Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bandschleifer von Westfalia
Hi Leute,
Ich Habe mir gerade auf der Westfalia Homepage ein paar Bandschleifer angeschaut. Dieser Hat mir besonders gefallen:
Bandschleifer (http://www.westfalia.de/Shop/2129289797/UserTemplate/44?n=v&Image=878843)
Kombinierter-Band- und Tellerschleifer - 400 Watt - Das Gerät für den handwerklichen Einsatz. Sehr ruhiger, vibrationsarmer Lauf. Technische Daten: Bandgröße 100 x 915 mm, Tellergröße Ø 150 mm, Schleifbandgeschwindigkeit 491 m/min Schleifteller - Drehzahl 2850 U/min. Tischgröße 158 c 225 mm, um 45° neigbar, Gewicht 16,8 kg. 400 W/ 230 V Magnetschalter, Vorrichtung für Staubabsaugung. Verstellbarer Winkelanschlag. Tisch für Tellerschleifer ebenfalls um 45° neigbar.
Bänder von K 80 bis K240
Was haltet Ihr davon? Ist das OK oder gibt es in diesem Preissegment noch etwas besseres?
Viele Grüße
Max
Hi Max,
wieviel soll der denn kosten? Brauchst du den nur hobbymäßig? Ich hab einen Bandschleifer ( Eigenbau) mit nur 300 Watt, Band 75 * 533 mm. Ist zwar ein wenig langasam, aber für mich reichts! Hat sogar Vorteile, die Klingen werden nicht über 50 - 60°C heiß und ich schleif sie nicht so schnell kaputt. Irgendwann muss ich mir mal einen richtigen Bandschleifer anschaffen.
Ich glaube der reicht für den Anfang, aber man sehnt sich schnell nach mehr Power!
Gruß Moppekopp
Sorry, hab gerade die Artikelinformationen gelesen!:irre:
gruß Moppekopp
Leonardo75
05.07.02, 07:22
Hallo Max!
Was willst Du denn mit Deinem Bandschleifer machen? Etwa Messer selber machen? Dann wird das Band für die Leistung wohl zu breit sein. Der Schleifer ist mit seinen Daten wahrscheinlich eher auf die Holzbearbeitung ausgelegt. Daher wird es mit dem Stahlschleifen nicht so einfach.
Zu den Schleifbändern: bis 240'er Körnung ist nicht gerade viel. Aber wahrscheinlich halten die Westfaliabänder eh nicht allzu lange und Du wirst auf bessere Bänder umsteigen wollen. www.scharnau.de oder so ist eine gute Adresse dafür.
Zu den Umlenkrollen: Die Umlenkrollen sind keine Kontaktrollen, daran wirst Du wahrscheinlich keinen Hohlschliff machen können, abgesehen davon sind die Rollen eh zu klein dafür.
Fazit: Wenn Du Griffe bearbeiten willst, dann ist das bestimmt nicht die schlechteste Wahl, aber zum selber Herstellen von Messern sicherlich nicht die beste Wahl.
Viele Grüße sendet Dir der Leo.
.....wenn's ein kleiner für den Anfang beim Messermachen sein soll, der auch beim Umstieg auf größere Geräte weiterhin gute Dienste als Zweitmaschine tun soll, dann kauf Dir einen Elektra Beckum BS 200, zu sehen hier (http://www.elektra-beckum.de/de/produkte/bandschleifmaschinen/) !
Damit mache ich seit mittlerweile 7 Jahren die besten Erfahrungen, kleine Modifikationen vorausgesetzt (10 Minuten Arbeit).
Achim
Flaming-Moe
05.07.02, 09:09
Ich besitze den erwähnten Bandschleifer von Westfalia.
Ich hab meine letzten paar Messer (die großen) darauf gemacht.
Vorteil des nicht so starken Bandes ist, daß man als Anfänger (ich) nicht so schnell ne Klinge versauen kann.
Für den Preis und mit Bändern von Scharnau (und ner nachträglich angebrachten gehärteten Auflage) durchaus brauchbar!!!
Vermutlich werd ich mir irgendwann auch mal den EB zulegen wegen der höheren Leistung usw...
Wieviel kostet den derBandschleifer von Westfalia? Konnte keine Preise bei dem Link finden, oder hab ich die mal wieder übersehen?
gruß Moppekopp
Ich meinte natürlich den von Elektra Bekum!!!
Der letzte den ich gekauft habe hat knapp 200 Euro gekostet.
Hä Moppekopp, dem hann isch bey Scheins in der Jrüne Wesch jekooft.
Als Öcher ist das leicht zu bewerkstelligen. Kaufst Du den, dann meld' Dich mal. Ich bestell die Bänder dafür immer en gros und zu korrekten Preisen (nur Top-Qualitäten von 3M).
Achim
@ AchimW: Danke für das Angebot, wenn ich meine Matheklausuren schaffe schenke ich mir den!!! Und wenn ich sie nicht schaffe ist das mein Trostflaster!!!:D
Gruß Moppekopp!
Ich hab mir ja den EB 200 W gekauft, das Gerät ist für den Preis auf jedenfall top, für den Flachschliff hab ich mir eine Stahlplatte mit Radius als Bandunterlage und zum Konturenschleifen einen kleinen Schleiftisch angebracht.
Mit der hohen Bandgeschwindigkeit des EB komm ich jedoch noch nicht so gut zurecht, außerdem werden die Klingen sehr schnell heiß.
ich hab ja noch meinen alten Bandschleifer auf dem ich immer noch viel mache, für den EB werd ich mir warscheinlich eine Lösung zum regeln einfallen lassen, vielleicht reicht da schon ein Dimmer um etwas runterzuregeln, wär aber vielleicht doch besser gewesen die Drehstromausführung mit zusätzlichem Frequenzumwandler zu nehmen.
Für Titanschliff mit normalen Bändern ist der EB auch ungeeignet, da zu schnell, mit den feineren Trizactbändern gehts aber sehr gut, selbst mit K1200 hab ich da bei Titan einen Abtrag, da staun ich immer wieder.
Nach meiner bisher bescheidenen Erfahrung beim Klingenschleifen, tendier ich zu einem Gerät mit langsamer Bandgeschwindigkeit aber konstantem Drehmoment, eben wegen der besserren Kontrolle beim Schleifen, zu dem heizen die Klingen nicht so schnell auf.
freagle
Hi freagle!
Hab ich das richtig verstanden? Um die Drehsahl regeln zu können ohne Drehmoment zu verlieren, sollte man sich also die Drehstromvariante zulegen.
gruß Moppekopp
Das scheint anscheinend besser zu sein, schau mal hier in die älteren Beiträge, da wurde schon viel zu geschrieben.
freagle
Nach dem was ich so gelesen habe werde ich mir wohl den EB zulegen.
Kann man ja anscheinend nichts mit falsch machen. Der Preis geht gerade so in Ordnung. Brauche das Ding erstmal nur zum ausprobieren; will ja kein Profi werden!
Viele Grüße
Max
Leonardo75
05.07.02, 15:07
Hallo Moppekopp!
Du brauchst zur Drehzahlregelung natürlich noch einen Frequenzumformer, damit die ganze Sache läuft.
@freagle: mit dem Dimmer kommst Du bei einem Kurzschlussläufer wahrscheinlich nicht weiter, aber dazu solltest Du besser Guenter mal fragen.
Hier habe ich mal mit Guenter darüber diskutiert:
http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=5131
Gruß Leo.
@Leonardo75: Danke für die Info, ich hab schon in den anderen threads zu Drehzahlregelung etc. nachgelesen, bin aber nicht so richtig daraus schlau geworden.
Gruß Moppekopp
Was, freagle, die lahme Gurke findest Du zu schnell???? Der Grit den ich jetzt habe läuft doppelt so schnell und ich hab mit Hitze keinerlei Probleme.
Achim
Also ich find nicht das meiner ne lahme Gurke ist, zwei drei Züge mit nem neuen 60er Band und die Klinge muss ins Wasser,das Problemab ich bei langsam laufenderen Geräten nicht . Mit einem Wolfmaster hab ich mitlerweile auch mal kurz gearbeitet, der ist auch einiges langsamer, hat aber ein konstantes Drehmoment und damit komm ich halt besser klar. Ich mein gut es klappt immer besser mit dem EB, da gewöhn ich mich schon noch dran.
Ich hab auch schon wesentlich schnellere Geräte gesehn, den von Claymore (Flugzeugturbine), und für feine Sachen kann man den vergessen, er sehnt sich ja auch nach einem zweiten etwas langsameren Gerät.
freagle
howdy,
was für eine bandgeschwindigkeit hat denn der EB?
wäre mal interessant einen vergleiuch zu meiner "handgurke" von bandschleifer zu haben.
Leonardo75
08.07.02, 18:08
Hallo freagle!
Welchen Kontaktraddurchmesser hat denn der Bandschleifer von Elektra Beckum?
Gruß Leo.
Die Bandgeschwindigkeit wird beim EB mit 17m.Sec angegeben.
Beim EB ist die Antriebsrolle mit Gummi beschichtet, daran kann man auch schleifen, der Durchmesser ist ca. 130mm werd aber nochmal nachmessen für Hohlschliff ist die Rolle aber zu klein. Die obere Rolle ist aus Alu und unbeschichtet.
freagle
:staun: :staun: :staun:
mein handgerät hat laut aufschrift 40-140m/s, und ich hab oft auf der höchsten stufe geschliffen. dann wird mir der EB wohl eher nicht zu schnell sein ;)
Flaming-Moe
09.07.02, 07:24
Original geschrieben von dcjs
:staun: :staun: :staun:
mein handgerät hat laut aufschrift 40-140m/s, und ich hab oft auf der höchsten stufe geschliffen. dann wird mir der EB wohl eher nicht zu schnell sein ;)
140m/s ???
Bist du sicher, daß du kein Komma übersehen hast?
Das wären über 500 kmh...
Er meint 40 bis 140 m / Minute!
16m/s ist etwa die halbe Geschwindigkeit, die für das Schruppen angegeben wird, Für feineres Schleifen gerade richtig. Für den Endschliff kann es ruhig noch langsamer sein. Kühlen nach jedem Zug über das Band sollte, besonders bei gehärtetem Material, selbstverständlich sein.
Ja, das Kühlen ist unbedingt nötig, auch bei langsamerer Bandgeschwindigkeit. Wenn man's lang genug macht wird es zum Reflex.
Ich schleife auch immer mit bloßen Händen, damit ich die Temperatur der Klinge fühle. Ein Stück Stahl von 90° C ist so heiß, daß man sich dran verbrennt, aber diese Temperatur hat noch keinen Einfluß auf die Wärmebehandlung.
Achim
da hat er recht der Achim,
wenn man den Prozess erst mal in die eigene Motorik eingeschleift hat, wird Kühlen zu einem Reflex.
Mit bloßen händen schleifen hat außer dem Temperaturgefühl auch noch den vorteil, das man sich keine Fingernägel mehr schneiden muss, das macht der Bandschleifer.
:steirer:
Auch ne Bank zu überfallen ist dann kein Problem mehr, da man hin und wieder in den Genuss kommt keine Fingerabdrücke mehr zu hinterlassen.
(ist aber eher was für Masochisten):steirer:
17 m sec ist doch schon schöön langsam.
Ich komm bei mir auf ca. 40 m/sec wenn ich antreibsrad durchmesser und motorgeschwindigkeit richtig geschätzt hab (nein ich weis sie nicht auswendig)
aber mit überhitzung hab ich keine Probleme dank kühlung
Ein frequenzumformer wär net schlecht.
Alles was ich in der Klasse um 4 kw gesehen hab auch bei **** (ich schau nur sporadisch) gäb schon einen kleineren Bandschleifer wie den Elektra Beckum.
peter
An alle EB 200... Benutzer!
Ich hab mal so ein bisschen im Archiv nach Informationen zu diesem Bandschleifer gestöbert. Scheint ja echt eine sinnvolle Anschaffung zu sein. Allerdings wurde einigemale gesagt, das die Stahlplatte, über die das Band für den Flachschliff läuft, sich schnell abnutzt. Sei es durch das Band alleine oder durch Schleif und Stahlpartikel die zwischen Band und Platte gelangen.
Ist es nun möglich diese Platte durch ein graphitbeschichtetes Gewebe zu schützen. Das Gewebe ist auf einer Seite so angeschraubt, das die Verschraubung nicht mit dem Schleifband in Kontakt kommt. Das Prinzip habe ich im Moment bei meinem Bandschleifer. Es ist ein Eigenbau aus dem Schleiffuß eines Bandschleifers der Firma Fein (glaube ich, orange Maschinen:-) angetrieben durch einen ca 300W /1145 U/min Motor über einen Zahnriemen. Allerdings liegt das Graphitgewebe nicht auf einer glatten Platte auf, sondern auf einer Art Gitter, dadurch ist ein präziser Flachschliff nicht so ohne weiters möglich. Das Gitter und der Schleiffuß ist ein Alugussteil.
Gruß Moppekopp
Das mit dem Graphit mag ich nicht, weil das Zeug beim Schleifen immer fliegen geht und sich auch schnell abnutzt. Die Unterlage meines ersten EB hat locker 250 Messer lang durchgehalten und existiert immer noch. Allerdings ist die Serienmäßig schon nicht sehr präzise flach. Auf meinem Grit habe ich eine gehärtete Unterlage aus präzisionsgeschliffenem 1.2379 (D2) montiert (von hinten geschraubt). Das ist auf dem EB natürlich auch möglich. Seither keine Abnutzungsprobleme mehr.
Die Schleifunterlage meines EB habe ich übrigens von Anfang an oben und unten jeweils ca. 6 cm gekürzt, damit man auch am freien Band schleifen kann.
Achim
Ich habs auch so gemacht wie Achim, die orginal Auflage lässt sich über Schrauben etwas senken, da hab ich dann auch eine 3mm D2 Platte mit Radien versehn und aufgeschraubt.
Bei CKD gings vor ner Weile um Keramikauflagen da waren sie sehr begeistert vom
Beitrag aus CKD (http://pub42.ezboard.com/fcustomknifedirectoryforumfrm6.showMessa ge?topicID=439.topic)
freagle
Wie sähe es denn mit hitzebeständigem Glas aus? Sowas sollte einem doch jeder Glaser machen können.
Um die Reibung wirklich gering zu halten müsste man doch eine Auflage aus Teflon nehmen. Gibt es auch als massiven Werkstoff in weiß.
Gruß Moppekopp
aber dafür müsste dann die bandunterseite wirklich 100%ig glatt sein! sonst gibts unter garantie kratzer, kerben & co
Ja, hab ich auch schon überlegt. Eine neue beschichtete Bratpfanne kaufen und in Streifen flexen. Aber ich glaube, daß das Zeug dem Druck nicht gewachsen ist. Ein Schleifkorn HINTER dem Band und futsch isses. Ist bestimmt auch gut gesund, den Abrieb einzuatmen, nicht?? Die massiven Teflonplatten sind zu weich. Die eignen sich eher gut als Bushings in Klappmessern.
Achim
Hi!
Ich hab im Netz mal ein bisschen nach Händlern gesucht, die Teflon verkaufen. Dabei bin ich nicht fündig geworden, allerdings habe ich eine Seite gefunden auf der über verschiede Beimischungen zu reinem Teflon berichtet wurde.
Glasfaser: Erhöht Druck- und Abriebsfestigkeit
Bronze: Erhöht Temperaturleitfähigkeit
Kohlenstoff: ähnlich wie Glasfaser
In wie weit die Abriebfestigkeit verbessert wird wurde nicht gesagt. Die Seite war auch etwas knapp.
Hier noch ein Link zu einer Firma die Teflonhalbzeuge verkaufen:
[URL=http://www.fks.ibg-monforts.de/produkte/daten.html]
Gruß Moppekopp
Flaming-Moe
10.07.02, 14:30
Naja, eigentlich geht es ja nicht darum, die Reibung des Bandes auf der Auflage zu reduzieren, sondern der Abrieb an derselben. Ne gehärtete Stahlplatte dürfte ein paar Hundert bis Tausend Messer lang halten und relativ lange eben bleiben.
Hi Leute!
Wer noch auf der Suche nach einem Bandschleifer ist und eine halbwegs große Werkstatt hat, sollte mal hier gucken!
http://cgi.****.de/ws/*********.dll?ViewItem&item=1748938079 (http://)
Es sind zwar etwas wenig Infos dabei, aber die kann man ja rauskriegen!
Mfg Moppekopp
Hi!
Der Bandschleifer ist gerade für über €400 ersteigert worden!!!! :staun:
Ist einer von euch der Glückliche???
Gruß Moppekopp
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