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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sanyo Eneloop [Akkus]



Non Sequitur
22.08.06, 22:31
Ich habe vor ein paar Tagen die ersten Sanyo Eneloop Akkus im hiesigen Ich-bin-ja-nicht-bloed-Markt gesehen. Es gibt sie in den Groessen AA und AAA (2000 mAh bzw. 800 mAH). Billig sind sie nicht, 4xAA kosten 13,99, 8 Stueck in der Familienpackung 26 Euro.

Aber wenn sie auch nur annaehernd so gut sind, wie die ersten Tests aus dem CPF andeuten, duerften die Eneloops in Zukunft trotz der nominell geringeren Kapazitaet fuer etliche Anwendungen die erste Wahl sein. Sanyo gibt ja an, dass die Eneloop nach einem Jahr Lagerung noch bei 85% der Kapazitaet liegen. Bei "normalen" guten NiMh Akkus dagegen sollte man von einer Selbstentladung von ~0,7 bis 0,9% *pro Tag* ausgehen ...

Ich habe jedenfalls erstmal ein paar eingekauft.

Hermann

Conroy Bumpus
23.08.06, 11:58
Naja, soviel mehr als andere gute Akkus kosten die ja doch nicht, hatte eigentlich nen höheren Preis befürchtet.
Und bei Sanyo kann man ja davon ausgehen dass die wirklich die Kapazität haben (auch für öfter als 5 mal laden) als irgendwelcher Billigkram. Bin ja mal gespannt wann ich da endlich welche von in die Finger bekomme.

WalterH
23.08.06, 14:26
Sollten inzwischen in jedem Blöd-Markt zu haben sein. Die haben da z.Zt. das Vertriebsmonopol darauf.

Gottseidank brauche ich gerade keine Akkus. Ich lehne mich also mal zurück und warte auf Langzeitberichte. :D

Diesmal hilft es übrigens gar nichts, Richtung Westen zu schielen. In den USA sind die nämlich noch gar nicht auf dem Markt und im CPF ist nicht wirklich viel zu lesen. Ein paar Graphiken von Silverfox, aber das wars im wesentlichen. DE ist mit eines der ersten Länder, in dem die Dinger zu haben sind.

-Walter

Non Sequitur
24.08.06, 23:15
Diesmal hilft es übrigens gar nichts, Richtung Westen zu schielen. In den USA sind die nämlich noch gar nicht auf dem Markt und im CPF ist nicht wirklich viel zu lesen. Ein paar Graphiken von Silverfox, aber das wars im wesentlichen. DE ist mit eines der ersten Länder, in dem die Dinger zu haben sind.

Das stimmt nicht so ganz, Walter. Da haben schon ein paar mehr Leute Eneloops in den Fingern, z.T. ueber Kontakte in Japan. Ziemlich interessant sind z.B. Modamags Postings zu dem Thema:

http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=119003

Nach 60 Tagen liegt die verbleibende Kapazitaet der Eneloops ueber der von 2500 mAH Zellen. Die interessante Frage ist, wie das weitergeht.

Ich benutze AA's und AAA's in einer ganzen Reihe von Geraeten, angefangen vom Weltempfaenger bis hin zum MP3-Player, der Digicam, dem GPS und der elektrischen Zahnbuerste ... :D Achja, und natuerlich in Taschenlampen. Wenn die Eneloops wirklich so gut sind, wie es im Moment aussieht, werde ich nach und nach meine alten Saetze aussortieren und durch Eneloops ersetzen.

Hermann

Non Sequitur
26.08.06, 19:53
So, ich habe mal meine Eneloops ueber das Ladegeraet laufen lassen. Bei allen Ungenauigkeiten, mit denen man da rechnen muss, ist die Kapazitaet der Eneloops schon recht verblueffend nahe an den angegebenen Nennwerten dran, und das, obwohl sie ja schon eine laengere Reise (von Japan nach Europa) hinter sich haben. Sie lagen bei der Entladung alle bei etwa 90-95% der angegebenen Kapazitaet.

Zudem sind *alle* Eneloops, die ich bisher gecheckt habe, in der Kapazitaet einander sehr aehnlich. Ausreisser habe ich bisher noch keine gehabt (bei 16xAA und 8xAAA).

Hermann

Conroy Bumpus
27.08.06, 11:53
… Zudem sind *alle* Eneloops, die ich bisher gecheckt habe, in der Kapazitaet einander sehr aehnlich. Ausreisser habe ich bisher noch keine gehabt
Genau darum kauft man doch Sanyo und nicht billigen Schrott bei dem die Kapazität von +10 -50% schwankt (so dass der ganze Satz effektiv nur 50% hat) ;)

BlackBlade
07.09.06, 19:45
Was ist zu empfehlen?


Die eneloop Akkus vor dem ersten Gebrauch komplett entladen und anschließend neu laden.
Die eneloop Akkus ohne vorheriges Entladen laden.
Die eneloop Akkus aus der Packung nehmen und benutzen.


Ich verwende ein ELV ALC 1000 Ladegerät.

Vielen Dank!

Havor
07.09.06, 23:38
Na, nehmen und benutzen, was sonst?
Der ganze Akku-Voodoo kommt aus dem Modellbaubereich und solange du keine hochkapazitiven Zellenpacks brauchst, die ihren gesamten Saft innerhalb 5min im Wettkampf raushauen, kannst du die Dingers getrost wie Batterien benutzen.
Ihre volle Kapazität werden die erst nach einigen (um die fünf) Ladezyklen haben, das heißt aber nicht, das man die vorher nicht benutzen kann.

HankEr
20.09.06, 08:51
Mittlerweile habe ich auch welche, und der erste Eindruck ist sehr positiv. Sie sehen recht edel aus :hehe: zumindest hebt sie die Farbgebung und Beschriftung schön von den anderen ab.

Eine 4er-Packung Mignon hatte frisch aus der Verpackung Leerlaufspannungen zwischen 1.349 und 1.351, schonmal sehr gleichmäßig (und hoch). :) Die Mikros habe ich gleich mal ins Ladegerät; mal schauen was das meint noch hineinladen zu müssen...

Wenig Infos in meinem Beitrag, wer es handfester will kann sich ja mal diese Entladekurve (http://img.photobucket.com/albums/v482/SilverFoxCPF/EneloopAA2000atVariousRates.gif) aus diesem cpf Thread (http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=79302) ansehen. Bei 10A Entladestrom noch stabil über 1V :eek:

Wir sprechen hier also schonmal von sehr guten Akkus die als Bonus noch dazu eine geringe Selbstentladung haben. Wenn die Langlebigkeit jetzt noch paßt, dann eine durchaus feine Sache (wobei ich sowieso nicht mit wesentlich mehr als 200 Ladezyklen rechne (trotzdem < 2ct/Einsatz)).

Für manche Anwendungen scheint mir die Eneloop der ideale Energiespender zu sein. Bei meinem Fahrradrücklicht z.B. das lange genug hält um die NiMH Selbstentladung nicht nur einen theoretischen Wert sein zu lassen (insbes. in Sommer) aber doch oft genug frischen Saft will, daß Akkus günstiger und bequemer sind als Batterien wenn, ja wenn man sie eben nicht zusätzlich zum Verbrauch groß Pflegen muß. Hier werden also die momentanen Batterien durch die Akkus ersetzt sobald sie schwächeln.

Auch Taschenlampen stehen bei mir länger rum, als daß sie benutzt werden, Alkalines sind aber nicht unbedingt für die Stromanforderungen geeignet. Für mich auch ein Anwendungsgebiet für die Eneloops.

In Fernbedienungen, Wanduhren, Sensoren und solche Sachen die mit einem Satz Batterien mind. ein Jahr halten kommen sie natürlich nicht. Wirtschaflich wäre es da ja erst nach etwa 15 Jahren (25ct/Alkaline vs. 375ct/Eneloop, ein mal pro Jahr wechsel/laden, Ladegerät, Strom, Benzin, Zinsen, etc. nicht berücksichtigt).

Bei meiner Benutzung wären sie sicher auch ein Kandidat für die Digitalkamera und im Sommer selbst für den Fahrradscheinwerfer. Da ich für beide aber momentan schon/noch absolut gute Akkus habe, bleibe ich erst mal bei denen.

lightwolf
21.09.06, 00:36
Was ist zu empfehlen?


Die eneloop Akkus vor dem ersten Gebrauch komplett entladen und anschließend neu laden.
Die eneloop Akkus ohne vorheriges Entladen laden.
Die eneloop Akkus aus der Packung nehmen und benutzen.

...
Neue Akkus unbedingt erst vollständig laden, dann verwenden.
Die ersten drei- bis fünfmal sollten die Akkus möglichst vollständig entladen werden (nicht Tiefentladen), damit die Akkus konditioniert werden und die volle Kapazität erreichen.

mykos
21.09.06, 07:19
Mittlerweile gibt es die Eneloop auch bei amazo*.de...
Da bekomme ich sie sogar nocht gebracht, wenn ich die Familienpackung nehme!:hehe:

gruss klaus

Xygen
21.09.06, 09:06
Neue Akkus unbedingt erst vollständig laden, dann verwenden.
Die ersten drei- bis fünfmal sollten die Akkus möglichst vollständig entladen werden (nicht Tiefentladen), damit die Akkus konditioniert werden und die volle Kapazität erreichen.

Ist das nicht das neue an den Eneloops, dass man sie im Laden, voll geladen, kauft und gleich verwenden kann?!?!

lightwolf
21.09.06, 10:41
Ist das nicht das neue an den Eneloops, dass man sie im Laden, voll geladen, kauft und gleich verwenden kann?!?!

Hallo Rico,

du hast recht.

SANYO empfiehlt sogar ausdrücklich, eneloop-Akkus direkt zu verwenden.
http://www.eneloop.de/was_ist_eneloop.html

Allerdings gilt die These des Aufladens nach dem Kauf grundsätzlich für Akkus (egal ob NiCd, NiMH, Li Ion, Li Po),
Ausnahme sind eben die eneloop-Akkus mit einer völlig neuen Technologie.

P.S.
Die eneloop-Akkus gibt es nicht nur im Blöd-Markt, sondern auch bei einigen anderen Händlern:
http://www.eneloop.de/234.html

HankEr
21.09.06, 12:34
Meine habe ich in einem Ringfotogeschäft bestellt. 14,95EUR pro 4er Pack.

Ansonsten sind die Eneloops schon hauptsächlich NiMHs und alles was für die gilt gilt auch für die Eneloops, nur daß sie eben eine geringere Selbstentladung haben und bereits geladen geliefert werden.

Mein Ladegerät hat übrigens bei 200mA gemeint noch etwa 150mAh in die AAAs frisch aus der Packung hineinladen zu müssen.

Chrisse242
21.09.06, 21:18
Mein Ladegerät hat auch noch ganz gut was reingeladen, aber es heißt ja auch nur man "kann" die eneloops gleich benutzen. Keiner sagt, dass man sie nicht noch laden kann. Ich finde übrigens, dass die Dinger eine wirkliche Revolution sind. Für mich würde sich damit fast sogar einer von den Mag-Umbauten mit 8, 9 oder 12 mignons lohnen. Da kann man so eine Lampe auch mal liegen lassen bis man sie braucht...

Chrisse

Conroy Bumpus
23.10.06, 20:06
Teste nun auch grad nen Pack mit Eneloop AAs. Die 4 Akkus scheinen wirklich absolut identisch zu sein, laut Multimeter hatten alle 4 exakt gleiche 1,331 V und hatten laut Ladegerät alle noch exakt gleiche 1,48 Ah (alle separat mit 400mA entladen).
Sowas hab ich bei Akkus bisher noch nie erlebt, mal sehen ob das auch so bleibt.

Hiltihome
26.10.06, 02:06
Auch bei mir sind mittlerweile vier AAA eneloop Akkus eingetroffen...

Eine deratige Übereinstimmung der Spannungslage habe ich noch nie erlebt

Alle vier lagen bei 1,342 Volt +/- ein Digit.

Habe sie gleich in mein Ansmann Powerline4 gesteckt und nachgeladen...
Jetzt liegen drei Stück (eine ist in der Fenix L0P) seit zwei Tagen und sind auf 1,372 Volt...alle drei exakt gleich!

Kurz nach dem Laden waren es 1,45x Volt...

Sanyo sagt, man könne normale Lader verwenden, empfiehlt aber einen Sanyo Lader....die Ladestrategie für diese Zellen könnte anderst sein als für NiCad und NiMH...

Mein Eindruck bis jetzt: das sind die besten Akkus die ich kenne...

HankEr
26.10.06, 16:02
In vielleicht einer der letzten digitalen Spielelreflexkameras die noch mit NiMH Standardakkus betrieben werden können machen die Mignons bei mir einen sehr guten Eindruck. Wo bei anderen Akkus (Sanyo 2300er, No-Name 2300er) die Kapazitätsanzeige bei starker Last zwischendurch immer mal wieder einknickt, verharrt sie mit den Sanyo Eneloops eisern auf VOLL, was sicherlich dem hohen Spannungsniveau auch bei hohen Strömen zu verdanken ist (siehe oben referenzierte Entladungskurve).

Conroy Bumpus
26.10.06, 18:32
Ja, kommt mir auch so vor als ob die Spannung erst kurz vorm völligen Entladen einbrechen würde, die scheinen eine sehr konstante Spannung zu liefern.

Wenn die sich auf Dauer so schlagen wie der bisherige Eindruck ist, sind die Eneloops ihr Geld wohl durchaus wert.

Toolshop
27.10.06, 12:49
Die Ansmann maxE Batterien/Akkus sind baugleich zu den Eneloop.
Diese haben wir ab nächster Woche an Lager.

2x AA - 6,90 EUR
oder
2x AAA - 6,90 EUR

Ansmann maxE (http://www.toolshop.de/index.php?manufacturers_id=42&filter_id=401)

Stefan

HankEr
28.10.06, 20:46
Die Ansmann maxE Batterien/Akkus sind baugleich zu den Eneloop.
Wobei man abwarten wird müssen wie diese sich schlagen. Mag sein, daß sie anders gelabelte Sanyos sind, aber genießen sie wirklich die selbe Behandlung wie die Eneloops? Man wird sehen.

cugar
12.12.06, 23:32
Hallo,

weiss schon jemand was über die Ansmann maxE zu berichten ??


Grüsse, Alex

Conroy Bumpus
16.12.06, 17:11
ELV (http://shop.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=16482) hat nun auch sowas.
Lohnt sich preismäßig aber auch wohl nicht so richtig, selbst wenn es umgelabelte Eneloops sein sollten

Erka
21.05.07, 23:09
Das Thema ist zwar nicht mehr ganz frisch, aber ich denke die Frage passt trotzdem noch gut hier rein:
Kann ich mein altes Ladegrät, ein Ansman Powerline 4 traveller zum Laden von Eneloop's unbedenklich benutzen? Ist für NiCd und NiMH Accus, für den Ausgang werden 4 x 1,45 V bei 700 mA (AA Größe) angegeben. Das Gerät stammt noch aus einer Zeit, als die AA-Akkus max. 1800 mAh hatten. Die Ladezeit spielt für mich keine Rolle.
Wenn das nicht so ideal ist: Was ist denn von dem Ladegerät zu halten, das Sanyo im Paket mit 4 Eneloop-Akkus für wenig Geld anbietet?

Grüße Rainer

Hiltihome
21.05.07, 23:18
Hallo Erka,

die gleiche Frage habe ich zwar schonmal in einem anderen Tread beantwortet, aber vermutlich ist das schwer zu finden.

Lade die Eneloops bis das Ladegerät voll anzeigt, trenne es für wenige Minuten vom Netz und stecke es erneut an, bis wieder voll angezeigt wird.

Hintergrund ist: die älteren Lader haben einen Sicherheitstimer, der nach vorgegebener Zeit abschaltet, was für moderne Zellen nicht mehr ausreicht.


Ich habe diese Vorgehensweise erdacht und mich durch ein Telefonat mit einem Techniker von Ansmann vergewissert, dass diese Methode keine Nachteile oder Gefahren birgt.


Heinz

Non Sequitur
21.05.07, 23:29
Lade die Eneloops bis das Ladegerät voll anzeigt, trenne es für wenige Minuten vom Netz und stecke es erneut an, bis wieder voll angezeigt wird.
Hintergrund ist: die älteren Lader haben einen Sicherheitstimer, der nach vorgegebener Zeit abschaltet, was für moderne Zellen nicht mehr ausreicht.

Heinz,

bist du sicher, dass das bei dem Powerline 4 noetig ist? Ich habe so ein Ding auch, seit x Jahren, noch das vor-vorige Modell sozusagen, und auch wenn ich den seit einiger Zeit nur noch als Zweitgeraet benutze, meine ich, dass der schon eine Einzelschachtueberwachung hat und sich den Ladezustand der einzelnen Akkus genau anschaut. Bisher hatte ich auch nicht den Eindruck, als wuerde er die Akkus nicht von sich aus volladen, im Gegensatz zu einigen einfacheren Ladern von Ansmann. Der Powerline 4 war immer eines der besseren Geraete von Ansmann.

Noch eine Anmerkung: Ich habe irgendwann mal den kleinen Lader von Sanyo (mit 2 AA-Eneloop im Buendel) eingekauft, als kleines und handliches Reiseladegeraet. Bisher bin ich mit dem zufrieden, der ist auf Reisen, wenn man keinen groesseren Lader mitnehmen moechte, durchaus eine Alternative. Und da Sanyo sicher keine Lader verkauft, die ihre netten Akkus totkochen, duerfte der auch technisch OK sein.

Hermann

Hiltihome
21.05.07, 23:45
Hallo Hermann,

ich bin mir ganz sicher.

Das Powerline 4 hat zwar Einzelschachtüberwachung für die Temperatur und ebenso Einzelschachtüberwachung von Delta-V, aber es hat zusätzlich einen Sicherheitstimer, der das Laden beendet, wenn Zellen seiner Generation sicher geladen sein mussten.

Bei den älteren Exemplaren erfolgt die Abschaltung durch den Sicherheitstimer, noch bevor die Delta-V Abschaltung erfolgt.
Dieser Zusammenhang war in der schriftlichen Anleitung abgedruckt und steht nicht in der umfangreichen Beschriftung auf der Geräterückseite.

Mein Exemplar war für Zellen bis 1200MAh ausgelegt.
Der Ladestrom für AA ist mit 700mA angegeben, was bedeutet, das Eneloops nach etwa über 3 Std. Gesamtladezeit voll sind.
Die Akkus dürfen nach Ladeende übrigens unbegrenzt im Gerät bleiben, weil sie dann per Erhaltungsladung gepuffert werden; für Eneloops ist das allerdings unnötig.

Wie gesagt ein freundlicher und dennoch kompetenter Techniker von Ansmann hat das bestätigt.


Heinz

Bonemachine
21.05.07, 23:56
ich habe ebenfalls ein altes powerline 4 und lade meine eneloops damit.

das gerät verfügt bereits über einzellschachtüberwachung und schaltet nicht einfach nach ner bestimmten zeit ab.

am aufsteckblitz (metz) verballer ich an meiner spiegelreflexkamera mindestens 400 fotos mit einem 4er-satz.
das is schon ein recht anständiger wert, der wohl nicht zustande käme, wenn die zellen nur partiell geladen wären.

Erka
21.05.07, 23:59
Danke Euch beiden für die Infos!

Grüße Rainer

Hiltihome
22.05.07, 00:12
Hallo Bonemaschine,

alle Powerline4 schalten ab, wenn der Sicherheistimer abgelaufen ist.

Das hat mit der Einzelschachtüberwachung gar nichts zu tun.

Der Sicherheitstimer beendet das Laden, wenn die Zeit erreicht wird, die für die als maximal empfohlenen Akkus nötig ist um diese zu laden.

Liegt die Zellenkapazität im empfohlenen Rahmen, erfolgte die Abschaltung regulär durch die Delta-V Erkennung.

Werden Zellen geladen die mehr Kapazität haben, als zum Zeitpunkt der Produktion des Powerline4 erhältlich waren, wird das Laden durch den Sicherheitstimer beendet, noch bevor die Delta-V Überwachung abschaltet.

Resultat: die Zellen sind nicht vollständig geladen.


Heinz

Xygen
22.05.07, 00:20
Klarheit könnte wohl nur eine Kapazitätsmessung bringen... :hehe:

Hiltihome
22.05.07, 00:26
Hallo Xygen,

Klarheit verschafft bereits das verständiges Lesen der Anleitung zum Powerline4.
Eine Kapazitätsmessung von bis zur Entladeschlussspannung von 1 Volt entladenen und anschließend in einem alten Powerline4 geladenen Zellen neuer Bauart und Kapazität, könnte nur den Beweis erbringen, dass die Beschreibung des Herstellers zutrifft.


Heinz

Xygen
22.05.07, 00:43
Heinz, Deine Hartnäckigkeit ist manchmal etwas erschreckend. Aber so kennen und mögen wir Dich halt... :super:

Rico
:steirer:

Hiltihome
22.05.07, 00:46
Hallo Xygen,

diese Hartnäckigkeit ist kein Selbstzweck.

Die Fakten sind eindeutig. Was ich vertrete entspricht nicht nur meinen eigenen Erfahrungen, sondern stimmt völlig mit dem überein, was der Hersteller sagt.


Heinz

Hiltihome
22.05.07, 01:06
Hier ein Zitat aus den FAQ von Ansmann:


Frage: Lädt mein Powerline 4 Akkus mit hoher Kapazität voll?

Antwort: Beim Powerline 4 ist die max. ladbare Kapazität vom Produktionsdatum (dieses finden Sie auf der Rückseite unten in der Mitte) abhängig. Die angegebenen Kapazitätswerte in der Bedienungsanleitung und auf dem Ladegerät sind nur Richtwerte und nicht die max. Endwerte.

Produktionsnummer - Kapazität
vor 9945 - AA: 1600mAh AAA: 500mAh
ab 9945-200135 - AA: 2000mAh AAA: 600mAh
ab 200135 - AA: 2300mAh AAA: 700mAh
Möchten Sie höhere Kapazitäten aufladen, müssen Sie den Ladezyklus wie bisher starten, danach warten bis das Gerät Akku voll signalisiert (LED´s grün Dauerlicht). Ziehen Sie nun das Ladegerät aus der Steckdose und lassen Sie die Akkus abkühlen. Stecken Sie nun nochmals das Ladegerät ein. Somit wird der Sicherheitstimer erneut gestartet und die fehlende Kapazität dazu geladen. Eine Überladung kann nicht stattfinden, da das Gerät eine minus –ΔU Erkennung besitzt.

Frage: Lädt mein Powerline 4 traveller Akkus mit hoher Kapazität voll?
Antwort: Beim Powerline 4 traveller ist die max. ladbare Kapazität vom Produktionsdatum (dieses finden Sie auf der Rückseite unten in der Mitte) abhängig. Die angegebenen Kapazitätswerte in der Bedienungsanleitung und auf dem Ladegerät sind nur Richtwerte und nicht die max. Endwerte.

Produktionsnummer - Kapazität
vor 0426 - AA: 2600mAh AAA: 800mAh
ab 0426 - AA: 3200mAh AAA: 1000mAh
Möchten Sie höhere Kapazitäten aufladen, müssen Sie den Ladezyklus wie bisher starten, danach warten bis das Gerät Akku voll signalisiert (LED´s grün Dauerlicht). Ziehen Sie nun das Ladegerät aus der Steckdose und lassen Sie die Akkus abkühlen. Stecken Sie nun nochmals das Ladegerät ein. Somit wird der Sicherheitstimer erneut gestartet und die fehlende Kapazität dazu geladen. Eine Überladung kann nicht stattfinden, da das Gerät eine –ΔU Erkennung besitzt.



Dem habe ich nichts hinzuzufügen außer, dass meines von 97/04 ist



Heinz

Erka
22.05.07, 01:19
Ich habe mal bei Ansmann nachgeschaut, weil ich wissen wollte, welche Kapazität mein Lader max. in einem Durchgang schafft.
Folgende Infos zum Powerline 4 sind zu finden:
Je nach Produktionsnummer ist die max. ladbare Kapazität:
vor 9945 - AA: 1600mAh / AAA: 500mAh
ab 9945-200135 - AA: 2000mAh / AAA: 600mAh
ab 200135 - AA: 2300mAh / AAA: 700mAh
(blöd nur dass meiner keine Produktionsnummer hat)
In der herunterladbaren Bedienungsanleitung (die nicht zwischen versch. Produktionsreihen unterscheidet) ist von 2300 mAh bei 700 mA die Rede.
Die max. Ladezeit ist mit ca. 5 h angegeben.

Grüße und Gute Nacht
Rainer

EDIT: Mann Heinz, jetzt schau ich extra nach, und dann bist Du doch schneller ;)

Hiltihome
22.05.07, 01:23
Hallo Erka,

das Produktionsdatum steht bei meinem Exemplar auf der Rückseite unten rechts in der Form: 9704 für 1997 und Woche 4

könnte natürlich durch den Gebrauch abgegriffen sein....


Heinz

Erka
22.05.07, 01:35
Ok, nachdem ich erst fest davon überzeugt war, dass KEINE Nummer auf meine Gerät ist, da es exakt so aussieht wie auf dem von Ansmann entliehen Bild (und zwar leer, blank, nix), habe ich auf Deine Anmerkung hin nochmal gaaanz genau nachgesehen. Und siehe da, wenn man das Gerät nur lange genug direkt unter der Lampe hin und her dreht, kann man irgendwann eine Zahlenreihe erkennen (9. KW 2003).
Wer ahnt denn schon, dass die das Gerät mit schwarzer Farbe auf schwarzem Grund beschriften...

Und jetzt wirklich Gute Nacht
Rainer

HankEr
22.05.07, 07:45
...ii dem von Hltiome geschriebenen ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Da es hier um die Sanyo Eneloops geht und nicht um das Powerline 4 bitte zum Thema zurückkehren!

Non Sequitur
11.08.07, 20:40
Zwei Anmerkungen zu den Eneloops:

Ich habe heute noch einen Satz AAs gekauft. Produktionsdatum offenbar 04/06. Beim Kauf war die Leerlaufspannung aller vier Akkus 1,311 Volt. Restkapazitaet war (laut meinem AT-3) 1290, 1300 (2x) und 1310, also rund 65% der Nennkapazitaet. Dazu ist zu sagen, dass mein AT-3 die Kapazitaet eher zu niedrig angibt. Wahrlich nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die Eneloops nicht ganz vollgeladen ausgeliefert werden.

Zweite Bemerkung: Der hiesige Ich-bin-ja-nicht-bloed-Markt scheint die Eneloops abzuverkaufen fuer 10 Euro fuer 4 Zellen, und zwar sowohl fuer AAs als auch fuer AAAs.

Ich wuerde mir wirklich wuenschen, dass mehr hochwertige Lampen mit AAs bzw. AAAs herauskommen.

Hermann

Hiltihome
11.08.07, 21:10
Hallo Non Sequitur,

danke für Deinen Erfahrungsbericht. Er bestätigt einmal mehr die hervorragende Konstanz der Fertigung.

Danke auch für den Hinweis zum reduzierten Preis bei diesem Markt mit der unsäglichen Werbung.

Ich glaube allerdings nicht, dass die einen Abverkauf machen, sondern lediglich den Preis ihrem Kunden Niveau angepasst haben.

Online ist ein vierer Pack auch schon zu €9,99 erhältlich, allerdings plus Versand....



Heinz

Andi_800
30.11.07, 14:47
Hier noch weitere Infos zu eneloops und vergleichbaren Akkus:

http://www.heise.de/mobil/artikel/98311

Interessant finde ich unter anderem diesen Teil:

Es gibt nur insgesamt drei Hersteller der neuen Zellen. Einer davon ist Sanyo, der die Zellen nur unter der eigene Marke Eneloop vertreibt, sie also nicht weiter lizensiert.
Die beiden anderen sind Yuasa und GP. Alle Anbieter wie Panasonic, AccuLoop, Ansmann, Conrad, Hama, UniRoss oder Varta fertigen nicht selbst, sondern beziehen ihre Zellen von diesen beiden Herstellern aus Fernost.

Hiltihome
30.11.07, 15:17
Hallo,

Merkwürdig ist nur, dass in der gedruckten Ausgabe von C't Panasonic den Herstellern zugeordnet ist...



Heinz

lightwolf
30.11.07, 21:47
...Merkwürdig ist nur, dass in der gedruckten Ausgabe von C't Panasonic den Herstellern zugeordnet ist...

Da der Original-Report in „c’t“ Heft 22 vom 15.10.2007 erschienen ist,
und der Beitrag in der Website von „heise mobil“ mit 26.11.2007 datiert ist,
vermute ich neue Erkenntnisse des Autors bezüglich der anderen Hersteller.

Unabhängig davon, macht der eneloop-Akku von Sanyo den besten Eindruck auf mich, auch wenn er „nur“ 2.000 mAh Kapazität hat, gegenüber den (angeblichenen) 2.100 mAh der Mittbewerber.

ChrisDO
09.12.07, 23:35
Hallo,

ich habe mir nun auch eneloops zugelegt. Beim formatieren der Akkus um sie anschließend zu selektieren ist mir direkt bei der ersten Zelle etwas für mich sehr erschreckendes aufgefallen:

Die Zelle wird bei
2.5A Entladestrom knapp 42°C heiß....
0.7A Ladestrom exakt 31,8°C warm....

das finde ich für eine Sanya Qualitäts-Zelle sehr merkwürdig. Meine anderen Sanyo und GP 2700er werden bei weitem nicht so warm.

Geladen wurde mit einem Robbe PowerPeak Inifinity 3.

Einstellungen:
1 Zelle
Typ: Nimh
Kapazität: 2000mah
Entladeschluß: 0.9V pro Zelle
Ladeschluß: Zero -deltaV (kleiner als 2mV)
Strom: Discharge: 2.5A / Charge: 0.7A
Trickle (Erhaltungsladung): aus
Peak-Unterdrückung 5min (was auch nötig war)
Temperaturüberwachung auf max Temp 45°C
Max Kapazität: 120%
Ladeeinstellungen DC /C : linear

Die Einstellungen sollten ideal für die Zellen sein. Ladegerät funktioniert einwandfrei habe alles nochmal durchgemessen, die Temperaturen der Batterien wurden ebenfalls mit einem Laserthermometer gegen kontrolliert sie stimmen auf ca 0,3°C genau überein.

Die Temperaturen sind für mein Verständnis auf alle Fälle zu hoch. Weder bei 1,25C Entladung und ca. 0,35C Ladung sollten die Zellen so warm/heiß werden.

Ich würde mich sehr freuen wenn jemand hier aus dem Forum der ebenfalls mit programmierbaren und mehrfach überwachten Ladegeräten arbeitet mal seine Werte dagegen stellt.

Die Kapazität habe ich vor Schock vergessen aufzuschreiben. Lagen aber sehr nahe an den Vorgaben. Wenn ich mich recht entsinne bei 1960mah.

Freue mich auf Antworten!

Christian

P.S.: Da ich nur mit geringem Strom geladen habe, würde ich derzeit davon abraten die Zellen in einem Schnelllader von GP oder Panasonic zu benutzen die zwischen 4 und 7A in die Zellen jagen! Wie gesagt als Vorwarnung, weil noch nicht klar ist ob meine Eneloops nicht defekt sind.

Hiltihome
09.12.07, 23:48
Hallo Christian,

Danke für Deinen Erfahrungsbericht, nur sehe ich nicht wo das Problem liegen soll.

Die Sanyo Enelopp sind nicht als Zellen für Hochstrom Entladung konzipiert, kommen aber dennoch sehr gut damit zurecht.

http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=79302


42°C bei 2,5A Entladestrom sind kein kritischer Wert.
31,8°C beim Laden sind ebenfalls kein kritischer Wert.

Dass andere Zellen andere Werte zeigen, erachte ich als normal.

Schnellladung mit hohen Strömen ist von Sanyo nicht als Standard empfoheln, tu's einfach nicht....



Heinz

Cnad
10.12.07, 12:09
Hallo,

ich habe mir nun auch eneloops zugelegt. Beim formatieren der Akkus um sie anschließend zu selektieren ist mir direkt bei der ersten Zelle etwas für mich sehr erschreckendes aufgefallen:

Die Zelle wird bei
2.5A Entladestrom knapp 42°C heiß....
0.7A Ladestrom exakt 31,8°C warm....

das finde ich für eine Sanya Qualitäts-Zelle sehr merkwürdig. Meine anderen Sanyo und GP 2700er werden bei weitem nicht so warm.


Hallo Christian, vielen Dank für Deine Ergebnisse!

Generell versuche ich Ströme im Bereich >1 C bei Akkumulatoren in NiMH-Technologie zu vermeiden, da sie Stress für die Zellen bedeuten können.

Da Du in Deinem Fall nahezu die Nennkapazität bei noch neuen Zellen erreicht hast, scheinen die Zellen dem zumindest mittelfristig gewachsen zu sein.

Bei einer Entladung mit 2,5 A bis Entladeschluss schätze ich die am Innenwiderstand der Zelle frei werdende Wärmeenergie ganz grob auf 3 kJ, die in der Zeit der Entladung an die Umgebung abgeführt werden müssen.

Je nach Oberflächenbeschaffenheit der Zelle, Konvektion und Umgebungstemperatur gelingt dies besser oder schlechter.

Eine Erwärmung um 10...20 Grad auf den Bereich von 42 Grad erachte ich ebenfalls als harmlos, dies um so mehr, als dass (ausgehend von der Nennkapazität, ermittelt vermutlich bei geringeren Lastströmen) der Großteil des Energieinhalts als elektrische Energie abgegeben worden ist. Was wiederum für einen geringen Innenwiderstand spricht.

Interessant wird dann das Langzeitverhalten der Zelle unter gleichartigen Bedingungen.

ChrisDO
10.12.07, 12:31
Hallo,

ich habe mich wahrscheinlich etwas mißverständlich ausgedrückt.

Die Temperaturen an sich sind noch akzeptabel, liegen aber fast 10 Grad über GP und Sanyo 2700ern....das machte mich etwas stutzig.

Eine Ladung mit 1C hoffe ich mal schaffen die eneloops auf Dauer, ansonsten werde ich bei meinen "alten" 2700ern bleiben. Die werden notfalls mit 5A vollgedrückt und liegen dann bei ca. 55Grad. Genau deshalb wurde ich bei 0,7A und 32 Grad der Eneloops stutzig.

Die Warnung lasse ich aber mal stehen. Mit Varta und GP Ladern die bis zu 7A laden :glgl:, würde ich extrem vorsichtig sein bei den eneloops. Werde mal eine Zelle bis zur Zerstörung mit Hochstrom cyclen und dann berichten.

Ich werde das Formatieren einfach fortsetzen, werde sehen, was dabei rauskommt.

@cnad

ich bin wahrscheinlich aus dem Modellbaubereich abgehärtet...1C Ladung ist ja schon Standard. Allerdings auf höher gezüchteten Sub-C Nimh's. Wenn die Lebensdauer sinkt, nehme ich das auch in Kauf, andere sollten wenn es geht wohl unter 1C bleiben. ;)

Danke!
Christian

Hiltihome
10.12.07, 13:24
Hallo Christian,

Ich habe Deinen Post schon richtig verstanden, nur Dein Anliegen nicht.

Aus den Temperaturen bei niedrigeren Strömen der Eneloops, leitest Du die Vermutung ab, dass etwas nicht stimmt.


Um wirklich einen aussagekräftigen Vergleich zu bekommen, musst du nicht die absolute Temperatur, sondern die Temperaturerhöhung heranziehen.

Falls bei gleichem Lade/Entladestrom Eneloops wärmer werden, als Sanyo und GP, so kann man darüber nachdenken.



An alle:

Bitte macht jetzt hier keine Fach-Diskussion über Ladetechnik im Modellbau daraus. Hier geht es primär um Eneloop, Pro und Kontra, sowie deren Gebrauchsnutzen

Gelegenheisuser
02.04.08, 19:57
Hallo,

ich möchte mir die Eneloop auch zulegen. Zum laden habe ich von Conrad zwei Geräte zur Verfügung:

Charge Manager 2010
Charge Manager 2020

Kann ich diese neuen Akkus "einfach so" in die Ladgegeräte packen? Leider wurde in den bisherigen Beiträgen nur von Ansmann Ladegeräten gesprochen. Bevor ich mir die teuren Akkus beschädige frage ich lieber erst mal.

Sollten meine Geräte nicht mit den Akkus funktionieren, welches Ladegerät wäre dann explizit dafür geeignet? Ich habe ein Set von Sanyo gefunden. Ladegerät mit 4 AA Akkus für rund 20 Euro. In der Beschreibung steht, dass das Ladegerät Timergesteuert läuft und mit 600 mAh lädt. Ich würde die Kontrolle aber lieber einer Elektronik überlassen, die die Ladung nicht nur auf Timerbasis durchführt.

Non Sequitur
02.04.08, 21:14
ich möchte mir die Eneloop auch zulegen. Zum laden habe ich von Conrad zwei Geräte zur Verfügung:

Charge Manager 2010
Charge Manager 2020

Kann ich diese neuen Akkus "einfach so" in die Ladgegeräte packen? Leider wurde in den bisherigen Beiträgen nur von Ansmann Ladegeräten gesprochen. Bevor ich mir die teuren Akkus beschädige frage ich lieber erst mal.

Kannst du. Die Eneloops verhalten sich im Prinzip wie ganz normale Akkus und sollten auch wie ganz normale Akkus behandelt werden. Ich lade meine ueberwiegend mit dem AT3, der Charge Manager ist natuerlich ebenfalls geeignet.

Hermann

Hiltihome
04.04.08, 18:15
Hallo,

Heute wurde Nachschub in Form von vier AA Eneloops geliefert.
Warum ich das poste:

Die Zellen werden jetzt schon längere Zeit produziert, da könnten Produktionsanlagen größer Toleranzen ergeben, oder der Hersteller die Toleranzen etwas erweitern haben um die Ausbeute zu erhöhen, oder Kosten zu senken...


Das trifft alles nicht zu. Die gemessenen Spannung waren genauso beeindruckend gleich, wie am Anfang.

1,302V, 1,303V, 1,303V, 1,303V :super:



Heinz

Winston
06.04.08, 23:39
Hier gibt es einen aktuellen NiMH-Test (http://www.swr.de/infomarkt/-/id=100834/did=3194324/pv=video/gp1=3347416/nid=100834/imywl8/index.html) als 4-minütiges Video, in dem neben den Eneloops noch 3 andere mit geringer Selbstentladung drankommen. Leider sind die Testergebnisse (http://www.swr.de/infomarkt/-/id=100834/nid=100834/did=3194324/yu2a5b/index.html) nicht sehr detailiert.
http://img245.imageshack.us/img245/1379/swrakkutest20080403xm0.jpg (http://imageshack.us) http://img245.imageshack.us/img245/4825/swrakkutesteneloopvy2.jpg (http://imageshack.us)

Tipi
15.04.08, 16:07
hallo,
eine frage:
wie steht es bei den eneloops mit dem memory-effekt?
mir ist bekannt, daß NiHM-Akkus angeblich keinen haben, aber wie sieht es in der praxis bei eneloops aus?

schadet es, wenn ich 1/2 volle oder 2/3 volle eneloops "vor dem einsatz" volllade?

1. gibt es doch einen memory-effekt?
2. verkürzt das die lebensdauer erheblich?

---
Tipi

Seitenwind
15.04.08, 18:07
Memory Effekt tritt bei NiMh im Prinzip nicht mehr auf. Da machen die Eneloops sicher keine Ausnahme.
Wenn du die Zellen auch ab und zu mal leer machst, wird mit Sicherheit kein Memoryeffekt auftreten.

Was die Lebensdauer von Akkus beträchtlich verkürzt:
- Tiefentladen und Überladen (mit einem guten Ladegerät kein Thema)
- (Ent)laden mit zu großen Strömen (bei EDC-Lampen wohl selten) ;

/e Ich bin bei der Feuerwehr seit Jahren für Akkus zuständig, und der Memoryeffekt kam mir bis jetzt nur bei NiCad Zellen zu Gesicht, die zudem immer nur teilentladen und wieder geladen wurden.

olli16
07.06.08, 22:41
Moin,

ich kann mich den positiven Erfahrungen mit den Eneloops nur anschließen. Ich habe mir vor ca. 10 Wochen 8xAA und 4xAAA gekauft. Von den 8 AA-Accus habe ich 6 Stck. ständig in Gebrauch und 2 Stck. nach dem ersten Laden zur Seite gelegt.

Heute habe ich zum Vergleich diese beiden "alten" Zellen mit 2 frisch geladenen Zellen verglichen. (Fenix L2T und Belichtungsmesser). Die Laufzeit war bis auf wenige Minuten identisch.

Meine herkömmlichen (Marken-) Accus wären schon wenige Tage nach dem Laden halb leer gewesen.

Daher hatte ich öfters auf normale Batterien zurückgegriffen, das hat sich jetzt erledigt:)


PS: Auch meine Eneloops hatten nach dem Auspacken die gleiche Leerlaufspannung.

Gruß
Olli

Winston
14.11.08, 03:23
Ready-to-use-Akkus im Vergleichstest


Hallo,

es gibt hier einen neuen Test aus dem CHIP-Meßlabor. (http://www.chip.de/artikel/Ready-to-use-Akkus-im-Vergleichstest_33343906.html) Lesenswert und informativ.

http://img136.imageshack.us/img136/338/chip1fl5.gif (http://www.chip.de/artikel/Ready-to-use-Akkus-im-Vergleichstest_33343906.html) http://img519.imageshack.us/img519/8687/chip2gv5.gif (http://www.chip.de/artikel/Ready-to-use-Akkus-im-Vergleichstest-5_33512193.html)

Getestet wurden Camelion, Compit, Conrad, GP, Panasonic, Sanyo, tecxus, tka und Varta.

Bei mir sind zur Zeit die Panasonic Infinium, Sanyo eneloop und Ansmann eMax in Gebrauch,
und ich bin mit allen gleichermaßen zufrieden.

Viele Grüße
Winston

Mr.Urahara
14.11.08, 08:32
Den Test gab es etwas ausführlicher im letzten Heft der Chip.
Die Messmethoden sind zwar besser als beim letzen mal, aber von wirklich
Aussagekräftig ist das noch weit entfernt. Der Chip-Praktikant hat beim letzten mal die Akkus entladen, geladen und dann 20 Tage stehen gelassen. Das Pöse Pöse Urteil: Selbstentladung sei viel zu hoch, die Akkus wären nach maximal 4-5 Monaten rumliegen lassen leer.( Das haben die HOCHGERECHNET! Nicht selber gemessen!)
Dieses mal hat man halt etwas länger gewartet und dann noch mal gemessen, nach sage und schreibe 60 Tagen. Plötzlich merkt man bei denen, dass bei einem nahezu GLEICHEN Testaufbau, bei dem man halt ein paar Messpunkte mehr eingebaut hat, die Selbstentladunsrate plötzlich niedriger ausfällt. Die LSD-Charakteristik wird hierbei überhaupt nicht richtig erklärt, man rechnet das Ergebnis von längeren Zeiträumen einfach wieder hoch.
Das aber auch dieser Test eigentlich so gut wie für die Tonne ist, liegt halt am Testaufbau selber. Er sagt absolut NICHTS über die möglichen Ladezyklen, Abnutzungserscheinungen und wirklichen Grad der LSD-Technik der einzelnen Zellen aus. Lediglich die wirklich grottigen Gurken konnte man mit dieser Methode enttarnen.
Schon nach erscheinen des ersten Artikels habe ich einen sehr langen und kritischen Brief ( Mail ) mit vielen Links unter anderem in dieses Forum und vor allem ins CPF zu den Testreihen von SilverFox, an die Redaktion geschickt. ( Haben ja auch nen neuen Test gemacht wie man sieht. Da war ich wohl nicht der einzige der gemeckert hat :hehe:)
Das bei vielen von den getesteten Akkus der gleiche Hersteller hinter steckt, ist sehr wahrscheinlich.
Um die Chip aber nicht Komplett zereißen zu wollen muss man hier aber auch anmerken, das so etwas wie dieser Batterietest eigentlich nicht ihre Kernkompetenz ist ( naja, wenn man bei der Chip von Kompetenz sprechen kann...). Ein Langzeittest wäre zu aufwändig und dem normalen Chip-Leser auch eigentlich schnuppe, der sieht nur einen Test und denkt: Oh, den Testsieger muss ich mir jetzt kaufen! Ob der Akku nun wirklich gut oder nur mittelmäßig ist werden doch über 90% der Leute gar nicht merken! DIe stehen nicht alle 2 Tage mit dem Batterietester und Voltmeter dahinter wie wir hier. :irre: ( zumindest ich:glgl:)

Als grobe Übersicht der unterschiedlichen Anbieter taugt der Artikel, als fundierte Kaufberatung würde ich das allerdings nicht Unterschreiben.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur von den Eneloops AA sprechen, welche wirklich Sau-Gut sind und selbst nach einem halben Jahr gammeln in meiner Kamera beim letzten Trip noch viele Fotos geschoßen haben.:super:
Die Varta Ready2Use AAA hab ich in meiner Fenix LOD Q4 und auch hier kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, wann ich die das leztze mal geladen habe:confused:.
Also hab ich die Gelegenheit jetzt mal genutzt, alle Akkus komplett zu entladen und gleich mal in den Lader zu schmeißen.:ahaa:

MfG Thorsten

Grubenlampe
14.11.08, 12:58
Kann mir jemand sagen was die eingestanzten Angaben auf den Eneloops zu bedeuten haben? Auf der Klebestelle der Hülle steht hier z.B. 08-07TD. Ich vermute mal es ist das Produktiondatum, also August 2007, aber wofür steht das TD?

Winston
14.11.08, 14:40
als fundierte Kaufberatung würde ich das allerdings nicht Unterschreiben.
Ich auch nicht. Ich hatte zuerst vorgehabt, vorsichtshalber dazuschreiben, daß man von einem Chip-Test (http://www.chip.de/artikel/Ready-to-use-Akkus-im-Vergleichstest_33343906.html) nicht zuviel erwarten sollte. Aber der allgemeine Teil ist für Laien gut erklärt, und der "Test" zumindest schon mal ne Hausnummer; auch für jene, welche solche Akkus noch nicht verwenden. Wenn die Ready-to-Use sich mit der Zeit besser verkaufen, sinken hoffentlich auch die Preise - und das ist doch für uns alle gut :super:

Viele Grüße
Winston

Kleiner Tiger
25.11.08, 09:03
Ich bin jetzt gerade etwas verwirrt, was die Bestückung des 4-Schacht-Ladegerätes mit nur zwei AA-Eneloops betrifft.

Denn ich meine, mich erinnern zu können, dass in der Bedienungsanleitung die Rede davon war, dass man nur zwei Zellen entweder in den beiden rechten oder in den beiden linken Schächten laden soll.

In den FAQs auf der Eneloop-Homepage wird jedoch empfohlen, zwei Zellen entweder in den "inside slots" oder den "outside slots" zu laden. Also zwei ganz außen oder zwei innen.

Hat vielleicht noch jemand die Bedienungsanleitung des 4-Schacht-Ladegerätes bei sich rumliegen und kann mal nachschauen? Und ist die Verteilung von nur zwei Akkus beim Laden überhaupt relevant oder ist eine falsche Bestückung nachteilig, bzw. destruktiv?

Hiltihome
25.11.08, 10:29
Hallo,

der Sanyo Vierschachtlader mit der Bezeichnung NC-MON04E, lädt nur, wenn zwei oder vier Zellen gleichzeitig eingelegt sind.

Mit zwei Zellen bestückt lädt er nur, wenn die beiden linken, oder die beiden rechten Schächte belegt sind.

Mit anderer Bestückung, wie zwei innere Slots, oder zwei äußere Slots, lädt er nicht, egal was in den FAQs steht.


Ich habe das selbst gerade nachgeprüft.



Heinz

Kleiner Tiger
25.11.08, 10:43
Hey, vielen Dank für die schnelle Antwort.

Dann lag ich mit meiner Erinnerung an den Beipackzettel ja gar nicht so schlecht. Und folgenden Auszug aus den Fragen und Antworten (http://www.eneloop.info/de/home/f-a.html)bei Sanyo kann man dann ja wohl (zumindest teilweise) getrost vergessen:


7.

Do I have to charge 4 batteries at a time in the 4-position charger, or may I charge only one?

The eneloop 4-position charger battery slots are designed in pairs. It is designed so that it may accommodate charging 2 batteries at a time - [B]2 in the inside positions or 2 outside positions - or 4 batteries at a time. The charger charges AA or AAA only.


Und aus deiner Antwort, Heinz, schließe ich auch noch, dass bei einer falschen Bestückung kein Schaden an den Akkus oder am Ladegerät entstehen kann, sondern dass einfach kein Ladevorgang stattfindet. Danke! :super:

h.g.trunnion
25.11.08, 15:41
Hallo,

Heinz hat vollkommen recht mit seiner Bedienungsanleitung. Genau so erinnere ich es auch, obwohl ich den Beipackzettel leider auch nicht auf die Schnelle finde.

Als zusätzliche Bestätigung kannst Du aber getrost die 'Leiterbahn-Prägung' auf dem Lader selbst sehen wenn Du sie siehst, denn sie ist weiß auf weiß. :hehe:

Von jeder Lade-LED geht eine stilisierte Leiterbahn zu den beiden linken bzw. rechten Schächten.

Alles in allem hat Sanyo sich damit kein Ruhmesblatt verdient, dafür sind die Eneloops umso besser.

Ich lade die Eneloops ebenso wie alle anderen NiMh-Akkus übrigens nur noch im BC-900, da kann ich die Parameter selber einstellen und kontrollieren. Und es geht schneller. :hmpf:

Viele Grüße,

Norbert

poli
26.11.08, 18:08
Hallo,
ich bin noch neu in dem Akku-Thema, aber kann mir jemand mal erklaeren, was es mit dem ganze Hype um die Eneloops auf sich hat? Sind die tatsaechlich so viel besser, langlebiger, weniger selbstentladend etc. als ganz normale NiMH-Zellen?
Danke und Gruss
Poli

Zwick2
26.11.08, 18:54
Hallo Poli,

Ja,die Eneloop sind anders aufgebaut als die meisten anderen NiMH Akkus,welche nur auf Kapazität getrimmt sind und eignen sich daher oftmals besser gerade für unsere Anwendungen in Lampen und natürlich überall sonst,wo es wichtig ist,das die Geräte auch nach ner längeren Pause noch funktionieren,wärend bei normalen Akkus aufgrund der Selbstentladung der Saft halt raus ist :staun:

Informationen findest Du außer in diesem Thread auch noch hier. (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=42542&highlight=Eneloop)
Speziell Post 9 enthält einige für Dich sicher interessante Informationen inkl. einem Link auf die technischen Daten.

Übrigens sprechen die Erfahrungen der Forumsmitglieder dafür,das es sich bei den Aussagen in der Werbung halt nicht nur um das übliche Werbegedöns handelt.
Mit anderen Worten,die Zellen halten tatsächlich was sie versprechen.:super:

Grüße Jens

poli
27.11.08, 11:13
Hallo Jens,
superklasse, vielen Dank fuer die informative Antwort - werde mal den anderen Thread lesen und mich schlau machen.
Viele Gruesse
Poli

Tiroloco
09.12.08, 12:04
Hallo,

ich habe mir nun eine Fenix L20 D bestellt.
Welche Enveloop-Akkus empfehlt Ihr mir? Also mit welcher Leistung?

Kann ich die bedenkenlos mit einem Universal-Ladegerät laden?

Gruß

Tiroloco

alwa
09.12.08, 13:21
Hallo Tiroloco,

wenn du dir den Link zu dem Wikipedia Artikel durchgelesen haettest, den ich dir geschickt hatte, dann koenntest du dir die Frage bereits selbst beantworten! Es gibt die AA Eneloops momentan nur mit einer Kapazitaet: 2000mAh. Die kannst du bestens mit der Fenix verwenden.

Um die Beantwortung der Frage nach dem Ladegeraet etwas zu vereinfachen stelle ich hier mal die technischen Daten rein, die du mir geschickt hast:



Ich habe zum einen ein Sony-Ladegerät das bei meiner Digitalkamera dabei ware (BC-CS2B),welches für Ni-MH in AA + AAA-Size geeignet ist.
TEchnische Werte:
Input:100-240V, 50/60Hz, 3W
Output:1,4 V, 400mA X2, 160mA X2

UND einen "Hama Charger Combi NC4"
SChnellladung: 1-4 AA Mignon - 240mA, 0,34mA
Auf der Rückseite ist dann noch ein SChalter, mit dem ich verschiedene Akku-Kapazitäten einstellen kann (500,600 + 700mA).

Tiroloco
09.12.08, 15:34
Hallo,

ich habe mir eine Fenix L20D gekauft.
Welche Eneloop-Akkus sollte ich am besten verwenden? Welche Stärke?
Ich habe ein Ladegerät mit folgenden Angaben:
Hama 46530
Charger Combi NC 4
Betriebsspannung 230V 50Hz
Schnelladung:
1-4x(AA) Mignon (1.4V 240mA 0,34VA)
1-4x(AAA) Mikro (1.4V 70mA 0.1VA)


Reicht das aus, um die für die Lampe geeigneten Akkus aufzuladen?

Danke

ChrisB.
09.12.08, 17:27
Also mit AAA Batterien wirst du nicht glücklich werden denn die sind schlicht weg zu KLEIN!!!!:glgl:

Tiroloco
09.12.08, 17:31
Ich habe ja nur wiedergegeben, was auf dem Ladegerät steht.
Kann mir jemand sagen, ob ich damit die 2000er Sanyo-Akkus laden kann?

ChrisB.
09.12.08, 17:35
Ahso das war da grad nicht verständlich also wenn es ein ladegerät für Nimh Accus ist kannst du damit eneloops Laden!

Denn diese sind Nimh Accus nur nextgeneration sozusagen.

Und ja das ist von den Accus her die beste Wahl.

alwa
09.12.08, 18:42
Nun, laden kann man einen Akku wohl mit so ziemlich allem wo Strom rauskommt, die Frage ist nur, wie toll das fuer die Lebensdauer des Akkus ist ;)
Kennst du denn das besagte Hama Ladegeraet, ChrisB.?

Ich wuerde jetzt einfach mal tippen, dass der Hama Lader Timergesteuert ist, wenn man am Geraet die Akkukapazitaet einstellen kann. Da dies wohl nur bis 700mAh moeglich ist, wuerden die Eneloops nie voll geladen werden. Mit 240ma Ladestrom wuerde wohl auch eine evtl. vorhandene Delta U Abschaltung nicht vernuenftig funktionieren und die Akkus koennten somit ueberladen werden. Ich habe leider zu dem besagten Hama Geraet keine technischen Details gefunden.

Aufgrund dieses (http://www.stevesforums.com/forums/view_topic.php?id=37378&forum_id=51) Erfahrungsberichts nehme ich an, dass das Sony Geraet ueber eine funktionierende Delta U Abschaltung verfuegt. Da es anscheinend mit 400ma laedt duerfte diese auch zuverlaessiger funktionieren. Ob es ueber eine Einzelschachtueberwachung verfuegt konnte ich nicht herausfinden. Auf den Bildern des Laders (z.B. hier (http://www.ygxx.com/UserFiles/2005-10/23/2005102310614857.jpg)) ist allerdings nur eine LED zu sehen, deshalb wuerde ich mal auf "nein" tippen.

Bin auf dem Gebiet bei weitem kein Experte. Wenn hier einer der Ladetechnik-Gurus mitliest, darf er mein Geschreibsel gerne korrigieren :ahaa:

Ich denke von den beiden Ladern wird wohl der Sony besser geeignet sein. Wenn du lange Freude an deinen Akkus haben moechtest, wuerde ich dir allerdings empfehlen ein hochwertiges ("intelligentes") Ladegeraet zu besorgen. Die Akkus werden es dir danken :)

Tiroloco
10.12.08, 11:00
Guten Morgen Alwa,

vielen Dank für die Infos.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder einen Verweis auf die Suchfunktion erhalte...wo fangen preislich denn "gute" Ladegeräte an?
Oder anders formuliert, wieviel muss/sollte ich minimal ausgeben, damit ich möglichst die volle Leistung der Akkus auszreizen kann?
Hast Du da einen Tipp? Ich bräuchte nur eines, dass für AAA + AA -Akkus zu gebrauchen ist.

Danke

alwa
10.12.08, 12:16
Hi,
ich verstehe deine Aversion gegen die Suchfunktion nicht. Es tut wirklich kaum weh, in das Suchfeld "nimh ladegerät" einzutippen :glgl:

Viele hier im Forum (ich selbst auch) verwenden das bc 900 / bc 700 oder baugleiche Geraete wie das IPC 1 / IPC 1L und sind damit zufrieden.

An dieser Stelle aber nochmals der Hinweis, dass ich weder den Sony Lader noch das Hama Geraet kenne. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der zu den Geraeten genaueres sagen kann, oder sich besser auskennt (Hiltihome?)

Hiltihome
10.12.08, 22:52
Hallo,

da ich direkt angerufen wurde, antworte ich, obwohl das eigentlich nicht nötig sein sollte.


Über das Laden von Eneloop Zellen wurde schon viel gefragt und auch fast alles beantwortet.

Die SuFu ist dabei nicht zu verachten und auch die FAQs bei Sanyo geben einschlägig Auskunft.


Die angesprochenen Ladegeräte von Sony und Hama kenne ich nicht, aber das ist auch gar nicht nötig.

Jeder Lader für NiMh Zellen ist geeignet und behandelt die Akkus eben so, wie es seiner Güte entspricht.


Persönlich verwende ich einen Lader von Sanyo, den ich aber nicht empfehlen kann.
Einerseits lädt er zwei Zellen in Reihe, was suboptimal ist, andererseits klemmen die Akkus derart stramm im Lader, dass es Mühe macht diese zu entnehmen.

Als zweiten Lader verwende ich einen Ansmann Energy4 (http://www.ansmann.de/cms/de/consumroot/charging-technology/fast-chargers/energy-4.html).
Der Ansmann tut sein Job und hat noch nie einen Akku gegrillt, auch wenn das einigen Ansmänneren nachgesagt wird. ...
(Bitte nicht hier diskutieren, sondern einen Thread über Grillerlebnisse aufmachen)



Wer seine Akkus schonend behandeln will, gönnt sich einen guten Lader, den man schon am Preis erkennen kann.
Unter €25.- ist nichts brauchbares zu bekommen.



Heinz

grinsekatz
10.12.08, 23:03
Hallo,

seit mein Ansmann den Geist aufgegeben hat, nutze ich das Maha Powerex MH-C9000 WizardOne.
Zur Zeit bei ELV günstiger als üblich: http://www.elv.de/Prozessor-Ladegerät-MH-C9000-WizardOne/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_17663
Das Ding bietet so ziemlich alles.

Im CPF gibt's einen ellenlangen Thread über das Ding, anfangs gab es wohl öfter Probleme damit.
Selbst habe ich nur bei einigen älteren Zellen und schwächeren Ladeströmen so etwas gehabt.
Da hat das Ding angeblich 2000 mAh in einen Micro-Akku gepumpt und war immer noch nicht fertig.
Immerhin wurde der Akku nicht auffällig warm.
Natürlich habe ich das dann trotzdem abgebrochen.

Viele Grüße,

Alex

Tiroloco
12.12.08, 16:40
Was haltet Ihr denn von diesem Gerät? Das hätte den Vorteil, dass ich mehrere Akku-Größen damit laden kann.
http://www.genius-versand.de/shop/149452/Hama-Ladeger%C3%A4t-Delta-Plus-Set-4x-AA-Ready-for-Power.htm?ad=fgle

alwa
12.12.08, 17:01
Mal abgesehen davon, dass die Ladegeraete Diskussion hier eigentlich offtopic ist, verstehe ich den angeblichen Vorteil des Hama Geraets nicht. Das kann doch auch "nur" AA und AAA laden. Genau wie alle anderen Geraete, die wir dir an dieser Stelle bisher vorgeschlagen haben.

Ausserdem steht da "gleichzeitiges Laden von zwei oder vier AA/AAA NiMH Akkus" und da hat Hiltihome doch schon geschrieben, dass das suboptimal ist. Und wirklich guenstiger als z.B. das vorgeschlagene Ansmann oder das bc 700 ist es auch nicht.

MaLi
18.12.08, 16:05
Hallo,

ich habe mir mal aus diesem Testbericht: Chip-Test (http://www.chip.de/artikel/Megatest-Akkus-fuer-Digicams-und-MP3-Player-AA-AAA_29020673.html)
diese Akkus bestellt:
1) Varta AA (http://www.chip.de/ii/grossbild_v2.html?grossbild=142843470_14 3b562764.jpg&grossbild_bu=&ivwkat=%28%5D317sonstig%2F%28%5D108hardw %2F&cxo_alphabet_pfad=%2F%28%7DTest+%26+Kauf beratung%2FAktuelle+Hardware-Tests&sales=sonstiges&R2_IR_CONTAINER_ID=29020749&R2_IR_BEITRAG_ID=4307368&R2_IR_LAYOUT_ID=3073&R2_TITEL=Artikel-Unterseite%2520-%2520Megatest%253A%2520Akkus%2520f%2526u uml%253Br%2520Digicams%2520und%2520MP3-Player%2520%2528AA%2520%2526amp%253B%252 0AAA%2529%2520-%2520AA-Akkus%253A%2520Ganz%2520sch%2526ouml%253 Bn%2520teuer%26amp%3Bvb%3D4307368&R2_IR_CONTAINER_URL=http%3A%2F%2Fwww.chi p.de%2Fartikel%2FMegatest-Akkus-fuer-Digicams-und-MP3-Player-AA-AAA-5_29020749.html)
2) Varta AAA (http://www.chip.de/ii/grossbild_v2.html?grossbild=142843622_3b 6f802b07.jpg&grossbild_bu=&ivwkat=%28%5D317sonstig%2F%28%5D108hardw %2F&cxo_alphabet_pfad=%2F%28%7DTest+%26+Kauf beratung%2FAktuelle+Hardware-Tests&sales=sonstiges&R2_IR_CONTAINER_ID=29020761&R2_IR_BEITRAG_ID=4307370&R2_IR_LAYOUT_ID=3073&R2_TITEL=Artikel-Unterseite%2520-%2520Megatest%253A%2520Akkus%2520f%2526u uml%253Br%2520Digicams%2520und%2520MP3-Player%2520%2528AA%2520%2526amp%253B%252 0AAA%2529%2520-%2520AAA-Akkus%253A%2520Gro%2526szlig%253Be%2520U nterschiede%26amp%3Bvb%3D4307370&R2_IR_CONTAINER_URL=http%3A%2F%2Fwww.chi p.de%2Fartikel%2FMegatest-Akkus-fuer-Digicams-und-MP3-Player-AA-AAA-6_29020761.html)

Und dann habe ich einen zugegebenermaßen laienhaften Laufzeit-Test mit den frisch aufgeladenen Akkus gemacht mit den folgenden Ergebnissen:

1) AAA mit Aurora R2: Über 45 min relativ gleichbleibend hell, erst danach sichtbar abfallend; insgesamt nutzbares Licht für 1 Std.

2) AA mit Olight T25 auf high und Romisen RC-N3 Q5:
Dieser Test läuft zur Zeit noch, nach 100 min Laufzeit waren beide Lampen noch sehr hell, danach hat die Olight stark abgebaut und ist jetzt nach 2 Std 15 min nur noch am funzeln.
Die Romisen RC-N3 Q5 läuft mittlerweile seit 2 Std 20 min durch und ist immer noch heller als die RC-G2 Q5 mit neuer Eneloop.

Was mich dabei überrascht, ist, daß die "billige" Romisen die Olight in Punkto Laufzeit so eindeutig in die Schranken weist.

Edit: Mittlerweile sind 2,5 Std rum und die Romisen N3 ist immer noch sehr gut unterwegs und leuchtet nach wie vor um einiges heller als die G2.

Laienhafter Testbericht Ende :irre:

:staun:
Habe gerade gesehen, die Akkus in der Olight habens nicht überstanden.

Sie haben ausgegast....die Tail cap war total ausgebeult. :hehe:

gast
18.01.09, 13:29
Hallo,
ich habe mehrere Eneloop, die ich u.a. in meiner gerade erst erworbenen Fenix LD10 nutzen möchte.
Ist der Akku, wenn das Licht ausgeht nun bereits in "tiefentladenem" Zustand und hinüber oder spielt noch zusätzlich die Zeitspanne eine Rolle, in der ich den "entladenen" Akku in der Lampe belasse.
Ich habe bereits viel hier im Forum gelesen.
Wenn ich alles richtig verstanden habe (physikalisch/technisches Verständnis tendiert gen 0) wäre bei geregelten Lampen der Akku bereits tiefentladen.
PS. Als Ladegerät will ich den hier empfohlenen BC 900 benutzen.
Sonntägliche Grüße
Schimmi

alwa
18.01.09, 16:43
Hallo Schimmi,
wenn aus der Fenix kein Licht mehr raus kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du den Akku tiefentladen hast ziemlich hoch.

Als Faustformel kann man wohl sagen, dass man die Akkus tauschen sollte, sobald man eine Verringerung der Helligkeit feststellt. Bei meiner LD20 ist es z.B. so, dass die helleren Modi nicht mehr funktionieren wenn die Akkus fast leer sind. Dann einfach Wechseln und nicht noch die Akkus "leersaugen". Dann sollte es eigentlich keine Probleme geben.

Oneill
25.01.09, 13:29
Ich hab da mal ein kleines Problem. Am Freitag sind bei mir 8 Eneloops AA angekommen. Hab sie alle einzeln einmal ent- und dann neubeladen(1.2A).6 wiesen nur geringe Unterschiede auf, alle im rahmen von 50mAh. Bei 2 hab ich nur 1600mAh reinbekommen. Der eine hat dann nach 2 Zyklen auch 2200 gehabt. Aber der andere ist jetzt beim 5 und nimmt immernoch "nur" 1700 auf. Ist es ein Grund die ganze Ladung zurückzusenden, oder ist so eine Streuung normal?

Wenn ich nun einen Akku mit 2200mAh und den mit 1700mAh in meine LD20 packe, laufe ich dann nicht gefahr, dass der eine tiefer entladen wird als der andere(und eventuell ausgast?)

Thx
Oneill

Blacklight
25.01.09, 14:04
Ich würde diese Akkus zurück schicken, denn so eine Streuung ist bei neuen Eneloops nicht normal. Sanyo garantiert bei neuen Eneloops, dass diese eine Kapazität von mindestens 1900 mAh haben.

Deine Befürchtungen bezüglich der Tiefentladung sind nicht unbegründet, zumal der eine Akku in der L2D / LD20 immer etwas stärker entladen wird. Ich hatte mal den Fall, dass ich meine L2D versehentlich eingeschaltet habe, als sie im Holster war und bemerkte es erst nach 3 - 4 Tagen. Da kam natürlich kein Licht mehr aus der Lampe :glgl: Der eine Akku war komplett leer, der andere hatte noch 0,9 V.

Tom_123
15.03.09, 18:01
Mein erster Beitrag hier und deshalb erstmal ein Hallo an alle. :)

Ich dachte ich schreibe meine Fragen gleich hier mit rein anstatt einen neuen Thread aufzumachen:

Zitat aus dem "enebook"

Q:
Can eneloop Be Used in Underwater Lamps?

A:
No. Do not use it in equipment that must be air-tight.
Such applications do not have a function to stop the discharge
of electricity, and when more than one battery is used,
it may cause the batteries to over-discharge.
This in turn can trigger the generation of hydrogen gas inside
of the battery, and since air-tight equipment is designed to prevent gas from being diffused,
the contaminated gas may cause an explosion when the equipment is switched on.


Wenn ich nun davon ausgehe, daß auch "normale" wasserdichte und spritzwassergeschützte Lampen
luftdicht schließen, heißt das doch daß vom dem Einsatz von Eneloops im Speziellen
und Akkus im Allgemeinen in fast allen diesen Lampen abzuraten ist?
(Ich nehme mal an, daß bei "normalen" NiMH-Akkus das gleiche Problem besteht?)

Andererseit betreiben wohl viele hier Ihre Lampen mit Akkus,
somit wären meine Fragen, überteibt Sanyo hier, habe ich etwas falsch verstanden
oder gibt es hier viele risikofreudige Mitglieder? ;)

Ok, die meisten Modelle sind geregelt und sollten so eine Tiefenentladung verhindern,
aber kann man davon ausgehen daß diese Regelung immer und unter allen Umständen funktioniert?

Zusatzfrage:
Meine neue Olight M20 ist ausdrücklich für den Betrieb mit (LiON) Akkus zugelassen,
ist dieses "ausgasen", daß Sanyo für die Eneloops beschreibt nur für NiMH-Akkus typisch?
Den mit den 18650 Akkus arbeitet die M20 ja auch ungeregelt und könnte
bei ungeschützen LiON-Akkus die gleichen Probleme verursachen?
(Nicht daß ich vor habe ungschützte Akkus zu verwenden, ich frage nur aus Interesse)

Ciao
Thomas

Snakepit
15.03.09, 18:10
Hi,

in diesem und im verlinkten "Mörder" Fred sollten deine Fragen beantwortet werden.

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=47396

Viele Grüße, Pit

Tom_123
16.03.09, 12:33
Danke für den Hinweis Pit, klingt ja gruselig.

Bleibt die Frage warum weder auf den Akkus noch auf den Lampen
entsprechende deutliche Warnhinweise zu finden sind.
Man kann ja nicht davon ausgehen, daß jeder Lampenbesitzer Akkufachmann ist. :confused:

Snakepit
16.03.09, 13:40
Nun, man könnte nun viele Beispiele aus dem Leben nehmen, in denen
die Leute auch keine Fachleute sind und "es" (wasauchimmer) trotzdem tun.

Und wer mal RTFM macht, der liest sehr wohl über die Gefahren, aber
die meisten Leute setzen sich halt drüber hinweg nach dem Motto
"Real men don't need instructions" :glgl:

Grüße, Pit

/EDIT: Ach ja, Ausreisser gibt es natürlich immer mal wieder. Nichts im Leben ist 100% ;)

zomtec
22.03.09, 20:12
Hi

Ich habe ein Top Craft Universal Batterieladegerät (http://www.medion.com/de/electronics/prod/Universal+Batterieladeger%C3%A4t+MD+1035 9/50019697A1). (MD10359) für Ni-MH- und Ni-Cd-Akkus.
Kann ich es für die Eneloops ohne Bedenken benutzen?
Für AAA Micro steht auf der Unterseite 750mAh und bei AA 2100mAh.

Hiltihome
22.03.09, 22:16
@zomtec,

den Top Craft Lader kann man verwenden, wenn man genügend Geduld hat.
Er lädt nur mit 300mA, kann aber Akkus bis 2100mAh laden und passt daher gerade noch zu den AA Eneloop.

Sollte der Lader schon gekauft sein, nimm ihn. Eine Empfehlung zum Neukauf spreche ich aber bestimmt nicht aus.


Im Forum werden oft die Lader von Maha und Powerex gelobt, die unter verschiedensten Marken erhältlich sind.
Sie eignen sich vorwiegend für Anwender mit technischem Interesse und bieten vielfältige Einstell und Ablese -Möglichkeiten.

Zuviel für mich. Ich will einfach nur laden und verwenden.
Deshalb benutze ich den Ansmann Energy 4 (http://www.ansmann.de/cms/de/consumroot/charging-technology/fast-chargers/energy-4.html)

Im Forum wird vereinzelt von gegrillten Akkus mit älteren Ansmännern berichtet, allerdings auch bei anderen Fabrikaten gibt es solche Berichte.
Für meine vier Ansmänner, verschiedener Typen, kann ich das nicht betätigen.



Heinz

naturelle
22.03.09, 22:32
Als Ergänzung:
Sanyo Eneloop sind nichts weiter als eine Sonderform der gewöhnlichen Nickel-Metallhydrid-Akkuzellen, i.A. als NiMH bekannt. Sanyo Eneloop kann man mit jedem Lader laden, der für baugrößengleiche NiMH geeignet ist bzw. empfohlen wird. Durch die ständigen Nachfragen ändert sich da auch nichts dran ;)

M@wurst
31.03.09, 17:57
Es passt nur halb in den Thread, wollte eigentlich das Energy 4 von Ansmann bestellen, aber eigentlich wäre ein Ladegerät mit dem ich zusätzlich Baby Zellen Laden kann nicht schlecht.

Gibt es da eine Empfehlung? *zuhiltihomeschiel*

Hiltihome
31.03.09, 22:49
Hallo M@wurst,

das wäre dann das Ansmann Energy8 (http://www.ansmann.de/cms/de/consumroot/charging-technology/fast-chargers/energy-8.html)

Ich würde es mir nicht gerne kaufen, da es Schieber als Kontakt für den minus verwendet.

Verluste und Kontaktstörungen scheinen mir vorprogrammiert.


Da ich keine NiMH Akkus in C-Cell Größe verwende, stellt sich mir die Frage allerdings auch nicht.



Heinz

streamlighter
02.04.09, 02:43
Es passt nur halb in den Thread, wollte eigentlich das Energy 4 von Ansmann bestellen, aber eigentlich wäre ein Ladegerät mit dem ich zusätzlich Baby Zellen Laden kann nicht schlecht.

Gibt es da eine Empfehlung? *zuhiltihomeschiel*

Ja, dieses Gerät ist sehr gut:

http://akkuplus.de/product_info.php?products_id=4967

Das findet Google bei verschiedenen Anbietern.

schrenz
02.04.09, 09:15
Verlinkt ist der AccuPower AP2020-1 / AccuManager20 .

Mann Leute, beschreibt doch generell mal kurz den Inhalt eines links, sonst ist bei Änderungen des verlinkten Shops der ganze Beitrag unverständlich !

Jens

Yahoozocken
02.05.09, 15:25
Hallo

Wieviel Strom vertragen die Enelopp Akkus denn maximal.Ist ein Mag 623/633 Umbau mit 12AAs denkbar, oder grill ich damit die Akkus?Da fliessen ja mal eben 10-11 Ampere an Strom:hehe:

Jochen87
02.05.09, 16:57
ist kein problem.

M@wurst
04.05.09, 18:43
moin

nochmal eine frage
habe dazu in der suche nichts gefunden

wenn man von 6 akkus die man für eine lampe braucht z.b. zwei zwischendurch anders benutzt (also zwei davon schon öfter geladen wurden als der rest) ist das in ordnung oder sollte man die akkus nur satzweise nutzen damit alle "gleichmäßig altern"

klingt vielleicht komisch, aber interessiert mich
habe jetzt 16 eneloops neu hier liegen und überlege wie man das macht.

gruß
m@wurst

Winston
04.05.09, 19:34
... sollte man die akkus nur satzweise nutzen damit alle "gleichmäßig altern"
Genau!
Lies mal bei FritzM (http://www.accu-select.de/) diesen Frame (http://www.accu-select.de/Akku-Selektierung.htm).

BEKANNT ist, daß GLEICHHEIT der ZELLEN ZUEINANDER eindeutig die "beste Lebensversicherung für diese Zellen" ist, aber auch nur dann, wenn diese gleichen Zellen jeweils durch SCHONENDES LADEN OHNE ÜBERLADEN behandelt werden, BEI JEDER EINZELNEN LADUNG !

Viele Grüße
Winston

Mr.Urahara
14.07.09, 20:35
Ich habe hier grad die neue C't in der Hand und da gibt es einen schönen Artikel über LSD-NiHm-Akkus.

Nachdem der Chip-Test ja sehr diletantisch vollzogen wurde, wurden die Akkus hier über mehrere Monate hin untersucht.

http://www.heise.de/ct/inhalt/2009/15/152/

Als Sieger gehen die Eneloops hervor, zurecht wie viele andere hier bestätigen können.



MfG Thorsten

Hiltihome
14.07.09, 22:18
Und in der C't steht auch, dass es nur drei Hersteller von LSD-NiMH Zellen gibt.

Klare Aussage auch: Sanyo fertigt nicht für OEM's; also nur wo Sanyo drauf steht, ist auch Sanyo drin.


Ich bin mit meinen Eneloop 100% zufrieden und betone immer wieder, dass sie einen wichtigen Vorteil haben:

Das eigenständige Design, mit weiß und blau, verhindert Verwechslung mit Einweg Batterien und anderen Akkus.



Heinz

Non Sequitur
20.07.09, 08:29
Klare Aussage auch: Sanyo fertigt nicht für OEM's; also nur wo Sanyo drauf steht, ist auch Sanyo drin.

Das ist interessant. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Akkus, die Sony unter eigenem Namen vertreibt, von Sanyo stammen.

Hermann

lupo1
20.07.09, 22:56
...Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Akkus, die Sony unter eigenem Namen vertreibt, von Sanyo stammen...

Das wird im CPF von einigen Akkus vermutet, z.B. von den Sony CycleEnergy (http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?p=2199161) wegen des Hinweises "...uses improved self-discharge eneloop technology..." im Kleingedruckten (s. Post 9) und von einigen (nicht allen) Duracell Pre-Charged (http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=218481).

Non Sequitur
22.07.09, 22:40
Das wird im CPF von einigen Akkus vermutet, z.B. von den Sony CycleEnergy wegen des Hinweises "...uses improved self-discharge eneloop technology..." im Kleingedruckten (s. Post 9) und von einigen (nicht allen) Duracell Pre-Charged (http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=218481).

Die habe ich mir jetzt mal in Ruhe angesehen. Waehrend alle Eneloops, die ich bisher in der Hand gehabt habe, in Japan gefertigt waren, waren die Sonys aus China.

Von daher gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils erstmal davon aus, dass nur dort Eneloops drin sind, wo auch Eneloop draufsteht.

Hermann

Rantanplan
22.07.09, 23:57
Die berühmt-berüchtigt-schlechten Sanyo 2.500 mAh gab es IIRC auch als "Made in Japan" und "Made in China", von daher halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass Sanyo in beiden Länder produziert. Waren nicht damals bei den 2.500ern die "Made in China" sogar die Besseren? ... sch**ss Kurzeitgedächtnis ;)

Hiltihome
23.07.09, 00:28
Hallo,

mein Hinweis auf "Sanyo fertig nicht für OEM's", bezog sich auf den Bericht in der C't über die LSD-NiMH Zellen.

Für die Eneloops erklärte ein Sanyo Sprecher, dass diese nicht für OEM's gefertigt werden.

Andere Formate gibt es sehr wohl unter fremden Labels.


Mangels detaillierter Information kann ich auch nicht ausschließen, dass Sanyo die Technologie an andere Produzenten lizenziert hat.


Egal, Alles spricht für das Original, Nichts dagegen, nicht einmal der Preis...




Heinz

Frittenfett
04.08.09, 20:09
Auch wenn es schon wieder ein paar Tage her ist.

Für die Akkus mit geringer selbsentladung gibt es 3 Hersteller Sanyo, GP und YUASA. Die beiden letzten Hersteller stellen auch Akkus her, die unter anderen Namen verkauft werden. Sanyo stellt seine Akkus ausschießlich für die eigene Vermartung unter dem Namen Eneloop her.

Das was man sonst noch aus dem Internet entnehmen kann besagt, dass Sanyo auch seine Technologie nicht unterlizensiert...

Hiltihome
16.10.09, 23:04
Hallo,

Sanyo liefert verbesserte Eneloops (http://sanyo.com/news/2009/10/06-1.html) ab Mitte November in Japan aus.

Die Zyklenzahl wurde auf 1500 gesteigert, die Lagerfähigkeit auf 3Jahre, bei 75% Restladung, verbessert.

Erreicht wurden die Verbesserungen durch optimierte Materialien und Herstellungsmethoden.


Es bleibt bei realistischen 2000mAh, ohne die bei anderen Anbietern gepflegte Hochstapelei. :super:


Ebenfalls neu sind mehrere Ladegeräte.



Heinz

gfk25
16.10.09, 23:26
kann man bei kauf die neuen eneloops irgendwie von den "alten" unterscheiden ?

Hiltihome
16.10.09, 23:43
...kann man bei kauf die neuen eneloops irgendwie von den "alten" unterscheiden ?...


Ja,
die neuen Zellen tragen klein gedruckt HR-3UTGA,
während die bisherigen mit HR-3UTG beschriftet sind.

Das "A" steht vermutlich für advanced.



Heinz

gfk25
16.10.09, 23:51
was schätzt du, wann sie hier in D erhältlich sein werden ?

Hiltihome
16.10.09, 23:53
was schätzt du, wann sie hier in D erhältlich sein werden ?


Hhm,

das weiß ich nun wirklich nicht.


Bei der Einführung der Ur-Eneloops waren diese zunächst in Japan lieferbar, dann in USA und erst danach in Europa...:hmpf:




Heinz

LiquorAluminii
17.10.09, 00:01
Danke für die Info!

Erhöhte Zyklenzahl ist durchaus interessant, auch wenn ich eher auf höhere Energiedichte spekuliert habe. :rolleyes:

Des Weiteren dürfte der Solarlader von Sanyo auf einige Aufmerksamkeit stoßen (wurde ja schon einige Male angefragt).

Auch die überarbeiteten Ladegeräte - insbesondere mit vier Schächten - machen einen guten Eindruck, denn mit dem alten 4-fach Geraffel hatte man eh keine Chance auf 1000 Zyklen.

Bin gespannt!

scharfmann
28.11.09, 20:29
Hallo, jetzt habe ich eure Diskussion um Ladegaräte und AA'S und Eneloops eine Zeit lang verfolgt. Bisher habe ich meine Lampen und diverse elektrische Spielgeräte für unsere Zwillinge mit unterschiedlichsten AA'S und einem Ladegerät von TCM ( Tschibo ) versorgt. Grund: bisher null Ahnung von der Materie. Nun habe ich aufmerksam gelesen und bin tätig geworden: habe ein Bc 700 Ladegerät und 8 AA'S ( eneloops von Sanyo ) gekauft. Nun meine Frage: muss ich die Sanyo's erstmal laden, oder komplett leeeren über normale Nutzung? Wie gehe ich am besten vor um Ladefähigkeit zu erhalten und die Accu's zu treuen ( langjährigen ) Begelitern zu machen? Danke für eure Tips, Gruß,Olli

mixery
29.11.09, 11:06
die eneloops kannst eigentlich gleich in deine leuchte schrauben. das dürfte aber auf alle LSD akkus treffen.
damit dir deine akkus lange erhalten bleiben, solltest du dir kein "billiges" ladegerät aneignen. die haben nur einen 8Bit A/D wandler und dadurch eine zu geringe auflösung der spannungsmessung. ca 30mV delta-U ist einfach zu viel wenn die hersteller 5-10mV vorgeben. dass macht sich dann mit deutlicher erwärmung bemerkbar aber dann ist es ja schon zu spät und überläd.
das lob ich mir echt den Plus Charge Manager 2020. läd sehr fix und die zellen erwärmen sich fast gar nicht. das ladeverfahren ähnelt dem reflex-laden. ist aber auch nicht "günstig"

LiquorAluminii
29.11.09, 11:18
In meiner Eneloop-Praxis hat sich das 2-Schacht Eneloop Ladegerät bewährt.
Kostet auch nicht die Welt.

Allerdings nicht das 4-fach Gerät kaufen, dieses lädt mit Timer.

gruß

Nord12
24.12.09, 21:41
Ist jetzt schon irgendwo die "next Generation" Eneloops aufgetaucht?

Phijo
25.12.09, 19:44
Also meine zu Weihnachten bestellten 12 Akkus sind noch die alten.
Dummerweise habe ich erst jetzt von den neuen erfahren. :D

Zumindest weden die alten nicht schlechter...

Winston
26.12.09, 04:31
Hier ein paar Infos zu den Neuen: golem.de/0911/71043.html (http://www.golem.de/0911/71043.html)
http://img96.imageshack.us/img96/8043/ene2loop.jpg

jackaloop
18.05.10, 17:13
Habe gerade zum ersten Mal die neuen Eneloops entdeckt, und dann auch noch die Limited Edition in farbig von der es erst hiess, es gäbe sie nur in Japan....

Kennzeichnung: HR-3UTGA
Produktionsdatum: 02/2010
Auf der Packung beworbene Zyklenzahl: 1500


Der Haken an der Sache: Die hängen im Saturn und eine 8er Packung kostet 24.99 Euro...:jammer:

Jochen87
18.05.10, 17:24
Dafür einen Thread ausgraben?

Die bunten Eneloops gibt's auch bei reichelt.

Winston
18.05.10, 20:14
Noch "günstiger" gibt's die Bunten bei amazon: incl. Versand (je nach Händler mit Akkuboxen) unter 20€.
Das Spielkind in mir denkt auch gerade über einen Kauf nach :D

Viele Grüße
Winston

superrohri
23.09.10, 09:39
Sanyo hat für Dezember 2010 neue Eneloops mit 2500mAh Kapazität angekündigt.

nähere Infos gibt es hier:
NiMH-Akku-Batterie Sanyo eneloop XX mit hoher Kapazität (http://www.digitalkamera.de/Meldung/NiMH_Akku_Batterie_Sanyo_eneloop_XX_mit_ hoher_Kapazitaet/6762.aspx)

Bierbauch_Baer
24.09.10, 16:19
Eneloops mit 2500 mA, Klasse sache kann man nur sagen. Hab massig von den AA´s schon rumliegen da ich im Prinzip 90 % meiner Lampen damit betreibe und hatte noch Nie Probleme damit. Selbst meine Maglite die mit 5x R5 LED ausgestattes ist und 5A Zieht, bringt die dinger einfach nicht kaputt!

lightbeam
24.09.10, 23:49
Sanyo hat für Dezember 2010 neue Eneloops mit 2500mAh Kapazität angekündigt.

nähere Infos gibt es hier:
NiMH-Akku-Batterie Sanyo eneloop XX mit hoher Kapazität (http://www.digitalkamera.de/Meldung/NiMH_Akku_Batterie_Sanyo_eneloop_XX_mit_ hoher_Kapazitaet/6762.aspx)

Da wünsch' ich mir, dass Sanyo seine Hausaufgaben besser als Ansmann löst, weil:

1. Im März diesen Jahres 8x Max e 2100mAh zur Anwendung in der Fenix TK 40 gekauft, sehr zufrieden.:super:

2. Im Mai 8x Max e+ mit 2500mAh als Zweitsatz im Reservemagazin der TK 40 angedacht und eingesetzt. Es ist mir zu keiner Zeit gelungen, diese 8 Zellen auf exakt dem gleichen Ladezustand zu halten.:mad: Einige Zellen sind nach einigen Wochen der Lagerung immer "abgesackt", :( bei den normalen Max e dagegen nie.

3. Habe den Max e+ Satz durch einen 8er Satz Eneloops ersetzt, das Ergebnis ist mit Max e vergleichbar.:super:

lindijones
26.09.10, 09:23
Da wünsch' ich mir, dass Sanyo seine Hausaufgaben besser als Ansmann löst, [...]

Das stimmt schon. Ich habe auch mit den 2100 mAh Max e Zellen keinerlei Probleme.
Von den Max e mit 2500 mAh hab ich jetzt schon öfter negatives gehört.
Ich hoffe auch, dass Sanyo die 2500 mAh Variante besser macht, als die Ansmänner.

mixery
29.10.10, 10:09
heise.de Die Marke Sanyo verschwindet (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Marke-Sanyo-verschwindet-1126893.html)

Profi58
29.10.10, 19:40
Im letzten Abschnitt des oben verlinkten Heise-Artikels steht, daß Sanyo die Nickel-Metallhydrid-Akku-Sparte im Zuge des Panasonic-Einstiegs verkauft hat. Wer produziert jetzt die Eneloops :(?

LiquorAluminii
29.10.10, 20:08
Im letzten Abschnitt des oben verlinkten Heise-Artikels steht, daß Sanyo die Nickel-Metallhydrid-Akku-Sparte im Zuge des Panasonic-Einstiegs verkauft hat. Wer produziert jetzt die Eneloops :(?

Wurde im Forum schon diskutiert, offenbar war damit lediglich die Fahrzeugakku-Sparte gemeint.

Lampentroll
17.10.11, 20:32
Hallo Forum,

hoffe, das ist jetzt der richtige Platz dafür:

Von Eneloop wird es wohl neue Akkus geben:

http://panasonic.net/sanyo/news/2011/10/06-1.html

Nun auch in C mit 3000mAh, und D mit 5700mAh Format sowie bereits bekannte AA und AAA Format.

Verbeserung: 1800 Ladezyklen und längere "Haltbarkeit"

VG

Marcus

BlackBlade
21.10.11, 19:27
Gibt es schon Erfahrungen bezüglich der Eneloop XX Zellen? Wiegt die etwas höhere Kapazität die geringere Ladezyklenzahl auf? Wird die Kapazität überhaupt (reproduzierbar) erreicht?

Frittenfett
21.10.11, 20:04
Ich persönlich verwende die Eneloop XX in meiner DSLR und bin mit den soweit zufrieden. Preislich waren die auch ok, die hatte ich aus einem Amazon Z-Shop.

Lampentroll
21.10.11, 23:34
Hi,

für normale Anwendungen sind die Standart Eneloop ausreichend.

Für Taschenlampen mit höheren Leistungsanforderungen sind die XX Akkus schon besser geeignet. Die höhere und bessere Spannungslage und Hochstromfähigkeit der XX machen sich bemerkbar.

VG

Marcus

Rutzki73
22.10.11, 16:33
heise.de Die Marke Sanyo verschwindet (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Marke-Sanyo-verschwindet-1126893.html)

Tja..im Artikel steht aber auch das:

"Erhalten bliebe die Marke laut Japantoday lediglich in Bereichen, in denen sie sehr populär ist, in anderen Bereichen würden Sanyo-Entwicklungen dagegen ganz aufgegeben."

Allerdings werden die eneloop in Europa teurer werden, da Panasonic als Mutterkonzern nicht mehr die Lose-Akkus als billigere Version der Blisterverpackung zulassen will.

Somit sollten demnächst die Preise der Losezellen nach oben steigen und es sollte auch eine Blisterverpackung mit einem Safe-box angeboten werden.

Auch GP (Recyco) hat angekündigt die Preise nach oben zu korrigieren.

BlackBlade
24.10.11, 16:30
Konkret möchte die Zellen in ein einer EagleTac P100A2 XP-G S2 verwenden. Ich denke nicht, dass es sich hier um "Hochstromanwendung" handelt, würde aber gerne wissen, ob sich mit den XX Zellen die Betriebsdauern pro Zellensatz im Vergleich zu den normalen Eneloops bemerkbar verlängert.