Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Parteien zum Waffenbesitz
Jetzt, wo sich Anschläge in Schulen häufen, wäre der Moment, ernsthaft und ehrlich über die Gründe dafür nachzudenken.
...
Jetzt wäre es an der Zeit, zu forschen, was in diesem Land und seinen Bildungseinrichtungen nicht stimmt,
Jetzt müsste mit aller Schärfe die Berichterstattung der Medien und ihre Wirkung bei Nachahmungstätern untersucht werden.
Jetzt wäre es so weit, zu forschen und dann zu helfen und das Übel grundsätzlich anzugehen, wenn - ja, wenn Politiker vernunftbegabt wären.
...
Das Problem dabei ist nur, dass die Antwort schon feststeht, und genau deshalb nicht beantwortet oder zugegeben wird, einige Gründe dafür hast Du schon selbst genannt, einige andere Gründe sind von anderen genannt worden.
- Die Politik verschlimmbessert die Bildung, weil man international hinterherzuhinken glaubt
- Die Medien reden es im Sinne der Politik schön und kurbeln die Werbung dafür an
- Politik verkürzt Schulzeit und reduziert Lehrpersonal und Etats dafür
- Lerninhalte werden gestrafft und gekürzt, wo es nur geht, alles nur oberflächlich...
- Lehrer schieben einen nicht unerheblichen Teil des Bildungsauftrags auf Eltern ab, Eltern sind überfordert, weil sie selbst nicht hinterherkommen, bzw. die Lernziele und Wege dorthin nicht nachvollziehen können
Moderne Lehrer sind ja nichtmal in der Lage, Schülern zu erklären, wie man richtig lernt - und das ist ein elementarer Grundbaustein, zu wissen, wie man richtig lernt.
- Eltern haben selbst kaum Zeit sich wegen der politisch gewollten Arbeitsmarktumgestaltung intensiver zu kümmern, was vermutlich auch politisch so gewollt ist
- darum will man mehr staatlich kontrollierte Kinderbetreuung bereitstellen, indem man mit der Arbeitsmarktkeule kommt...
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Kurz:
Wenn das alles realitätsnah, ohne Schönfarberei, mediale Lügenkampagnen und haarsträubende Schuldzuweisungen aufgearbeitet werden soll, wird unterm Strich stehen, dass auch hier die Politik versagt hat, und falsche Prioritäten gesetzt hat, oder nocht kürzer:
Unsere Regierung hats verkackt, und wird es weiter verschlimmern - aber nicht nur die aktuelle, sondern auch auch alle folgenden...
Gruß Andreas
und 3. weil es Aufmerksamkeit bringt. Wenn ich schon so unscheinbar bin, dann gehe ich zumindest mit einem Knall.
Moin.
Die Antwort ist korrekt, aber das war nicht die Frage.
Warum ein Mensch den "lauten" Weg wählt ist kein Geheimnis.
Es ging hocker wohl darum, warum die Presse so etwas zum Ereigniss hochspielt und damit "attraktiver" macht als sich im Wald an einen Baum zu hängen.
Die Antwort darauf ist relativ einfach.
Es begehen in D pro Jahr ca. 11.000 Menschen Selbstmord. Davon sind 16% zwischen 15 und 24 Jahren alt.
Das sind 1760 Jugendliche/junge Erwachsene die jedes Jahr hier den Freitod wählen.
Oder aufgerundet fast 5 pro Tag.
Das sind zuviele, als dass es für Schlagzeilen reicht. Diese Menschen finden noch nicht einmal eine Erwähnung im Lokalteil.
Ihr Tod stellt ja auch "nur" unbequeme Frage, auf die Antworten nicht mal so eben gegeben werden können.
Das ist wie bei der Werbung. Wenn Du gehört werden möchtest, dann musst Du dich von der Masse absetzen. Und die Presse/Medien spielen das Spiel mit. Damit machen sie nämlich ihr Geld.
Wenn ich mich an den Presserummel nach Erfurt erinnere und dann mal hochrechne, das sich seit 2002 12.320 junge Menschen umgebracht haben und es einen vollzogenen und einen versuchten Amoklauf gab, dann sehe ich da weder eine Häufung noch eine Gefahr, dass unsere Jugend am Durchknallen ist.
Die Selbstmordprävention ist in D ein nahezu unbeschriebenes Blatt. Wie es in anderen Ländern aussieht weiß ich nicht.
Pädagogen werden auf so etwas hier nicht vorbereitet. Die Kirche kann man bei dem Thema eh vergessen.
Und falls sich nun jemand fragt, wie ich so nüchtern über dieses Thema tippen kann.... anders geht es nicht.
In 15 Jahren ehrenamtlicher Jugendarbeit habe ich an fünf Beerdigungen von meinen Jungs teilgenommen und habe zweimal die Grabrede gehalten.
Dazu kamen an die 20 Beerdigungen von Jungs und Mädchen, die nicht in meiner Gruppe waren, die ich aber von Lagern kannte.
Aber wie gesagt. Sowas taugt nicht für Schlagzeilen. Es macht nämlich nur betroffen und hat keinen Nervenkitzel.
Mich widert die Berichterstattung an. Und unsere Herren Politiker, die solche Themen einseitig zur Profilierung benutzen widern mich ebenso an.
Gruß
chamenos
- Politik verkürzt Schulzeit und reduziert Lehrpersonal und Etats dafür
Gar nicht wahr!
Berlin stellt z.B. zum kommenden Schuljahr 250 Neulehrer ein.
Herr Zöllner klopft sich mit dieser Meldung seit ein paar Tagen überall selber auf die Schulter.
(das hier z.Zt. pro Monat ca.80 Leher in den wohlverdienten Ruhestand gehen ist die nicht ganz so populäre Information nebenbei:mad:)
Ups. Kam gerade im Radio. Man rechnet im kommenden Schuljahr mit 3600 Bewerbern fürs Gymnasium in B. Es stehen aber nur 2500 Plätze zur verfügung. Der Senat sieht keinen Grund etwas zu ändern, da an so vielen Gymnasiasten kein Bedarf bestünde.:argw:
Gruß
chamenos
Messerjocke2000
12.05.09, 12:13
Das sind zuviele, als dass es für Schlagzeilen reicht. Diese Menschen finden noch nicht einmal eine Erwähnung im Lokalteil.
Ihr Tod stellt ja auch "nur" unbequeme Frage, auf die Antworten nicht mal so eben gegeben werden können.
Das ist das eine. Die Medien haben sich aber meines Wissens irgendwann geeinigt, nicht jeden Selbstmord zu melden.
TAZ (http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/selbstmord-als-letzte-waffe/)
...Für Medien nie leicht einzugestehen: Auch sie mussten ihre Rolle überdenken. Wurde früher noch jeder Selbstmord gemeldet, gilt nun eine Art Selbstverpflichtung, weitgehendes Stillschweigen zu bewahren, um keine Nachahmertaten zu provozieren. ...
Und so sollte man mMn auch mit den Tätern von Amokläufen/Massenmorden/erweiterten Selbsmorden umgehen.
Kilian
Gar nicht wahr!
Berlin stellt z.B. zum kommenden Schuljahr 250 Neulehrer ein.
Herr Zöllner klopft sich mit dieser Meldung seit ein paar Tagen überall selber auf die Schulter.
(das hier z.Zt. pro Monat ca.80 Leher in den wohlverdienten Ruhestand gehen ist die nicht ganz so populäre Information nebenbei:mad:)
Gruß
chamenos
Der Spass ist, das zum Beispiel in Brandenburg absoluter Lehrermangel
herrscht, es auch genügend Lehramtsabsolventen gibt (1. Staatsexamen),
aber das Land einfach nicht in der Lage ist genügend Referendariats-
plätze anzubieten. Aus dem einfachen Grund, weil es nicht genügend
Seminarlehrer gibt.
Das kann einen einfach nur aufregen. Die Lehrer werden benötigt und
es gibt auch zu hauf Anwärter, nur mamgelt as an Plätzen. Man
müsste lediglich mehr Seminarlehrer abstellen...:staun: :(
Das ist echt absurd! Deutschland hat den Zug einfach verpasst und
nun gilt es so schnell wie möglich einiges nachzuholen, gerade im
Bereich Bildung und Sozialwesen.
Hallo,
Und so sollte man mMn auch mit den Tätern von Amokläufen/Massenmorden/erweiterten Selbsmorden umgehen.
jetzt wird es hier aber nicht etwa Stimmen geben, die dafür eintreten die Presse-/Medienarbeit entsprechend zu reglementieren?! :staun: :irre:
Gruß,
Dirk
Hallo,
jetzt wird es hier aber nicht etwa Stimmen geben, die dafür eintreten die Presse-/Medienarbeit entsprechend zu reglementieren?! :staun: :irre:
Gruß,
Dirk
Nein.
Aber verantwortungsvolles Handeln und Konsequenzbewußtsein anmahnen.
Man darf ja fast alles sagen/schreiben, aber muss man das auch um jeden Preis ?
Und vor allem, muß man sich Verantwortungslosigkeit gefallen lassen ?
Messerjocke2000
12.05.09, 12:35
Hallo,
jetzt wird es hier aber nicht etwa Stimmen geben, die dafür eintreten die Presse-/Medienarbeit entsprechend zu reglementieren?! :staun: :irre:
Gruß,
Dirk
Selbstverständlich nicht!
Bei "normalen" Selbstmorden gibt es ja eine Absprache, warum nicht auch bei Amokläufen/Massenmorden/erweiterten Selbsmorden?
Die Namen der Opfer sollte man schon nennen, ihnen ein Gesicht geben. Den Täter darf man mMn nach ruhig anonym lassen, ihm keine Bühne geben etc.
Kilian
Gar nicht wahr!
Berlin stellt z.B. zum kommenden Schuljahr 250 Neulehrer ein.
...
In Berlin vllt. zur Zeit nicht, aber generell ist es so, dass Lehrpersonal abgebaut wird, warum sonst werden die Klassen so vollgeproppt ?
Weil man das entsprechende zusätzliche Lehrpersonal nicht einstellen will, am Beamtenstatus der Lehrerschaft hat man ja schon erfolgreich gedreht, bzw. ist noch dabei.
Dass es ausgerechnet in Berlin als höchstverschuldeter deutscher Stadt etwas werden wird, möchte ich dagegen mal laut bezweifeln - das sind reine Beruhigungspillen, die nie wirken können, weil die Bedingungen unerfüllbar sind, und zwar von vorherein unerfüllbar.
Der böse Witz daran ist, dass selbst in zentralen Grundschulen *bei uns auffem Land* mit Klassenstärken von bereits 34 Schülern um jeden weiteren gekämpft wird, anstatt zwei kleinere Klassen einzuschulen oder einzelne Schüler an andere Grundschulen "abzutreten".
Warum wohl ?
Weil die Schule einen Raum zu wenig hat, oder weil ein Klassenlehrer und in Folge mehrere Fachlehrer zu wenig eingeplant sind ?
Und wer ist dafür verantwortlich ?
Da wird mit harten Bandagen gekämpft, und das verantwortliche Personal spielt im Sinne der Politik mit, obwohl sie es selbst in der Hand hätten, die Zustände mit kleinen unscheinbaren Drehs am kleinen Rad an der richtigen Stelle verbessern könnten.
Erzähl mir nicht, dass es nicht so ist, ich habe das einmal durchgezogen, beim zweiten Mal nach 4 Jahren hies es dann "ach Sie schon wieder..." und bekam die Zustimmung zum Wechsel der Schule ohne Diskussion oder Anwalt.
Die kleine Grundschule "nebenan" muss ums Überleben kämpfen, weil sie seit Jahren mit Anfangsgrößen von um die 15-16 Schülern beginnen, da würden viele gerne hin, werden aber nicht gelassen, trotz überfüllter Klassen an anderen Schulen...
Der gesetzliche empfohlene, maximale Schülerbestand pro Schulform, Stufe und Klasse wird seit Jahren schon nicht mehr eingehalten, schon da wird eine gesetzliche Vorgabe erzwungenerweise nicht eingehalten.
Gruß Andreas
In Berlin vllt. zur Zeit nicht, aber generell ist es so, dass Lehrpersonal abgebaut wird, ...
;) Ist doch hier nicht anders.
Wenn pro Monat 80 Lehrer wegfallen sind das im Jahr 960 Stellen.
Da sind dann 250 Neue (die natürlich nicht verbeamtet werden) ein Witz.
Aber einfach nicht rumheulen.
Die Steuer behumpsen, einen Abmahnverein gründen, Abkassieren wo es geht und die lieben Kleinen dann auf eine Privatschule schicken.
Die werden ja jeden Tag mehr hier.
Gruß
chamenos
Hi Andreas!
Das man Lehrerpersonal abbauen will, ist mir neu. Zumindestens im
Beitritsgebiet...:D
Wie auch in Berlin stellt sich unter anderem die Situation dar, dass es
eine relativ hohe Altersfluktuation gibt, die Anzahl der Neueinstellungen
zu gering ist und deshalb eine so hohe Diskrepanz entsteht. Und genau
aus diesem Grund werden die Klassen auch voller, nicht weil gewollt,
sondern weil dazu gezwungen (indirekt). Aber die Unfahigkeit dieses
Problem zu lösen liegt mal wieder beim land nd keinem Anderen.;)
Hi Andreas!
Das man Lehrerpersonal abbauen will, ist mir neu. Zumindestens im
Beitritsgebiet...:D
Ich weis jetzt den smilie nicht einzuschätzen, aber man will nicht, sondern man hat über die Jahre das Personal abgebaut und das nötige Geld anderswo sinnlos verbrannt - generell, nicht nur in der Industrie ;)
Das, worüber wir hier in diesem thread *sinnloserweise* als Ansätze zu Verbesserung diskutieren, sind die Folgen und zugleich auch durch die Politik verschuldete Ursache.
Die Politik hat aber nichts besseres zu tun, als allen anderen ausser sich selbst Versagen zu bescheinige oder die Schuld anzunehmen, geschweigedenn mal kritisch zu hinterfragen. Und wenn das doch mal passiert, wird wieder ein anderer Grund erfunden und eindrucksvoll per Taschenspielertricks mit "Fakten" belegt.
Achso, altersbedingte Abgänge und keine ausgleichenden Neueinstellungen gehen Hand in Hand
und werden immer wieder gern genommen - Personalabbau ist nur der ungern genommene Ausdruck dafür, auch wenn es letztlich nichts anderes ist.
Gruß Andreas
In der Vergangenheit hat man, da liegst du richtig!:)
Jetzt ist als Folge die ernüchternde Erkenntnis gekommen. Vielleicht
auch im gewollt. Es ist ja nicht nur in der Bildung so, dass Deutschland
änderen europäischen Ländern hinterherhinkt. Ich muss mir doch nur
mal den Generationenvertrag anschauen oder andere Teile des
sozialen Systems...:mad:
Ups. Kam gerade im Radio. Man rechnet im kommenden Schuljahr mit 3600 Bewerbern fürs Gymnasium in B. Es stehen aber nur 2500 Plätze zur verfügung. Der Senat sieht keinen Grund etwas zu ändern, da an so vielen Gymnasiasten kein Bedarf bestünde.:argw:
Oh mein Gott. Oh ja, diese ganzen Gymnasiasten wollen am Ende auch noch studieren und danach einen Arbeitsplatz, warum dann nicht gleich Hartz IV? Und bei der Finanzkrise wurden mal eben hunderte Milliarden (oder schon Billionen?) locker gemacht. Mann, mir wird schlecht.
da an so vielen Gymnasiasten kein Bedarf bestünde.
Menschenverachtende Bildungs-Planwirtschaft :(
Pfui Teufel!
Ich habe gerade an einem Walplakat ein Zettelchen gesehen, das hier am Freitag zwei Leute von der SPD zur Diskussion kommen.
Was habt ihr für Vorschläge, für konkrete Fragen?
Und so sollte man mMn auch mit den Tätern von Amokläufen/Massenmorden/erweiterten Selbsmorden umgehen.
Kilian
Naja, man muss natürlich über solche Tat berichten, aber es ist eine Sache ob ich anhand von Fakten darüber Informiere was geschehen ist oder ob ich aus dem Ereignis ein mehrtägiges Unterhaltungsprogramm mache. Und das war es nicht mehr und nicht weniger. Von wegen informationspflicht, da ging es um die Quote. ich bin schon gespannt wann der Spielfilm raus kommt. Natürlich völlig selbstlos, nur zum Gedenken an die Opfer...
Ich habe gerade an einem Walplakat ein Zettelchen gesehen, das hier am Freitag zwei Leute von der SPD zur Diskussion kommen.
Was habt ihr für Vorschläge, für konkrete Fragen?
Vergiss es, was man da nämich als Antwort bekommt sind völlig unkonkrete Antworten, die nichts mit der Frage zu tun haben. Wenn man kritischer nachfragt, erhält man kein Rederecht mehr...
Die beantworten nur die vorher verabredeten Fragen von den Parteifreunden im Saal
Vergiss es, was man da nämich als Antwort bekommt sind völlig unkonkrete Antworten, die nichts mit der Frage zu tun haben. Wenn man kritischer nachfragt, erhält man kein Rederecht mehr...
Die beantworten nur die vorher verabredeten Fragen von den Parteifreunden im Saal
So funktioniert (leider) die Politik im allgemeinen, zu jedem Thema und bei jeder Partei. Ich weiß das weil ich bei ca. 100 Interviews mit teils hochrangigen Politikern dabei war (vom Bundeskanzler bis zum kleinen Abgeordneten). Wobei man sagen kann, je höher der Rang umso restriktiver das Gespräch. Mit frei nach Mund reden ist da nix mehr. Und bei unangenehmen Fragen wird entweder ausgewichen oder drum rum geredet. So ist das halt.
Danke liebe Mitforumiten für das Wasser auf meine Mühle. Das das Bildungsystem und ide Ausbildung der Kinder plus soziales Umfeld eine der Hauptursachen ist erzähl ich ja nu schon auch zum tausend und dritten Mal.
Was Berlin angeht :
Tut mir leid, verarschen kann ich mich selber. Es ist unmöglich, wir haben hier in Neuköln / Kreuzberg Klassen mit Migranten in der der Größenordnung von 90 %.
Gleichzeitig Klassenstärken von bis zu 30 Figuren.
Wie man damit Ordnung aufrecht erhalten soll, geschweige denn einen produktiven Unterricht halten : Ich weis es nicht.
Und ja wir brauchen nicht mehr Gymnasien, ungebildete Idioten sind ja so produktiv....
Es ist wirklich zum Heulen : Die Augenwischerei auf Kosten aller geht auch da wieder fröhlich weiter....
Aus Wut absolutes OT ( Nur kurz ) : Schließt alle Privatschulen nehmt das Geld für öffentliche Schulen, erhebt bei den Leuten die sich eine Privatschule leisten können eien Schulzwangsbeitrag.
Dann würden vielleicht mit besseren Voraussetzungen die wirklich Fähigen mal vorwärts kommen und nicht diese reichen die Unis verstopfenden durch arrogante Ignoranzt stigmatisierten Bengel...)
O.k. OT. aus.
Kleines Update wegen der Paintballsache: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,624796,00.html
Leider nur eine minimale Änderung, der Rest bleibt bestehen...
Gruß,
Carsten
Aus dem verlinkten Paintball-Artikel:
Das von der Großen Koalition geplante Paintball-Verbot ist offenbar vom Tisch. "In dieser Wahlperiode wird es mit Sicherheit zu keinem Verbot mehr kommen", sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Wiefelspütz. Er selbst halte Paintball zwar nach wie vor für sittenwidrig, "aber meine persönlichen Wertvorstellungen sind nicht unbedingt Grund für ein Verbot"
Zur Begründung wurde lustigerweise MdB Grindel so zitiert: "Wir wissen momentan noch zu wenig darüber....".
Toll, das wäre ja das erste Mal dass mangelnde Kenntnisse im Gesetzgebungsprozeß hinderlich wären... :irre:
"Ohnehin sei das Spiel nur ein Randaspekt bei der geplanten Verschärfung des Waffenrechts."
Im Waffenrecht hat Paintball eh mal nix zu suchen (solange man nicht den gesamten Zweck des Waffenrechts gleich mitändern wollte). Wohl auch in der Politik keine ganz neue Erkenntnis, denn der Freistaat Bayern hat schon im Februar 2007 einen Entwurf zur Änderung des OWiG eingebracht (Bereitstellung von Grundstücken / Anlagen und die Teilnahme an "Menschenverachtenden Spielen" können mit Geldbußen geahndet werden).
Mindestens seit Erfurt / 2002 beschäftigt Paintball als eines der größten Probleme unseres Landes die Politiker. Bereits im Juni 2002 ließ die damalige Bundesfamilienministerin Dr. Bergmann über Paintball und ähnliche Spiele verlauten, das Paintball eigentlich eh schon irgendwie verboten ist:
"Die auf Grund unterschiedlicher verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen zeitweise aufgetauchte Unsicherheit, ob derartige Spiele verboten werden können, ist inzwischen beseitigt. Das Bundesverwaltungsgericht hat in einer Grundsatzentscheidung am 24. Oktober letzten Jahres festgestellt, dass derartige Spiele wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde über die polizeiliche Generalklausel zu verbieten sind... Auf Grund dieser eindeutigen Rechtslage halten wir derzeit einen zusätzlichen Bußgeldtatbestand für nicht erforderlich."
Ich jedenfalls bin sehr beruhigt, dass sich unsere Politiker so nachhaltig den drängendsten Problemen stellen und immer rasche Lösungen zur Hand haben.
Viele Grüße
Rainer
Im Wiesbadener Kurier vom 8. Mai 2009 war ein Bericht über den DPL (Deutsche Paintball Liga), wo die selbst sagen, sie hätten sich dazu entschlossen, Geräte zu verwenden, die einfach nicht mehr viel mit Waffenähnlichkeit zu tun haben.
"Diese Entwicklung weg vom möglichst realistischen Szenario sei von Deutschland ausgegangen und setze sich mittlerweile auch im Mutterland USA durch.."
Ich empfand es als einen Schlag ins Gesicht derjenigen, die sich offensichtlich verantwortungsvoll und absolut "sozial adäquat" ihrem Hobby widmen. Man muss wirklich zusammen stehen, um diesem dumme intolerante Spießermob entgegen treten zu können.
Ich habe gerade an einem Walplakat ein Zettelchen gesehen, das hier am Freitag zwei Leute von der SPD zur Diskussion kommen.
Was habt ihr für Vorschläge, für konkrete Fragen?
Ja hätte ich.:mad:
Wie gedenken die Spackos das allgegenwärtige Problem des Schülertransports zu und von der Schule zu lösen??
Bildung hin oder her, ich denke, daß die Kinder auch gesund
in der Schule ankommen sollten.
In unserem Land wird sich über Schweinetransporte, Käfighaltung etc. aufgeregt ( ist ja auch ok) , aber unsere
Schüler werden in Schrottbusse gestopft und unter Lebensgefahr
in die Bildungsfabriken gekarrt! Das interessiert doch, außer den Eltern und den ADAC, auch kein Schwein.
Oh Gott! noch so ein http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/ekelig/g030.gif thema...man kann hinschauen wo man will....anscheinend nur noch überall Sch..... http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/ekelig/p022.gif
Viel Spass beim diskutieren mit der SPDhttp://www.cheesebuerger.de/images/smilie/boese/e073.gif
"...Das Bundesverwaltungsgericht hat in einer Grundsatzentscheidung am 24. Oktober letzten Jahres festgestellt, dass derartige Spiele wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde über die polizeiliche Generalklausel zu verbieten sind... "
Stimmt das so? :argw:
Aber Bondage, SM und Co. sind total OK?
Das basiert doch alles auf Freiwilligkeit, wo ist da die Menschenverachtung?
Oder liegt mein Fehler mal wieder darin, sinnlos nach Sinn zu suchen?
Steffen
Hi Steffen
Nein, nach einem Sinn zu suchen ist nicht sinnlos;)
Nur viele Gesetze und Verordnungen sind sinnlos oder sinnverdreht und man braucht auch nicht lange nach solchen suchen.
Apropos Menschenwürde...sollte man da nicht auch diese Dinge verbieten?
-Hartz IV
-Leiharbeit
-Cowboy und Indianer
-Räuber und Gendarm
-Dick und Doof
-Mittelalterliche Show-Gefechte
-Mc Donalds
-Kik
-Bildzeitung
-Alle Talkshows bei den Privaten
-Lidl
-Germanys next Topmodell
-Edeka
-Telecom
-Deutsche Bahn
-Teletubbys
-In-Deutschland-Leben:mad:
-.............................
Wäre Vater Staat ein biologischer Vater, könnte man ihn wegen Kindesmißhandlung in mehreren schweren Fällen drankriegen!
Stimmt das so? :argw:
Aber Bondage, SM und Co. sind total OK?
Das basiert doch alles auf Freiwilligkeit, wo ist da die Menschenverachtung?
Oder liegt mein Fehler mal wieder darin, sinnlos nach Sinn zu suchen?
Steffen
Wart' mal ab, wenn die Sache mit den Paintballspielen durch ist, sind als nächstes die Spielchen dran, die man privat treibt ;)
Gruss, Keno
anson argyris
15.05.09, 11:36
Mindestens seit Erfurt / 2002 beschäftigt Paintball als eines der größten Probleme unseres Landes die Politiker. Bereits im Juni 2002 ließ die damalige Bundesfamilienministerin Dr. Bergmann über Paintball und ähnliche Spiele verlauten, das Paintball eigentlich eh schon irgendwie verboten ist:
"Die auf Grund unterschiedlicher verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen zeitweise aufgetauchte Unsicherheit, ob derartige Spiele verboten werden können, ist inzwischen beseitigt. Das Bundesverwaltungsgericht hat in einer Grundsatzentscheidung am 24. Oktober letzten Jahres festgestellt, dass derartige Spiele wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde über die polizeiliche Generalklausel zu verbieten sind... Auf Grund dieser eindeutigen Rechtslage halten wir derzeit einen zusätzlichen Bußgeldtatbestand für nicht erforderlich."
Das heißt, die Entscheidung des BVerwG ist von 2001. Wenn einige Politiker ein Verbot also für sinnvoll halten, wieso haben sie dann bisher nichts unternommen ?
"Die auf Grund unterschiedlicher verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen zeitweise aufgetauchte Unsicherheit, ob derartige Spiele verboten werden können, ist inzwischen beseitigt. Das Bundesverwaltungsgericht hat in einer Grundsatzentscheidung am 24. Oktober letzten Jahres festgestellt, dass derartige Spiele wegen Verstoßes gegen die Menschenwürde über die polizeiliche Generalklausel zu verbieten sind... Auf Grund dieser eindeutigen Rechtslage halten wir derzeit einen zusätzlichen Bußgeldtatbestand für nicht erforderlich."
Das einzige, was in diesem Fall gegen die Menschenwürde verstößt ist, wenn Richter für andere Leute entscheiden, was gegen deren Menschenwürde verstößt.
Dasselbe gilt für Politiker, Polizisten und wen auch immer.
Bis denne!
Frank
gast31082009
15.05.09, 18:09
Wart' mal ab, wenn die Sache mit den Paintballspielen durch ist, sind als nächstes die Spielchen dran, die man privat treibt ;)
Gruss, Keno
Mir fehlt gerade die Quelle, aber in einigen US-Bundesstaaten sind diverse vor-/eheliche-/speziell benannten Praktiken schon auf einer Verbotsliste.
Wer weiß, wie lange wir brauchen, auch das zu schaffen.:glgl:
Das einzige, was in diesem Fall gegen die Menschenwürde verstößt ist, wenn Richter für andere Leute entscheiden, was gegen deren Menschenwürde verstößt.
Dasselbe gilt für Politiker, Polizisten und wen auch immer.
Bis denne!
Frank
Uneingeschränkte Zustimmung, wobei ich in dieser Sache noch etwas Dunkler bin.:mad:
stefan
Wart' mal ab, wenn die Sache mit den Paintballspielen durch ist, sind als nächstes die Spielchen dran, die man privat treibt ;)
Gruss, Keno
Neee, da passiert nix...
Wär ja ein Eigentor, schliesslich weiss jeder aus'm Kino das gerade Richter, Staatsanwälte und Politiker nach Büroschluss gerne mal dominieren lassen.:haemisch::haemisch::haemisch:
....hmmmm das wär doch was zum umschulen, wenn hier weiter die Jobs ausgehen. Endlich mal die richtigen verdreschen....- wo ist doch gleich meine alte Harro-Latzlederhose:teuflisch:glgl::irre:
Das einzige, was in diesem Fall gegen die Menschenwürde verstößt ist, wenn Richter für andere Leute entscheiden, was gegen deren Menschenwürde verstößt.
Nein, das ist Blödsinn, und das weisst Du auch. Denn ich möchte die Definition, was denn nun Menschenwürde ist, nicht denen überlassen, die sie treten.
Es ist wie immer: Die Frage ist, wie weit hat der Staat die Pflicht und das Recht, in die individuellen Rechte des Einzelnen einzuschreiten. Dass das Recht hat, steht im GG, dass er die Pflicht hat, ergibt sich auch aus der Fürsorgepflicht des Staates.
Aber wies eben so mit Fürsorgepflichten ist, man kann Kinder erziehen, oder erdrücken.
Und das ist der Punkt. Da gibts keine scharfe Grenze, sondern da muss mit Weisheit und Verantwortung rangegangen werden. Dass Berliner Dampfplauderer dazu nicht willens oder nicht fähig sind, ist ein ganz anderes Thema.
Pitter
Ich war bei der Veranstaltung
Mehr als :irre::glgl::D:D:D gab es da nicht.
Ab und an Gelächter bei den Zuhören (Düsseldorf bewirbt sich um den Titel "Fahrad freundliche Stadt", gab noch die meisten Lacher). :hmpf:
anson argyris
16.05.09, 16:46
Mir fehlt gerade die Quelle, aber in einigen US-Bundesstaaten sind diverse vor-/eheliche-/speziell benannten Praktiken schon auf einer Verbotsliste.
Nicht 'schon', sondern 'noch'. Das sind größtenteils uralte Gesetze, teilweise aus dem 19. Jahrhundert (allerdings immer noch in Kraft)
Gefunden bei Visier (http://www.visier.de/): "Pressefreiheit oder gesteuerte Medien"
Zur Info und nicht überprüft.
Bis denne & einen schönen Restsonntag!
Frank
http://www.bundestag.de/bic/plenarprotokolle/pp_pdf/16217.pdf
Ich zitiere Frau Fograscher:
"Wir sollten die augenblickliche Sensibilität der Bevölkerung
nutzen, um möglichst viele illegale Waffen
aus dem Verkehr zu ziehen.Deshalb wollen wir eine befristete
Amnestieregelung und unterstützen entsprechende
Initiativen."
Mal abgesehen davon, dass die Dame wohl etwas verwirrt ist - denn warum sollte jemand seine illegale Waffe, die er seit Jahren illegal besessen hat, jetzt abgeben? Wer sie loshaben will, schmeisst sie in den nächsten Fluss - also abgesehen davon, steht da:
Unsere Marketingabteilung hat Medien und Bevölkerung dahin getrimmt, wo wir sie haben wollen. Jetzt lasst und schnell entscheiden, bevor die Leute merken, dass sie verarscht werden.
Pitter
gast31082009
18.05.09, 07:19
Moin
http://www.welt.de/politik/article3731191/Wer-das-Boese-verbietet-landet-in-der-Diktatur.html
Ich bin sehr erstaunt, welche Vergleiche der Herr W. hier zieht.
Das liest sich wie aus einer anderen Welt.:D
Ich bin sehr erstaunt, welche Vergleiche der Herr W. hier zieht.
Das liest sich wie aus einer anderen Welt.:D
Herr W. ist aus einer anderen Welt. Anders jedenfalls kann man das, was er da auf Abgeordnetenwatch treibt, nicht mehr erklären.
(sorry für OT)
Am 7. Juni ist Europawahl.
Falls ihr noch nicht wisst wen ihr wählen könnt, stellt ihnen doch hier (http://www.kandidatenwatch.de/eu_wahlen-129-0.html) mal ein paar Fragen...
Für mich habe ich allerdings noch keinen Kandidaten gefunden.
Alle haben sich durch ihre Aussagen zu für mich relevante Themen disqualifiziert.
Irgendwie muss man doch mehr Demokratie (http://www.mehr-demokratie.de/) in diesen Laden bringen können. Werdet unbequem (http://www.aktion-volksabstimmung.de/154.html)!
Ciao Sven
gast31082009
19.05.09, 08:50
Irgendwie muss man doch mehr Demokratie (http://www.mehr-demokratie.de/) in diesen Laden bringen können. Werdet unbequem (http://www.aktion-volksabstimmung.de/154.html)!
Ciao Sven
Moin
Das Thema hier ist : Parteien zum Waffenbesitz. Analog bedeuted das- Volk zum Waffenbesitz, denn die meisten Bürger fühlen sich von unseren Politikern mehr oder weniger gut vertreten.
Das Recht auf Volksabstimmungen gönne ich jedem, zweifele nur an der Nützlichkeit bei diesem Thema. Es würde gegen uns abgestimmt.
Egal ob Messer, Paintball oder wer weiß was, die Presse und Politikmaschinerie würde mit dafür sorgen, daß eine solche Abstimmung uns nicht zum Vorteil gereichte. Immer dran denken.
stefan
Es würde gegen uns abgestimmt.
Egal ob Messer, Paintball oder wer weiß was, die Presse und Politikmaschinerie würde mit dafür sorgen, daß eine solche Abstimmung uns nicht zum Vorteil gereichte. Immer dran denken.
Da hast du wohl leider recht:argw:
Hat mich nur (mal wieder) aufgeregt, das ich keinem von diesen Volksvertretern meine Zustimmung geben kann.
So und jetzt halte ich die Klappe, es gehört einfach nicht hierher.
Ciao Sven
...
das ich keinem von diesen Volksvertretern meine Zustimmung geben kann.
Wie auch immer, man kann bei der Wahl auch "leere" Zettel abgeben, überhaupt zur Wahl zu gehen ist wichtig, damit das Ergebnis nicht durch Fernbleiben und geringe Wahlbeteiligung verfälscht wird.
Es gibt nämlich Wähler, die ihre Stimme grundsätzlich abgeben, und andere, die aus Frust nicht hingehen - diese "Frustschwänzer" schenken ihre Stimmenanteile denen, die hingehen und deren Partei wählen, allein durch ihr Fernbleiben.
Zu kompliziert ? - ist es nicht, einfach mal darüber nachdenken ;)
Ich erkläre es nicht, können Mathematiker und Politologen besser, aber es ist so.
Die relativen Zugewinne, die nach der Auszählung genüsslich ausgeschlachtet werden, entstehen oft nur durch das Fernbleiben der "gegnerischen" Basis/Stammwählerschaft.
Gruß Andreas
Messerjocke2000
19.05.09, 13:08
Wie auch immer, man kann bei der Wahl auch "leere" Zettel abgeben, überhaupt zur Wahl zu gehen ist wichtig, damit das Ergebnis nicht durch Fernbleiben und geringe Wahlbeteiligung verfälscht wird.
Sorry für OT...
Werden denn die ungültigen Stimmen überhaupt gezählt? Oder fallen die hinten rüber?
Wenn z.B. 100 Wahlzettel abgegeben werden, davon 20 ungültig, ist die Wahlbeteiligung dann 100 oder 80?
Kilian
....In Deutschland zählen die leeren zu den ungültigen Wahlzetteln § 39 BWahlG. Beide werden für die Berechnung der Wahlbeteiligung zu den gültigen Stimmen gezählt und anschließend durch die Zahl der Wahlberechtigten geteilt.
jetzt klar?
Messerjocke2000
20.05.09, 05:34
jetzt klar?
Danke!:super:
Sorry für OT...
Werden denn die ungültigen Stimmen überhaupt gezählt? Oder fallen die hinten rüber?
Wenn z.B. 100 Wahlzettel abgegeben werden, davon 20 ungültig, ist die Wahlbeteiligung dann 100 oder 80?
Kilian
Gehört jetzt zwar nicht zum Hauptthema..........
An solchen Fragen sehe ich deutlich, daß unser gesamtes Wahlrecht
zu kompliziert, schlecht zu durchschauen und über weite Strecken am
demokratischen Grundgedanken vorbei ist.
Ich wußte das z. Bsp. auch nicht.
Durch die Wahlmüdigkeit stirbt natürlich auch das Interesse am Wahlvorgang. Ergebnis: Immer mehr Menschen wissen nichts mehr über die Abläufe, wie Ergebnisse zustande kommen und gewertet werden etc.
Sarkasmus an:
Wüßten alle Bürger wie es läuft, wäre der Unmut über unser Wahlsystem noch größer! Dann ist es doch besser so, oder?:mad:
Gehört jetzt zwar nicht zum Hauptthema..........
An solchen Fragen sehe ich deutlich, daß unser gesamtes Wahlrecht
zu kompliziert...
Doch, auf jeden Fall. Das Problem, was Du beschreibst, trifft auch irgendwie auf das Thema zu.
Allerdings ist das Wahlrecht/-system eigentlich eher das kleinere Übel, und es ist auch gar nicht so schwer zu verstehen, selbst das mit den Überhangmandaten ist spätestens beim dritten Blick auf die Wahlkreisübersicht im Vergleich zu den Listen verständlich.
Das eigentliche Problem dahinter ist die fehlende Transparenz auf der Gegenseite, die den Bezug zur Basis ab einem gewissen Zeitpunkt abkoppelt, dann geht es nur noch um sie (die Parteien) selbst...
Jeder kennt bestimmt von seinen Eltern oder Oppa/Omma die alten Sprüche "... wir haben immer xyz gewählt, weil das besser ist..." - solche Sprüche werden oft unterbewusst in die Realität umgesetzt, weil man es nicht anders kennt und sich nie die Mühe gemacht hat, mal darüber nachzudenken, was da eigentlich passiert...
Wäre dann als O-Ton "wir waren immer eine SPD-Familie, weil wir eine Arbeiter/Handwerker Familie sind"
oder
"...für uns gibt es nur die FDP, weil wir Kaufleute/Unternehmer sind..."
oder
" CDU, weil wir katholisch sind..."
Ist vorurteilsbehaftet weil klischeehaft, aber solche Sprüche hat bestimmt jeder schon gehört, sie sind willkürlich so gewählt, die einzelnen Konstellationen können selbstverständlich auch ganz anders sein - jftr :hmpf:
edit:
Fazit:
korrupt sind sie alle, wie sie da sind, sie belügen und betrügen den Wähler, wo es nur geht, und interessieren sich auf deutsch einen Dreck für das, was sie einem vor 5min blumig erzählt und für die Zukunft felsenfest versprochen haben. Sie haben sogar Angst, das zu sagen, was sie denken, weil sie sonst aus ihrer Partei gekickt werden, wenn es zu deutlich erkennbar nicht der Parteilinie entspricht.
Darum ist auch Abgeordentenwatch nicht besseres, als ein Online Alibi-Kummerkasten für Leser der B mit Internetzugang, genau wie die FAZ die B für Leser mit Abitur ist.
Dazu kommt dann die "Biertischtheorie", die auch in Familien "diskutiert" oder beschworen wird, so wird dann ebenso oft das gewählt, worauf man sich in der Familie "geeinigt" hat, sei es nun aus Tradition oder weil es gerade der "Linie" entspricht.
Ebenso gehört dazu, dass innerhalb der Familien auch das, was die Parteien im Laufe der heissen Zeit an Schwachsinn und Verdummung von sich geben, so lang schöngeredet wird, bis jeder sich damit anfreunden kann, und voll dahintersteht.
Damit wären wir dann wieder beim Thema Parteien und Waffenbesitz... :glgl:
Gruß Andreas
Vielleicht sollten wir nicht "ungültig" wählen, sondern eine Partei / einen Kandidaten, der möglichst nicht gewählt wird / nicht die 5% Marke überschreitet.
Besser als nicht wählen ist es allemal.
Grüße Willy
Jeder kennt bestimmt von seinen Eltern oder Oppa/Omma die alten Sprüche "... wir haben immer xyz gewählt, weil das besser ist..." - .......und sich nie die Mühe gemacht hat, mal darüber nachzudenken, was da eigentlich passiert...
Damit wären wir dann wieder beim Thema Parteien und Waffenbesitz... :glgl:
Gruß Andreas
Das trifft es 1:1. Meine damaligen Pflegeeltern (Vorkriegsgeneration)
hatten genau solche Platitüden parat:
..Wir haben schon immer CDU gewählt !(ohne Begründung)...
...In welchen Kreisen treibst du dich denn rum?(Wenn ich als jugendlicher in den 70ern mal was hinterfragte)...
... Die Obrigkeit wirds schon richtig machen!( wenn ich nicht locker ließ und ungehörigerweise das diskutieren anfing)
...Wenns dir hier nicht passt, dann geh doch in die DDR! (Schluck)
Spätestens da hatte ich mich ausgeklinkt und keine "dummen" Fragen mehr gestellt.
Wenn so oder ähnlich heute in Familien über das Waffenrecht gesprochen wird, kann man sich ausmalen wie die Meinungen dazu am Schluss ausfallen und wie gewählt wird. Wieder ein Stück Selbstbestimmung und Freiheit abgeknipst.
Fast täglich erlebe ich auch heute so Aussagen innerhalb der Familie und Bekanntschaft, wie:
Wieso? Sollen denn alle rumballern dürfen wie sie wollen......?
Das geht mich nichts an, ich kann ja eh nix ändern........
Hör doch mal auf immer rumzumeckern! Uns gehts doch gut! (wie lange noch??)
Warum guckst du eigentlich immer die politischen Sendungen? Davon gehts dir auch nicht besser!
Ach, ich könnte Seiten füllen:mad:
Wenn 80% solche Meinungen haben, dann steht die Zukunft auf "Messers Schneide"
P.S. Habe gerade erfahren, dass nächste Woche wieder Kurzarbeit ist............ich nehme auch ein verschärtes Waffenrecht in Kauf und gebe alle Freiheiten auf, wenn ich nur meine Arbeit behalte!!:teuflisch
(War jetzt zynisch gemeint)
Man könnte die ganze Brut bei der Europawahl - die ja vor der Bundestagswahl liegt - mal so richtig erschrecken....:haemisch:
Nicht das ich die Europawahl nicht ernst nehme, aber so eine Wählerkapriole vor der Bundestagswahl könnte - wenn auch nur kurzfristig - Wirkung zeigen....;)
Vielleicht sollten wir nicht "ungültig" wählen, sondern eine Partei / einen Kandidaten, der möglichst nicht gewählt wird / nicht die 5% Marke überschreitet.
Das ist eine Alternative.
An dieser Stelle werfe ich mal die Piratenpartei (http://www.piratenpartei.de/navigation/politik) :D in den Raum.
Abgesehen von dem unsäglichen Namen, klingt das (wenige), was auf Hompage und Abgeordnetenwatch gesagt wird, recht vernünftig.
Zum Waffenrecht habe ich aber keine valide Aussage gefunden ...
Zumindest erfüllen die die Bedingung, nicht an die Macht zu kommen.
Man könnte die ganze Brut bei der Europawahl - die ja vor der Bundestagswahl liegt - mal so richtig erschrecken....:haemisch:
Auch dafür wäre diese Partei geeignet. :D
Ach ja, bevor Fragen auftauchen: Nein, ich habe keine Beziehung zu denen und ich habe die noch nie gewählt.
Ich bin lediglich so kerngenervt und ratlos wie so viele hier, werde aber niemals eine totalitäre Partei wählen - auch nicht zum Erschrecken. ;)
Steffen
..........
Ich bin lediglich so kerngenervt und ratlos wie so viele hier, werde aber niemals eine totalitäre Partei wählen - auch nicht zum Erschrecken. ;)
Steffen
Hi Steffen
Das werden sicherlich viele so empfinden wie du und das ist auch gut so.
Aber mir wäre neu, daß sich die etablierten Parteien jemals bei einem
Wahlergebnis wirklich erschrocken haben.....höchstens über entgangene Pfründe und Machtverlust. Niemand von denen ist traurig darüber, daß sie nach einem Wahlfiasko den mündigen Bürger in eine andere Obhut geben müssen und nichts Gutes für ihn tun können......:argw:
Im Gegenteil, selbst bei miesesten Ergebnissen wird weiter blöde in die Kameras gegrinst und herumgetönt, wie toll doch meine XY0815-Partei abgeschnitten hat.
Im Gegenteil, das Erschrecken findet eigentlich immer auf Seiten das Wählers statt, wenn er feststellen muß, daß seine Stimme mal wieder dazu geführt hat, weiter feste verarscht und ausgenommen zu werden.
(Oh Mächte des Universums! Schickt uns eine Alternative!!!!!!!!!:glgl:)
Das ist eine Alternative.
An dieser Stelle werfe ich mal die Piratenpartei (http://www.piratenpartei.de/navigation/politik) :D in den Raum.
Jepp, zu dem Schluß bin ich dann auch gekommen.
Mit Hilfe des Wahl-O-Mat (http://www.wahl-o-mat.de/europa/)en. Scheinen ja ganz vernünftige Ansichten zu haben.
Ciao Sven
Jepp, zu dem Schluß bin ich dann auch gekommen.
Mit Hilfe des Wahl-O-Mat (http://www.wahl-o-mat.de/europa/)en. Scheinen ja ganz vernünftige Ansichten zu haben.
Wenn man Schichtarbeiter ist vielleicht. Kurzfristig gedacht. Wenn geistige Schöpfung Unternehmenskapital ist, nicht.
Pitter
Kurzfristig gedacht.
Das war der Plan. ;)
Nein, das Dilemma lösen die ganz sicher auch nicht.
Steffen
Wenn die Musik-Industrie sich von ihrer geistigen Schöpfungskraft ernähren müsste dann wären wir sie wohl schon lange los :)
Viele Künstler machen es doch schon vor dass es auch anders geht (http://www.heise.de/newsticker/US-Kuenstler-veroeffentlichen-brennbare-Leer-CD-statt-Musik--/meldung/138126).
Und falls du Software-Patente uä. Schweinkram meinst, kann ich dir aus beruflicher Erfahrung sagen dass es keine schlimmere Fortschrittbremse und kein besseres Mittel gibt um kleinere Konkurrenten platt zu machen.
Ciao Sven
Aber mir wäre neu, daß sich die etablierten Parteien jemals bei einem
Wahlergebnis wirklich erschrocken haben.....höchstens über entgangene Pfründe und Machtverlust. Richtig, wenn wir die nicht wählten, sagten die, wir seien politikverdrossen. Als ob die alles wären, was man sich unter Politik vorstellen könnte.
Wenn man Schichtarbeiter ist vielleicht. Kurzfristig gedacht. Wenn geistige Schöpfung Unternehmenskapital ist, nicht.
Oh, andere ganz große Baustelle ... Urheber / Verwerter ... da herrscht im Moment etwas Ungleichgewicht ... aber auch wieder ziemlich OT ...
Wenn man Schichtarbeiter ist vielleicht. Kurzfristig gedacht. Wenn geistige Schöpfung Unternehmenskapital ist, nicht.
Pitter
Hey! Ich bin Schichtarbeiter:super:. Hätt'st halt was gscheit's gelernt!:D:D:D:irre::steirer:
Richtig, wenn wir die nicht wählten, sagten die, wir seien politikverdrossen. Als ob die alles wären, was man sich unter Politik vorstellen könnte.
Eben darum sind möglichst hohe Wahlbeteiligung und planmäßige Ignoranz der etablierten Parteien durch ungültige Stimmen fast der einzige Weg, um nicht unter Umgehung der Traufe von Regen direkt in die Sche*ße zu geraten...
Man kann natürlich auf kleine, regional begrenzte Parteien umsteigen, weil die, wie WiCon schrieb, kaum reelle Chancen haben die 5% zu knacken, und man vermeidet gleichzeitig, radikalen Parteien Gehör und Geld zu verschaffen.
Das ist fast das einzige Mittel, mit dem man die Parteienmaschine lahmlegen kann, und davor haben sie Angst.
Wenn bei einer Wahl 100.000 Stimmen ungültig sind, wird es evtl. niemanden jucken, wenn aber bei der nächsten Wahl im gleichen Wahlbezirk 200.000 gültige Stimmen fehlen, würde sich allmählich Panik breit machen.
Bekämen aber radikale Parteien in der Breite mehr Zuwächse im kleinen einstelligen Bereich, dann fängt wieder das Spiel "diese (roten, schwarzen, grünen, gelben) Versager sind aber Schuld, haben aber zuerst mit Sand geworfen..." an...
Gruß Andreas
Wenn man Schichtarbeiter ist vielleicht. Kurzfristig gedacht. Wenn geistige Schöpfung Unternehmenskapital ist, nicht.
Pitter
Naehzu alle mir bekannten Piratenparteimitglieder und -sympathisanten schöpfen geistig. Schichtarbeiter sind da keine drunter. Und ja, die verdienen auch ihren Lebensunterhalt damit.
Ich hab nur was gegen Parteien mit einem solch engen Parteiprogramm, ich hab die Gründung der Partei miterlebt und da ich Mitglied im CCC bin, der mit der Piratenpartei große Überschneidungen hat, kenne ich viele der Köpfe zumindest flüchtig. Das da jemals wer von allein einen festen Standpunkt zu Messern äußert, würde mich wundern.
gruß
Frederic
wenn das jetzt zu offtopic wird, bitte löschen, ich zeig auch nicht mit dem Finger auf den, der angefangen hat *duck*
@luftauge #309
Ich nehme an, daß mit den "etablierten Parteien" die derzeit im Bundestag und in Länderregierungen vertretenen Parteien gemeint sind. Also CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNE und Die Linke.
Warum sollen nun ungültige Stimmen "...fast der einzige Weg, um nicht unter Umgehung der Traufe von Regen direkt in die Sche*ße zu geraten..." sein?
Ungültige Stimmen spielen bei der Sitzvergabe keine Rolle und es werden keine Sitze für die ungültigen Stimmen leergelassen. Es gewinnen eben die, welche die meisten gültigen Stimmen erhalten haben, und füllen dann die Sitze auf. Was ist hier eigentlich von Dir mit "Regen" und was mit "Sche*ße" gemeint? Eine Zeit oder Umstände, die von den einen als "Regen" oder "Sch.." angesehen werden, können andere ganz anders empfinden und umgekehrt, kommt eben auch auf die persönliche Lage oder auf Vorlieben an.
Du schreibst auch so, als solle man andere Parteien vielleicht wählen, wenn diese keine "reele Chance" hätten, die 5% Hürde zu überwinden. Wenn man jemand anderen unterstützen will, dann sollen aber doch gerade diese anderen ins Parlament kommen. Andernfalls sähe man doch die "etablierten Parteien" als solche an, ohne die nichts ginge. Nicht die "etablierten Parteien" wählen, sondern eine andere, gleichzeitig zu hoffen, daß die andere Partei dann nicht ins Parlament kommt, die "etablierten Parteien" aber schon, und dabei vorher und nachher über die "Etablierten" schimpfen, ist schon sehr seltsam, mal nett gesagt.
"Messer" und Waffengesetz sind für mich politisch auch nicht ausschlaggebend. Vernünftige Menschen stellen das Mitführen eines Taschenmessers, zumal in Wald und Feld oder im eigenen Fahrzeug, nicht unter Gesetzesvorbehalt, das andere ist eine Gängelung.
Was sollen denn eigentlich "radikale Parteien" sein? Wird das von irgend jemanden festgelegt? Wer soll das tun dürfen und wieso? Und vor allem, weshalb sollte man sich an solche Gedankenvorgaben anderer Leute halten müssen? Muß man doch nicht, oder?
Hältst Du die "etablierten Parteien" bzw. deren Anführer in Bezug auf die von Ihnen verfolgten Ziele denn nicht für "radikal"? Was dann? Vertrittst Du Deine Meinungen "radikal" oder, ja was, "wischiwaschi" vielleicht?
Parteien zum Waffenbesitz. Zur Zeit läuft einiges an Schleichwerbung für die FDP. Allerdings hat mir einer hier im Messerforum auf die Frage, worum es bei einer angeblichen "Initiative" denn genau ginge, bisher nicht geantwortet.
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=67009
Gerne gebe ich zu, nicht FDP zu wählen, unabhängig davon, was einzelne dort über das Waffengesetz erzählen. Habe kürzlich die Ansicht gehört, CDU/CSU und FDP würden eine Koalitionsregierung anstreben.
[....], aber so eine Wählerkapriole vor der Bundestagswahl könnte - wenn auch nur kurzfristig - Wirkung zeigen....;)
Ja, und dann kommt eine Wähleranalyse zu der Erkenntnis das zu wenig gegen den Besitz von Waffen getan wurde ........... :teuflisch
Piratenpartei kling aber schon mal gut, Piraten haben immer mindestens ein Messer am Gürtel, und statt Steuern zu entrichten, bekommen wir dann Briesengeld. :D
Alex
@luftauge #309
..................
Hältst Du die "etablierten Parteien" bzw. deren Anführer in Bezug auf die von Ihnen verfolgten Ziele denn nicht für "radikal"? Was dann? Vertrittst Du Deine Meinungen "radikal" oder, ja was, "wischiwaschi" vielleicht? ...............
Vor der Wahl: konsequent, teilweise innovativ.
Nach der Wahl: Pffffffff.....wischiwaschi, so wies halt gerade reinpasst.
Der Begriff etabliert und radikal passt wohl nicht zusammen.
-------------------------------------------
Innovativ (passt wohl auf keine Partei)
* Synonyme: Erneuerung, Neuerung, Neugestaltung, Neuheit, Neuschöpfung, Verbesserung
* ist Synonym von: Comeback, Neuerung, Neuorientierung, Reform, Revolution, Umschwung, Wende
Radikal
* Synonyme: absolut, anarchistisch, bestialisch, brutal, extrem, extremistisch, ganz, grundlegend, gründlich, komplett, kompromißlos, lückenlos, maßlos, scharf, tierisch, total, verroht, vollkommen, völlig, völlig, übersteigert, zerstörerisch
* ist Synonym von: anarchistisch, aufmüpfig, aufsässig, dogmatisch, doktrinär, extrem, extremistisch, grundlegend, gründlich, lebenswichtig, maßlos, prinzipiell, rechtsradikal, rücksichtslos, selbstsüchtig, tadelnswert, terroristisch, unbarmherzig, unzugänglich, wesentlich
* wird referenziert von: gewalttätig, gründlich, rücksichtslos, schonungslos, tief, tiefgreifend
Wischiwaschi
* Synonyme: Gerede, Geschwätz
* ist Synonym von: Geschwätz, Gewäsch, Phrase, Schmus, Schnickschnack, Schwafelei, Sermon
Quelle:http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/
Hältst Du die "etablierten Parteien" bzw. deren Anführer in Bezug auf die von Ihnen verfolgten Ziele denn nicht für "radikal"?Zustimmung!
Das, was „etablierte“ Parteien tun, ist radikal.
Radikal kapitalistisch, machtgeil, ohne Interesse an Realität undsoweiterundsofort.
Radikal ist nicht, so etwas klar zu stellen.
Steffen
@Arco:
Wenn Du die Beiträge der Reihe nach lesen und im Zusammenhang sehen würdest, könntest Du dir das Konstruieren von Widersprüchen, bzw. das Auffinden von nicht vorhandenen Widersprüchen sparen.
Die Regelung und Auswirkung der ungültigen Stimmen habe ich nicht so dargestellt, wie Du das gern verstanden haben möchtest, auch nicht das Ausweichen auf andere Parteien, was von mir lediglich aufgegriffen wurde.
Radikal ist für mich grundsätzlich menschenverachtend, und radikale Parteien vertreten menschenverachtende Ansichten - selbst wenn sie ehrlich dazu stehen. Die etablierten Parteien sind gemäßigt, aber nicht grundsätzlich menschenverachtend. Währen sie auch radikal, könnten sie nicht etabliert sein, weil das im weiteren Sinne "von der Masse akzeptiert" bedeutet.
Ansonsten sind da noch Fragen an Dich, die weiter vorn im Thema gestellt worden sind, die Du bisher nicht beantwortet hast, die sich anhand einiger "Fakten" ergaben, die du ohne Quellenangabe in den Raum gestellt hast, ohne dann weiter darauf einzugehen...
Gruß Andreas
Bei dem Wahl-o-mat komme ich zu merkwürdigen Ergebnissen:p
Ich hatte mich Vorgestern ziemlich Aufgeregt und habe heute mal eine Mail an die Redaktion geschickt.
Habt ihr vielleicht auch zufällig "Frontal21" gesehen?
Ich hatte gerade umgeschltet, als da ein Beitrag „Reformversagen nach Amoklauf“ gezeigt wurde:irre:.
Mir standen die Haare zu Berge.
Ein so schlecht gemachten Beitrag habe ich schon lange nicht mehr gesehen. (Vielleicht habe ich sonst nur schnell genug umgeschaltet?)
@luftauge
Wo soll ich in diesem Thema Fakten ohne Quellenangabe in den Raum gestellt haben, wie Du ohne Quellenangabe behauptest? Bitte einen Verweis beifügen.
Wo sind in diesem Thema Fragen an mich gestellt worden? Ich finde diese nicht. Du behauptest es wieder ohne Quellenangabe. Könntest Du bitte auch hier einen Verweis hinzufügen?
Im übrigen gehst Du selber auf keine meiner Fragen ein.
Von mir sind im Thema die Beiträge #146 und #311.
Du arbeitest weithin mit Unterstellungen:
Ich habe keine Widersprüche konstruiert. Wenn Du das behauptest, wo soll dies geschehen sein?
Das "Auffinden von nicht vorhandenen Widersprüchen" könntest Du bitte mal vormachen. Wenn aber jemand einen vorhandenen Widerspruch in Deinen Äußerungen finden sollte, nimm es ihm nicht allzu übel.
Ich schreibe nicht, wie Du die Regelung und Auswirkung von ungültigen Stimmen darstellst, ich habe es so dargestellt, wie ich es sehe.
Ich schreibe nicht, wie Du das Ausweichen auf kleine Parteien darstellst, ich schreibe es wie ich es sehe.
Du schreibst: "Man kann natürlich auf kleine, regional begrenzte Parteien umsteigen, weil die, wie WiCon schrieb, kaum reelle Chancen haben die 5% zu knacken..."
Ich habe Dich schon richtig verstanden. Wenn Du nur die Sätze der Reihe nach lesen und im Zusammenhang sehen würdest...
Warum arbeitest Du mit Unterstellungen?
Deine Äußerungen über die Begriffe "etabliert", "radikal" und "menschenverachtend" und Deine Verwendung derselben, sehe ich als sinnfrei und bösartig an.
Erwarte nicht, daß man Dich und Deine Ansichten nicht als radikal und menschenverachtend ansehen und bezeichnen kann, nur weil Du andere unserer Mitbürger so bezeichnest, aber nicht Dich selber.
Wo soll ich in diesem Thema Fakten ohne Quellenangabe in den Raum gestellt haben, wie Du ohne Quellenangabe behauptest? Bitte einen Verweis beifügen.
Stimmt, das war ein anderer thread und ein anderer Forumit, da habe ich mich schlicht und einfach versehen.
Du arbeitest weithin mit Unterstellungen:
Ich habe keine Widersprüche konstruiert. Wenn Du das behauptest, wo soll dies geschehen sein?
In deinem gesamten Beitrag, der an mich gerichtet ist, versuchst Du, mich in Widersprüche zu verwickeln, besonders im verworrenen Mittelteil.
Du stellst allgemeinsprachliche Begriffe "etablierte Parteien", "radikale Parteien" zur Diskussion, bzw. schreibst an mich gerichtet in einer Art und Weise, als wenn ich sie so festgelegt hätte. Es sind nunmal allgemeine Begriffe, die eine allgemeingültige Aussage beinhalten. Wenn Du sie nicht als allgemeine Begriffe akzeptierst, ist das deine Sache.
Ich habe Dich schon richtig verstanden. Wenn Du nur die Sätze der Reihe nach lesen und im Zusammenhang sehen würdest...
Warum arbeitest Du mit Unterstellungen?
Nochmal im Zusammenhang der dich stört, und der beginnt mich betreffend bei #291:
Das Ausweichen auf andere Parteien wurde nicht von mir "initiiert" oder ins Gespräch gebracht, sondern von mir aufgegriffen und ausgeführt.
Ich habe die leeren Stimmzettel ins Gespräch gebracht, mehr nicht.
Und was dadurch passiert/nicht passiert, wurde per Erklärung des Sachverhalts bestätigt - ausnahmsweise mit einer Erklärung aus der Wiki.
Du schreibst es wieder an mich gerichtet, als hätte ich das als "Handlungsvorschrift" ausgegeben.
Und das ist tatsächlich bösartig, weil sinnentstellend und nicht den Tatsachen im Themenverlauf entsprechend - edit - vorhin vergessen:
Ich habe übrigens auch nicht über die "etablierten" geschimpft, sondern über "alle [Parteien] wie sie da sind" - ebenfalls von Dir falsch wiedergegeben.
Deine Äußerungen über die Begriffe "etabliert", "radikal" und "menschenverachtend" und Deine Verwendung derselben, sehe ich als sinnfrei und bösartig an.
Erwarte nicht, daß man Dich und Deine Ansichten nicht als radikal und menschenverachtend ansehen und bezeichnen kann, nur weil Du andere unserer Mitbürger so bezeichnest, aber nicht Dich selber.
Soll ich jetzt lachen, oder erst in 10min ? :rolleyes:
Dass Du das als sinnfrei und/oder bösartig und mich wegen *meiner Sicht* zur Parteienlandschaft als radikal/menschenverachtend ansiehst, ist schon sehr merkwürdig, da ich niemanden persönlich angegriffen oder diffamiert habe.
Ich wähle garantiert nicht NPD, DVU oder Republikaner - weder "aus Jux" um den etablierten Parteien "eins auszuwischen", noch weil ich für mich relativ sicher bin, dass keine dieser drei mit meiner Stimme ins Parlament einzieht.
Und ersetze das im Zitat ^ fett markierte, allgemeine "man" durch die 1. Person, denn Du redest von Dir, und nicht stellvertretend für das Forum - ich habe für meinen Teil, der Dich zur Antwort genötigt hat, allgemein gesprochen, was die ungültigen Stimmen, Ausweichstimmabgabe und "etablierte" Parteien betrifft. Ansonsten wäre dem schon mehrfach widersprochen worden.
Wenn Du schreibst, wie Du es siehst, und meinst, eine Art "Gegenpol" darstellen zu müssen, dann mach das, aber bezieh dich dabei nicht auf mich. Dass wegen der fehlenden Quellen eine Verwechslung vorlag, schrieb ich bereits eingangs.
Die Frage ist doch warum wählt man eine Partei?
1. Weil der Mann an der Spitze eine gute Führungspersönlichkeit, Charismatisch, … ist.
2. Weil die Partei herausragende Ansichten zu einem oder am besten mehreren Themen hat welche sich mit dem Wähler decken.
Nun gibt es aber zu 1. kaum einen nennenswerten Politiker und zu 2. Verzapfen die Meisten Parteien das gleiche – keine kann sich in wichtigen Themen absetzen.
Deshalb ist die Wahlentscheidung eine Strategische. Da die Parlamentarische Demokratie und die Soziale Markwirtschaft gepaart mit dem Rechtsstaat immer noch das beste System ist muss man bei der Wahl darauf achten, das dieses System nicht eingeht -> Hauptziel welches über persönlichen Interessen stehen sollte.
Sprich Parteien zu wählen welche das Ziel haben das abzuschaffen dürfen nicht gewählt werden -> selbst um zu schocken. Parteien welche diesem Ziel nahestehen dürfen nicht gewählt werden -> Also z.B. die Linke.
Parteien welche die 5% Nicht schaffen sind nicht zu wählen, da es so ist als hätte man nicht gewählt. Die Sitze werden unter den Parteien aufgeteilt welche reinkommen. Sprich man unterstützt die Linke, CDU/CSU, usw. Einziger Vorteil die kleine Partei bekommt Auftrieb (Aufmerksamkeit, Finanzmittel usw.) -> möglicherweise neue große Partei.
Nicht zu wählen schockiert. Hilft aber den Rechten und Linken. Grund selbst wenn ihre Wählerzahl gleich bleibt wird ihr prozentualen Anteil an der Wahl größer -> 5% Hürde rückt näher, Aufmerksamkeit, Finanzielle Mittel usw. Jeder der nicht Wählt ist also jemand welcher Links und Rechts unterstützt! -> also Wählen gehen!
Nun bleiben noch CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne. Ich mag daran erinnern, dass Grün immer an vorderster Front war, Waffen zu verbieten. Von ihnen stammt auch der Antrag zur Gesetzänderung. Auf der anderen Seite haben sie gute Ansichten im Stasi 2.0 Bereich. Aber wie schon zur Gründung total überzogene und unrealistische Vorstellungen zur alternativen Energiepolitik.
Zur FDP auch wenn sich Westerwelle hauptsächlich in Außenpolitische Fragen verliebt hat und für die Macht in jedes Bett hüpfen würde hat seine Partei gegen 42a gestimmt und ist bei den meisten Stasi 2.0 Fragen auch ganz annehmbar.
Jeder welcher CDU oder SPD wählt unterstützt weiterhin den aktuellen Status.
Für frustrierte Wähler welche die Demokratie usw. nicht zerstören wollen bleibt also folgendes bei den Wahlen zu tun: Wählen gehen! Nicht Links wählen! Nicht SPD/CDU wählen (aktuelles Problem)!
1. Möglichkeit: Minipartei wählen -> Nachteile Linke,CDU,SPD wird gestützt. Vorteil: Support der Minipartei, Schockeffekt
2. Möglichkeit: FDP oder Grüne -> Nachteil beide Parteien haben bei vielen Themen total bekloppte Ansichten (es sind Leute für weniger in die Klapse gekommen). Grüne und Linke werden wohl in der Opposition bleiben. Der Schockeffekt ist nicht so groß. Vorteil: Na ja beide Parteien lassen hin und wieder auch was gutes ab und die große Koalition wird geschwächt.
Zuletzt noch meine Entscheidung für die nächste Wahl. Eine Minipartei kommt nicht in Frage. Ich will nicht indirekte Links wählen. Mit Grün an der Spitze müsste ich meine Messer wohl zum Schrottplatz bringen. Also bleibt nur noch FDP. Nicht weil es eine Super Partei ist sondern einfach nur das kleinste Übel.
Fühlt euch frei Fehler in der Logischen Kette zu Melden – ich hoffe inständig einen Fehler gemacht zu haben. Vielleicht gibt es ja eine Alternative welche ich übersehen habe.
Da die Parlamentarische Demokratie und die Soziale Markwirtschaft gepaart mit dem Rechtsstaat immer noch das beste System ist muss man bei der Wahl darauf achten, das dieses System nicht eingeht -> Hauptziel
...
Parteien welche diesem Ziel nahestehen dürfen nicht gewählt werden -> Also z.B. die Linke.
...
Nicht zu wählen schockiert. Hilft aber den Rechten und Linken.
...
FDP. Nicht weil es eine Super Partei ist sondern einfach nur das kleinste Übel.
1.
Alle Parteien, die bei Wahlen antreten sind Teil parlamentarischer Demokratien. Sonst wären sie verboten.
Protagonisten (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=578680&postcount=30) der „sozialen“ Marktwirtschaft hatten wir in diesem Thread schon. Zynismus pur.
Ein weiteres Beispiel (http://www.we-feed-the-world.at/facts3.htm) dieses „besten“ Systems, ich lege bei Bedarf gerne nach:
Wenn Sie im Senegal auf den Markt gehen, können Sie europäische Früchte zu einem Drittel der einheimischen Preise kaufen. Also hat der senegalesische Bauer keine Chance mehr, das Auskommen zu finden.
Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung
Das läuft wissentlich, vorsätzlich und in vollem Bewusstsein für die Folgen.
Diesen Marktradikalismus haben die Bürger und Parteien der europäischen Gemeinschaft zu verantworten.
2.
Mir ist völlig unbekannt, dass die Linke die parlamentarische Demokratie abschaffen wollen.
Belege bitte.
3.
Wen schockiert das, ob du wählen gehst oder nicht?
Und wieso taucht immer wieder diese Mär auf, nichtwählen nütze nur Rechten oder Linken?
Nichtwählen nützt dem Sieger, fertig.
Zusätzlich nochmal:
Wenn im Wählen oder der Möglichkeit der Wahlteilnahme die Zustimmung zum Wahlergebnis liegen soll, dann muss es auch eine Möglichkeit geben, das Ergebnis abzulehnen. Diese aber ist nicht gegeben:
Wer den Sieger wählt, wird durch dessen Handlungen getroffen.
Wer den Verlierer wählt, wird durch die Handlungen des Siegers getroffen.
Wer nicht wählt, wird durch die Handlungen des Siegers getroffen.
Man kann in einer Handlung nicht die bewusste Entscheidung für etwas sehen, wenn es keine Handlungsoption gibt, die eine Entscheidung dagegen erlaubt. (Dirk Friedrich (http://www.ef-magazin.de/2009/04/04/1078-demokratie-waehlen-ist-keine-zustimmung))
4.
Diese Dauerwerbung für die FDP, als Retter unserer Messer, geht mir unsäglich auf die Nerven.
Als ob das für Deutschland, Europa und die Welt von besonderer Bedeutung wäre, ob jemand dem §42a zustimmt oder nicht.
Diesen Umstand als ausschlaggebend für eine Wahlentscheidung zu machen, liegt genau auf der Ebene, irgendwen zu wählen, weil er mir versprochen hat, ich dürfe nach der Wahl mit 50.- Steuererleichterung rechnen.
Wahlentscheidungen auf Grundlage rein persönlicher Vorteilserwartung zu treffen ist jämmerlich.
Steffen
Wahlentscheidungen auf Grundlage rein persönlicher Vorteilserwartung zu treffen, ist jämmerlich.
Moin.
Ob es wirklich jämmerlich ist lasse ich mal dahingestellt.
Es ist auf jeden Fall blauäugig.
Ein kurzer Blick in die Historie vergangener Wahlen macht doch deutlich, dass nicht nur um 18.00Uhr die Wahllokale schließen, sondern auch gleichzeitig die Gedächtnisse der Kandidaten gelöscht werden.
Und spätestens bei den dann anschließenden Koalitionsverhandlungen wird aber auch das letzte alberne Wahlversprechen zur Disposition gestellt.
Der Schwerpunkt der FDP liegt in der Wirtschaftspolitik. Sollten sie an die Regierung kommen, werden sie sich da einbringen und alles andere abnicken. Völlig egal, was jetzt getönt wird.
Mein Wunsch, und so werde ich auch wählen, ist eine schwache Regierung mit einer starken Opposition.
Ich möchte, dass im Bundestag wieder diskutiert und nicht bloß abgestimmt wird.
Ich wünsche mir, dass Gesetzesentwürfe (wie z.b. aktuell die Internetzensur) eben ein gutes Jahr durch die Gremien brauchen und man als Bürger eine Chance hat rechtzeitig zu reagieren und man nicht von der scheinheiligen Einigkeit einer Großen Koalition überrollt wird.
Die Überschrift hier ist "Parteien zum Waffenbesitz".
Warum lehnt sich die FDP denn gerade in diesem Thema so sehr gegen den Mainstream der anderen Parteien? Das sind gut 2 Millionen potentielle Wähler im Herbst.
Womit wie wieder bei bitzones Satz da oben wären.
Gruß
chamenos
Warum lehnt sich die FDP denn gerade in diesem Thema so sehr gegen den Mainstream der anderen Parteien? Das sind gut 2 Millionen potentielle Wähler im Herbst.
Ja, warum wohl......:hmpf:
Nur weil mir die FDP auf Stimmenfang in Sachen Hobby nach dem Mund redet, macht sie das für mich als normalverdienenden Familienvater (..gerade hat ein FDP Wähler unsere Firma verkloppt und ist mit der Kohle abgehauen...:mad:) noch lange nicht wählbar...., da hab' ich dann doch andere Prioritäten....:cool:
Das Dilemma bleibt..., fass' ich nun in die Hunde.- oder die Katzensch..... ?:mad::mad:
Messerjocke2000
23.05.09, 16:39
Ein weiteres Beispiel Beispiel (http://www.we-feed-the-world.at/facts3.htm) dieses „besten Systems“, ich lege bei Bedarf gerne nach:
Das läuft wissentlich, vorsätzlich und in vollem Bewusstsein für die Folgen.
Diesen Marktradikalismus haben die Bürger und Parteien der europäischen Gemeinschaft zu verantworten.
OT:
Dasselbe passiert aber z.B. auch mit Kleiderspenden ans Rote Kreuz. Wenn die nach Afrika gehen, haben die einheimischen Schneider kein Einkommen mehr...
Dewegen bleiben meine alten Klamotten hier und gehen in die Kleiderkammer...
.
Wahlentscheidungen auf Grundlage rein persönlicher Vorteilserwartung zu treffen, ist jämmerlich.
Naja, ich sehe es mittlerweile so:
MIr geht der Verbotswahn mittlerweile dermassen gegen den Strich, dass ich mir eine möglichst schwache Regierung wünsche. Um das zu erreichen, muss ich eine kleine Partei wählen. Und von denen sind die meisten für mich völlig indiskutabel.
Da ich in den meisten Dingen auch eher liberal denke, liegt die FDP mir persönlich am meisten.
Kilian
Messerjocke2000
23.05.09, 16:41
Mein Wunsch, und so werde ich auch wählen, ist eine schwache Regierung mit einer starken Opposition.
Da gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und wünsche mir generell eine schwache und kleine Regierung ...
Ich wünsche mir, dass Gesetzesentwürfe (wie z.b. aktuell die Internetzensur) eben ein gutes Jahr durch die Gremien brauchen und man als Bürger eine Chance hat rechtzeitig zu reagieren und man nicht von der scheinheiligen Einigkeit einer Großen Koalition überrollt wird.
:super:
Mein Wunsch, und so werde ich auch wählen, ist eine schwache Regierung mit einer starken Opposition.
Das kann natürlich auch nach Hinten losgehen, und zu weiteren 4 Jahren Grosse Koalition führen. :teuflisch
Im Zweifel ist das Messerthema ein so kleines, das Gesetzesänderungen wohl immer durchgewunken werden, oder es im Tausch gegen andere Gesetzesvorhaben geopfert wird. > Gibst du mir mein Messerverbot, wirst du Aussenminister..... :haemisch:
Alex
Das kann natürlich auch nach Hinten losgehen, und zu weiteren 4 Jahren Grosse Koalition führen.
Naja. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer:D
Ich habe allerdings noch nie, seit ich mit 16 angefangen habe mich für Parteipolitik zu interessieren, erlebt dass sich eine Partei derart demontiert, wie es die SPD gerade macht.
Wir reden hier ja nun häufiger darüber, wie peinlich die Ahnungslosigkeit bei einzelnen Politikern ist.
Ich finde das alles noch hinnehmbar im Vergleich zu den Wahlplakaten die die Sozialen gerade in der Republik verteilen. Das hat noch nicht einmal mehr Bild-Niveau.
Der Parteivorstand hat auch nicht die Traute Herrn Sarrazin das Parteibuch abzuknöpfen nachdem er die Idee geäußert hat, man sollte Hartz4-Empfängern das Kindermachen verbieten.
Heute(na gut, - gestern) die Schlappe bei der BuPrä-Wahl.
Wenn die in dem Tempo weiter machen, dann bekommen sie weniger Stimmen als die Liberalen.
Ihnen wird im heißen Wahlkampf überhaupt nichts anderes übrig bleiben, als mit der CDU auf harten Konfrontationskurs zu gehen, schon um sich irgendwie wenigstens ein kleinen Bißchen zu profilieren.
Ich tippe auf Schwarzgelb. Es sei denn, die FDP haut in den kommenden Monaten in irgendeinen schmutzigen, die Volksseele arg erschütternden Riesenfettnapf.
Was mich traurig macht ist die Tatsache, dass ich mich und meine Vorstellunge von einer gesunden Gesellschaft von definitiv keiner Partei auch nur zu 20% vertreten finde. Ich lese da bei denen in den Wahlprogrammen und mir schwillt eine daumendicke Ader am Hals.
Na gut. Die ganz weit außen sehe ich mir erst gar nicht an.
Ist das wirklich so schwer einfach den Menschen Mensch sein zu lassen?
chamenos
Naja. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer:D
Ich finde das alles noch hinnehmbar im Vergleich zu den Wahlplakaten die die Sozialen gerade in der Republik verteilen. Das hat noch nicht einmal mehr Bild-Niveau................
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derpeter:
Meinst du das hier? Jau, das geht ganz tief runter.Auch wenn man die FDP nicht mag. Aber sehr eingängig und die Leute werden nicht mit zuvielen Informationen gequält. Der weiß hinterlegte Text löst bei mir eher Angst aus!
http://www3.pic-upload.de/24.05.09/fbf92a.jpg
Was mich traurig macht ist die Tatsache, dass ich mich und meine Vorstellunge von einer gesunden Gesellschaft von definitiv keiner Partei auch nur zu 20% vertreten finde. Ich lese da bei denen in den Wahlprogrammen und mir schwillt eine daumendicke Ader am Hals.
Na gut. Die ganz weit außen sehe ich mir erst gar nicht an.
Ist das wirklich so schwer einfach den Menschen Mensch sein zu lassen?
chamenos
Diese Aussage stimmt leider für einen großen Teil der Bevölkerung.
Auch für mich ist da gar nichts mehr dabei.
Aber dieses Dilemma entschärfe ich etwas, indem ich dieses Jahr die grauen Panther wähle:hehe:
Leben und leben lassen wäre ganz einfach, wenn da nicht die Typen wären, die den Hals nicht vollkriegen,
die sich angepisst fühlen, weil Löwenzahn im Nachbargarten wächst,
Falschparker aufschreiben als Hobby ansehen,
Man sieht, der ganze Mist fängt ganz klein an und zieht sich
selbstverständlich bis ganz nach oben durch.
Naiv, wer heute noch glaubt, Regierungsmitglieder hätten etwas Weisheit im Kopf.......so wie ein alter Medizinmann bei den Indios.
Hahahahahah......:teuflisch
Oh, Mann, manchmal könnte man denken, da hilft nur noch ein Meteoreinschlag....
http://www.zeit.de/online/2009/18/spd-wahlkampf
OT:
Heute(na gut, - gestern) die Schlappe bei der BuPrä-Wahl.
seh ich anders, Gesine Schwan war doch eh schon verbrannt, und jetzt nen neuen Kandidaten verbrennen, wär noch unsinniger gewesen.
Aber nun wieder on topic:
Ich würde fast behaupten, wir können uns über folgendes einig sein:
Wir brauchen so wenig staatliche Regelung wie möglich, so viel wie unbedingt nötig.
Das ist aber auch sehr schwammig, wenn ich mir auf dem Petitionsserver manche Sachen anschaue, geht der Regelwunsch einzelner dann doch sehr weit, und ich denke wer so eine Petition startet, hält die gewünsche Regelung auch für nötig.
Insofern wäre ein gewisses Fingerspitzengefühl bei Politikern nicht schlecht, und ich denke zu diesem Fingerspitzengefühl kann beitragen, wenn mehr Parteien im Bundestag sitzen.
Dennoch besteht dabei auch die Gefahr, dass sich dann die verschiedenen Strömungen so gegenseitig blockieren, dass gar keine konstruktive Arbeit mehr möglich ist.
Dennoch kann ich die großen Wahlkampfdampfplauderer nicht wirklich wählen, weil ich denen eben das Fingerspitzengefühl nicht zutraue.
Das ist so ein bischen das Problem mit dem Wahlkampf, einerseits will man dort Aufmerksamkeit erzeugen, und brüllt was das Zeug hält, andererseits müßte eigentlich hinterher sachbezogene Arbeit geleistet werden, jenseits von allem "Marketinggebrüll" ... eigentlich müsste der Politiker, der politische Arbeit leistet, ein anderer sein, als der, der den Wahlkampf führt, wenn man denn unbedingt so einen Werbefeldzug als Wahlkampf betreiben muss, der ja schnelle und einfache Antworten auf komplexe Probleme propagiert ...
Öhm, war jetzt auch nicht zum Waffenbesitz, aber das Problem besteht über sämtliche politische Fragestellungen hinweg.
@bitzone
Also erst mal die groben Fehler. Für den Rest hab ich grad keine Zeit:
Zitat:
Alle Parteien, die bei Wahlen antreten sind Teil parlamentarischer Demokratien. Sonst wären sie verboten.
Was willst du hier sagen? Die beiden Sätze passen nicht zusammen. Natürlich sind Parteien Teil der parlamentarischen Demokratie. Würde man sie verbieten wäre es keine parlamentarische Demokratie mehr. Ich vermute, dass du sagen wolltest, dass alle Parteien welche bei der Wahl antreten demokratische Grundzüge aufweisen. Da sag ich aber nur NPD.
Zitat:
Wen schockiert das, ob du wählen gehst oder nicht?
Und wieso taucht immer wieder diese Mär auf, nichtwählen nütze nur Rechten oder Linken? Nichtwählen nützt dem Sieger, fertig.
Also jetzt hab ich‘s doch so schön erklärt. Bei den Radikalen wird aus Überzeugung gewählt. Sprich die Zahl der Wähler bleibt konstant. Wenn jetzt aber weniger Leute der Mitte wählen gehen verschiebt sie die Aufteilung. Machen wir es einfach es gibt 100 Sitze.
1. Wahl: Rechts wählen 4 Mitte wählen 96. Wahlergebnis: 4% Rechts 96%. Nun haben wir aber die böse 5% Regel. Das heißt Rechts kommt nicht in den Bundestag. Also gehen 100 Sitze an Mitte.
2. Wahl: 4 Rechts 76 Mitte die restlichen 20 sind zwar Mitte hatten aber keine Lust zu wählen. Da jetzt nur noch 80% wählen waren kann jeder welcher die Hauptschule geschafft hat mit 3 Satz ausrechen: Das die Rechten nun 5% und die Mitte 95% hat. Nun haben die Rechten die 5% Hürde geschafft und sind im Bundestag. Also 5 Sitze Rechts und 95 Mitte. Was lernen wir daraus jeder der nicht wählt, wählt (unter anderem) Rechts.
Also erst mal die groben Fehler. Für den Rest hab ich grad keine Zeit:Arroganz sollte man sich leisten können.
Wenn du dir schon Zeit nimmst, dann um deine Behauptungen mit Fakten zu unterfüttern, bevor du dich hier äußerst.
Anderenfalls entlarvst du dich als Schwätzer.
Was willst du hier sagen? Die beiden Sätze passen nicht zusammen. ... Ich vermute, dass du sagen wolltest, ...
Nur, weil du etwas nicht verstehst, bedeutet das nicht, dass es falsch ist.
In Artikel 21 des Grundgesetzes (http://www.gesetze-im-internet.de/gg) sind die Voraussetzungen für eine Zulassung ausgeführt, in Abschnitt 6, §32 des Parteiengesetzes (http://www.gesetzesweb.de/ParteienG.html) die Voraussetzungen für ein Parteienverbot.
Von dir stammt, die Linke stehe dem Ziel nahe, das System abzuschaffen - nicht von mir.
Ich fordere hiermit zum zweiten Mal Belege.
Also jetzt hab ich‘s doch so schön erklärt. Bei den Radikalen wird aus Überzeugung gewählt. Sprich die Zahl der Wähler bleibt konstant. ...Du hast nichts erklärt. Du hast geschildert, was du dir ausgedacht hast.
Deine Prämisse ist falsch und wird durch Wiederholung nicht richtiger: Statistik Bundestagswahlen (http://www.wahlen-in-deutschland.de/buBTW.htm).
Steffen
Moin Steffen! ;)
Zitat:
Zitat von MenEater
Also jetzt hab ich‘s doch so schön erklärt. Bei den Radikalen wird aus Überzeugung gewählt. Sprich die Zahl der Wähler bleibt konstant. ...
Du hast nichts erklärt. Du hast geschildert, was du dir ausgedacht hast.
Deine Prämisse ist falsch und wird durch Wiederholung nicht richtiger: Statistik Bundestagswahlen.
Steffen
So ganz falsch ist die Ansicht doch nicht, oder? Wenn sich der prozentuale
Anteil derer, die die Mitte wählen, mindert, und die Wählerschaft der
Rechten konstant bleiben würde, dann helfe ich durch mein Nichtwählen
der Rechten, insofern ich das nicht möchte. Der Teil vom Kuchen
würde für die Rechte größer werden bzw. der Teil der Mitte kleiner...
Wolltest du mit der von dir angeführten Statistik belegen, dass auch
die rechte Wählerschaft nicht konstant ist? (nur rein informativ :) ).
Dann könnte man schlussfolgern, dass Nichtwählen nicht zwangsläufig
die andere Partei unterstützt?
@bitzone
Also erst mal die groben Fehler. Für den Rest hab ich grad keine Zeit:
Zitat:
Alle Parteien, die bei Wahlen antreten sind Teil parlamentarischer Demokratien. Sonst wären sie verboten.
Was willst du hier sagen? Die beiden Sätze passen nicht zusammen. Natürlich sind Parteien Teil der parlamentarischen Demokratie. Würde man sie verbieten wäre es keine parlamentarische Demokratie mehr. Ich vermute, dass du sagen wolltest, dass alle Parteien welche bei der Wahl antreten demokratische Grundzüge aufweisen. Da sag ich aber nur NPD.
Soviel Arroganz habe ich schon lange nicht mehr erlebt. http://forum.polo9n.info/images/smilies/keule.gif
Mich würde ja wirklich mal interessieren, woher du dein(e) Rechtssicherheit / Wissen nimmst.
Die Aussage von Steffen war keineswegs falsch und diese
beiden Sätze passen sehr gut zusammen. Und wenn ein Parteiverbots-
verfahren rechtskräftig beschieden werden würde, leben wir immernoch
in einer parlamentarischen Demokratie. Obwohl eine Partei verboten wurde, komisch...:steirer:
Wolltest du mit der von dir angeführten Statistik belegen, dass auch
die rechte Wählerschaft nicht konstant ist? (nur rein informativ :) ).
Ja, die Zahlen sind dafür viel zu heterogen. Sogar nur innerhalb der rechten Parteien sind die Werte so inkonsistent, dass man auch nicht mit „Protestwählern“ argumentieren kann. Ab da sind Verteilungsspielchen Beispiele ohne sittlichen Nährwert.
Richtig bleibt, nichtwählen hilft dem Sieger - vorausgesetzt, Nichtwähler auf der Kippe würden oppositionell wählen, wenn sie es täten.
Sätze wie „Nichtwählen nützt nur den Extremen“ sind nicht beweisbar, gehören somit in's Reich der Phantasie und sind als Basis untauglich.
Steffen
Nichtwähler auf der Kippe
Entweder ist man Nichtwähler = der Wahl fernbleibend oder man ist "Wähler auf der Kippe" = unentschlossener Wähler, aber "Nichtwähler auf der Kippe" geht irgendwie nicht...
Die Voraussetzung, sie würden oppositionell wählen, wenn sie wählten, ist willkürlich und auch nicht beweisbar. Damit ist auch nicht beweisbar, dass nichtwählen dem Sieger hilft, aber allen anderen nicht.
Gruß Andreas
...
Der Schwerpunkt der FDP liegt in der Wirtschaftspolitik. Sollten sie an die Regierung kommen, werden sie sich da einbringen und alles andere abnicken. Völlig egal, was jetzt getönt wird.
.....
Naja - ich bin nu beileibe kein FDP-Fan - aber in Sachen Waffenrecht und Bürgerliche Freiheit (Stichwort Überwachungsstaat) fährt die FDP schon länger einen Kurs der mir gefällt. Ich habe auch nicht erkennen können, dass sie bereit währen diese Punkte Ihres Wahlprogramms sofort haltlos aufzugeben.
Dies schon jetzt vorherzusagen halte ich daher für genauso unseriös wie bestimmte Aussagen/Verallgemeinerungen in Presse und Politik, die hier beklagt werden.
Das Politik im allgemeinen und Koalitionen im Besonderen Kompromissbereitschaft voraussetzt steht auf einem anderen Blatt. Auch ein Kompromiss wird so oder so ausfallen, je nachdem welche Parteien mit welchen Forderungen ihn schließen.
Warum hier in diesem Thread nun eigentlich ALLE Fragen zu Parteien, deren Zielen potetiel möglichem Wahlverhalten usw diskutiert werden muss erschließt sich mir nicht wirklich. Das die Frage der Einstellung einer Partei zum Waffenbesitz nur ein Faktor von vielen ist sollte evident sein, wie man für sich die einzelnen Faktoren Bewertet kann nun wirklich nur jeder selber entscheiden.
Gruß
El
Bezüglich nichtwählen und damit Rechten helfen. Es ist wahr, die Überlegung geht davon aus, dass die Rechten wählen gehen. Aber das brauch ich nicht belegen ich kann es auch logisch herleiten.
Es reicht wenn nur 1 einziger Rechter wählt und nur ein einziger Demokrat es nicht tut. Natürlich unterstützt der Nichtwähler auch die Mitte aber zu einem gewissen Prozentsatz eben auch die Rechten. Was ist daran so schwer zu verstehen? Hier geht es nicht um Sitze es geht um Prozentuale Erfolge bei der Wahl. Der Sieger hat nur gewonnen – aber warum freuen sich die Verlierer immer so wenn sie nen par Prozentpunkte gut gemacht haben? Dieses Beispiel ist halt eben keine Phantasie. Schaut echt die Wahlbeteiligungen an nur in der DDR gehen die an die 100% und schaut euch die Linken und Rechten Parteien an sie sind zwar immer unter den 5% geblieben aber immer hat sie zumindest einer gewählt. Warum muss ich also eine allgemeine Tatsache beweisen. Das ist doch lächerlich.
Ich möchte nochmal sagen ich habe nie gesagt: „Nichtwählen nützt nur den Extremen“ Ich habe gesagt: „Nichtwählen nützt den Extremen“!
Zitat:
Alle Parteien, die bei Wahlen antreten sind Teil parlamentarischer Demokratien. Sonst wären sie verboten.
Also bitte erklärt mir einer den logischen und inhaltlichen Zusammenhang zwischen den beiden Sätzen. Satz 1 für sich genommen eine Grundlegende Wahrheit – ist gekauft. Er sagt: Die Parlamentarische Demokratie hat zur Grundlage, dass Parteien zu einer Wahl antreten und diese dann anteilig in das Parlament einziehen.
Aber was sagt der zweite: Sonst wären sie verboten. Was jetzt die Parteien - alle oder wie? Oder soll ich es so verstehen: Wenn sie nicht antreten sind sie Verboten. Andererseits kann es auch sein, dass wir unter dem Begriff Parlamentarische Demokratie etwas anderes verstehen.
Der Begriff hat nichts mit der Gesinnung einer Partei zu tun. In der reinen und ursprünglichen Form kann jede Partei an einer Wahl teilnehmen. Auch eine Partei welche die Demokratie abschaffen will. Das ist ja das schöne an der Demokratie. Die Mehrheit entscheidet und wenn diese die Demokratie nicht mehr haben will dann wird sie beseitigt.
Demokratie darf kein Selbstzweck sein!
Da wir aber eine wehrhafte Demokratie haben ist sie das (leider) zum Teil -> d.h. es werden Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt um die Demokratie zu schützen.
Passend zu Pitters Ursprungsbeitrag habe ich auf c02air.de gestern folgendes gefunden:
Parteien zum Waffenbesitz (http://www.visier.de/bilder/pdf/plakat_wo.pdf)
Es geht zwar nicht um Messer sondern um Waffen, aber man ahnt wie es evtl. weitergeht.
Lest es und trefft eure eigenen Entscheidungen.
(Ich hoffe, das wurde noch nicht verlinkt; falls doch bitte ich um Verzeihung).
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