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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ladeschale für NiMH/NiCd-Akkus



physiker88
02.01.12, 16:56
Da ich nicht nur Lithium-Akkus verwende, sondern auch Bedarf an Zellen mit Nickel-Chemie habe, stand ich vor dem Problem, dass es zwar viele gute und (zumindest für unsere Verhältnisse :irre:) günstige Lader für die Größe AA und AAA gibt, aber bei C und D die Auswahl bei festem Budget doch sehr eingeengt wird.
Für alle, die vor einem ähnlichen Problem stehen, möchte ich hier meine Lösung vorstellen, leider ist sie schon eine Weile im Einsatz, sodass ich nur "nachträglich" Bilder machen konnte, aber der Nachbau sollte für den geneigten Leser machbar sein. ;)

Man nehme 4 alte AA-Batterien, entsorge den Inhalt und baue mit einem 10mm-Rundholz Dummy-Zellen mit Bananensteckern:

http://img860.imageshack.us/img860/4929/dummya.jpg

http://img209.imageshack.us/img209/1672/dummykabel.jpg


Dann verfeinere man eine serielle Ladeschale (http://www.conrad.de/ce/de/product/201004/LADEADAPTER-FUeR-RUNDZELLENAKKUS/) mit Bananenbuchsen zu einer parallel geschalteten:

http://img337.imageshack.us/img337/8485/schaleaussen.jpg

http://img707.imageshack.us/img707/6492/schaleinnen.jpg

Die Kabel für die negativen Anschlüsse habe ich mit Absicht alle gleich lang gemacht ("um den Spannungsabfall für alle Zellen gleich groß zu halten", ist aber wohl mehr Psychologie als echter Nutzen)... :irre:


Nun lädt mein Lieblings-Lader auch "dicke Dinger"... :hehe:

http://img822.imageshack.us/img822/5034/gesamtq.jpg


Viel Spaß beim "Nachkochen"!

Grüße,
physiker

PS: Obwohl am Lader zwischen den negativen Kontakten der Zellen eine direkte Verbindung besteht, hat ein einzelner Anschluss für alle Zellen nicht funktioniert und der Lader grillte die Sicherung des 12V-Kabels...
Also (wie eigentlich immer) alles erst unter kontrollierten, abgesicherten Bedingungen testen, an 230V wäre zumindest der Lader gestorben, evtl. sogar die Bude abgebrannt.