Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Größter Fehlkauf?
Was war euer größter Fehlkauf ?
Bei mir wars ein Buck Nighthawk, plain, mit Utility-Klinge. Der Griff
aus Kraton sicherlich einer der Besten die ich je gesehen hab. Aber die Klinge :( . Lieblos und ungleichmäßig verarbeitet, die Schneide nicht symmetrisch geschliffen, am Ricasso siehts echt übel aus.An der Klingenspitze schwarze Verfärbung(zu heiss geschliffen?).
War mein erstes feststehendes Messer, hatte zu der Zeit von Qualität
keine Ahnung, ich würds nicht mehr kaufen.
Viele Grüsse von Rage
Hallo Rage,
Eines meiner ersten Messer, und wohl das einzige, das ich mir mit Sicherheit nicht mehr kaufen würde, ist das kleine CRKT M16 Tanto mit Carbongriff.
Solide ist es zwar, das Teilchen, und der Liner sitzt fest und sicher. Es sieht noch nicht mal übel aus (zumindest fand ich das damals), ist als User aber nahezu unbrauchbar!
Die (Tanto-)Klinge ist nur knapp über 6 cm lang, aber 3 mm dick, und das bis fast ganz zur Spitze. Entspechend steil ist der Schleifwinkel - das Messer bleibt einfach stecken!
Ausserdem ist der Griff zu klein um gut in der Hand zu liegen und das Messer schnell und bequem öffnen zu können. Hinzu kommt, dass die Daumenstifte sich in geschlossenem Zustand fest an den Griff legen.
Also entweder Tanto und Tactical;) , dann die grosse Ausführung, oder klein, handlich und alltagstauglich, dann die Spearpoint-Klinge.
Gruss,
ger
Eigentlich alle meine ersten Messer.:mad:
Als ich intensiv zu sammeln begann, hab ich alles gekauft was billig war und irgentwie nach Messer aussah.
Das war in der Zeit vor dem Messerforum :rolleyes:
Damals hielt ich Herbertz für tolle Messer, Böcker waren mir zu teuer und Puma hielt ich für das Beste überhaupt. :ack:
Mittlerweile mache ich eine Suche bei eb.. und sortiere nach den höchsten Preisen zuerst :irre: .
Meine Anfangsmesser habe teilweise verschleudert oder sogar weggeworfen.
Und ehe ich heute ein Messer kaufe überlege ich es mir genau (kein Wunder bei dem Preisniveau wo ich angekommen bin...).
Und wenn ich mal eine Entscheidungshilfe brauch, poste ich hierher.
Hier werde ich geholfen :glgl: (Entschuldigt mein schlechtes Deutsch, ich seh zuviel fern )
Das beschissenste Messer?
Einfache Antwort! Ein Herbetz Ganzmetallklappmesser. Das konnte ich schon nach zwei-drei Schnitzern ins Holz auch seitlich um etwa 0,5cm "klappen". Die viel zu weiche Klinge aus absolutem Billigstahl war spätestens da stumpf. Es war nach 2 Tagen leichtem Einsatz praktisch schrottreif und hat dafür stolze 40 DM gekostet.
Dieses Messer hat mich aber daran erinnert, dass das teuerste oft das günstigste ist weil (fast) alles andere eh scheisse ist!
Darum kann ich jangs nur voll zustimmen: Erst denken, dann kaufen!!
vector0168
25.06.02, 17:37
Böker Top Lock, habe ich mir vor meiner MF-Zeit mal im Urlaub gekauft (Bergsteigen-Gewichtsreduzierung). Schnitthaltigkeit miserabel, der Lock wurde beim festen Greifen versehentlich mit dem rechten Daumenglied gelöst, das Teil klappte ein und ich schnitt mir gewaltig in die Finger.:angry:
Nicker von Ernst Roettgen, gekauft bei Manufactum.
An sich nicht schlecht, C75 Stahl, sehr schlichtes Design. HRC 61 oder 62 nach Angabe im Katalog.
Beim ersten Messer war die Klinge voellig verzogen und beim Schleifen gabs staendig Ausbrueche - und zwar keine kleinen.
Zurueckgegeben.
Beim zweiten Messer war die Klinge ebenfalls etwas verzogen, allerdings bei weitem nicht so. Der Schliff war saumaessig. Unsymmetrisch etc. Und die scheide am Scheidenmund nicht vernuenftig verklebt - das droeselt auf. Zumindest liess es sich so schaerfen, wie man das von dem Stahl erwartet!
Das zweite hab ich dann behalten - selber schuld, ich weiss, aber ich beschwer mich halt nicht gern. Bin da sehr phlegmatisch. :ack: :ack:
-Walter
also zumindest moecht ich hier mal das buck oddyssey erwaehnen (hatte die hcs-variante). ein hohlschliff, da kommen meine rasiermesser nimmer mit, der liner schlackerte wie ein laemmerschwanz und stand zudem auch noch so weit raus, dass man ihn beim normalen anpacken zappeln liess. zuerst war ich halt begeistert von dem guten stueck und es lag eins a in der hand, aber dann ...
und das schrade clipdingens mit dem drehbaren clip. alles gut, klassemesser aber die idee mit dem clip der sich drehen laesst ist echt nervig irgendwann.
ansonsten ... ausser den billig-kuechenmessern die jetzt stueck fuer stueck ausgetauscht werden .. nix.
Das Gigand Spectrum LT (Fred Carter Design).
War mein erstes teureres Klappmesser und sollte Alltagsuser sein...
Nach 2 Wochen bewegte sich der Clip; Festziehen der 3 (absoluten Mini- (1mm Schlüssel!) Inbus-)Schrauben bewirkte, dass mir 2 entgegenfielen, da sie gerade an der Stelle im Alugriff verschraubt sind, wo dieser wegen der Ausfräsung für den Liner eine Stärke von nur ca. 1mm(!!!) hat!
Statt Clip jetzt also nur noch drei Löcher im Griff...
Ach, und die Fangriemenhülse hinten klappert, da sie fast 1mm zu kurz ist.
Fazit: Ein Messer nur zum Anschauen.
cu
aik juramentado
25.06.02, 19:32
Das CRKT Mirage:
Äußerst merkwürdige Sägezahnung, sehr Kratzeranfällige Klinge, beschissener Clip(auf der falschen seite), der zu fest sitzt...dadurch geht das Messer schlecht in die Tasche und aus der Tasche.
Der Liner sitzt gut, dauerte aber eine Woche, um den beweglich zu kriegen, mein Daumen war regelrecht zerfetzt.
Das Griffdesign ist optisch(Kaufgrund gewesen) sehr gut, aber fuktionell gesehen ein Alptraum. Super flutschig und kantig.
Eifach nur Müll.
Fühlt sich an, als ob man nen tiefgefrohrenen Müsliriegel in der Hand hält.
Das Emerson Comander, weil es alle Hosen zerfetzt.
Sonst kann ich nur sagen, daß ich viele Messer zu teuer gekauft habe, was daran lag, daß ich das Forum noch nicht kannte!!!
Mein erstes "richtiges" Messer, was ich mir kaufte, war gleich ein Volltreffer: Spyderco Horn LW. Das Teil liebe ich noch immer, nur das ich es jetzt sogar zweimal habe.
:lechz: :lechz:
Das BM-Spike - optisch fand (und finde) ich es ganz interessant, doch weil ich schon beim Käseschneiden Angst haben muss, dass mir die Spitze abbricht, habe ich es niemals bei mir.
Dabei habe ich nur ein Sammelkriterium - ich muss die Messer regelmäßig tragen und benutzen wollen.
Mein schlechtester Kauf war ganz klar das
Puma Bowie.
Schlechter Griff, scheiss Grösse.
Also kein Messer was man nicht in der Hnad hatte kaufen !!!!!!!!
Gruß Stefan
Böker Speedlock.
Massig Klingenspiel und die stumpfeste Klinge die ich jemals out of the box hatte.
Gruß
lorbas
Benchmade 975 (oder so ähnlich, dieses Emerson-Dingens halt). ChisleGrind, american Tanto-Form, Wellenschliff, spröder Stahl, Beschichtung, Klinge schleift am Liner. :argw: :angst: :waaah:
War mein erstes Einhandmesser und ich habe gleich viel daraus gelernt. Insofern möchte ich es doch nicht als Fehlkauf titulieren. Soviele Irrwege des Messerbereichs zusammen an einem Messer, das ist schon was, da bleiben einem viele Fehlkäufe erspart. :)
Das CRKT-M18.
Der Liner gab beim ersten zarten Schlag auf den Klingenrücken auf.
Das war mein viertes von CRKT und bei allen hielt - und hält - der Liner tadellos. Aber es war auch das erste, daß zusätzlich den LAWKS-Hebel hatte. Und prompt taugt der Liner nichts mehr! Seitdem frage ich mich, ob die Jungs von CRKT auf dem "Da geben wir doch lieber ´nen Vierteldollar für den LAWKS aus, als uns die fieselige Arbeit mit ´nem guten Liner zu machen"-Trip sind.
Hartmut
böker speedlock, wackelte und der lock hielt nicht
Smith & Wesson 'California Legal' Automatic...eigentlich ein tolles kleines Teil, billig auf **** ersteigert, aber die Verarbeitung war sensationell schlecht: die zwei Griffhälften passten eigentlich überhaupt nicht zusammen...
unhandlich zum Öffnen, dafür aber saugut in der Hand liegend, Verschluss scheisse, klappt schon beim Schlag auf die Handfläche zu, und richtig scharf war es auch nicht ...
... Fazit ausgepackt, angeschaut, eingepackt und verkauft.
VG
Alex
das war definitiv das BM Emerson CQC 7 A Tantomit dem Scheißelgrind auf der falschen Seite und dazu noch stumpf wie harry!! Für nen Linkshänder der es sich selbst schärfen kann o.k., aber für mich : no way!!!!( Und ich esel hab derzeit, also for dem messerforum, 250,-DM dafür spendiert!!):angry: :waaah: :glgl: :boes: :haemisch:
das Puma White Hunter mit Kraton griff ist aber auch eine Katastrophe, das nur mal nebenbei gesagt!!
Gruß neo
Als ich den Thread zuerst gesehen hatte, dachte ich: au ja, da fällt mir sicher auch was ein. Ich sammle (leidlich ernstzunehmende) Messer nun auch schon bald 20 Jahre.
Aber als ich dann so in mich gegangen bin, habe ich gemerkt, daß bei meinen Teilen eigentlich keines dabei ist, das im Nachhinein nicht leidlich das gehalten hat, was ich mir im Vorhinein davon versprochen hatte. Die Erkenntnis hat mich zwar selbst erstaunt, aber irgendwie gab´s nie einen wirklichen Fehlkauf bei mir. Heute liegen da diverse Pumas, Gerbers, Victorinox und Wengers, alte Smith & Wessons, Benchmades, auch ein Böker dabei (jaja...), hoffentlich bald was von MOD, usw.
Irgendwie mag ich sie alle!
[HankEr: mit älterem Theme, gleichen Inhalts zusammengeführt]
Hallo!
Da hier immer von tollen Neuanschaffungen geschwärmt wird, würde ich gerne wissen, welchen Messerkauf Ihr am meisten bereut habt.
Bei mir war es das Böker Orca.
Grund:
- zum Schneiden ungeeignet.
- Beschichtung ist seit dem Versuch Tomaten zu schneiden fleckig. (Der Versuch misslang, die Tomaten wurden eher zerdrückt)
- Microverzahnung hat sich nicht effektiver erwiesen als eine einfache Schneide (getestet an verschiedenen Seilen)
- Macroverzahnung ist zu grob.
- Messerscheide ist vollkommen unförmig und viel zu massiv.
- Messer ist zu teuer.
Schade um die 160 Euro, Messer liegt nur noch rum.
Gruss Eisbär
meine Fehlinvestition war das Böker Bud Nealy MCS. Es war als kleines Messer gedacht, welches unauffällig mitgeführt werden kann.
Das Messer an sich ist in Ordnung - der Schliff besteht sogar die Rasurprobe, auch wenn es mehr in Richtung "schaben" denn "schneiden" geht.
Allerdings sind die Kydexelemente des Scheidensystems derartig klobig (besonders, wenn man sie kombiniert, um die verschiedenen Tragemöglichkeiten zu nutzen), dass ich noch keine vernünftige Möglichkeit fand, wie ich das Ding mitnehmen soll. Die Neck-Scheide des ca. 2,4 cm breiten Messers ist immerhin 6,5 cm breit (über die gesamte Länge von gut 11 cm). Das wirkt auch ohne die zusätzlichen an der Neck-Scheide anzubringenden Monturen für Gürtel und Jackentasche - die ähnlich grobschlächtig sind - recht breit am Hals...
Das Messer liegt also seit seinem Kauf vor etlichen Jahren in der Vitrine.
Eines meiner ersten Messer. Ein Herbertz Militär/Survival Teil. Furchtbarer, rutschiger Plastikgriff und ständig stumpfe Schneide, die gar nicht mehr nachzuschleifen war.
Wenigstens wars net so teuer.
Thomas Spohr
21.01.04, 00:57
Der Unbrauchbarkeit des MCS stimme ich zu, genauso nutzlos wie (mein größter Fehlkauf) das Razorback von MOD.
Thomas
Bei mir wars ein CRKT KISS Tanto das mir gezeigt hat was ich alles
NICHT mag:
American Tanto Klinge 5,7cm lang und 3mm dick :glgl:
Chisel Grind auf der falschen Seite
bead blasted AUS6 mit herrlichen Rostblüten nach 1h Tragezeit in der Hosentasche
ein gelungener Kauf also...
Meine Aussage ist sehr ambivalent: Ein Gerber AR 3.00
Fü 99 euro viel zu teuer, aber mit der miesen Erfahrung gings richig los.
Und jetzt nur bezogen auf das Messer: Ein Stiefeldolch von Schlieper mit halbseitig konkaven Schliff. Irgendwie schei.. Das Ding liegt nur rum und auch sonst will es keiner haben.
Schleifalot
21.01.04, 10:13
Das schlimmste Messer war wahrscheinlich das CRKT STIFF KISS in clip point. Die Form an sich ist cool, aber das Trompetenblech aus dem es gefertigt ist, ist eine Frechheit. Nach längerer Prozedur war es endlich scharf, normalerweise dauert das bei mir ein oder zwei Minuten bis es "rasiert". Dann wollte ich einen trockenen Fichtenast anspitzen.
Nach vier oder fünf Schnitzern war die Klinge STUMPF, man konnte sehen wie sie weggerollt war.
Das ist die mieseste Stahlqualität, die ich bis jetzt gesehen habe
:argw:
mactheknife
21.01.04, 10:41
2 x Böker:
Brend Linerlock -sclabber, klapper, bieg, rutsch.
Nealy Neckknife mit der sagenhaften Schei-d(ss)-e.
Beide fristen in meiner Küchenschublade als Miß-User ihr klägliches Dasein.
Habe drei Linerlock-Messer von Böker: Superliner, Brend BTF-1 und HK. Bei keinem von den dreien berührt der Liner im offenen Zustand den Klingenfuß, alle klappen beim leichtesten Spinewhack-Test zusammen, beim Brend fielen bald die Öffnungsknöpfe ab, der innenliegende Splint war zerbröselt.
Hätte sie alle gleich zurückgeben sollen, aber die Fehler traten erst in Erscheinung, als sie schon benutzt waren. Museumsstücke! :glgl:
immernochsauer
21.01.04, 12:58
ein spyderco centofante.....
Böker AF2 Utility mit Sägezahnung.
So n scheißkauf! Was brauch ich n einseitig geschliffenen Dolch bei dem noch 2/3 der Schneide eingeflext ist, so das es einer Sägezahung ähnlich sieht? :mad:
ich war jung und dumm...Mein einziges Messer bei dem ich den Kauf echt bereue und das einzige das ich nie Benutz...Liegt halt rum :(
Das wird ja schon wieder zu einem Böker-Thread....
Zu meinen enttäuschendsten Anschaffungen gehört auch ein Bud Nealy von Böker. Das Messer ist ganz ok, auch wenn es nicht superscharf war, aber diese Multi-Purpose-Sheat (sprich: Schiet) ist einfach Müll. Viel zu gross und klobig. Der Hammer ist der Magnet, der die Klinge halten soll :confused: :confused: .
-kuda
...Borger Survival....,...noch vor Speedlock... :teuflisch
Um den Böker-Trend zu unterbrechen:
Ein Emerson Commander BTS. Die Griffergonomie bei schwereren Arbeiten bescheiden, die Verschraubung der Achse lockert sich regelmäßig der Wellenschliff arbeitet schlecht und der Haken auf dem Klingenrücken ist dafür prädestiniert, jede Hose zu ruinieren.
Gruß
Ulrich
Ein feststehendes Teil von Nieto. Schöne Form aber unbrauchbar in der Handhabung. Die Olivengriffschalen unterscheiden sich dermaßen, daß man meinen könnte es wären unterschiedliche Holzarten. OK beide irgendwie schön, aber eine gleichmäßig, die andere stark gemustert.
Dann in früherer Zeit viele Billigteile (Folder) die nett aussehen aber schneller stumpf sind als man gucken kann und oder sehr schnell kaputtgehen. Die kann man nicht mal mehr als Kindermesser benutzen.
Leider steht der WAF bei mir im Weg um ein anständiges Messer zu kaufen.
WAF = Woman Acceptance Factor ;)
Böker Speedlock,
Seitliches Klingenspiel und auch sonst schlechte Passungen.
Gruß,
Kraft
NIETO Klappmesser mit grünen Micartagriffschalen.
Unheimlich schwer zu öffnen und eine Klinge, die zu nix zu gebrauchen ist. Ziemlich eins der ersten Messer die ich mir gekauft habe.
Aber: man lernt ja dazu!
...und zwar -Ihr glaubt es nicht- ein Benchmade.
Ich hatte das BM 350 bei **** günstig ersteigert, mochte es allerdings überhaupt nicht. Noch kein anderes Benchmade war mir persönlich so unsympathisch. Wir haben einfach nicht zueinander gepaßt.
Ich habe es dann mit leichten Verlusten verkauft und (weil der Verkäufer ein Schussel war) auch noch eine negative Bewertung kassiert, obwohl er es eigentlich positiv bewerten wollte (und vom Text her auch hat, er hat sich beim Abgeben nachhaltig verklickt).
DAS war mein größter Fehlkauf. Hat mich insgesamt einfach geärgert.
Blödes Messer, lausige Transaktion, alles für´n ... :mad:
könig-christian
21.01.04, 21:56
@ beagle:
es hat dir also einfach nicht gefallen?? oder war es auch technisch nicht in ordnung?? denke mal nicht......
(..ein BM doch nicht ?? pah!! :D )
mfg,
König :super: :super: :super:
Fast vergessen,
vor Jahren ein Laguiole.160 DM für ein Messer,bei dem die Klinge beim schließen im Rahmen aufschlägt und jedesmal derb darunter leidet !
@45er
ist das denn nicht bei allen Laguioles konstruktionsbedingt so?
g
@ Hannes W
Kann ich dir nicht sagen,war aus diesem grund das erste und letzte das ich mir zugelegt habe.
ist das denn nicht bei allen Laguioles konstruktionsbedingt so?
Soviel mir bekannit ist, ist das bei allen Laguioles so.
Man sollte sie daher sachte mit der Hand schließen und nicht einfach zuschnappen lassen. Dann passiert der Klinge auch nichts. ;)
dachte ich es mir doch
Ich hab nur ein einziges Laguiole von R.David, hat damals vor 10 Jahren
ca. 60 Eumel gekostet.
Rosenholz
Messingbacken
Korkenzieher
und Klinge aus 440C
und natürlich bin ich beim schließen immer extra vorsichtig
g
hardflipper
22.01.04, 09:43
Mein größter Fehlkauf war ein Linder Pfadfinder Fixed
Das Teil habe ich so mit ca. 14 Jahren gekauft und es war mir damals vom Griff her schon fast zu klein. Heute kann ich es nicht mehr in die Hand nehmen weil der Griff erstens zu kurz und zweitens das Parierstück so stark nach unten gebogen ist, dass ich meinen Zeigefinger nicht mehr darunter bekomme.
Die Klinge war so weich, das ich beim "Holzhacken" Wellen in die Schneide bekommen habe :argw:
@ beagle:
es hat dir also einfach nicht gefallen?? oder war es auch technisch nicht in ordnung?? denke mal nicht......
(..ein BM doch nicht ?? pah!! :D )
mfg,
König :super: :super: :super:
Nö, in Ordnung war es schon, aber einfach nicht mein Ding. Wäre es defekt gewesen, hätte ich es zurückgegeben.
Fast vergessen,
vor Jahren ein Laguiole.160 DM für ein Messer,bei dem die Klinge beim schließen im Rahmen aufschlägt und jedesmal derb darunter leidet !
Das ist bei allen Originalen so! Das gehört so. Deshalb erkennt man den Nicht-Kenner daran, das er die Klinge zurückschnappen lässt.
Es gibt aber auch nicht authentische, so wie meines :) Da ist die Rückenfeder/Klingenführung so gearbeitet, dass die Feder die Klinge bremst und hält. Ist mir technisch auch lieber.
Gruesse
Pitter
englaender
22.01.04, 12:36
Ein "Super Campingbeil" ist beim werfen sofort zu Bruch gegangen :)
Gratwandler
24.01.04, 17:07
Nun ja, eigentlich gab es verschiedene Fehlkäufe.
Angefangen hat es bei den zweischneidigen Messern, wo ich mir irgendwann mal die Frage stellte, welchen Sinn so ein Teil eigentlich hat, außer nutzlos rumzuliegen. Die hab ich mittlerweile verschenkt oder anderweitig entsorgt.
Aufgrund von Sparsamkeit am falschen Platz mußte ich leider auch einige Messer entsorgen, die sehr brauchbar und robust wirkten, allerdings hatten viele von denen solche Steckklingen, die höchstens einen Zentimeter in den Griff ragten. Die haben sich auf völlig natürlichem Weg bei den einfachsten Schneidarbeiten verabschiedet.
Seitdem bin ich schlauer geworden, hoffe ich zumindest.
Gruß Grat
Ein "Super Campingbeil" ist beim werfen sofort zu Bruch gegangen :)
ist ja auch zum Campen da und nicht zum Werfen!! Oder gehört jetzt Werfen auch schon zum Campen?? :confused: :D
Gruß neo
könig-christian
09.02.04, 12:14
Ein Gerber Chameleon III plain
fällt in die Kategorie "Unnütz & zu teuer". Für die Durchschnittshand viel zu groß, kein Clip, schwergängiger Öffnungsprozeß, billig & unsicher wirkender Verschluß, allgemein ein billiger Eindruck, den dieses Messer vermittelt.
Habe es ausgepackt, kurz angeschaut, fotografiert, wieder eingepackt und für das gleiche Geld bei einem großen Internet Auktionshaus versteigert... ;)
Und für das "Neue" Geld gab´s dann ein Applegate Combat... Kommt indirekt aus demselben Hause, ist aber die bessere Wahl...
König :super: :super: :super:
sieht aber sonst auf Bildern immer Sau-Cool aus.... :super:
Vor einigen Jahren irgend so einen Emerson Folder. Name weiß ich nicht mehr,hatte damals noch zu DEM - Zeiten 480.- DEM gekostet. 2Stunden den Clip in der Tasche, schon war beim ersten Einsatz die Klingenspitze abgebrochen. :confused: :haemisch:
Gott sei Dank war die Wandlung kein Problem.
viele Gruesse
Dizzy
Mir ist noch was eingefallen.
Sehr zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir mal ein Klappmesser von der Firma FOX zugelegt habe. Das taugt nicht mal zu einem Kindermesser. Das wäre zu gefährlich. Schwergängig und eine unglaublich wackelige Klinge wenn diese arretiert ist.
Shame, Shame, Shame! :irre: :glgl:
Yukonbeaver
05.03.04, 08:13
Soviel mir bekannit ist, ist das bei allen Laguioles so.
Man sollte sie daher sachte mit der Hand schließen und nicht einfach zuschnappen lassen. Dann passiert der Klinge auch nichts. ;)
Hallo darkblue
dem ist nicht so. Ich habe einige Laguioles bei denen die Klinge nicht aufsteht. Abgesehen davon, ein Laguiole schliest man immer Beidhändig die Klinge wird mit einer Hand beim schliessen geführt.
Yukonbeaver
Eindeutig: Heckler & Koch mit schwarzer Tanto-Klinge, einseitiger Beitelschliff (natürlich auf der falschen Seite),einem Drahtclip, und schlimmsten Plastegriff. Nur gut dass es damals noch keine 99 Teuro kam.
batsuzan :teuflisch
Moin
Bei mir wars nen No-Name "Military" :steirer: -Messer mit ner stumpfen Rostfreien Edelstahl Klinge, Plastikgriff, angedeutete Rückensäge, Flaschenöffner (war das einzige was funktioniert hat :super: ) direkt hinter der Säge und Kunstlederscheide, die nach kurzer Zeit auseinander gefallen ist. Kaufpreis: 15 DM - Wert: 0 DM/EUR :irre:
Viele Grüße
Recon
..im zarten alter von so 14 jahren, hab ich mir, nachdem ich zwei china-24-stunden-sklaven-handarbeits-butterlfys fuer ein appel und nen ei gekauft habe, ein besseres kaufen wollen, 440 hiess das magische wort, deshalb kaufte ich mir ein mit so 20 DM vieeel zu teures schrott butterlfy... ohne namen, nur mit einem schlecht eingeschlagenem, grossen 44o stempel :D
ach ja, und dann war da noch im gelichen jahr ein mist-spring-messer, mit so gruenem plastik griff und weissblechklinge - funktionierte von anfang an nicht :D war aber wenigstens billig ;)
danach ging es etwas aufwaerts, butterlfys, eine canarische machete mit 15, ein par victorinox, ein italo-stiletto spring messer, ein robustes seglermesser mit so 17, viele geschenkte alte messer wie einen grabendolch, finnenmesser, nicker, dann erstmal jahrelang nix, dann (eigendlich auch ein fehlkauf da AUS 6 wirklich scheisse ist) einen CRKT point guard, der nur noch fuer gartenarbeit oder messerfeindliche arbeiten wie farbe abkratzen, kabel abisolieren etc benutzt wird, und zu guter letzt bin ich bei spanischen navajas gelandet, wovon ich leider nicht genug bekommen kann :D
Hab mir vor ein paar Tagen ein Herbertz 256410 Einhandmesser für 9,90 Euros gekauft.
Hat ein recht massives Design und nen Framelock.
Erst mal Messer ausgepackt und festgestellt dass es viel zu stumpf ist.
Einfacher Fehler, korrigierbar. Kein Problem.
Aber dann nach einem Tag rumspielen war die Achsschraube bedrohlich locker. Deswegen hatte dann auch die Klinge zu viel Spiel und wackelte in alle Richtungen.
Und warums kein Fehlkauf war ?
Ganz einfach. Ich wollte Schrott.
Vor meinem ersten selfmade Klappmesser Projekt wollt ich mal sehen was so alles schiefgehen kann.
Vllt. kommen auch ein paar Teile des Herbertz in meinen neues Klappmesser.
Die Achsschraube sieht (etwas Locktite vorausgesetzt) recht brauchbar aus und der Clip inklusive Schrauben sieht auch ok aus...
mfg
Christoph
Mein Gerber Guardian Back-Up war von allen Qualitätsmessern die größte (und einzige) Fehlinvestition.
Der Griff sieht auf Bildern zwar ergonomisch sinnvoll gestaltet aus, passt aber (zumindest mir) hinten und vorne nicht richtig: er ist zu zu kurz und die Haltung ist verkrampft, wenn man die Handlage der Grifform anpasst. Das gummiartige Griffmaterial ist für die Preisklasse bereits ein bißchen zu anspruchslos, aber immerhin rutschfest.
Der Stahl scheint butterweich zu sein, die Spitze biegt sich bei Minimalbelastungen sofort um (ja, ich weiß, es ist ein Dolch, aber so empfindlich sind die Spitzen meiner anderen zweischneidigen Messer bei Weitem nicht).
Den Ziehwiderstand der Billig wirkenden Hartplastikscheide kann man zwar regulieren, das ist jedoch das einzige Plus an derselben. Alles an der Scheide wirkt, als würde es sofort abbrechen, wenn man es ein bißchen belastet und außerdem wackelt (und klappert) die Klinge darin herum. Darüber hinaus ist sie extrem dick.
Fazit: wenn ihr einen kleinen Produktionsdolch mit schwarzer Klinge wollt, gebt lieber etwas mehr aus und kauft euch ein Fällkniven G1.
Eindeutig: Heckler & Koch mit schwarzer Tanto-Klinge, einseitiger Beitelschliff (natürlich auf der falschen Seite),einem Drahtclip, und schlimmsten Plastegriff.
Naja, der "schlimmste Plastegriff" besteht aus dem gleichem Werkstoff wie die Plastikgriffstücke der HK Schußwaffen - ist natürlich Geschmacksache, aber es gibt wohl wenige Griffmaterialien, die so ausgiebig erprobt und für gut befunden wurden wie dieser Kunststoff.
Also mein größter Fehlkauf war ein Puma fixed war nach ein paar mal schnitzen schon stumpf, war einfach Schrott
Gut das man solche Fehler nicht zweimal macht :D
Gruß Mathias
Habe mir und meinem Sohn vor 2 Jahren in Südfrankreich 2 Laguiole gekauft,
das Geschäft hatte auch noch sämtliche Opinel Messer,also noch die Grösse Nr. 5 ?,
Am Campingplatz das Opinel geöffnet,zerfranste Klinge,habe gestaunt und gelacht.Da hat die Maschine Reste eingebaut.
Hatte und habe immer schon Opinel benutzt,so was ist mir noch nicht passiert-preislich war es kein Drama.
Gruss
walter
Rex_Applegate
19.05.04, 10:39
Mein schlechtestes Messer war ein Eickhorn A.C.K. (Advanced Combat Knife).
Die 3,5mm Klingenstärke des nicht rostfeien Bleches (Die Klinge als Spezialstahl zu bezeichnen ist eine Frechheit!!!) waren viel zu wenig für ein Messer dieser Größe, von der nicht vorhandenen Schärfe und Schnitthaltigkeit mal ganz abzusehen. Die Rückensäge verklemmte sich beim Versuch einen Zweig (Äste konnte man erst gar nicht sägen) zu entfernen. Der Dratschneider funktioniete zwar, hinterlies aber starke Spuren an der Klinge.
Die Blechabdeckung an der GFK-Scheide beschädigte beim Ziehen und Wegstecken des Messers Säge und Schneide. Der Griff lag schlecht in der Hand und ist für die Florettgriffhaltung ungeeignet (blutiger Daumen :( ).
Fazit: Für 200 DM viel zu teuer!!!!
MFG Ben
Terzuola-1 von Fox.
Hab's mit der Hand zu machen können, ohne den Linerlock zu öffnen :D
Hab dann von einer Eisensäge ein Stück so zurecht gestutzt, dass ich es als <<LAWKS>> Verschluss einbauen konnte. Seit dem gut und brauchbar.
Gratwandler
08.08.04, 21:41
Moin
Bei mir wars nen No-Name "Military" :steirer: -Messer mit ner stumpfen Rostfreien Edelstahl Klinge, Plastikgriff, angedeutete Rückensäge, Flaschenöffner (war das einzige was funktioniert hat :super: ) direkt hinter der Säge und Kunstlederscheide, die nach kurzer Zeit auseinander gefallen ist. Kaufpreis: 15 DM - Wert: 0 DM/EUR :irre:
Viele Grüße
Recon
So 'n Teil hatte ich auch mal. Meins ist ohne jegliche Benutzung in der Hosentasche auseinandergefallen. Allerdings hab' ich die Pinzette davon immernoch im Gebrauch. Damit war es nicht ganz ein Fehlkauf.
Gruß Grat
Hatte ne Reportage über Bundeswehrangehörige beim Survivallehrgang im TV gesehen. Einer hatte ein White Hunter (allerdings das Orginal) Messer dabei. Hat mir damals mächtig imponiert und ich bin auf die Idee gekommen mir mal ein "richtiges" Messer zu kaufen.
Lange Rede kurzer Sinn: 119 DM hat es gekostet, nach 2 Minuten hacken ging mir der extrem unergonomische Griff auf die ...., 2 Monate später einem Bekannten verkauft (einem Freund tut man das nicht an).
Ein extrem klobiges Ding, das viel möchte, aber gar nichts wirklich kann.
Bamboo-Jack
09.08.04, 21:34
Für ein Puma Klappmesser entschied ich mich, weil ich ein Messer von besonders guter Qualität wollte. Nachdem ich aber damit einen Spieß zum Grillen geschnitten hatte, wies die Klinge ein relativ großes Klingenspiel auf. Sie wackelte über ein akzeptables Maß hinaus und eine Reparatur brachte nur kurzfristge Besserung. Später habe ich das Messer dann auf den Philippinen verschenkt.
Jahre später gab ich Puma nocheinmal eine Chance. Das Ergebnis war aber genau so, wie bereits oben beschrieben. Bedauerlich wenn man den relativ hohen Preis der Puma Messer bedenkt.
Mit Buck, Herbertz oder diversen No-Name Herstellern habe ich bessere Erfahrungen gemacht. Aber es geht eben nichts über ein Messer mit stehender Klinge.
Gruß
Volker
Mein größter Fehlkauf: AITOR Jungle-King I
Seit das Ding angeboten wurde - ca. 1986 herum wollte ich es unbedingt mal haben.....es geriet aber erst mal lange in Vergessenheit *g*
2001 stolperte ich im Internet über eines und kaufte es ganz neu für 120 EUR.
Als es per Post kam wurde ich mir der Nachteile dieses "Lust-Kaufs" bewusst:
- Die Klinge war so stumpf wie bei einer 0815-Axt aus dem Baumarkt.
- Das Messer wiegt mit Scheide 1kg und ist ein echter "Anker", wenn man
sich das Tragen antun will. :glgl:
- zum Posen ist es der Overkill -> Kommentare wie "Bissu Rambo ?!" sind einem sicher :irre:
Gruss Fairlane, der aber auch noch das kleinere Jungle King II hat :steirer:
Also als richtigen Fehlkauf würde ich keins meiner Messer bezeichnen. Allerdings war ich schon ziemlich stark vom Kershaw Vapor enttäuscht, dessen Klinge einfach zu rostanfällig ist.
Von Puma hab ich noch ein 'Comet'. Das dürfte zwar schon sehr alt sein, jedoch hat es mir immer gute Dienste erwiesen und funktioniert immernoch recht gut, zumindest wenn man den Preis des Messers beachtet ( <<50 DM )
Ich weiß, was jetzt gleich kommt: Das hättest du dir doch vorher denken können...
Aber bei mir war es das SOG Bowie. Ein Traum von einem Messer, aber einmal in die Hand genommen und danach nicht eingeölt, und schon blühte nach einem Tag der Flugrost am Griff. Habs mit viel Verlust verkauft, ist halt nur was für die Vitrine oder kräftige Einöler.
Vielleicht ist mein Schweiß ja auch aggressiver als Katzenpisse... :super:
irgendwie fand ich das crkt Hawk-kat sehr niedlich.
ist aber unter ergonomischen gesichtspunkten in meinen augen
der letzte Dr...
Auch ein Puma huntec folder mit part. welle war nun gar nicht so mein Ding
grüße markus
Bei mir wars ein Speedlock II, damals dachte ich noch "kaufste dir mal n´richtig gutes Messer :D
Auch ich habe beim ersten Messerkauf einen Verkäufer der mir dieses Messer aufgeschwatzt hatte. Das Klingenspiel ist grauenhaft und der Schliff out of Box lässt wirklich zu wünschen übrig. Es verstaubt nun seit ca. 2 Jahren in meiner Vitrine :mad:
Auch ich habe beim ersten Messerkauf einen Verkäufer der mir dieses Messer aufgeschwatzt hatte. Das Klingenspiel ist grauenhaft und der Schliff out of Box lässt wirklich zu wünschen übrig. Es verstaubt nun seit ca. 2 Jahren in meiner Vitrine :mad:
Ein Speedlock ist für die Vitrine imho so geeignet wie wie "Schorsch" für weitere 4 Jahre.... :rolleyes:
Ich besitze 2 Speedlocks, ein klassisches und ein Speedlock 3000 und ich bin mit beiden als Gebrauchsmesser sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist gut und die Mechanik praktisch, v.a. muß ich mir über einen evtl. Verschleiss keine Sorgen machen (da man notfalls ja sogar die Klingen problemlos tauschen kann). Außerdem hättest du, wenn dein Messer wirklich Mängel aufweist, dich an Böker wenden können, bei mir waren die bisher immer sehr kulant und entgegenkommend...
Gruß,
ToRi
Ich fand als Jugendlicher die Stiefelmesser mit symmetrischer Klinge genial.
Heute würde ich kein einziges mehr davon kaufen. Kann mann für absolut nichts altägliches gebrauchen. So ein Müll.
Gruess Feldmaus
Bei mir war es ein Böker Gemini (das blaue). Habe es wegen des "salzwasserbeständigen" Stahls gekauft. Ich hatte es auch einige male am Meer dabei (auf dem Boot und am Strand). War eigentlich ganz zufrieden, bis der Liner schlappgemacht hat. Als nächstes lockerte sich die Achsschraube und die Klinge wackelte entweder wie ein Kuhschwanz oder ließ sich überhaupt nicht mehr bewegen, wenn die Schraube angeknallt war. Aber gerostet hat es nie.
Jetzt liegt es halt im Keller rum.
Bei mir wars ein PUMA Sergant mit schwarzen ABS-Griffschalen. Eigentlich ein sehr schönes Taschenmesser, aber die Klinge wackelte seitlich wie ein Lämmerschwanz. War noch sehr unerfahren mit Messern und hatte beim Kauf nicht darauf geachtet. Hab das Messer dann gleich verschenkt. Hätten sie das Messer verschraubt anstatt vernietet wäre das kein Problem gewesen.
Was war euer größter Fehlkauf ?
Bei mir wars ein Buck Nighthawk, plain, mit Utility-Klinge. Der Griff
aus Kraton sicherlich einer der Besten die ich je gesehen hab. Aber die Klinge :( . Lieblos und ungleichmäßig verarbeitet, die Schneide nicht symmetrisch geschliffen, am Ricasso siehts echt übel aus.An der Klingenspitze schwarze Verfärbung(zu heiss geschliffen?).
War mein erstes feststehendes Messer, hatte zu der Zeit von Qualität
keine Ahnung, ich würds nicht mehr kaufen.
Viele Grüsse von Rage
Habe mir vor kurzem ein Eickhorn PRT-Automatik gekauft. Eigentlich ein schönes Messer, aber der Sprungmechanismus funktioniert manchmal nicht: mir scheint die Feder zu schwach dimensioniert. Kein gutes Gefühl, wenn man sich auf ein Messer verlassen will. Fazit: als Einsatzmesser ein Fehlkauf (aber schön rote Griffschalen hat das Teile....).
Grüße
Oldknife
Böker und Speedlock, Obermist.
Gefiel mir am Anfang und kaufte mir gleich noch eine härtere Kinge dazu. Daheim versuchte ich die Innensechskantschrauben zu lösen, ging nicht, Schraube vergammelt. Über den Händler zu Böcker geschickt, Messer nach ca. 6 Wochen wieder bekommen. Leider wieder mit der vergammelten Schraube.
Nach kurzer Zeit war auch noch die Oberfläche zerkratzt.
Und wie schon erwähnt, daß mit dem Schneiden kannst auch vergessen.
Nie wieder.
Gruß Kalle
Meine Schraube ging mit nem Inbus auch nicht auf. Aber man kann ja ruhig dumm sein, man muß sich nur zu helfen wissen :D Einfach einen Torxbit reingeprügelt, und los war die Schraube :haemisch: Bei dem tollen Messer ja kein Verlust :steirer:
littlesparky
06.12.04, 15:08
Habe mir vor kurzem ein Eickhorn PRT-Automatik gekauft. Eigentlich ein schönes Messer, aber der Sprungmechanismus funktioniert manchmal nicht: mir scheint die Feder zu schwach dimensioniert. Kein gutes Gefühl, wenn man sich auf ein Messer verlassen will. Fazit: als Einsatzmesser ein Fehlkauf (aber schön rote Griffschalen hat das Teile....).
Grüße
Oldknife
Die negativen Erfahrungen von Oldknife am Eickhorn Messer scheinen KEIN Einzelfall zu sein:
Bei meinem Eickhorn Automatik-Springmesser PRT-IIA
1. klemmt der Schieber oft, so dass ich das Messer nur zweihändig öffnen kann
2. verriegelt die Klinge in geöffneter Position nicht immer (fatale Unfallgefahr!)
3. erweist sich der „Gurttrenner“ als absolut UNBRAUCHBAR !
Die in Werbeschriften veröffentlichte Aussage, dass die Klinge „auf Knopfdruck ... auch mit dicken Handschuhen“ aufspringt ist ein Witz: bereits ohne Handschuhe kann der Schieber schwer bedient werden, mit normalen und erst recht mit dicken Handschuhen ist es aussichtslos !
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass bei Vorführungen auf einer Security-Messe auf dem Eickhorn-Ausstellungsstand sämtliche Versuche Sicherheitsgurte zu zertrennen gescheitert sein sollen. Dies soll von einem Mitarbeiter der Fa. Eickhorn lapidar mit dem Hinweis „Vorführeffekt“ abgetan worden sein.
Zum Lieferumfang des Eickhorn-Messers gehört eine perfekt gestylte Blech-Box, innen mit passgenauen Polsterungen ausstaffiert. Die Kosten hierfür hätte die renommierte Firma besser in die Fertigung des Messers investiert, Verpackungsmaterial hilft mir beim Einsatz eines Messers kein bisschen!
Da in Testveröffentlichungen das Eickhorn Fallmesser Rescue-Tool I „konstruktionsbedingt“ mit dem Mangel einer häufig klemmenden Klinge beschrieben wird und die Klinge in geöffneter Stellung ebenfalls nicht immer sicher arretiert, habe ich mir als Ersatz von ein Rescue-Tool der Firma Hubertus zugelegt, da dieses Teil von vielen Feuerwehren in unserer Nachbarschaft bereits seit längerer Zeit und offensichtlich ohne Probleme im Einsatz verwendet werden.
Messerboerse
06.12.04, 18:14
Emerson Comander mini.
Absoluter "Edel"-Schrott.
Das man dafür so viel Geld nehmen darf ist schon ein Skandal!!
Ich glaube hier sind viele vom Böker Speedlock enttäuscht, mir geht es genau so. :rolleyes:
Scheint so.
Ich bins nicht.
Hab eins mit mit der Standardklinge, die schon seit langem ohne nachschleifen immer noch ausreichend scharf ist.
Zur Inbusschraube: Diese ist mit Schraubenkleber/fest gesichert und geht nur mit nem guten, passgenauen Inbus und viel Gefühl auf, am besten auch noch anwärmen. Wer ne Schraube abwürgt ist meistens selber schuld.
Mein größter Fehlkauf? Ein No-Name Survivalmesser mit Hohlgriff: Die Klinge war lediglich ca 1,5cm in den Hartgummiabschluss des Griffes geschraubt. Die Klinge selbst sah nach verchromten Gußstahl aus. Ist halt irgendwann auseinander gefallen.
Als nächstes kommt gleich der Kohlenstoffnicker von Manufaktum. Hab ich nur behalten weil es mir peinlich ist das Ding überhaupt gekauft zu haben. Die Griffschalen sind eine Frechheit aber leider siegt bei mir allzuofft die Neugierde.
Dann das aktuelle Bootsmesser von Globetrotter. Hab ich auch noch weil ich mir einbilde da irgendwann mal nen eigenen Griff dran zumachen.
Der Bausatz von Venatus für einen Kohlenstoffnickerwar auch nix: S-förmiger Härteverzug der Klinge.
Nicht besonders zufrieden bin ich mit meine Benchmade Mini Striker mit ATS 34 Klinge. Schneidet einfach nicht richtig das Ding, und dafür wars zu teuer. Ist meine erste Tantoklinge und wieder eine Erfahrung reicher.
Und dann hat man halt noch jede Menge Messer die absolut ok. sind, die man aber nie benützt weil sie einfach nicht den objektiven Nutzungsanforderungen entsprechen.
Insgesamt lernt man aber aus den Fehlkäufen mit am meisten und eigentlich hat einen niemand dazu gezwungen gelle?
Als nächstes kommt gleich der Kohlenstoffnicker von Manufaktum. Hab ich nur behalten weil es mir peinlich ist das Ding überhaupt gekauft zu haben. Die Griffschalen sind eine Frechheit aber leider siegt bei mir allzuofft die Neugierde.
Hehehe, für jemand anderen war der so schlecht, dass er mir den geschenkt hat. Danke Andreas :D. Im Ernst, die Griffschalen sind von der Passung her eher "rustikal" :). Ich hab sie eingelassen, so sehen sie besser aus und sind etwas weniger empfindlich. Dass der Tang ueberall 3/10 übersteht ist halt ein Feature.
Man bekommt das Ding aber ziemlich scharf und schnitthaltig. Dazu brauchts aber ein bischen Geduld. Ich hab die Schneide komplett weggeschliffen udn neugemacht. Offenbar war der Stahl an der Stelle ausgeglüht. Brach andauernd aus.
Die neue Schneide hält wunderbar. Als massives Messer in Nickerform geht das Ding gerade noch so durch. Zum Vespern ok.
Grüße
Peter
Stimmt es ist noch dazu schlecht geschliffen.
was hältst Du von dem Stahl? Auf meinem steht werksseitig was von Gußstahl. Hab ich noch nie gehört. Lohnts sichs es mal selbst zu schleifen? Ich muß dazu sagen dass mir Nicker eigentlich zum Benützen zu spitz sind und ichs mir aus Neugier auf den Kohlenstoffstahl und wegen der Scheide, die ich für ein anders Messer gedacht zugelegt hab.
Und überhaupt was hastn Du für Freunde. Ich würd dem niemand schenken dermir irgendwie sympatisch ist.
Da muss ich wohl auch mal meinen Senf dazugeben.
1. Puma HuntecII: schwer(gängig), ständig stumpf und besch... Grundschliff
2. Crkt Hawk-Kat: sah ganz gut aus, liegt aber m.E. durch den kantigen Griff nicht gut in der Hand. (liebe aber meine anderen Crkts)
bis denn dann
Markus
Ich auch noch schnell:
Vom Gebrauchswert her ganz klar das CRKT Sampson`s KISS - Sieht nett aus, aber zum schneiden ... :( einfach nur zum heulen!
Schneeball
29.01.05, 22:27
Matrosen_Messer von Herbertz.
Hatte es mir mit 14 Jahren gekauft und bei Regen benutzt.
Es kam wie es kommen musste: Beim Lagerbau einfach in die Klinge gerutscht.
Seitdem habe ich kein Messer mehr ohne Parierstange gekauft.
Jo
Hatte mir Anfang der 90er Jahre, beeinflußt durch diverse schwachsinnige Filme und zweifelhafte "Freunde", eines dieser Herbertz Butterfly-Messer gekauft.
Habe damit hauptsächlich das einhändige "Aufundwiederzuklappen" geübt um "cool" zu sein (ohne Kommentar).
Nach ein paar Tagen war die Mechanik total ausgeleiert und der Gebrauch des Messers wurde lebensgefährlich weil die "Flügel" nicht mehr arretierbar waren. Die Griffe bestanden wohl aus irgendeinem billigen Gußmaterial (Zink ?). Die Klinge war dafür aber scharf. Aber zusammen mit den unergonomischen Flügelgriffen absolut unbrauchbar.
Das Messer wurde vor Inkrafttreten des neuen Affengesetzes entsorgt...
Nicht erst seitdem habe ich zu Solingen und den dort gefertigten Messern irgendwie ein gestörtes Verhältnis. :mad:
Böker Copper-Liner
Hab den "Praxis-Test" im MM1/2001 gelesen und daraufhin das Teil im Laden bestellt. "Die Klinge arretiert sicher... Im offenen Zustand steht sie bombenfest ohne seitliches Spiel."
Nach zwei Tagen spazierentragen und rumspielen konnte ich die Klinge dann so 20-30 Grad über die Griffachse nach ober bewegen :staun:
Hab dieses Solinger Meisterstück dann im Geschäft gegen ein No Name Klappmesser umgetauscht, das ich heute noch benutze.
Der Laden hat inzwischen dichtgemacht.
Gruß
Icecube
Hallo erstmal.
Der Thread hier ist etwas älter ... ich hoffe, das stört nicht.
Der größte Fehlkauf, an den ich mich erinnern kann, ist das hier:
http://www.knifes.de/images/117307_small.jpg
Es sieht ganz ordentlich aus, ist auch stabil - aber es liegt miserabelst in der Hand und die Klinge ist, obwohl werksseitig sehr scharf, wirklich zu nichts zu gebrauchen.
Aber das hätten mir einige hier bestimmt vorher sagen können ... :haemisch:
Die Scheide ist ebenfalls sehr sauber gemacht und stabil. Das Messer wird wirklich fest gehalten, kann aber schnell herausgezogen werden (fragt sich nur, wofür ... :confused: ).
:hmpf: Is aber auch `ne wirklich häßliche Kröte...
Hatte mal ein Schrade Old Timer - Outfitter, Klinge war dünner als im Messer-Magazin angegeben (amerikanische/europäische Version ist da unterschiedlich), danach war ich so entnervt, dass ich's wieder bei **** mit 50% Verlust verkauft habe. Die Scheide war auch net grad "schä".
Habe noch ein CRKT M16-13, sieht cool aus; in Zeiten, wo man Angst vor Nagelfeilen hat, laß ich's aber lieber zu Hause... außerdem taugts wegen des einseitigen Anschliffs nicht mal zum Salami-schneiden.
Und noch ein CRKT Bear Claw ... sieht auch a bissi gefährlich aus und liegt nur zu Hause rum - wer hängt sich sowas schon ständig um den Hals?
..im zarten alter von so 14 jahren, hab ich mir, nachdem ich zwei china-24-stunden-sklaven-handarbeits-butterlfys fuer ein appel und nen ei gekauft habe, ein besseres kaufen wollen, 440 hiess das magische wort, deshalb kaufte ich mir ein mit so 20 DM vieeel zu teures schrott butterlfy... ohne namen, nur mit einem schlecht eingeschlagenem, grossen 44o stempel :D
ach ja, und dann war da noch im gelichen jahr ein mist-spring-messer, mit so gruenem plastik griff und weissblechklinge - funktionierte von anfang an nicht :D war aber wenigstens billig ;)
danach ging es etwas aufwaerts, butterlfys, eine canarische machete mit 15, ein par victorinox, ein italo-stiletto spring messer, ein robustes seglermesser mit so 17, viele geschenkte alte messer wie einen grabendolch, finnenmesser, nicker, dann erstmal jahrelang nix, dann (eigendlich auch ein fehlkauf da AUS 6 wirklich scheisse ist) einen CRKT point guard, der nur noch fuer gartenarbeit oder messerfeindliche arbeiten wie farbe abkratzen, kabel abisolieren etc benutzt wird, und zu guter letzt bin ich bei spanischen navajas gelandet, wovon ich leider nicht genug bekommen kann :D
spanischen navajas ? du machst mich neugierig mehr infos bitte
mfg lempira
crashlander
16.02.05, 09:25
Den Copper-Liner, von dem Icecube berichtet hat, habe ich mir auch direkt bei Böker bestellt, als er neu rauskam. Ging sofort zurück, ein Linerlock ohne detent ball und mit wackeligem Plastik-Klingenöffner zu verkaufen ist echt ein Witz.
Was war euer größter Fehlkauf ?
Bei mir wars ein Buck Nighthawk, plain, mit Utility-Klinge.
Viele Grüsse von Rage
Dito! Hatte das selbe Messer und es gefiel mir auch, bis beim Holzhacken die Klinge zerbrach und das Fragment haarscharf an meinem Kopf vorbeiflog - ist schon ´ne ganze Weile her, aber das "Restmesser" hab ich gleich entsorgt und seitdem kein Buck mehr gekauft. :rolleyes:
Auch schlecht: ein kleines, stiefelmesserartiges Teil von Fury (?) mit seltsamer, gabelartiger Klinge, das ich in meinem jugendlichen Leichtsinn nur gekauft hab, weil der Verkäufer mich mit der Schilderung des vermeintlichen Einsatzzwecks dieses Teils beindruckt hat; nun, das war vor meinem Studium, mittlerweile weiß ich´s besser. Besonders ärgerlich, daß das Messer gar nicht mal so billig war.... :irre:
Meine größten Fehlkäufe waren zu anfangs, dass ich mir ein HERBERTZ Klappmesser gekauft habe. War zwar nicht teuer aber als das Messer nach einer Woche zerfallen war wie eine alte Burgruine konnte ich das gar nicht glauben das aus Solingen in Deutschland so ein Schrott kommt, deshalb hab ich mir von Herbertz gleich noch eins gekauft. war 20 Euro teurer und hielt eine Woche länger. Danach dann erst mal weg von Solingen. Ein crkt Point Guard und ein M16 13 m ahh schon viel besser. Dann wieder ein Rückfall weil mir ein Smith and Wesson optisch so gut gefiel kaufte ich mir eins. Um dann festzustellen dass dieses Messer extreme schlecht verarbeitet war und der relativ hohe preis däfür ca 50 Euro nur durch zoll etc zustande kam, denn auf einer ami webseite fand ich dasselbe Messer fur 17 Dollar!!!klinge wackelt wie schwanz von kuh!!! wenn man die Klingenachse so weit fest zieht das es kein spiel mehr hat, dann hat man ein fest stehendes Messer weil sich die Klinge kein bisschen mehr einklappen lässt!!
auf jeden fall nie mehr Herbertz und S&W!!!!!!!!
vor 2 Jahren (vor meiner Forumzeit) ein Herbetz Einhandmesser. Sah aus wie das M16, also ein billiger Nachbau...glaub 20 Euronen hat das damals gekostet...
War saustumpf, aber auf Vaters Abziehstein wurde es dann doch etwas besser.
Schneiden konnte man damit wahrlich nichts, hat bei mir auch nur "Drecksarbeit" aufgebrummt bekommen.
Die Höhe war dann, als ich es einmal auseinanderschrauben wollte wegen Reinigen und Ölen. Naja auseinanderbauen ging ganz gut. Nur hab ich dann feststellen müssen, dass alle Schrauben aus so weichem Eisen (das Wort Stahl will ich in dem Zusammenhang nicht verwenden!) waren, dass es beim auseinanderbauen wohl das komplette Gewinde verhunzt hat, und mein Zusammenbauen hat das ganze nicht besser gemacht.
Resultat: Achschraube war voll im Eimer, man konnte die Schraube ohne Drehen in die Mutter reinstecken. Und wieder rausziehen. Ist danach in den Müll gewandert.
Also mein größter Fehlkauf ist der Appelgate/Fairbairn Combat Folder von Gerber.
Zu groß, zu schwer, zu teuer, scheiß Verriegelung!
Aber ich habe ihn trotzdem lieb.
:( ich kann meinen Messern nicht böse sein, auch wenn ich wegen ihnen ab und an Fingerkuppen und anderes verstümmle! :lechz:
xyored1965
15.08.05, 01:21
Hallo,
Mein grösster Fehlkauf : Ein Böker Titan 1
Muss aber nicht unbedingt am Messer gelegen haben, Fehlkauf eigentlich, weil halt bezahlt (=Kauf) und ungewollt selber zerstört (also wertlos geworden, bevor überhaupt nutzbar ...)
Wie kann sowas passieren ?
Ich hab das Messer gebraucht gekauft, einer meiner 1ten Käufe überhaupt, war aber bei Ankunft ordentlich stumpf.
Dann natürlich versuchter Selbst-Schliff mit Null Erfahrung und Null Ahnung, 30 Minuten später war 1/3 der Klinge weg, auch die Länge hatte annähernd 20 mm eingebüsst (bei weniger als 100 mm Originallänge)
Nun bildet die Klinge irgendwie keine ordentliche Einheit mehr zum Heft, das Messer sieht zum Abgewöhnen aus !
Ich habe aber den festen Entschluss gefasst, da ich ohnehin irgendwann mal eigene Messer (nur für mich alleine) selber herstellen will, als 1tes Projekt dem Titan-Heft eine neue Klinge zu zimmern .... ähh ... schmieden war natürlich gemeint !
Freundliche Grüsse,
Serge
Mein grösster Fehlkauf war ein Böker 2000TH aus 440 C. Irgendwas muß da bei der Vergütung in die Hose gegangen sein. Die Klinge wird beim ersten Schnitt stumpf, hat mich damals knapp 200,- Mark gekostet. Für mich kein Böker mehr! :argw:
1. Das Infinity mit Ceramic-Klinge. Schon wenn man im Hirn die Worte Schneiden, Hart und Widerstand bewegt hat, ist die Schneide ausgebrochen. Mein Fehler - ich hätte mich vorher über Ceramic informieren können.
2.Bud Nealy Specialist MCS. Trotz des vielgepriesenen/beworbenen Tragesystems hab ich keine, mir genehme Trageweise finden können. Dass das Messer keinen Fingerschutz bietet, hätte mir schon vor dem Kauf auffallen können - mein Fehler...
3. Walter Brend BTF II. Die Cocoboloschalen waren dermaßen schlecht eingepasst, das sie mit einem Kieselstein hätten hergestellt sein können. Nachdem mir das Messer aus der Hand gefallen ist - auf Parkett - wies die Schale einen Riss auf. Das ist nicht das, was ich unter robust verstehe. Die Klinge lag im eingeklappten Zustand irgendwie immer schief zwischen den Backen und hat beim Öffnen an den Platinen geschliffen. Das konnte man zwar korregieren, aber dann hatte die Klinge wieder Spiel... Naja, wenigsten optisch machte es was her und der Klingengang war recht weich...
Mein größter Fehlkauf war ein "Überlebensmesser" typischen Ramboverschnitts. Ich kenn noch nicht mal die Bezeichnung. Tja, was soll man dazu sagen ? Der Griff ist hohl und aus lackiertem Kunststoff, der wohl edlem Holz gleichen sollte ( :glgl: )
Die Klinge hätte ich mit bloßen Händen vom Griff brechen können. Der Stahl war ebenfalls Schrott, beim Draufhauen mit dem Fingernagel war deutlich ein Nachklingen zu hören. Und die dazugehörige Scheide ließ das Messer weit herausspringen (bis zu 1/3 der Klingenlänge).
Für mich war der größte Fehlkauf das ACK Bundeswehrmultifunktionsmesser.
1. Ich hätte nicht gedacht das es rostet (Hat damals 140 DM gekostet)
2. Der Hohlraum im Griff, war schnell im Eimer, als ich ihn mal zu fest zuschraubte. Bekomme ich nicht mehr auf. Typisch Plastikstöpsel.
3. Die laut Artikelbeschreibung gepriesene Schärfeinrichtung war bloß ein sich schnell abnützendes kleines Schleifflächchen auf der Rückseite.
4. Dadurch das auf der Plastikscheide eine Metallfassung angebracht war, hatte sich die Schneide des Messers beim reinstecken in die Messerscheide abgenützt, wenn man es nicht behutsam einführte :lechz: .
Ja, das war alles. Allerdings war es leicht zu schärfen, und die Drahtschneidefunktion taugte wirklich was.
Spyderco Endura Wave. Das hat mir so gefallen, das sich gleich 25 gekauft habe. Habe alle bis auf eines verkauft.... :steirer: ;)
Habe alle bis auf eines verkauft.... :steirer: ;)
War `ne sehr clevere Entscheidung von Dir! :super:
Der Stahl war ebenfalls Schrott, beim Draufhauen mit dem Fingernagel war deutlich ein Nachklingen zu hören.
Hmm, verstehe ich jetzt nicht ganz. Inwiefern ist ein Nachklingen ein Anzeichen für schlechten Stahl? Kann mir das jemand chemisch erklären?
:confused:
Hmm, verstehe ich jetzt nicht ganz. Inwiefern ist ein Nachklingen ein Anzeichen für schlechten Stahl? Kann mir das jemand chemisch erklären?
:confused:
N'abend Assassin,
naja, alle Billigprodukte (Messer, Beile), die ich bisher in der Hand hielt, hatten dieses Nachklingen. Das kann unmöglich ein Zufall sein. Für mich mittlerweile ein Indiz für sehr schlechten Stahl. Von den Klingenausbrüchen und der üblen Schnitthaltigkeit mal gar nicht zu sprechen.
Außerdem: Bei keinem der hochwertigeren Messer tritt dieses Nachklingen auf. Ich schätze mal, dass es mit der sehr geringen Dichte des Stahls zu tun hat. Sry für die "nichtchemische" Antwort. Vielleicht kann das ja jemand fachlicher erklären, was genau dahintersteckt ;)
Hmm... Gute Frage naja bitte steinigt mich nich, aber ich finde Herbertz Messer generel scheiße! Nun ja sind herlich billig und der 420 c Stahl war für mich früher das "schärfste" was es gibt :irre: Nunja Verschraubung is billig sehr schnell großes Klingenspiel. Ich rede jetz von den 15Euro Messern und nich von irgednwelchen 200Euro Messern. Ich brauchte 2 Messer von Herbertz bis ich begriff das es bessere Marken mit besseren Messern gab natürlich dementsprechend teurer :glgl: Also ich kaufe nie wieder Herbertz!!! Ich will jetz niemanden seine "eventuelle" Lieblingsmarke beleidigen aber das ist nun meine persöhnliche meinung.
Mfg
Scream
Steppenwolf
03.09.05, 23:33
Ich will jetz niemanden seine "eventuelle" Lieblingsmarke beleidigen aber das ist nun meine persöhnliche meinung.
Keine Angst! :p :p :p
Leute, deren Lieblingsmarke "Herbertz" ist, wirst Du hier sicher eher weniger finden. :steirer:
gast120109
05.09.05, 11:32
Hallo,
mein größter Fehlkauf? Neben ein paar Jugendsünden wie Bushline (Cudeman?)-Messer von Kettner oder einem Herbertz Wurfmesser waren es in letzter Zeit die vermeintlichen Schnäppchen, über die ich mich geärgert habe:
- Eickhorn Forest: Noch nie ein Eickhorn besessen, eigentlich auch nie wirklich Gutes gehört, aber es war wirklich günstig. Und dann: ultraschlechte Verarbeitung, völlig unergonomischer Griff, die ausklappbare Säge mit separatem Linerlock verriegelt nicht, weil der Liner zu lang ist.
- (Böker) Explorer Safari Hunter, die White Hunter-Kopie für den US-Markt: schlecht polierte, unsymmetrische Klinge, praktisch keine Spitze, da die Klinge hier viel zu dick ist, Griffschalen aus billigstem Holz, die offenbar beim Schleifen dreckig geworden sind.
Gruß
Edit: Orthographie
xyored1965
28.06.06, 20:55
Hallo allerseits,
Frage: Gibt es eigentlich auch Leute, die Messer wie in diesem Thread beschrieben, bewusst sammeln ?
Damit meine ich z.B. eine Nebensammlung, sozusagen mit Kuriositäten, also Messer die einfach möglichst schlecht sind und als "schlechte Beispiele" der Anschauung dienen sollten ?
Sammeln kann man schliesslich Alles, also warum nicht auch eine solche Sammlung ....
Sollte es Sammler in dieser Kategorie wirklich geben :
Ich würde dem 1ten, der sich meldet für diese Sammlung ein S&W (irgendeine Jubiläumsausgabe 150 Jahre) ein Messerchen kostenfrei zukommen lassen (ja, sogar selber Versand übernehmen ...) , wäre ein ideales Beispiel für einen möglichst schlecht stehenden Liner und massig Klingenspiel bei einem Neumesser ...
Originalverpackung gibt's dazu aber nicht : Dies eine wirklich ordentliche und schöne Metallbox , und für irgendetwas muss ich das Geld ja ausgegeben haben ...
Messer würde also ohne Verpackung in Umschlag kommen.
Wichtig :
Sollte irgendjemand für das S&W tatsächlich anfragen :
Bitte nicht als "Kindermesser" einem Sprössling als Taschenmesser dann schenken,damir der auch mal eines hat , obwohl es hierfür eigentlich ideal wäre, vorausgesetzt, es wäre technisch auch in Ordnung.
Eben dies aber nicht der Fall, und das Messer eher gefährlich, da es auch in verriegeltem Zustand unverhofft zuklappen könnte ...
Freundliche Grüsse,
Serge
Hmmm, mein erster und zum Glück letzter Fehlkauf war nen Puma Jagdmesser. Kurz nach der Jagdprüfung teuer und mit Stolz erworben. Umpf! Na ja, hat mich zum messermachen angeregt oder besser gezwungen. Seit dem muss ich mit dem Mist leben, den ich selbst verzapf. Grinsel! Danke Solingen! Danke Puma! Dank an meine Sponsoren, meine Eltern und Freunde! Dank an mein verständnisvolles Weib! Danke Stefan! Kicher!!!
Viele Grüsse aus dem Fränkischen Seenland
Steffen
Messerwerkstatt Dammann
messerdammann@aol.com
PS: Ich hoffe, ich hüpf keinem Pumaliebhaber mit meinen zarten 2 Zentnern auf die Rehläufe!!!
Ein 3-Fingermesser eines ??Messermachers??. Sollte mein erstes tolles Messer werden bei dem der ein oder andere Wunsch von mir berücksichtigt wurde.
Das Ergebniss war ernüchternt.
Wird dann auch das erste, einzige und letzte bleiben.
Gruß
Schanz Juergen
28.06.06, 22:41
@yoshikawa,
warum hast du es nicht zurückgegeben?
Mein größter Fehlkauf war ein CRKT M16 13 SF (Tantoklinge mit Wellenschliff) ....
-Klingengeometrie zum schneiden "normaler" Schnittware otal ungeeignet.
-Schwer scharf zu bekommen
-Schraube der Messerachse löst sich von allein und liegt hin und wieder mal in der Hosentasche
- man hat die Auswahl zwischen "leicht zu öffenen und klapperiger Klinge" und "Klemmt, aber Klinge sitzt stramm"
Die Gebrauchsfunktion als tactical mag gegeben sein (mal vom Klingenspiel abgesehen) aber als Alltagsmesser taugt es nix!
Hat schon mal jemand von Euch versucht, ein Puma TAC1 ganz einfach als Messer zu benutzen? Und wie ist es Euch ergangen?
Mal davon abgesehen, dass m.E. der einseitige Schliff für einen Rechtshänder auf der falschen Seite ist, gibt es kaum ein Schneidwerkzeud, dass weniger als solches zu gebrauchen ist, wie dieses Teil. Vielleicht funktioniert es ja als Brechstange? Ich nutze es nur noch um es gelegentlich mal anzusehen und schnell wieder in der Schublade verschwinden zu lassen.
Ich hab' zwar in meiner Messersammlerkarriere auch noch ein paar unbrauchbare Billigmesser erstanden, doch die haben wirklich nicht viel Geld gekostet. Deshalb ist das teure Puma TAC1 mein größter Fehlkauf.
Viele Grüße,
Herbert
Hallo Leute!
Es freut mich, dabei sein zu dürfen.
Also:
Mein größter Fehlkauf war ein Sykes-Fairbairn Dolch aus der Produktion Reg Coopers / Coopers - Sheffield! So einen Schrott habt Ihr noch nicht gesehen - oder doch?
- Kosten: Ca. 56,- Euro
- stumpfe Klinge (Standard bei F&S - Dolchen)
- angeschlagene Spitze
- verbogene Klinge (fast S-förmig)
- sehr grob zurechtgefeiltes Parierelement
- abgeschlagene Farbe
- unausgewogen
Fazit: Machart wie aus Pakistan oder Indien, jeder Grundschüler hätte das besser im Werkunterricht hinbekommen (das ist kein Spruch)!
Wenn ihr einen F&S - Dolch in Standard-Ausführung kaufen wollt, dann unbedingt aus der Produktion von William Rodgers (!), dem Nato-Lieferanten. Die sind zwar auch nicht angeschliffen, aber gut austariert und man kann sie sehr gut anschleifen.
Geschliffene Grüße sendet Euch
Euer Arne
Bei war´s u.a. ein Emerson Raven. Hat ja mal unglaubliche ca. 500 DM gekostet. Hab´s dann sehr günstig im Netz gesehen und 1, 2, 3 wars meins. Eigentlich ein schönes Teil, nur öffnen konnte man es kaum ( vielleicht sollte ich es wieder öfters tragen, falls ich in eine Kontrolle gerate geht es trotz Lifter als Zweihandmesser durch-harhar). Hab dann im MM gelesen, dass dieses Problem bekannt sei und man sich an Emerson wenden solle. Das habe ich dann auch getan und hab an Emerson gemailt. Bekam prompt vom Kundenservice Nachricht, dass auch sie das Problem kennen und sie mir eine optimierte Öffnungsscheibe gratis schicken würden.Am gleichen Tag bekam ich eine zweite Mail von Keith Emerson persönlich. Er meinte ,ich hätte von Messern keine Ahnung, beim Raven gäbe es keinerlei Probleme und nur zufriedene Soldaten, Cops , Feuerwehrleute etc. Trotzdem bekam ich in einem Brief ( der vom Zoll geöffnet bei mir ankam !!! ) und der die versprochene Scheibe enthielt. Mit dieser geht es zwar etwas besser, aber eigentlich ist dieses schöne Messer eine Fehlkonstruktion.
Greetz aus Berlin Excalibur
TOPS Street Scalpel. Dran ist wirklich nix mit Skalpell, das Teil ist trotz der Länge 6mm dick und hat einen stumpferen Schneidwinkel als meine Äxte. Die Klingenstärke über der Schneide war konsequenterweise ca. 2mm.
Die Spalten zwischen Erl und Griffschalen waren da nur das Tüpfelchen auf dem I.
Fazit: Als Wurfgeschoss optimal, denn selbst wenn man nicht mit der Spitze voran trifft, hat der Angreifer ein Loch im Kopf.:eek: Fenster und Türen aufhebeln sollte auch kein Problem sein, nur beim Schneiden ist man bei dem Teil (Messer trifft IMO nicht zu) verloren.
Zum Glück hab ich Forum jmd gefunden, der es wollte.:D
Ookami
.................................
Für mich sind das die Messer, die man noch vor Jahren problemlos und vor allem legal kaufen, führen und benutzen durfte.
Einige mußten vernichtet werden, weil sie mittlerweile verboten sind. Andere liegen nutzlos zu Hause herum, weil sie nicht mehr geführt werden dürfen. Wie z.B. das Speedlock, mein Helle (Klingenlänge 13cm) und mein Fahrtenmesser (Klingenlänge 13cm).
Gruß
Gerhard
Bierbauch_Baer
01.08.10, 12:59
Mein größter Fehlkauf war das Frankonia W&F 5€ Messer, am anfang nicht mal schlecht, schön Scharf schon vom Werk aus.
Aber jetzt kommts, beim entfernen von Scotch Tape von ner Lackoberfläche (ohne den lack zu beschädigen, hat sich der Erl (der nur ein Gewindestab war) um mindestens 15° verbogen, das sind Arbeiten die normalerweise ohne Probleme einen Opinel zumute. im Prinzip hab ich nur Schaumband abkratzen wollen!
FAZIT: Nichtmal 30 ct. Wert!
Was aber nicht heisen muss das billige Messer schlecht sind, mit meinen S&W HRT Magnesium bin ich hochzufrieden, bis auf das ich einmal tropfen Loctite für die Achsschraube benötigte. aber ansonsten ein Top Messer.
Hallo,
ich ärgere mich gerade mit meinem SOG Tech Bowie (Black TiNi) herum. Das Messer ist OK, aber die mitgelieferte Kydexscheide ist Schrott, diese habe ich nämlich gleich am ersten Tag klein bekommen (Gürtelhalter gebrochen).
Gut, dachte ich mir... schaust mal bei denen auf die Internet Seite und suchst Dir eine vernünftige Lederscheide aus. Bei dem Messer selbst stand keine Alternative... also habe ich mir die Daten der anderen Messer angeschaut und siehe da... Bowie 2.0, gleiche Form und Länge, lediglich 0,01'' dünner. Und jetzt geht der Spass los:
1. Anfrage an den Verkäufer, ob die Lederscheide passen würde: "Antwort wird mehrere Wochen dauern, stand-by..."
2. Direkte Anfrage an die Vertretung von SOG in Deutschland... bisher keine Antwort.
3. Direkte Anfrage an SOG USA über E-Mail... mehrere Anläufe keine Antwort
4. Anfrage SOG USA über WEB-Formular... Antwort lächerlich: "Lederscheide nicht für dieses Messer gedacht, man möge sich ein anderes aus dem Sortiment suchen".
5. Mal sehen, ob die auf meine verärgerte (sachliche) Antwort reagieren...
Das war mein zweites und mit Sicherheit letztes Messer von SOG.
stralsund66
03.08.10, 17:34
Bis dato waren ein Emerson CQC 7 und ein SPECWAR die für mich größten Fehlkäufe.
CQC 7 reibt die Hosen auf und der Clip lässt sich trotz anders lautender Beschreibung nicht umsetzen.
SPECWAR hatte einen sehr schlecht haltenden Liner.
Mein größter Fehlkauf war das CRKT M16-10KZ:
-Die Beschichtung blättert vom In-der-Hosentasche-tragen ab
-Der Clip ist viel zu schwach
-Miese Schnitthaltigkeit
-Schwer zu schärfen
-Sehr dünner Liner
-Wackelt wie der Elvis...
Mein Fehlkauf ist das Böjer Applegate EDC:
- es kam total stumpf an und bis dato schafft ich es nicht, eine
einigermassen akzeptable Schärfe zu erzielen
- die Handlage ist für mich sehr schlecht, da wurde das Vorbild
einfach verkleinert, der Griff ist somit aber zu klein ausgefallen,
liegt unausgewogen in meiner Hand
- durch die dolchartige Konstruktion wird die Klinge sehr schnell
breit, es ist ein feines Schneiden nicht möglich
- fürchterliche Lederscheide, gross, sitzt schlecht am Gürtel, Messer
nicht gut zu ziehen
- Hacken schlecht möglich, schnitzen auch nicht, Essen beim Camping
zubereiten auch nicht erfreulich
Für mich alles Kriterien, die dem EDC - Gedanken nicht entsprechen.
Aber schön anzusehen.
Ich nutze es, um mein Tarnnetz für Wildlife-Fotografie zu befestigen. Es ist so stumpf, dass das Netz nicht durchschnitten wird.
Und warte immer noch, ob ich mal eine Konserve öffnen darf damit.
lg
Johann
Möglicherweise das MOD Mark V, es gefällt mir zwar sehr, sehr gut, hat aber 0,0 alltäglichen Nutzen für mich, da ich keine Schutzwesten o.ä. penetrieren muss, im übrigen auch keine Personen.
Natürlich auch meine ersten selbstgekauften Messer, da ich hier noch nicht das nötige Verständnis aufbrachte (z.b. ein Herbertz Springer aus 420er, ein Böker Ak-47 Springer, welcher keine wirkliche Schnitthaltigkeit und funktionierende Sicherung aufwies und das zu astronomischem Preis)
Und ganz besonders unterstreichen möchte ich hier noch das Jim Wagner Reality Based Blade mit Tantoklinge und Serrations.
Mir is das Ding runtergefallen (zugeklappt) und danach hatte ich keine Klingenspitze mehr.
Mein allererstes Messer war jedoch ein dickes SAK, von den Eltern gesponsort. Das war super.
Rob-Irgendwer
12.11.10, 17:24
Hallo! Meine größten Fehlkäufe:
1. Cold Steel SRK: beim einfachen Herauspulen eines Pfeiles aus morschen Holz brach die Spitze ab. War mir erst einmal egal und wurde nachgeschliffen. Irgendwann begann der Kraton-Griff sich auf dem Erl zu bewegen. Selbst bei einfachsten Arbeiten nervig und ein wohl bekanntes Problem.
2. Ontario RAT-5 in 1095: für ein Messer dieser Größe schwer wie sonst was, zu großer und kantiger Griff, saumässig schlechte Verarbeitung (griffschalen stehen über, Abbruchkanten am Klingenrücken), Beschichtung hält durch die Rauhigkeit jeden Dreck absolut fest.
3. Becker Necker BK-11 (noch von Camillus): Sehr scharfe Kanten rundum, liegt trotz Paracord-Wicklung grauenhaft in der Hand. Das scharfkantige Drahtbrecher-Kapselheber-Dingens am Ende hat mir mehrmals Löcher in das Futter der Hosentasche gerissen. Schnitthaltigkeit sowas von bescheiden.
Uiuiui.... Bei mir wohl 2:
Ein Herbertz 242811 Einhandmesser. AISI 420 Stahl, schlechter Liner, schwabbeliger Griff und die Klinge halten in geschlossenem Zustand nur die Schwerkraft und eine gehörige Portion Glück.
Ein Opinel No. 8 Carbon. Tolles Messer, aber ich wusste damals noch nichts damit anzufangen. Das rostet? Das wird stumpf? Die Spitze bricht ab, wenn man sie mit voller Wucht in einen Baumstamm schlägt? Ich habe die Teile bestimmt 8 Jahre nicht mehr angerührt. Im Moment habe ich 3 davon. :hehe:
Ein grosses Strider klassischer Bauart.
Unangenehme und gleichzeitig nicht rutschfeste Griffwicklung.
Eine überkomplexe Scheide mit reichlich Volumen.
War schnell wieder verkauft...
Mein größter Fehlkkauf war neben den ganzen Kleinkinder-Wegwerf-Souveniermessern, bei denen die Klinge verdächtig kupfern schimmert und nicht mal der Flaschenöffner funktioniert, mein Byrd Raven...
Liner zu dünn und innerhalb einer bespielten Woche durchgeschlagen :( und bis ich an die Tormek in meinem Praktikumsbetrieb durfte war die Schärfe auch eher mäßig :( aber nachdem ich den Liner etwas gestreckt habe geht es einigermassen.
Der Liner löst sich etwas streng und der Detentball rastet nicht mehr ein hält aber auch so.
Zwar kein Fehlkauf aber ein definitiv falsches Geschenk ist auch so ein Herbertz-Jagdklappmesser (?299010?).... unpassende Hirschhornschalen, die ich erst umschleifen musste, um es überhaupt ohne Schmerzen halten zu können, eine Klinge aus dosenblecht, die nur noch zum Zerteilen desselben verwendet wird, einem Backlock den man mit einem Finger überwinden kann, einer Aufbrechklinge ohne Verriegelung und einer Säge mit Flachschliff! Ich weiss nicht, wer auf diese blödsinnige Idee gekommen ist, eine Säge erstens unfunktional zu machen und zweitens auch noch durch den Einbau eines schlecht funtkionierenden Flaschenöffners auch noch zu verkürzen......
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