Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klinge mit 66 HRC ?
Ich habe von einem Bekannten ein Stück Wekzeugstahl geschenkt bekommen. War wohl ein Drehstahl zum Abstechen. Aufschrift: ATOMIT 1500V, Maße 200x20x4mm mit einer Härte von 66HRC. Macht es einen Sinn eine Messerklinge aus einem so hartem Material zu machen? Es scheint nach ersten Versuchen nicht besonders spröde zu sein.
wie meinst Du das "scheint nach den ersten Versuchen nicht besonders spröde zu sein.." ?
Hast Du das irgendwie getestet?
Hallo Gerber,
eine Messerklinge aus diesem Stahl zu fertigen sollte durchaus möglich sein.
Die Härte von 66 HRC ist für eine Messerklinge, bzw. deren Schneidengeometrie etwas zu hoch. die Schneide würde bei dieser Härte zu spröde werden und es besteht die Gefahr das sie ausbricht.
Die Härte kann jedoch über das Anlassen deer Klinge gesteuert werden.
Hierzu ist es aber wichtig die Legierungsbestandteile zu kennen.
Peter
Ich habe dem Stahl einen provisorischen Flachschliff verpaßt, und dann auf unnützem Altmetall (altes 440er Herbertz Messer) herumgeprügelt. Kaputt ist jetzt nur die Herbertz-Klinge.
hallo,
meist handelt es sich bei solchen drehstaehlen um welche mit groben karbiden. in diese richtung ziehlt auch der D2. sie sind daher fuer kleine schneidwinkel, wie sie beim messer vorkommen, zu sproede.
66 hrc ist recht hoch, aber dennocg machbar, nur sollte dann das messer aus einem schichtaufbau bestehen, so dass die harte schneide durch zaehere seitenlagen gestuetzt wird.
ich denke, dass sich die arbeit nicht lohnt.
gruesse georg
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