Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : und wieder hart ein 14jähriger mit einem Küchenmesser zugestochen
Salve, habe ich eben im Videotext von Sat 1 gelesen, irgendsoein Bengel hat in der Schule auf seine Lehrerin eingstoche, angeblich um Aufmerksamkeit zu erregen. Mal sehen wie jetzt wieder Messer als gefährlich dagestellt werden, weil Lehrer und Eltern, ebenso die Gesellschaft komplett in ihrer Verantwortung versagt hat?
so long :cool:
Vielleicht sollte man das Spiel mal umdrehen und die Schulen verbieten?
Rage:
Vielleicht sollte man das Spiel mal umdrehen und die Schulen verbieten?
.. meinst du, so koennte man die pisa-studie wieder aufbessern ;)
aber was willste machen, die lehrer werden doch gar nicht dafuer ausgebildet, die kinder zu erziehen. die sollen die kids nur ausbilden und der rest sollte von der "gesunden" familie uebernommen werden.
nur dass heutzutage beide elternteile meist arbeiten und froh sind wenn sie ihre blagen in die schule abschieben koennen. und wenn da dann was pasiert sind´s die lehrer schuld, weil sie haben ja pflichten. ich weiss wovon ich rede, meine schwester macht auf grundschullehramt und wenn die sich nicht selbst drum gekuemmert haette haette die waehrend ihres studiums niemals den kontakt zu schulkindern bekommen. die lernen ne mathematik, da kann ich als angehender ingenieur nur drueber staunen (fuer die grundschule!), lernen paedagogik in thoerie (ohne praxis) und dann sollen die hinterher die vor- und fuersorgepflicht fuer ne ganze schulklasse uebernehmen??
also nichts fuer beamte aber da muss sich von grund auf was aendern, wenn das schulsystem verbessert werden soll.
- irgendwelche lehrer hier im forum .... ?? :ahaa:
Das in der "Ausbildung" zu viel Wert auf Stoff gelegt wird, der später nicht mal annähernd vermittelt werde soll und zu wenig im Umgang mit den Schülern selbst geschult wird, ist wohl fast jedem klar. Obwohl das Primarstudium doch wohl noch am praxisnächsten ist.
Der finanzielle Rahmen der Schulen wird immer weiter gekürzt. Freiwerdende Stellen werden nicht neu besetzt, Referendare, die ja eigentlich noch zwei Jahre Ausbildung am Schüler vor sich hätten, werden ins kalte Wasser geworfen und zusätzlich zur Belastung im Studienseminar auf vollen Stellen als unterbezahlte Lehrer eingesetzt. Gleichzeitig wird der Lehrstoff komplexer, die Schüler haben einen geringeren Wissensgrundstock und und und.
Und mal ehrlich, was sollen die Lehrer denn nun wirklich vermitteln? Tischmanieren? elementares Sozialverhalten?
Und die Mär von den Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern können, weil sie beide arbeiten, kann ich auch bald nicht mehr hören. Das hinzunehmen, wäre den Eltern gegenüber ungerecht, die es nämlich in bewundernswerter Weise schaffen, ihren Kindern all das zu geben, was sie benötigen. Und das ist nicht der Turnschuh für 200 Eur, der Computer mit Flat und der Roller für 2000Eur.
Aber das wurde auch hier im Forum schon ausgiebigst z.B. im Erfurtthread besprochen. Und wir sind uns ja im Grunde einig, dass es schwere Mißstände gibt und von allen Seiten her an deren Beseitigung gearbeitet werden muss.
Und die Mär von den Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern können, weil sie beide arbeiten, kann ich auch bald nicht mehr hören.
versteht mich nicht falsch, ich red hier nicht von koennen, sondern wollen. ist doch einfacher die kleinen geraete in die schule zu schicken oder vor die playstation zu setzen, als sich auch noch sorgen drum zu machen. und wenn was falsch laeuft sinds ja meistens die lehrer (glaub mir, bei meiner schwester schlagen regelmaessig eltern auf, die sich ueber das benehmen ihrer kinder beschweren. sollte das nicht anders herum laufen??).
und dann wird noch was gefaselt von ganztagsschulen. himmelherrgott!
und dann wird noch was gefaselt von ganztagsschulen. himmelherrgott!
Wieso soll das denn schlecht sein???? Was machen die aus Bequemlichkeit nicht beaufsichtigten Kinder? Hängen gelangweilt auf der Straße ab und kommen auf dumme Gedanken....
Ich kann auch nur bestätigen, dass viele Eltern ihrer Erziehungspflicht nicht gerecht werden. Sie beschweren sich aber umgekehrt bei den Lehrern über diese fehlende Erziehung, oder stehen dieser ohnmächtig gegenüber. Meine Mutter ist Grundschullehrerin...
Ganztagsschulen wären eine Möglichkeit die Bildungsmisere in Deutschland zu beheben, auch wenn damit leicht die Pflicht des Staates für die Bildung der Jugend zu sorgen, auch für die Erziehung der Kinder in Anspruch genommen wird.
Gruß Moppekopp
Salve, bei der Einführung von Ganztagsschulen wird doch nur das Problem verlagert, sicher müssen die Kids mal ein bißchen mehr lernen und nicht nur faulenzen und sich langweilen, aber vor allen Dingen muss man denen mal Werte vermitteln und sich nicht immer nur davor drücken, wie es heutzutage Eltern gerne mit irgendwelchen Geldzuwendungen tun, zum Werte vermitteln gehört natürlich auch das Bestrafen, welches in unserer Gesellschaft beinahe völlig in Vergessenheit gerät und dann wird sozial betreut und nicht nur völlig sinnlos betreut und die Strafe fürs Scheiße bauen vergessen. Erziehung ist schließlich eine Waage, die ausgeglichen sein muss, wenn sie funzen soll und es darf absolut nichts schön geredet werden, wie es mitlerweile Usus ist. Dieses ganze Sozpädgelalle taugt doch nicht in die Wurst, die Kids tanzen ihren Betreuern doch auf der Nase rum, weil sie genau wissen, dass ihnen nichts passiert und weil ihnen keine Werte vermittelt werden, sondern sie mit überflüssigem Luxusschickimicki abgespeist werden, will ein Kind etwas haben, dann soll es sich im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür anstrengen, nur so lernt es Werte, auch den des Lebens zu schätzen und dafür muss man auch mal die Eltern dran kriegen, wenn die sich permanent vor ihren Erziehungs- und Sorgfaltspflichten drücken und sich frei kaufen. Das alles ist doch nur ein Zeichen dafür, dass es den Leuten, in ihrer satten, verweichlichten und verfressenen Wohlstandsgesellschaft mit ihrem Egoismus zu gut geht und sie keine echten Probleme mehr haben, um die sie sich kümmern müssen.
so long :cool:
Ganztagsschulen wären eine Möglichkeit die Bildungsmisere in Deutschland zu beheben, auch wenn damit leicht die Pflicht des Staates für die Bildung der Jugend zu sorgen, auch für die Erziehung der Kinder in Anspruch genommen wird.
ja genau so seh ich das auch. bloss muss imho dann ein grossteil der lehrerschaft erneuert oder neu angelernt werden. und das nicht nur als ausbilder sondern auch als sozialkompetenz vermittelnde bezugs-und vertrauensperson. oder so.
und das wird dann wieder zu teuer/umstaendlich/aufwendig. aber ueber die bildung meckern ... :glgl:
Jeder oder Jede sollte sich doch seiner/ihrer Verantwortung bewusst sein,wenn man ein Kind in die Welt setzt. Manchmal glaube ich,das ist ne Modeerscheinung. Die Nachbarn haben alle Kinder, also brauchen wir auch eins. Dann stellt man fest, dass man total überfordert ist, das
Kind nicht die Charaktereigenschaften besitzt die man gerne hätte und
dann wirds am liebsten abgeschoben. Auf die Strasse vor die Playstation oder in Ganztagsschulen? Ich finde auch, dass die Erziehung bei den Eltern anfangen muss und nicht auf die Lehrer abgewälzt werden darf. Wem das zuviel Verantwortung ist der solls besser bleiben lassen.
Dem Staat die Erziehung zu überlassen? Strikt dagegen. Da kommen doch
nur geklonte Roboter raus.
Original geschrieben von Rage
Dem Staat die Erziehung zu überlassen? Strikt dagegen. Da kommen doch nur geklonte Roboter raus.
Salve, wie wahr, wie wahr, das haben wir ja damals im Osten gesehen, mit ihrer Einheits- und Meinungslosigkeitssoße!
so long :cool:
Original geschrieben von Rage
[B]Dann stellt man fest, dass man total überfordert ist, das
Kind nicht die Charaktereigenschaften besitzt die man gerne hätte und
dann wirds am liebsten abgeschoben. Auf die Strasse vor die Playstation oder in Ganztagsschulen? Ich finde auch, dass die Erziehung bei den Eltern anfangen muss und nicht auf die Lehrer abgewälzt werden darf. Wem das zuviel Verantwortung ist der solls besser bleiben lassen./B]
Du denkst sehr verkürzt. Wer heute ein Kind hat ud wer meint, dass ein Elternteil zuhause bleiben muss, lebt entweder knapp ueber dem Sozialhilfesatz oder einer von beiden hat ein weit ueberdurchschnittliches Gehalt. Es ist in der Regel so, dass heute zwei Arbeiter arbeiten muessen, um eine Familie zu ernähren. Man kann jetzt das Problem verschieden angehen, aber praktisch koennen Ganztagsschulen helfen, viel Belastung aus der Familie rauszunehmen. Und das ist letzlich auch fuer das Kind ein positiver Faktor. Fuers Sozialverhalten gerade bei Einzelkindern, auch nicht das schlechteste.
Es ist einfach eine Luege, dass die Kinder verantwortungsbewusster, mit mehr Zeit oder sonstwie besser erzogen werden, bei denen ein Elternteil zu Hause bleibt - das ist ja in der Regel die Frau. Die darf dann auf Ihre berufliche Zukunft komplett verzichten - macht sicher viel Spass, gerade als Akademikerin, der Mann jobbt aber brav weiter und macht Karriere. Im worstcase helfen dann auch noch die Grosseltern aus. Dann säuselts sich leicht von der dollen Familie, wo sich noch richtig um Kinder gekümmert wird, währendessen die Rabeneltern Ihre Kinder in den Kiga/Ganztagsschule abschieben um arbeiten zu gehen.
Soo einfach ists eben nicht. Es gibt unterschiedliche Modelle fuer Familie und IMO ist das vorzuziehen, das allen, dem Kind aber auch den Eltern am wenigsten Belastung auferlegt. Das gibt fuer Kinder eine Stressfreiere Umgebung. Belastung ist subjektiv, also gibts nicht den einen richtigen Weg.
Wiviele Kinder hast Du?
Gruesse
Pitter
vector0168
15.07.02, 08:19
@Schlappen: ...das haben wir ja damals im Osten gesehen, mit ihrer Einheits- und Meinungslosigkeitssoße!
Kommst Du aus der DDR ? Da haben 1989 die Meinungslosen die Wende herbeigeführt, also Vorsicht mit diesen Vorurteilen.
Ich habe ursprünglich Lehramt studiert und die Entscheidung, nicht in den Schuldienst zu gehen, keine Sekunde bereut :glgl:
Daß es aus der Bildungsmisere keinen einfachen Ausweg gibt hat vor allem zwei Gründe: verbohrte Vorstellungen davon wie Erziehung (und damit Familie) auszusehen hat und das Faktum, dass bessere Schulen Geld kosten. Für Ersteres habe ich überhaupt kein Verständnis - wir leben schließlich in einer pluralistischen Gesellschaft. Das heißt nicht, dass alles geht - Kinder als Egobefriedigung oder gar Ersatz für Lebensinhalt oder -ziele zu kriegen und sie dann mit Geld und Medien zu sedieren ist ein grausames Verbrechen.
Aus der Vielfalt der Lebenssituationen folgt die Notwendigkeit eines entsprechend breiten und flexiblen Betreuungsangebots. Für Viele sind entsprechend gut ausgestattete Ganztagsschulen eine hervorragende Lösung, andere wollen ihre Kinder nur halbtags in die Schule schicken und sich ansonsten selber um sie kümmern. Ist doch prima - wenn sie das können (!) sollen sie das auch so handhaben dürfen.
Kostet natürlich alles Geld - na und? Erstens ist D ein Staat, der (erstaunlicherweise nach wie vor) sehr stark von seinem intellektuellen Kapital lebt. "Bildungsinvestition ist Zukunftsinvestition" wird von allen gerne im Mund geführt aber kaum eingelöst. Es wäre wirtschaftlich und sozial wahnwitzig, dieses Geld nicht aufzubringen. Dazu eine etwas zynische "Rechnung": wenn man die volkswirtschaftlichen Kosten verfehlter Erziehung (Therapie, Verwahrung, Opferschäden, Gerichtskosten etc.) mal überschlägt, müsste man eigentlich gar keine neuen Töpfe aufmachen sondern vorhandenes Geld nur sinnvoll umschichten. "Prävention statt Symptomenkorrektur" - siehe oben :rolleyes:
Vorschläge und sinnvolle Reformansätze (weniger detailierte Lehrpläne, praxisorientiertere Lehrerausbildung, handlungsorientiertere Lernkultur etc.) werden nur den gewünschten Erfolg haben, wenn aus dem breiten Problembewußtsein auch ein breiter Konsens erwächst, auf dem diese Reformen aufsetzen können. Und den sehe ich bislang (nicht nur aus Wahlkampfgründen) nirgends.
Ich glaube das größte Problem liegt darin , dass sich die Meisten durch ihren Besitz von materiellen Dingen profilieren. Kurz: "Ich habe - Ich bin!" Das die Aneignung von Bildung und Wissen genauso zu betrachten ist, sehen viele nicht. Wenn man das Beispiel der Schule nimmt, ist es für viele eine unangenehme Notwendigkeit diese zu besuchen. Vielleicht würden Schulgebühren diese Einstellung verändern.
Ein weiteres Problem der Schulen ist, dass sie nicht über eine solide Eliteförderung verfügen. Im Berufsleben geht es immer danach der/ die Beste für eine Aufgabe ist. In der Schule wird dieses nicht vermittelt. Das Lernniveau einer Klasse wird dem Schlechtesten angepasst. Ursprünglich sollte dieses durch die verschiedenen Schultypen nach der Grundschule geregelt werden. Hier setzt nun eine verfehlte Sozial- und Bildungspolitik ein, denn es gibt nur sehr wenige Eltern und Betriebe, die einen Hauptschul- oder Realschulabschluss als gute Grundlage für das Berufsleben ansehen.
Ganztagsschulen wären meiner Meinung nach eine Möglichkeit den Schülern zu vermitteln, dass die Schulzeit ein wesentlicher Teil ihres Lebens ist und nicht eine vor allem unangenehme Pflicht. Natürlich sind Ganztagsschulen nur mit mehr Lehrern und mehr Mitteln möglich. Hier kann das Beispiel des amerikanischen Schulsystems herangezogen werden. Es wird von vielen Deutschen belächelt, da es als schlechter gilt. Aber die Einstellung der Schüler zu ihrer Schule ist ganz anders. Nicht das sie die Schule lieben würden, sie werden nur durch verschiedene Aktivitäten an die Schule gebunden. Sei es durch Sport, wissenschaftliche Projekte oder Ähnliches. Die Schüler fangen an sich mit Ihrer Schule zu identifizieren, was dann auch für die Lehrer gilt.
Wenn ich an meine Schulzeit denke ( liegt noch nicht lange zurück :D ), fällt mir auf das vor allem Lehrer der Oberstufe eine sehr gelangweilte Art des Lehrens hatten.
Also wenn man den Lehrern die Begeisterung für Ihren Beruf möglich macht, würde es auch auf die Schüler abfärben.
Gruß Moppekopp
Original geschrieben von vector0168
[B
Kommst Du aus der DDR ? Da haben 1989 die Meinungslosen die Wende herbeigeführt, also Vorsicht mit diesen Vorurteilen. [/B]
Salve, dieses halte ich aber für ein Gerücht, dass war Gorbatschow, der das ermöglichte und sonst gar nichts. Ansonsten hätten wir immer noch den real existierenden Sozialismus, der nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe gebracht hat, außer, Kinder vom Staat auf Einheitsaussehen und Meinung drillen zu lassen und sich so der Verantwortung zu entziehen, seine Kinder selbst zu erziehen, aber das ist im Knast ja normal, auch wenn der ganze Staat einer war und als sie raus kamen, waren sie nicht auf Eigenverantwortung und Freiheit für sich selbst zu sorgen vorbereitet und die Meisten haben es noch nicht kapiert und es ist nun mal ein Faktum, dass diese Leute absolut unfähig waren, bis auf ein paar Ausnahmen, ihr Leben selbst in den Griff zu kriegen, ohne den Staat der ihnen dauernd erzählt, was sie zu denken, zu tun und zu lassen haben, schließlich waren sie ein Paradebeispiel, für naive Texte und absolut naive Weltanschaung, eben richtig herrlich auf Einheit getrimmt. Alle tragen die gleichen Klamotten, alle fahren das gleiche Auto, wenn überhaupt eins, alle kriegen keine Südfrüchte, alle dürfen nicht richtig verreisen, alle sind im gleichen Verein, alle sabbeln den gleichen Müll, alle werden nicht leistungsgerecht bezahlt, sondern nach Anwesenheit, alle sind nicht in der Lage, für sich und ihre Familien in Eigenverantwortung zu sorgen, sie brauchen dafür den Einheitsstaat der Meinungslosen, alle wurden eben einfach nur verarscht. Sowas passiert, wenn der Staat Kinder einzig und allein zu willenlosen, lebensunfähigen Robotern erzieht, die in nur in seinem Sinne reagieren und das war in der DDR doch wohl Standard. Wenn dir die ungeschminkte Wahrheit nicht passt, dann erzähl das doch der Stasi!
so long :cool:
sie werden nur durch verschiedene Aktivitäten an die Schule gebunden. Sei es durch Sport, wissenschaftliche Projekte oder Ähnliches. Die Schüler fangen an sich mit Ihrer Schule zu identifizieren
Jau, das hat mir noch gefehlt!
Collegeboys, Cheerleader (könnte ich mich dran gewöhnen), Diskussionsclubs, Wettbewerbe, Alte Herren, die mit 70 noch mit ihren Collegejäckchen herumlaufen, gute und schlechte Verbindungen, morgens ein kleines Gebet direkt nach der gemeinsamen Leibesertüchtigung...und auf jeden Fall Uniformen, dass jeder erkennt zu welcher Schulfamilie ich gehöre.
Sorry, war bestimmt nicht so von Dir gemeint, aber daran fühle ich mich erinnert, wenn ich sowas höre.
Einfach nur neue andere Zwänge, Raster, Kategorien, Maschen...
Original geschrieben von Schlappen
Salve, dieses halte ich aber für ein Gerücht, dass war Gorbatschow, der das ermöglichte und sonst gar nichts.
So'n Quatsch :glgl:
Die Art und Weise (v.a. Zeitpunkt) wie die "Wiedervereinigung" gelaufen ist, wurde zwar maßgeblich durch Gorbatschows Zustimmung bestimmt, aber Du willst doch nicht behaupten, er hätte die Leute auf die Straße gebracht?
Ansonsten würde ich ein paar Bücher zur Alltagsgeschichte der DDR empfehlen - daß deren Schulsystem nicht als Vorbild taugt ist allerdings klar :D
@Fenrir: man sollte ja auch nur Teile des amerikanischen Schulsystems übernehmen und an hiesige Gegebenheiten anpassen. Das gleichzeitig alle amerikanischen Werte und Ideale kopiert werden halte ich auch für unangebracht.
Original geschrieben von TacHead
So'n Quatsch :glgl:
Die Art und Weise (v.a. Zeitpunkt) wie die "Wiedervereinigung" gelaufen ist, wurde zwar maßgeblich durch Gorbatschows Zustimmung bestimmt, aber Du willst doch nicht behaupten, er hätte die Leute auf die Straße gebracht?
Salve, ach ja? Also nur durch seine Zustimmung, was wäre denn passiert, wenn mal wieder russische Panzer dieses Aufmucken der Leute in der DDR ganz schnell mal einfach eben schnell überrollt hätten und die Ungarn den DDR Bürgern nicht Zuflucht gewährt hätten, hatten wir sowas in dieser Art nicht schon mal? Damit dürfte dann doch wohl völlig klar sein, wer die Macht hatte und ohne wenn da gar nichts gegangen wäre und das war doch wohl Gorbatschow, der das klar gemacht hat, nachdem er mit Helmut Kohl und ein paar anderen, das Gespräch im Kaukasus hatte.
so long :cool:
Ohne die Leute in der DDR, die eben nicht alle gesichtslose, angepaßte Drückeberger waren, wäre da nix gegangen, Gorbatschows Verdienste hin oder her.
Historische Entwicklungen haben kein "Ziel" und keinen "Zweck", genausowenig wie die Evolution. Das Ausblenden historischer Kontingenzen von einer ex post-Perspektive aus ist ein typischer Fehler von Nicht-Historikern (auch manchen interessierten Historikern) v.a. in zeitgeschichtlichen Debatten.
Und wieder eine Dimension des Denkens mehr, die man in deutschen Schulen für gewöhnlich nicht lernt :steirer:
vector0168
15.07.02, 12:24
Mit Verlaub, Schlappen, da hatten die Einheitsmeinungslosen wohl plötzlich von Staatswegen die Order bekommen nach Ungarn zu fahren und die DDR zu verlassen oder in Leipzig auf die Straße zu gehen ?
Übrigens gibt es über mich keine Täterakte, also solltest Du auch etwas vorsichtiger mit Deinen Unterstellungen in punkto Informeller Mitarbeiter sein.
Original geschrieben von Moppekopp
@Fenrir: man sollte ja auch nur Teile des amerikanischen Schulsystems übernehmen und an hiesige Gegebenheiten anpassen. Das gleichzeitig alle amerikanischen Werte und Ideale kopiert werden halte ich auch für unangebracht.
Dann wäre es doch besser, selber ein Schulmodell gemäß der eigenen Bedürfnisse und Bedingungen zu entwerfen ohne Teile eines anderen zu kopieren? Mehr Identifikation mit der Schule heißt ja noch lange nicht höheres Niveau, was man gerade in Amiland hervorragend besichtigen kann. Cheerleader, Morgengebete, Uniformen, extremistische Sekten, die in den Schulbüchern die Evolutions- wieder duch die Schöpfungslehre ersetzen wollen - ist doch eher was für Karnevalsvereine denn für Bildungspolitiker...
Dass allerdings die Motivation der Lehrer ein Schlüsselfaktor ist, der sich direkt und in vielerlei Hinsicht auf die Schüler und die Schule auswirkt, sehe ich auch so, genauso die Notwendigkeit der gezielten Förderung von Funktionseliten und eine Änderung der Ansichten bezüglich der Wertigkeit von Bildungsabschlüssen.
Original geschrieben von vector0168
Mit Verlaub, Schlappen, da hatten die Einheitsmeinungslosen wohl plötzlich von Staatswegen die Order bekommen nach Ungarn zu fahren und die DDR zu verlassen oder in Leipzig auf die Straße zu gehen ?
Übrigens gibt es über mich keine Täterakte, also solltest Du auch etwas vorsichtiger mit Deinen Unterstellungen in punkto Informeller Mitarbeiter sein.
Salve, also wenn hier einer etwas unterstellt, dann bist du das und du glaubst doch nicht allen Ernstes, das mich deine urkomischen, verkappten Drohungen irgendwie erschrecken und jetzt kriech wieder unter deinen Stein oder steh auf und besorg es mir, richtig hart, ich brauch das, mach mich richtig fertig! Ach ja, das Petzen, bei der Stasi, darfst du nicht vergessen.
so long
@Schlappen: Ich will ja hier nicht den Oberlehrer mimen, aber wenn Dein nächster Beitrag etwas sachlicher ausfiele wäre hier sicher niemand traurig!! Denn auch ich bin ob Deines letzten Statements a litte bit :confused:
Salve, dann werde ich euch anscheinend Unwissende und anscheinend noch mehr Unerfahrene mal aufklären. Mein Posting ist streng sachlich und absolut klar und logisch, dass dort erstens eine Unterstellung von vector0168 mir gegenüber gemacht wurde und eine ziemlich lasche Drohung, mit Juristerei ausgeschrieben wurde, weil er weiß, dass ich Recht habe und sich nicht anders zu helfen weiß, als so saudumm und leer zu prollen, aber egal, es interessiert mich nicht.
Es ist jedenfalls vollkommen klar und bewiesen, für jeden der damals dabei war, als die Mauer fiel und die ganzen naiven, führerlosen Herdentiere aus dem wilden Osten in die richtige, freie Welt traten und zum ersten Mal die Verantwortung für ihr Handeln selbst übernehmen mussten, was darauf wird wenn ein paar Jahrzehnte, der Staat die Erziehung der Kinder übernimmt und nach seinen Vostellungen zu angepassten Marionetten formt. Die waren doch allesamt Lebensunfähig und allein deren Ausdrucksweise, da krümmt sich doch jedem Macher, jedem Geschäftsmann, der Bauch vor lachen und sowas in dieser Art blüht gesamt Deutschland, wenn der Staat sich zu sehr in familiäre Dinge einmischt und Individualität nicht hinreichend gefördert wird, sondern alles auf Einheitschiene angepasst und zurecht gestutzt wird. Wollt ihr das wirklich? Dagegen sind die aus der ehemaligen Ostzone noch harmlos, die waren und einige sind es noch, doch recht belustigend, nur dann wird es ernst, denn die Westdeutschen gehen da mit Profiniveau und Ergebnisorientiert ran und nicht zu eurer Unterhaltung. Orwell lässt grüßen!
so long:cool:
Das ist lieb von Dir :p
Drohung? Sehe ich keine (eine Unterstellung Deinerseits allerding auch nicht). Vermutlich hat er was in den falschen Hals gekriegt, aber das kann man ihm ja kaum verdenken :fack:
Koennte hier mal bitte wieder Ruhe eintreten, das ist ja schlimmer wie im Kindergarten.
@Schlappen: Es geht auch freundlicher und ohne laufend jemanden unnoetigerweise auf den Fuss zu steigen.
@Alle: Erstens gehts hier um den Vorfall in der Schule, nicht um die ehem. DDR. und zweitens, wenn ich mal den Ton ueberlese und mich an den Inhalt halte, ist vieles was Schlappen schreibt auch nach meiner Ansicht richtig. Verkürzt und unsachlich ruebergebracht, aber so dumm nicht. Wenn man alleine von ein paar Keywords schon nen trueben Blick bekommt, hilft ein Schritt zurueck, nochmal lesen, denken und dann posten.
Gruesse
Pitter
ganz deiner meinung, pit, ich finde übrigens, daß sich schlappen ziemlich zu seinem vorteil entwickelt hat, wir haben ihn schießlich schlimmer in erinnerung :rolleyes: .
er scheint sich mitten in einem positiven entwicklungsprozess zu befinden, wenn er sich jetzt noch mit interpunktion, etwas grammatik und textgestaltung befassen würde, wären seine postings auch besser lesbar. :p
@schlappen: mal langsam mit den jungen pferden, fühl dich nicht immer gleich persönlich angegriffen. was du sagst, hat definitiv hand und fuß, wenn du etwas freundlicher formulieren würdest, kämen deine argumente auch viel besser zur geltung.
in diesem sinne....
gruß
tuco
Damit wäre meiner Meinung nach eines bewiesen: Es gibt weder ungefährliche noch besonders gefährlichen Messer, außer?:
Richtig, Küchenmesser. Denn ca. 90% aller Straftaten mit Stichwaffen werden mit Küchenmessern begangen!
Das sollten sich die Herren Gesetzgeber mal zu Gemüte führen.
Original geschrieben von sharky
Damit wäre meiner Meinung nach eines bewiesen: Es gibt weder ungefährliche noch besonders gefährlichen Messer, außer?:
Richtig, Küchenmesser. Denn ca. 90% aller Straftaten mit Stichwaffen werden mit Küchenmessern begangen!
Das sollten sich die Herren Gesetzgeber mal zu Gemüte führen.
Ich gehe davon aus, das dies den Politikern (zumindest einigen) schon klar ist, aber wenn Fakten nicht in die persönliche Ideologie reinpassen, werden sie ignoriert.
Küchenmesser kann man halt nicht verbieten, "böse" Messer aus "bösen" Filmen schon (Balisongs, Springmesser). :(
Was interessiert schon unsere Gesetzgeber was in dem Staat los ist. Irgendein Irrer klaut Papi die Waffe ud legt damit Leute um, schon wird nach mehr Verboten und Regelungen gebrüllt. Und passiert was mit einem Messer geht die Brüllerei nach Verboten von vorne los. Aber im Grunde geht unseren Politikern doch alles an Arsch vorbei. Was hat Peter Glotz gefordert, mehr Geld für Politiker. Denn für Qualität muß natürlich mehr Geld ausgegeben werden. Bravo kann ich da nur sagen. Bis jetzt haben unsere Politiker diese Qualitäten noch nicht unter Beweis gestellt. Außer dabei dem Volk in die Taschen zu langen. Da sind sie wirklich Spitze.
Gruß Hagrid
falls es jemand nachlesen möchte
http://t-news.t-online.de/zone/news/inla/inne/ar/CP/ar-politikergehaelter.html
Mein Gott, ich glaub ich lass mich wählen. € 10.426,-- (inkl. Kostenpauschale, umgerechnet € 125.112,-- pro Jahr !!) verdienen (? über die Bedeutung dieses Wortes kann man sich streiten, muß wohl eher "bekommen" heißen) und nichts auf dem Kasten haben zu müssen. Das ist ja wie im Paradies !
Edit: Obwohl, wenn ich´s mir so recht überlege, bis auf das ein oder andere kleine Skandälchen das man verursachen darf würds mir wahrscheinlich schnell langweilig werden ...
kostet ja alles kein Geld. Um unseren neuen Verdeidiger zu vereidigen, müssen alle Politiker zurück beordert werden. Natürlich auf Kosten der Steuerzahler. Manchmal komme ich mir vor wie ein Leibeigener im Mittelalter. Nur das wir uns die Häuptlinge selber wählen dürfen und nicht wie früher Untertan irgendeines Grafen oder was weis ich sind. Viel Unterschied ist aber nicht mehr. Möchte nicht wissen was sich unsere Politiker noch alles rausnehmen von dem wir nichts wissen.
Was ich zu dem anderen Thema das hier so Wellen geschlagen hat noch sagen wollte, ich steh hinter jeden Wort das ich geschrieben habe. Auch auf die Gefahr hin als Mitläufer oder Trittbrettfahrer bezeichnet zu werden.
Gruß
Hagrid
PS: Sollte jetzt hier wieder eine Riesendiskussion starten wollen, laßt es sein. Unsere Herren Volksvertreter sind es nicht wert, egal wieviel sie verdienen. Macht Euch lieber ein Bier, Wein, Sekt oder was auch immer auf und habt Euch lieb.
Meine ehrliche und ernsthafte Meinung: Spitzenpolitiker verdienen zu wenig!
Begruendung: Gute, faehige Leute fuer die offenen Probleme verdienen in der freien Wirtschaft das 5 bis 10 fache dessen, was sie in der Politik verdienen koennten. Aus dem Grund kommen auch hauptsaechlich solche Loser ans Ruder, wie wir sie jetzt haben. Unser Wirtschaftsminister Mueller ist ein Gluecksfall, weil er wirklich was bewegen moechte (er hat vorher auch wesentlich mehr verdient!). Von dem hoert man nix, keine Skandale, keine Pleiten, nur gute Arbeit!
Spaeth ist aehnlich: Bei Zeiss hat er ne Nio im Jahr verdient. Trotzdem will er wieder zurueck in die Politik. Das imponiert mir.
Kurz: Wenn die spitzenpolitiker vernuenftige Gehaelter haetten, die deutlich ueber dem gehalt eines Kaufhaus-Abteilungslieters liegen wuerden, wuerden auch bessere Leute in die Politik kommen.
Flamen zwecklos - bin feuerfest.
-Walter
Hallo Walter, vielleicht hast Du ja nicht ganz unrecht. Das Problem dabei ist nur das unsere Politpfeifen ja obendrein in allen möglichen Aufsichtsräten sitzen und eine menge Kohle machen. Schau doch nur mal in den Bundestag wie leer es da selbst bei nicht ganz unwichtigen Debatten ist. Manchmal hab ich das Gefühl, daß die Leute nur in die Politik gehen weil sie ihr übersteigertes Ego befriedigen müssen.
Mit Volksvertretern haben diese Leute auf alle Fälle nichts mehr zu tun. Das Volk geht denen doch am Ar--- vorbei. Mir fällt auf, das ich schon wieder verallgemeinere. Also allen Politikern die ihren Job ernst nehmen und mich Volk vertreten ein herzliches Danke.
Gruß
Hagrid
Original geschrieben von WalterH
Meine ehrliche und ernsthafte Meinung: Spitzenpolitiker verdienen zu wenig!
Bin mit Deinen threads bisher immer konform gegangen, aber findest Du ´ne viertel Mio. (in DM) für einen Parlamentarier wenig? Ich finde, dafür müssten die erst mal beweisen was was sie drauf haben bevor sie soe einen Job machen DÜRFEN.
Was jedoch die MdBs betrifft gebe ich Dir uneingeschränkt Recht.
... findest Du ´ne viertel Mio. (in DM) für einen Parlamentarier wenig? Ich finde, dafür müssten die erst mal beweisen was was sie drauf haben bevor sie so einen Job machen DÜRFEN.
Was jedoch die MdBs betrifft gebe ich Dir uneingeschränkt Recht.
Sieh es doch mal anders herum :
1. Viertelmillion als Anfangsgehalt
2. Leistung bringen - Fähigkeiten unter Beweis stellen
3. "Lohnerhöhung" nach Leistungsprinzip
genau wie in der freien Wirtschaft auch
Was Walter gesagt hat, sagen Viele, nicht zu Unrecht - wer genug verdient und wirklich unabhängig ist, ist immuner gegen "unablehnbare Vorschläge", allerdings müssten dann die Aufsichtsratsposten von anderen Leuten besetzt werden, weil dadurch sonst wieder Abhängigkeiten geschaffen oder erhalten werden, vor Allem aber haben die Politiker dann wieder Zeit, sich um ihre eigentliche politische Arbeit zu kümmern, und nicht zwischen Repräsentationen hin- und herhetzen zu müssen.
Politikern mehr Geld ohne Aufsichtsratfunktion und arbeitlose Kaufleute und BWL'er in die Aufsichtsräte, andere Arbeitslose wird man dann auch irgendwo unterbringen können. So kommt Eins zum Anderen.
Gruß Andreas/L
@sharky: Ne Viertel Mio (DM) ist nicht allzu viel fuer den Job. Hoert sich erstmal bloed an, ist aber so. Das hat heutzutage schon jeder aus dem mittleren Management grosser Firmen. Und faehige Leute aus dem mittleren Management werden irgendwann Karriere machen und ins obere Management einsteigen, wo sie noch mehr verdienen. Warum sollten die dann ihre Karriere in der Industrie aufgeben und in die Politik wechseln, wo sehr schnell das Karriereende kommen kann? Gysi verdient als Anwalt (sogar ohne eigene Kanzlei) sicher auch mehr als in der Politik. Ich seh in einer hoeheren Besoldung 2 Vorteile:
1) man zieht gute Leute aus der Industrie ab
2) Der Korruptionssumpf wird vielleicht mal trocken gelegt (ok, das ist naiv, geb ich zu)
Wird in der Praxis leider nicht funktionieren, dafuer ist in Deutschland der Sozialneid einfach zu gross ...
-Walter
Naja, daß kompetente und engagierte Politiker mehr verdienen können, kein Problem. Aber die meisten Hinterbänkler verdienen heute schon (viel) zuviel. Für was braucht man eigentlich über 600 Bundestagsabgeordnete, noch einen guten Schwung Europaparlamentarier, Landtagsabgeordnete, Senatoren und was weiß ich noch allen wenn nur ein Bruchteil davon in irgendwelchen Ausschüssen aktiv ist und die Fraktionen sowieso i.d.R. geschlossen Abstimmen :confused: Nur damit die Wahlkreise so bestehen bleiben und jeder seinen Politiker hat, der im Endeffekt weit weniger Einfluß hat als ein PR-Manager?
Naja der nächste Bundestag soll ja glaube ich wieder etwas verkleinert werden.
Ist zwar schon wieder weit ab vom Thema, aber ich kann prinzipiell WalterH und HankEr nur Recht geben.
Die Leute verdienen zu wenig (und Politik ist zum Glück nicht freie Wirtschaft). Trotzdem muß man den Parlamentariern auch verklickern können, daß sie gutes Geld verdienen, um den Auftrag derer, die sie gewählt haben, auch gut zu erfüllen. Wenn man sich Sachkompetenz und Anwesenheit der Abgeordneten bei Bundestagsdebatten anschaut ist das umso weniger der Fall je "etablierter" eine Partei ist - gibt einem schon zu denken. Also vernünftiges Geld für vernünftige Leistung, keine Mandate mehr für Nulpen (entweder durch Nichtaufstellung seitens der Partei oder durch sie nicht wählen unsererseits).
Und schwupps sind alle Probleme beseitigt :irre: :glgl: :irre:
Original geschrieben von TacHead
... Also vernünftiges Geld für vernünftige Leistung, keine Mandate mehr für Nulpen ...
@ Walter: Grundsätzlich gebe ich Dir Recht aber ich sehe das so wie von TacHead zitiert.
Es gibt sicher einige Politiker die eine guten Job machen, und qualifiziert sind. Aber mir geht es um die Vielzahl der Luschen die sich für wenige Jahre den Ar*** auf den Parlamentarierbänkchen plattdrücken oder durch Abwesenheit glänzen (ändert im Grundsatz nichts, ist vielleicht sogar besser, wer nicht arbeitet macht schon nichts kaputt ...) jede Menge Kohle kassieren und danach mit € 3.000,-- monatlich (!) als "Abfindung" nach Hause gehen. Und wer bezahlt das ? WIR !
Ich weiß nicht was Ihr beruflich macht und was Ihr so verdient aber ich vergleiche das so ein bißchen mit mir. Ich habe mit Sicherheit ein sehr gute Ausbildung, mir immer alles selbst erarbeitet und eine berufliche Qualifikation in meinem Job von der die meisten Politiker träumen, aber eine viertel Mio. DM als (Anfangs-)Gehalt, davon träume ich.
OK, vielleicht bin ich (rein finanziell gesehen) ein bißchen neidisch auf die Flaschen, denen man die Kohle über Hochdruckbefüllung hinten reinpumpt. Wie gesagt es gibt Ausnahmen, leider kenne ich nicht viele ...
Ja, gutes Geld für gute Leistung,
aaaber über 600 Leute im Bundestag?
Und die sitzen dann fast alle nur im Sportausschuss?
Das kanns doch nicht sein!
Für die ist jeder Euro zuviel!
Zorro
@ zorro_43: Da kann ich Dir nur Recht geben. Ich glaube es sind sogar an die 800 (!) Parlamentarier. Da müsste man mal gehörig ausmisten ... :fack:
Original geschrieben von sharky
@ zorro_43: Da kann ich Dir nur Recht geben. Ich glaube es sind sogar an die 800 (!) Parlamentarier. Da müsste man mal gehörig ausmisten ... :fack:
Hihihihihi, Ihr habt noch die in den Landtägen vergessen :steirer:
CU
Lamiech
So isses die Eltern und ich denke die Gesellschaft versagt wegen Oberflächlichkeit, Klamottenmarkenwahn Gefühlskälte usw. Und dann werden Gründe gesucht wie die bösen Messer usw. Ich wähle dieses Jahr FDP, Partei der Mitte, der Liberalität und vor allem setzen die sich dafür ein mehr Psychologen an Schulen einzustellen das gab es als Antwort zu Erfurt. Andererseits wenn die mit der CDU Koalidieren (ich hoffe ich habs richtig formuliert) haben wir wieder diesen totalen Stoiber-Sicherheitsfanatiker dran. Aber wenn nicht FDP dann gar nicht wählen.
Gruß
Daniel
http://www.spiegel.de/sptv/xxp/0,1518,209670,00.html
... ist nicht, daß sich die Leute gegenseitig niedermetzeln (sollen sie - wenn sie es nicht schaffen, über eine Trennung oder was auch immer zu SPRECHEN, kann ich ihnen auch nicht helfen), sondern daß sie immer und immer wieder Waffen dazu benützen müssen. Wie hilfreich wäre einmal eine Feile, ein Schürhaken (gut, Kamine sind selten), von mir aus auch eine Glasscherbe, aber nein, es müssen Messer sein. Daß es sich um ein Küchenmesser handelt, von dem meine greise Nachbarin eine wahrscheinlich 2-stellige Anzahl in der Lade hat, die alle mehr als geeignet zur Schmerzzufügung wären, und daß jeder Haushalt von diesen bösen Waffen eine Unmenge herumliegen hat, davon redet niemand. Und seltsam ... das Wort "Küchen" verschwindet nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Hirn der Leser.
Wenn sich ein potentieller Mörder oder Totschläger schon genötigt sieht, einem anderen Menschen Böses zu tun, kann ihn niemand aufhalten. Es wäre mir nur ein großes Anliegen, daß er etwas zur Waffe macht, das landläufig nicht als solche gesehen wird. Mein Favorit wäre ein Paket Tiefkühlkost. Mal schauen, wer dann noch Zugang zur Tiefkühlkostzeile im Supermarkt bekommt.
Ich hoffe, nicht menschenverachtend rübergekommen zu sein, ich habe es nur satt, auch von intelligenten Menschen (und dazu zähle ich meine Freunde eigentlich) seltsam angeschaut zu werden, wenn ich über meine (mittlerweile zwei) extrem wunderschönen Messer berichte (oder sie gar herzeige) - von denen eines sicher niemals verwendet wird (nicht einmal um mich zu wehren, bin ja nicht irr und laufe Gefahr, daß dieser perfekten Klinge auch nur irgendwas zustößt!)und das andere zwar verwendet wird, aber auch nur mit schlechtem Gewissen. Weil a) paßt sowas ja nicht zu einem Mäderl (ich überlege mir als gesellschaftliche Wiedergutmachung die Anschaffung einer Puppenecke, oder eines Handarbeitskorbes) und b) sind es Waffen.
Das Argument, daß meine leichte Schnittverletzung am Finger, die von einem Messer stammt, weil ich eben unvorsichtig war, ebenso aussieht, wie die meines Onkels, als er sich beim Umblättern seiner Gartenfachzeitschrift geschnitten hat, und ich daher sage, daß in den richtigen Händen von einem Messer die gleiche Gefahr ausgeht wie von einem Magazin, ließ man nicht gelten. Warum wohl.
War ein bißchen länger, aber es mußte raus. Zu meinen Freunden kann ich ja schlecht gehen, um über diese Ungerechtigkeit zu maulen ;)
Schönes Wochenende
Puppal
PS: Vor einem Jahr war ich auch um nix besser in puncto Messer als die Masse und bei anderen Themen plaudere ich sicher immer noch vieles nach, ohne mir wirklich Gedanken gemacht zu haben. Ich habe die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen, aber mittlerweile gebe ich mir zumindest die Chance zuzuhören, nachzudenken und dann meine Meinung zu bilden - und überheblicherweise gehe ich davon aus, daß ich das von allen anderen auch erwarten darf.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,211064,00.html
TheLonestar
26.08.02, 14:38
Original geschrieben von MarkusS
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,211064,00.html
Verbieten. Und zwar sofort. Steak´s und alle 15 Jährigen Mädchen.
(ich mag die um 40 ´rum eh lieber:rolleyes: )
Foundation of the hysterical Society
Hi puppal, klasse Post :super: Ich hab es leider gerade erst entdeckt, darf ich mal fragen welche beiden Messer du hast ?
@ Lone, also ich weiß net ob das so die optimale Lösung ist. Ich mag Steaks und naja aus 15 jährigen Mädchen werden ja mal 40 jährige Frauen, gell ;)
Wie wäre es denn wenn man einfach 15 jährigen Mädchen, generell die Benutzung von Messer und Gabel verbieten würde, bis sie 16 sind ? :glgl:
Unter 16 werden Frauen vom Gesetz geschützt,
über 60 von der Natur!
Toller Bericht,sehr informativ! :rolleyes:
Ich wüßte gern erstmal , was da passiert ist. Fest steht, daß man wohl kaum versehentlich und ohne viel Krafteinsatz an den Rippen vorbei genau ins Herz trifft; die Frau hat gewußt, was sie tat. Die Frage ist nur warum.
@Frank
Und dazwischen schützen sie sich selbst! (Wenns nach mir ginge)
Naja,mal ernsthaft die Frau in eine Anstalt zu sperren und wegen Totschlags ermitteln kann doch nicht der Schutz des Gesetzes sein!
Wie auch immer, wer mit dem Messer andere tötet, hat entweder einen guten Grund dazu oder ist für eine Jugendpsychoanstalt viel zu gefährlich. Bis man weiß was Sache war, kann man sowas IMO nicht riskieren, die Frau muß irgendwie bewacht werden.
Und dazwischen schützen sie sich selbst! (Wenns nach mir ginge)
So solls ja auch sein! :super:
Bis denne!
Frank
Da geht mir, halb off-topic ein Lied durch den Kopf...
"i want a silver kitchen knife
and feel I am taking a knife."
Aus: Golden Boy feat. Miss Kittin "Rippin Kittin"
http://www.playlouder.com/feature/925goldenandkittin/
Übrigens in Deutschland verboten.
MfG, Tierlieb
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