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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Magnet Rasierklingen-Schärfer "Blade Master" --- Fiktion oder Wahrheit?



HankEr
05.09.01, 21:57
Kann jemand was zu dem im aktuellen Messer Magazin auf Seite 73 erwähntem Rasierklingenscharfhaltegerät "Blade Master" etwas sagen? Wer hat es mit welchen Erfahrungen probiert? Wie ist das Teil aufgebaut? Was ist pyhsikalisch davon zu halten?

herbert
06.09.01, 08:17
@HankEr: Also probiert hab ich das noch nicht. Ich habe vor einiger Zeit mit meinem Friseur gesprochen, mit dem ich ab und zu über Rasiermesser rede. Der hat mir einen Zeitschriftenartikel gegeben, in dem behauptet wird, daß die Schneide sich unter dem Einfluß starker Magnetfelder wieder "stabilisiere". Er hat sich so ein Dings auch mal zur Probe besorgt, aber da heutzutage nicht mehr viel mit dem Rasiermesser gearbeitet wird, könne er höchstens einen subjektiven Kommentar abgeben. Er meint, das funktioniert. Ich bin da skeptisch, ich kann den Mechanismus nicht nachvollziehen. Allerdings gibt es REM-Aufnahmen, die die Schneide mit und ohne Blademastereinsatz vergleichen. Hier angehängt. oben nach 7 Rasuren mit, unten ohne Blademaster. Uni Erlangen 4000 fache Vergrößerung. Vielleicht hat einer im Forum bereits Erfahrungen gesammelt?

HankEr
06.09.01, 08:47
Danke für das Bild, wenn das auf den Bildern gezeigte exemplarisch ist (mehrer Versuche kommen zu dem selben Ergebnis und der gezeigte Ausschnitt ist charakteristisch für die gesamte genutzte Schneide) und mir das ganze jetzt noch jemand pyhsikalisch erklären kann, dann brauche ich so ein Teil. (Vorerst bleibe ich skeptisch.)

Hammer
06.09.01, 10:01
aaaalso,
wenn man davon ausgeht, daß ein rasiermesser so ultrascharf ist, weil es mittels eines sehr feine grates schneidet, der sich bei benutzung umbiegt/ausbricht
dann wäre es vorstellbar, daß ein magnetfelt hilft diesen grat wiederaufzurichten
durch abziehen werden dann die ausbrüche ausgebügelt ? oder wie ?
und: je rostfreier der stahl also ja höher der chromgehalt desto ANTIMAGNETISCHER wird auch ein
stahl
oder soll ich davon ausgehn, daß die eisenatome im magnetfeld an den anderen legierungspartnern vorbeiwandern? und so wieder einen µfeinen grat bilden ?
noch jemand ne theorie zu der sache ???
sonst probier ich das mit nem starken elekromagneten aus!
bis denne
Hammer

Pablo Escobar
06.09.01, 10:22
Also ich halte das für ebensolchen Humbug wie diese ominösen Spritspargeräte die vor Jahren mal in der Presse waren. Die sollten auch mit irgendwelchen Magneten den Kraftstoff polarisieren und den Verbrauch senken. Geldmacherei für den der's vertreibt und Placebo für den der's kauft.

Aber wenn es jemand wissenschaftlich belegen kann bin ich natürlich offen dafür.

herbert
06.09.01, 11:27
Ja richtig, Pablo Escobar, man muß da sehr vorsichtig sein. Auch die von mir geposteten Bilder stellen keinen echten Beweis dar. Erstens stellt sich die Frage nach der Reproduzierbarkeit, desweiteren ist unklar, wie HankEr anmerkt, wie repräsentativ der Bildausschnitt für die gesamte Klinge ist, und dann sind die Versuchsbedingungen nicht klar. In der Zeitschrift war nur allgemeines Wischiwaschi zu lesen, hab ich hier gar nicht erst wiedergegeben. Wenn es keine plausible Theorie/Erklärung/Modellvorstellung dazu gibt, riecht es mehr nach Hokuspokus als nach Technik. Nachdem fast alle physikalischen Wirkungen ausgelutscht worden sind, rückt der Magnetismus immer mehr nach vorn.
Im Auge behalten sollte man das mal, aber unter nachvollziehbaren Bedingungen testen. Denk ich mal.

Messer Rödter Hof
06.09.01, 11:29
ICH GLAUBE NICHT DARAN
ABER : man lernt nie aus:irre:

Claymore
06.09.01, 11:55
Ich glaub schon das das funktioniert......

die Magnetfelder ziehen einem ganz flux die Kohle aus der Tasche wenn man sich so ein teil zulegt
:steirer:

Ob die Schneiden länger scharf bleiben müßte wie schon gesagt erst mal bewiesen werden.
Daran glaube ich nicht !!!



gruß

herbert
06.09.01, 14:00
Gut formuliert, Claymore.
Ich habe auch ein wenig über Magnetismus nachgedacht und hab da schon Probleme, eine plausible Erklärung zu finden. Aber das wegfluxen der Kohle aus der Tasche, das klappt, daran glaube auch ich.

Odin
06.09.01, 14:08
Ich glaube an sowas auch nicht. wenn man mal die beiden fotos vergleicht, erkennt man schnell die große scharte in der mitte der Schneide. Es müsste also Material von den seiten "Zufliessen" d.h es müsstens sich Atombindungen etc auflösen.
Ich denke dafür wäre der Magnet wohl zu schwach. außerdem müsste das rasiermesser ja immer platter werden wenn ich es auf einen magneten lege.
Das würde bedeuten das sich das rasiermesser irgentwann in eine Crepepfanne verwandeln würde:hmpf:
Ist genau so ein schwachsinn wie die titaniumII Messer aus dem teleshop:irre:

herbert
06.09.01, 14:18
Also, mal zum Magnetismus: Alle für uns in Frage kommenden Messerstähle, also auch die Rasiermesser, sind ferromagnetisch. Die Besteckteile aus Cromargan sind austenitisch, aus der kubisch raumzentrierten Modifikation des Eisens (das kommt durch das zulegierte Nickel und Chrom) sind das nicht.
Und Magnetfelder richten Teilbereiche (Weiss'sche Domänen) magnetisch aus, ohne dass nennenswerter Materialtransport stattfindet, und diese Bereiche haben auch nicht notwendigerweise was mit den Körnern im STahl zu tun. Es sausen also keine Atome oder teilchen in der Gegend herum, um Scharten auszuwetzen. Je länger ich drüber nachdenke, umso mehr meine ich, dass es sich hier um ziemlichen Humbug handelt. Vor allem weil magnetische Kräfte eher zu den schwächeren gehören.
Machen wirs doch so,lassen wir doch mal die Jungs von Blademaster mit mehr infos rüberkommen. Zu Hause werd ich mal den Originalaritkel suchen und die Leute anschreiben, mal sehen,was die so erzählen. Wenn die antworten, poste ich das mal.

Ach ja Odin, messerscharfe Crepes, rasiergeeignet, nach der Rasur zu verzehren...
Hat doch was, oder:D

Pablo Escobar
06.09.01, 15:54
...und die Leute anschreiben, mal sehen,was die so erzählen. Wenn die antworten, poste ich das mal.

Die schreiben bestimmt einen ähnlichen Murks wie Böker bei seinem kleinen Titanmesser für das "ganz andere physikalische Gesetze gelten"... Steht oder stand mal so im Katalog.


Ach ja Odin, messerscharfe Crepes, rasiergeeignet, nach der Rasur zu verzehren...
Hat doch was, oder:D

Igitt!!! Oder gibt's Rasierschaum mit Schokoaroma? Nur die Bartstoppeln... *würg*

Uraken
25.02.04, 15:51
Hallo,

Ich wollte zu diesem Thema schon lange einen Hinweis einstellen, habe jetzt aber erst einmal nachgeschaut ob schon etwas dazu vorhanden ist. Deswegen wird hier jetzt ein älterer Artikel ausgegraben.
Ich habe den Blademaster schon ca. 2 Jahre im Einsatz und er funktioniert einwandfrei. Ich rasiere mich mit Mach3 und normalerweise waren die Klingen nach 1 bis 2 Wochen nicht mehr gebrauchsfähig. Jetzt lege ich sie nach dem Rasieren immer auf den Blademaster und sie halten bis zu einem Monat lang, was eine Menge Geld spart. Meinem Vater hab ich auch so ein Teil besorgt (über Messer Rödter) und er war so begeistert davon, daß er gleich mehrere für seine Freunde geordert hat. Soviel ich weiß funktioniert das Gerät dadurch, daß der umgelegte Grat durch den Magneten wieder aufgerichtet wird.

Gruß Uraken

feuervogel69
25.02.04, 21:31
daß durch magnetismus atome in relevanten größenordnungen wandern halt ich für unsinn, aber was für mich absolut denkbar ist: daß sich durch den magnetismus einfach der "feine" grat aufrichtet und dadurch die schärfe scheinbar länger hält.
unterschätzt die stärke eines "ordentlichen" magneten nicht!
durch die seltenen erden (neodym, samarium etc.) sind in letzter zeit wirklich erstaunlich starke magneten auf den markt gekommen
d.h. ganz praktisch (ich besitze das teil ja nicht): vielleicht könnte irgendjemand einen doppelversuch starten mit einem rasiermesser wo der grat bestmöglich weg ist und einem rasiermesser wo doch etwas grat da ist!

ich würde aus eben genannten gründen darauf tippen daß letzteres dann funktioniert. ergo: dié ganze sache ist für leute, die ihr messer nicht superfein schärfen können bzw. für "schlechte" rasiermesser aus nicht so gutem stahl immerhin hilfreich.vielleicht.

p.s. in einem küchenforum stand mal was, das jap. supermesser immer mal gewendet werden sollten, eben wegen dem erdmagnetfeld ....

Hayate
26.02.04, 00:12
Ich halte das für ziemlichen Humbug.
Das Experiment hat natürlich immer Recht.
Aber bisher gibts wohl noch kein vernünftig dokumentiertes wissenschaftliches Experiment,das die Wirksamkeit des Gerätes eindeutig bestätigt. Man müßte sich Klarheit über die magnetischen Verhältnisse und die Änderung der Beschaffenheit der Schneide verschaffen können, indem man den Nachschärfvorgang unter Ausnutzung der magnetooptischen Kerr-Effekts mikrospisch beobachtet.

Mir fällt auch keine wirklich sinnvolle Erklärung dafür ein.
Die Vorstellung, daß nennenswert viele Atome des Metalls durch das Magnetfeld zur Wanderung angeregt weden, ist ungefähr so sinnvoll wie die Annahme, daß Metallatome nach unten wandern,wenn die Klinge im Gravitationsfeld ruht.

Daß die Schneide sich wieder gerade ausrichtet, könnte vielleicht mit Magnetfeldern erreicht werden, aber ich würde spontan vermuten,daß man dazu schon einige Tesla benötigt.Die bringt so ein Kleingerät nicht.

Uraken
26.02.04, 08:35
Aller Theorie zum Trotz, das Teil funktioniert einwandfrei.
Vielleicht stimmt der Spruch doch: "Probieren geht über Studieren".
Um es noch mach klar zu stellen, der Blademaster ist nicht für Messer oder Rasiermesser sondern nur für Rasierklingen.

HankEr
26.02.04, 11:10
Hier (http://www.messerforum.net/showthread.php?p=22196#post22196) wurde ja auch schon etwas dazu geschrieben.

Tobse
26.02.04, 11:31
Achtung, jetzt wird's physikalisch: eine mögliche Erklärung bietet vielleicht die Formanisotropie:
in einem Ferromagneten gibt es verschiedene, miteinander konkurrierende Prozesse: die Austauschwechselwirkung will alle Spins (die magnetischen Momente der für den Ferromagnetismus verantwortlichen Elektronen)
parallel ausrichten. Dem entgegen wirkt die Demagnetisierungsenergie, die Energie der Spins
im selbsterzeugten Streufeld. Der Ferromagnet sucht sich nun ein lokales Energieminimum, in einem größeren Körper bilden sich daher Domänen aus, Bereiche, in denen die Spins parallel sind.
Die Richtung der Magnetisierung wechselt von Domäne zu Domäne, so daß der Körper von außen betrachtet kein oder nur ein kleines Streufeld hat. Am Übergang von einer Domäne zur nächsten (Domänenwand) stehen die Spins also nicht parallel zueinander,was eine energetisch ungünstige Situation ist. Macht man den Körper nun immer kleiner, sinkt die Anzahl der Domänen und die Magnetisierungsrichtung paßt sich der äußeren Form an: in dünnen (d.h. einige 10 Nanometer) Filmen liegt sie in der Filmebene, um das Streufeld zu minimieren. In schmalen, langen Drähten liegt sie aus dem gleichen Grund in Richtung der langen Achse.
So, und jetzt wird's spekulativ: Wenn man die Klinge im Querschnitt betrachtet, ist der Grat evtl.
so etwas wie ein langer dünner (weniger als 1000 Nanometer) Draht, die Magnetisierung will also direkt
zur Schneide zeigen. Magnetisiert man nun mit einem Magneten den 'Klingenkörper' auf, so ist die energetisch günstigste Lage für den Draht im Streufeld des Klingenkörpers aufrecht, und wenn er nicht aufrecht steht, wirkt ein Drehmoment, das ihn 'hinbiegt'...Da müßte man nun länger überlegen, mehr über die mikromagnetischen Eigenschaften des Stahls wissen, und ggfs. eine Simulation der mikromagnetischen und mechanischen Situation anwerfen, um herauszufinden, ob dieser Effekt stark genug ist, um ein Aufrichten des Grats zu erklären.

Munter bleiben,
Tobse!

herbert
26.02.04, 12:29
Ich hatte früher ja mal was dazu geschrieben. Ich habe aber bislang keine weiteren Auskünfte erhalten.
Was Hayate sagt, ist sinnvoll. Das deckt sich ja auch mit der von Uraken festgestellten Wirksamkeit. Auch das mit den superstarken Magneten stimmt. Ich habe 6 oder sieben Magnete in Kugelform, gesinterter Werkstoff mit Neodym, die Teile sind so stark dass ich mir ensthaft die Finger geklemmt habe, Dabei sind die Teile im Durchmesser höchsten 10 mm groß. Ich mach mal ein Bild. Manchmal benutze ich zwei davon als Krawattenklemme.
Wenn man einmal davon ausgeht, dass das Magnetfeld in der Klinge an der Schneide auswärts gerichtet ist und stark genug ist, dann könnte unter Umständen eine Aufrichtung erfolgen, warum nicht.


Tobse: Prima Erklärung, ich denke, Du bist auf der richtigen Spur.
Ich hab das erst gesehen, nachdem ich meinen Post abgeschickt habe und nochmal lesen wollte. Dann hätte ich mir meinen Sermon sparen können.

Hayate
26.02.04, 15:39
@Tobse
So weit hatte ich noch gar nicht gedacht.. vielleicht kommst Du darauf, wie es genau geht. Ich versteh es noch nicht, hab ein paar Fragen.

Müßte das von Dir erwähnte Drehmoment nicht eine einheitliche Richtung haben, um die genannte Wirkung zu erzielen?
(Schließlich sprechen wir hier nicht bloß von ein paar Atomen, sondern von einem verbogenen Grat, der im Vergleich zum Atom so extrem dick ist, daß sich die magnetischen Momente bei Magnetisierung vorzugsweise parallel zur Oberfläche ausrichten.)

Dann ist noch die Frage zu klären, wieso der genannte Grat vor dem Nachschärfen eine einheitliche Magnetisierung aufweisen soll.Ich denke, die magnetischen Momente sind nur an der Oberfläche so ausgerichtet, wie du sagst. Und bei einem etliche hundert Nanometer dicken Grat machen die im Vergleich zu den inneren nicht viel aus.

Tobse
26.02.04, 17:24
Hier mal ein geschlamptes Bild des Grates und seiner Magnetisierung, wie ich sie mir vorstellen könnte - links im unbenutzten Zustand, rechts verbogen durch äußere Einwirkung (Magnetisierung folgt immer noch der äußeren Form), im Streufeld des Klingenkörpers...
@Hayate:Natürlich ist der Grat, selbst wenn er weniger als 1 Mikrometer
dick ist, noch etwa 10.000 Atome breit - trotzdem sieht man in dünnen Drähten
(Beispiel aus eigener Herstellung: Eisendraht, 1Mikrometer breit, 50 Mikrometer
lang, 35 Nanometer dick) eine sehr deutliche Vorzugsrichtung der Magnetisierung,
wenn man die Hysterese ausmißt (Anisotropiefelder von 100 milliTesla und mehr).
Und in Zickzack-Drähten ähnlicher Abmessung folgt die Magnetisierung auch der
Drahtform...

Munter bleiben,
Tobse!

Moonlight
08.11.05, 18:42
Leider ist diese Diskussion ausgegangen, wie seinerzeit das Hornberger Schießen. Gibt es neue Erkenntnisse?

J.A.G.
08.11.05, 19:17
ich benutze so einen blademaster zusammen mit meinem gilette mach 3 schon seit min. einem jahr..............ich weiß zwar nicht wie es funktioniert, aber ich kann die klingen ca. 3-4x länger nutzen bis sie anfangen zu "rupfen" als ohne blademaster ............. :rolleyes:
habe ihn mir damals auch nur gekauft, weil ich 6 wochen rückgaberecht hatte und somit kein risiko einging......aber das teil gebe ich nicht mehr her, da es mir wirklich richtig geld spart...... :super:

Havor
08.11.05, 20:30
Dem Einführungssatz dieses alten Patentes nach glaubt man das seit mindestens 1959:
http://www.amasci.com/freenrg/tors/drbl.html

Das Patent geht noch einen Schritt weiter und nutzt das Erdmagnetfeld. Und natürlich eine Pyramide.

Ich würde sagen, wenn es das so lange schon gibt und es bis heute nicht allgemeine Anwendung findet ist wohl nichts dran.

BTA
09.11.05, 00:46
Hallo leute,

Das mit den papierpyramiden hab ich auch schonmal gehört, in einem esoterischeren kontext (die magische form die die pharaonen....... :) )
aber ich rasier mich auch ewig mit so einer mach3 klinge, bin aber auf rasierklingen umgestiegen, und es funktioniert: billiger und hält länger weil es nicht so leicht verdreck wie die plastikteile :super:

aber spaß bei seite, ich hab auch auf einer seriösen nassrasurseite gelesen daß es sich gehört die klinge oder besser das rasiermesser einen tag ruhen zu lassen damit sich die schneide "erholen" kann.
Daher gab es früher auch rasiermessersets mit bis zu 7 messern (eins pro tag)
Zum anderen bleibt eine rasierklinge länger scharf wenn man sie ab und zu umdreht (damit der grad bricht oder sich zur anderen seite neigt).
Da bei der pyramidengeschichte es leicht passieren kann daß man aus versehen (bei all dem ein und ausbauen und reinigen) die klinge umdreht, scheint es auch klappen zu können ;)

Bleibt zu hoffen das sich noch ein wissenschaftlicher beweis findet...

gruß,
Robert

Moonlight
09.11.05, 00:55
Wenn jemand das entsprechende Equipment hat (Mikroskop) ist die Sache doch relativ leicht auszutesten. Dann wäre die Kaffeesatzleserei schnell beendet.

5 mal rasieren
Aufnahme machen
dann Klingenschärfer
noch mal eine Aufnahme machen
vergleichen

U. Gerfin
09.11.05, 19:51
Wenn es wirklich so interessant ist, dann würde ich es wie Moonlight machen: unter nachvollziehbaren Bedingungen testen !
Natürlich gibt es enorm starke Magneten heutzutage. Wenn man noch ein bißchen weitergeht, und Magneten verwendet, wie sie in Flachschleifanlagen eingesetzt werden, könnte eine Wirkung auf den Grat einer Rasierklinge möglich sein. Aber: eine Rasierklinge schneidet sicher nicht mit einem hinundher wackelnden Grat. Die Druckbelastung pro Flächeneinheit beim Abschneiden eines Barthaares entspricht etwa der in einer Stanze beim Schneiden von Blech. Dem könnte man entgegenhalten, daß bei der extrem feinen Schneide in der Schneidenspitze die Streckgrenze überschritten sein könnte, die Schneide- nicht ein Grat- sich in der Spitze leicht umlegt aber noch innere Spannungen hat, die in die ursprüngliche Form zurückziehen. Das Zusammenwirken von Spannung und Magnetfeld könnte dann eine Ausrichtung der Schneidenspitze in die ursprüngliche Richtung bewirken. Fraglich bleibt das für mich allemal.
Es kommt noch eines hinzu: Die modernen Rasierklingen werden auf unter 1/10.000 mm ausgeschliffen, schneiden aber nicht in diesem Zustand, sondern werden feinst keramisch beschichtet und erhalten noch einen Teflon-Überzug zur Erleichterung des Gleitens. Die wirkliche Schneide ist also definitiv unmagnetisch und wird nur von der magnetischen Stahlklinge getragen. Das wird es dem Magneten noch schwerer machen.
MfG U. Gerfin

pmg
12.07.06, 22:32
Um diesesn alten Thread mal wieder aufzuwärmen:

Ich bin soeben auf einen weiteren Artikel zum Blade Master gestoßen, zwar nixx wissenschaftliches, aber immerhin... http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/892/77815/


ZU dem Test:

Wenn jemand das entsprechende Equipment hat (Mikroskop) ist die Sache doch relativ leicht auszutesten. Dann wäre die Kaffeesatzleserei schnell beendet.

5 mal rasieren
Aufnahme machen
dann Klingenschärfer
noch mal eine Aufnahme machen
vergleichen

So wirds wohl nicht gehen, so wie ich das verstanden habe, ist der Blade Master ist dazu da, dass man den Rasierer auf ihm ablegt nach der Rasur und ihn dort bis zur nächsten lässt.

Uraken
14.07.06, 08:33
Ich nutze ihn immer noch, die Lebensdauer der Rasierer (Mach3) verlängert sich auf bis zu 4 Wochen, es stimmt aber schon was in dem Artikel steht:
Von den Herstellern von Rasierklingen wird wohl verständlicherweise niemand Intersse daran haben, daß sich diese Erfindung durchsetzt.

Mir hat sie auf alle Fälle schon einen Haufen Geld gespart.

Gruß

Uraken

Erzi
15.07.06, 15:04
Ich habe das Teil seit ca. 2 Wochen und kann die letzte Antwort nicht nachvollziehen. Ich verwende zwar keinen MachX aber die Standzeit meiner Klingen hat sich subjektiv um keine Minute verlaengert.

Fazit: Absolute Fehlinvestition. Genau wie schon weiter oben geschrieben verhaelt es sich wohl so aehnlich wie mit den Magneten fuer die Benzinleitung zum Ausrichten der Benzinmolekuele und der angeblichen Spritersparnis.

Gruss Erzi

W.O.L.F.
16.07.06, 21:09
Was mich etwas irritiert:
Wenn der Grat so fein und flexiebel ist das er sich durch Magnetismus allein wieder aufrichtet dann müsste er sich durch durch normale Benutzung doch ganz schnell wieder umbiegen?
Und, Metall kann man nicht unendlich oft hin und herbiegen (unabhängig von der Materialstärke) ohne das es ermüdet und bricht...

Uraken
17.07.06, 18:56
Ich habe das Teil seit ca. 2 Wochen und kann die letzte Antwort nicht nachvollziehen. Ich verwende zwar keinen MachX aber die Standzeit meiner Klingen hat sich subjektiv um keine Minute verlaengert.

Ich habe mich jetzt noch ein wenig im Internet umgeschaut. Bei www.nassrasur.com/forum gibt es Aussagen, welche sowohl Deine Erfahrung, als auch Stimmen die meine mehrjährige Erfahrung mit mehrfachen Standzeiten bestätigen.
Dort wurde auch noch die Seite www.blade-master-shop.de/anwendung.hmtl genannt.
Für den Blade Master gibt es dort eine Sechs-Wochen-Geld-zurück Garantie.
Außerdem findet sich auf der Seite auch eine Rubrik "Wissenschaftliche Erkenntnisse". Hier existieren Aufnahmen mit einem Raster-Elektronenmikroskop.

Gruß

Uraken

Erzi
18.07.06, 00:11
Vielleicht bin ich auch nicht sensibel genug. :D :D :D

Fuer mich und das ist halt ein subjektiver Eindruck ist das Ding absoluter Schrott und ganz sicher kein 14,xx Euro wert. Das sind umgerechnet 30DM. Ausserdem kann man das auch gern mal auf seinen Stundenlohn umrechnen. Wenns wirklich Rasierklingen sparen wuerde dann ok, aber ich habe keine Verbesserung bemerkt.

gruss Erzi.

manfred1954
29.08.06, 14:10
Kann jemand was zu dem im aktuellen Messer Magazin auf Seite 73 erwähntem Rasierklingenscharfhaltegerät "Blade Master" etwas sagen? Wer hat es mit welchen Erfahrungen probiert? Wie ist das Teil aufgebaut? Was ist pyhsikalisch davon zu halten?

Interessant, daß viele Beispiele von Theoretikern verfasst wurden ("kann ja gar nicht funktionieren..."). Ich hab's ausprobiert. Es FUNKTIONIERT. Ich habe das "Dings" aber selbst gebaut. 2 nebeneinanderliegende kleine Neodymmagnete sind exakt so breit wie die Klinge. Ausprobiert wurde es an Wilkinson Mach 3-Nachbauten vom DM-Markt (bzw. Budnikowsky). Die halten bei mir in der Regeln knapp eine Woche. Jeweils vor und nach der Rasur kurz im 90 Grad Winkel draufgehalten - und nun rasiere ich mich schon seit 20 Tagen "zupffrei". Unter meinem Mikroskop waren bei 200-facher Vergrößerung keine Beschädigungen festzustellen... Ich bleibe dabei!

Vielleicht ist's wie mit der Hummel: theoretisch kann sie nicht fliegen (was Aerodynamiker aufgrund des Gewichts der Hummel und deren Spannweite / Antrieb) beireits mehrfach bewiesen haben. Da das Tier von Wissenschaft aber nichts versteht, fliegt es eben einfach weiter...

justread
29.08.06, 14:42
...Vielleicht ist's wie mit der Hummel: theoretisch kann sie nicht fliegen (was Aerodynamiker aufgrund des Gewichts der Hummel und deren Spannweite / Antrieb) beireits mehrfach bewiesen haben. Da das Tier von Wissenschaft aber nichts versteht, fliegt es eben einfach weiter...

Hallo Manfred.
Da deine eMail Funktion nicht freigeschaltet ist dann hier:
http://www.zeit.de/stimmts/1998/1998_19_stimmts

Vielleicht ist es wie mit der Hummel - zum heutigen Zeitpunkt unbekannte Dinge spielen eine Rolle dabei.
Aber solange das ganze nicht von neutraler, unabhängiger Seite getestet wurde bleibe ich bei solchen Dingen skeptisch.

EBH

roman
29.08.06, 15:46
Anbei mal ain paar REM Aufnahmen von mir zum Thema neue und gebrauchte Rasierklingen.

Bitte schaut euch das mal genau an und vergleicht die Bilder mit den veröffentlichten ganz genau.

Badger1875
29.08.06, 16:04
Also, wenn ich mir die Fotos der Uni Erlangen so anschaue, stelle ich fest, vielleicht liegt´s ja auch an meinen abgenutzten Sehnerven (kann man die auch mit einem Magneten schärfen?) daß die abgebildeten Ausschnitte der Klingen nicht die gleichen sind. Jedenfalls finde ich da keine identischen Stellen...
Ich rasiere mich schon seit Jahr und Tag naß entweder mit verschiedenen rund 80 Jahre alten Rasiermessern die mein Vater von seinem Lehrmeister zur Gesellen-Prüfung geschenkt bekam (1926), oder mit einem einfachen W**kinson Rasierer mit Wechselklinge der selben Firma. Mir reicht eine Klinge ca. 2-3 Wochen, danach fängt sie zum Rupfen an.

Meine Frage nun als Schmied und fauler Mensch: Wenn ich nun eine Messerklinge schmiede, die Schneide dann so dünn wie möglich auf dem Amboß rausziehe und danach auf einen wirklich kräftigen Extrem-Neodyn-Magneten lege, spare ich mir dann das Schleifen? Was im mikroskopischen Bereich in kürzester Zeit geht, müsste doch im Makrobereich im Verlauf von ein paar Tagen oder meinetwegen auch Wochen gehen. Ich will mich ja mit meinen Messern nicht unbedingt rasieren, wenn doch, kann ich ja auch ein Weilchen länger warten!

:) ;) :p :lechz: :glgl: :cool: :haemisch: :teuflisch

Badger

ToBo
30.08.06, 09:45
Irgentwie sieht für mich die neue Klinge der Uni Erlangen, ähnlich, wenn nicht sogar schlechter aus als die zweimal gebrauchte Wilkinson von Roman. Auf alle Fälle kommt sie nicht an die geschlossene Schneide der orginal Wilkinson heran. Die Bilder von der Uni sind zwar etwas stärker vergrössert, aber das macht die Ausbrüche auch nicht wett.

Beelzebub
30.08.06, 14:17
Interssant ist aber das die besagten Mach3-Klingen doch recht unterschiedliche Standzeiten haben. Von 1 - 6 Wochen ist alles dabei.
Ich rasier mich z.b. mit einer neuen M3-Klinge ca 5-8 Wochen. Allerdings rasier ich mich auch nur jeden 2ten Tag und auch nur im Gesicht... :steirer:

Interessant wäre zu hören wie lange die Klingen im Schnitt ohne den Blademaster halten.

pitter
30.08.06, 16:43
Anbei mal ain paar REM Aufnahmen von mir zum Thema neue und gebrauchte Rasierklingen.

Dazu fällt mir nur ein, was wech ist, ist wech. Nebenbei, so wie die Bilder der Uni Erlangen da gebraucht werden, taugt das wenig als nachweis. Was heisst schon "nach x-maliger Nutzung". Was für Nutzung, wie ist die standardisiert? In den Maßstäben, in denen wir uns hier unterhalten, reichts schon die Klinge unterschiedlich zu halten oder mal nen anderen Bartwuchs zu haben, um die Ergebnisse nicht miteinander vergleichbar zu machen. Die Untersuchung, vor allem die "Bestätigung" der Uni Erlangen hätte ich gerne mal gesehen.

Na, da ruf ich doch jetzt einfach mal an :) Infos folgen.

Grüße
Pitter

xaverin
30.08.06, 17:26
Vom Prinzip her müsste ja wohl ein Tester mit zwei klingen parallel arbeiten und bei jeder Rasur die Hälfte des Gesichts mit der einen Klinge - die hälfte mit der anderen, sozusagen als Kontrollgruppe :). Und dann zwecks Handhaltung immer täglich die Gesichtshälften wechseln (jede Klinge macht an 2 Tagen einmal das ganze Gesicht). Dann müsste man noch zusätzlich nach jeder Rasur (optimal bei der Blademaster Kling nach der RAsur und nach der Benutzung des Blademasters). Ausserdem wäre dann der natürliche "Aufrichtungsvorgang" noch als zusatz interessant. Falls also jemand ein REM zu hause hat - immer ran *g*.

Von den Erfahrungen her die ich gelesen habe klingt es aber schon so als ob es funktionieren würde. länger als 5-10 Rasuren hält bei mir kleine Mach3 Klinge.

Gruß Xavi

Haebbie
30.08.06, 17:37
By the way,

liebe Mistreiter, vielleicht ist DAS ja der von justread geforderte neutrale Test.

Das hat unsere Stiftung Warentest dazu geschrieben:

Nassrasierer: Magnet-Nachschärfgerät
Stumpf geblieben
Placeboeffekte aber denkbar.

Rasierklingen kosten mitunter viel Geld. Die teuerste Schneide in unserem Test liegt bei 2,19 Euro. Umgerechnet auf die durchschnittliche Lebensdauer schlägt damit jede Rasur mit 22 Cent zu Buche. Da klingt verlockend, was der „Blade Master“ verspricht: Eine Rasierklinge soll bis zu viermal länger halten – durch einfache Lagerung auf dem Gerät. Ein Magnet im Innern soll verhindern, dass die Schneidkanten verbiegen, und so die Schärfe erhalten. Das klingt unrealistisch, weil Magnetkräfte dafür zu schwach sind. Wir wollten es dennoch genau wissen und haben das Gerät getestet.
Fünf Männer haben sich drei Monate lang unter Testbedingungen rasiert. Dazu bekamen sie morgens mal eine Blade-Master-gelagerte, mal eine unbehandelte Klinge (zufällig ausgewählt und ohne ihr Wissen) ausgehändigt. Nach der Rasur schätzten sie die Schärfe der Klinge ein. Eine Klinge galt als verbraucht, wenn sie zweimal hintereinander als unbrauchbar bezeichnet wurde. Das Ergebnis: Eine objektive Wirksamkeit des Blade Masters auf die Lebensdauer von Rasierklingen kann nicht bestätigt werden.
Ein Placeboeffekt als psychologische Wirkung ist aber durchaus denkbar. Der Test offenbarte einen recht großen subjektiven Spielraum, eine Klinge als un*brauchbar einzuschätzen. Wer sich für stolze 16 Euro den Blade Master zulegt und an dessen Wirksamkeit glaubt, der mag seine Klinge weit über das gewohnte Maß hinaus nutzen. Das spart auch Geld – ist aber nicht im Sinne des Erfinders.

Viele Grüße,
Herbert

wagtho
30.08.06, 18:51
Der "Placebo-Effekt" profitiert wahrscheinlich von der von Beelzebub erwähnten unterschiedlichen Standzeit insbesondere der modernen Mehrklingenrasierer. Ein Mitarbeiter eines großen internationalen Herstellers hat mir dazu erklärt, diese unterschiedliche Standzeit, die oft von den Kunden beklagt wird, beruhe auf geringfügig unterschiedlichen Anstellwinkeln und Winkeln der Klingen zueinander. Ein optimaler Rasierer kann dann z.B. 2 Wochen halten, ein suboptimaler eventuell nur 3 Tage. Die Rasierer werden vollautomatisch montiert, die dabei auftretenden Fertigungstoleranzen sind verfahrenstechnisch schwer in der Griff zu bekommen. Wenn das schon bei vollautomatisch montierten Rasierern der Fall ist, wie sollen sich dann Rasierklingen verhalten, die von Hand in einen Rasierer eingelegt werden? Fazit: ein Test ist schon allein deshalb schwer zu organisieren, weil die Ausgangsbedingungen kaum zu kontrollieren sind.... vom menschlichen Faktor einmal ganz abgesehen.

Enzo
30.08.06, 19:12
also ich glaube dass es könnte noch hinhauen... warentest bringts!
also fü 15 Euro... dass kann ja nichts sein!
nein: ich glaube dass dass wegen den Beschichtungen auf der Rasierklinge nicht geht, und da die Gilette dinger eh recht wenig magnetisch sind...

also: ich will mir ja hier jetzt nicht anmassen euren ganzen Expertenmeinungen zu widersprechen! wirklich nicht!! aber ich habe da auch so einen Test gemacht...

Ich rasiere mich jetzt schon recht lange mit echten, rostenden und somit auch magnetischen, Rasiermessern, und die muss man ja auch immer abziehen, damit sich der Grat wieder aufrichtet. (wenn man dass nicht macht kann man sich höchstens 3 mal mehr oder weniger anständig rasieren...!!!

Mich hat dann interessiert, ob da was dran ist, und habe dann selber einen
Test gemacht: ich habe mein (3 mal nacheinander benutztes) Rasiermesser eine Nacht lang direkt vor einen 40N Elektromagneten gespannt, und dass hat wirklich was gebracht! dass Messer war dann wieder genau so scharf wie wenn ich es abgezogen hätte...:teuflisch :irre:
is ja auch irgendwie logisch, denn ein Nagel den man schräg in einem Brett ganz leich fixiert stellt sich ja auch auf wenn man einen Magneten davorhält! (dass realistischere experiment ist dass was sicher jeder von euch die ne werkstatt haben kennt: der schraubenzieher! an einem magnetisch geladenen schraubenzieher stehen die eisenspäne ja auch immer wegen den entstandenen eigenen Polen!)

also ich habe zwar dass Gerät nie gesehen, weiss also auch nicht wie stark dass es ist, und funktioniert aber der Magnettest funktionierte bei mir ausgezeichnet!
(ziehe dass Messer aber immer noch aus rhitualgründen ab:hehe: )

Enzo

pitter
31.08.06, 08:16
Mojen - habe gestern mal beim Vertrieb angerufen und wurde an der Erfinder verwiesen. Den findet man hier:

http://www.blade-master.de/

Bin die nächsten Tage etwas eingespannt, kann da mal jemand nachfragen, ob und wie man an die Untersuchung der Uni Erlangen kommt. Wäre ja mal interessant, nicht nur die Bilder zu sehen, sondern vor allem die Methodik zu lesen.

Vor allem würde es mich mal interessieren, was da zu Toleranzen bei der Herstellung der Rasierklingen steht, und wie dieser Fehler auf die Unterschungsergebnisse durchschlägt.

Ob das Ding tatsächlich funktioniert, kann ich nicht beurteilen. Ich rasiere mich elektrisch. Ist aber nicht meine Frage. Von meinem Standpunkt aus sind bisher nur die Wirkungsweise und der Nachweis dieser Wirkungsweise methodisch nicht nachvollziehbar. Und da muss ich mich entscheiden. Entweder ich argumentiere wissenschaftlich, dann fehlt da noch ein bisserl was. Oder ich argumentiere mit Mondschein und "Sachen, die der Wissenschaft verschlossen bleiben". Kann man auch machen. Nur das dazwischen mag ich nicht so sehr.

Grüße
Pitter

jafi
31.08.06, 10:35
Interessant ist, dass sich der Erfinder in seiner Patentschrift (zu finden hier:

http://publikationen.dpma.de/lst_pat_beg.do;jsessionid=E2YbY0RXocShf8 pH4uqal6K3Jrob8uHD95vSi3tNvnSjbr8LtV2q!-1830025817!1157011483748)
auf ein Gebrauchsmuster aus dem Jahre 1975 bezieht. Er schreibt dazu:

"Die Arbeitsweise der bekannten Vorrichtung beruht angeblich auf einem einfachen physikalischen Prinzip. Durch den Druck auf die Klingenschneide soll eine molekulare Massenverdichtung stattfinden. Da bekanntlich Magnete Eisen anziehen, soll es genügen, die zu schärfenden Klinge etwa einen Millimeter an einen Magneten heranzuführen, um die molekulare Massenverdichtung wieder aufzuheben."

Fazit: 100% Humbug.

Eine weiter Begründung der Funktionsfähigkeit gibt der Erfinder nicht. Man fragt sich, in welchem Delirium der Patentprüfer war...

Gruß, Jan.

Conroy Bumpus
31.08.06, 13:56
Naja, im Patentamt wird ja wohl nicht geprüft ob es funktioniert, sondern ob es die Idee vorher schon mal gab (bzw ob dies vorher schriftlich festgehalten wurde).

"molekulare Massenverdichtung" dürfte natürlich schon unter Hokuspokus fallen.

jafi
31.08.06, 14:04
Naja, normalerweise wird schon überprüft, ob die Erfindung grob gegen Naturgestze verstößt und insgesamt plausibel ist...

Beelzebub
31.08.06, 16:35
Auf der HP unter "Wirkung" seh ich auch nur die bekannten REM-Bilder, aber eine plausible Erklärung...Pustekuchen!:argw:

Aber wie gesagt, ich brauch das Ding ja nicht, meine Rasier halten ja schon lang genung.:D

Uraken
29.09.06, 21:38
Ich hatte hier schon gemeldet, daß ich mit dem Blade Master hoch zufrieden bin. Jetzt hab ich mal auf die Standzeit geschaut. Die Mach3-Klinge habe ich am 31. Juli erstmalig eingesetzt, jetzt Anfang der Woche am 24. September mußt ich sie austauschen.
Rasiert habe ich mich jeden Tag außer Sonntags, zwischenzeitlich wurden mit dem Rasierer aber auch Damenbeine rasiert.
Die Superschärfe vom Anfang wurde zwar nicht beibehalten, ich konnte mich aber bis zum Schluß immer gut rasieren und ich bin kein Masochist, der sich wegen einer langen Standzeit quält.

Gruß

Uraken

jm1pegasus
23.10.06, 21:07
Ja Hallo erstmal,

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe den Blademaster getestet. Völlig unvoreingenommen versteht sich. Jeweil eine Gesichtshälfte ca. 6 mal
mit auf einem Blademaster abgestellten Klinge (Gillette II) und einer "normal" abgelegten Klinge.

Fazit ist: Ich habe die Klingen an jeweils zwei Stellen mit einem Mikroscope untersucht und fotografiert. Der Unterschied ist nicht wesentlich, jedoch zeigt sich die "normale" Klinge ewas glatter. Was ich auch beim Rasieren schon spürte.
Fragt sich nur wie der Urzustand war. Das ich natürlich (leider) nicht dokumentierte. Wen es interressiert, den schicke ich diese Bilder gerne zum Vergleich.

Aus einem Versuch zu urteilen halte ich persönlich für falsch, drum sollte sich jeder selbst ein Urteil bilden. Mein zweiter Versuch startet gerade....

:cool: Pegasus

xaverin
23.10.06, 21:10
Wäre interessant zu wissen ob Du immer auf 6 mal gehen willst (wäre schade) oder mit den Klingen so lange Rasierst bis Du Sie als unangenehm empfindest.

Gruß Xavi

yaammoo
23.10.06, 21:48
Ich nutze ihn immer noch, die Lebensdauer der Rasierer (Mach3) verlängert sich auf bis zu 4 Wochen, es stimmt aber schon was in dem Artikel steht:
Von den Herstellern von Rasierklingen wird wohl verständlicherweise niemand Intersse daran haben, daß sich diese Erfindung durchsetzt.

Mir hat sie auf alle Fälle schon einen Haufen Geld gespart.

Gruß

Uraken


Ich glaube das ist nur subjektiv. Ich rasiere mich auch mit Mach 3 Klingen und das ebenfalls teils 4 Wochen täglich mit einer Klinge, aber nicht weil ich so einen Magneten habe, sondern weil ich geizig bin.

rfindigo
02.05.07, 20:48
Mal wieder aus der Versenkung geholt ;)

Ich hab das Ganze aus physikalischer Sicht für Humbug gehalten, aber man läßt sich ja gerne eines besseren Belehren...

Ich hab in den letzten zwei Monaten mal einen kleinen Test vollzogen.
Zwei Klingen "Gillette Mach3" aus der selben Packung. Eine Klinge auf den Blademaster, eine Klinge ohne Blademaster-Behandlung.
Bei jeder Rasur eine Seite mit der normalen und eine Gesichtshälfte mit der Blademaster-Klinge. Bei der nächsten Rasur die Seiten gewechselt.
Die Klingen ausgereizt, bis gar nichts mehr geht.
Um sicherzustellen, daß es kein Ausreisser war, den Test mit zwei neuen Klingen wiederholt.

Ergebnis: Bei mir taugt das Teil nicht die Bohne. Beide Klingen haben subjektiv die gleiche Standzeit (meine Freundin hat "probegefühlt" ;) )

Das war zwar vielleicht kein absolut wissenschaftlicher Test mit Kontrollgruppe, Blindtest etc. aber für mich hat's gereicht.

Grüße,
rfindigo

killefitt
03.05.07, 00:15
Als Jugendlicher beschäftigte ich mich auch mit Parapsychologie und Esoterik und kann mich noch gut an die jahrzehntelang in Esoterikzeitschriften propagierten Pyramiden erinnern, in denen in deren Mitte gelegte stumpfe Rasierklingen wie von Geisterhand wieder scharf werden sollten.

Es ist gerade mal 30 Jahre her, daß es im aufgeklärten Deutschland für einen Professor Bender an der Universität Freiburg im Breisgau tatsächlich einen Lehrstuhl für Parapsychologie gab. Wer von den älteren Teilnehmern erinnert sich beispielsweise nicht noch an den Chopper-Fall, in dem Anfang der 80er ein angeblicher Spukgeist namens "Chopper" aus einer zahnärztlichen Spuckschüssel heraus Patienten belästigte... und Professor Bender samt Assistenten-Troß und Technik, Techniker der damaligen Bundespost und viele andere sich auf die Suche nach dem Geist machten... Artikel zum Thema (hier) (http://www.geister-und-gespenster.de/wissen/wissenschaft/Chopper_Neutraubling.htm) und (hier) (http://www.geisternet.com/index.htm?FILE=http://www.geisternet.com/Dokumentationen/Spuk/Chopper/Chopper.htm) :steirer:

Mir wurde als Privatpatient noch 1998 von einem Facharzt für Allgemeinmedizin direkt beim ersten Besuch flugs, ehe ich mich versah, mittels Bioresonanzmethode die "Aura" abgeleuchtet, als Ursache Erdstrahlen infolge Wasseradern unter meinem Bett diagnostiziert... und dann eine knapp 30 cm hohe Pyramide für schlappe 500,- DM zum Kauf angeboten, die, im Schlafzimmer aufgestellt, die auftretenden Erdstrahlen einige Meter um mein Bett herum umlenken sollte. Kassenpatienten bekamen solch tolle Angebote nicht :haemisch:

Pyramiden hatten auf Esoteriker und andere Wundergläubige schon seit jeher eine enorme Anziehungskraft und es ist kaum festzustellen, ob die Leute, die mit "Klingen schärfenden" oder "Erdstrahlen umlenkenden" Pyramiden Geschäfte machen, selber auch an diesen Unsinn glauben, wenn denn die Gewinnspannen bei solchen Esoterikprodukten bei mitunter vielen tausend Prozent liegen.

Der Wissenschaftler Hoimar von Dittfurth hatte sich in seiner ZDF-Fernsehsendung "Querschnitte" öfters mit angeblichen paranormalen Phänomenen beschäftigt und sie allesamt als Hokuspokus und die vorführenden Para-Medien als Scharlatane und Trickbetrüger entlarvt... ebenso wie der bekannte amerikanische Buchautor und Mathematiker Martin Gardner, der in seinem Buch "Kabarett der Täuschungen" den ganzen paranormalen Unsinn beschreibt.... u.a. auch die Leute, die noch heutzutage angebliche Methoden zur Dreiteilung des Winkels oder zur Herstellung von Perpetuum Mobiles austüfteln und dann patentrechtlich anzumelden versuchen. Nach seinen Worten landen viele davon irgendwann in der Psychiatrie, während andere wenige es gar schaffen, sich einen Guru-Nimbus zu verpassen und gläubige Jünger um sich zu scharen.

Einer der heutzutage bekanntesten Bekämpfer des paranormalen Blödsinns ist der Amerikaner James Randi, der in seiner "Educational Foundation" den Betrag von 1 Mio US-Dollar ausgelobt hat für denjenigen, der unter kontrollierten Bedingungen ein paranormales Phanomen vorführt... "... at JREF, we offer a one-million-dollar prize to anyone who can show, under proper observing conditions, evidence of any paranormal, supernatural, or occult power or event..." (Link zur Seite von James Randi) (http://www.randi.org/research/index.html).

Wenn also ein Forumsteilnehmer über unerklärlich Funktionierendes verfügen sollte... und sei es nur eine papierne Pyramide oder ein Magnetkästchen, in welchem sich stumpfe Rasierklingen wie von Geisterhand selbst schärfen, dann sollte der nächste Trip der in die USA sein... und nehmt einen großen Koffer für die 1 Mio Dollar mit :steirer:

Ich bin skeptisch angesichts immer wieder auftauchender angeblicher Wundermittelchen.... von Additiven, welche die Lebensdauer von Ottomotoren verdoppeln... metallenen Kragen, die, außen um Wasserleitungen gelegt, durchfließendes Wasser kalkfrei machen bis hin zu magnetischen Kästchen, die uns glücklicher machen, besser schlafen lassen und nebenbei sogar noch unsere Rasierklingen schärfer machen sollen.

Razor
10.05.07, 11:06
Also liebe Leute,

ich kann eure Meinung leider überhaupt nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil. Wie auch Ihr war ich skeptisch und "wollte mich gern eines Besseren belehren lassen". Habs dann letztendlich auch versucht, weil ich 15€ Kaufpreis für sehr günstig halte und dem Blade MAster damit eine Chance geben wollte. Naja soweit so gut. Jedenfalls dachte ich auch es wäre Blödsinn.
Inzwischen möchte ich felsenfest behaupten, schwöre ich auf des Teil und würde am liebsten jeden anderen von selber Sache überzeugen. Probiert es aus, auch meinem Bekanntenkreis / Verwandenkreis hab ich den Blade Master z.T. geschenkt bzw. empfohlen. Auch da KEINE einzige negative Meinung.
Also vom mir kommt nur eine ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG !!!
Wer sich von mir nicht überzeugen lässt, der soll halt bitte mal bei amazon.de die Bewertungen ansehen, ein weiterer Grund der mich zum Kaufüberzeugt hat...
Fiktion und Glauben hin oder her,... ich musste mich eines Besseren belehren lassen!!!

Erzi
10.05.07, 11:50
Ok jetzt bin ich ueberzeugt.

Hatte wahrscheinlich ein Montagsmodell.
Wer meinen haben moechte so geb ich ihn fuer 14€ +Versand an. Guenstiger duerfte man den nicht kriegen.

gruss Erzi

PeterJS
10.05.07, 11:52
Hallo Razor.

Dein anonymes Posting liest sich wie der Marketingtext einer Werbeverkaufssendung.
Genauso kann der Hersteller/Vertreiber auch bei Amazon für positive Bewertungen sorgen.

Schau mal bei google unter dem Begriff "Guerilla Marketing" oder "virale Werbung" nach.

Mich hast Du mit Deinem Text nicht belehrt oder überzeugen können, weil ich nicht wissen kann von wem er verfasst ist.

Gruß,
Peter J. Stienen

Jens25
10.05.07, 13:01
Da auch ich zu geizig bin mir so ein Ding zu kaufen, dachte ich mir, ich versuche es einmal mit einem einfachen Wandtafelmagnethalter. Nach 2 Monaten kann ich sagen, dass mein Naßrasierer doppelt bis dreimal so lange scharf bleibt.
Ich rasiere mich exakt alle 2 Tage und exakt die gleichen Flächen gleich oft. Das sind zwar keine Laborbedingungen aber 2-3 mal haltbarer, spricht für sich. Ich achte genau darauf, dass die Schneide exakt senkrecht über dem Magneten ist, in einem möglichst geringem Abstand. Natürlich wirk der Magnet am besten auf die untere Schneide, d.h. mein Rasierer kann 2 Tage pausieren, was er auch ohne Magnet schon konnte. Als Rasierer nutze ich Gilette Wegwerfrasierer.
Ergo, ein einfacher Magnet tut es auch, so ein dings für 15 EUR brauche ich nicht.

Gruß
Jens

Neil
10.05.07, 13:44
Dein anonymes Posting liest sich wie der Marketingtext einer Werbeverkaufssendung.
Genauso kann der Hersteller/Vertreiber auch bei Amazon für positive Bewertungen sorgen.


Genau, sieht sehr ahnlich aus wie dieser (http://spam.weltretter.de/2007/04/17/blade-master/)Kommentar von "Tagwächter"

_roro
10.05.07, 17:16
Moin,

nur mal so hier reingefragt: Kann es sein, dass beim Abziehen mit einem Stahl der Magnetismus auch eine Rolle spielt?

Mein guter alter Wetzstahl hebt zwar das kleine Windmühlenmesser (Herder) an, aber ich denke mal, dass der Magnetismus unerheblich ist.

Aber wer weiß, was meint denn Ihr so?

Auf jeden Fall gibts starke Magentfelder nur in _kleinen_ Luftspalten. Ich habe früher mal einen Bremsmagnet wickeln lassen, der hat in im Luftspalt, wo die Bremsscheibe (Wirbelstrombremse) einer Zentrifuge lief, ein TESLA gebracht, aber nur kurzzeitig. Btw., die Zentrifuge kam mit dieser Bremse von 3.000 U/min in knapp einer Sekunde auf Null und das reibungslos ;)

Viele Grüße, Rolf

Razor
11.05.07, 11:30
@PeterJS:

Darf ruhig als Marketingtext durchgehen. Habe ich pers. nichts dagegen. Würdest du etwas anderes schreiben, wenn du positiv von einem Gerät überrascht wirst, von dem du es nicht erwartet hattest? Kannst dir sicher sein, dass ich in diesem Fall nicht negativ darüber schreiben werde. Letztendlich muss sich jeder seine eigene Meinung bilden, ich wollte einfach mit meinem letzten Post meine mitteilen, ob anonym oder nicht, dass bleibt wohl meine Sache... Sei mir nicht böße, aber ich kritisiere dich ja auch nicht, nur weil du eine andere Meinung hast!

Werde mal paar physikalische Daten sammeln und sie dann posten, evtl glaubt mir dann ja mal jemand.

Grüße

Fenrir
11.05.07, 12:10
Sei mir nicht böße, aber ich kritisiere dich ja auch nicht, nur weil du eine andere Meinung hast!

Und sei mir bitte nicht böse, wenn ich Dir kein Wort glaube.
Wer sich extra mit Alias Razor anmeldet, um so ein Produkt hoch zu jubeln, muss schon mehr bieten als durchsichtige Werbetexte, um glaubhaft zu sein.


Werde mal paar physikalische Daten sammeln und sie dann posten, evtl glaubt mir dann ja mal jemand.

Immerhin das wäre mal ein Anfang!
Ich bin gespannt.
Ach, hatten wir eigentlich an anderer Stelle unter anderem Namen schon einmal die Gelegenheit, Dir nicht zu glauben? :haemisch:
Hört sich ja fast so an!

PeterJS
11.05.07, 13:11
@ Razor

Böse bin ich Dir nicht.
Nur war ich wegen der Wortwahl deines anonymen Textes extrem kritisch.
Du bist begeistert und kaufst und verschenkst ein Produkt.
Erwähnst aber nicht was das Produkt überhaupt geleistet hat.
Gibst aber in Grossbuchstaben eine ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG !!!
Ich kenne Dich aber gar nicht.
Da wären mir ein paar Fakten hilfreicher.

Scheinbar spricht dieses Spitzenprodukt nicht für sich, weil wir in den Ergebnissen der Anwender eine breite Streuung haben.
Von genial bis hin zu keinem wahrnehmbaren Effekt.
Obwohl die Anwendung für alle gleich und einfach ist.

Glaubensfragen sollten bei einem Produkt mit klarem und einfachem Anwendungsbereich eigentlich keine Rolle spielen, wenn es das hält, was es verspricht.
Warum aber dann die unterschiedlichen Resultate?

Physikalische Daten wären klasse, weil man sich vor dem Kauf eine klarere Beurteilung erlauben kann.
Erst dann bin ich überzeugt davon oder nicht.

Du kannst ruhig anonym bleiben, da Du ja Antwort gegeben hast.
Ist für mich schon ein gutes Zeichen und ein Stück weniger Skepsis.

Gruß aus der Schmiede,
Peter

jangs
11.05.07, 13:12
Na gut, dann will ich mich auch mal outen, als "Blade Master Probierer" und meine Erfahrung posten.

Ich habe nach einer objektiven Möglichkeit gesucht um eine Test zu machen, und ich glaube es ist mir gelungen.

Ich benutze eine Merkur-Rasierer mit Feather Klingen. Der Vorteil dieser Kombination, bezogen auf den Test, ist, dass man von unten gesehen die Klingenseiten auseinander halten kann. Mann sieht also von unten eine Seite mit Federsymbol, eine ohne.
Ich habe also ,nach BM-anleitung, eine neue Klinge vormagnetisiert. Aber, jetzt komm's, nur die Seite mit der Feder!
Danach habe ich mich rasiert, und wie üblich, nach jedem Strich die Klingenseite gewechselt. Wenn ich den Rasierer aus der Hand legte, achtete ich genau darauf, ihn immer mit der Federseite nach unten auf den BM zu legen!
So habe ich mich Tag für Tag rasiert, immer darauf achtend, nur die Federseite auf den BM zu legen. Beim Rasieren habe ich bewusst jedesmal den Rasierer vor dem ersten Strich ein paar mal rotiert, um nicht mehr zu wissen wo denn nun die Federseite sei.
Ich erwartete mir, dass ich nach einigen Rasuren den Unterschied der behandelten zur unbehandelten Seite spüren würde.
Die Klinge hat wie erwartet an Schärfe verloren und begann wie üblich nach 7 Rasuren zu kratzen. Ich habe dann versucht die BM-behandelte Seite zu raten.
Es ist mir nicht geglückt! Eine Seite so stumpf wie die andere!

Mein Fazit: Humbuk, Augenwischerei! Das Ding ist für den Müll, wo es nach dem Test auch landete.

rfindigo
11.05.07, 21:00
Das schönes ist ja auch, das wenn man auffordert sich "doch selbst zu überzeugen" und "14.95€ sind ja nicht soviel" ist das auch sehr dem Umsatz zuträglich.
Dem Verkäufer ist es ja schließlic auch egal, warum das Produkt gekauft wird, ob es nach dem test in den Müll wandert ist wurscht. Wieder ein Teil verkauft und das zählt.

Solange es ähnlich viele positive wie negative Berichte dazu gibt, wird es auch verkauft werden... leider!

Grüße,
rfindigo

Floating
20.05.07, 02:54
Muß wohl Voodoo sein (oder tatsächlich n' Placebo-Effekt). Ich nutze das Teil jetzt schon ziemlich lange und könnte drauf schwören, daß die Klingen länger halten... :rolleyes:

sx2008
23.02.08, 18:55
Also das Prinzip funktioniert wirklich; ich konnte es zunächst auch nicht glauben, deshalb habe ich mir einen extrem starken Magneten aus einer defekten Festplatte besorgt.
Jetzt hält die Mach 3 Klinge bei mir ca. 3 Monate durch. Ohne Magnet sind waren es keine 4 Wochen. (Rasur alle 2-4 Tage; mittelstarker Bartwuchs)

Experiment:
Ein Blech wird in ein Magnetfeld gebracht und mit Eisenspänen bestreut.
Die Eisenspäne werden sich besonders an den Kanten anlegern und parallel zum Blech ausrichten. (Weil dort die Magnetfelddichte besonders hoch ist und die Feldlinien aus der Kante austreten)

Auf einer scharfen Rasierklinge ist ein ganz dünner Grat. Er steht senkrecht auf der Klinge.
(das Abziehen einer Klinge auf dem Lederriemen hat den Zweck den Grat aufzurichten)
Beim Rasieren werden Stücke diese Grat nach links und rechts umgebogen; die Klinge wird stumpf.

Ein starkes (!!) Magnetfeld im richtigen Winkel richtet den umgebogenen Grat wieder auf.
Das geht aber nicht sofort, sondern dauert einige Stunden.

Nach einiger Zeit brechen aber Teile des Grats ab, dann kann auch ein Magnet nicht mehr helfen.

Ich habe es auch an einem normalen Messer getestet - es klappt nicht, weil kein ausreichend dünner Grat vorhanden ist, der verbogen werden könnte.

==>
es klappt, aber nur mit Rassierklingen
Der Magnet muss wirklich extrem stark sein.
Die Klingen müssen ganz dicht auf dem Magnet liegen
es dauert ca. einen Tag, bis die Klinge so wieder geschärft wird - die KLinge muss ständig auf dem Magneten liegen

Und wer's nicht glaubt, der besorgt sich eine defekte Festplatte und baut den Magneten aus !!!
http://www.spaceflakes.de/index.php?index=691
das ist völlig kostenlos und verschafft eine ungeheure Befriedigung, wenn man den Abzockern von
Gillette viel weniger Geld in den Rachen werfen muss.

chamenos
26.02.08, 00:00
Ich bitte bei Posts in diesem betagten Thread um etwas Ehrfurcht und Respekt. Er begleitet diese Forum nun seit sieben Jahren und ich würde diesen Dinosaurier ungern schließen müssen, nur weil ein paar ungehobelte, neunmalkluge Greenhorns Langeweile haben und meinen sie müssten halt noch irgendeinen Thread "markieren".

Gruß

chamenos

Meierle
06.03.08, 11:23
Hallo Leute,
ein neues Gesicht ist hier. Bin auf das Forum über google gestoßen und wollte euch mal kurz was zum Thema "große Firmen verhintern Innovationen" schreiben.
Kürzlich war ich Gast eines Vortrags, wo der Vizepräsident des Deutschen Erfinderverbandes, Joachim Bader (er ist zugleich Präsident der Vereinigung Europäischer Erfinderverbände) vor Politikern in Esslingen über drei Erfinder und ihre Schwierigkeiten bei der Umsetzung im Markt referierte.



hier mal kurz ein paar Auszüge von der Rede:

Zur Erfindung 1
Herr Gerard de Villeroche´ aus Paris, der Erfinder des GPS-Navigationssystems, hat seine Erfindung vor 18 Jahren in allen großen Industrienationen angemeldet. Die Erfindung beruht auf einem Raster- und Koordinatensystem welches über die gesamte Erde gezogen wird. Die Erfindung hat heute ein Marktvolumen von weltweit ca 3 Milliarden Euro. Aber de Villeroche´ hatte die allergrößten Probleme mit der Bezahlung der Lizenzen. Er hat seine – soweit er sie überhaupt führen konnte – Prozesse im Prinzip alle gewonnen, aber die Kosten haben weitgehend die Einnahmen aufgefressen. Als es beispielsweise um Japan ging, sind die Japaner mit 9 Anwälten nach Paris gekommen. De Villeroche´ist um seinen gerechten Erfinderlohn geprellt worden.
Die Schwierigkeit liegt hier einmal in der Ungleichheit der Partner.
(http://fr.wikipedia.org/wiki/Utilisateur:De_Villeroch%C3%A9)

Er führt aus:
„Wenn ich bei Aldi 1 Packung Waschpulver klaue, werde ich der Polizei übergeben. Wenn mir ein Geistiges Eigentum von 1 Million € gestohlen wird, muss ich selbst für den Schutz meines Eigentums bezahlen und meine Chancen auch dieses private Eigentum durch ein Nichtdurchstehen der Verfahrenskosten auch noch zu verlieren sind außerordentlich hoch. Dies ist gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und den Artikel 15c der Allgemeinen Menschenrechte“.



Erfindung 2

Herr Erich Horn aus Haigerloch hat mit seinem Patent „Gelenkschiff“ 2003 den ARTUR FISCHER PREIS gewonnen. Mit diesem Schiff würden sich alle Tankerhavarien vermeiden lassen. Horn ist ein guter Modellbauer und hat ein schwimmfähiges Modell hergestellt. Er wird aber ohne Ergebnis von Institut zu Institut geschickt. Gute Beurteilungen, sonst nichts. Auch der frühere Staatssekretär Herr Mehrländer hatte sich eingeschaltet und in Hamburg den Schiffsbauverband angeschrieben. Ohne Resultat. Der Präsident beklagt: „Wir geben in der Bundesrepublik 20 Milliarden € im Jahr für Forschung aus, sind aber nicht in der Lage eine solche Erfindung im Forschungsbetrieb zu assimilieren, diese Schiffe zu bauen und zu einem Exportschlager zu machen.“
(www.erich-horn.de)

Erfindung 3
Der Friseurmeister Kemmelmeier aus dem fränkischen Weissenburg hat ein Patent dafür erhalten, dass er eine Rasierklinge auf einen speziellen Magneten legt und so die Schneidehaltigkeit verlängert. Die ca 1000 Zuschriften von Benutzern an Herrn Kemmelmeier zeigen, dass seine Erfindung funktioniert. Mit dieser Erfindung kann jeder Nassrasierer über seine Lebenszeit je nach Bartstärke bis zu 3000 € sparen und nebenbei auch die Umwelt schonen.
Diese Einsparung zeigt, dass Innovation und Kapital gleichbedeutend sind.

Herrn Kemmelmeier ist es jedoch nicht gelungen bei den Discountern, den Drogerien oder den Friseur-Einkaufsverbänden unterzukommen. Jedes mal bevor er vor einem Abschluss stand ist dieser in letzter Minute geplatzt.
So verkauft Herr Kemmelmeier im Selbstversand und über einige Öko- und Internetanbieter.
Die Schwierigkeit liegt hier in der Dominanz weniger Konzerne.

„Glauben Sie, dass ein Konzern wie Gillette oder Wilkinson den BLADE MASTER erfinden würde?“ fragte der Redner und sagte: „ Ich sehe es als problematisch an, wenn solche Erfindungen verhindert werden.“
(www.blade-master.de)


Hatte das für die presse mitgeschrieben. bitte verzeiht mir daher den protokollartigen stil meines beitrags.
Was sagt ihr zu dem thema...?!

Messerjocke2000
06.03.08, 14:23
Erfindung 3
Der Friseurmeister Kemmelmeier aus dem fränkischen Weissenburg hat ein Patent dafür erhalten, dass er eine Rasierklinge auf einen speziellen Magneten legt und so die Schneidehaltigkeit verlängert. Die ca 1000 Zuschriften von Benutzern an Herrn Kemmelmeier zeigen, dass seine Erfindung funktioniert. Mit dieser Erfindung kann jeder Nassrasierer über seine Lebenszeit je nach Bartstärke bis zu 3000 € sparen und nebenbei auch die Umwelt schonen.
Diese Einsparung zeigt, dass Innovation und Kapital gleichbedeutend sind.

Herrn Kemmelmeier ist es jedoch nicht gelungen bei den Discountern, den Drogerien oder den Friseur-Einkaufsverbänden unterzukommen. Jedes mal bevor er vor einem Abschluss stand ist dieser in letzter Minute geplatzt.
So verkauft Herr Kemmelmeier im Selbstversand und über einige Öko- und Internetanbieter.
Die Schwierigkeit liegt hier in der Dominanz weniger Konzerne.

„Glauben Sie, dass ein Konzern wie Gillette oder Wilkinson den BLADE MASTER erfinden würde?“ fragte der Redner und sagte: „ Ich sehe es als problematisch an, wenn solche Erfindungen verhindert werden.“
(www.blade-master.de)


Das Patentamt bewertet nicht, ob etwas funktioniert, sondern, ob eine Erfindung Patentwürdig ist oder nicht.

Den Beweis könnte der Entwickler ja antreten, indem er eine Fotoserie der Klinge unter dem Mikroskop nach 1,2,3,4...n Schnitten in definiertem Material anfertigt. Noch eine Serie von Klingen ohne BM als Referenz.

OT:GPS basiert primär aus sehr genauen Uhren und Zeitsignalen, die von diesen gesendet werden, vom Modellboot bis zu funktionierenden, grossen Systemen ists noch ein weiter Weg...

Kilian

gast150908
08.03.08, 18:24
Ich habe so ein Teil seit einigen Monaten und habe schon den indruck, daß sich die Standzeit meiner Rasierer deutlich verlängert hat.

Ich verwende Einwegrasierer mit Dreierklinge, diese blauen von Wilkinson. Vor dem Gerät war so ein Rasierer nach 2 Wochen maximal sehr kratzig und nicht mehr fürs Gesicht zu verwenden. Mit dem Ding nutze ich die einen Monat, wobei ich mich nicht jeden Tag rasiere, sondern so cirka 4 mal pro Woche. Je nach Terminen.

Ich hab nun keine Erklärung parat, aber Placebo ist es nicht. Die Sanftheit hält tatsächlich deutlich länger.

Meierle
10.03.08, 12:02
hab mir jetzt auch mal einen Blade Master bestellt. Bin schon auf die nächsten Tage/Wochen usw. gespannt... werde euch davon berichten.

@messerjocke2000:
hab mich auf der HP von blade-master.de etwas umgesehen. Dort gibt es bereits eine solche Fotoserie aus dem Elektronenmikroskop der Uni Erlangen-Nürnberg. Was meinst du dazu?

Liebe Grüße

Messerjocke2000
10.03.08, 12:12
hab mir jetzt auch mal einen Blade Master bestellt. Bin schon auf die nächsten Tage/Wochen usw. gespannt... werde euch davon berichten.

@messerjocke2000:
hab mich auf der HP von blade-master.de etwas umgesehen. Dort gibt es bereits eine solche Fotoserie aus dem Elektronenmikroskop der Uni Erlangen-Nürnberg. Was meinst du dazu?

Liebe Grüße
Naja, dass der Stahl gehärtet wird, glaub ich immer noch nicht.
Wenns den Grad aufrichtet, ists immernoch ne Menge Holz für einen starken Magneten...
Wenn mir mal wieder eine alte Platte in die Hände fällt, teste ich das mal...

Kilian

Armin II
10.03.08, 14:48
Wenns den Grad aufrichtet, ists immernoch ne Menge Holz für einen starken Magneten...
Wenn mir mal wieder eine alte Platte in die Hände fällt, teste ich das mal...

Und woher weiss der Magnet in welche Richtung er den Grat biegen muss??:hehe:

chamenos
10.03.08, 15:22
Und woher weiss der Magnet in welche Richtung er den Grat biegen muss?

Moin.

Der Magnet weiß das nicht. Der ist strohdumm. Es ist aber auch gar nicht sein Job was zu wissen.

Nun denn: Ich habe ziemlich viel mit Leuten aus der "Nassrasurszene" zu tun. Die meisten benutzen Rasiermesser, manche Hobel.

Es ist kein Gerücht, dass ein Rasiermesser besser rasiert, wenn man es nicht jeden Tag benutzt. das hat jetzt nichts damit zu tun, dass es dann logischerweise länger scharf bleibt.
Kann jeder, der ein gutes Rasiermesser hat ja mal ausprobieren.
Ohne Abziehen oder den Streichriemen zu benutzen. Ein Rasiermesser braucht ein paar Tage um sich von einer Rasur zu "erholen". Mit ein Grund, dass es früher Sets gab, wo für jeden Tag der Woche ein extra Rasiermesser im Etui steckte.
Die heute in den Einwegköpfen steckenden Klingen sind noch einmal deutlich dünner als die Klinge eines Rasiermessers.

Man kommt zum Beispiel mit einer Packung der Wechselköpfe in Summe länger aus, wenn man sie abwechselnd benutzt. Das ist Fakt und kann von jedem "Systemrasierer" sehr einfach ausprobiert werden. Wenn nun der Magnet diesen Vorgang des "Ausruhens" beschleunigt (und wenn man sich das Gerät mal ansieht, dann ist auch irgendwie klar, in welche Richtung der Magnet auf die Klingen wirkt) ist das doch eine feine Sache.

Das Teil kostet 15,-€. Wenn es nur 20% von dem hält was es verspricht lohnt sich die Anschaffung.
Ich stehe jedes Mal angesichts der Preise sprachlos vor den Turbo-Mach-wasweißichnicht-Dingern im Supermarkt.

Mit ein Grund, dass ich nen Hobel und "echte" Rasierklingen benutze.

Und noch einmal: Wir reden hier von einem Gerät für Rasierklingen und nicht für den Grat an einem Strider.

Gruß
chamenos

Razor
11.03.08, 08:38
Naja, dass der Stahl gehärtet wird, glaub ich immer noch nicht.
Wenns den Grad aufrichtet, ists immernoch ne Menge Holz für einen starken Magneten...
Wenn mir mal wieder eine alte Platte in die Hände fällt, teste ich das mal...

Kilian

Lieber Messerjocke2000, hier einmal paar weiterreichendere Fakten:
Aus der Metallkunde ist inzwischen bekannt, dass es Blochwandverschiebungen und ein Umklappen der Weißschen Bezirke, durch Barkhausensprünge gibt. Dies geschieht aber nur im mikro- und markoskopischen Bereich. Atome rücken in dem Kristallgitter näher zusammen.
Kann man leicht überprüfen, Quelle: Hornbogen Warlimont, 5. Auflage, Struktur und Eigenschaften der Metalle und Legierungen; Springerverlag)

Vergessen darf man ja auch nicht, dass die Rasierklingenspitze ca. 400-fach dünner ist, als ein Barthaar.

Viele Grüße

sx2008
15.03.08, 20:29
Und woher weiss der Magnet in welche Richtung er den Grat biegen muss??
Das geht quasi automatisch. Im Blech der Rasierklinge ist die magnetische Flussdichte etwa 300 bis 5000 mal höher als in der Luft.
Dieser Faktor ist die Permeabilitätszahl (http://de.wikipedia.org/wiki/Permeabilit%C3%A4tszahl) des Klingenstahls.

Also werden die mag. Feldlinien annähernd senkrecht aus der Klingen austreten und damit den Grat aufrichten.

jafi
15.03.08, 21:25
1. Also werden die mag. Feldlinien annähernd senkrecht aus der Klingen austreten
2. und damit den Grat aufrichten.

1. Ja, das ist unbestritten
2. Da habe ich immer noch meine Zweifel. Ich glaube gerne, dass es eine Kraft auf den Grad gibt mit der Tendenz ihn aufzurichten, schließlich richten sich Feilspäne auf einem Magneten ja auch auf. Der Materialquerschnitt des Grates ist aber so gering, dass die resultierende Kraft nur winzig sein kann. Wenn das ausreicht um den Grad aufzurichten, dann wird der Schnittwiderstand eines einzelen Barthaares wohl auch ausreichen ihn wieder umzulegen. Jedenfalls sagt mir das mein Gefühl. Das müßte man aber auch ausrechnen / modellieren können. Haben wir keine Physiker mit zuviel Zeit hier? ;)

Gruß, Jan.

Meierle
28.04.08, 10:48
Hallo Leute,

wie versprochen nun ein kurzer Statusbericht von meinem Blade Master Test. Wie vor ca. 7 Wochen angekündigt habe ich mir beim Blade Master Shop einen bestellt und seit dem eben getestet bzw. in Verwendung.
Habe eine kleine Testreihe durchgeführt. Eine Gesichtshälfte mit einer unbehandelten und eine Gesichtshälfte mit einer durch Blade Master behandeltet Klinge. Mein Eindruck nach dieser Zeit nun ist, dass ich die Wirkung zwar nicht 100% verstehe, also genauso, wie Ihr Schreibt noch am rätseln bin, aber das Gerät scheinbar wirklich funktioniert. Aktuell habe ich ein Verhältnis von 3 (unbehandelten) zu 1 (behandelte) Klingen und bin gespannt wie lange es noch geht...

Hat sonst noch jmd mal einen solchen Test gestartet??? Hat jmd eine besser Idee, die Wirkung zu testen?

Liebe Grüße

Yettham
28.04.08, 11:40
Hallo zusammen!
Dieser altehrwürdige Thread war mein Weg ins MF. Dass ich hier jemals was posten würde, hätte ich nicht gedacht. Auf der Suche nach Informationen über den Blade Master bin ich vor zwei Jahren hier gelandet und nie wieder vom MF weggekommen...:) Inzwischen bin ich Freizeit-Messermacher...:super:
Ich hatte seinerzeit folgende Versuchsanordnung vorbereitet: Ich wollte mich mit einem Päckchen Rasierklingen rasieren, bis sie stumpf sind. Jede Rasur habe ich notiert. Anschließend wollte ich zum Vergleich das gleiche mit dem BladeMaster machen und schauen, ob die Klingen objektiv länger halten.
Da ich aber zu Versuchszwecken von ALDI-Klingen (max. 8 Rasuren) auf Gillette (ca. 30 Rasuren) umgestiegen war, stellte ich fest, daß die Lebenserwartung und Rasierleistung der teueren Klingen die der billigen um ein Vielfaches überstieg, war ich begeistert, hatte wieder mal gelernt, daß Qualität sich immer lohnt und kein Interesse mehr am Blade-Master-Test. Und so kam es nie zum zweiten Testlauf... Würde mich aber interessieren, ob sich die behaupteten Ergebnisse tatsächlich so einstellen...
Rainer

briesenreiter
03.03.09, 09:06
Mal wieder rausgeholt, den Dino ;-)

Wen es interessiert : Heute abend

Blade Master im MDR - Sendung "Einfach Genial"
Dienstag, 03. März 09, 19:50 Uhr

Wiederholungen:
Mi., 04.03., 11:20 Uhr (MDR) -
Sa., 07.03., 17:30 Uhr (NDR) -
So., 08.03., 13:35 Uhr (rbb)