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Alt 10.11.06, 21:54   #1
Schanz Juergen
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testbericht passaround kochmesser

nu mal los - gibts nichts zu berichten???

schneidet das teil?, habt ihr euch geschnitten ?

was war gut, was war schlecht ???


bin auf eure meinung gespannt !!!!
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Alt 11.11.06, 07:16   #2
Oliver Mendl
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AW: testbericht passaround kochmesser

Zitat:
Zitat von Schanz Juergen Beitrag anzeigen
nu mal los - gibts nichts zu berichten???
Doch gibt es, das Messer ist Geil - mehr dann im Review

Zitat:
Zitat von Schanz Juergen Beitrag anzeigen
schneidet das teil?, habt ihr euch geschnitten ?
Nein nicht geschnitten, nur fein säuberlich eine Hautschicht vom Daumen filletiert.

Zitat:
Zitat von Schanz Juergen Beitrag anzeigen
was war gut, was war schlecht ???
Gut ist das Messer, schlecht ist das es nicht meins ist

Zitat:
Zitat von Schanz Juergen Beitrag anzeigen
bin auf eure meinung gespannt !!!!
Dienstag, nach versenden, gibts meinen Erfahrungsbericht in voller Länge

Teaser:






Grüße
Olli
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Alt 15.11.06, 02:09   #3
Bonemachine
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AW: testbericht passaround kochmesser

na dann will ich mal:

eigentlich wollte ich olli den eröffnungspost überlassen, da der doch meist etwas ausführlicher sein sollte mit den ganzen daten etc.

olli kann das nämlich viiiiiel besser als ich (und macht das vor allem lieber).
da olli aber noch nicht fertig ist, mach ich halt doch den anfang.

ich hab das messer also bei den olchinger messertagen direkt bei jürgen am stand abgeholt. nagelneu und im ledertäschchen.

zuhause war es dann 2 wochen im kücheneinsatz.
die verarbeitung ist auf jürgentypischen niveau, da gibts nix zu meckern (wer hätte das erwartet )

die linienführung wirkt sehr ausgewogen und harmonisch. die klinge ist hauchdünn ausgeschliffen und war extremst scharf. ich muss wohl zugeben, dass dies das schärfste messer war, dass ich bisher benutzt habe.

der dünne schliff aus dem neuen sb1 scheint hier ganze arbeit zu leisten.
das messer wurde 2 wochen von mehreren familienmitgliedern benutzt und dazwischen weder abgezogen noch nachgeschärft.
als testobjekt wurde unter anderem unser einheimischer speck verwendet, der an der unterseite eine sehr harte schwarte besitzt, welche auch nicht mitgegessen wird. diese schwarte bringt auf dauer jedes messer zur verzweiflung.
das messer zeigte sich hier allerdings wenig beeidruckt und die brotzeit wurde zum reinen vergnügen.
alle anderen küchenaufgaben wurden ebenfalls mit bravour gemeistert.
am meisten spass gemacht hat es mir eigentlich, brötchen oder ganze brotwecken NUR mit druckschnitt zu durchtrennen.
so macht das schneiden einfach spass.

nach den 2 wochen habe ich das messer mal genauer unter die lupe genommen. die klinge hatte sich an weiten teilen sichtbar und spürbar umgelegt (was ich hier für normal erachte)

aber was mich hier mehr als erstaunte: mit der klinge konnte man immer noch die unterarme rasieren. natürlich nichtmehr mit derselben leichtigkeit wie am anfang, aber es ging immer noch recht gut.
das hat mich schwer beeindruckt

ich habe das messer dann auch ungeschliffen an olli weitergeschickt (war mit ihm abgesprochen). ausserdem hab ich olli extra noch ne ladung unseres tiroler specks zukommen lassen, damit er auch schön was zum testen hat. das messer war am sharpmaker bei olli dann auch in kürzester zeit wieder scharfgemacht (dazu wird er sich dann ja selber noch äussern).

so, nun kommen die nachteile:
der griff ist für meine hände einfach zu klein.
durch die "nase" am griffende bekomme ich hier nicht alle 4 finger unter.
den kleinen finger hinten überstehen zu lassen, passt mir auch nicht recht. so sucht die hand des öfteren den richtigen griff.
gleichzeitig wird der zeigefinger immer richtung klinge gedrückt, was unangenehme druckstellen liefert.
beim öffnen der hand gleitet der zeigefinger an der klinge entlang und landet sofort auf der schneide, welche bis ganz nach hinten scharfgeschliffen ist.
da das messer so extrem scharf ist, hab ich mich auf diese weise zweimal geschnitten (nicht stark, aber doch). die blosse berührung mit der schneide hat hier ausgereicht.

diese ecke zwischen schneide und übergang zum griff sollte man gegenenfalls etwas abrunden.

preis:
wenn ichs recht sehe kostet das messer bei jürgen in SB1 euro 180,-
ist zwar ein haufen kohle für ein küchenmesser, aber für jürgens preisniveau eigentlich wieder recht preiswert.
ich habe hier den preis einfach mal mit einem fixed von jürgen verglichen. der aufwand beim herstellen dürfte ja in etwa derselbe sein, einzig der dünne stahl ist etwas günstiger. wenn ich dann für ne scheide noch ca. euro 50,- draufrechne, bin ich eigentlich bei einem recht günstigen fixed für diese grösse.
somit finde ich den preis eigentlich nicht nur angemessen, sondern eigentlich recht günstig.

fazit:
der SB1 leistet ganze arbeit.
man bekommt hier ein ausgezeichnetes küchenmesser in schanzqualität, dessen schneidleistung wirklich beindruckend ist.
leute mit eher kleineren händen (oder eure frauen) können hier bedenkenlos zugreifen.
alle anderen sollten das messer vorher mal probehalten oder sich von jürgen eine version mit 1-2 cm längerem griff machen lassen, was bei jürgen sicher kein problem darstellt.

getreu dem motto "sie wünschen - wir schleifen", macht der jürgen doch immer wieder unsere träume war.

so, nun hab ich doch nen ganzen roman geschrieben - und das morgens um 2.00

gruss

Bonemachine
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Alt 15.11.06, 05:36   #4
Dizzy
 
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AW: testbericht passaround kochmesser

Zitat:
Zitat von Bonemachine Beitrag anzeigen

so, nun hab ich doch nen ganzen roman geschrieben - und das morgens um 2.00

gruss

Bonemachine



Hallo Bonemaschine,

02:00 Uhr?....... ist doch eine schanzübliche Postingzeit.
Mein, vielen dank für Deinen ausführlichen Testbericht. Ich glaube das dieser den Leuten, die sich ein Schanzkochmesser kaufen wollen sehr hilfreich sein werden wird.

viele Gruesse
------------
Dizzy
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Alt 15.11.06, 09:08   #5
Mops
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AW: testbericht passaround kochmesser

Hallo Leute,
die passaround Geschichte liest sich ja wie ein Abenteuerroman. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Erfahrungsbericht.
Eine raffiniert eingefädelte Werbestrategie, bei der endlich auch der Kunde mal so richtig profitiert und auch der Hersteller keinen großen finanziellen Werbeetat benötigt. Allerdings geht er das Risiko ein schlecht bewertet zu werden, dann ginge der Schuss nach hinten los. Dieses in Kauf zu nehmen zeugt von großem Vertrauen in das eigene Produkt und verdient Respekt.
Ich denke es gibt nichts besseres als einen Gebrauchsgegenstand einmal auf Herz und Nieren testen und benutzen zu können, ohne eine Kaufverpflichtung einzugehen. Dafür ist man gerne bereit eine gewisse Gebühr zu bezahlen.
Sollte eine Wiederholung dieses Projekts geplant sein, wäre ich sofort dabei.

Gruß vom Mops
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Alt 15.11.06, 21:59   #6
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

@olli,
wenn ich die bilder nicht bekomme werd ich echt sauer ;-) - die sind ja mal superklasse!!!!

@bonemachine,
über die provision unterhalten wir uns mal demnächst !!
nen schinken für mich sollte da schon drin sein

zur griffdimension- normal sind die griff ca. 3mm pro seite stärker. das blaue g10 gibts aber leider nicht dicker und das wollte ich halt unbedingt dafür nehmen ...
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Alt 15.11.06, 22:04   #7
Oliver Mendl
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AW: testbericht passaround kochmesser

Hi,

Jürgen du bekommst

Jürgen Schanz Gyuto

Klinge: SB1, 15cm
Griff: Micarta, 11cm
Gesamt: 26cm
Klingenstärke: 2mm

Erster Eindruck:

Hölle ist das Scharf! (und da war auch schon fein säuberlich eine Hautschicht von meinem Daumen filetiert). Das Messer ist sauberst verarbeitet, und hat die perfekte Klingenlänge für ein allzweck-Messer. Mir pers. Ist der Griff 1cm zu klein - dann wäre die Handlage für mich ebenfalls perfekt! [macht aber nichts, da ich mir sicher bin das Jürgen mir das bei einer Bestellung auch nen cm länger anbietet ]

Die 2mm starke Klinge, schneidet sich mühelos durch Obst, Gemüse und Fleisch völlig ohne Druck geleitet sich durch eine Ananass oder die harte Kruste eines Braten - so macht schneiden Spaß! Ausbalanciert ist es zwischen dem ersten und zweiten Niet - für meine Arbeitsweise in der Küche passt das. Die Klingenform und das geringe Gewicht erlauben zügiges arbeiten. Die Klinge ist auch nun nach 2 Wochen gebrauch (auf Holzbrettern) noch absolut rasier tauglich. SB1 überzeugt hier auf voller Länge!


Ich werde die Tage noch mehr dazu schreiben und einige Bilder veröffentlichen.

Grüße
Olli



[Desweiteren dient dieses Posting als Platzhalter für mein Review]

Grüße
Olli
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Geändert von Oliver Mendl (19.12.06 um 16:32 Uhr)
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Alt 15.11.06, 23:08   #8
Bonemachine
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AW: testbericht passaround kochmesser

Zitat:
Zitat von Schanz Juergen Beitrag anzeigen

@bonemachine,
über die provision unterhalten wir uns mal demnächst !!
nen schinken für mich sollte da schon drin sein
ja wie jetzt? müsst nicht ich die provision kriegen, wenn ich mir hier schon die finger wund tippe?


Zitat:
Zitat von Schanz Juergen Beitrag anzeigen
zur griffdimension- normal sind die griff ca. 3mm pro seite stärker. das blaue g10 gibts aber leider nicht dicker und das wollte ich halt unbedingt dafür nehmen ...
die griffdicke war auch nicht das problem, die fand ich grade richtig.
einfach ein bissl länger häts sein dürfen.
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Alt 15.11.06, 23:35   #9
Oliver Mendl
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AW: testbericht passaround kochmesser

*tease*




grüße
olli
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Alt 17.11.06, 01:20   #10
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

@bonemachine,
wenn der griff etwas dicker ist ( bin da mal gespannt auf die aussage von dcjs), dann reicht bestimmt auch die länge...)
wenn ich dir nun nen schinken sponsore sieht das einfach blöd aus

@olli,
nich schon wieder so ein geiles bild
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Alt 17.11.06, 01:37   #11
Bonemachine
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AW: testbericht passaround kochmesser

auf ollis bild befinden sich übrigens original tiroler fleisch- und wurstwaren.

diese wurden extra zur durchführung diverser tests beschafft und nach deutschland in ollis küche exportiert.

hier wurden also weder kosten noch mühen gescheut um aussagekräftige tests zu erstellen und um authentische bilder zu fabrizieren.
















gegessen hat olli die sachen dann nur, damits ned schlecht werden....
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Alt 09.12.06, 15:01   #12
schwartzbunt
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AW: testbericht passaround kochmesser

Ich fange erstmal mit den Daten an:

Gesamtlänge 260mm
Klingenlänge / Schneide 153mm
Klingenstärke knappe 2mm am Griff, an der Spitze um 'nen 1/2 mm
Griffstärke 12,8mm hinten / 12,20mm vorne
Gewicht 105gr

Beim Auspacken und erstem Begrabbeln fand ich das Messer recht zierlich.
Verarbeitung auf gewohnt Jürg'schem Niveau. Alles ist schön harmonisch abgerundet.


Nach 'ner halben Salami hatte ich mich an den dünnen Griff gewöhnt, ja er schien regelrecht mit meiner Hand zu verschmelzen.
Scharf, ekelhaft scharf Ich konnte die Salamischeiben so dünn scheiden, das man durchschauen konnte . Dafür schmeckten diese nach nix mehr
Wurst, Fleisch, Äpfel, Tomaten, Gurken waren alles keine Gegner.
Ein Stück durchgehangener Knochenschinken sollte dem Messer Paroli bieten , aber Pustekuchen.


Meine Küchenmesser (2 Tosa Hocho's, ein Boscher, ein Yatagan) sind für meine, doch eher wenigen, Küchenaktivitäten eigentlich ausreichend.
Das Schanz'sche Küchenteufelchen hat denen dennoch die Show gestohlen.
Einzig das Boscher konnte aufgrund der längeren Klinge ein paar Punkte holen.

Fazit: Ein tolles Messer [10 von 10 Punkte]
Der SB1 wird bestimmt noch öfter von sich hören lassen.


Danke Jürgen und Lacis für die Organisation.

Doch, ein Manko hat das Messer, es ist nicht meins
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Forumgroesse Jürgens Kuechenteufel 1.jpg   Forumgroesse Jürgens Kuechenteufel 2.jpg   Forumgroesse Jürgens Kuechenteufel 3.jpg   Forumgroesse Jürgens Kuechenteufel 4.jpg   Forumgroesse Jürgens Kuechenteufel 5.jpg  

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Elmar
Bloß weil Du noch nicht paranoid bist,
heißt das noch lange nicht,
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Alt 09.12.06, 23:36   #13
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

wie ja schonmal angeboten... wenns schleiftechnische probleme gibt - gerne auch zu mir damit!
@elmar,
muss ich eigentlich immer um die bilder betteln ???????????????????
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Alt 14.12.06, 12:11   #14
ciao
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AW: testbericht passaround kochmesser

....wo bleibt denn dein Bericht dcjs ??!! Du hattest doch zwei Messer von Jürgen. Deshalb wäre deine Einschätzung besonders interessant.
Nu mach mal, ich bin bestimmt nicht der einzige der darauf wartet.

ciao, Ciao
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Alt 14.12.06, 15:14   #15
chinoook
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AW: testbericht passaround kochmesser

Zitat:
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Ich fange erstmal mit den Daten an:

Was sind denn das für Nusse auf den Fotos?


-chinoook
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Alt 14.12.06, 15:19   #16
lennytopgun
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AW: testbericht passaround kochmesser

ich vermute mal Avocadokerne

Gruss Lennart
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Wenn eine Frau nicht spricht, sollte man Sie auf keinen Fall unterbrechen.
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Alt 14.12.06, 15:37   #17
schwartzbunt
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AW: testbericht passaround kochmesser

Zitat:
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Was sind denn das für Nusse auf den Fotos?


-chinoook
Das sind Tagua-Nüsse.
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Alt 14.12.06, 17:11   #18
chinoook
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AW: testbericht passaround kochmesser

Zitat:
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Das sind Tagua-Nüsse.
Danke, wieder was gelernt.


-chinoook
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Alt 21.12.06, 16:29   #19
olli16
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AW: testbericht passaround kochmesser

Moin,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Den Griff habe ich für meine Hände ebenfalls für etwas zu kurz empfunden. Wobei mir die Dicke der Griffschalen aber gut gefallen hat.

Die spitze/scharfe Ecke der Schneide vor dem Griff hat mich auch etwas gestört.

Ansonsten kann ich nur Gutes berichten. Vor Allem die Schnitthaltigkeit hat mich überzeugt, wobei ich bei meiner Einschätzung versucht habe objektiv zu bleiben und mich nicht von dem Namen des Stahls beeindrucken zu lassen

Das Messer ist sehr zierlich und handlich, auf den Fotos wirkt es größer. Es kam sehr scharf bei mir an und hat mich genauso scharf wieder verlassen. Ich habe es nur kurz übers Leder gezogen um zu sehen ob die Schärfe sich noch verbessern würde. Das war aber nicht der Fall.

Druckschnitt durch Papier, Gurken, Möhren, u.s.w. war vor und nach dem Test problemlos möglich, nur bei reifen Tomaten musste ich eine kurze Schneidebewegung von 1 cm machen um die Schale anzuritzen. Für den Rest reichte der Druckschnitt dann wieder.

Wie schon erwähnt sind sehr dünne Schnitte möglich. Ich hoffe, man kann es auf dem Foto sehen.

Mich hat das Messer vollkommen überzeugt, würde mich aber ggf. für eine größere Klinge entscheiden die Jürgen ja auch anbietet.

Gruß
Olli
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Alt 21.12.06, 21:44   #20
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

wär nett wenn mal jemand eine nahaufnahme der klinge machen könnte - das würde mich interessieren- auch auf evtl. oberflächenveränderung bezogen und den jetzigen anschliff..
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Alt 28.12.06, 11:19   #21
karl zeitler
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Beiträge: 77
AW: testbericht passaround kochmesser, habe Fragen

hallo jürgen, hallo tester,
die berichte, fotos und vor allem das messer finde ich klasse.
bei der klingen würde mich interessieren:
- klingenhöhe und ob durchschnittshände darunter platz haben wenn die hand noch auf dem brett ist?
- handelt es sich um einen flachschliff und auf welche dicke wurde ausgeschliffen?
- welche härte hat die klinge, wurde tiefgekühlt und ist der werkstoff empfindlich hinsichtlich RA wenn nicht tiefgekühlt wird?
karl zeitler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.06, 11:30   #22
olli16
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AW: testbericht passaround kochmesser

Hallo Karl,

in diesem thread geht es eigentlich nur um Erfahrungen aus dem Passaround.

Die Antworten auf Deine Fragen dürften in diesen beiden threads stehen:

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=35832

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=34247

Gruß
Olli
olli16 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.06, 20:11   #23
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

@karlzeitler,
die hand passt da gut drunter, wenns nicht gerade klodeckelhände sind

stahl wurde tiefgeküht- ra ( ich nehme an rostanfällgikeit? ) ist gleich null.


schliff ist flach(ganzleicht ballig) von 2mm klingenrücken auf ca. 0,1mm
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Alt 07.01.07, 22:50   #24
lacis
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Hier also nun auch meine Eindrücke und Gedanken zu diesem Messer:



Nach dem Auspacken waren das meine ersten Gedanken in chronologischer Reihenfolge:
  1. Wow - das ist wirklich eine dünne Klinge.
  2. Man - ist das leicht.
  3. (Nach dem Rasurtest) Wow - ist das scharf.

Zu 1.: Das Messer hat eine Gesamtlänge von ca. 26 cm und eine Klingelänge von ca. 15,3 cm. Hinten am Griff ist die Klinge ca. 3,7 cm hoch. Direkt hinter dem Griff ist die Klinge am Rücken 2 mm stark, 2 cm vor der Spitze ca. noch 1 mm. Ganz knapp über der Schneidphase ist das Messer hinten (nach meiner Messung) 0,4 mm stark vor der Spitze ca. 0,3 mm. Stellt man meinen (billigen) Messschieber auf 0,2 mm ein, kann man das Messer so weit dazwischen schieben, dass dass Ende der Schneidphase mit der Spitze der Messschenkel übereinstimmt.

Auch wenn das Messer de facto am Rücken nicht dünner ist, als meine Serienmesser (ich habe nachgemessen), kam es mir doch dünner vor. Das lag zum einen bestimmt an dem geringen Gewicht (laut schwartzbunt 105 g), zum anderen an dem schön abgerundeten Klingenrücken. Zudem ist das Messer dünner ausgeschliffen als viele meine anderen Messer (mal abgesehen von den Windmühlenmessern).

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Messer hat eine *sehr* schneidfreudige Geometrie. Im Bereich der Serienküchenmesser (in dem ich mich nicht so gut auskenne) muss man sowas schon suchen, würde ich meinen (kann es aber auch finden).

Zu 3.: Das Messer kam am späten Vormittag an. Ich habe es sofort mit in die Küche genommen und mit dem Kochen begonnen. Feine Zwiebelwürfel waren ein Vergnügen. Dann habe ich zum Spaß hauchdünne Scheiben von einer (zugegeben noch festeren) Tomate abgeschnitten, ohne diese auch nur ansatzweise zu quetschen.

Für mich war es der ideale Testzeitraum. Ich glaube nicht, dass ich sonst irgendwann in einem vergleichbaren Zeitraum so viel koche, wie über die Feiertage. Das Messer wurde für alles rangenommen. Vorwiegend war es Gemüse, aber auch Fleisch - nur wenn Knochen dabei waren (z.B. Auslösen einer Lammkeule), habe ich zu anderen Messern gegriffen.

Am Ende der zwei Wochen rasierte das Messer nicht mehr und auch die hauchdünnen Tomatenscheiben war nicht mehr möglich (natürlich hatte ich nur auf Holzunterlagen geschnitten). Nur mit dem Leder (ohne Polierpaste - ich nehme da mangels Alternativen immer meinen Gürtel), war die Schärfe auch nicht wieder herzustellen. Eine gute Gebrauchsschärfe war natürlich immer noch vorhanden und im Vergleich zu meinen übrigen 0-8-15 Küchenmesser würde ich sagen, dass die Schärfe schon etwas länger gehalten wird. Aber stumpf(er) wird der 1.4153.03 auch ;-) (natürlich - niemand hätte etwas anderes erwartet).

Ich bin dem Messer dann vor dem Versenden noch mal mit den weißen (feinen) Stäben des Sharpmakers zu Leibe gerückt und nach dem ich mich an den Winkel herangetastet hatte, waren für jede Seite max. 5 - 10 Züge nötig. Dann rasierte das Messer wieder und machte hauchdünne Scheiben von (diesmal) weicheren Tomaten. Das Messer ging damit annähernd genauso scharf raus, wie ich es bekommen hatte.

Insgesamt ist das Messer gewohnt sauber verarbeitet und hat eine gleichmäßige »Maschinen-Satinierung«. Mir hat's gefallen und ich habe es wie gesagt nicht gern wieder hergegeben. Nur mit der Ergonomie hatte ich ein paar (kleinere) Probleme. Ich habe ein Paar Fotos gemacht, um das zu veranschaulichen. Im Prinzip benutze ich Küchenmesser hauptsächlich auf drei Arten: 1. freihändig beim Schälen und Schnippeln, 2. wiegender Schnitt auf einer Unterlage und 3. ziehender Schnitt auf einer Unterlage.

1. Freihändig Schneiden



Hier ist das Messer (für mich) etwas zu lang, aber die Klinge am Griff vor allem zu hoch. Aber gut, zum Schälen ist das Messer wahrscheinlich nicht vorrangig gemacht.

2. Wiegender Schnitt





Wenn ich das Messer gerade greife, setzen die Knöchel der mittleren Finger auf dem Brett auf (Klodeckelhände?). Man sieht es am Spalt auf dem ersten Bild. Erst wenn ich etwas umgreife, kann ich das Messer so halten, dass nicht die Knöchel sondern die Glieder der Finger unter dem Griff sind. Dann geht's, ist aber nicht so bequem.

3. Ziehender Schnitt





Vielleicht bedingt durch meine Körpergröße (196) und unergonomische Standartküchen, aber auch damit das Schnittgut unter der Klinge Platz hat, setze ich die Klinge in relativ spitzem Winkel auf dem Brett auf. Hier würde ich mir bei dem Messer eine etwas höher gezogene Spitze wünschen, weil dann auch bei spitzem Winkel noch Schneide über das Brett »gleitet« und nicht die Spitze über das Brett »kratzt«. Zur Verdeutlichung habe ich ein Vergleichfoto mit dem von mir hauptsächlich genutzten Kochmesser gemacht.



Insbesondere beim ziehenden Schnitt macht sich der etwas knapp dimensionierte Griff bemerkbar. Im rechten Winkel passen alle 4 Finger (geradeso) an (oder unter) den Griff.



Variiert man die Griffposition aber etwas, wird es knapp. Ich habe des Messer gerade beim ziehende Schnitt oft nur mit 3 Fingern gegriffen, so dass die hintere, untere »Spitze« des Griffs zwischen Ring- und kleinem Finger zu liegen kam. Wäre das Ende des Griffes oben etwas runder ausgeführt, wäre dies noch etwas angenehmer. Oder man würde den Griff gleich ein, zwei Zentimeterchen länger machen.

Ich bin kein Koch und es kann sein, dass alle meine Gedanken und Anmerkungen zur Ergonomie an dem eigentlichen Charakter eines Pettys vobeigehen (Wofür ist das eigentlich konkret gemacht?) und einem nicht fachgerechtem Einsatz entsprechen. Es ist aber das, was mir als Laienkoch aufgefallen ist.

Insgesamt hat mir der Test dieses Messers sehr viel Spaß gemacht und auch wenn die Verbesserungsvorschläge etwas ausführlich geraten sind, würde ich mich freuen, es zu gewinnen.

Auf jeden Fall hat mir der Passaround Lust auf ein eigenes Handmade in der Küche gemacht (das war ja wohl auch der Plan ;-) ) und da, die Preise von Jürgen erstaunlich dicht bei den hochwertigen Serienmessern liegen, werde ich mir mal Gedanken über *mein* ideales Küchenmesser machen und mich dann (bei Gelegenheit) an Jürgen wenden.

Zum Abschluss noch mal ein Foto und im Anhang noch die gewünschten Aufnahmen von der Schneide (ich glaube eigentlich nicht, dass der Anschliff wesentlich anders als bei Auslieferung ist). Bessere muss jemand machen, der auch eine bessere Kamera zur Verfügung hat. Meine Möglichkeiten sind da ausgereizt.

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Geändert von lacis (21.04.07 um 10:02 Uhr) Grund: Bilder wieder eingefügt
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Alt 07.01.07, 23:09   #25
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

@lacis,
danke!
schliff sieht noch "anähernd" original aus..

es ist ein kleines gyuto - kein petty
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Alt 26.01.07, 05:42   #26
pick-up
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AW: testbericht passaround kochmesser

tja wenn ich mir so das letzte reviev so anschaue, kann mn da nur gegen abstinken


ich halte meines mal kurz und knapp

länge der klinge : passt einfach. ist für vieles zu nuzen
form der klinge : ich hätte sie mir ganz vorn etwas runder gewünscht.
ansonsten gute universalform
dicke der klinge
und schliff : die klinge ist sehr dünn und höllenscharf.
ich brauchte das messer nicht nachzuschleifen. man
konnte sich noch immer ohne probleme die
haare om unterarm rasieren

griff : hier sind wir beim kasus knacksus . de rgriff ist für meine
hände viel zu kurz. er müßte mindestens 3 cm länger sein
für meine pfoten
__________________
gruss dirk

das leben ist zu kurz um poplige messer zu nutzen


.
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Alt 26.01.07, 22:36   #27
Schanz Juergen
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AW: testbericht passaround kochmesser

"griff : hier sind wir beim kasus knacksus . de rgriff ist für meine
hände viel zu kurz. er müßte mindestens 3 cm länger sein
für meine pfoten"

- das ist eh klar
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Alt 24.02.07, 14:13   #28
rfindigo
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AW: testbericht passaround kochmesser

Besser spät als nie...

Ich wollte dann doch noch meine zwei, drei Worte zu dem schönen Stück loswerden.
Eigentlich kann ich fast alles unterschreiben, was meine Vorredner gesagt haben:
a) Mann, ist das leicht, dünn und scharf!
b) Der Griff ist etwas zu kurz.
c) Zum schälen nicht geeignet, aber wohl auch nicht dafür konzipiert.

Für mich kommt das Messer schon sehr nahe an das ultimative Allround-Messer! Dazu noch ein kleineres Schälmesser und ein um 3-4cm längeres mit 0.5mm dickerer Klinge und ich hab eigentlich alles was ich für meine beschränkten Küchenkünste brauche. Ok, mal abgesehen von einem Brotmesser...

Das Messer ist wirklich ausserordentlich scharf bei mir angekommen und ich konnte in den zwei Wochen eigentlich keine Verminderung der Schärfe beobachten. Hab's natürlich auch pfleglich behandelt. Geschnitten wurde vorallem Obst, Gemüse und Geflügel (auch ein Mischbrot mußte mal herhalten - durch die Scheiben konnte man fast Zeitunglesen) auf einem Holzblock.
Die Verarbeitung ist natürlich perfekt - war von Jürgen aber auch nicht anders zu erwarten

An den blauen Griff konnte ich mich nicht so richtig gewöhnen, aber da hat man ja zum Glück Wahlmöglichkeiten.

Also, mein Bericht sagt Euch nicht viel Neues. Das Messer ist toll. Wer mittelgroße Hände hat, für den passt es.
Wenn ich es nicht gewinnen sollte, hat Jürgen demnächst eine neue Order...

Grüße,
rfindigo

Hier noch ein schlechtes Bild. Zum Glück kann ich besser kochen als fotografieren...
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Schanz small.jpg  
__________________
Auch ein guter Tag kann schlechte Nachrichten bringen!
....
aber im Umkehrschluß, liegt auch in jedem schlechten Tag, die Chance auf ein gutes Ende!
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Alt 03.03.07, 18:16   #29
Bunkertech
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AW: testbericht passaround kochmesser

Servus!

Hier nun endlich auch mein kleiner Bericht zu Jürgens Kochmesser.
Frisch ausgepackt habe ich am Unterarm und an Papierstreifen erstmal die Schärfe kontrolliert, Fazit: Sehr scharf. In der Küche habe ich dann in den zwei Wochen Testzeitraum hauptsächllich Gemüse, Pilze und Kräuter geschnitten. Fleisch hat es in Form eines Hühnchens gesehen.
Alles kein Problem für das Messer, die Größe und die Klingenform machen das "kleine" recht universell. Die Schärfe hat es meiner Meinung nach sehr gut gehalten, ich hätte es noch kurz über den Sharpmaker ziehen können aber bei mir sind nach zwei Wochen mit mäßigem Einsatz die Haare noch gefallen.
Da ich auch große Pfoten habe, noch etwas zur Größe des Griffes: Von der reinen Handlage könnte er vielleicht etwas größer sein, beim Arbeiten konnte ich aber keine Probleme damit feststellen. Das Messer ist ja nun nicht soo groß und schwer, das man den Griff fest umklammern muß um die Kontrolle zu behalten.

Einmal hatte ich das Messer meinem Bruder mitgegeben, er arbeitet in einer Großküche und hatte seine Kollegen schon auf das Messer "heißgemacht". Die "Profis" haben sich etwas Zeit genommen um das Messer zu begutachten. Einig waren sie sich über die "ausgezeichnete Schnittgeometrie" und Schärfe. Für die Großküche war es dann aber doch etwas zu klein und zu teuer.

Mein Fazit: Sollte ich mir mal hochwertige Küchenmesser kaufen, dann auch was von Jürgen. Da das Thema zur Zeit noch recht stiefmütterlich von mir behandelt wird, weiß ich jetzt das seine Messer garantiert kein Fehlkauf sein werden.

Hier noch ein paar Bilder, die Mahlzeit war allerdings noch schärfer als Jürgens Messer:



MfG Martin
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Alt 16.03.07, 18:37   #30
cheez
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AW: testbericht passaround kochmesser

Kurz:

Schneiden tut's super. Wayne wunderts Der Stahl wird schön scharf, hält die Schärfe soweit ich das beurteilen kann(mehr als Abziehen hab ich nicht gemacht) und rostet weder noch läuft er an.

Wenn's meins wäre - würde ich ein anderes Griffmaterial haben wollen, Holz oder so. Schaut mMn. einfach besser aus. Die Spitze würde ich spitzer haben wollen (ist aber bei diesem Modell halt nicht so), und der Griff bräuchte hinten keinen Knubbel. Ist ja kein Haumesser, wird mir schon nicht aus der Hand rutschen. Der Klingenansatz müsste für mich defintiv runder gestaltet werden, empfand ich als unangehm. Dito die Kantenübergänge des G10 nach vorne.

Sowohl mein Mitbewohner als auch meine Eltern haben das Messer getestet - alle waren von der Schneidleistung beeindruckt. Unabhängig voneinander wollten alle einen 2-3 cm längeren Griff und mein Vater würde sich einen stumpfen Bereich am Klingenansatz wünschen, zur Sicherheit.

(Mir ist schon klar, dass das ein Custom ist, und Jürgen sicher alle Wünsche zur vollsten Zufriedenheit erfüllen würde, aber das waren nunmal die Eindrücke.)

Gruss & Danke,

Keno
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