Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsbericht Fällkniven F1 - Holzspalten
Besucher123
25.01.10, 10:34
Hallo zusammen,
Ich bin auf der Suche nach einem Erfahrungsbericht über das Fällkniven F1 ( VG10 Laminat Version ). Die Schnitthaltigkeit wird immer gut bewertet. Ich frage mich wie das bei diesem Stahl mit kleineren Hackarbeiten , Holsspalten etc. aussieht. Muß danach (vorausgesetzt man trifft nicht auf Steinchen o.ä. sonder nur Holz ) die Klinge neu abziehen? oder gar Scharten ausbessern?
Meine Erfahrung mit D2 haben mir gezeigt das es sich nicht für solche Aufgaben handelt, selbst wenn die Messerform eigens dafür gemacht wurde :-).
Vielen Dank vorab.
Gruß B123
Hallo,
ich denke kleinere Hackarbeiten sollten kein Problem darstellen, aber besser wenn ein Besitzer hier dass bestätigen könnte.
Im spanischen Forum hat jemand damit versucht einen recht alten, trockenen Knochen (Rest eines Patanegra Schinkens) zu zerhacken und dabei ist es zu Ausbrüchen gekommen.
Das muss aber nicht heissen, dass es zwangsläufig bei derartigen Arbeiten zu Ausbrüchen kommt, die Hacktechnick spielt auch eine grosse Rolle und der spanische Kollege war da wohl nicht so erfahren.
Gruss
surfer
The_Natural
25.01.10, 14:54
Hallo,
ich habe seit 3 Jahren ungefähr ein F1 ( VG10 Laminat), ist auch mit auf der Reise gewesen... In Schweden und Kanarische Inseln hat er für mich eigentlich Alles getan.
Holzspalten (mit Slagholz) und kleine Hackarbeiten sind kein Problem, da das Messer Konvex geschliffen ist ein recht stabile Schneide, fühlt sich aber irgendwie weniger scharf an.. aber wenn gut geschliffen und abgezogen (mit Schleifpapier & Mouspad und Lederriemen mit Paste) ist Papiertest und auch Rasieren kein Problem.
Nach die grobere Arbeiten kurz abziehen, kann mann auch mit DC4 oder andere Keramik machen, dann zuhause wieder richtig schleifen :super:
Mein F1 ist immer ganz geblieben, selbst nach grobere Arbeiten.
Ich denke aber auch das man ein bisschen erfahrung und technik lernen muss, und nicht mal ein bischen drauf los hacken :irre:
Ich hoffe damit dein Frage beantwortet zu haben.
Gruß,
Tri
(entschuldige mein Deutsch :lach: )
Besucher123
25.01.10, 16:15
Hallo zusammen und danke für eure Ansichten und Berichte. Ich glaube jetzt fällt es mir leichter mich zu entscheiden.
Gruß B123 :super:
Also mein F-1 hat bisher alles mitgemacht. Ich glaube, um Ausbrüche beim Hacken zu erreichen, muss man entweder unpraktisch auf was draufhaun oder einfach zu blöd sein.
Nein ernsthaft: Bei der Klingenlänge kann man bei normaler Nutzung IMO kaum genug Kraft aufwenden, um die Schneide ernsthaft zu beschädigen.
So, nach langen Passivlesen im Forum habe ich mich nun entschlossen aktiv zu den Messerverrückten überzulaufen :teuflisch Ich freu mich auf den tollen Austausch im Forum.
Nun zu Deiner Frage:
Ich selbst habe das Fallkniven A1, dass ja ebenfalls aus VG10 Laminatstahl besteht und konvex geschliffen ist. Hier habe ich es noch nie geschafft etwas aus der Klinge auszubrechen, obwohl ich es öfters mal hart rangenommen habe.
Zugegebenermaßen ist das A1 mit seiner fast 16cm langen Klinge wohl noch einmal ein Stück unverwüstlicher als das F1, aber auch hier darfst Du keine Probleme erwarten. Fallkniven weiss halt, wie man robuste, praxiserprobte Messer baut. Gut Holz :hehe:
Solange man nicht in knochentrockenem Holz rumbricht bekommt man die Klinge nicht so schnell kaputt.
Chris
Solange man nicht in knochentrockenem Holz rumbricht bekommt man die Klinge nicht so schnell kaputt.
Chris
...und selbst da kann ich Entwarnung geben. Ich habe schon des öfteren gut abgelagertes Kaminholz (Buche) mit meinem Fallkniven zerlegt, etwa um kleinere Stückchen für den Anbrand zu haben.
War wirklich kein Problem.
Ich habe auch das A1 VG10-Laminat und habe bei minus 8 Grad mit aller Kraft auf einem alten trockenen knorzigen draußen gelagerten Kiefernast (ca 15cm Durchmesser) wie ein wilder mit aller Kraft rumgehackt (ca 50 min). Das hörte sich fast wie Metall auf Metall an. :teuflisch Es hatte danach viele kleine Ausbrüche, die aber nur mit einer 10-fach Lupe gut zu sehen waren. Das A1 hält echt viel aus.
Zum Vergleich nahm ich ein Puma Expeditionsmesser (das Vollintegral) her. Nach weniger als 20 Schlägen bekam es schon mehrere fast streichholzkopfgroße Ausbrüche!
Fazit: Das A1 habe ich behalten und das Pumamistding zu den Akten gelegt.
bei minus 8 Grad mit aller Kraft auf einem alten trockenen knorzigen draußen gelagerten Kiefernast (ca 15cm Durchmesser) wie ein wilder mit aller Kraft rumgehackt (ca 50 min). gelegt.
Dafür hat sich das gute alte A1 aber bravourös geschlagen. So etwas extremes habe ich noch nicht probiert. Gerade bei so dicken Stämmen und Minusgraden benutzte ich stets ein Schlagholz. Ist erstens messerschonender und zweitens spart man ordentlich Kraft.
Oder hattest Du etwas Agressionspotential das raus musste? ;)
Ich wollte das A1 so testen und sehen ob ich die Klinge kaputt kriege.
Bin da etwas extrem. Habe auch so mein selbstgemachtes RWL34 Messer gleich nach dem Härten getestet.:glgl:
... A1 mit seiner fast 16cm langen Klinge wohl noch einmal ein Stück unverwüstlicher als das F1,..
Naja, die Schneidkante ist der empfindliche Teil im Hinblick auf Ausbrüche. Wie groß der Rest ist, und wie dick der Klingenrücken, spielt da keine Rolle.
Schneidenausbrüche bei Fällkniven waren schonmal Thema. http://www.messerforum.net/showthread.php?t=28235&highlight=F%E4llkniven+ausbr%FCche
Ich wollte das A1 so testen und sehen ob ich die Klinge kaputt kriege.
Das geht: http://knifetests.com/FallknivenA1.html
Sabeltiger
26.01.10, 04:31
Dafür hat sich das gute alte A1 aber bravourös geschlagen. So etwas extremes habe ich noch nicht probiert. Gerade bei so dicken Stämmen und Minusgraden benutzte ich stets ein Schlagholz. Ist erstens messerschonender und zweitens spart man ordentlich Kraft.
Oder hattest Du etwas Agressionspotential das raus musste? ;)
Ich denke Fallkniven kann vieles aushalten.
Ich benutze sehr oft Messer im Wald zum Holzspalten (Kiefer, Birke, Eiche), dicke Zweige abspalten/schneiden/schnitzen (auch sehr trockene), ich benutze dazu gewwöhnlich ein Jagtmesser mit einer Damastklinge (von einem russischen Schmied Klinge gekauft und den Griff selbst gemacht), ist etwa 15 lang (Klinge) und etwa 4 mm Dicke, 60 HRC. Sehr oft habe ich solche Arbeit auch bei -27 C gemacht. Kein Problem, was gut ist - bekommt die Schneide keine Ausbrüche und scharf, Abziehen nur ein Mal pro Monat.
Ich denke Fallkniven kann vieles aushalten.
Ich benutze sehr oft Messer im Wald zum Holzspalten (Kiefer, Birke, Eiche), dicke Zweige abspalten/schneiden/schnitzen (auch sehr trockene), ich benutze dazu gewwöhnlich ein Jagtmesser mit einer Damastklinge (von einem russischen Schmied Klinge gekauft und den Griff selbst gemacht), ist etwa 15 lang (Klinge) und etwa 4 mm Dicke, 60 HRC. Sehr oft habe ich solche Arbeit auch bei -27 C gemacht. Kein Problem, was gut ist - bekommt die Schneide keine Ausbrüche und scharf, Abziehen nur ein Mal pro Monat.
Dafür, daß der VG10 soviel Chrom hat, bin ich mit meinem A1 zufrieden.
Habe gerade ein Spyderco Forester (N690Co) bekommen. Mal sehen wie das sich "schlägt".:teuflisch Soll ja ein Haumesser sein. :glgl: Erster Eindruck: rasiermesserscharf und sehr gleichmäßig geschliffen.
Suche nämlich ein großes Haumesser für die Südsee und es muß für diesen Zweck sehr rostbeständig sein.
Besucher123
26.01.10, 14:18
Auf die Gefahr hin das ich anfange zu nerven...Kann mir jemand der F1 Besitzer vielleicht eine Ansicht der Klinge schicken damit ich mir ein "Bild" davon machen kann was Konvex bei FK bedeutet? Ich hab da so altes Martinii rumliegen das aufgrund der dünnen Klinge und dem Konvexschliff schon fast als Rundschliff durchgehen kann :D.
Grüße B123
Ich muss zugeben, dass ich auch schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt habe mir das F1 zu gönnen aber ich habe viele negativen Äußerungen vernommen (wie z.B. hier (http://www.britishblades.com/forums/showthread.php?97623-Fallkniven-F1-Usage-Experience)).
Da ich das Messer nicht habe, kann ich natürlich nichts dazu sagen aber da solche Ausbrüche öfter vorzukommen scheinen, bin ich doch sehr skeptisch geworden. Ein "Survival-"Messer darf sich sowas meiner Meinung nach nicht leisten!
Ein "Survival-"Messer darf sich sowas meiner Meinung nach nicht leisten!
Was darf es sich den leisten? Legt doch jeder Wert auf was anderes,
z. B. ist es dafür handlich, schnitthaltig und verrottungsfrei.
Die Sache ist so. Wenn die Stichprobenmenge groß und die Zeit lang genung ist, sprich viele Leute ihre Erfahrungen mitteilen, hast du immer positive und negative Beschreibungen dabei. Das gilt sowohl für absolute Müllmesser wie für qualitativ Hochwertiges, gleiches gilt auch bei der Verwendung bestimmter Stähle etc.
Wenn du bei deiner Kaufentscheidung Wert auf Erfahrungsberichte legst, wirst du nicht erleben das hundert Leute das Gleiche sagen, also ist die Tendenz entscheidend.
Ich hatte bei meinem H1 auch schonmal Ausbrüche (nachdem es im Wald heruntergefallen war,...Steinchen?).
Ist es deshalb ein untaugliches Messer?
Solche Berichte/Fotos sind immer grausam:D aber letzten Endes weisst du nicht wirklich, was zu solchen Ausbrüchen geführt hat.
(`s Internet ist leider auch eine Fallgrube der Gutgläubigen:haemisch:)
Was darf es sich den leisten? Legt doch jeder Wert auf was anderes,
z. B. ist es dafür handlich, schnitthaltig und verrottungsfrei.
Ob das Messer rostet oder nicht, ob es sich einfach schärfen lässt oder nicht, wie schnitthaltig die Klinge und wie handlich der Griff ist...da unterscheiden sich die Geschmäcker bestimmt. Auch über das Design lässt sich streiten.
Aber meiner Vermutung nach sind sich bei Ausbrüchen in der Klinge die meisten einig, gerade wenn es hart auf hart kommt und man sich auf sein Werkzeug verlassen muss (z.B. Survival).
Ich habe wie gesagt kein Fällkniven aber ich schätze, dass ein Nachschleifen bzw. Entfernen von Ausbrüchen beim VG10 deutlich schwieriger ist, als bei z.B. 1095. Also gerade in Extremsituationen nicht unbedingt das, was man machen möchte.
Inwieweit die Berichte stimmen und unter welchen Bedingungen die Ausbrüche passiert sind, kann ich natürlich nicht verifizieren. Bei Steinen oder Nägeln, etc. sind Ausbrüche vermutlich schon in gewissem Maße vertretbar.
Ich wollte auch nur auf die Berichte und meine darauß resultierenden Zweifel hinweisen....was sich die Leute dann kaufen ist "none of my business" ;)
Moin
gerade wenn es hart auf hart kommt und man sich auf sein Werkzeug verlassen muss (z.B. Survival).
Ich werde jetzt keinen Roman schreiben, - aber nur mal so: wenn ich in einer Situation bin, in der unter Umständen mein Überleben von meinem Werkzeug abhängt, dann werde ich damit sehr umsichtig umgehen.
Wenn ich in den zahllosen Filmchen auf youtube sehe, wie selbsternannte "Survivalexperten" da mit irgendwelchen Messern wie die Bekloppten auf irgendwelches Holz eindreschen, die Messer zum Spalten in (mit der Kettensäge abgelängtes :)) Kaminholz prügeln usw.
Sorry. Das hat wirklich überhaupt nichts mit sachgerechter Verwendung eines Schneidwerkzeugs zu tun. Das ist eine seltsame Art von mutwilligem Mißbrauch der dann als "männlich markantes Materialtesten" verkauft wird.
Inwieweit die Berichte stimmen und unter welchen Bedingungen die Ausbrüche passiert sind, kann ich natürlich nicht verifizieren. Bei Steinen oder Nägeln, etc. sind Ausbrüche vermutlich schon in gewissem Maße vertretbar.
Ein derartiger Schaden an einem Messer passiert nicht einfach so.
Hier mal ein Beispiel:
http://www.messerforum.net/showpost.php?p=490113&postcount=26
Und in jedem Holzstück kann mal ein Steinchen eingewachsen sein.
Ich habe auch schon einmal ein Kreissägeblatt an einem eingewachsenen Granatsplitter geschrottet. Und das Holz kam als 12x16er Kantholz vom Baustoffhändler.
Das eigentliche Problem an Messern wie denen von Fällkniven ist, dass sie in rauen Mengen von Leuten gekauft werden, die mit den Teilen scheinbar blödsinnigere Sachen machen als jeder Soldat mit seiner dienstlich gelieferten 53HRC-Möhre.
Wer eben meint er müsse wie ein Besengter auf Holzstücke eindreschen und drin rumhebeln, der sollte sich vielleicht nicht ein Messer mit einer Härte um die 60HRC besorgen.
Und 59/60HRC in Verbindung mit einer Geometrie die auch noch schneidet sind nichts um mit den ersten Millimetern der Schneide in Hartholz rumzuhebeln.
Gruß
chamenos
Besucher123
22.02.10, 16:31
Hmm das ist ein ja ein lustiger Erfahrungsbericht, ich hab übrigens die gleichen Erfahrungen gemacht mit meinem (ex) WSK ( D2 ). Seit dem kommt mir kein D2 mehr ins Haus für Messer die auch mal hacken müssen.
Ob das sachgemäßer Gebrauch ist oder nicht ist ja Ansichtssache, für mich kommt noch ein anderer Faktor ins Spiel der hier oft runtergespielt wird näääämlich der Preis. Wenn ich ein Serienmesser aus viel gelobtem Stahl kaufe für 140 Euro dann erwarte ich persönlich das ein
Messer sowas aushalten sollte ohne danach wie eine Laubsäge auszuschauen :steirer:. Nicht jeden Tag und es muss auch nicht Steinchen spalten können.
Ist zwar illusorisch aber die Hersteller bewerben die toughness ihrer Messer ja bis zum erbrechen und wenn dann ein 25 Euro Messer den Spezis den Schneid abkauft ist das einfach nur witzig, wenn nicht der Ärger und das Geld dahinter stecken würde.
Aber ich wollte hier keinen Glaubenskrieg anfange, bisher hatte ich nur Taschenmesser aus VG10 und suchte daher nach fixen Erfahrungen.
In diesem Sinne, danke für die ganzen Erfahrungsberichte
Gruß B123
Aber meiner Vermutung nach sind sich bei Ausbrüchen in der Klinge die meisten einig, gerade wenn es hart auf hart kommt und man sich auf sein Werkzeug verlassen muss (z.B. Survival).
Ich vermute eher das die Leute, die sich in einschlägige Gegenden begeben, passend darauf vorbereiten. Außer einem Messer werden die wohl für die groben Arbeiten noch eine Machete oder eine Axt einpacken. Oder wenigstens noch ein Reservemesser (z.B. kleines für die Essensbereitung).
Gruß, Bernhard
chamenos hat mit allen Punkten recht.
In einer Notsituation sollte man vorsichtig mit dem Messer umgehen.
Ein Survivaltest sollte einen Praxisbezug haben oder man möchte nur einen Materialtest machen.
Übrigens bin ich mit meinem A1 zufrieden (wie weiter oben beschrieben).
Ein Hackmesser wie das WSK würde ich nie aus D2 machen. :irre:
Bin zwar noch ein Anfänger hier, aber mir wäre da ein Stahl wie der
1.2550 viel lieber, außer man braucht unbedingt was rostfreies.
Gruß
edsger
:DZur Ur-Zielgruppe:D
Das F1 ist als Piloten-Survival-Messer konzipiert.
Sprich für hochqualifiziertes Fachpersonal dem man u. a. auch Material im Wert von einigen Mio Dollar und mit enormen Zerstörungspotenzial anvertrauen kann.
Was geschieht wenn es nun in die Hände von grobem Grabenvolk gerät?
Hmmmm....,
ich frage mich nach dem Fazit hier:
Verstehe ich Euch richtig, dass man VG-10 Laminat (und auch Cold Steel 's VG-1?) sehr wohl hart, z. B. zum Hacken, Spalten ("Batoning"), rannehmen kann, mögliche Ausbrüche aber eher Handhabungsfehler sind?
Oder ist es eher so, dass keiner nachvollziehbar weiss, woher die Ausbrüche kommen und man daher eher vermutet, dass der Stahl hart und eben deshalb tendenziell brüchig sei...
Verstehe ich Euch richtig...
Nein, zu beiden Fragen.
Ist schlicht der falsche Stahl für diesen Einsatz.
Vermuten muss man dabei nichts, die Stahleigenschaften sind bekannt und es gibt Herstellerangaben zur Härte.
:ahaa:Auch wenn es gutgehen kann mal bei rot über die Ampel zu fahren, ist das danach die Regel?
Wenn du - so wie Piloten:D - die Existenz gewisser Belastungsgrenzen akzeptiertst, kannst du wunderbar damit arbeiten.
Hau doch mal "ledeburitisch" in die Suche und lies fleißig Beiträge von U. Gerfin u. a.
Zwar kein F1 sondern ein A2, und der Kerl trifft relativ oft den Planeten, aber das Endergebniss schreckt mich (als F1 Owner) doch etwas ... :staun:
A2 Tortour (http://www.youtube.com/watch?v=DPiEvmK-ZYI) Interessant wirds ab 5:50 :D
Zwar kein F1 sondern ein A2, und der Kerl trifft relativ oft den Planeten, aber das Endergebniss schreckt mich (als F1 Owner) doch etwas ... :staun:
A2 Tortour (http://www.youtube.com/watch?v=DPiEvmK-ZYI) Interessant wirds ab 5:50 :D
4:50 und 5:05
...zum Steine zerteilen is das Ding auch nicht gemacht.
Also wirklich :rolleyes:
Zwar kein F1 sondern ein A2, und der Kerl trifft relativ oft den Planeten, aber das Endergebniss schreckt mich (als F1 Owner) doch etwas ... :staun:
A2 Tortour (http://www.youtube.com/watch?v=DPiEvmK-ZYI) Interessant wirds ab 5:50 :D
Sorry, aber geht´s noch?
Der Kerl im Video kann froh sein, dass er sich selbst nichts abgehackt hat. Wie kann man so ein Messer führen?:glgl:
Davon abgesehen wundert es mich nicht das er Scharten in die Klinge kloppt, wenn er damit Steine zerteilen will. Sachgemäßer Umgang ist das jedenfalls nicht.
Ist schlicht der falsche Stahl für diesen Einsatz.
Na dann hat die renommierte Firma Fällkniven vermutlich einfach keine Ahnung von der Materie und was die von ihnen eingesetzten Materialien und deren Verwendungsgebiet betrifft:p.
Nun ja, meine eigentlich Frage ist immernoch nicht wirklich beantwortet. Da sich aber niemand negativ geäußert hat, vermute ich mal, dass Ausbrüche bei "normalem" Gebrauch (und dazu gehört für mich unerfahrenen "Survivalisten" im Notfall auch mal ein bisschen in Holz zu hacken) bei den Forum Usern - sofern sie hier mitgelesen haben - doch eher die Seltenheit sind, was das F1 angeht. Korrekt?
Na dann hat die renommierte Firma Fällkniven vermutlich einfach keine Ahnung von der Materie und was die von ihnen eingesetzten Materialien und deren Verwendungsgebiet betrifft....
(und dazu gehört für mich unerfahrenen "Survivalisten" im Notfall auch mal ein bisschen in Holz zu hacken)
Bitte immer sorgfältig und im Zusammenhang lesen.
gerald.floss hat nicht geschrieben, dass Fällkniven den falschen Stahl verbaut, sondern dass es der falsche Stahl (und damit das falsche Werkzeug) für diese Art der Verwendung ist.
Als unerfahrener Survivalist solltest du dann vielleicht auch deine ersten Erfahrungen mit einem etwas weniger exquisiten Werkzeug sammeln.
Für ein kleines nettes Feuerchen muss man nämlich eigentlich gar kein Holz hacken. Da sammelt man trockenes Zeug ein und bricht es eventuell in der Mitte durch, - einfach "durchbrennen" lassen macht noch weniger Arbeit.
Und den Unterstand baut man aus maximal zweifingerdicken Ästchen.
Dieses alberne Rumgehacke auf dicken Baumstämmen ist echt einfach nur beknackt. Alleine die Kilokalorien die man dabei verbrennt bekommt man mal so eben in einer "Notsituation" mit Grünfutter und Würmchen aus der Natur gar nicht wieder rein.
Und da hier auch Kinder und Jugendliche mitlesen: Wenn wir Holz hacken (egal ob mit dem Beil, der Axt, dem Messer oder dem Fauskeil) dann legen wir immer ein Stück Holz unter!
Und wenn wir unser Messer mal gerade nicht brauchen, dann stecken wir es in die Scheide zurück. Aber niemals rammen wir es irgendwo rein.
Ein Pfadfinder lernt sowas mit 8 Jahren:rolleyes:
Gruß
chamenos
Besucher123
09.03.10, 09:07
Hmm was mich auch stutzig macht ist das die Griffgummierung ( wenn ich das mal so nennen darf ) auch vollkommen zerfleddert ist und die hatte keinen Steinkontakt soweit ich das richtig verfolgt habe.
Wäre für mich ein weiterer Negativpunkt auch wenn er nichts mit dem Stahl zu tun hat.
Gruß B123
Mein F1 ist immer ganz geblieben, selbst nach grobere Arbeiten.
Ich denke aber auch das man ein bisschen erfahrung und technik lernen muss, und nicht mal ein bischen drauf los hacken :irre:
Damit ist eigentlich alles gesagt. Was der Typ da im Video anstellt, hat rein gar nichts mit der Qualität des Messers zu tun. Zudem ich auch niemals einem x-beliebigem Video einfach so "glaube".
Wie sah das Messer vorher aus?
Was hat er damit noch so alles angestellt, was vielleicht gar nicht zu sehen ist? etc. etc.
Schau Dir diese Videos an, wenn das Messer nach derartigen Arbeiten genauso aussieht, wie im Video, dann kann man von Schrott reden...
http://www.anton-lennartz.com/index.php?option=com_content&task=view&id=76&Itemid=75
Bitte immer sorgfältig und im Zusammenhang lesen.
gerald.floss hat nicht geschrieben, dass Fällkniven den falschen Stahl verbaut, sondern dass es der falsche Stahl (und damit das falsche Werkzeug) für diese Art der Verwendung ist.
Ich glaube ich habe gerald.floss schon richtig verstanden. Nur wenn die großen Messer von FK wie das A1/A2 nicht für Hackarbeiten o.ä. ausgelegt sind, wofür sind sie es dann?! Wenn ich ein solches Messer nicht "rannehmen" kann, wieso schlepp ich dann einen derartigen Klopper mit mir rum?
Fürs Kuchenschneiden brauch ich solch ein Gerät einfach nicht und für normale Schneidarbeiten sollte doch dann das F1 reichen.
Als unerfahrener Survivalist solltest du dann vielleicht auch deine ersten Erfahrungen mit einem etwas weniger exquisiten Werkzeug sammeln.
Für ein kleines nettes Feuerchen muss man nämlich eigentlich gar kein Holz hacken. Da sammelt man trockenes Zeug ein und bricht es eventuell in der Mitte durch, - einfach "durchbrennen" lassen macht noch weniger Arbeit.
Und den Unterstand baut man aus maximal zweifingerdicken Ästchen.
Dieses alberne Rumgehacke auf dicken Baumstämmen ist echt einfach nur beknackt. Alleine die Kilokalorien die man dabei verbrennt bekommt man mal so eben in einer "Notsituation" mit Grünfutter und Würmchen aus der Natur gar nicht wieder rein.
Ich glaube ich habe schon ausreichend Erfahrungen mit Schneidwerkezugen, auch ohne Survivalist zu sein ;). Im übrigen ist mir in groben Zügen durchaus bekannt, wie man ein Feuer macht :D.
Ich stimme dir auch zu, dass dieses "Baumfällen" mit Messern nicht unbedingt realitätsbezogen oder optimal ist, wobei Messer wie das Ontario RTAK 2 gerade für solche Hauarbeiten entwickelt wurden (gut, ist auch C-Stahl).
Allerdings ist meines Wissens nach z.B. das F1 als Überlebensmesser für Piloten entwickelt worden und da ist vermutlich am Schleudersitz nicht noch Platz für ein ordentliches Beil!
Aber wenn ich mit den Fällkniven Messern dann nur ganz behutsame Arbeiten (z.B. Schneiden) durchführen kann/darf/soll, wieso nehm ich mir dann nicht z.B. lieber ein japanisches Küchenmesser für 50€ mit? Schneidet mindestens so gut wie ein Fällkniven (welches Modell auch immer), ist leichter, günstiger, etc. :confused:
Wieso brauch ich dann ein 4,5 mm starkes Messer (beim F1)???
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die "Klopper" wie A1 und A2 nicht (auch) zum Hauen gedacht sind...
Natürlich sind die auch zum Hauen gedacht, aber eben bitte auch mit geeigneter Technik.
Wenn ich mit einem Porsche versuche, permanent im ersten Gang über 100 zu fahren, wird der Motor das wohl auch nicht mitmachen.
Der Typ im Video scheint noch nicht einmal das Wort Schlagholz zu kennen, mit seiner "Technik" würde man wohl jedes Messer (und auch Beil) kleinkriegen...
Moin,
meine Frau und ich haben uns grad köstlich amüsiert bei dem Filmchen, :lach:
von Schlagtechnik, angepasster Bekleidung und dergleichen mehr scheint dieser Messer-"Experte" nicht allzuviel zu verstehen...
Als ich gesehen hab, dass der auf seinen Hosenbeinen rumläuft und was der für Latschen trägt, hab ich immer auf den Moment gewartet, dass er sich ordentlich in die Zehen hackt, aber menno, mehr Glück als Verstand der Kerl... :lach:
Warum ein Pilotenmesser auch zum Hebeln geeignet sein sollte liegt doch eigentlich auf der Hand, u.U. muss halt die Pilotenkanzel aufgehebelt werden...
Ich denke nicht, dass ich in der Lage wäre, das F1/ A1 wieauchimmer an seine Grenzen zu bringen, die im Film gezeigten Ausbrüche resultieren ja wohl eindeutig aus Steinkontakt, der bei einigermassen überlegter Schlagtechnik quasi ausgeschlossen werden darf...
Just my two cents... :glgl:
Dom
Der Film ist an sich ein witzige Demonstration von blödem Kerl der keine Ahnung aber zu viel Geld hat. Tut weh zu sehn, wie er aus Unfähigkeit ein gutes und schönes Messer zurichtet!
Ich hab auch darauf gewartet, dass er sich in die Latschen hackt :glgl:
Die Messer halten schon was aus, aber idiotensicher sind sie nicht, das muss man immer bedenken und beim Arbeiten selber denken!
...Wenn ich ein solches Messer nicht "rannehmen" kann, wieso schlepp ich dann einen derartigen Klopper mit mir rum?
Tja?
...Fürs Kuchenschneiden brauch ich solch ein Gerät einfach nicht und für normale Schneidarbeiten sollte doch dann das F1 reichen.
Ich unterstelle mal, dass du schon soweit informiert bist und selber weisst, dass kaum etwas so abrasiv auf eine Schneide wirkt wie Streusel - womöglich noch von einem vollständig ausgehärteten Kuchen.
...und da ist vermutlich am Schleudersitz nicht noch Platz für ein ordentliches Beil!
Nein, auch nicht für eine Plattensäge etc. den da ist schon der Monchichi, die Plätzchen und das Poesie-Album:).
Aber da ich hier nicht ständig die "OT-Belastungsgrenzen" der Mods austesten muss, zurück zur Sache selbst.
Angeregt durch diesen Thread habe ich die Tage nochmal einige kleine Tests gemacht (das übliche Waldcraft Zeugs, im wesentlichen Schneiden und Schnitzen an allem möglichen Holz) und war im Hinblick auf Schnitthaltigkeit und Handling einmal mehr von meinem F1 angetan. Gut, der Konvexschliff ist beim Schnitzen mMn jetzt nicht so ideal, aber auch Schnitzen von z.B. Buche ist ohne weiteres möglich, wenn man ein bißchen achtsam ist, z.B. habe ich kein Holz vom Boden genommen und die Schneide mglst.nicht verkantet.
Ich habe ein anderes Messer (Blackjack Grunt) mit einem ebenfalls nicht optimalem Stahl für Hackarbeiten genau dafür benutzt-alles irgendwie im Rahmen mit Gefühl und andächtig, daher kein Ausbruch. Das mach ich aber ohne "Not" nicht noch einmal!
..... wieso schlepp ich dann einen derartigen Klopper mit mir rum?
Weil du es möchtest?
Weil eine Stimme tief in dir drin sagt: Ich brauche ein großes Messer?
Weil Rambo, Jim Bowie und Crocodile Dundee große Messer mit sich rumgebuckelt haben?
Weil neuzeitliche "Survival-Ausbilder" dir das eingeredet haben um ihre eigenen Messerkreationen besser verscherbeln zu können.
Fürs Kuchenschneiden brauch ich solch ein Gerät einfach nicht und für normale Schneidarbeiten sollte doch dann das F1 reichen.
Ach weißt:D - für normale Schneidarbeiten tuts auch ein Opinel oder ein Mora. Das ist aber irgendwie auf Dauer langweilig.
Und fürs Schneiden von Kuchen ist ein Messer mit kanpp 5mm dickem Rücken sicherlich noch schlechter zu gebrauchen als die Vorgenannten
Allerdings ist meines Wissens nach z.B. das F1 als Überlebensmesser für Piloten entwickelt worden und da ist vermutlich am Schleudersitz nicht noch Platz für ein ordentliches Beil!.........................
Wieso brauch ich dann ein 4,5 mm starkes Messer (beim F1)?
Völlig Richtig. Das F1 ist als Notmesser für Piloten konzipiert. Und weil wenig Platz in der Kanzel ist, hat es auch keine 10cm Klingenlänge;)
Das ist nicht zum "Hacken". Das ist zum Schneiden, Kanzel aufhebeln, Gurte Kappen usw. Halt das, was so ein Militärpilot alles machen muss, wenn er im Einsatz in feindlichen Gefilden das Flugzeug unplanmäßig verläßt.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die "Klopper" wie A1 und A2 nicht (auch) zum Hauen gedacht sind...
Die Dinger sind in erster Linie dafür gedacht, dass sie gekauft werden. Und zwar von Leuten, die das möchten, die auf ihre innere Stimme hören, die Rambo cool finden oder eben einen entsprechenden Survivalkurs besucht haben:D
Bitte nicht falsch verstehen: Ich mag große Messer. Auch richtig große Messer:D
Dick dürfen sie sein. Und schwer.
Ich habe auch ein paar dutzend von den Dingern hier liegen.
Und für einen Tagesausflug darf auch immer mal eins mit in den Wald, - weil es mir Spaß macht.
Für eine mehrwöchige Tour kommen aber ein kleines Fixed an den Gürtel und ein Beil und eine Klappsäge an den Rucksack.
Da möchte ich nämlich möglichst schnell und kräfteschonend ein Feuerchen ohne durch dröhnendes Rumgehacke alles Wild in einem Radius von 2 Kilometern zu verscheuchen.
Gruß
chamenos
Also ohne ernsthafte Survivalerfahrungen die über das spätpubertierende "unter einem Laubunterstand übernachten" und "nachts am Lagerfeuer sitzen" hinausgehen und nach ein paar Monaten Bundeswehr mit mehreren Campingausflügen vor Jahrzehnten, kann ich nur sagen:
1. bei 4,5cm Ästen nehm ich mein Vic.
2. darüber habe ich keine Lust, und wenn ich müsste würde ich aufhören wenn ich merke daß meine Ausrüstung schaden nehmen könnte. Dann würde ich mir etwas anderes ausdenken. Wozu sonst hätte ich denn alle Nehberg Bücher verschlingen sollen. Außerdem bin ich zu geizig meine Messer zu zerschlagen.
3. Chamenos hat sowas von Recht... wozu Holzhacken? Lieber konzentriere ich mich das was rumliegt. Liegt genug rum wo Bäume stehen. Wo keine Bäume sind liegt besonders viel (vom letzten Sturm). Oder gar nichts.
Und was den Astkiller im Video angeht: Bodybuilding und Ausdauertraining verhindern daß man vor lauter sinnlosem Rumgehacke so schlapp wird daß man sich fast das Bein abschlägt und jeder sieht wie fertig es einen macht mal nicht auf dem Sofa zu sitzen.
Ich habe gerade versucht den Schliff des F1 zu fotografieren-hat leider nicht geklappt.:(
Es ist aber definitiv ein gutes "Allroundmesser" ,was für mich bedeutet, dass es (sehr) viele Aufgaben bewältigt aber in einigen Bereichen Stärken und Schwächen hat.
Hacken mit 10cm macht nicht viel Sinn, spalten (balliger Schliff) geht erstaunlich gut.
Schnitzen und Kochen eher gewöhnungsbedürftig.
Kann mir nicht vorstellen das Messer jemals kaputt zu bekommen.
Übrigens: Plastikgriff muss nicht sein!http://www.messerforum.net/showthread.php?t=70896&highlight=f%E4llkniven+custom
Ansonsten würde ich mich nach Klingen aus Kohlenstoffstahl umsehen! Z.B. Bravo 1
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