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Thema: Feile mit Rikasso und Hamon

  1. #1

    Feile mit Rikasso und Hamon

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    Hallo zusammen,
    Ausgangsmaterial war eine Feile. Ich habe endlich mein erstes Rikasso gemacht. Und differential gehärtet hab ich auch gleich.
    Die Klinge ist 22cm lang, 25mm hoch und 5mm dick.
    Ich habe bis 2500 Korn geschliffen und trotzdem tauchen nach dem beizen mit Eisen3Chlorid wieder gröbere Schleifspuren auf. Mache ich etwas falsch oder liegt das am Material

    http://imageshack.us/photo/my-images...sc0018vr.jpg/]

    http://imageshack.us/photo/my-images...sc0019xn.jpg/]

    Gruss Ruggero

  2. # Anzeige
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  3. #2
    gast

    AW: Feile mit Rikasso und Hamon

    Hallo ruggero,

    Du hast einfach zu früh angefangen ein feineres Schleifmittel zu benutzen bzw. hast nicht konsequent genug den Kreuzschliff durchgeführt.

    Wenn Du dann zu früh ein feiners Schleifmittel nimmst, verrundet man die feinen Schleifriefen und beim Polieren tauchen die wieder auf. Vorher kannste die nicht mehr sehen durch die "Lichtbrechung" im Schleifstrich.

    Schöne Klinge ist es aber geworden. Hilft warscheinlich nur nochmal Schleifen...m..st!

    Grüße kinfefaan

  4. #3

    AW: Feile mit Rikasso und Hamon

    hallo Knifefaan,
    danke für den Tip mit dem Kreuzschliff Den mache ich nähmlich nie !

    Ruggero

  5. #4
    gast

    AW: Feile mit Rikasso und Hamon

    Wow, super Hamon! mich würde mal interessieren, wie der Lehmmantel geformt und wie dick der war?

    Bist du dir ganz sicher, dass es schleifspuren sind? Feilen können durchaus beim Anätzen eine deutliche Faserstruktur zeigen. Das ist mit einer Lupe leicht zu unterscheiden.

    Ich habe auch mal eine Klinge mit Hamon gemacht, wo beim Ätzen und anschließendem Polieren noch Feil(!)Spuren auf dem ungehärteten Teil zu sehen waren. Material beim Feilen "verdichtet" (Richtig saftige Kratzer mit Feilspänen usw., ich weiß, ist nicht das richtige Wort…) und beim Härten ist der Teil der Klinge vermutlich nicht heiß genug geworden, um eine vernünftige Umkörnung zu erreichen. Naja, ist jetzt halt so. Frage an die Profis: Hilft bei sowas Normalisieren, oder muss ich damit leben?

    Gruß,
    hobbit

  6. #5

    AW: Feile mit Rikasso und Hamon

    Hallo Hobbit,
    also die Schicht war etwa 2-3mm dick. Ich habe ein Bild anders belichtet. Das Dunkle am Klingenrücken war der " Lehm "
    Die Klinge ist nicht geätzt, sondern gebeizt mit Eisen3Chlorid.

    http://imageshack.us/photo/my-images...c00029oe.jpg/]


    Ruggero
    Geändert von ruggero (05.04.12 um 13:24 Uhr)

  7. #6
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
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    3.394

    Feile mit Ricasso und Hamon

    Zitat Zitat von ruggero Beitrag anzeigen
    .......Die Klinge ist nicht geätzt, sondern gebeizt mit Eisen-3-Chlorid.......
    Chemisch gesehen ist das das Gleiche.

    WIKI:......Ätzmittel werden auch als Beize oder Ätzflüssigkeit bezeichnet. Als Ätzmittel kommen chemische Stoffe zur Anwendung, die das zu ätzende Material in einer chemischen Reaktion verändern (meistens oxidieren) und so in Lösung bringen........

    Gruß

    sanjuro

  8. #7

    AW: Feile mit Rikasso und Hamon

    Hallo Sanjuro,
    ich finde es ja unglaublich, wie gross dein Algemeinwissen in unserer " Branche " ist.
    Aber ist es nicht so, das Eisen3Chlorid kein Material abträgt ?

    Ruggero

  9. #8
    Registrierter Benutzer
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    3.394

    Feile mit Ricasso und Hamon

    Zitat Zitat von ruggero Beitrag anzeigen
    ......ich finde es ja unglaublich, wie gross dein Allgemeinwissen in unserer "Branche" ist. Aber ist es nicht so, das Eisen-3-Chlorid kein Material abträgt?.....
    In einem langen Leben schnappt man so einiges auf - nicht alles ist immer gewinnbringend, aber manches doch nützlich.

    Die FeCl3-Lösung löst Kupfer, Messing und Eisen (und vielleicht noch mehr) auf. Bei ausreichender Einwirkzeit kann man bei Verwendung von Abdecklack oder Klebeschablonen kleine Höhenunterschiede in der geätzten Fläche wahrnehmen.

    Gruß

    sanjuro

  10. #9
    gast

    AW: Feile mit Ricasso und Hamon

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    Zitat Zitat von sanjuro Beitrag anzeigen
    IBei ausreichender Einwirkzeit kann man bei Verwendung von Abdecklack oder Klebeschablonen kleine Höhenunterschiede in der geätzten Fläche wahrnehmen.
    Das kann ich als jemand, der Radierungen macht, nur bestätigen. Darum kann eine Faserstruktur – wenn denn vorhanden – durch das Ätzen in Fe3Cl sichtbar gemacht werden. das muss noch nicht einmal lange sein, eine Minute reicht dafür schon.

    gruß,
    hobbit

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