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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorgeschichte - Verlosung zu Gunsten der Peter Maffay Stiftung


pitter
16.09.09, 17:13
Bitte nutzt dieses thread für Fragen/Anregungen zur Organisation.
Allgemeines bitte in diesem thread schreiben: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=74933


Projekt: Verlosung zu Gunsten der Peter Maffay Stiftung - Vorabinformation


Als ich diesen thread hier im Forum http://www.messerforum.net/showthread.php?t=74173 und das Interview auf FR-online http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1907223&em_cnt_page=1 gelesen habe, dacht ich mir, es wird mal wieder Zeit, was auf die Beine zu stellen, das das unser Thema Messer positiv rüberbringt. Und zwar nicht durch Gequatsche, sondern durch Tun.

Deswegen möchte ich eine Verlosung starten, deren Erlös der Peter Maffay Stiftung zugute kommt.
Wer die noch nicht kennt - Infos gibts hier: http://www.petermaffaystiftung.de/


Das hat einfach Charme - erstens kann man das Thema auch für die Medien aufbearbeiten. Und nach dem alten Spruch "tue gutes und rede darüber" hilfts uns gar nichts, wenn wir leise und heimlich für eine gute Sache sammeln oder uns anderweitig engagieren, alle negative Berichterstattung aber öffentlich läuft.

Zweitens kann man zur Musik von Peter Maffay stehen wie man will - dem Mann kann man zuhören. Neben dem ganzen Larifari Geblubber von Politikern, Stars oder Möchtegernstars, die irgendwie durch die Sendezeit labern müssen, fällt er einfach durch seine klaren Ansagen auf. Deswegen kaufe ich ihm auch sein Engagement ab.

Und drittens sind erstens und zweitens egal, weils es nur Gewinner gibt. Nämlich die Kinder, denen der Erlös zu gute kommt.

Natürlich geht jeder Cent, der über die Verlosung reinkommt 1:1 an die Stiftung, ich werde dafür ein extra Konto eröffnen, damit das transparent bleibt.


Was könnt ihr tun:

Wir brauchen Gewinne - logisch ;) Messer - auch logisch. Wobei ich keinem aus der hiesigen "Lampenfraktion" böse bin, wenn er sich auch angesprochen fühlt. Wer einen Gewinn spenden möchte, soll mich bitte per mail/telefon kontaktieren und mir den Gewinn zuschicken. Und legt bitte alle einen Zettel bei mit euren Namen plus Forumnamen, damit ich weiss, wer da was geschickt hat.

Presse: Die Messer/Waffen/Jagd Fraktion kann ich informieren. Ich kann aber auch Kontakte zu den Medien brauchen, die gerade nichts mit dem Thema zu tun haben. Wenn hier Journalisten/Redakteure mitlesen, oder jemand entsprechende Kontakte hat, soll er sich bitte direkt mit mir in Verbindung setzen.

Falls jemand Peter Maffay persönlich kennt, darf er sich auch gerne bei mir melden :D



Ablauf:


Ich sammele erstmal die Gewinne
Die Gewinne werden fotografiert und hier vorgestellt
Danach starten - je nach Zahl der Gewinne - eine oder mehrere Verlosungen. Dazu geht eine Infomail an alle Mitglieder. Und eine Presseinformation an die Medien.


Grüße
Pitter

Edit: Fragen und Antworten aus dem thread und die ich per mail bekommen habe, damit das überschaubar bleibt:


Wer "einfach" nur Geld spenden möchte, kann das natürlich tun. Oder einfach mehr Lose kaufen. Oder Lose kaufen, und auf den Gewinn verzichten. Das dann aber bitte erst, wenn auch die Verlosung läuft und ich das Spendenkonto eingerichtet habe. Bitte nichts auf mein normales Geschäftskonto überweisen!

Gewinne schickt ihr bitte an meine Adresse im Impressum. Bitte legt nen Lieferschein oder irgendeinen Zettel bei, damit ich alles sauber zuordnen kann. Ich führe zwar eine Inventarliste, aber doppelt ist besser.

Auch wenn jemand Einkaufsgutscheine, einen Gutschein für ein Messer oder eine Scheide usw. stiften will - bitte schickt mir den Gutschein in einem Brief. Ihr müsst keine Blümchenumrandung basteln :), einfach nur einen Wisch, wo klar drauf steht, wer stiftet was.

Wie funkioniert der Losverkauf. Rechtzeitig, bevor es losgeht, werdet ihr darüber informiert, wie ihr Lose kaufen könnt, Spendenkonto usw.

Die Gewinne sollte bis spätestens 14.10.2009 bei mir eintreffen. Im Messermagazin wird ein Bericht über die Verlosung erscheinen - die Gewinne müssen bis zum Redaktionsschluss fotografiert und geordnet sein.

siggii42
17.09.09, 08:05
Die Idee finde ich echt Klasse.

Zum Verlosen kann ich nichts einrbingen, aber falls eine Spende
möglich ist, im Rahmen dieser Aktion, würde ich mich sehr gerne
beteiligen...:super:

heiko häß
17.09.09, 08:23
Soweit vorab. Fragen nach wann/wieviel/wo kann ich noch nicht beantworten, muss ja erst alles organisiert werden.
Ich versteh nix mehr:irre:
Darf ich jetzt ein Messer wo hinschicken oder wie läuft das jetzt?
Irgendwie müßten wir einen Anfang finden.

painless potter
17.09.09, 08:29
Wenn ich Pitter richtig verstanden habe, geht es ja nicht nur um EIN Messer, welches verlost werden soll, richtig?

Also ich stellen ein k-nives - Custom aus meinem Bestand als "Trostpreis" ;) zur Verfügung, welches es sein soll, kann ich mit Pitter noch abklären wenn das so o.k. ist. Ich dachte an das mit Kamelknochen und D2, inkl. Steckscheide.

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=74104

(Das Mittlere)

Ach ja, ich habe auch keine Peter Maffay Platte und fand seine Musik früher doof, aber man kann sagen was man will, er hat sich von Schnulzensänger zu einem richtigen Musiker entwickelt, und das können viele seiner Weggenossen nicht von sich behaupten.

Übrigens, solche Aktionen sind immer :super:, weil es nur Gewinner gibt!!!

Nils

chamenos
17.09.09, 10:45
Moin.

Ich versuche mal eine Kurzfassung:

Wer möchte, spendet einen Gewinn, - also alle Macher, Sammler, Händler usw.
(Es geht also um möglichst viele attraktive Preise die was mit den Themen dieses Forums zu tun haben, als da wären Messer, Lampen usw.
Aber bitte KEINE Kaffemaschinen, Alufelgen und den Kram den man auf dem letzten Flohmarkt nicht los geworden ist!:D)

Die eingesammleten Gewinne packt Pitter in einen großen Sack, nachdem er sie hübsch fotografiert hat.

Dann zeigt Pitter die hübschen Bilder von den möglichen Gewinnen um allen den Mund wässrig zu machen.

Ab dann können Lose gekauft werden.
Der Erlös aus dem Losverkauf geht an die Stiftung.

Wer also die Verlosung attraktiv machen möchte spendet einen oder mehrere Sachpreis(e).
Wer die Verlosung zu einem finanziellen Erfolg für die Stiftung machen möchte kauft Lose.



Gruß
chamenos

pitter
17.09.09, 11:11
Zum Verlosen kann ich nichts einrbingen, aber falls eine Spende
möglich ist, im Rahmen dieser Aktion, würde ich mich sehr gerne
beteiligen...:super:

Du kannst einfach, wenn die Verlosung läuft, mehrere Lose kaufen. Es kann auch jemand Lose kaufen, und auf einen Gewinn verzichten. Ich werde das so machen, das die Lose recht günstig sind, so dass wirklich jeder mitmachen kann, dem daran liegt. Und wer mehr geben will, kauft halt mehr.

Ich versteh nix mehr:irre:
Darf ich jetzt ein Messer wo hinschicken oder wie läuft das jetzt?


Erstmal alles zu mir, damit ich einen Überblick habe. Und dann entscheide ich - bzw. bespreche das auch mit den Mods - wieviele Verlosungen stattfinden. Es wäre Quatsch, wenn ich dreissig teurere Preise hätte, und die hau ich dann in einer Verlosung mit 40 Losen raus ;) Das freut dann zwar die Gewinner, aber hier gehts nicht um eine Messerverteilaktion, sondern darum, möglichst viel Geld zusammenzubekommen.

Die Gewinne werden das Schmankerl - und wenn ich mir die Resonanz anschaue, werden das Super Schmankerl. Bin bisher von den Zusagen sehr positiv überrascht.

Wenn ich Pitter richtig verstanden habe, geht es ja nicht nur um EIN Messer, welches verlost werden soll, richtig?

Ganz genau. Und was jemand stiftet muss jeder selbst wissen, ich bin dankbar für alles und red da sicher niemandem rein. Weil gefragt wurde - Scheidenbaumaterial, Material für Lanyards, Lanyards oder auch nen Gutschein für eine Scheide, Lampe (hab auch schon eine Zusage) ...es muss nicht immer ein teureres Messer gestiftet werden. Jeder, was er kann und mag.

Wer als Spender genannt werden will, wird genannt - das ist Vorabeinstellung ;), wer nicht, solls mir sagen, der wird nicht genannt.

Ach ja, ich habe auch keine Peter Maffay Platte und fand seine Musik früher doof, aber man kann sagen was man will, er hat sich von Schnulzensänger zu einem richtigen Musiker entwickelt, und das können viele seiner Weggenossen nicht von sich behaupten.

Off topic ;)

Ich hab mehrere Platten von Peter Maffay, inklusive Steppenwolf mit dem Stehblues Hit "So bist Du" :irre:. Und ich fand damals schon "Roadie" den besseren Song :p Aber das ist Geschichte. Schon Tabaluga hab ich öfters gehört, als mein Sohn :) Und wenn man wissen will, wie das alles heute klingt, sollte man sich mal ne Live DVD gönnen. Musik ist Geschmacksache, aber was da an Musikern auf der Bühne hupft, ist internationale Spitzenklasse, und so klingt das auch. Und dann muss mans erstmal mal schaffen, Leute zwischen 16 und 65 auf ein Konzert zu bringen, und Stimmung zu machen, wo man hinterher nicht drei Sankas und nen Polizeieinsatz braucht. Und das über zwei Generationen an Fans. Wer das auch geschafft hat, kann meckern ;) Und dann noch die ganzen Musical Sachen, Tabaluga Produktionen, Tourneen, die Stiftung - langweilig wirds ihm wohl kaum ;)

Das ist das eine. Meine ganz persönliche Einstellung zu Peter Maffay kommt aber woanders her: Ich hab vor ewigen Zeiten mal ein langes Interview gehört. Ist sicher Jahre her, und das Interview ging über ne Stunde. Thema war irgendwas über Politik, und ob sich Künstler politisch/gesellschaftlich engagieren sollen, wenn ja, wie und ob das überhaupt was bringt - das Übliche halt. Das unübliche war, dass ich das ganze Interview angehört habe und - obwohl ich den genauen Inhalt längst vergessen habe - heute noch weiss, dass ich beeindruckt war, dass da jemand was zu sagen hat und das auch tut. Und offensichtlich auch macht.

Und es ist halt nunmal so in unserer Mediengesellschaft, dass Meinung auch - und nicht zu knapp - von dem geprägt wird, was irgendwelche Prominente meinen mitteilen zu müssen, egal ob Politiker oder Künstler. Denn der Kram steht am nächsten Tag dreispaltig in der Presse. Bei dem Blödsinn, der da oft abgelassen wird, bräuchte es ein paar Leute mehr als Korrektur. Schau Dir das Interview an - für die "Messergeschichte" gibts sicher Prügel. Such mal bei google nach "Peter Maffay Messer". Auf so einem Pipifax wird sich schon eingeschossen, als wenns nichts wichtigeres zu berichten gäbe.

Zum Glück steht der Link zu dieser Verlosung bei google schon auf dem zweiten Platz :) Das zum Thema Öffentlichkeitswirkung des Messerforums.

Also denkt auch daran, wie ihr hier auftretet und schreibt.
Und lasst mich nicht hängen :super:


Pitter

painless potter
17.09.09, 12:13
Pitter,

wieso ist was über Peter Maffay off topic, wenn wir den armen Kerl hier vor den Karren spannen???

Was du geschrieben hast ist übrigens die Langversion von meinem Kommentar:super:

Ich leg noch den von dir angeregten Scheidenbaugutschein für ein legal zu führendes feststehendes Messer drauf. Damit keiner mir eine Machete schickt oder sein Rasenmähermesser...

Nils

derPeter
17.09.09, 12:22
Bin mit 3 Messern dabei.
Paket ist gepackt und geht morgen raus.
Viel Erfolg, Pitter!
Das Hilft der P.M.Stiftung und uns.

Ich hoffe doch alles wird verlost, aber
was passiert dann mit den Sachspenden, die nicht verlost wurden?

pitter
17.09.09, 12:39
Ich hoffe doch alles wird verlost, aber
was passiert dann mit den Sachspenden, die nicht verlost wurden?

Gibts nicht. Ich erstelle eine Inventarliste - und alles was reinkommt, geht auch über die Verlosung/Verlosungen wieder raus. Jedes Messer, jeder Lanyard, jeder Cent.

Pitter

Balzac2m
17.09.09, 12:39
Erstmal: Tolle Sache, da heb ich mir ja direkt mal einen hübschen Betrag zum Loskauf auf, wenn ich schon keinen Gewinn spenden kann.

Ist ja schon einiges Zusammengekommen und das schon nach einem Tag, meinen Respekt hierfür von den Spendern, wirklich stark! Ich bin auch sicher, dass der Modus bei den Verlosungen interessant wird, vielleicht eine pro Woche? Ist natürlich auch die Frage, wie groß das Medienecho ist. Wenn eh gerade jeder auf die Verlosung verlinkt, sollte man die ganzen Gäste natürlich abfangen.
Wird sicher interessant!

pitter
18.09.09, 11:27
Nur mal als Zwischenstand. Wenn ich alle Infos richtig zusammenhabe, haben bisher 27 Leute zugesagt, Gewinne zu spenden, davon alleine 9 handgemachte Messer. In so kurzer Zeit. Respekt!

Ich ergänze den Startbeitrag, wenn nötig, also vor Fragen an mich bitte erstmal dort nachlesen.

Wichtig: Auch wer Gutscheine spendet - bitte schickt mir den Gutschein per Brief - ein Zettel mit "wer" und "was" genügt. Dann habe ich alles auch körperlich ;) in einer Kiste zusammen, und muss mir nicht aus dem thread, mails, PM zusammensuchen, wer mitmacht.

Info an die üblichen Verdächtigen im Messer/Waffen/Jagdsektor ist raus - wer Kontakt zu Medien ausserhalb der Ecke hat, darf mir gerne helfen.

Pitter

pitter
20.09.09, 12:53
So....

Erstmal, ich habe hier haufenweise Beiträge hierhin verschoben: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=74933 sonst blickt langsam keiner mehr durch. Bitte diesen thread hier nur für alllg. Fragen oder Anregungen zur Organisation nutzen!

Es gibt eine grobe Zeitplanung:

Herr Wieland wird im Messermagazin über die Verlosung schreiben. Auch wenn es mir auf den Nägeln brennt, zu starten - Ich halte es für sinnvoll, die Zeitplanung für die Verlosung an den Ausgabetag der Ausgabe zu orientieren. So dass die Leser auch noch Lose kaufen können. Sollten unter den Lesern auch ein paar Leute sein, die Sachspenden geben möchten, kann man immer noch weitere Aktionen starten.

Redaktionsschluß ist KW43, das heisst ich brauche alle Gewinne bis 14.10.2009 bei mir, damit ich mit dem Fotografieren sicher durchkomme.

Die erste Verlosung wird, sobald das Heft im Kiosk ist, also frühestens Anfang November, starten.

Pitter

pitter
29.09.09, 14:57
Geplante Verlosung durch Gesetz verboten

Am Freitag habe ich auf Raten meines Steuerberaters beim hiesigen Ordungsamt angerufen, um die verlosung anzumelden und genehmigen zu lassen. Dass es da bei Problem geben kann, haben weder ich gedacht, noch die Leute, mit denen ich vorab gesprochen habe, zwei Anwälte inklusive. Denkste.

Laut Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV):

1. Verlosungen (=Glückspiel, so wie das hier geplant war) im Internet sind verboten
2. Müssen Veranstalter einer gemeinnützigen Lotterie selbst auch als gemeinnützig anerkannt sein

das ist die Kurzform - die Langform gibts zB hier: http://www.blja.bayern.de/imperia/md/content/blvf/bayerlandesjugendamt/gesetze_verordnungen/staatsvertrag_zum_gl_cksspielwesen_in_de utschland.pdf

Verstöße dagegen - als Teilnehmer oder Veranstalter - können laut StgB (§284ff.) bis hin zu einer Haftstrafe geahndet werden. Sprich, das ist ein Straftatbestand. Mahlzeit. Hauptziel des GlüStV soll sein, den Bürger vor Glückspielsucht, Wettsucht und Betrügereien zu schützen. Vielen Dank, wenn deswegen erwachsene, geschäftsfähige Bürger nicht mal ne spassige und vor allem nutzbringende Aktion starten dürfen.

Ich bin wegen der Sache schon seit Freitag mit dem Messermagazin, der Messermachergilde und einigen Forumsteilnehmern, die die juristische Seite einschätzen können, in Kontakt. Hier erstmal Danke für die bisherige Mühe!

Aktueller Stand ist leider:


So, wie es geplant wurde, geht es nicht. Das gilt natürlich auch für alle anderen Verlosungen und ähnliche Aktionen, dies ja schon gab. Auch das kann im MF nicht mehr stattfinden.

Wir suchen gerade nach einem Weg, das ganze anders zu organisieren. Verkauf/Versteigerung wäre keine sinnvolle Möglichkeit. Erstens kommt viel weniger Geld zusammen. Zweitens bin ich da schon wieder mit einem Bein in der Geschäftsmäßigkeit - mit allen Folgen (Ust, Gewährleisung und was weiss ich noch alles). Ich halte euch da natürlich auf dem Laufenden.

Falls jemand eine gute Idee hat, bitte Info entweder hier, besser aber direkt an mich per mail/telefon. Und bitte nur Leute, die wenigstens den GlüStV gelesen und verstanden haben. Ich kau das Thema auch mit den Supermods durch - das kostet im Moment alles recht viel Zeit.

Bitte schickt erstmal keine Sachspenden mehr an mich!, bis die Sache klar ist. Was unterwegs ist, nehme ich erstmal an und ergänze die Inventarliste. Im Worst case muss ich alles abblasen, alle Sachspenden gehen dann wieder zurück. Aber ich hoffe mal und gehe davon aus, wir finden einen Weg.



Tut mir leid, dass ich hier euer Engagement erstmal bremsen muss. Dass es verboten sein kann, eine Verlosung durchzuführen, bei der nachgewiesenermaßen (schließlich führe ich schon aus steuerrechtlichen Gründen genau Buch) keine Gewinne erwirtschaftet werden, und deren Ertrag einem guten Zweck zugute kommen soll - damit hatte keiner gerechnet.

Pitter


----

Aktueller Stand, damit jeder weiss, was angekommen ist - die Liste wird auf dem aktuellen Stand gehalten:


dr.bob
tamariz79
andr.stan
Toolshop
swords-and-more
painless potter
kanji
Bitzone
Headshrinker
keyplus88
HeinrBoker
Redcloud
raifla
gulogulo
schwartzbunt
pick-up
Thomas W
chamenos
Lilith
Jenni
derPeter
Luftauge
Boris M.
Thrawn
Der Ole
Bearny 777
Heiko Häß
Schicksers Messerscheune
Jürgen Schanz
ozelott
DWJ
Gecko
smallmagnum
Ookami
Simon

Ugorr
02.10.09, 00:07
Moin.
So ganz doof gefragt: Hast Du die Stiftung(wobei hier die Gemeinnützigkeit/Rechtsform fraglich ist) versucht mit ins Boot zu holen? Also die Stiftung ist Veranstalter und somit die Gemeinnützigkeit geklärt und Du bzw das Forum der Organisator/Mittelsmann. Ob die Stiftung den Gemeinnützigkeitsstatus hat, müßte natürlich geklärt werden. Das konnte ich aus der Homepage nicht herauslesen.
Gruß
Ugorr, der sich mit Loskauf gerne beteiligt hätte.

crassmike
02.10.09, 04:40
Also, wie ich das sehe, muss folgendes für den Veranstalter erfüllt sein:
Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die nach der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen (§§ 51 bis 68 der Abgabenordnung). Wird ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb unterhalten, ist die Steuerbefreiung insoweit ausgeschlossen. Satz 2 gilt nicht für selbstbewirtschaftete Forstbetriebe;
Es muss sich also eine "Personenvereinigung" gründen lassen, die das so beim Finanzamt anmeldet. Wikipedia sagt dazu:
Die folgenden Voraussetzungen müssen für die Anerkennung als steuerbegünstigte Körperschaft erfüllt sein:
Die Körperschaft muss gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen.
Der Zweck muss selbstlos, ausschließlich und unmittelbar verfolgt werden.
Alle Voraussetzungen der Steuerbegünstigung müssen aus der Satzung ersichtlich sein. Die Satzung muss auch die Art der Zweckverwirklichung angeben.
Die Satzung muss eine Regelung enthalten, dass das Vermögen der Körperschaft bei Auflösung oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke auch zukünftig für steuerbegünstigte Zwecke verwendet wird (sog. Anfallklausel).
Die tatsächliche Geschäftsführung muss der Satzung entsprechen.

Ich interpretiere mal den GlüStV:
Nun müsste diese Personenvereinigung die Lotterie bei der "zuständigen Behörde" anmelden bzw. eine Erlaubnis beantragen. Dazu müssen ein logisches, einfaches und für den Kunden berechenbares Spielkonzept vorliegen, die Kosten der Lotterie müssen wirtschaftlich minimal gehalten werden. Zu den Erträgen und den Kosten müssen Schätzungen errechnet werden, und der Behörde vorgelegt werden. Später muss auch die Buchführung vorgelegt werden. Der Veranstalter, sowie der die Lotterie Durchführende muss zuverlässig sein und sicherstellen, dass der Erlös nur dem vorbestimmten, gemeinnützigen Zweck zu Gute kommt.

Es ist und bleibt aber ein riesiger, bürokratischer Aufwand, das wie geplant zu starten. Und wenn man das ausschließlich über die Printmedien bzw. das Messermagazin veranstaltet und kleine Teilnahmescheine zum Ausschneiden in die Zeitschriften druckt (Mit einem Hinweistext bzgl. Spielsucht ;) ) - es bleibt ein riesiger Genehmigungsaufwand und ich verstehe es, wenn du, pitter, es deswegen anders machen möchtest - auch, wenn ich es schade finde. Ich hätte da übrigends auch noch etwas kleines übrig, um die Sachpreise aufzufüllen - aber sehen wir erstmal, wie sich das weiterentwickelt...
@Ugorr:
Natürlich könnte die Stiftung als Veranstalter auftreten, das würde die ersten Absätze meines Posts überflüssig machen. Ich habe keinen Zweifel, dass diese als Gemeinnützig anerkannt ist, wenn du dir die Satzung durchliest (bzgl. den Ausgaben, die nur dem steuerbegünstigten Zweck erfolgen dürfen - sprich: dem Gemeinnützigen) - es ist auch eine Registrierung beim Finanzamt erwähnt.

MfG, Mike.

pitter
02.10.09, 10:27
Moin.
So ganz doof gefragt: Hast Du die Stiftung(wobei hier die Gemeinnützigkeit/Rechtsform fraglich ist) versucht mit ins Boot zu holen?

Ich werds probieren, nur eines muss man mal klipp und klar sagen: Du wirst kaum eine Stiftung/gemeinnützigen Verein ausserhalb der Waffen/Messerszene finden, die sich das Thema Messer auf die Fahne schreiben lassen wird. Das ist so. Und das heisst auch ganz klar, wenn man solche Vereine/Stiftungen unterstützten will, dann werden wir "Meserfuzzis" das Geld hinterhertragen müssen. Das kann einem auf den Senkel gehen, oder nicht, so ist die Befindlichkeitslage.

Ich hab damit allerdings auch kein Problem, und ihr solltet damit auch keines haben, denn

1. Es ist nicht die Frage, was andere denken, meinen, machen. Entscheidend ist, was wir tun.
2. Es ist mir relativ wurscht, ob ein Verein/Körperschaft Probleme mit "Messerleuten" hat oder nicht. Das Geld bekommen nicht die Vereinsträger, konkret die Maffay Stiftung, sondern die, die davon profitieren.

Natürlich wäre es für den Ablauf einfacher, wenn sich die Stiftung organisatorisch beteiligt. Eventuell kann man auch Organisation und das, was darüber veröffentlicht wird, komplett trennen. Nur darf man realistischerweise nicht erwarten, dass eine Stiftung, die sich für traumatisierte Kinder engagiert, ankommt, und sagt, "ey super, die Messerfuzzis spenden Geld". Denn dann steht in der Presse "Stiftung für Kinder unterstützt Messernarren". So läuft das Spiel. Und das gilt ebenso für alle anderen, gemeinnützigen Organisationen, die darauf angewiesen sind, in der breiten Öffentlichkeit ein positives (=spendenfreudiges) Image zu haben.

Klar ist das dumm und scheisse ;) Da kann man sich jetzt in die Ecke stellen, weinen, und der Welt LMAA sagen. Dann bleibt man halt in der Ecke. Beim LMAA bin ich ja noch dabei, beim Rest nicht ;)

Pitter

Schanz Juergen
02.10.09, 23:53
@pitter,
wenn man diese körperschaft aber gründet , nur mit der begründung das man messer versteigert,verlost oder verkauft oder wie auch immer und die das "einkommen" dann komplett für einen "zweck" spendet, also ohne eigenes einkommen- reicht das nicht?

bei meiner gewerbetante bekam ich keine gescheit antwort - ausser, das sie nicht gescheit bescheid weiss :-(

pitter
03.10.09, 11:25
@pitter,
wenn man diese körperschaft aber gründet , nur mit der begründung das man messer versteigert,verlost oder verkauft oder wie auch immer und die das "einkommen" dann komplett für einen "zweck" spendet, also ohne eigenes einkommen- reicht das nicht?

Eine Körperschaft zu finden, die Verlosungen durchführen darf, ist noch das geringste Problem. Erstens werden auch an die Verlosung bestimmte Auflagen gestellt (maximale Einnahmen, Verhältnis Gewinne-Einsatz usw.) Vor allem sind aber Verlosungen über das Internet generell verboten! Heisst, man müsste erstmal nen ziemlichen Aufwand treiben, um die rechtlichen Vorgabe einzuhalten. Und dann kann so eine Verlosung eben nur vor Ort stattfinden. Oder etwas über ein Printmedium. Und das ist alles genau nicht das, was es ja sein sollte, nämlich eine Messerforum Aktion - an der sich natürlich andere beteiligen können und sollen, dient ja einer Sache

bei meiner gewerbetante bekam ich keine gescheit antwort - ausser, das sie nicht gescheit Bescheid weiss :-(

Dito Status hier ;) Ich habe ja letztes WE schon den Nürnberger OB angeschrieben. Irgendwie kann das ja alles gar nicht sein (offenbar aber doch). Wenn ich das bis Mo keine Antwort habe, hake ich mal nach. Nicht dass der das Gesetz ändern kann, logisch. Aber vielleicht gibts ein procedere "aussenrum".

Pitter

Michael L.
09.10.09, 11:50
Und wenn man beispielsweise in Österreich verlost?

DrPest
09.10.09, 13:18
Und wenn man beispielsweise in Österreich verlost?

Wenn ich den Zeitungsbericht über den doppelten Lottojackpot ( eine offizielle Ziehung in D und ein 2. Internetlotto Anbieter aus England) richtig interpretiert hab, würde sowas als illegales Glückspiel für die deutschen Teilnehmer zählen.

pitter
09.10.09, 19:15
Und wenn man beispielsweise in Österreich verlost?

Dann würden sich AFAIK die deutschen Teilnehmer strafbar machen ;) Hab gerade mailkontakt mit Joe Poehler von der Gilde, der grübelt auch mit ;) Wäre natürlich klasse, wenn auch die Gilde aktiv mitmacht. Nur am "woran" müssen wir noch arbeiten ;(

Pitter

bigbore
10.10.09, 08:03
Vielleicht kann man die Sachen ja wegen Ausfall der Verlosung einfach verschenken.

Wenn man dann noch weiß wer auf den Spendenaufruf des Forums hin etwas an die Stiftung gespendet hat .. :hehe:

painless potter
19.10.09, 11:40
Das letzte Posting macht mich etwas nachdenklich....

Wen jemand (wie ich auch) etwas für einen guten Zweck spendet oder eine Dienstleistung anbietet, würde er es bestimmt nicht so toll finden, wenn der Initiator dann hinterher die Sachen nicht Verlosen würde, um eine gewisse Summe zu erzielen, sondern die Messer etc. verschenken würde. Wobei dann noch die Frage wäre, an wen den bitteschön?

Und BTW: WENN man es verschenken würde, was bestimmt nicht passiert, weil pitter ja schon angedeutet hat, dass die Messer dann zurückgehen, wäre es doch völlig wurscht was von wem gekommen ist, oder?:staun:

Gibts eigentlich schon was Neues?

PP

bitzone
19.10.09, 11:52
Ich finde bigbores Idee interessant.

Jeder sagt, was er für ein bestimmtes Messer spenden will.
Der die höchste Spende zum Zeitpunkt x anbietet, bekommt das Messer gegen Vorzeigen der Spendenquittung.

Ist das dann noch Glücksspiel?

Steffen

Last Survivor
19.10.09, 12:54
Ich finde bigbores Idee interessant.

Jeder sagt, was er für ein bestimmtes Messer spenden will.
Der die höchste Spende zum Zeitpunkt x anbietet, bekommt das Messer gegen Vorzeigen der Spendenquittung.

Ist das dann noch Glücksspiel?

Steffen

Hört sich eher nach einer Versteigerung an.
Aber das wäre doch auch eine gute Idee.

bigbore
19.10.09, 15:01
Also, ich meinte schon verschenken.
Völlig uneigennützig und ohne Gegenleistung einfach verschenken!

Und wenn ich etwas verschenke kann ich doch auch frei bestimmen an WEN, oder?

Und wenn ich dann noch zufällig eine Liste der Spender habe ....

... 1 + 1 = 2 :rolleyes:

Sven
19.10.09, 15:17
Wie wäre es denn mit einer Spezial-Benefiz-Fördermitgliedschaft und einer damit verbundenen (zufällig ausgewählten) Aboprämie?

Ciao Sven

Schickser
19.10.09, 18:12
Hab gerade im ZDF nen Beitrag gesehen, da wollte ein Geschäftsmann sein Haus verlosen, weil er es nicht verkauft bekommen hat. 48.000 Teilnehmer, 19€ das Los. Hat die selben Probleme bekommen. Danach hat er ein Quiz draus gemacht.

Frage: Wie heißt der Besitzer des Messerforums:

A) Fredi Krüger
B) Peter Fronteddu

Das ist wohl zulässig.

OT-on: Auch wenn viele A sagen würden, so ist doch B die richtige Antwort. OT-off

Jeder der die richtige Antwort gibt, kann gewinnen.

braces
19.10.09, 18:58
Hab gerade im ZDF nen Beitrag gesehen, da wollte ein Geschäftsmann sein Haus verlosen, weil er es nicht verkauft bekommen hat. 48.000 Teilnehmer, 19€ das Los. Hat die selben Probleme bekommen. Danach hat er ein Quiz draus gemacht.

Frage: Wie heißt der Besitzer des Messerforums:

A) Fredi Krüger
B) Peter Fronteddu

Das ist wohl zulässig.

OT-on: Auch wenn viele A sagen würden, so ist doch B die richtige Antwort. OT-off

Jeder der die richtige Antwort gibt, kann gewinnen.

Auf der Schiene funktionieren ja die ganzen Verlosungen über die 1,99€/Anruf im Fernsehen. Per kostenloser E-Mail kann man da nie teilnehmen. Gemeinnützig oder "vor Ort" ist da ja auch nichts.

stay rude
braces

pitter
19.10.09, 19:43
Wen jemand (wie ich auch) etwas für einen guten Zweck spendet oder eine Dienstleistung anbietet, würde er es bestimmt nicht so toll finden, wenn der Initiator dann hinterher die Sachen nicht Verlosen würde, um eine gewisse Summe zu erzielen, sondern die Messer etc. verschenken würde.

Exakt. Ich gehe zwar davon aus, dass mir die Leute, die was geschickt haben 1. vertrauen und 1. mir einen Spielraum geben, wie ich verfahren kann. Aber es kann nicht sein, dass wir insgesamt weit weniger zusammenbekommen, als der reine Nettowert der Sachspenden.

Das ist auch genau das, was mich von eine Versteigerung abhält - auf den gewerblichen/steuerlichen Part würde ich pfeiffen, das bekommt man schon geregelt. Muss halt transparent dokumentiert werden.

Das Hauptproblem an solchen "Verschenk" Aktionen ist, dass das nichts anderes ist, wie eine verdeckte Verlosung. Damit ist man keinen Millimeter weiter.

Das mit dem Geschicklichkeitsspiel/Ratespiel ist genau so eine Idee, die ich auch gerade noch rechtlich abkläre.

Zum Fernsehen: Verboten ist Glückspiel über das Internet! Print/Fernsehen ist kein Internet. Die müssen sich zwar an weitere Regelungen halten, aber es ist eben nicht grundsätzlich verboten. Über das Internet aber schon.

Auf dem Hof von Jürgens Bastelbude könnte ich eine Verlosung relativ problemlos durchziehen. Nur werden da nicht recht viele Loskäufer zusammenkommen. Ja, an so Sachen wie "vertretungsberechtigt" denke ich auch ;)

Hatte heute auch nochmal ein Telefonat mit Herrn Wieland vom MM - der denkt auch mal drüber nach.

Es ist zum Kotzen (Löschsperre, da sachgerechtes Admin Zitat). Man hält seine Wähler für zu bescheuert, als dass man sie nicht entscheiden lassen könnte, an so einer Aktion teilzunehmen, oder eben nicht.

Pitter

siggii42
20.10.09, 12:19
Wie siehts denn überhaupt aus, wenn man auch telefonisch
Lose kaufen kann, falls eine solche Aktion in der Bastelbude
zustande kommen soll?! :)

Ich möchte auf jeden Fall in irgendeiner Art und Weise dabei sein.
Es kann doch nicht sein, dass sich bei karikativen Veranstaltungen
nicht eine Ausnahme machen lässt.:mad:

gast
20.10.09, 18:11
Lotterien sind also verboten, O.K. Aber Auktionen sind doch erlaubt ?
Also wie wär es damit , wir machen aus dem Ding eine "Maffay GAGA"
Auktion. Verhandelt werden n Lots ohen Inhaltsangabe, jewals mit einem festgelegten Minimalgebot.
Das könnte A mehr einbringen und B wir wären vermutlich aus dem Schneider und C der Effekt wär der Selbe.
Nur eine vielleicht bescheuerte Idee von mir.
Gruß
Kaji

pitter
20.10.09, 18:41
Lotterien sind also verboten, O.K. Aber Auktionen sind doch erlaubt ?

Siehe meine Anmerkung zum Thema Auktion - BTW, ob Auktionen erlaubt sind, weiss ich nicht, wäre aber eh ein Verkauf zum Höchstpreis ;). Der Knackpunkt ist, es können 1. nur Leute mitmachen, die das nötige Kleingeld haben und 2. kommt nicht viel dabei rum. Hey, ich hab hier zB von einem edlen Spender einen Folder im Marktwert mal locker weit über 1000 EUR. Eher sehr weit über. Den kann ich nicht verschleudern, und andersherum musst mal jemand finden, der gerade Bock hat, soviel auf den Tisch zu legen.

Der heilige Gral einiger Supermods ;) kennt die Gewinne, ich führe ja ne Liste samt Bildern. Das sind schon ein paar mehr Euro Fuffzig. Nix zum Verschleudern.

Pitter

gast
20.10.09, 20:00
Das ist ja grad der Knackpunkt.
Bei einer Verlosung wird das teure Objekt ja defacto auch verschenkt.
Bei der von mir vorgeschlagenen Variante ebenfalls.
Ich seh da merkantil keine Unterschied.
Das Minimalgebot würde jewals bei dem Wert eines Loses liegen.
Das "Gaga" besteht ja daran das keiner weis was er ersteigert. Also insofern auch keine Änderung.
In welchem Gesetz steht bitteschön geschrieben das man nicht sinnlos irgendwo mitsteigern darf ?
Passiert doch im Antiquitätenhandel dauernd...
Im Grunde genommen eine Art Etiketenwechsel der aber juristische Problem aushebelt, jedenfalls bezüglich des Benifizärgertums.
Daher die Idee.
Gruß
Kaji

Schanz Juergen
20.10.09, 20:04
dann könnte man das ja auch anderst machen...
allgemeiner aufruf zur spende ;-)
sprich, man spendet auf ein konto von pitter, intern weiss jeder das pro "blabla" euro spende man intern eine nummer zugewiesen bekommt. und irgendwann bekommt man dann als dankeschön für die spende etwas zugesandt, oder auch nicht ....

pitter
20.10.09, 21:44
dann könnte man das ja auch anderst machen...
allgemeiner aufruf zur spende ;-)
sprich, man spendet auf ein konto von pitter, intern weiss jeder das pro "blabla" euro spende man intern eine nummer zugewiesen bekommt. und irgendwann bekommt man dann als dankeschön für die spende etwas zugesandt, oder auch nicht ....

Klar. Das ist schon per se eine verdeckte Verlosung. Im Internet breitgetreten, ist das nichtmal mehr verdeckt. Ich möchte nur noch mal darauf hinweisen, dass Verstöße gegen den Glückspielstattsvertrag im StGB abgehandelt werden ;) Das ist eine Straftat - und deswegen wenig lustig.

@KAJIHEI: Wahscheinlich sitz ich gerade auf dem Schlauch ;) Kannst mir das mal per mail erklären?

Pitter

smallmagnum
21.10.09, 12:39
...Das sind schon ein paar mehr Euro Fuffzig. Nix zum Verschleudern.
Das liesse sich lösen.
Du kennst ja den Wert der einzelnen Sachspenden, somit auch den Gesamtwert aller Spenden zusammen.
Du gibst vor der Auktion bekannt, was versteigert wird, jedes einzelne Teil mit Foto. Jedem dieser Teile ordnest Du eine geheimgehaltene Nummer zu.
Man steigert dann nicht auf einen bekannten Gegenstand, sondern auf diese geheime Nummer. Was sich hinter der jeweiligen Nummer verbirgt, weiss niemand, außer einem erlauchten Kreis, der dann natürlich nicht mitsteigern dürfte.
Man steigert also auf ein unbekanntes Teil. Kann sein man bietet 500 Ocken für ein 5-Euro-Teil, oder aber 5 Ocken für den Tausend-Euro-Klopper. Also Nervenkitzel pur. Wenn man "Pech" hat, und für 500 Euro ein Dosenblechmesser steigert, machts ja nix, weil der Betrag für einen guten Zweck ist.
Erst wenn die Summe der Maximalgebote einen bestimmten Betrag, der sinnigerweise über dem Gesamtwert der Spenden liegen sollte, überschreitet, wird ein Endtermin fürs Steigern festgelegt.

Blacky
21.10.09, 14:06
Und wenn dann wochenlang keiner mehr bietet, weil das Risiko, ne Menge Geld in den Sand zu setzen, zu groß ist?
Ich könnte mir jetzt mal vorstellen, dass der Großteil der Forenmitglieder es nicht so dicke haben, um für einen Nervenkitzel mehrere hundert Euro zu verbraten... Das ist einfach keine Kosten-Nutzen-Rechnung, und ich glaube, sowas machen nur Leute, denen das Geld dann egal sein kann...
Sebastian

siggii42
21.10.09, 14:14
Es sagt ja auch keiner, dass du mehrere hundert Euro verbratest.

Grundsätzlich hat diese Idee Vorteile und auch Nachteile. Wenn man
Pech hat, kommt wesentlich weniger Geld zusammen, als bei einer
Verlosung bzw. es kann aber auch andersrum ausgehen.

Also mein Favorit ist die Auktion vor Ort.

Und ganz ehrlich, wenn man auf Biegen und Brechen versucht, gesetzliche
Schranken zu umgehen, finde ich das irgendwie fragwürdig. Es wäre
auch absolut mies, wenn man sich für einen guten zweck einsetzt und
dann nachher die Arschkarte gezogen hat. Ich finde das unter aller
Kanone! http://www.meine-hunde.de/Tierforum/Templates/Forum/default/lipsrsealed.gif

Es muss doch möglich sein, sich irgendwo rechtlich abzusichern...

smallmagnum
21.10.09, 14:36
Das Geld ist nicht in den Sand gesetzt oder verbraten, es wird einszueins einem wohltätigen Zweck zugeführt.

Schei..e ist mein System trotzdem. Man kann ja pro Messer nur eine Auktion starten. Um einen respektablen "Umsatz" zu machen, müssen die Gebote bei schätzungsweise knapp 40 Auktionen entsprechend hoch ausfallen. Das wird dann für den ein oder anderen sehr schnell zu teuer. Ein Los für ein paar Euro fuffzig hingegen könnte sich jeder leisten, und theoretisch könnte man unendlich viel Lose in Umlauf bringen.

Boris M.
21.10.09, 15:53
Hallo,

ich für meinen Teil denke auch das eine Versteigerung, egal ob jetzt irgendwo vor Ort oder über das Internet nicht das Optimale ist da dann wie Blacky schon sagte die Leute die es "nicht so dicke" haben ganz schnell aussen vor sind.

Ich z.B. würde sofort für meinetwegen 50 € Lose kaufen, kann mir aber wiederum nicht vorstellen das bei angenommenen 50 Auktionen auch nur eine unter diesem (meinem) 50 € Limit bleibt.

Wie gesagt, nur meine persönliche Meinung.

Grüsse

Boris

Phijo
21.10.09, 17:34
Wäre es nicht auch möglich, dass man bei sagen wir 10 Preisen auf 150 Päckchen bieten kann, man aber nicht weiß ob etwas drinn ist. Oder man kauft Briefumschläge (Das ist ja wohl nicht verboten) sagen wir 300 (oder entsprechend mehr) in denen nur 10 Mal ein Gutschein drinn ist. Man kauft also direkt den Umschlag, und für den müsste man ja ausgeben können wieviel man will.

Ist das rechtlich möglich?
Oder wäre das auch eine Verlosung?
Eigentlich kauft man ja nur etwas ungesehen, und wenn ich einen Umschlag über Wert kaufen will darf ich das ja, oder?

Wenn man jetzt einen Gutschein entdeckt, ist das halt Glück. Wenn nicht hat man immernoch seinen 30€ Umschlag als Erinnerung!
Also einen Umschlag mit Zusatz in jeder 100sten Packung. ;)

Rechtssicherheit kann ich natürlich nicht bieten.

Gruß Phijo.

crashlander
22.10.09, 08:20
Tombolas sind doch eigentlich gang und gäbe und anscheinend auch erlaubt? Oder hängt es hier wieder mal daran, dass die Aktion übers Internet abläuft und eben das verboten ist?

Vielleicht könnte man ja eine "Stellvertreter-Tombola" veranstalten: Es müssen sich ein paar Freiwillige finden, die Lose kaufen für diejenigen Teilnehmer, die leider nicht persönlich anwesend sein können.
Diese Stellvertreter nehmen dann an der Ziehung teil und die jeweiligen Gewinne in Empfang und verschicken sie dann an die Gewinner. Die Beauftragung der Stellvertreter könnte mit einem standardisierten E-mail-System funktionieren, die eigentliche Verlosung verläuft komplett vor Ort und in keinster Weise elektronisch. Da lässt man dann noch einen befreundeten Notar oder Rechtsanwalt oder Feuerwehrhauptmann teilnehmen und hat somit einen seriösen, offiziellen Touch.

pitter
22.10.09, 08:54
Tombolas sind doch eigentlich gang und gäbe und anscheinend auch erlaubt? Oder hängt es hier wieder mal daran, dass die Aktion übers Internet abläuft und eben das verboten ist?

Das ist mal das Haupthindernis, ganz genau.

Vielleicht könnte man ja eine "Stellvertreter-Tombola" veranstalten: Es müssen sich ein paar Freiwillige finden, die Lose kaufen für diejenigen Teilnehmer, die leider nicht persönlich anwesend sein können. Diese Stellvertreter nehmen dann an der Ziehung teil und die jeweiligen Gewinne in Empfang und verschicken sie dann an die Gewinner. Die Beauftragung der Stellvertreter könnte mit einem standardisierten E-mail-System funktionieren, die eigentliche Verlosung verläuft komplett vor Ort und in keinster Weise elektronisch. Da lässt man dann noch einen befreundeten Notar oder Rechtsanwalt oder Feuerwehrhauptmann teilnehmen und hat somit einen seriösen, offiziellen Touch.

Was die Seriösität angeht - ja, da gibts ein paar Vorgaben - kann man das so machen. Das ist aber nicht der Knackpunkt. Der technische Ablauf darf eben den Glückspielstaatsvertrag nicht tangieren. Das mit dem Stellvertreter hab ich mir auch überlegt, keine Ahnung, ob das geht.

Ich komme im Oktober nicht vom Schreibtisch weg, schlicht keine Zeit, da lange rumzumachen. Wenn der Auftrag hier durch ist, werd ich mal beim OA hier aufschlagen, und genauer nachfragen. Wir brauchen einfach mal einen klaren, hieb- und stichfesten Weg. Nicht nur wegen dieser Sache. Es gab ja schon andere Verlosungen im Forum. Die sind natürlich genauso betroffen.

Pitter

pitter
22.10.09, 10:11
Ich mach hier erstmal dicht, sonst drehen wir uns immer im Kreis - wenns was neues gibt, schreibe ichs hier

Pitter

pitter
27.11.09, 10:29
Entschuldigung erstmal, dass die Aktion so lange auf Halde lag. Ich hatte ein Projekt an der Backe, und die Umverteilung von mir auf mich macht den Tag nicht länger ;)

Erstmal Danke an die aus dem Forum, die mir in rechtlichen Fragen und ihren Vorschlägen weitergeholfen haben. Aber nach meinen Gesprächen mit den Behörden - ich habe das Innenministerium, die Regierung Mittelfranken und die lokalen Behörden durch - ists einfach so, dass nichts geht, was wir uns vorgestellt haben.

Verlosungen jedweder Art über das Internet sind verboten, sobald für Lose bezahlt wird. Ok, wussten wir schon. Selbst wenn man die Verlosung an einem realen Ort stattfinden lässt, darf man über das Internet nicht darauf hinweisen/dafür werben. Zudem gibts für solche Verlosungen auch zig Vorgaben, sie müssen genehmigt werden usw. Ausnahmen gibts keine. Es ist also vollkommen egal, oder ich hier eine Verlosung mache, deren Erlös einem guten Zweck dient, oder selbst den Erlös kassiere - Verboten ohne Ausnahme. Dass Tittenschwingende Hohllaberer im im Fernsehen den Leuten für jeden Anruf 49Cent aus der Hose leiern ist allerdings legal, laut Rundfunkstaatsvertrag.

Ok, dann machen wir halt ein Rätselspiel draus, dann gilt der Glückspielstaatsvertrag nicht mehr. Stimmt. Laut Aussage der Behörden, gilt dann aber der Rundfunkstatsvertrag, oder er gilt nicht (je nachdem, wen man fragt), jedenfalls gilt die Gewerbeordnung, nach der das genehmigt werden muss. Ab wann ein Glückspiel kein Glückspiel mehr ist, sondern ein Ratespiel/Geschicklichkeitsspiel weiss eh keiner. Das muss man als Konzept der Genehmigungstelle vorlegen. Wer das genehmigen könnte, ist allerdings auch unklar, weil für mich zwar das Ordnungsamt Nürnberg zuständig ist, aber das Forum kann ja deutschlandweit erreichbar ist, da gibts dann ne andere Stelle, aber welche ist auch nicht bekannt, achso, man kann das weltweit nutzen, na, da kann ich ja bei der UNO fragen. Originalton.

Jetzt hab ich ja die relevanten Gesetzestexte auch vorliegen. Und ich sehe das in entscheidenden Details anders. Fakt ist aber:

Die Behörden gegen rigoros gegen alle Aktionen in Richtung Verlosung/Gewinnspiel vor, die ihrer Meinung nach verboten sind. Das wurde mir auch klar so gesagt. Und nachdem ich die aktuelle Rechtsprechung und ähnliche Fallkonstellationen verfolge, ist das auch so.

Was genau erlaubt und verboten ist, weiss keiner. Verfolgt wird trotzdem. Schlau ist man dann nach dem Urteil. Ich habe den gesicherten Eindruck, dass man weder Lust noch das Vermögen hat, sich mit der Rechtslage auseinanderzusetzen, sondern das den Gerichten aufs Auge drückt. Akte weitergegeben, Job fertig.

Da das ganze schnell strafrechtlich relevant ist (und zwar für Organisator wie Teilnehmer), können wir hier nicht einfach vor uns hinwursteln.

Im Gegensatz zu denen, die versuchen, die Gesetzeslücken auszuloten, oder wenigstens ne rechtsverbindliche Rechtsprechung zu erreichen, kann ich nicht eine Latte an Anwälten über mehrere Instanzen beschäftigen, die mir dann auch, je nach aktuellem Urteil, passende AGB und Spielbedingungen formulieren. So läuft das nämlich bei den aktuellen Fällen, die ich gefunden habe, in denen genau um diese Fragestellung gestritten wird. Aber wir wollen ja hier kein Geld verblasen, sondern spenden.


Heisst - alles, was irgendwie in Richtung Verlosung - Gewinnspiel - Ratespiel geht, und bei dem für die Teilnahme bezahlt wird, fällt flach.

Ja, da lange ich mir echt ans Hirn und frage mich, welch verwirrte Geister ein Gesetz beschließen, für das es keinerlei Ermessenentscheidung mehr gibt. Was bitte hat das mit dem Schutz vor Glückspielsucht zu tun? Ja, ich will mich auskotzen :jammer:

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Also machen wirs anders, bevor wir alles abblasen und ich alle Spenden zurückschicke. Mein Vorschlag ist:



Wir machen eine "Versteigerung" (Verkauf zum Höchstpreis) mit einem Mindestgebot



Alle, die was gespendet haben, schicken mir eine mail, was sie mindestens erlöst sehen wollen. Zu dem Mindestpreis stelle ich die Spenden dann ins Forum, und ihr könnt bieten.

Wenn zum Mindestpreis keiner kaufen möchte, schicke ich die Spende zurück. Verschenken muss man die Sachen nicht.

Wenn ein Spender damit nicht einverstanden ist, bitte auch eine Info an mich, dann schicke ich die Spende auch zurück.


Alles andere, wie gehabt. Ich habe ein Extra Konto für die Aktion eingerichtet. Was an Geld zusammenkommt, sieht man so ja. Und was ich bisher an Spenden haben, wissen die Supermoderatoren. Nur damit das alles transparent abläuft.

Fragen dazu bitte hier
Die Mails der Spender bitte an meine unten stehende mailadresse
Sobald alles klar ist, mache ich pro Spende einen thread auf, und dann gehts los.

Pitter

siggii42
27.11.09, 10:57
Ein wenig evrwirrend ist das schon! :confused:

Dein :jammer: kann ich durchaus nachvollziehen. War auch bestimmt
nicht einfach, sich durch den ganzen Wust von Gesetzen durchzu
hangeln...

Auch wenn manche Forumsmitglieder diese Art der Spende vielleicht
nicht mögen, finde ich, dass der Gedanke zählt, der dahinter steht
und vor allem kann durch ein Mindestgebot auch nichts verschleudert
werden. :super:

[Nick]
27.11.09, 10:59
Schade schade schade!

Somit fällt natürlich die Option flach, auch mit "wenig verfügbaren" Geldmitteln an der Geschichte teilzunehmen, was dann mit Sicherheit auch mehr Kohle für die Stiftung bedeutet hätte.

Danke Dir Pitter für die ganze Mühe, hoffe, das es trotzdem ein Erfolg wird.

Balzac2m
27.11.09, 11:09
Spricht etwas gegen eine Silent Auction?
Also, dass die Gebote nicht öffentlich gemacht werden, und am Schluss einfach der mit dem höchten Gebot gewinnt. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie so etwas das Bieterverhalten ändert, interessant finde ich dabei aber, dass die zumindest die ja auch werbewirksame Teilnehmerzahl entschieden nach oben gehen sollte.

Denn wenn ich nicht weiß, ob ich schon überboten bin, biete ich natürlich noch. Und am Schluss kann man sagen "Hey, 1000 Leute teilgenommen". Ob dadurch höhere Preise (Schlussendliche ja das Wichtigste) zustande kommen, vermag ich nicht zu sagen, würde aber ehrlich gesagt davon ausgehen (and I base that on nothing).

Außerdem hat's weniger was von Ihr-wisst-schon-wem ;).

pitter
27.11.09, 11:32
;638752']Somit fällt natürlich die Option flach, auch mit "wenig verfügbaren" Geldmitteln an der Geschichte teilzunehmen, was dann mit Sicherheit auch mehr Kohle für die Stiftung bedeutet hätte.

Ja, der Erlös ist das eine. Das, was mich am meisten ärgert ist, dass man mit so einer "Versteigerung" entweder

- Sachen weit unter Wert verschenkt, und
- Leute aus grenzt, bei denen das Geld eben nicht so locker sitzt.

Und das sollte ja eine Messerforum Aktion von allen sein. Das man die Sachen verkaufen kann, war natürlich von Anfang an ne klare Notfallstrategie. Aber aus obigen Gründen habe ich mich da halt lange gewunden. Hilft halt nichts, was nicht geht, geht nicht.

Pitter

pitter
27.11.09, 11:41
Spricht etwas gegen eine Silent Auction?
Also, dass die Gebote nicht öffentlich gemacht werden, und am Schluss einfach der mit dem höchten Gebot gewinnt.

Ja, spricht. Nämlich die Organisation. Wir haben hier keine Strukturen für sowas.

- Wie soll das konkret umgesetzt werden?
- Wer organisiert das?
- Wer überwacht die Wächter?

Entweder ich ermittle denjenigen mit dem höchsten Angebot alleine - was mir zuviel Gemauschel unter der Decke ist. Oder ich kleb das dann auch noch den Supermods an die Backe, die sich sicher dafür bedanken.

Pitter

pitter
27.11.09, 11:47
Ein wenig evrwirrend ist das schon! :confused:

Ja. Aussage vom BMI - durchaus ernst und sachlich gemeint: Wenn Sie in Gesetzeslücken manövrieren wollen, müssen Sie halt Zeit und Geld investieren. Das ist richtig. Was den üblichen Gesetzeskram rund um ein Forum angeht, muss ich das. Notwendigerweise.

Aber für so eine Aktion kann ich das nicht, weil mich das juristisch schlicht überfordert und es keinen Sinn ergibt, für eine gemeinnützige Aktion Geld zu verblasen. Für die Sender, auf denen diese aufgezogenen Hampelmänner Anrufe sammeln, und die sich damit dämlich verdienen, oder für die, die im Internet ein Hotel verkloppen, rechnet sich das natürlich anders.

Pitter

keyplus88
27.11.09, 11:53
Wir machen eine "Versteigerung" (Verkauf zum Höchstpreis) mit einem Mindestgebot
O.K., so sei es.
("Unter den Gesetzen schweigt die Vernunft", oder wie ging dieses Zitat gleich nochmal?)

Was allerdings weder Glücksspiel- noch Rundfunkstaatsvertrag unterbinden können, ist die Möglichkeit, dass ich (fernab des bösen www) mit mehreren Anderen Geld zusammenlege, um ein hohes Gebot abgeben zu können.;)

Klick! (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=77598)

Boris M.
27.11.09, 12:12
Selbst wenn man die Verlosung an einem realen Ort stattfinden lässt, darf man über das Internet nicht darauf hinweisen/dafür werben.

Pitter

Dann sollten sich einige Vereine bei uns in der Gegend wohl besser vorsehen was Sie auf Ihrer Homepage so an "Weihnachtsverlosungen"
ankündigen :argw::argw:

Grüsse

Boris

schwartzbunt
27.11.09, 13:55
Wie wäre es mit einer "Amerikanischen Versteigerung" (http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Versteigerung) ?
Da hätten schmale Geldbeutel auch Chancen.

cheez
27.11.09, 14:18
Wie wäre es mit einer "Amerikanischen Versteigerung" (http://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Versteigerung) ?
Da hätten schmale Geldbeutel auch Chancen.

Haben wir durchgekaut und für nicht gut befunden.

Wer würde denn zB für einen Hennicke-Folder 1000€ spenden wollen; wenn der Zuschlag bei 1005€ erfolgt ist?

Gruss, Keno

Boris M.
27.11.09, 14:49
Also wenn ich das Prinzip dieser Versteigerungsart jetzt richtig verstanden habe würde es bei einem Startgebot von 2 Euro und einer Gebotssteigerung von 2 Euro doch heissen das bei erreichen des Gebots 64 euro z.B. schon über 1000 Euro Gesamt erreicht sind.


2+4+6+8+10+12.....+64 =1056

Dann ist es doch nurnoch an jedem selbst welche "Taktik" an Geboten er sich zurechtlegt um entweder der letzte in einer bestimmten Zeit oder der letzte bis zu einem bestimmten Gebot zu sein.

Grüsse

Boris

schwartzbunt
27.11.09, 15:05
Hallo Keno,

schon klar, aber in der Preisklasse ist die Anzahl potenter Spender doch sicher auch eher gering.
Man kann die Schrittweite ja auch dem Wert anpassen und mit einem niedrigerem Startangebot beginnen.


Moin Boris,

ich hab' das eher so verstanden, das man "nur" den Erhöhungsbetrag zahlt.

chamenos
27.11.09, 15:24
Moin.

Kurze Zusammenfassung der "Probleme" einer amerikanischen Versteigerung die online stattfindet:

-wenn wir das mit Zeitlimit machen, haben wir ein Problem mit der Organisation. Die olle Forumszeitanzeige geht nach Minuten.
- wenn wir/pitter eine Auktion zu einem uns bekannten Zeitpunkt/Geldwert beenden, hat das für alle anderen immer den Beigeschmack der Willkür.
- wenn wir mit "jeder zahlt nur die Erhöhungsschritte" versteigern, - da können wir ne ganze Weile rechnen, wer wieviel zu zahlen hat.
Dazu kommt, dass bei allen Formen der amerikanischen Versteigerung viele Leute zahlen müssen obwohl sie nix dafür bekommen. Ich will niemandem was Böses unterstellen, aber ich rechne nicht damit, dass alle "unerinnert" zahlen.

Sowas klappt prima, wenn da ein Hut rumgeht, alle sitzen im Kreis und jeder schmeißt seinen Fünfeuroschein rein bis der Gong ertönt.

Das Rechenbeispiel von Boris klingt natürlich verlockend, aber da sind dann eben auch Leute, die müssen 60,- bzw. 62,- zahlen damit jemand anders für 64,-€ nen 1000€ Messer bekommt.

Aber das Schluswort hat ja eh der Chef:D

Boris M.
27.11.09, 15:42
da sind dann eben auch Leute, die müssen 60,- bzw. 62,- zahlen damit jemand anders für 64,-€ nen 1000€ Messer bekommt.

Aber das Schluswort hat ja eh der Chef:D

:D Wenn ich Lose kaufe bezahle ich ja auch und weiss nicht ob ich gewinne :D

Und ich denke mal wir "müssen" nicht sondern "wollen" da es ja für einen guten Zweck ist.

Grüsse

Boris

Cicero
27.11.09, 15:47
Hallo zusammen,

und außerdem sehe ich bei dieser amerikanischen Variante auch das Problem nicht gelöst, daß die nicht ganz so finanzstarken Mitglieder ebenfalls wieder benachteiligt wären, speziell bei den teureren Stücken.

Gruß,
Cicero

luftauge
27.11.09, 15:48
...
-wenn wir das mit Zeitlimit machen, haben wir ein Problem mit der Organisation. Die olle Forumszeitanzeige geht nach Minuten.

Das wäre noch das geringste Problem:
Wenn mehrere Forumiten innerhalb der letzten möglichen Minute ein Gebot abgeben, zählt das letzte Gebot der für alle Anwesenden sichtbaren Forumszeit, bevor das Zeitlimit überschritten ist - hätte auch den Reiz, dass niemand wirklich weis, wer jetzt noch ein Gebot abgeben wird. Die zeitversetzte Aktualisierung macht es dann noch spannender.

- wenn wir/pitter eine Auktion zu einem uns bekannten Zeitpunkt/Geldwert beenden, hat das für alle anderen immer den Beigeschmack der Willkür.

Eine bestimmte Uhrzeit ist der neutralste Faktor, jedem Teilnehmer weit im Voraus bekannt, so kann auch niemand von Willkür reden. Wer dann gerade auf Arbeit ist, und keinen Internetzugang hat, hat halt Pech gehabt.
Nur, um mal ein Beispiel genannt zu haben.

Damit wären schon zwei Hacken relativiert :cool:

Gruß Andreas

pitter
27.11.09, 15:53
Aber das Schluswort hat ja eh der Chef:D

Da wir, wie Du ja weisst ;) so ziemlich alle Varianten im Supermodkreis bis zum Erbrechen durchgekaut haben, kommt da auch von mir nichts neues mehr ;) Eine amerikanische Versteigerung ist über ein Internetforum nicht mit einem vertretbaren Maß durchführbar (mal eventuelle rechtliche Aspekte ganz aussen vor).

@Boris M: Bei gemeinnützigen Vereinen sehen die Bedingungen etwa besser aus (so sie in real life eine Verlosung machen). Aber ja, da wird in aller Regel blind drauflosgemacht. Ob sich da jetzt ein Amt dahinterhängt, wenn der Kleintierzüchterverein Brunsdorf seine Weihnachtsverlosung macht, ist die Frage. Ich würde das Risiko jedenfalls nicht eingehen (die, bei denen sowas in die Binsen geht, bekomme ich in meinen Rechts-Foren mit. "aber ich hab doch bloss und wollte doch bloss..."). Und vor allem - man darf getrost davon ausgehen, dass sich mehr Behörden für dieses Forum interessieren, als für Brunsdorf.

@keyplus88: Hahahahaha, hehe. Nein, das kann keiner verbieten.

Pitter

pitter
03.12.09, 09:44
Ich mach hier mal zu und einen neuen thread auf, da die Verlosung ja definitiv durch ist.
Hier gehts weiter: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=77829

Pitter