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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kleines Ganz Groß (Spyderco JESTER)



Fugazi
22.12.02, 00:23
Hi, habe heute mal mein neu erworbenes Spyderco JESTER testen können und bin ganz begeistert, ist wie ein großes... :super:

Mal zu den Daten:

laut Herstellerangabe :Stahl Aus 6
Gesamtlänge gemessen: 11,3 cm
Klingenlänge: 5cm
Länge der Schneide. 4,5 cm in plain
Gewicht: nicht merkbar, laut Herstellerangaben: 16 Gramm
Griff: Zytel

Handhabung:

Der Griff ist unten mit zwei Fingermulden versehen, danach folgt die Gerade zum Abschluß. Die Fingermulden sind für meine Hände ( Handschuhgröße 9 1/5 bis 10) optimal, die Finger lassen sich gut in die Mulde einpassen. Das Zytel läßt sich gut greifen, durch die Riffelstruktur sogar mit feuchten Händen. Am Rücken ist wiederum kurz vor der Klinge eine Querriffelung als Abrutschschutz gedacht, die gut ist.

Am Griffende ist ein Loch zur Befestigung von Paracord oder Schlüsselanhänger vorhanden. Durchmesser: 0,5cm, reicht alle mal.


Auf dem Klingenrücken, vor dem Spyderhole, ist der Stahl geriffelt und dient als Abrutschsperre. Durch die Riffelung kann man das Messer auch stark führen, ohne Angst haben zu müssen, abzugleiten und sich selber zu schneiden.

Klasse ist, dass auf dem Rücken an der Klingenspitze auch diese Rifferlung vorhanden ist, die eine saubere Führung durch aufgelegten Finger ermöglicht !!! Sowieso ist die Klinge so geformt, dass man einen Finger entlang des Klingenrückens legen kann. Dabei ist eine sanfte Wölbung gewählt worden, die quasi als Fingerverlängerung gefühlt wird.

Das Öffnen mit dem Spyderhole ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da der Lochdurchmesser nur kanpp ein Zentimeter groß ist. Ein Aufschlagen - wie mit den Großen - hat bisher noch nicht geklappt, aber das kann auch an der absoluten Neuware liegen und sich möglicherweise nach mehrmaligen Öffnen legen.

Der Verschluss ist ein Lock-back, ziemlich mittig angebracht.

Die Befestigung der Klinge im Griff fand ich persönlich durch die eine Stecknieten ein wenig suspekt, muß aber eindeutig sagen, dass das Messer beim seitlichen Bewegen der Klinge KEIN SPIEL hat. Alle Achtung!

Die Klinge kam sauscharf out of the box und bestand den Unterarmrasiertest mit Bravour. Danach habe ich Papier geschnitten (sauberer Schnitt), einen Karton durchstochen und zerschnitten (ohne Probleme), handelsübliche Kordel von 1,5 Meter getrennt, doppel gelegt, getrennt, doppel gelegt .... nach 10 Lagen habe ich aufgehört und eine neue Rasur gemacht. Null problemo.

Ach ja, ein versuchtes Aufklappen der Klinge durch die üblichen Schläge mit dem Rücken gegen... hat das Messer bestanden.

Was soll ich sonst noch sagen... ich finds klasse, als Schlüsselanhänger ein kleines GROSSES !!

Fugazi

Thomas Spohr
22.12.02, 09:54
Ich habe schon seit längerem Interesse an diesem Messer. Dank für die Review.

filosofem
22.12.02, 13:32
Das Messer hat sich meine Frau vor kurzem auch zugelegt. Mittlerweile sogar noch eins (--> Messervirus). :D

Ich war von diesem Teil auch positiv überrascht. Ein vollwertiges Messer das tadelos verarbeitet ist. Mir persönlich gefällt das "Ladybug" aufgrund der spitzeren Klinge aber besser.

crashlander
23.12.02, 19:24
Das Jester ist top, meins hat meine bessere Hälfte inzwischen am Schlüsselbund. Die Klingenform ist imho praxistauglicher als beim Ladybug, welches aber auch schick ist.

Wem das Jester ein bisschen zu klein ist, kann ich das Dragonfly empfehlen. Läßt sich zur not auch am Schlüsselbund tragen und ist doch zu etwas mehr zu gebrauchen. Zudem passt es prima in die Jeans-Münztasche. Das Gewicht ist ähnlich vernachlässigbar wie beim Jester, es hat aber einen Clip. Man kann es z. B. auch in die Hemdtasche clippen oder in die Knopfleiste, stört gar nicht. Und erschrecken tut da auch niemand, wenn man es rausholt.