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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erster Eindruck Spyderco Native III



coolcat
02.06.03, 21:29
http://www.s-knoepfel.de/mf/native/1.jpg

Da ich ja auch schon die beiden Native I + II besitze, musste ich mir natürlich das neue Modell III auch zulegen. Ich möchte hier mal ein paar Eindrücke wiedergeben.
Das alte Native dürfte ja hinreichend bekannt sein, deshalb möchte ich hier auf die Unterschiede eingehen.

Zunächst die Klinge:

http://www.s-knoepfel.de/mf/native/2.jpg
oben: Native I; unten: Native III

Die Neue ist aus VG-10, was ich für ein gute Wahl halte. An dem CPM vom Modell I hat man sich einen Wolf geschärft, während das AUS-10 von Modell II etwas schnitthaltiger sein könnte.
Die Klinge ist insgesamt etwas höher als bei den beiden anderen Modellen und so ist beim III auch der ganze Klingenschliff höher gezogen. Dadurch ist der Hohlschliff "flacher" - dies kommt den Schneideigenschaften sehr zu gute.
Die falsche Schneide am Rücken ist jetzt durchgezogen und "hört nicht mittendrin auf". Dies kommt bestimmt den Sticheigenschaften, auf jeden Fall der Optik zu gute.


Der Griff:

http://www.s-knoepfel.de/mf/native/3.jpg
links: Modell III; rechts: Modell I

Er ist ein ganzes Stück dicker als beim Native I und ergonomisch ausgeformt. Das III liegt um Klassen besser in der Hand.
Was diese merkwürdigen Eindellungen auf den Seiten des Griffes für eine Bewandnis haben, kann ich allerdings nicht sagen.
Das Material des Griffes ist anders als beim ersten Native. Hat der Griff vom I einen leicht "gummiähnlichen" Charakter, so ist er beim III viel härter. Wer ein Benchmade Griptilian sein eigen nennt, weiß wie sich das anfühlt.

Sypderco verwendet nun einen Draht-Clip, was IMHO recht gewöhnungsbedürftig und etwas billig aussieht. Funktionieren tut er jedenfalls. Allerdings sitzt er auch beim neuen Modell zu tief, so das das Messer recht weit aus der Tasche lugt.


Allgemein muß ich feststellen, das die Verarbeitung für ein Messer dieser Preisklasse mehr als in Ordnung ist. Das mag daran liegen, das es in Japan produziert wird und nicht in den USA.
Die Klinge ist ordentlich und gleichmässig geschliffen, das Finish ist okay. Das Messer ist aus der Schachtel sehr scharf.
Auch gibt es kein fühlbares Spiel und der Schweinebackentest ist kein Problem.
Negativ fällt auf, das der Klingengang alles andere als weich ist.
Ich werde das Teilchen jedenfalls mal ein Weile mit mir rumschleppen. Es wird sich zeigen, wie es sich bewährt.

Hier nochmal ein Bild aller drei Native-Modelle:

http://www.s-knoepfel.de/mf/native/4.jpg
Von oben nach unten: Native I, II, III

exilant
02.06.03, 21:39
Hey Coolcat,

nette Erwerbung! Klingenschliff finde ich sehr gelungen. Auch, dass es "mehr Messer" gibt ist fein.

Kannst Du Maße nennen?

Ist der Clip ambidextrös... äh..links oder rechts?

Ich dachte, das neue wäre mit S30V??? Oder wäre das das IV.?

Letztlich, wo hast Du es her und, falls das nicht zu impertinent ist, was koss?

Seb
02.06.03, 21:39
Hmmm also die Klinge ist ja schon schnieke... aber irgendwie find ich Plastikgriffe nicht mehr so der Hit... aber ne Überlegung wird das auf alle Fälle wert sein. Schreib mal bitte in ein paar Wochen, ob das Teil Spiel entwickelt hat, war bei meinem I so der Fall....

Seb

coolcat
02.06.03, 21:52
Original geschrieben von exilant
Ist der Clip ambidextrös... äh..links oder rechts?

Das hatte ich vergessen ... er kann an beiden Seiten (Tip-Up) angebracht werden.

Musashi
02.06.03, 22:39
Vielen Dank für die Gegenüberstellung der drei Modellvarianten. Ich finde, das Native III sieht erwachsener aus, auf jeden Fall ist der Schliff vom Klingenrücken optisch besser gelungen..

Den Drahtclip darf Spyderco nochmal überdenken, das sieht wirklich nicht gerade hochwertig aus. Okay, ist ja auch keine preisliche Upperclass.


[i]Original geschrieben von exilant
Ich dachte, das neue wäre mit S30V??? Oder wäre das das IV.?

Denkst Du dabei vielleicht an das C63 Chinook II? Im ersten Moment habe ich nämlich Native und Chinook verwechselt und bei der VG-10-Angabe gestutzt.

Gruss
Andreas

Kalter Stahl
02.06.03, 22:45
Coole Messer-Vorstellung Coolcat:super:

Waren genau die Infos, die ich suchte:)

Gruss
Marcus

Zakalwe
03.06.03, 12:56
Ich dachte, das neue wäre mit S30V??? Oder wäre das das IV.?

Das alte Zytel-Native wird seit kurzem (April oder so) mit S30V gebaut.

Wenn ich mich recht erinnere, dann soll das Native III die ursprünglichen Natives nicht ersetzen, sondern es werden in Zukunft alle drei Modelle angeboten.

Björn

Nidan
03.06.03, 12:59
Schöne Preview, coolcat !

Die Unterschiede haben mich schon lang interessiert, ich find das neue Native auf jeden Fall schöner als die alten. V.a. wegen der geänderten false edge !

Wo hast du deines denn her ?

coolcat
03.06.03, 13:21
Original geschrieben von Nidan
Wo hast du deines denn her ?
Toolshop (http://www.toolshop.de) :D

exilant
03.06.03, 20:46
Ja, das mit dem Spiel würde mich auch noch sehr interessieren.

Übrigens hab ich schon mal gehört, dass Spyderco Anfangs schwergängig seien, dies solle sich aber geben.

effect100
04.06.03, 00:29
Sehr gelungene Gegenüberstellung. Viele Infos. Ist wirklich interessant.

Weiter so:super:

holger
04.06.03, 10:32
@Zakalwe

Wenn ich mich recht erinnere, dann soll das Native III die ursprünglichen Natives nicht ersetzen, sondern es werden in Zukunft alle drei Modelle angeboten.

im Spydercoforum gibt es einen interessanten Thread bezügl. der Fortführung alter Modelle.
http://www.spyderco.com/forum/topic.asp?topic_id=8175&forum_id=7&Topic_Title=2004+Model+Survey&forum_title=General+Discussion&M=False&S=True

Gruß Holger

filosofem
05.06.03, 15:46
Original geschrieben von coolcat
Sypderco verwendet nun einen Draht-Clip, was IMHO recht gewöhnungsbedürftig und etwas billig aussieht. Funktionieren tut er jedenfalls. Allerdings sitzt er auch beim neuen Modell zu tief, so das das Messer recht weit aus der Tasche lugt.


Diese Drahtclips sind doch meistens recht locker, so dass das Messer nicht richtig fest in der Hose sitzt. Wie ist denn das bei diesem Modell?

Wirklich ein guter Bericht mit schönen Fotos!

coolcat
06.06.03, 12:36
Wegen der recht starken Struktur des Griffes sitzt das Messer recht fest in der Hosentasche. Nur ob das auch noch so bleibt, wenn der Clip ein wenig ausleiert, wird sich zeigen.

Blackhawk
24.06.03, 19:27
Hallo Coolcat,

eine Frage: welches findest du, ist der bessere user?

Mein Bruder hatt sich neulich eines bestellt. (Das I)

Dein Test: echt:cool:

Richard

coolcat
24.06.03, 22:48
Ich denke mal, im Grossen und Ganzen ist es Wurscht. Alle drei sind sich ja sehr ähnlich, deshalb macht es als User kaum einen Unterschied.
Das II ist schön flach (gut für die Hosentasche) und extrem stabil. Dafür liegt es nicht so gut in der Hand und ist im Vergleich zu Grösse recht schwer.
Mir persönlich gefällt das III im Moment am besten. Die Klingenform ist (etwas) praktischer und ich mag VG-10 sehr gerne.
Wie gesagt - keine riesigen Unterschiede ... :)

Recon83
14.10.03, 19:39
Original geschrieben von coolcat
Ich werde das Teilchen jedenfalls mal ein Weile mit mir rumschleppen. Es wird sich zeigen, wie es sich bewährt.

Und, wie hat es sich bis jetzt bewährt ?

coolcat
14.10.03, 21:42
Original geschrieben von Recon83
Und, wie hat es sich bis jetzt bewährt ?
Mit einem Wort: Juut!
Ich trage das Teil immer noch fast jeden Tag bei mir. Ich habe einige Messer, die bestimmt "wertiger" sind als das Native. Trotzdem gefällt es mir als User inzwischen sehr gut. Da passt halt irgendwie alles zu meinen Bedürfnissen. Die Größe ist genau richtig, die Handlage, der ausgezeichnete Stahl (Sypderco scheint bei VG-10 eine Top Wärmebehabdlung zu machen - in erreichbarer Schärfe und Schnitthaltigkeit braucht sich der Stahl nicht hinter so manchem PM-Stahl zu verstecken.)
Ansonsten schneidet das Teil alles so, was es in meinem Leben so zu schneiden gibt: Pizza, Obst, Kartons, Briefe, mal ein Hähnchen, mal einen Fisch.
Im Gegensatz zum Native I hat sich bisher auch noch keinerlei Spiel eingestellt - was mich selber erstaunt, bei dem Plastikgriff.

Recon83
17.10.03, 17:45
Mein Native III ist heute angekommen. Wie oft musstest du deins denn schon nachschärfen, da du es ja fast täglich gebrauchst ?

carrot
28.04.04, 14:03
Hallo und eine gute Zeit an alle Forumiten, die hier mit Begeisterung
bei der Sache sind und denen ich als Neuling so manchen wertvollen
Tipp verdanke.
Weiter so!

Nun kurz zu meinem gestern angekommenen Native III, das ich post-
wendend zurückgeschickt habe:

Für ein von Spyderco für rund 70 USD angebotenes Teil ein eher
billiger Gesamteindruck.
Lediglich zwei Nieten halten das Ding zusammen.
Der gewichtsparende Clip an sich geht wohl in Ordnung; die Befestigung
desselben mit lediglich einer dicken FRN-Schraube im FRN-Handle, wobei
die Drahtenden des Clips noch deutlich neben der Schraube hervorlugen, lassen Zweifel aufkommen, ob diese Art der Befestigung ihrer Bestimmung auf Dauer gewachsen ist.
Tschuldigung, aber dieser Teil des Messers sieht aus wie aus dem Kaugummiautomaten.

Negativ fiel mir ebenfalls das in Längsrichtung deutlich vorhandene
Klingenspiel auf. Beim festen Aufsetzen der Klinge hob es die Klinge
und den Lock um ca. 1 mm an.

Spydercoloch: Nicht ganz sauber ausgefräst, minimaler Überstand an einer kleineren Stelle.

Klinge: wunderbarer Stahl, jedoch die Schärfe ließ zu wünschen übrig
(Rasiertest negativ, Papier nur mit leichtem Druck).

Habe das Gefühl, dass Spyderco sehr viel in sehr guten Stahl investiert,
der Rest des Messers (warum nicht wenigstens Liner und Schrauben statt zweier Nieten) aber darunter qualitativ leidet.

Sorry im Voraus an alle Spydie-Fans; aber die zum Teil vorherrschende
Spyderco-Euphorie ist mir im Hinblick auf das Native III nicht erklärlich.

Beste Grüße,
carrot

könig-christian
28.04.04, 15:19
@ Coolcat

Super Test & Vorstellung, dafür Danke.

Das könnte man ruhig zu jedem (Serien-) Messer hier anbringen. Das macht einem so manche Entscheidung im Vorfeld einfacher. Und ich denke das ja viele von uns immer ein Auge auf das ein oder andere Production-Knife werfen ( Also die üblichen Verdächtigen : CRKT, Spyderco, Benchmade, MT, usw. )...

Also macht weiter so...

Mfg,

König

Walter
28.04.04, 18:01
Der gewichtsparende Clip an sich geht wohl in Ordnung; die Befestigung
desselben mit lediglich einer dicken FRN-Schraube im FRN-Handle
Die Schraube allerdings verliert ist nach einmaligem Lösen derart viel Lack, dass die Cliplösung um so schäbiger aussieht.

Beim festen Aufsetzen der Klinge hob es die Klinge
und den Lock um ca. 1 mm an.
Kann ich unterschreiben, ist bei meinem genauso.

Klinge: wunderbarer Stahl, jedoch die Schärfe ließ zu wünschen übrig
Hier muss ich widersprechen, mein Native war rasiermesserscharf, hier gebe ich die volle Punktzahl. :-)
Ich füge hinzu, dass mir die Platzierung des Spyderholes nicht gefällt, da es zu einem kleinen Teil im Handle verschwindet. Dies bin ich z.B. von meinem Dragonfly(ich liebe es!) nicht gewohnt. Insgesamt ist das Messer nicht schlecht, wirkt aber irgendwie bis auf die hervorragende Klinge absolut nicht wertig. Zudem stört mich persönlcih der doch relativ klobige, oder sollte ich sagen: ergonomische Griff etwas. Mein EDCs bleiben jedenfalls das Dragonfly und das Mini Griptilian.
Das Native wird wohl mein Gartenmesser.

Walter

cheez
28.04.04, 19:04
dieses doofe klingenspiel scheint es bei allen lockbacks von spyderco zu geben. :teuflisch

zumindest bei allen die ich bisher in der hand hatte. ist wohl doch nicht so weit mit der perfekten verarbeitung etc. ich mag die messer sehr gerne als user, aber wie spydercofans hartnäckig behaupten können, verabreitung etc sei so gut oder besser als bei benchmade das kann ich nicht verstehen. spätestens nach einigem gebrauch stellt sich (der gerechtigkeit wegen wahrscheinlich) bei allen lockbacks (mit stahlgriffen, weiss nicht wie das bei frn aussieht) zusätzlich zum vertikalen spiel auch noch horizontales ein :rolleyes:

cheez

könig-christian
28.04.04, 19:28
dieses doofe klingenspiel scheint es bei allen lockbacks von spyderco zu geben


.....aber wie spydercofans hartnäckig behaupten können, verabreitung etc sei so gut oder besser als bei benchmade das kann ich nicht verstehen.


Also ich hatte/habe bisweilen mehrere Backlock-Modelle. Die üblichen Verdächtigen halt, 2 x Endura und 2 x Delica (alle FRN/Zytel, keine Metall-Versionen). Und bei allen war ich als bekennender BM-Fan keineswegs von der Qualität enttäuscht. Klingenspiel gab es eigentlich gar nicht, und die Verarbeitung war im Vergleich zu den BM Ascents nicht wirklich schlechter. Nur der Klingengang war im Vergleich zu besagtem Ascent immer zu bemängeln. Meist schwergängiger und irgendwie "hakelig".

Klingenschärfe und Schnitthaltigkeit kann ich aus dem Stehgreif nicht mehr genau erläutern, aber es war auf alle Fälle nicht so schlecht, als daß es mir negativ im Gedächtnis geblieben wäre. Und als EDC taugen die "Upper-Class" Messer á la Endura oder Ascent alle Male. Schon alleine aufgrund des verhältnismäßig geringen Preises ist auch ein Verlust etc. nicht gleich ein Weltuntergang.

Ich will diese Messerkategorie hier aber keineswegs schlecht machen oder ähnliches. Ich benutze gerade diese ebenso gerne als EDC wie ein "teureres" Exemplar.

Um zurück zum Thema zu kommen : Ich kann eigentlich nicht behaupten, daß die einfachen Spyderco´s schlecht verarbeitet sind. Da würde ich hier von "Pech" sprechen, daß man ein solches Exemplar erwischt hat.

Nur die alten Modellen mit angegossenem Clip gehören zum Glück der Vergangenheit an. Denn gerade dieser Clip ist meiner Meinung nach nur zum Verlieren konstruiert worden. Das ist für mich auch der Grund die alten Modelle nicht mehr zu benutzen. Man Lobe doch die stabileren Metall-Clips.

Mfg,

König

cheez
28.04.04, 19:44
vielleicht bin ich auch zu pingelig was das spiel angeht - und ich hatte auch kein ascent zum vergleichen, nur die axis modelle und ein (mini-) afck. vielleicht ein preislicher unterschied.
beim endura ist das spiel knapp einen milimeter an der spitze gemessen, vielleicht weniger. wenn das teil ne schraube hätte könnte man's halt regulieren, hat aber keine also kann man nichts ändern. ich kann mir nicht vorstellen, dass griffe aus plastik weniger spiel erlauben als solche aus stahl. wie gesagt, das spiel entwickelt sich, und war nicht von anfang an vorhanden. war beim delica genauso.

ich habe auch nichts gegen die messer an sich, und die schliffe etc sind auch gut, nur stört mich halt dieses dumme spiel.

kurzes anmerkung, ich habe auch ein shabaria hier rumliegen. der klingengang quietscht, wurde auch schon vom MM berichtet. habe ich eldier zu spät gelesen. vertikales spiel ist nicht vorhanden, linerlock halt. der liner steht allerdings praktisch schon auf der anderen (falschen) seit. ich flicke die messer nicht auf. leichtes horizontales spiel stellt sich ein sobald man den klingengang so reguliert, dass man das messer mit weniger als 2 händen aufkriegt. ist aber weniger als bei den enduras.

cheez

coolcat
28.04.04, 22:53
Lediglich zwei Nieten halten das Ding zusammen.
Nö, die eine "Niete" ist die Klingenachse, die andere das Drehgelenk für den Front-Lock. Wozu sollen da auch noch Schrauben dran, bei einem EINTEILIGEN Griff? Eine schraubbare Klingenachse wäre allerdings schön.


wobei die Drahtenden des Clips noch deutlich neben der Schraube hervorlugen, lassen Zweifel aufkommen, ob diese Art der Befestigung ihrer Bestimmung auf Dauer gewachsen ist.
Doch, ist sie. Hässlich, aber stabil.


dieses doofe klingenspiel scheint es bei allen lockbacks von spyderco zu geben
Klingenspiel um die Drehachse - bei einem Spyderco Front-Lock?? Also ich hatte und habe 'ne Menge von diesen Dingern, aber das habe ich noch nie gehabt. Seitliches Spiel stellt sich oft im Laufe der Zeit ein, weil sich die genietete Achse etwas weitet (kann man aber mit leichten Hammerschlägen auf die Achse wieder beseitigen), aber Spiel längs? Montagsmodell -> umtauschen.


aber dieser Teil des Messers sieht aus wie aus dem Kaugummiautomaten
:) Da hast Du recht, aber was hast Du denn von einem Messer mit Plastikgriff erwartet? Man sollte nicht vergessen, das wir hier von Messern aus der unteren Preiskategorie sprechen. Ein Plastikgriff macht halt keinen besonders wertigen Eindruck.

Auch mag ich gerade den "klobigen" Griff des Natives III, weil das endlich mal ein kleines Messer ist, bei dem man auch was in der Hand hat - und nicht nur zwei dünne Blechstreifen.

le.freak
28.04.04, 23:11
Klingenspiel um die Drehachse - bei einem Spyderco Front-Lock?? Also ich hatte und habe 'ne Menge von diesen Dingern, aber das habe ich noch nie gehabt. Seitliches Spiel stellt sich oft im Laufe der Zeit ein, weil sich die genietete Achse etwas weitet (kann man aber mit leichten Hammerschlägen auf die Achse wieder beseitigen), aber Spiel längs? Montagsmodell -> umtauschen.



jau. mein native II (das auch aus plaste ist) hat das gleiche problem. allerdings erst im laufe der zeit entwickelt ... irgendwas nutzt sich da halt ab. beim schnitzen schiebst du den lock gut nen milimeter nach oben.

coolcat
28.04.04, 23:36
Meinst Du das Native mit dem kaputten Loch ? :D
Spaß beiseite, dieses Problem hatte ich wirklich noch nie. Ich bringe Samstag mein Native mal mit ... da wackelt nix ... trotz intensiver Benutzung.

le.freak
29.04.04, 10:34
Meinst Du das Native mit dem kaputten Loch ?

ja genau das. ich dachte mir, wenn die klinge schon wackelt, wen interessiert dann noch, ob das loch rund ist :D
mit meinen enduras hatte ich das problem nie, die waren auch aus plastik. aber es kann natuerlich sein, dass ich sie verloren hab, BEVOR das mit dem wackeln anfing :(

carrot
29.04.04, 11:35
Hallo und Dankeschön an alle, die so nett waren, auf meinen ersten Beitrag zu antworten.

Ich wollte das Native III weiß Gott nicht schlechtmachen;
auch fehlen mir als Neuling noch Erfahrungen und Vergleichswerte
mit anderen Messern dieser Kategorie. Trotz alledem:

Dass es jedoch hinsichtlich der Wertigkeit und der Verarbeitung auch anders - sprich besser - geht, zeigt z.B. das BM 824 Mini-Ascent II
(preislich gleichauf) doch recht deutlich:
Hier ist der Clip mit 3 Schrauben, die zudem noch in Stahlbuchsen sitzen, befestigt.
Die Klinge ist mit einer Torx-Schraube befestigt statt wie auch immer "genietet".

Was das Klingenspiel in Längsrichtung angeht, so habe ich gestern eine
erstaunliche Erfahrung gemacht.
Bei meinem Al Mar Falcon, ebenfalls ein Back-Lock, preislich jedoch
über dem Native angesiedelt, trat beim Aufsetzen der Klinge ebenfalls
das besagte leichte Spiel auf (der Folder ist ganz neu), nur nicht ganz so deutlich wie beim Native.
Könnte es nicht doch sein, das Back-Locks bauartbedingt immer ein gewisses Spiel aufweisen, vielleicht wegen der "federnden" Lagerung des Locks?

Beste Grüße
carrot

cheez
29.04.04, 12:05
@carrot: Ja, sowas in der Art vermute ich auch mal. Baubedingt.

@Coolcat: DU scheinst mich missverstanden zu haben. Nicht in Längsrichtung, sondern man kann die Klingenspitze minimal nach oben drücken. Oben=Himmel
Oder reden wir jetzt aneinander vorbei ?

Auf dem Spydercoforum wurde das leichte vertikale Spiel auch schon öfters angesprochen, das offizielle Statement von Spyderco ist, dass es bei den Lockbacks nötig ist, um maximale Belastungen zu ermöglichen. Zumindest beim Chinook sei das so. Ich meine, Sal sagte dass das bei den anderen Lockbacks ähnlich sei, aber nagel mich da bitte nicht drauf fest.
Bei vielen anderen Leuten dort ist bei den Lockbacks auch minimales Spiel bekannt. Aber, wie bereits gesagt, vielleicht halte ich es einfach zu genau was das Spiel angeht. Oder du gehörtst halt zu den wenigen Leuten, die wohl Sonntagsmesser haben an den kein Spiel auftritt :hmpf:

Auf jeden Fall würde ich lieber ein Messer ohne Spiel haben, und dafür auch auf ein MBC-Rated Lock verzichten (wie beim Chinook). Mal im Ernst, die Belastungen wird nie auftreten. Und rein subjektiv vertraue ich einem Messer mehr, bei dem sich nix bewegt, auch wenn es praktisch dann nicht ganz so viel aushält. Den Kompromiss bin ich bereit einzugehen.

gruss, cheez

ge2r
29.04.04, 15:13
Ich hatte bisher kein Back-Lock in der Hand bei dem sich die Klinge bei mehr oder weniger starkem Druck auf die Schneide nicht nach oben bewegt hätte. (Aber es waren auch erst ein paar, und alle von Spyderco ...)

An sich ist das ja auch normal, da es keinen festen Anschlagpunkt (z.B. Stop-Pin) für die Klinge gibt. Bei manchen, z.B. meinem Spyderco Standard, sieht man ganz gut, wie sich die Klinge dabei gegen - wie nennt man eigentlich diese Wippe, die die Klinge in beide Richtungen festhält - verschiebt, bei anderen tritt das Phänomen nur ganz minimal auf - man sieht nichts, spürt es aber schon.

Um dies zu unterbinden, muss man wohl sehr präzise und spielfrei arbeiten und den Griff so konstruieren, dass er sich absolut nicht verformt. Ich kann mir nicht vostellen, dass das bei Spydercos FRN-Messern überhaupt möglich ist.

cheez
29.04.04, 16:07
´@ge2r
meine griffe sind alle aus stahl, selbst da scheint es schwierig zu sein. ich denke mal bei den frn griffen ist holland wohl noch schneller in not :irre:

Palladin
30.04.04, 03:14
Also für mich ist dieser Thread doch sehr informativ, bestätigt er doch meine Befürchtungen, daß in letzter Zeit bei Spyderco die Qualität doch frappant gelitten hat.

Aufgrund der paar Folder, die ich selber in der Hand gehalten habe, läßt sich sicherlich keine Regel ableiten aber wenn ich mir das hier durchlese ...

Bei allen meinen alten Spydercos saß der Backlock bombenfest, ohne den geringsten Makel oder gar Spiel.
Fazit: Es geht, wenn man sich bei der Produktion nur ausreichend Mühe gibt - übrigens gleichgültig vom Griffmaterial.

Das offizielle Statement von Spyderco kommentiere ich besser nicht.
Nor soviel: Ich halte es für übelste Kundenverar**** !

cheez
30.04.04, 11:27
den kommentar von Sal kann man hier (http://www.bladeforums.com/forums/showthread.php?t=176728&highlight=chinook+play) lesen.

einen ähnlichen von Carlos gibt's hier (http://www.bladeforums.com/forums/showthread.php?t=261918&highlight=chinook+play) zu sehen.

gruss, cheez

Edit: So wie ich das sehe, kann man hier wohl kaum von einer qualitätsverschlechterung sprechen. wer im spyderco forum mal die suchfunktion anschmeisst, bekommt haufenweise beiträge in denen es um spiel bei lockbacks geht und das ist wohl schon immer so :rolleyes:

carrot
30.04.04, 13:04
@cheez: vielen Dank für die Kommentare von Sal und Carlos.

Diese erhellen zwar, warum es bei jedem (neueren?) Spy-Lockback mehr oder weniger vertikales Spiel geben müsste.
Nur: was ist dann mit den z.B. von Palladin beschriebenen älteren Spy-Lockbacks, bei denen es überhaupt kein Spiel gab und der Lock bombenfest saß?
Der Carlos-Erklärung zufolge würden dann gerade diese den eigenen
Qualitätsstandards nicht (mehr?) entsprechen.
In dieser Logik weitergedacht, wäre also das Vorhandensein eines vertikalen Spiels immer auch ein besonderes Qualitätsmerkmal und die
älteren, spielfreien Spydies wären (etwas übertrieben) Pfusch!

Ich denke, hier ist gegenüber den o.g. Erklärungen Skepsis angebracht.
Wären meine Englischkenntnisse noch auf dem Stand von vor 20 Jahren, würde ich diese Erklärungen gerne in einem der entsprechenden
Foren zur Diskussion stellen.

Möchte das jemand von Euch übernehmen?

Grüße,
carrot

DaBeppo
30.04.04, 16:55
Intressantes Thema.

Angeregt durch die Diskussion hab ich jetzt mal meine Back-Locks durchgeschaut.

Als da wären:

AL-Mar Elite:
Griff aus Kunststoff(Zytel, hab leider keine Angabe darüber), genietet.

Minimales Spiel in vertikaler, sowie auf festen Druck, auch horizontales
Spiel. Man merkt und sieht deutlich wie sich die Wippe nach oben bewegt.

Spydy Delica II mit Metallgriff:

Sitzt bombenfest, weder Spiel vertikal noch horizontal.


Otter Messer Mercator mit gefaltzten Blechgriff, genietet.

Horizontales Klingenspiel ist selbst mit hohen Druck nicht feststellbar.

Aber dafür umsomehr vertikales.
Ich schätz mal so um die 3mm pro Seite :)

Wie es ausieht scheint das nicht nur ein Spydy - problem zu sein.

Gruss Beppo

Walter
03.05.04, 20:33
Angeregt durch die Diskussion hab ich jetzt mal meine Back-Locks durchgeschaut.


Ich auch(zumindest die Spydies):

Dragonfly:
Minimales Horizontales Klingenspiel bei hohem Druck.

Native III:
Bei starkem Druck deutliches horizontales Spiel.

Calypso Jr. (graue Version):
Selbst bei hohem Druck keinerlei horizontales Spiel.

bigthing6
12.05.04, 18:27
ja, das baulich bedingte horizontale spiel ist ein ärgerniss,und das messer mit dem geringstem spiel ist ein beretta bushfield allsteel,(in der mir zur verfügung stehenden sammlung).
huch war ich erstaunt, also beschloss ich mir das mal näher anzuschauen.
der spalt zwischen klinge und lock ist kaum sichtbar.
schade kann das messer nicht demontieren,
aber das zweitbeste mein schrade outback, was eine gelagerte klinge hat, denke die passgenauigkeit der klinge und des lock sind entscheidend und die achse der klinge.
so nach kritischen blicken meiner allerbesten mir zuverfügung stehenden holden, und ausrede: ich hab alle geputzt! beende ich meine untersuchung

Nepomuk
20.07.04, 18:56
Bedauere die schwankende Spyderco-Qualität und finde es nicht gut die Sache mit dem Klingenspiel von Syderco auch noch als gewollte Toleranz oder Back-Lock bauartspezifisch hinzustellen.

Mein erstes Spydie war ein Endura - guter User - keinerlei Klingenspiel obwohl Kunststoffgriff.

Dann habe ich mir 3 Native III und ein Calypso Jr. zuschicken lassen - alle Klingenspiel. Beim Aufsetzen der Klinge und leichter Belastung bewegt sich die Klinge deutlich nach oben, ja sogar bei den Natives deutlich mit "Klack" zu hören. Habe die Teile zurückgeschickt.
Schade, die Messer hatten mir sonst gut gefallen - aber bei dem Preis
möchte ich nicht einen solcher Qualitätsmangel tolerieren..

2 später bestellte BM Pika hatten keinerlei Spiel - kann also nicht nur an der Bauart vom Back-Lock liegen.

Gruß
Nepomuk

torel
20.07.04, 19:52
Hmm..Backlocks, die durch meine Hände gegangen sind:

Spyderco Chinookl I. Ich habe mich richtig erschreckt, als beim Schneiden die Klinge nachgegeben und ein schönes Klack von sich gegeben hat - ein wirklich übles vertikales Klingenspiel.

Spyderco Police, G10-Schalen; Endura;Native aus Stahl; und Delica Carbon: kein Spiel

Ein besseres Herbertz: kein Spiel; ein Böker Boa: kein Spiel

Ein No-name Backlock klassischer Art: leichtes Spiel

Ich kann nur hoffen, dass Spyderco nicht anfängt, sich auf seinem guten Ruf auszuruhen.

Seit dem Chinook-Desaster bin ich bei den Spydies misstrauisch geworden.

Klingenspiel
20.07.04, 20:06
Habe etwas bessere Erfahrungen gemacht. 12 Jahre Spyderco Endura - Kein Klingenspiel.

ChinookII, nun ja ich hatte von Käufern einiges gehört und dem Händler explizit darauf hingewiesen, das Klingenspiel in jede Richtung zu prüfen. Meins hat null Klingenspiel und ich liebe dieses Messer. Trotzdem ist es der letzte Kauf eines Folders für mich. Fixed sind es die nun mein Herz schneller schlagen lassen.

Enttäuscht bin ich von meinem SOG Air, abgesehen davon das ich es einfach nicht scharf bekomme, im Gegensatz zu allen anderen Messern, gab das Backlock während des Schärfens mit einem Sharpmaker nach, weil ich mit dem Daumen immer SEHR viel Druck auf die Klinge ausübe. Fast hätte es gebissen. Die leichte Bauweise hat halt nicht nur Vorteile :argw:

kerberus
09.08.04, 19:28
Beitrag von mir gelöscht

Messerboerse
05.11.04, 00:46
Wackeliger Back Lock

Das Problem kenn ich nur zu Genüge.

Hierzu ermal ne kleine Definition:
Was hier Back Lock genannt wird ist der Middle Back Lock, wie er eben bei Spyderco (Al Mar, …) eingesetzt wird.
Bei einem „richtigen“ Back Lock gibt es die Probleme nicht.
Beim „richtigen“ Back Lock sitzt der Entriegler am Ende des Griffes und eben nicht in der Mitte (Beispiel: Puma, Buck, …).

Ich habe viele Messer mit „Middle Back Lock“ – überall das gleiche Problem.
Übt man beim Schneiden Druck in Längsrichtung auf die Klinge aus – schiebt sich die Feder nach oben, die Klinge „wackelt“.
Und das nicht nur bei „billigen“ Messern.
Habe mir zum Test sogar mal 2 exakt gleiche Messer bestellt (Almar Eagle Ultralight).
Bei beiden dasselbe Problem ;-(

Scheint wohl wirklich ein Fehler des „Middle Back Lock“ zu sein.
Weiß sowieso nicht, was der Quatsch soll – es gibt doch Axis und Liner …

cu
jens

Owain
05.11.04, 09:50
Zitat:
>Ich habe viele Messer mit „Middle Back Lock“ – überall das gleiche
>Problem.
>Übt man beim Schneiden Druck in Längsrichtung auf die Klinge aus –
>schiebt sich die Feder nach oben, die Klinge „wackelt“.
>Und das nicht nur bei „billigen“ Messern.


Das stimmt meiner Meinung nach nicht. Der "Middle Back Lock" (auch "Front lock") kann durchaus ein guter Verschluß sein. Ich habe seit ca. 10 Jahren ein Al Mar Sere 3002 mit ebendiesem Verschluß, daß wirklich nicht geschont wurde, und es ist noch nie derartiges Spiel aufgetreten. Bei einem anderen Al Mar (Sportsman) trat eben dieses Spiel jedoch sehr schnell auf. Vielleicht hängt es eher an der Sorgfältigkeit der Verarbeitung oder aber am Griffmaterial (Messsingplatinen beim Sere gegen Zytel beim Sportsman)

Zitat:
>Scheint wohl wirklich ein Fehler des „Middle Back Lock“ zu sein.
>Weiß sowieso nicht, was der Quatsch soll – es gibt doch Axis und Liner …

Schlechter Scherz, oder? Axis ist meines Wissens patententiert, und über durchschlagende Liner wollen wir doch nicht diskutieren, oder?

BTW, das Spiel, das manche Frontlocks haben, ist zwar nervig und störend, aber immerhin kein Sicherheitsrisiko!

El Dirko
05.11.04, 14:04
OT:

"Middle Back Lock" woher kommt der Begriff Jens? Ist der Gängig ? Google findet nix, und ich kenne auch nur Front Lock.

Danke.

Gruss
El

Messerboerse
05.11.04, 16:11
OT:

"Middle Back Lock" woher kommt der Begriff Jens? Ist der Gängig ? Google findet nix, und ich kenne auch nur Front Lock.

Is von meinem Messerdealer - wohl ne Eigeninterpretation :lechz:
Gängig ist wohl eher Frontlock.

cu
jens

epesse
24.06.07, 21:14
hi
Gibt's diese Probleme mit dem Klingenspiel beim Nativ III
immer noch?
Denke mir nur das fieleicht Spyderco das Problem mittlerweillen erkant hat?
Gruss Simon.

Non Sequitur
24.06.07, 21:38
Gibt's diese Probleme mit dem Klingenspiel beim Nativ III immer noch?
Denke mir nur das fieleicht Spyderco das Problem mittlerweillen erkant hat?


Wenn es denn wirklich ein Problem ist. Ich habe jahrelang ein Native Ibenutzt, derzeit ist es ein Calypso Jr. Beide haben dieses konstruktiv gedingte minimale vertikale Klingenspiel, das bei Midlock-Foldern schwerlich zu vermeiden ist. Das Gleiche gilt fuer meine anderen Spydercos mit diesem Lock. Ein Problem ist das fuer mich nie gewesen, man gewoehnt sich problemlos daran, meine ich.

Und es geht ja auch wirklich nicht um *viel* Spiel, wenn man nicht bewusst darauf achtet, merkt man es kaum mal.

Hrmann

epesse
24.06.07, 22:05
Ich denke auch das dass nicht ein so grosses problem ist.
Schön wäre es natürlich schon wenn es spielfrei wäre, aber doch nicht so schlimm.
gruss.

Emscherpirat
07.11.07, 18:57
Hallo Miteinander.

Seit Jahren liebäugele ich schon mit den Messern von Spyderco und möchte mir nun endlich mal eins als EDC zulegen. Und das Native III wäre für mich genau der Kandidat (wobei ich andere Modelle dieser Preislage auch interessant finde: Native II, Delica oder Endura). Die Vorangegangenen Posts sind in der Bewertung ja ziemlich durchwachsen (die älteren eher, die neueren weniger). Meine Kaufentscheidung wird dadurch nicht sonderlich vereinfacht. Ich werde mich die Tage also mal in ein Stahlwarengeschäft begeben und mir den "Eingeborenen" mal aus der Nähe betrachten. Es scheint ja so, daß man sich jedes Exemplar einnzeln anschauen muß. Oder hat sich das geändert?

Vielleicht hat ja noch einer von Euch Lust mal von seinen Langzeiterfahrungen mit dem Native zu berichten.

Beste Grüße
René

p.s. Ich war mir nicht sicher ob dieser Post nicht besser unter Kaufberatung aufgehoben wäre. Aber er passt ja eigentlich zum Thema, sozusagen als Frage nach dem 2. Eindruck.

wolviemaniac
08.11.07, 00:21
Hmm, mein erster Eindruck anhand von Fotos war: schickes Messer, interessante Optik. Gekauft habe ich dann doch erstmal einige andere, die jetzt allerdings ein eher "taschenloses" Dasein fristen. Natürlich wechsle ich auch mal mein EDC (Lust und Laune wollen auch befriedigt werden), aber seit etwa 2 Jahren kann ich sagen, wenn ich nur 5 Sekunden Zeit habe, mich für ein Messer zu entscheiden, landet das Native III in meiner Tasche. ;)
Und ehrlich gesagt hatte ich nie das Gefühl, hättste doch lieber 'n anderes mitgenommen – das Native III ist ein super Messer, guter Kompromiß zwischen Größe, Ergonomie (die paßt!), Gewicht und Schneideigenschaften. Wenn ich es früher gekauft hätte, wären jetzt sicherlich weniger Messer in meiner Sammlung.

Also: Kauf auf eigene Gefahr. ;)

Grüße,

Nikolas

Emscherpirat
21.11.07, 16:45
Hallo Miteinander,

wollte nur berichten, daß ich den Kauf eines Native hinten angestellt habe. Es ist ein Delica geworden.

Aber aufgeschoben ist nicht augehoben...:D

Zumindest bin ich jetzt auch im Spinnenclub. Yes.:super: