Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe beim Uhrenkauf zu meinem "40"!
Hallo ihr Uhrenfreaks;
Ich benötige eure Erfahrung, Kritik und euer, hoffentlich großes Wissen bezüglich Uhrenwerke, übertriebene Uhrenpreise, überschätzte Produkte bzw. euren fundierten, wichtigen Rat.
Es handelt sich ausnahmslos um etwas "more expensive" Uhren aus Stahl, Titan aber auch Uhren (bis auf Rolex) mit Lederarbänder
Anbei meine Liste:
Meine Interesse, an der Uhrenmarke, sinkt mit der Nummer.
(Nr.1- Mein Favorit seit 15 Jahren / Nr.2- Mein Favorit seit ung. 2 Jahren)
(Vor und Nachteile, Preisresistents, Wertanlage,Technik Uhrenwerk: Chronograph oder doch ein echter Chronometer, Kal. Unterschiede)
1) Rolex:GTM2 oder GTM1 bzw. Explorer 2, (Die Dayjust und DayDate haben sicher auch ihre Vorteile!)
2) Offician Panerai: Luminor Marina Panerai, Luminor Panerai Power Reserve (Titan!),GMT
DIESE 2 Uhrenmarken sind im Moment meine erste Wahl!
2) Jaeger Le Coulter: "Reverso Sport", oder div. sportliche Chronographen oder noch besser Chronometer!
3) Glashütte (aber die Chronographen sind, glaube ich über mein Maximum)
[B]4) Breitling: (alle sportlichen Chonographen bis max. €6000,-)
5) Bell&Ross: BR 01 Airborne (Im besonderen die Uhr mit dem Totenkopf, unbedingt ansehen;)
6) IWC(Fliegeruhren und Chronographen oder noch besser Chronometer, aber erade dieser tollen Marke "IWC"sind leider nicht gerade günstig, sondern wirklich schweineteuer!)
Vielleicht kann mir ein MF Mitglied, bei dieser, für mich, wirklich nicht leichten Entscheidung helfen!
Nicht vergessen, diese Anfrage ist weder ein Verkaufs noch Kaufangebot!
"Fundierte" Tips kann ich Dir leider keine geben, aber vielleicht ist der eine oder andere Ansatz zur Entscheidungsfindung dabei. Ich kann Dir nur mit meiner persönlichen Meinung dienen, Bemerkungen zu bestimmten Marken bitte objektiv sehen, sie dienen nicht dazu, eventuelle Träger dieser Uhren zu beleidigen, sondern entsprechen meinem persönlichen Empfinden.
Zweifelsohne keine schlechte Auswahl, was ich interessant finde ist, daß stilmäßig so ziemlich alles vertreten ist. Von der eher elegant-filigranen Jaeger LeCoultre über die "klassische" Omega bis zur sportlich-mächtigen Panerai.
Vielleicht solltest Du Dir zuerst überlegen, welchen Stil Du bevorzugst und, vor allem, welcher zu Dir paßt. Trägst Du z.B. gerne Combats und T-Shirt, wird die JLC damit komisch ausschauen.
Trägst Du gerne (oder auch nicht gerne, aber viel) Anzüge wirkt die Panerai da vielleicht zu protzig. Hast Du Die Panerai schon probiert, paßt sie (auch optisch) auf Deine Hand? Große Uhren und dünne Ärmchen wirken mMn lächerlich.
Die Auswahl der Marke ist (bei mir zumindest) eine sehr persönliche Entscheidung. Breitling und Rolex waren früher mal gute Marken, mittlerweile würde ich sie _mir_ nicht mehr kaufen. Zumindest nicht neu, alte (40+ Jahre) Modelle schon. Wieso? Macht ein Hinterhofprolet einen Lottogewinn kauft er sich einen Ferrari und eine Rolex. Der Marke ist mir der Stil verloren gegangen, so wie bei Breitling. Ich habe (und liebe) zwar eine Navitimer aus den 60ern, viele der neueren Modelle passen mit ihrem wirklich protzig-schrecklichem Design eher auf die Hand eines Zuhälters. Das hat sich mittlerweile zwar wieder gebessert, mich aber von der Marke nicht mehr überzeugt.
Omega bietet sicher gute Qualität, ist aber mMn durch das perfekte Product Placement in den Bond-Filmen etwas überzahlt.
JLC und Glashütte machen ihr Geschäft mit ihrem guten Namen und ihrem guten Ruf. Nicht billig, haben aber keine Werbung nötig, da sie sowieso einen bestimmten Kundenkreis haben. Sicher keine schlechte Wahl.
Die Panerai wäre meine erst Wahl, ein saugeiles Design.
Edit: Wertanlage sind sie alle, wenn sie gut behandelt und gepflegt werden. Da würde ich auch noch IWC ins Rennen werfen.
Tja, wenn Du mich fragst - ich würde eine Rolex nehmen. Bei mir wärs eher die Sea-Dweller, weil ich nunmal keine Lupe, aber sportliche Uhren mag. Aber im Prinzip egal, was gefällt, und dann von Rolex.
Mal das ganze Imagegedöns aussen vor - egal ob pro oder contra. Rolex ist ein Klassiker, bleibt ein Klassiker, der Wertverlust geht (dank der Marktstrategie von Rolex) gegen Null und die Qualität ist Top (mal auf Funktionalität bezogen).
Müsste/könnte ich eine teure Uhr kaufen, wärs ne Rolex. Ganz sicher. Auch wenn andere Mütter schöne Töchter haben. Du hast IWC vergessen ;)
JLC Reverso wäre meine zweite Wahl. Das ist nur eine ganz andere Uhr. Wüsste auch nicht, wie oft ich die auch tragen würde. Aber wenn Kohle keine Rolle spielt, kann man sich ja nen Klassiker hinlegen.
Breitling hat ein Frisöruhr Image ;), gibt aber auch welche ohne Gold und Blau :) und sind für mich besser, als das Image glauben macht. Geschmacksache.
Die Panerai wäre meine letzte Wahl, heisst, aus Deiner Auswahl genau die Uhr, die ich mir definitiv nicht kaufen, und, wenn ich sie geschenkt bekäme, sofort verkaufen würde.
Pitter
Mein eindeutiger Tip: Rolex GMT o.ä.
Vor 18 Jahren habe ich mir eine Submariner geholt.
Damals für ca. 3.200,- DM. Die Uhr habe ich die ersten Jahre fast immer getragen. Beim Sport, Schwimmen, Biken, Sauna usw.
Das Ding hat bis heute alles tadellos überstanden - obwohl ich zu geizig war einen Kundendienst zu machen.
1. Super wertstabil
2. Super stabil
3. Die Rolex geht zum Anzug und zur Jeans mit T-Shirt
Ich würde sie als einzige meiner Uhren wieder kaufen
Eine Panarai halte ich derzeit für eine eher modisch angehauchte Uhr - die nicht das Zeug zum Klassiker hat.
Gruß Steve
Also, zu meinem Hintergrund kann ich sagen, dass ich seit Jahren mechanische Uhren sammle, allerdings i. d. R. nicht in dieser Preislage.
Rolex: klassisches Design, man kann auch 'phantasielos' dazu sagen... seit den 50er Jahren sehen die Uhren ziemlich gleich aus. Allerdings: im Vergleich zu anderen Marken, die in den letzten Jahren neue Designs gemacht haben (z. B. Zenith oder JLC) sehen die Rolex echt gut aus! Der Wiederverkaufswert der Sportmodelle in Stahl (GMT, Explorer, Submariner) ist sehr gut. Finger weg von goldenen oder Stahl/Gold - das ist rausgeworfenes Geld.
Die Werke sind dick und robust. Die Ganggenauigkeit und Haltbarkeit sollen sehr gut sein. Früher waren die Metallbänder nicht so toll, das hat sich in den letzten Jahren gebessert. Auch hindert Dich ja niemand, das Metallband abzunehmen und ein Lederband dranzumachen. Damit sieht die Uhr dann auch nicht mehr so typisch aus.
Die GMT 2 bzw. Exp. 2 haben die nette Funktion, den Stundenzeiger unabhängig verstellen zu können - das ist sinnvoll, wenn man in andere Zeitzonen reist, oder zu Beginn/Ende der Sommerzeit.
Panerai: sehr gross und klobig. Eigentlich wurde die Uhr dazu gebaut, um sie über dem Taucheranzug zu tragen. Daher mag es Probleme geben, sie unter dem Hemdärmel zu verstecken...
Die Werke sind unterschiedlich - die Einsteigermodelle mit Handaufzug benutzen ein aufgehübschtes billiges Standardwerk, die Modelle mit Automatik oder Chronograph haben exklusive Werke. Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, dass die Uhren zu teuer sind.
JLC: hatte früher fast nur elegante Uhren. Die sportlichen, die sie jetzt produzieren, gefallen mir überhaupt nicht - aber das ist subjektiv. Technisch sollten die Uhren einwandfrei sein. Als Werke kommen nur eigene zum Einsatz (Manufaktur).
Glashütte: Ich nehme an, Du redest von 'Glashütte Original'. Gehört seit einigen Jahren zum Swatch-Konzern. Das Design ist m. E. oft von Lange abgekupfert, ebenso die Details der Uhrwerke. Das stört mich persönlich.
Breitling: Verbaut fast nur zugekaufte Werke, die vor Ort etwas aufgehübscht werden. Das Design der Uhren ändert sich nahezu jedes Jahr, sieht aber immer nach Breitling aus (hoher Wiedererkennungswert). In Anbetracht der Massen-Uhrwerke m. E. zu teuer.
Omega: Da bin ich voreingenommen, da ich von der Koaxial-Hemmung nichts halte und Omega inzwischen fast nur noch solche Uhren produziert. Die einzige Omega, die für mich in Frage kommt (und die ich auch selber besitze), ist die Speedmaster 'Moonwatch' (das Original! - nicht eine der vielen Varianten).
Hans-Georg
Der Antwort v. Pitter ist nichts hinzuzufügen. Meine Reihenfolge wäre eine andere.Breitling vor JlC. Wenn Du eine Uhr suchst die Du ohne wenn und aber tragen kannst ohne Dir viel Gedanken zu machen dann ist eine Rolex erste Wahl. Das ist meine pers. Erfahrung, was nicht bedeutet dass es nicht auch andere Uhren gibt die dieses erfüllen. Ich habe mir meine 1. Rolex Modell Explorer im Jahre Deiner Geburt 1969 gekauft und ununterbrochen bis zum Jahre 1992 getragen (jaja das war unvernünftig). Dann kam eine Datejust und die Ex. hatte erst mal Ruhe. Mit dem Internet kamen andere die mich aber alle wieder verlassen haben und vor 2 Jahren habe ich mir eine GMT II altes Model gekauft. Ich hatte nie Probleme mit einer meiner Rolex Uhren. Solltest Du sie pfleglich behandeln verlierst Du auch beim Wiederverkauf kaum Geld.
Gr.Peter
Eigentlich war die ROLEX GMT 2 schon immer meine erste Wahl gewesen, bis ich von OFFICIAN PANERAI gehöhrt habe.
Ob diese klobige, geile Taucheruhr (Durchmesser zwischen 40mm-46mm!) wirklich Kult ist, wird mir/uns die Zukunft zeigen.
Denn in letzter Zeit sehe ich immer mehr Promis, Schauspieler, Künstler, Sportler, sogar Fotografen und Kamerarmänner, die sich mit OP schmücken.
Immer schön sichtbar, da diese sportliche Uhr wirklich groß, hoch, dafür aber auch schwer ist.
Titan ist ja eigentlich nicht so kratzest bzw. hart wie Stahl, wird aber als Besonderheit, bei sehr teuren Uhren, angepriesen.
Was ist jetzt das bessere Ausgangsmaterial für das Uhrwerk bzw. Uhrenband?
Stahl oder Titan?
Der Wunschtraum einer vielseitigen Uhr, mit hohem Kultfaktor und absoluten Wiedererkennungswert, die zu Not auch noch zu einem Anzug passt, wird von der Rolex GTM MASTER II wirklich erfüllt.
Nicht zu unterschätzen, aber leider für mich zu teuer, sind die Chronographen von GLASHÜTTE
Das Modell, ein Chronograph von Glashütte, welches mir am besten gefällt, kostet um die €10.000,- und das ist mir, auch, für so eine tolle, sportliche, automatik Stahluhr, viel zu teuer!
Ich werde mir jetzt auch wirklich die Rolex GTM 2, zu meinem 40 vergönnen und befürchte jetzt schon Kratzer!
Eine kleine Info bezüglich Wertsteigerung bei ROLEX:
Im Jahre 2000 kostete diese Rolex "nur" €3642 mit Oysterlockband €3860,- jetzt aber schon €5350,-!!!
Neu war für mich auch, dass die neuen ROLEX GTM MASTER II Modelle, ein besseres, hochwertigeres Stahlarmband haben.
Ich danke allen MF-Mitglieder, für eure zahlreiche, wirklich sehr informative Hilfe!
Ohne eure zahlreiche, kompetente, Hilfe, trotz der sehr vielen, alten, org. Uhrenkatalogen, die ich auch vor vielen Jahren gesammelt habe, ich würde noch immer "die passende Uhr" für mich suchen!
[U]Fazit:
DIE "ROLEX GTM MASTER II" WURDE NACH LANGEM NACHDENKEN, DEM ABWÄGEN VON VOR UND NACHTEILEN ABER AUCH DURCH EURE GROßE HILFE, VON MEINER WENIGKEIT, ERWORBEN bzw. GEKAUFT.
BISHER BIN ICH, WIRKLICH, SEHR ZUFRIEDEN MIT DIESER, MEINER ÜBERDACHTEN WAHL.
(OBWOHL ES, DIESES MAL, ALLES ANDERE ALS EINACH GEWESEN IST, DIE IM JAHRE 2001 VERSPROCHENEN 10% SKONTO bzw.EINEN PREISNACHLASS VON MAX. 10%, BEI BARZAHLUNG, GEWÄHRT ZU BEKOMMEN!)
donkohleohne
20.05.09, 10:59
Hast Du mal Sinn-Uhren in Betracht gezogen?
Da bezahlst du für ähnliche Qualität deutlich weniger.
Hat eher ein "Ingenieurs-Image" / uderstatement Charakter.
Grüße
Don Kohleohne
Hast Du mal Sinn-Uhren in Betracht gezogen?
Da bezahlst du für ähnliche Qualität deutlich weniger
Aber nicht auf lange Sicht. Der Wertverlust einer Rolex ist quasi Null, der anderer Uhren, je nach Image, höher bis unendlich hoch ;) Das heisst, im Prinzip zahlt man für eine Rolex die entgangenen Zinsen ;) Und Sinn verwendet idR Standardwerke, wenn ich in den oberen Kategorien . Wenn man das auch in die eigene Betrachtung von Qualität einbezieht, liegt da Rolex weit oben.
Gehts um gute Uhren zum akzeptablen Preis, ACK. Aber so günstig ist Sinn auch nicht mehr, wenn man mit einbezieht, dass die eine Handelsspanne umgehen, schon gleich gar nicht. Mit dem, was der "alte" Sinn mal vorhatte, nämlich funktionale Uhren ohne Schnickschnack möglichst günstig, hat das nicht mehr viel zu tun.
Understatement, echtes Understatement, wäre z.B. eine Grand Seiko oder eine Marine Master.
Pitter
...
Titan ist ja eigentlich nicht so kratzest bzw. hart wie Stahl, wird aber als Besonderheit, bei sehr teuren Uhren, angepriesen.
Was ist jetzt das bessere Ausgangsmaterial für das Uhrwerk bzw. Uhrenband?
Stahl oder Titan?
...
Titan ist merklich leichter als Stahl (vor allem bei grossen, klobigen Uhren angenehm), und es kommt mir auch 'wärmer' vor, d. h. wenn ich die Uhr morgens vom Nachttisch nehme und anlege, habe ich nicht so das Gefühl von kalten Handschellen :p Vorteilhaft ist Ti auch bei Nickelallergie etc., da es eben nickelfrei ist.
Nachteilig ist in der Tat, dass Titan ziemlich weich und kratzempfindlich ist. Allerdings sieht man die Kratzer nicht so, da die Oberfläche bei Ti meist etwas matt ist. Es gibt von japanischen Herstellern kratzfeste Ti-Legierungen (Citizen 'Duratect' und Seiko 'Brightz'), aber die wiederum nur bei Quarz-Uhren. Irgendwie hat sich diese Technologie bei den Nobeluhrenmarken nicht durchgesetzt.
Ich werde mir jetzt auch wirklich die Rolex GTM 2, zu meinem 40 vergönnen und befürchte jetzt schon Kratzer!
Zur Beruhigung: alle 5 bis 10 Jahre muss die Uhr sowieso zum Service, wo z. B. das Werk zerlegt, gereinigt und neu geölt wird. Dabei werden dann auch Band und Gehäuse poliert/geschliffen und sehen wieder wie neu aus (sofern nicht ganz tiefe Schrammen vorliegen).
Nach meiner Erfahrung als 'Schreibtischtäter' bekommt die Bandschliesse die ersten Kratzer, weil man mit der auf dem Tisch herumrührt. Dagegen hilft z. B. der Umbau auf Lederband, womit die Uhr auch deutlich leichter wird. Du musst dann eben alle Jahre mal ein neues Band kaufen.
Türklinken sind gute Gelegenheiten, das Uhrengehäuse zu verkratzen. Ist mir mal mit einem schwarz beschichteten Porsche-Chronographen passiert, das tat weh :haemisch:
Ansosnsten muss man damit leben - das gibt eben die Patina eines Gebrauchsgegenstandes. Natürlich kann man die Uhr auch in den Safe legen und sich dran freuen, dass nach 10 Jahren noch die Schutzaufkleber dran sind :irre:
Hans-Georg
Eigentlich war die ROLEX GMT 2 Eine kleine Info bezüglich Wertsteigerung bei ROLEX:
Im Jahre 2000 kostete diese Rolex "nur" €3642 mit Oysterlockband €3860,- jetzt aber schon €5350,-!!!
Hier bitte nicht Preissteigerung mit Wertsteigerung verwechseln.
Ich würde - wegen der schon angesprochenen Trageeigenschaften- eine Titanuhr empfehlen.
Trage selbst einen Sinn Titan Chronometer oder eine Baume und Mercier Capeland XXL.
Die Capeland ist zwar wuchtig, aber trägt sich super bequem und ist gut ablesbar.
Gruß
Waldfarn
doublewasp
20.05.09, 17:14
Als "die eine Uhr zum 40er" würde ich auch die Rolex wählen. Würde? Werde? Ist ja bei mir auch nicht mehr so lang ... :eek:
Ich mag Titan als Material für Uhren grundsätzlich sehr (leicht, "wärmer", ...), aber es muß zum Charakter der Uhr passen, und das tut es IMHO nur bei modernen Uhren (z.B. einer Omega Speedmaster X-33 o.ä.).
Bei meinem letzten Kauf habe ich bei der Omega Seamaster Professional 300 m (nicht Planet Ocean, nicht Co-Axial) zwischen Stahl- und Titangehäuse geschwankt. Aber bei diesem Gehäuse hat mir dann der Wechsel zwischen polierten und satinierten Flächen (wie es ihn ja auch bei Rolex gibt) viel besser gefallen als der Titan-Look. Außerdem muß man die Art "Verschleiß" von Titan auch mögen.
Und bei einer sportlichen Stahluhr gehören ein paar Kratzer dazu. ;)
A propos Nickelallergie: Rolex verwendet einen anderen Stahl für seine Uhren als z.B. Omega und die meisten anderen:
http://www.rolexreferencepage.com/articles/2.html
Überhaupt interessant: http://www.rolexreferencepage.com - natürlich nur, wenn man sich für Rolex interessiert! :D
Grüße
Clemens
[QUOTE
Im Jahre 2000 kostete diese Rolex "nur" €3642 mit Oysterlockband €3860,- jetzt aber schon €5350,-!!!
Neu war für mich auch, dass die neuen Modelle angeblich ein besseres Stahlband haben.
Ich danke für eure Hilfe.[/QUOTE]
Der Preis gilt für das neue Model Referenz Nr.116710. Sie hat das "wertigere "Band und vor allem eine aus dem Vollen gearbeitete Schließe. Zudem tickt in Ihr nicht mehr das Kaliber 3185 sondern das 3186 (hat u.a eine verbesserte Spirale) ausserdem ist das Gehäuse grösser und sie hat eine Triplock Krone. Die Referenz 16710 (die Alte) wirst Du kaum noch beim Händler finden. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spass mit Deiner "Neuen".
Gr.Peter
Hier noch ein Tipp:
Ich würde die Objekte der Begierde unbedingt beim Juwelier
ausgiebig befingern und unbedingt eine Trageprobe machen.
Da reichen ein paar Minuten um auch den Tragekomfort zu durchleuchten.
Ich trage meine Uhren recht locker am Handgelenk, so dass die Krone
meist auf dem Handrücken anliegt.
Viele Omegamodelle z. B., haben einen relativ flachen Gehäuseboden
und eine scharfkantige Krone, die auf meinen Handrücken einen unangenehmen Druck ausübt.
Meine grosse Liebe ist eine IWC GST Aquatimer Ref.3536 St/St,
die mich ganzheitlich überzeugt, was Optik, Haptik, Preis/Leistung,
Ablesbarkeit bei Dunkelheit, etc., angeht.
Die Rolex Seadweller hat damals im direkten Vergleich nicht
mithalten können.
So unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Viel Spass noch bei der Qual der Wahl
(was ja eigentlich das Schönste am Uhrenkauf ist)
mfg
kiel
crashlander
25.05.09, 14:35
Ich habe ein bisschen Probleme damit, die Entscheidung für die "Traumuhr" zu finden, indem man Ranglisten abarbeitet und nach Faktoren wie Werterhalt und Image geht. Die Uhr muss einfach genau das sein, was man will, nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß, dass es manchen wichtig ist, Sachen mit dem richtigen Image zu haben (ob es jetzt um Kleidung oder Strider-Messer geht ist ja erstmal zweitrangig ;) ), aber eine Uhr muss doch einfach gefallen, oder? Ich habe seit kurzem auch was relativ kostspieliges am Arm, und das war halt ein Blick - ein Kauf (auch wenn zwischen Blick und Kauf ein paar Monate ins Land gegangen sind).
Hallo,
vielleicht kann ich etwas dazu beitragen, da ich mit fast jede dieser genannten Uhrenmarken schon mal persönliche Erfahrungen machen durfte.
Im Prinzip sollte einem die Uhr gefallen, unabhängig von Preis und Marke und zum 40. sollte es schon mal etwas "Besonderes" sein.
Wenn es um Wertstabilität und gute Uhrwerke geht, lasse ich persönlich mittlerweile nichts mehr über Rolex kommen (Erfahrungen im Verkauf von einigen genannten Markenuhren). Ich besitze die kleine Explorer 1, die alte Sea-Dweller und die neue Sea-Dweller Deep Sea (die übrigens von der Größe her durchaus mit einer Panerai mithalten kann). Sie sind gut tragbar (sowohl im Anzug, als auch im Freizeitlook), wertstabil und haben ein Manufakturwerk, was viele der o.g. nicht haben.
IWC möchte ich persönlich nicht mehr tragen - die Manufaktur baut mittlerweile zuviel "Modeuhren" - von der Wertstabilität ganz zu schweigen. Ich habe vor kurzem einen Doppelchronographen (Bj 2002) mit erheblichem Wertverlust verkauft. Früher waren für mich IWC Uhren der Inbegriff der Manufakturuhren (habe jahrelang eine Ocean 2000 getragen - tolle Uhr).
Ansonsten ist vieles schon gesagt worden - das Preis-Leistungsverhältnis einer Rolex finde ich für eine Uhr mit Manufakturwerk unschlagbar. Es gibt übrigens drei Sportmodelle von Rolex, die es nur in Edelstahl und nur mit schwarzem Ziffernblatt gibt: die Explorer 1, die Sea-Dweller und die Submariner ohne Datum. Die letztere ist eine kompromisslose, zeitlose Sportuhr, die recht erschwinglich ist.
Gruß
TPO
das Preis-Leistungsverhältnis einer Rolex finde ich für eine Uhr mit Manufakturwerk unschlagbar.
Sagte einer, dessen Uhrendenken (vermutlich) nicht bis Japan reicht, Sonst könnte man Seiko und Citizen nicht vergessen ;)
Rolex hat viele Vorteile. Manufakturkaliber sind für mich per se kein Vorteil. Ein Großserien-Eta aus der besten Qualitätsstufe ist ein hervorragendes Werk. Und bei den Stückzahlen von Rolex ist da von Individualität ja auch nichts mehr übrig.
Mein Rolex-KO wäre die ständige unausgesprochene Unterstellung, der Wecker wäre nicht echt. Große Vorteile sind der gute Service und das Gefühl, dass man auch in 50 Jahren noch Ersatzteile für die Uhren bekommt.
Das Image kann man unter Vor- oder Nachteil verbuchen, je nach Sichtweise.
Wertstabilität ist doch für so eine Uhr egal. Wer verkauft denn seine Jubiläumsuhr wieder? Qualität zum Vererben wäre da eher mein Kriterium. Da Punktet Rolex natürlich auch, unter anderen.
Meine Wahl wäre wohl eher etwas in Richtung Dornblüht, Rheinmeister o.ä. (Fast so viel Understatement wie GS;))
Ob das preismäßig passt kann ich gerade nicht überblicken.
Kauf die die Uhr, die dir am besten gefällt. Ein Zeitloses Design (nicht 42mm Durchmesser :irre:) wäre wohl für ein Erinnerungs- und potentielles Erbstück ganz gut. Wenn Rolex deine erste Wahl ist, dann kauf dir eine. Es kann nicht falsch sein.
Bei Panerei habe ich das Gefühl, dass der Hype nicht langfristig anhalten wird. Aber wenn die Uhren dir gefallen ist das ja auch egal.
stay rude
braces
Die erste bemannte Mondlandung am 20. Juli 1969 war eine der spannendsten wissenschaftlichen Leistungen in der Geschichte der Menschheit. Als Neil Armstrong, am 21. Juli 1969 um 02:56 GMT als erster Mensch den Mond betrat, ließ er seine OMEGA Speedmaster Professional in der Mondlandefähre zurück, weil das elektronische Zeitmesssystem an Bord der Raumfähre nicht ordnungsgemäß funktionierte. So wurde die Speedmaster von Buzz Aldrin, der knapp 20 Minuten nach Armstrong den Mond betrat, die erste auf dem Mond getragene Uhr - eine Legende war geboren.
Omega Speedmaster Professional
Moonwatch Apollo 11
„40th Anniversary“
Limited EditionMit der Lancierung der Speedmaster Professional Moonwatch Apollo 11 „40th Anniversary“ Limited Edition feiert OMEGA weltweit den 40. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung. Alle 7.969 Zeitmesser dieser limitierten Auflage sind mit dem OMEGA-Kaliber 1861 ausgestattet, dem Kaliber der originalen Speedmaster Professional Moonwatch.
Das wäre meine Empfehlung.... was passt besser zu einem 40. Geburtstag?
Gruß Andreas
Ist zwar nicht so auf deiner Liste. Aber was spricht gegen die:
OMEGA SeaMaster Planet Ocean Chrono?
Finde ich persönlich eine klasse Uhr.
Gruß
Lausbub
Uhr zum Wechseln:
"UTS" UHREN - Ein echter Chronometer oder doch nur ein zweitklassiger Chronograph?
Wer kennt oder besitzt so eine flache "UTS" Uhr?
Im MM Ausgabe 6/2007, auf der letzten Seite, da wurde ein neues deutsches Produkt, eine Sport/Adventure Uhr, namens "UTS ADVENTURE" beworben.
Diese Uhr, die "UTS ADVENTURE" (org. Preis: €2.550,-) wird mit einem Tactical folder, einem SeelTAC Comando (org.Preis: €399,-) zusammen für €2.699,- angeboten.
Diese, laut Hersteller, bis zu 500m wasserdichte Sportuhr, (Chronometer oder doch wieder nur ein Chronograph?) ist aus 1.4404 Stahl und die frappante, Ähnlichkeit zu einer viel teureren Offician Panerai ist nicht zu übersehen!
Wer kennt diese, für mich, abs. neue Marke "UTS" bzw. besitzt eine dieser deutschen Uhren und kann seine Eindrücke niederschreiben.
[QUOTE=braces;585824]Sagte einer, dessen Uhrendenken (vermutlich) nicht bis Japan reicht, Sonst könnte man Seiko und Citizen nicht vergessen ;)
Hallo,
das ist wohl eine Glaubensfrage, wie bei einem handgefertigten Messer vs. eines industriell hergestellten Messers. Ich glaube kaum, dass der Unterschied beim Schneiden groß ins Gewicht fällt - dennoch bin ich beispielsweise von den Messern von Jockl Greiss überzeugt - eben weil sie etwas Besonderes sind.
Eine Citizen oder eine Seiko ernsthaft mit einer Rolex zu vergleichen finde ich persönlich sehr gewagt. (Dies ist allerdings meine ganz persönliche Meinung). Das wäre für mich nie eine Alternative. Grundsätzlich sind dies Glaubensfragen. Ich behaupte nicht das ETA oder Valjoux schlechte Werke bauen - es sind halt absolute Massenprodukte, egal wie oder wer sie nochmals aufwertet. Ein Rolex-Kaliber ist eine Eigenentwicklung und es gibt nun mal nicht mehr viele Manufakturen, die eigene Uhrwerke herstellen. Selbstverständlich produziert Rolex auch Masse, das macht Montblanc auch - dennoch ist ein Füller von Montblanc nunmal was Spezielles, obwohl ich mit einem Kugelschreiber für 1,--€ auch schreiben kann.
Und was die Werthaltigkeit angeht: auch wenn ich eine Uhr nicht mehr verkaufen sollte, finde ich es schön, wenn der Wert dieser Uhr im Laufe der Zeit steigt - dies gilt insbesondere für eine "Jubiläumsuhr".
Gruß
TPO
Chief Rocker
26.05.09, 08:45
Bei Panerei habe ich das Gefühl, dass der Hype nicht langfristig anhalten wird. Aber wenn die Uhren dir gefallen ist das ja auch egal.
Der Panerai-Hype war doch schon vor ca. 8 Jahren. Da haben wir das gleiche gedacht. Beliebt sind die Uhren immer noch.
donkohleohne
26.05.09, 16:11
Aber nicht auf lange Sicht. Der Wertverlust einer Rolex ist quasi Null, der anderer Uhren, je nach Image, höher bis unendlich hoch ;) Das heisst, im Prinzip zahlt man für eine Rolex die entgangenen Zinsen ;) Und Sinn verwendet idR Standardwerke, wenn ich in den oberen Kategorien . Wenn man das auch in die eigene Betrachtung von Qualität einbezieht, liegt da Rolex weit oben.
Gehts um gute Uhren zum akzeptablen Preis, ACK. Aber so günstig ist Sinn auch nicht mehr, wenn man mit einbezieht, dass die eine Handelsspanne umgehen, schon gleich gar nicht. Mit dem, was der "alte" Sinn mal vorhatte, nämlich funktionale Uhren ohne Schnickschnack möglichst günstig, hat das nicht mehr viel zu tun.
Understatement, echtes Understatement, wäre z.B. eine Grand Seiko oder eine Marine Master.
Pitter
Hm, absolut gesehen bleibt es aber ein geringer Betrag.
Du meinst, relativ gesehen belibt mehr beim Hersteller, oder wie?
Meiner Meinung nach ist das auch richtig so.
Ich glaube, die kriegen den Spagat zwischen "No Name" und "Luxusmarke"
ganz gut hin. Ohne gewisses "Brimborium" (Modellpolitik etc.) kann eine Uhrenmarke heute wahrscheinlich nicht überleben?
Abschweif:
Ich habe mir z.B. 1998 eine EZM2 gekauft (vom ersten richtig selbst verdienten Geld). Keine Ahnung was die heute noch Wert ist.
Mein Kaufkriterium damals war allerdings eher designorientiert in dem Sinne (sic! :-)), daß ich eine Uhr gesucht habe, die meiner Vorstellung von reduzierter, zeitloser Gestaltung gerecht wird.
Damals habe ich wirklich monatelang Kataloge gewälzt, verglichen, entschieden, nochmal vergleichen, umentschieden...hat echt was gedauert...
Ist allerdings eine Quartzuhr, bedingt duch die Hydrotechnik. Das habe ich in Kauf genommen, da die Gestaltung mich ünerzeugt hat und ich mir eine EZM 1 damals nicht leisten konnte. Das wäre sonst meine Wahl gewesen - noch heute unerreicht, was die Gestaltung angeht.
Die jüngeren EZM Modelle haben da meiner Meinung nach nicht gewonnen. Daher habe ich keinen Bedarf an einem Neukauf und meine damalige Wahl noch nicht bereut (habe ca. 800.- DM dafür bezahlt).
Aber ich schweife ab...
Grüße
Don Kohleohne
das ist wohl eine Glaubensfrage, wie bei einem handgefertigten Messer vs. eines industriell hergestellten Messers.
Nein, es ist die Glaubensfrage zwischen industriell gefertigt und industriell gefertigt. Rolex fehlt nur das untere Preissegment, Seiko ist Vollsortiment-Anbieter.
Eine Citizen oder eine Seiko ernsthaft mit einer Rolex zu vergleichen finde ich persönlich sehr gewagt.
Wie gesagt, qualitativ sind Grand Seiko oder auch die Marinemaster voll konkurenzfähig. Die Große Schwäche der Asiaten ist die Servicesituation und Ersatzteilverfügbarkeit. Wobei, Ersatzteile gibt es dann wieder aftermarket :steirer:
Mir ist bewusst, dass die meisten, wenn sie mehrere tausend Euro für eine Uhr ausgeben einfach Lebensgefühl kaufen wollen. Und meist Schweizer oder Glashütter Lebensgefühl. Zu Japan ist einfach keine emotionale Bindung da. Schon unsere Großeltern trugen Uhren aus Sachsen, Pforzheim oder der Schweiz. Und diese Beständigkeit soll eine Jubiläumsuhr ja auch symbolisieren.
Man sollte sich aber eben auch vor Augen halten, dass Ricolaland nicht der Nabel der Uhrenwelt ist.
stay rude
braces
So,nun muß ich doch auch noch meinen Senf dazu geben.
Ich hab´die Schublade voller Messer und voller Uhren.
Und bei beiden Leidenschaften habe ich festgestellt - genug ist nie genug. Zudem geht es mir da - wie mit allen schönen Dingen. Ich will sie benutzen. Der praktische Einsatz muß hier gewährleistet sein.
Und da ähneln sich Messer wie Uhren. Benutzt, geschärft, vielleicht mit Kratzern und der Wertverlust ist enorm.
Für mich kommt beim Thema Uhren erschwerend hinzu, daß die Revisionskosten bei einem Manukakturwerk mir nahezu den Kauf einer weiteren Uhr mit ETA-Kaliber ermöglichen. Und die Zeiten, wo die Reparatur eines 2824 oder eines 7750 beim Uhrmacher um die Ecke nicht mehr möglich sind, werde ich vermutlich nicht mehr erleben.
Also nimm das Geld, kauf Dir eine Uhr für 30 % davon und freue dich in ein paar Monaten erneut zuschlagen zu können.
Denn eines kann ich Dir sagen - der Drang ist groß.
Die aufgelisteten Uhren sind dermassen unterschiedlich, dass es schwer ist, eine Empfehlung abzugeben ohne den Träger zu kennen. Ich versuchs trotzdem mal.
1. die Uhr muss dir, vor allem dir und in erster Linie dir gefallen. Es ist eine Menge Geld; gib das nicht aus, um andere zu beeindrucken. Du solltest auch nach Jahren noch Freude daran haben.
Klassische Designs haben es da leichter; die werden auch nach Jahren nciht langweilig. Es hat seinen Grund, warum Omega Speedmaster oder Rolex Sub seit Jahrzehnten nahezu gleich aussehen.
2. unbedingt Live anprobieren. am eigenen Arm wirken die meisten uhren nochmal deutlich anders als im Prospekt.
3. Kauf dir keinen "Ersatz", sondern lieber gleich das, was du wirklich willst. Früher oder später machst du das sowieso.
4. Wenn sich die Gedanken ständig nur um ein Modell drehen, dann ist es wohl das richtige.
Wenn es in deinem Fall die Rolex GMT ist, nimm sie! Mit Sicherheit eine gute Uhr, steht auch noch auf meiner Wunschliste.
Stell dich aber gedanklich darauf ein, dass
50% die Uhr garnicht warhnehmen
10% dich damit für einen Angeber halten
35% die Uhr für gefälscht und dich für einen noch größeren Angeber halten
5% denken: oh, was für eine schöne Uhr.
Aber da du sie ja für dich kaufst und nicht für andere, sollte dir das egal sein.
Hey,schaue dir doch mal die IWC - Ingenieur in Stahl an.
Sie hat ein super Uhrwerk und ist preislich in Rolexklasse.
Aber mit einer Rolex liegt du auch nicht verkehrt.
Mein Favorit ist die Supmariner bzw.Yachtmaster.
Die Rolex Sportmodelle haben auch einen guten Wiederverkaufswert.Ebenso die IWC.
Gruß und viel Spaß mit deiner neuen Uhr
Vor 18 Jahren habe ich mir eine Submariner geholt.Damals für ca. 3.200,- DM. Die Uhr habe ich die ersten Jahre fast immer getragen. Beim Sport, Schwimmen, Biken, Sauna usw.
Das Ding hat bis heute alles tadellos überstanden -...
Das wäre auch meine "Traumuhr" - aber für "Otto Normalverbraucher" ist das (dürfte z.Zt. wohl bei 4.500 Euro liegen ?) halt schon verdammt viel Geld, leider...
Aber sollte ich je im Lotto gewinnen, werde ich alle Vorurteile bestätigend :D mir tats. die Submariner kaufen, weil es eine schlichte, dennoch sehr schöne Uhr mit "Seele" ist - und weil es die Erfüllung (m)eines Traumes wäre...
Die genannte "Zuhälter" Rolex mit Unmengen Brillies würde ich mir allerdings selbst nach einem Lottogewinn nicht kaufen, weil das tats. meist eher peinlichprotzig wirkt - aber deswegen gleich die ganze Marke "Rolex" in die Ecke "Lotto Karl" bzw. "Zuhälter" zu drängen finde ich gegenüber dieser altehrwürdigen Marke einfach unfair....
Eine Citizen oder eine Seiko ernsthaft mit einer Rolex zu vergleichen finde ich persönlich sehr gewagt. (Dies ist allerdings meine ganz persönliche Meinung).
Citizen und Seiko auf eine Stufe zu stellen ist sehr gewagt. Das hat jetzt weniger mit Meinung, als damit zu tun, dass Seiko mechanische Spitzenklasse anbietet, Citizen nicht.
Pitter
Eine Rolex Submariner ist nach heutigen Maßstäben eine eher kleine Uhr.
Die Sea-Dweller ist da schon besser, aber ob man sich in der Preisklasse an ein nicht entspiegeltes Saphierglas (in der Dicke) gewöhnen möchte ist auch so eine Frage.
Beiseitig entspiegelt ist in meinen Augen auch nicht optimal (Kratzer in der Vergütung) aber innen einseitig entspiegeltes Glas ist optimal und schon bei 10° Abweichung von der Senkrechten eine ganz andere Welt als ohne Entspiegelung. Unter Wasser wird es noch schlimmer.
Ja, des Mannes fast liebstes Spielzeug...
Als Uhrmacher der alten Garde habe ich mir einen Anforderungskatalog erstellt an dem ich mich halte.
Meine "ultimative" Uhr sollte folgende Funktionen aufweisen:
-Chronometer
-Tag/Datum
-verschraubte Krone
-geschützte Drücker
-Fremdenergie unabhängig
-geringe Gangungenauigkeit
-entspiegeltes, min. 2,5mm dickes Mineralglas
Ich habe z.Z. drei Uhren in meinem Besitz, eine MIDO Comander Oceanstar Datoday, eine Tissot T-Lord, und ein Citizen Eco-drive Radio controled Chrono.
Wenn ich mir eine Uhr noch aussuchen könnte, müßte ich mich zwischen der Omega Seamaster Chrono und dem Sinn Hobel entscheiden. Da aber mehr wegen dem Aussehen, der Omega für "Fein", der Sinn für "sportlich".
Den T-Lord von Tissot würde ich mir nicht mehr kaufen, da die Drücker, bzw. die Wellen der Drücker sich leicht verbiegen. Sie hat zwar ein gutes Werk drin, und sieht so ganz gut aus, aber sie ist "selbstmord-gefährdet" durch diese blöden Drücker, die ganz schnell verbiegen, bzw. die Wellen, auf denen sie lagern.
Citizen mit Seiko zu vergleichen finde ich auch doof. Da ich beide Kundendienste sehr gut kenne, ist Seiko bei mir unten durch! Citizen eben nicht. Von der Elektronik und den Mech. Werken geben die sich nix, da beide die gleichen Bauteile von den gleichen Zulieferern bekommen.
Erstzteile sind für alle Uhren westlicher (u.a. jap.) Produktion eigendlich noch auf Jahre hinweg zu bekommen. Viel wichtiger ist mir das, was nach dem Kauf geboten wird.
Bei Sinn-Chronos(Fliegeruhr) aus dem ehem. BW Bestand sage ich nur: Finger weg!
Es werden für diese Uhren keine Ersatzteile geliefert! Die Fa. Sinn fragt in der Regel nach der Seriennummer nach, und wenn diese als BW-Uhr gelistet ist, bekommt man keine! Dann hat man u.U. teueren Schrott im Uhrenkasten liegen.
Gruß, Stefan, Uhrmacher seit 1988...
caliber-38
28.05.09, 10:31
PANERAI!!!!
Keine Frage. Handaufzug, wasserdicht bis 300m, verschiedene Bänder dazu (Metall fürn Sommer und Strand, Kautschuk beim Sport und Leder im Winter), IMHO bestes Preis/Leistungsverhältnis!
Gruß
Alex
Citizen mit Seiko zu vergleichen finde ich auch doof. Da ich beide Kundendienste sehr gut kenne, ist Seiko bei mir unten durch!
Da soll es ja aber starke Unterschiede je nach Land geben. Seiko Österreich wird meist als Servicefreundlicher gehandelt als Seiko Deutschland. Und die Marinemaster geht sowieso immer nach Japan zum Service. Grand Seiko wohl auch.
Von der Elektronik und den Mech. Werken geben die sich nix, da beide die gleichen Bauteile von den gleichen Zulieferern bekommen.
Ich dachte Seiko ist berüchtigt dafür, fast 100% Fertigungstiefe zu haben. Die stellen wohl sogar ihre eigenen Schmierstoffe für die Werke her.
Erstzteile sind für alle Uhren westlicher (u.a. jap.) Produktion eigendlich noch auf Jahre hinweg zu bekommen.
Seiko garantiert wohl bis 5 Jahre nach Produktionsende die Ersatzteilverfügbarkeit. Und stellt gerade mal wieder die Werke für die Prospex-Diver u.ä. um. Für Vintage-Modelle aus den 70ern z.B. gibt es kaum Originalteile. Dafür aber eine ganze Industrie, die Nachbauteile anbietet.
Uhrmacher seit 1988...
Als deutscher Uhrmacher bekommt man doch kaum hochwertige oder zumindest Mittelklasse mechanische Uhren aus Asien zu Gesicht, oder?
Die meisten sind ja (gezwungenermaßen) Eigenimporte in kleinsten Mengen - von ein paar einfachen Seiko-5 Modellen abgesehen.
Wenn wir hier über Rolex, Breitling oder IWC reden, dann passt eben keine 50$ Seiko, da muss man bei Seiko eben auch im 4-stelligen Bereich suchen. Und die bekommt man in Europa kaum. Und in der Preisklasse blind im Internet zu kaufen ist den meisten (zu Recht) nichts.
Ich persönlich denke ja, die Entscheidung ist zumindest im Bauch schon getroffen. Und ob das Glas der Traumuhr dann entspiegelt ist oder nicht spielt mMn. nicht mehr die große Rolle.
stay rude
braces
@ Stefan K.
Dein Anforderungskatalog enthält u.a,
1.Chronometer
2.geringe Gangungenauigkei
3. gesicherte Drücker
Dir ist als Uhrmacher sicher bekannt, dass die Chronometerprüfung in der Schweiz nur an Werken stattfindet und sie danach erst in die Gehäuse eingeschalt werden. Oder solltest Du Chronometer und Chronograph (wg. gesicherte Drücker) verwechselt haben.
Gr.Peter
Powered by vBulletin® Version 4.1.12 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.