitzer und der hat sicher nichts dagegen, dass ich es verwende )



    Der Preis dafür ist allerdings jenseits von gut und böse, dennoch ein traumhaftes Serienmesser in Top Qualität. Tatsuya Aoki von Suisin hat die Klinge nach Anfrage selbst ausgewählt. Es gibt sie also, die besonders sorgfältigen Exemplare, wenn auch anscheinend nur handverlesen.

    Gruß, güNef

  13. #42
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Genau so etwas schwebt mir auch vor, sieht klasse aus!
    Bin schon gespannt auf deine Ergebnisse günef. Untersuche das Messer bitte penibel auf gleichmäßigen Schliff (sollte es noch im Originalzustand sein) und Geradheit der Klinge. Ich habe gestern nochmal ein paar meiner Messer auf die Geradheit überprüft. Dabei ist aufgefallen, dass einige doch krummer sind, als es auf den ersten Blick scheint. Ich habe es überprüft, indem ich die Klingen mit jeder Seite auf eine plan gefräste Wasserwaage gelegt habe. Beim SIH vom Japan Messer Shop stand dann auf der einen Seite die Spitze deutlich weg. Habe ich es anders rum aufgelegt, lag die Spitze auf, dafür war in der Mitte ein leichter Hohlbogen. Konnte es kaum glauben.

    Ich achte jetzt beim Messerkauf penibelst auf eine gerade Klinge. Man kann ja viel korrigieren, einen schlechten Schliff, ein unsauberes Finish. Aber eine krumme Klinge, das kann man vergessen.

  14. #43
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Den Griff habe ich nun halbwegs in Form geschliffen und einmal mit Drechsleröl eingeölt. So gefällt er mir deutlich besser. Der Originalgriff war sehr glatt, wie poliert und rutschig in den Händen. So erhält er am Ende eine samtige Oberfläche.
    Das maschinelle Querfinish gefiel mir ebenfalls nicht, weshalb ich hier kurzerhand mit 280er Papier ein Längsfinish per Hand angebracht habe.
    Dem Kehl habe ich auf der linken Seite die Kanten gebrochen und poliert, sodass ich auch als Linkshänder das Messer optimal und ohne Druckstellen nutzen kann. Mal sehen was mir noch so einfällt. Das hier hat Potential zu einem „Pimp my SIH“ zu werden.

  15. #44
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Na ja, aber zum Pimpen sind auch 260 nicht wenig. Warum zum Pimpen keinen Chinesen nehmen.
    1. Küche messer 10cr15mov 24cm
    2. Duanzaoshi
    3. Duanzaoschi 10 Zoll
    4. Damastklinge und neuartiger Kunststoffgriff

    Zwar wird daraus nie ein SIH. Aber das Potential zu einem guten und preiswerten Messer ist da

  16. #45
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Die Klinge werde ich in ihren Grundzügen nicht verändern. Also auf keinen Fall wird die Geometrie großartig verändert. Von daher sind es eher optische Änderungen.

    Hast du Erfahrung mit Klingen vom Ali? Hatte schon mal überlegt dort ein Messer zu erstehen. Gibt es auch welche aus zB anständigen Schwedenstählen mit guter Verarbeitung?

  17. #46
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Bis jetzt noch nicht. Habe aber einen chinesischen Cleaver bestellt in warikomitechnik. Der Verkäufer hat mich aber immer vertröstet, dass der Carrier im Urlaub ist. Daher habe ich jetzt erstmal gecancelt und warte auf die Erstattung. Dann werde ich dasselbe nochmal einem anderen Verkäufer bestellen und hoffe, dass er es schickt. Desweiteren hab ich mir überlegt eine Damastklinge zu kaufen und den Griff selbst dranzubauen. Ist beides unter 20€. Bei der Damastklinge habe ich nach Maßen gefragt. Dauert aber alles, weil das meistens auch bloß Verkäufer sind.

    Interessant finde ich die Links, weil es große Messer sind, die z.T. unter 40€ kosten. Davon gab es nicht so viele auf Ali. Jetzt scheint es aber einen Produzenten zu geben. Vor allem gibt es neuerdings auch einige mit Wa-Griffen. Es ist leider so, dass es zwar Leute gibt, die diese Messer kaufen. Die messen aber trotz Nachfrage die Wate nicht aus, sodass ich leider dadurch nicht schlauer werde.

    Es gibt auch zwei Messer in Schwedenstahl 14C28N von xinzuo. Die sehen zwar wirklich gut aus, sind aber etwa bei 83 €.

    Ein Gyuto in Hap40 ist mir noch aufgefallen. Aber sowas ist auch aus China kein Schnäppchen mehr.

  18. #47
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Wenn die Messer wirklich so toll sind, wie sie auf den Bildern aussehen...ich bin überzeugt, dass die Chinesen klasse Messer bauen können inkl perfekter WB und den Japanern aufgrund der irgendwann nicht mehr konkurrenzfähigen Preise den Rang ablaufende werden. Gibt es das Sandvik Messer auch in 240 mm? Falls ja werde ich das denke ich einfach mal bestellen.

    Edit: das Messer gibts nicht in 240
    Und anhand des Kehlshots eines Käufers kann ich sagen, dass ich es nicht mal meinem Feind schenken würde.
    Die Verarbeitung ist wie es scheint allerdings sauberst (siehe Griffshots), da kann sich Suisin mal eine gehörige Scheibe abschneiden.
    Geändert von Matchless (10.02.20 um 16:01 Uhr)

  19. #48
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    Nein, wie gesagt, die 240er Steckerlklingen gibt es noch nicht lang auf ali.
    Die Chinesen sind aber einigermaßen innovativ. Es gibt des öfteren neue Modelle zu sehen.
    Leider sind die eben sehr auf Massenware ausgerichtet. Wie andere eben auch. Dünne Klingen haben für die Hersteller Nachteile, wegen der Empfindlichkeit und Rückläufern. Der Normalokunde ist glücklich wenn das Messer scharf ist und die Tomate sich gut schneiden lässt.

    Das Kehlfoto hab ich noch gar nicht gesehen. Trotz Unschärfe kann man erkennen, dass das Dickenverhältnis (Schneide/Rücken) etwa 1:4 beträgt. Bei 2,2mm wären das 0,55 mm. Also nicht so toll. Im Moment halt leider noch kein Messer, das man einfach ohne Vorbehalt empfehlen könnte aber zum Pimpen m.E. schon geeignet.
    Geändert von tiffel (10.02.20 um 17:26 Uhr)

  20. #49
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Servus,

    so, wie angesagt war ich am Samstag bei einem Wa-Lasersammler zu Gast in Verbindung mir einem kleinen Treffen gleichgesinnter und wir haben ein paar Stunden Messerschwätzchen gehalten, Messer verglichen und ne Menge an Möhren und allerlei Gemüse zerkleinert.

    Ich hab mir das SIH genau angeschaut, der einzige Kritikpunkt wäre der spürbare Übergang zwischen Horn und Holz, hier hätte man noch präziser arbeiten können, ansonsten ein Traummesser in jeder Hinsicht. Preislich liegt das aber deutlich über 500,- Euro mit allen Nebengeräuschen.

    Zuerst die Sammlung:



    Wie schon gesagt, eine andere Sammlung in diesem Umfang ist mir nicht bekannt.

    Hier das wunderbare SIH mit Cremezwinge und toll gemasertem Ebenholz:





    Die Erleinpassung ist für japanische Verhältnisse exzellent, schön auch die Machi:





    Eine traumhafte Kombination:



    Alle Kanten poliert, gebrochen und gerundet und ein schön leichter Schnitt komplettieren dieses wunderbare japanische Manufakturmesser.



    Gruß, güNef

  21. #50
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von pebe
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Danke für deinen Bericht mit dem schönen Blick auf die Details.

    Und was genau hängt nun alles von links nach rechts an der Leiste?

    Grüsse, peb

  22. #51
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Servus,

    Zitat Zitat von pebe Beitrag anzeigen
    Danke für deinen Bericht mit dem schönen Blick auf die Details.

    Und was genau hängt nun alles von links nach rechts an der Leiste?

    Grüsse, peb
    5 x Ashi ( 2 x Petty, 1 x Santoku, 1 x Nakiri, 1x Gyuto ) 3 oder 4 x Yusuke in allen Varianten ( extra thin, extra flat, extra harden ) einige Konosuke, 1 x SIH und 1 x Tadatsuna INOX als absoluter Exote.

    Gruß, güNef

  23. #52
    Registrierter Teilnehmer MF-Mitglied Avatar von pebe
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

    Auf Dich ist Verlaß, vielen Dank !

  24. #53
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    AW: Suisin Inox Honyaki Wa-Gyuto 240mm - ein Review

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    Beeindruckend, wirklich beeindruckend. Da bleibt einem die Spucke weg. Danke fürs Zeigen!
    Das SIH sieht toll verarbeitet aus. Nur sieht der Kehl relativ dick aus, wobei ich vermute, dass das Foto täuscht?

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