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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein erstes Spyderco-Nur welches?



Rio
12.01.03, 22:38
Hallo alle zusammen,

ich moechte mir mein erstes Spyderco kaufen,weiß aber noch nicht welches?

Ich dachte da an ein Endura lightweight mit vg-10 Klinge fuer den Anfang.Waere dies eine gute Entscheidung zu welchem wuerdet ihr mir raten?
Muss mir meinen Kauf gut ueberlegen,da ich noch zur Schule gehe und ziemlich lange fuer ein Messer sparen muss:( (bin erst 14:D )

Ich habe außerdem noch ein paar Fragen zum Endura:
-Wie stabil ist der Messer?Hat der Griff zusaetzliche Stahl Platinen?
-Wie ist die Verarbeitungsqualitaet vom Messer?

Danke fuer Infos schon mal im voraus
grueße
Rio:D

madalex
13.01.03, 01:03
Hi Rio,

ich hab mir vor kurzem die gleiche Frage gestellt, hab mich aber für den Bob Lum Chinese Folder (http://www.spyderco.com/dealer_product_info.asp?pfid=C65) entschieden - Entscheidungskriterium für mich war, daß man dem Folder zwar schon ansieht, daß es ein Spyderco ist, er aber für mich nicht wie die restlichen 99% der Spydercos aussieht ;)

Wenn auch abgeschlagen, wäre der Tim Zowada (http://www.spyderco.com/dealer_product_info.asp?pfid=C56) die Nummer 2 auf meiner Wunschliste gewesen - aus dem gleichen Grund wie der Bob Lum, aber der Bob Lum gefällt mir einfach deutlich besser :)

Alex

Rio
13.01.03, 08:00
Das Tim Zowada und den Chinese Folder haette ich auch gern mir fehlt aber das Geld:( Preis sollte so um die 100Euro liegen

Gueße
Rio

Nidan
13.01.03, 09:05
Hi Rio, also ich würd dir das Native empfehlen und zwar das "klassiche" mit Vulkano-Griff und der CPM-440V Klinge, natürlich in plain.

Das war mein allererstes Spydie und ich mag es immer noch sehr. Sehr guter Stahl, sehr hübsche Klingenform, scharf wie ein Ratz, nicht zu groß ...

Bei www.wolfster.de für 79 Euro zu haben.

crashlander
13.01.03, 09:39
Hallo Rio,

das Endura ist sicherlich eine sehr gute Wahl, es ist oft mein EDC (also immer-dabeihab-Messer), das Messer ist gut verarbeitet, schön leicht und sehr praxistauglich. In die Hosentasche geklippt spürt man es nicht. Ich würde Dir die glatte Version empfehlen oder allenfalls mit 50% Wellenschliff. Und achte darauf, daß Du auch wirklich ein Modell mit dem VG10-Stahl bekommst, einige Händler haben eventl. noch Restbestände der alten Versionen mit ATS-55 Stahl.

Das Native ist genauso zu empfehlen, auch sehr ergonomisch und ein bißchen kleiner - damit ist es auch für Mitmenschen vielleicht weniger erschreckend. Preislich sind die Unterschiede zwischen den beiden Messern nicht zu groß.

Falls Dir das Endura zu groß ist, nimm einfach das Delica, ist der kleine Bruder.

gast
13.01.03, 10:25
hi,

also ich würde immer eine klinge ohne serrations empfehlen - auch wenn`s nicht so cool aussieht!
ich stehe ja total auf`s military!

Rio
13.01.03, 13:33
Wie stehts den mit der Stabilitaet(Griff) vom Endura?Hab noch nie eins in der Hand gehabt.Das Endura besitzt doch keine zusaetzliche Stahlplatinen im Griff,oder doch?:confused:

Grueße
Rio

crashlander
13.01.03, 14:09
Gerüchteweise sollen die Spydercomodelle mit Kunststoffgriffen á la Endura manchmal brechen, halte ich aber wie gesagt für Gerüchte, erwiesen ist da nix. Die Testmethoden diverser Autoren in amerikanischen Foren sind manchmal sowieso nicht ganz nachvollziehbar. Von einem konkreten Fall habe ich jedenfalls noch nie gehört. Spyderco macht selbst auch Belastungstests. Es gibt ja auch andere Hersteller, die diese Bauart (Glasfiberverstärktes Nylon ->FRN) ohne zusätzliche Stahlliner verwenden.
Meins fühlt sich sehr stabil an, da muß man sich keine Sorgen machen. Zumindest bei normalem Gebrauch, als Steighilfen beim Bäumeklettern wäre ein Chris Reeve Sebenza vielleicht besser;)

ozelot
13.01.03, 14:18
Also wenn Du noch Entscheidungshilfe brauchst kann ich Dir das Delica empfehlen. Ich hab es fast jeden Tag bei mir und es hat meiner Meinung genau dir richtige Größe für alles was so im Stadtalltag anfällt.

Das Native dagegen ist absolut nicht meine Sache - irgendwie passt es nicht vernünftig in meine Pfoten ;)

chris_1978
13.01.03, 18:11
also zurt Belastbarkeit des Enduragriffes : ich habe ihn in zwei Jahren EDC als sehr zuverlässig schätzen gelernt - es ist leicht und doch für alle Arbeiten geeignet. Ich würde Dir ein 50/50 empfehlen - so ist es am Besten für jeden Einsatzzweck geeignet

Rio
14.01.03, 14:17
Was ist mit dem Klingengang?Schabt die Klinge nicht am Plastik,wenn man das Messer auf und zu macht,sodass sich mit der Zeit ein Klingenspiel einschleicht.

Gueße
Rio

chris_1978
14.01.03, 14:41
... überhaupt nicht - also Abnutzungserscheinungen konnte ich kaum welche feststellen - die Kanten des Griffes werden ein wenig runder d.h. das Material hat nicht mehr dieses neue aufgeraute Feeling - aber diese Erscheinung ist nur minimal und stellt sich erst so nach ein paar Monaten ein.

Ansonsten habe ich mein Endura so ca. 3000 mal auf und zu gemacht (min. 10 Mal am Tag ) oder auch häufiger :-))
Messervirus :-)

und da hat sich nichts abgenutzt. ... bis es verloren habe - aber das ist eine andere Geschichte

crashlander
14.01.03, 17:02
teilweise haben die FRN-Griff-Messer von Spyderco auch Kunststoffscheiben zwischen Klinge und Griffschalen(also auf jeder Seite eine), sogenannte Washer. Die sorgen für einen sauberen Klingengang. Aber auch wenn keine Washer da sind (bin mir jetzt nicht sicher welche Modelle damit ausgestattet sind), der Klingengang ist schön sauber und weich.

porcupine
14.01.03, 17:29
Hallo! Ich hab von den Spydies nur das Native mir FRN-Griff, ich finde, es macht sich gut, und bemerke auch keine Abnutzung am Griffmaterial. Diese Griffe sind voll linkstauglich. Je länger allerdings der Griff, desto weniger verwindungssicher ist er bei FRN ohne Stahl-Liner. Ein Vorteil ist IMHO bei dieser Art Messer, daß man recht sorglos damit sein kann, a.wegen der Kosten und b.es können keine Schrauben verlorengehen.

aik juramentado
17.01.03, 22:39
Der Klingengang schwankt sehr stark bei Spyderco.
Ein Kumpel von mir hat ein Endura. Das ist butterweich.
Bei vielen meiner Spydercos schabt das Metall auf Metall.
Der Lockmechanismus berührt den Klingenrücken(Das, was immer im Griff bleibt). Wenn dort der Stahl nicht richtig glatt ist, "kratzt" es immer. Das hört auch nie auf.
Sorry, bin zu blöd, um das besser zu beschreiben.

Ansonsten: Endura
In der Preisklasse auf jeden Fall.
Ansonsten was Feines von Benchmade...da flutschen die Klingen wie Butter in ner heißen Teflon Pfanne...

sgian
18.01.03, 09:19
aik:
Manchmal frage ich mich, was du mit deinen Messern so alles anstellst. Aber vielleicht hast du ja beim Einkauf immer nur Ausschußware erwischt.

Rio:
Falls du auch Kampfkünstler sein solltest, ist das Spyderco "Endura" insofern von Vorteil, als es davon auch eine spezielle Trainingsversion ohne scharfe Klinge gibt. Diese Version kannst du dir dann ja mal zu Weihnachten oder zum Geburtstag schenken lassen.
So übst du mit demselben Messer, das du auch als Taschenmesser dabei hast.

aik juramentado
18.01.03, 17:41
[QUOTE]Original geschrieben von sgian
[B]aik:
Manchmal frage ich mich, was du mit deinen Messern so alles anstellst. Aber vielleicht hast du ja beim Einkauf immer nur Ausschußware erwischt.

°°°Ich gehe sehr gut mit meinen Messern um!
Anscheinend bin ich ein Pechvogel oder zu pingelig.

PS: Den Liner von meinem "Night Force" habe ich mir jetzt selber bißchen zurechtgebogen, nun wackelt nichts mehr.

El Cid
30.01.03, 16:20
Ich benutzte meines meist nur Outdoor - im Wald, etc.
Das Massad Ayoob ist wirklich ein formschönes mit ner Klinge auf die Man(n) sehr viel Druck ausüben kann.
Der Griff ist schön groß und liegt somit sehr gut in der Hand.

Kanns nur empfehlen - El Cid

Major
01.02.03, 17:04
wie Nidan schon oben gesagt hat - ich find das Native mit Zytel Griff auch super !!

Klinge super scharf
unauffällige Größe
super leichtgängig
stabiler Frontlock (kein popeliger Linerlock)
liegt perfekt in der Hand

uva. find ich die Klingenform wesentlich alltagstauglicher als Endura oder Police.

Grüße

Frank