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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Messer mit Rückensäge, sägen oder hacken ?



sharky
17.08.02, 21:37
Was haltet Ihr von Messern mit Rückensäge und was für effektiver: sägen oder hacken ?

Grüsse,
sharky

dcjs
17.08.02, 21:40
1. gar nichts
2. hacken

:steirer:

hagrid
17.08.02, 21:46
Hallo sharky,

meine persönliche Meinung dazu, sehr wenig. Warum?
1; ich halte Rückensägen für ein zusätzliches Verletzungsrisiko
2; eine Bandsäge ist klein, leicht und sicherlich besser zum Sägen geeignet
3; wenn schon Säge am Messer dann doch lieber Viktorinox oder ähnliches, die bringen ganz gute Ergebnisse beim Sägen und danach kann ich sie wieder zumachen
4; beim Versuch Kraft auf die Klinge zu bringen und dabei auf den Klingenrücken zu drücken muß ich mir mit einer Rückensäge erst mal irgendwas suchen um die Säge abzudecken


Gruß

Hagrid

Rebell
17.08.02, 22:54
Hallo zusammen,

Messer mit Rückensäge können meiner Meinung nach schon gut sein und man kann eine Menge Spaß damit haben. Wenn ich da an das Al-Mar Green Beret Überlebensmesser denke: Super Verarbeitung, rasiermesserscharfe Klinge und ebenso die Rückensäge. Liegt super in der Hand und sieht super aus.

Gruß


Rebell

neo
17.08.02, 23:03
kann mich dcjs und hagrid nur voll anschließen!

neo

pitter
18.08.02, 07:04
Ich halt da eigentlich gar nix davon. Lieber noch ne Säge mitnehmen. Andererseits hab ich zwei Bügelsamstage mit einmal Rambo 1 und gestern Rambo2 hinter mir.:irre: Ueber den Film braucht man sich nicht auslassen, aber das Rambo2 Messer ist halt scho geil. Mit Säge ;). Und die schneidet ja auf einen Rutsch einen Drahtzaun durch, wie Rambo bewiesen hat :anbet:
Als reines Funobjekt würde mich das Ding, als handmade natuerlich, schon reizen. Muss ja nicht alles wahnsinnig praktisch sein. Zum Campen würde ich aber was anderes mitnehmen.

Gruesse
Pitter

luftauge
18.08.02, 08:03
Hacken:
Wie wäre es mit dem "Ulu(t)chet" ?
Ich weis den Hersteller gerade nicht,
ist ein Skinner und Hackebeilchen mit Verlängerungsgriff in einem, stand in einer Jagdzeitschrift - oder das Ratchet.

Sägen:
Zur Not LST oder Klappsäge.

Gruß Andreas

jangs
18.08.02, 08:41
Also wenn schon Säge, dann auf der richtigen Seite des Messers. :ahaa:
Mit Rückensäge hast du ein Verletzungsrisiko beim normalen Schneiden (an der Säge) und auch bein Sägen (Verletzungsgefahr an der Schneide.
Bei Tauchmessern findet sich ziemlich oft eine Rückensäge. Aber aus den genannten Gründen will ich auch kein solches Tauchmesser.
Einziger Vorteil, die Optik :staaun: (wenn man's mag ;) )

Rebell
18.08.02, 09:37
Hi

das Rambo 2 Messer von United hatte ich auch mal , aber ich war enttäuscht. Es war stumpf. Als ich es schleifen ließ und damit einen Ast köpfen wollte, ist mir die Schneide am Messer umgebogen. Möchte nicht wissen was das für ein Scheißstahl ist. Nie wieder. Aber wie gesagt das Green Bertet hat 440 c Stahl und ich will es mir holen. Zudem wird es in Seki hergestellt. Und soviel wie ihr bestimmt wisst habens die da mords drauf.

Gruß

Daniel

pitter
18.08.02, 10:00
Original geschrieben von Rebell
Hi

das Rambo 2 Messer von United hatte ich auch mal , aber ich war enttäuscht. Es war stumpf. Als ich es schleifen ließ und damit einen Ast köpfen wollte, ist mir die Schneide am Messer umgebogen.

Ach? :steirer: Das sind ja auch keine Gebrauchsmesser, sondern Vitrinendinger und gehoeren - wie alle anderen Billich Survivaldinger - zur Grundausstattung jedes Magnum/Armee/Gaswaffen/Schreckusswaffen/Handschellen Shops. Nene, wenn schon, dann ab Almar aufwärts oder halt machen lassen. Das Original Lile ist leider a bisserl selten und a bisserl teuer :D Janu, Säge wäre schon witzig. Auf den Hohlgriff verzichte ich aber gerne, auch bei Handmades. Das ist mir dann doch zu wackelig. Was da reinpasst, kann ich auch in die Hosentasche stecken. Wer rennt schon nackerd nur mit Messer bekleidet tum.

Zu Seki: Das ist aber wirklich kein Qualitätskriterium, das ist wie Solingen, halt ne traditionelle Messerstadt. Da gibts alles, von billig Ramsch bis gut. Das Almar ist sicher ok. Wäre auch meine erste Wahl in der "günstigeren" Preisklasse.

Gruesse
Pitter

sharky
18.08.02, 10:21
Original geschrieben von pitter
... Andererseits hab ich zwei Bügelsamstage mit einmal Rambo 1 und gestern Rambo2 hinter mir.:irre: LOL, kommt mir bekannt vor, ähem ... hüstel, war zugegebenermaßen auch der Grund für mein Posting ... :rolleyes:

Grüsse,
sharky

Rebell
18.08.02, 10:31
Ja O.K. vielleicht ist das Rambomesser ja ein Vitrinenstück, aber dann hätte das irgendwie in der Gebrauchsanleitung stehen müssen oder ähnliches. Wenn ich ein Messer kaufe (und was sagtest du plitter? billig????? 399 DM für so ein scheiß??) dann muß es so mindestanforderungen erfüllen. Aber nix für ungut, wer es denn nun will. Ich habe gehört das Rambo 1 Messer wäre besser, jedenfalls nach Messer-Magazin wird es als tauglich beschrieben. Zu Seki hast du recht Plitter da gibts bestimmt auch Mist. Ich habe bis jetzt halt nur gute Erfahrungen gemacht. Die Klingen sind schnitthaltig und gut. Und die Verarbeitung ist halt super. Aber wie gesagt, die haben bestimmt auch Mist im Sortiment.

Bis dann

Daniel

Rage
18.08.02, 10:54
Die Rückensäge ist imo nur was für die Optik. Ein robustes Messer und
ne extra Säge oder ein Beil sind für mich die bessere Wahl.

MrPersonality
18.08.02, 11:00
Bei 90% - 95% der Messer mit Rückensäge taugt die Säge nichts. Sie dient nur als Verzierung. Deswegen ist es besser ist es eine kleine, zerlegbare, aber taugliche Säge zusätzlich zum Messer mitzunehmen, falls man sein Messer nicht einsetzen will oder kann.

Gruß
MP

pitter
18.08.02, 11:09
Original geschrieben von Rebell
Wenn ich ein Messer kaufe (und was sagtest du plitter? billig????? 399 DM für so ein scheiß??)

Aua das tut weh, seh ich ein :(
Normaler Preis fuer die Dinger sind halt um die 80USD. Im MM steht auch was von 399 Märker, das ist einfach zu viel. Und das Rambo1 Messer ist der gleiche Dreck aus 420er Billigstahl. Alleine was doie Grundkonstriktion von Messern mit Hohlgriff angeht, wäre ich vorsichtig. Die Reeves mal ausgenommen, sitzt da die Klinge nur mit einem Mini Erl im Griff. Das ist eh nicht so der Hit, wenn das auf länger halten soll, muss das schon sehr sauber angefertigt werden.


Gruesse
Pitter

luftauge
18.08.02, 11:26
Wer rennt schon nackerd nur mit Messer bekleidet tum.


Na der, um den es hier geht:Rambo(ck)
:glgl: :glgl:

Gruß Andreas

P.K.Hansen
18.08.02, 11:35
Ich hatte auch mal ein Rambo 1 Messer. Mann konnte mit der Säge prima Brot schneiden, aber für andere Zwecke war sie nicht zu gebrauchen. :hintern:
Ich habe das Ding einen Grif aus Hirschhorn verpasst, und es hängt jetzt an der Wand und sieht toll aus - nur verwenden kann mann es nicht :fack:

coolcat
18.08.02, 16:04
Zu dem Ganzen sollte man noch anmerken, dass die meisten Rückensägen falsch konstruiert sind, so dass sie zum Sägen nicht geeignet sind.
Eine funktionierende Säge setzt voraus, dass die Sägezähne verschränkt sind. D.h. ein Sägezahn ist leicht nach links gebogen, der nächste nach rechts, der nächste wieder nach links usw. Nur so können die Spänne aus den Schnittgut herausbefördert werden, ohne das was klemmt. Ausserdem ist es wichtig, dass die "Scheide" breiter ist, als das Blatt ... sonst verkeilt sich das Blatt schnell in Material (Holz).
Also nur gut um kleine Kinder zu erschrecken, aber sonst zu nix.

dave
18.08.02, 19:59
Nachdem ich schon seit geraumer Zeit zum Schluß gekommen bin, daß man zwei Messer braucht,
und eines davon ein Victorinox ist, bin ich der Meinung, daß eine Säge am Victorinox ua. durch ihre geringe Stärke wesentlich effektiver ist, als eine 5 mm breite Rückensäge, mit der man die doppelte Zerspanungsarbeit leisten muß.

dave
18.08.02, 20:01
ps:
Außerdem habe ich seinerzeit Remarques "Im Westen nichts Neues" gelesen und habe seither eine Aversion gegen Waffenähnliches mit Rückensäge..

freagle
18.08.02, 20:06
zudem hatten fast alle Messer mit Säge die ich bisher gesehen hab die Sägezähne nach hinten gerichtet, um mit einer groben Säge richtig sägen zu können sollten die nach vorne zeigen. Beim Glock sind die Zähne glaub ich nach vorn gerichtet die Säge ansich soll auch nicht schlecht sein, das Messer im Gesammten taugt halt nicht soviel.

Das Almar GreenBeret hat ich mal, das hat mehr nen Wellenschliff als ne Säge.


freagle

Rebell
18.08.02, 22:06
Ja stimmt die Säge ist glaube ich eher zum Kappen von Seilen usw.
Also wenn man mal ne Hängebrücke durchsägen will oder ähnliches.:hehe:

Jo bis dann

Matthias
19.08.02, 08:06
Also ich dachte man wäre sich einig geworden, daß die Zacken keine Säge darstellen, sondern filework:confused: :confused:
(Zumindest beim Glock).

Grüße, Matthias.:haemisch:

Paco
19.08.02, 08:56
Hallo Zusammen,

hab das Glock mit Rückensäge. Hatte das gute Teil zum Testen auch auf dem Outdoorforumstreffen bei Kanji dabei. Kann Mathias nur Zustimmen: Filework und keine Säge. Das beste Teil am Glock ist der integrierte Flaschenöffner (der im Gegensatz zur Säge) super gut funktioniert. Dürfte damit wahrscheinlich auch den Hauptanwendungszweck des Messers ausmachen. Mal ne Frage: da das Messer für den Preis (ca. 25 € bei Globetrotter glaub ich) einen ordentlichen Kohlenstoffstahl bietet und sich gut nachschleifen lässt, hät ich gern noch eins ohne die doofe Säge. Aber wo gibts die Teile in Schwarz und ohne Säge?? Bei Frankonia und Kettner hab ich das Messer in Grün gesehen. Bei Raäer steht leider nicht dabei ob es das original Glock ist, außerdem sind die Teile da glaub ich auch grün oder noch schlimmer Feldgrau!!!

Wer hilft mir weiter?

Apropos Säge: Fiskars hat eine sehr gute und preiswerte Outdoorklappsäge.

Gruß

Paco

Matthias
19.08.02, 09:33
Na klar Paco, daß mit dem filework hab ich doch von euch, stand in dem Bericht über das outdoortreffen. Hat mir so gefalllen daß ich es hier nochmal zum besten geben musste!

Zum Glock: hab das Ding seit vielen Jahren, war z.B. 1988 bei Kanutour (Glasgokenfjord, Südschweden) im Einsatz. Rückensäge ist eher als Raspel zu bezeichnen. (gilt generell für Messer mit Rückensäge, um nicht OT zu sein.)

Habe auch ein altes Schlieper-Überlebensmesser mit "Rückensäge", ist aber eher als Wellenschliff zu bezeichnen und vorne am "Clip" angebracht. Könnte mir vorstellen, daß man hiermit behelfsmäßig der Beckenfuge eines Rehes zu Leibe rücken könnte. Allerdings bin ich kein Jäger, es handelt sich hier um eine Mutmaßung. Das Ding ist eines meiner wenigen Messer, die ich noch nie benutzt habe, nicht einmal zu Testzwecken.

Grüße aus Esslingen,
Matthias.

neo
19.08.02, 09:37
das war klar, daß Paco hier das Glock messer anführt, haha!!

Bzgl. günstigem schwarzen Glock ohne Säge kann ich Dir aber auch leider nicht weiterhelfen. ich hab nur noch die Messer zu verkaufen, die Du schon kennst!


Gruß neo

zorro_43
19.08.02, 11:15
und was für effektiver: sägen oder hacken ?

Wenn du nur ein Messer hast ist Hacken bestimmt besser als die Rückensäge.

Wenn du aber ne richtige Säge hast (Klappsäge z.B.) ist die viel effektiver.

Zorro

Matthias
19.08.02, 12:15
Im Messerbuch von C. Bothe las und lernte ich viel über Äxte/Beile. (Auch wenn seine Schärfanleitungen hier kritisch betrachtet werden, halte ich das Buch trotzdem für gut).
Der Autor zum Thema: alles unter 6 cm Durchmesser ist schneller durchgehackt als gesägt. Scharfe Werkzeuge vermutlich vorausgesetzt, sowie auch entsprechende Technik, vermute ich mal.

Grüße, Matthias.

zorro_43
19.08.02, 12:37
@Matthias:
Kann schon sein dass das stimmt.
Aber nur wenn du den Ast vorher absägst und auf einen Hauklotz legst!

Meistens ist es doch so, dass die Dinger immer wegfedern und andere Äste im Weg sind und du nicht richtig aushohlen kannst.
;)

Zorro

le.freak
19.08.02, 16:09
also ich weiss gar nicht, was ihr alle ueber die rueckensaege des glock laestert, bisher hat sie mich nie gestoert, aber es kommt immer der moment, wo du nix anderes zur hand hast und dann ist wenigstens etwas zum saegen da.

-- ausserdem hab ich das teil mal zum kokosnusspfluecken benutzt: das glock auf ne lange stange aufgespiesst (hinten die kappe abgemacht und natuerlich sofort verloren) und dann die nuesse abgesaegt. geht gut, vor allem weil man ja auf schub saegt.

na klar, ne richtige saege ist besser, aber wie gesagt, richtig stoeren tuts nicht und wer weiss ....

Sharpmaker
25.08.02, 19:22
Ein Messer mit Rückensäge hat mich für die Jagd vor einigen Jahren auch mal interessiert und ich hab mir so ein Ding zugelegt. In der Praxis war es eine Katastrophe - die Säge viel zu dick, war eher eine Raspel und auf den Klingenrücken drücken konnte man jetzt auch nicht mehr. Hat mehr Nacht- als Vorteile.

Sharpmaker