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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was wäre euch ein "idiotensicheres" Schärfsystem wert?


marfil
13.03.09, 19:58
Frage: siehe Überschrift...

Da ich gerade (mangels qualitativ hochwertiger Alternativen) ein eigenes Schärfsystem entwickle, mit dem man jedes "normale" Messer in 1 Minute auf "Rasiermesserschärfe" bringt (teste zur Zeit mit -mutwillig abgestumpften- japanischen Küchenmessern aus blauem Papierstahl, Messer aus HSS, PM....), wollte ich euch fragen, was euch sowas wert wäre.....interessant ist das natürlich nur für Laien oder "Poweruser" wie Köche, die einmal am Tag ihre Messer schleifen müssen...

Der reine Materialpreis des Systems beträgt etwa 75,- Euro.

MfG, Martin

El Dirko
13.03.09, 20:01
Ohne es gesehen zu haben, keinen Cent.

Also gib mal ein paar Infos wie das funktioniert.

Gruss
El

derPeter
13.03.09, 20:09
Ohne es gesehen zu haben, keinen Cent.

Also gib mal ein paar Infos wie das funktioniert.

Gruss
El

:hehe: das soll wohl erst mal geheim bleiben.
Sonst machen es die Chinesen für 35,-:lach:
Also ich bräuchte es ohnehin nicht.........:steirer:

Aber man sollte nie sagen, es kann etwas nicht verbessert werden.

Schlosser
13.03.09, 20:10
Da ich gerade (mangels qualitativ hochwertiger Alternativen) ein eigenes Schärfsystem entwickle, mit dem man jedes "normale" Messer in 1 Minute auf "Rasiermesserschärfe" bringt ...
MfG, Martin
Wirklich? REVOLUTION !!!
Ohne es gesehen zu haben, keinen Cent.
El
Sehe ich allerdings auch so!

Chris Knife
13.03.09, 20:13
In einer Minute auf Rasiermesserschärfe ? Also ich denke wenn es so was gäbe hätten JEDE Menge Leute Lust auf so was, aber einfach so mal als Frage was zahlt Ihr ohne Hinweis, Bild .....Nö:teuflisch:p

marfil
13.03.09, 20:15
Ohne es gesehen zu haben, keinen Cent.

Also gib mal ein paar Infos wie das funktioniert.

Gruss
El

tja- das führt mich zum nächsten Problem:

Was kostet ein Patent (EU, US, Japan???)

Da dieses System so dermaßen einfach ist- wie alle genialen Dinge- kann ich es erst vorführen, wenn es patentiert ist- so das nicht zu teuer ist....deshalb auch meine Frage hier im Forum....

ich kann nur so viel sagen, dass es optimal funktioniert.

Perfekte Küchenmesser-Arbeitsschärfe (Rasieren ist PROBLEMLOS möglich), kein Verschleiss am Gerät, transportabel, leicht- und je nach Ausführung auch wirklich edel, geeignet für nahezu alle Messer- vermutlich sogar für Wellenschliff (muss ich erst probieren).

MfG, Martin

p.s.

"Rasiermesserschärfe" dauert bei einem VOLLKOMMEN STUMPFEN (mittels Keramikfliese zerstörten) Schneide aus blauem Papierstahl WENIGER ALS EINE MINUTE.

El Dirko
13.03.09, 20:19
Ja nu ist es ja aber bitte auch langsam gut.
Noch weitere 20 Antworten in die Richtung: "Ohne anständige Erklärung wie das Gerät funktionier kann man schlecht schätzen was es einem wert ist." machen den Thread auch nicht gehaltvoller.



...
Der reine Materialpreis des Systems beträgt etwa 75,- Euro.
...


...
Da dieses System so dermaßen einfach ist- wie alle genialen Dinge- kann ich es erst vorführen, wenn es patentiert ist- so das nicht zu teuer ist....deshalb auch meine Frage hier im Forum ...


Diese Aussagen beißen sich irgendwie. Wenn Dein Gerät so einfach ist warum kostet dann alleine das Material dafür 75 € ?

Zu Patenten: Die sind teuer und schützen Privatpersonen die nicht den finanziellen Background haben sie auch durchzusetzen eh kaum. Sprich den Plan kannst Du m.E. vergessen.

Such mal in diesem Forum nach "sharping" das ist das letzte ach so "geniale" Schleifgerät was hier vorgestellt wurde. Der Hersteller ist IMHO nicht gerade reich mit geworden.

Gruß
El

marfil
13.03.09, 20:26
@ el dirko

wie ich schon geschrieben habe- ich kann die funktionsweise NICHT DEMONSTRIEREN, ODER AUCH KEINE SKIZZE LIEFERN (ich will ja möglicherweise irgendwas damit verdienen...).

Das Gerät besteht aus mehreren Bauteilen, die es letztendlich erlauben, selbst absolut unbegabten Schleifern, eine "optimale" Schärfe in SEKUNDENSCHNELLE zu erreichen.

Die einzelnen Bauteile (Rohmaterialien) kosten zusammen etwa 75,- Euro.

MIR GEHT ES HIER DARUM AUSZULOTEN, OB ÜBERHAUPT INTERESSE AN SOWAS BESTEHT- WIE ALSO DIE MARKTCHANCEN SIND.....

vielleicht der Hintergrund zu dieser Entwicklung....

Da ich über Jahre zu dämlich war, mit herkömmlichen Wassersteinen, Schleifsteinen, Diamant.....(ich hab wirklich alles probiert) eine rasiermesserscharfe Klinge in kürzester Zeit zu bekommen, habe ich mir Gedanken gemacht, wie man das ändern könnte.

Alle (mir bekannten) Schleifmaterialien und Messerschärfer habe ich bereits probiert, wobei sich folgende Nachteile herauskristallisierten:

1) Wassersteine....zu zeitaufwändig, viel Übung erforderlich
2) diverse Schleifhilfen....zu ungenau (Winkel), zu langwierig
3) Schärfsysteme- wie die dubiosen Dinger aus dem Baumarkt- und ähnlich konstruierte Systeme mit 2 in fixem Winkel montierten Schärfmittel: kathastrophale Schneide (Ausbrüche, Wellen.....unbrauchbar).

MEIN Gerät ist nicht dazu gedacht, tatsächlich Rasiermesser zu schleifen (obwohl das auch ginge), sondern eine hochwertige Arbeitsschärfe zu erzielen, und eine hochwertige- teure- Klinge nicht zu beschädigen.

----und das habe ich jetzt geschafft----

luftauge
13.03.09, 20:34
Was die Kosten für Patente und Muster betrifft, siehst Du Dir wohl besser die Informationen beim Patentamt an, ich weis nicht, ob München auch für Österreich zuständig ist, da stehen die Kosten erläutert, kann an sich auch als pdf laden oder direkt ausdrucken. Danach kannst Du besser entscheiden, welchen Weg Du gehen solltest.

Und bevor ich mir nicht sicher bin, dass es funktioniert, würde ich an deiner Stelle gar kein Wort mehr darüber verlieren, weil man es Dir ggf. dann hinterher streitig machen kann - ist kein Wink mit dem Laternenpfahl, *hier* nicht mehr darüber zu reden, sondern Tatsache, was Patente u.Ä. betrifft.
Es gibt den Begriff "Priorität" bei Patenten und Mustern, das bedeutet soviel wie Erstveröffentlichung, wenn Du da einen Formfehler machst, wird das nichts, und Du stellst später evtl. fest, dass Du eine Menge Zeit vergeudest hast.

Lass Dich trotzdem nicht entmutigen, auch wenn die ausstehenden Kosten die Euphorie noch gewaltig drücken werden... ;)

Gruß Andreas

marfil
13.03.09, 20:37
Was die Kosten für Patente und Muster betrifft, siehst Du Dir wohl besser die Informationen beim Patentamt an, ich weis nicht, ob München auch für Österreich zuständig ist, da stehen die Kosten erläutert, kann an sich auch als pdf laden oder direkt ausdrucken. Danach kannst Du besser entscheiden, welchen Weg Du gehen solltest.

Und bevor ich mir nicht sicher bin, dass es funktioniert, würde ich an deiner Stelle gar kein Wort mehr darüber verlieren, weil man es Dir ggf. dann hinterher streitig machen kann - ist kein Wink mit dem Laternenpfahl, *hier* nicht mehr darüber zu reden, sondern Tatsache, was Patente u.Ä. betrifft.
Es gibt den Begriff "Priorität" bei Patenten und Mustern, das bedeutet soviel wie Erstveröffentlichung, wenn Du da einen Formfehler machst, wird das nichts, und Du stellst später evtl. fest, dass Du eine Menge Zeit vergeudest hast.

Lass Dich trotzdem nicht entmutigen, auch wenn die ausstehenden Kosten die Euphorie noch gewaltig drücken werden... ;)

Gruß Andreas


Hallo Andreas!

Das wäre echt super, wenn du mir da ein pdf senden könntest (gerne per Mail)!

Ich lass mich sicher nicht entmutigen, da ich jetzt wenigstens für MICH ein funktionierendes System entworfen und gebaut habe- und ich mir jetzt die mühsamen Schleifereien sparen kann.

Sollte es also nichts werden mit dem Patent (oder zu teuer sein) habe ich jedenfalls eine großen persönlichen Gewinn!!

Danke, Martin

schwartzbunt
13.03.09, 20:43
Patentamt Österreich (http://www.patentamt.at/Home/Erfindungsschutz/Info/12202.html)

marfil
13.03.09, 20:46
Super!

Soo teuer ist das ja gar nicht....habe mit Schlimmerem gerechnet...

Danke, Martin

schwartzbunt
13.03.09, 20:55
Das dort aufgeführte sind aber wohl "nur" die Gebühren, ich schätze, Du wirst weitere fachliche Hilfe (Patentanwalt?) auch noch benötigen, um auch die ganze Geschichte einigermassen wassrdicht zu machen.

marfil
13.03.09, 21:00
na ja- Frage kostet bekanntlich nichts- also werde ich mich nächste Woche mal auf den Weg dorthin machen....

Danke nochmals,

gast31082009
13.03.09, 21:15
Moin

In D, berechnet auf die Laufzeit, ergibt sich ein Betrag von annähernd 30.000€.
Die Berechnung ist schon zwei Jahre alt.


In A scheint das bei den angezeigten Tarifen ähnlich.

Davon abgesehen, das ich geistiges Eigentum als schützenswert erachte, glaube ich nicht an den wirtschaftlichen Erfolg eines Schärfsystems, das an Materialkosten ~70€/Stck. bedingt.

Das natürlich in Unkentniss des kaufmännischen und technischen Geschickes des Erfinders.

stefan

Heinrich D
13.03.09, 22:39
Hallo Martin,

Du kannst auch ein Gebrauchsmuster anmelden,- das ist preisgünstiger
wie eine Patent- Anmeldung.

Du soltest vorab einen Patentanwalt befragen.

Gruß

Heinrich

Heinrich D
14.03.09, 08:57
Hallo Martin,

noch eine Ergänzung zu gestern :

Bei uns gibt es Patent- und Erfindersprechtage,- diese werden meist von der Industrie-und Handelskammer angeboten.
Hier erhälst Du Informationen über Schutzrechte wie Patente,
Gebrauchsmuster, Marken und Geschmacksmuster.

Gruß

Heinrich

bwe
14.03.09, 09:21
Ja, was wäre das wert -
Eine Tormek, sicherlich universell einsetzbar, liegt bei ca 400-500+ EU Neupreis, je nach Modell und Ausstattung.

Da müßte es deutlich drunter bleiben, um mal endlich eine Zahl zu nennen.
Kleinere Systeme wie Shinko und ähnliches mal aussen vor...
Positionierung gegen Spyderco Sharpmaker, der Klingen bei regelmäßiger Anwendung ebenfalls zur Haarspalterei bringt und hält, ist das andere Ende der Skala, da kommt allerdings der Materialpreis in die gleiche Größenordnung.

LG
Bernhard

marfil
14.03.09, 11:25
@all

Vielen Dank für Eure Beteiligung!

Maik Schnitzer
14.03.09, 11:56
Hallöchen

Eines kannst du uns auf jeden Fall zeigen und das ist das Ergebnis.
Du kannst nämlich vorher und nachher-Bilder der Schneidkannte als Microaufnahmen machen oder lassen,den schreiben Rasierschärfe sagt nicht viel aus.
Aufgeführt sind auch nicht hochwertige Schärf-Systeme,wo soll man da Vergleichen??welche hast du getestet??.


Gruß Maik

pocke210
14.03.09, 12:08
um jetzt endlich auch mal die frage zu beantworten: wenn es wirklich so funktioniert wie du sagst, würde ich zwischen 80 und 90 euro hinlegen. mehr nicht, denn dann würde ich lieber zum sharpmaker greifen (nachdem mich mein lansky langsam nervt wegen des zeitaufwandes).

gruß
pocke

EXODOS
14.03.09, 12:29
ein paar Details wären nicht schlecht, wie z.b. :

- Schleifwinkel Welche Winkel unterstützt das System (es gibt viele möglichkeiten etwas schnell scharf zu bekommen, aber ist das auch im richtigen Winkel oder nur eine weitere kleine Fase)

- Schleifmedium (Natursteine, Syntetischesteine, Diamant, Sapir etc.pp ; (welche Körnungen)

- Tauglichkeit (Klingenlänge von 5 bis 30cm) Klingendicke ? Klingenformen

- gibt es eine Winkelveränderung beim schleifen, oder hat man bei einer Rückenspitzenklinge überall den gleichen Winkel?

Es gab schon viele Leute die meinten das einzig "wahre" System erfunden zu haben... aber nur dem Experten zeigten sich die Nachteile.

Ohne Informationen, kann und will ich keine Aussage treffen.
Desweiteren vielleicht gibt es deine Konstruktion ja schon, Sharpmaker, Lansky, Edge Pro etc.pp

marfil
14.03.09, 13:55
ein paar Details wären nicht schlecht, wie z.b. :

- Schleifwinkel Welche Winkel unterstützt das System (es gibt viele möglichkeiten etwas schnell scharf zu bekommen, aber ist das auch im richtigen Winkel oder nur eine weitere kleine Fase)

- Schleifmedium (Natursteine, Syntetischesteine, Diamant, Sapir etc.pp ; (welche Körnungen)

- Tauglichkeit (Klingenlänge von 5 bis 30cm) Klingendicke ? Klingenformen

- gibt es eine Winkelveränderung beim schleifen, oder hat man bei einer Rückenspitzenklinge überall den gleichen Winkel?

Es gab schon viele Leute die meinten das einzig "wahre" System erfunden zu haben... aber nur dem Experten zeigten sich die Nachteile.

Ohne Informationen, kann und will ich keine Aussage treffen.
Desweiteren vielleicht gibt es deine Konstruktion ja schon, Sharpmaker, Lansky, Edge Pro etc.pp

hallo,

Schleifwinkel (theoretisch variabel) Vorgaben bei 15, 20 und 30 Grad)
Schleifmittel: noch geheim
Geeignet für Klingenlängen von 5 bis 30cm, Klingenstärken 2 bis 6mm (Sonderstärken auf Wunsch- theoretisch unbegrenzt).
Schleifwinkel über die Schneidlänge WEITGEHEND konstant (max. 1Grad Abweichung)

Deine angeführten Alternativen sind mir allesamt bekannt- und bestensfalls (im Vergleich) ein "untauglicher Versuch".

Was die Schärfe betrifft:
Ich bin hauptberuflich Kriminaltechniker- und kann Schärfe, bzw. Schliffe wirklich gut beurteilen....jedenfalls reichen die Kenntnisse für Gerichtsgutachten...und wenn ich sage "rasiermesserscharf", dann ist das auch so.

Dass man mit viel Geduld und Übung auch bessere Resultate bekommen kann, ist wohl klar.
Aber mit nix -mir bekanntem- auf der Welt bekommst du ein völlig stumpfes Messer auf Rasierklingenschärfe unter einer Minute (getestet bis jetzt an blauem und weißem Papierstahl, VG 10, HSS und PM), wobei es bei sehr harten pulvermetallurgischen Stählen eventuell über eine Minute dauern kann.
Die härteste Klinge hatte 65 Hrc- und ich brauchte etwa 1 Minute 30 Sekunden.


Wenn ich Zeit finde, werde ich in den nächsten Wochen ein Foto vom Schleifbild machen.....

Vorher muss ich aber noch zum Patentamt- hole mir nächste Woche einen Termin....

MfG, Martin

EXODOS
14.03.09, 14:10
Danke für die Infos, jetzt weiß man schon mal etwas mehr.
Wirst du auf ein Schleifmittel setzen oder sind es mehrere bzw. Nassschliff oder Trockenschliff?

also wenn es dem angepriesen wirklich entsprechen sollte wäre ich bereit, etwa 100 bis 120€ zu bezahlen. Je nachdem was es für ein Schleifmittel ist, welche Körnungen, nachkaufpreis, Haltbarkeit, Schleifverhalten,

Anderer Ansatz wäre auch, wie groß ist diese Vorrichtung und aus welchen Materialen besteht diese (nur aus Plaste ist es mir natürlich weniger Wert, als wenn entschiedene Teile aus Stahl/Alu etc. sind)

Was noch interessant wäre ist, ob man auch Klingen schärfen kann die gebogen sind (Erntemesser, Karambit und co.)?

Gruß Christian

marfil
14.03.09, 14:23
Ich muss mich mit den Infos etwas zurückhalten- aber unter 100,- Euro wird es sicher nicht gehen, da das Basismaterial (ohne Herstellung) bereits ca. 75,- Euro kostet (bei großen Mengen wird der Einkaufspreis aber sicher billiger werden....)

Meld mich wieder, wenn ich Fotos vom Schliff habe...

bis dann,

Martin

akiem
14.03.09, 14:59
da bin ich echt gespannt. als gerichts-gutachter müssen die fotos ja sehr gut und messerscharf sein.

achso für eine sehr gutes schleifsystem das perfekt funktioniert, war ich bereit 340 euro auszugeben. das system ist der jet nassschleifer.

ansonsten ist hier ein fach-forum. da zählen fakten und bilder. für eine rätselecke oder geheimnisvolle allgemeinausagen ist das mf nicht unbedingt geeignet.
wenn du nicht willst oder angst hast, dass jemand deine geniale erfindung sehen soll, warum schreibst du dann bruchstückhaft in einem öffentlichen thread darüber? da wäre es doch viel besser, das fertige produkt einfach auf den mark zu werfen.
da bekommst du dann ruck zuck eine entscheidung ob das system gut ist.

kanji
14.03.09, 15:09
Ich muss mich mit den Infos etwas zurückhalten- aber unter 100,- Euro wird es sicher nicht gehen, da das Basismaterial (ohne Herstellung) bereits ca. 75,- Euro kostet (bei großen Mengen wird der Einkaufspreis aber sicher billiger werden....)




Hallo,

also unter 100 Euro bei 75 euro Materialkosten, da glaub ich auch nicht dran ;-)
Die Herstellung muss ja wie es aussieht auch noch dazugerechnet werden, da ist natürlich der Zeitfaktor eine Frage.
Und ein wenig Gewinn würd ich dir auch noch gönnen -> damit nähern wir uns dann einem VK von 200 Euro.

painless potter
14.03.09, 16:00
Hallo,

also wenn jemand tüftelt und von Materialkosten spricht, meint er wahrscheinlich das, was er in diversen Läden dafür bezahlt hat. Je nachdem was es alles ist, kommen dann sicher auch nicht unerhebliche MaterialBESCHAFFUNGSkosten dazu. Dann Lagerhaltung, Logistik, Vertrieb, Produktionskosten, evtl. Zwischenhändler etc. Also ich glaub dass da ein deutlich höherer VK als 200 Euro verlangt werden muss.

Es sein denn, es ist so genial, dass man das Material sich für 75 Euro schicken läßt, es in 5 Minuten zusammensteckt und dann ab in die Post.....

Zur ursprünglichen Frage: Das Lansky hat fast 100 Euro gekostet (Diamantversion) ist recht umständlich und zeitraubend. Wenn ein einfacheres System sehr schnell wäre, wäre mir das bis zu 200 Euro wert. Eine riesige Maschine wie die Jet möchte ich nicht unbedingt auch noch aufstellen, außerdem wäre ein transportables System immer vorteilhafter.

Gruß

PP

PP

Nelson Mans
14.03.09, 17:27
Ich sehe das Problem nicht in der Kostenfrage sondern eher in der Vermarktung.Denn wie sollten die Laien bzw. Leute die von schärfen nicht viel ahnung haben erkennen können ob dein Schärfsystem das "perfekte" ist.In diversen Serien oder Werbung sagen sie ja auch damit erzielen sie innerhalb von ein paar Minuten auch Rasierschärfe oder sonst etwas.Deswegen wäre meine Frage wie willst du die leute darüber informieren das dein Produckt nicht zu den sch*** dingern gehört?Denn der Preis ist ja kein qualitätsbeweis.Und selbst wenn du es den Personen vorführst denken die z.b. dieses Foto unter dem Microskop hatt er ausdgedruckt und das ist eine Aufnahme die von einem vom Profi geschärften Messer durchgeführt wurde.Also ich bin der Meinung das die leute durch die billigen oder teuren nichtsnutze von schärfern dein produckt mit zerstören weil die Leute ersteinmal auch dein Produckt als nicht gut sehen werden weil sie es wahrscheinlich mit den schärfern aus der Werbung vergleichen werden.
Trotzalledem hoffe ich dein "idiotisches Schärfsystem" haut rein wie eine Bombe und ist wirklich so gut wie du sagst und ich hoffe auch es wird von den leuten gut angenommen.
Mfg Nelson Mans

AchimW
14.03.09, 17:38
Also für mich kann ich sagen, dass ein idiotensicheres Schleifsystem für die beste Art von Schneide, den voll konvexen Anschliff, bereits existiert. Und damit brauche ich für ein ca. 30 cm langes Messer von vollkommen stumpf bis rasiermesserscharf unter einer Minute.

WISCHI
14.03.09, 18:27
interessant ist das natürlich nur für Laien oder "Poweruser" wie Köche, die einmal am Tag ihre Messer schleifen müssen...


Hi,

wenn's nicht größer als ein Sharpmaker oder Lansky-Set wäre, würde ich wohl das Doppelte vom Sharpmaker-Preis zahlen, also um die 150 Euro. In der Gastronomie wirst du im Regelfall mit deinem Produkt aber keine Chance haben, da wird der gute alte Wetzstahl verwendet, kostet fast nix und bringt die Messer in kürzester Zeit auf Arbeitsschärfe. Blauen Papierstahl verwendet da (so gut wie) keiner, wird dir wohl klar sein.
Auch für Laien dürfte das Produkt uninteressant sein, deren Ikea- oder Herbertz-Messer lassen sich im Allgemeinen ebenfalls gut genug mit Abziehstäben scharf halten.
Ich sehe das Problem - abgesehen davon, dass es müßig ist, über Dinge zu diskutieren, die man noch nicht gesehen hat - im Faktum, dass der Markt dafür einfach zu klein sein wird, zuerst müsst man versuchen, die arrivierten Produkte vom Markt zu drängen und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das klappt. Ob dein Produkt hält, was du versprichst oder nicht, spielt dabei erst mal überhaupt keine Rolle, zu groß sind die finanziellen Möglichkeiten potentieller Konkurrenten a la Spyderco oder Lansky.

Ich wünsch dir natürlich trotzdem, dass es klappt.

Greez
Wischi

marfil
14.03.09, 18:43
hallo,

ich seh das so....

da ich auf den verkauf nicht angewiesen bin, würden 10 stück im monat schon einen netten (zusatz)verdienst ergeben...

für den vertrieb hätte ich mir beispielsweise die fa. dick vorgestellt...

lagerkosten udgl entfallen auch bei dieser menge.

aemkei77
14.03.09, 22:13
ich würde wahrscheinlich 120-130 euro für so ein system zahlen, falls es wertig ist und wirklich tolle Ergebnisse bringt.

Allerdings: es darf nicht so banal wie der Sharpmaker sein und nicht so fummelig wie Lansky, auch nicht so klobig wie ein EdgePro (= Lansky in praktisch) etc. Sondern wertig, funktional und elegant. So dass der WAF hoch genug ist damit das Teil in der Küche stehen darf.


Ich kenne aber diese "Ich hab was ganz tolles, aber ich zeigs nicht her, weil ichs patentieren lassen will" aus anderen Foren, sei es ein neues Dämpfungssystem, eine neue LED Helmlampe, ein neuer Farbroller für Studentenbuden oder was auch immer. Eines haben alle gemeinsam: es gab das Produkt nie zu kaufen.

Entweder heiße Luft oder Pleite. Falls ersteres nicht: sei vorsichtig, auf was du dich einlässt. Da wäre es schon schlauer die Idee zu veröffentlichen inkl guter Bauanleitung und (zumindest bei uns Messerbegeisterten) berühmt zu werden...

grüße
martin

Malamute
15.03.09, 02:15
@marfil

Warum kalkulierst Du den Preis nicht, anstatt zu fragen, was Du maximal verlangen kannst. Das fände ich seriös.

Gruß Heinz

derPeter
15.03.09, 09:12
@marfil

Warum kalkulierst Du den Preis nicht, anstatt zu fragen, was Du maximal verlangen kannst. Das fände ich seriös.

Gruß Heinz

Diesem Argument kann man sich nicht ganz verschliessen.:)

An den zahlreichen Hits und Posts kann man aber ein großes Interesse
erkennen, da die auf dem Markt befindlichen Lösungen entweder:

zu teuer für den privaten Gebrauch,
zu umständlich in der Anwendung,
viel Übung erfordern,
oder einfach Mist sind.
Offensichtlich fehlt da eine Lösung in der Mitte dieser Angebote.

Mich würde auch die Frage der langfristigen Ersatzteilverfügbarkeit und der Kundenbetreueung interessieren.
Gruß, Peter

gast31082009
15.03.09, 09:30
................ 75 euro Materialkosten, da glaub ich auch nicht dran ;-)
Die Herstellung muss ja wie es aussieht auch noch dazugerechnet werden, da ist natürlich der Zeitfaktor eine Frage.
Und ein wenig Gewinn würd ich dir auch noch gönnen -> damit nähern wir uns dann einem VK von 200 Euro.

Moin

Abhängig vom Herstellungsort und des Umfanges kann das auch etwas teurer sein (VK), sofern wirtschaftlich.
Meine Erfahrungen im Maschinensektor lassen die Vermutung zu, daß der Materialpreis einer Tormek unter 75€ liegt. (Vorsichtig ausgedrückt, ich bin mir sicher, daß 50€ reichen müssen)
Ansonsten schließe ich mich dem Beitrag von Heinz an.
Zwar hatte ich im Post 15 schon vorsichtig eine vorausblickende Kalkulation empfohlen, mittlerweile sieht es für mich auch so aus, als wolle man das Pferd von der falschen Seite aufzäumen.

stefan

WalterH
15.03.09, 12:57
Zwar hatte ich im Post 15 schon vorsichtig eine vorausblickende Kalkulation empfohlen, mittlerweile sieht es für mich auch so aus, als wolle man das Pferd von der falschen Seite aufzäumen.
Ich denke mal, der OP macht eine Kalkulation (ob die realistisch ist, wird sich zeigen), dann ein bisschen Marktanalyse (dieser Thread) und schaut dann, ob das zusammenpasst.

So würde ich das machen. Und deshalb finde ich die Frage auch legitim. Nur hätte ich nicht geschrieben, wie hoch die Materialkosten sind.

Zum Thema: Ich persönlich würde nichts dafür zahlen, weil ich mit Wassersteinen schleife. Otto Normalmesseruser gibt die Messer einem fahrenden Messermörder zum Schleifen oder quetscht sich tapfer mit 1mm dicken Schneiden durchs Leben. Wie es in der Gastronomie gehandhabt wird, weiss ich nicht.

Will sagen: Der Markt für Schleifsysteme ist sehr übersichtlich. Auch wenn du einen realistischen Preis hinkriegst und ein bisschen was verdienst, wirst du rein über die Absatzmenge nicht viel Geld rausholen.

Siehe "Sharping" (wurde schon genannt): Ich fand das Prinzip wirklich gut. Für längere Messer wie Küchenmesser zumindest. Und das Gerät war auch nicht teuer. Leider wurde da dann wohl auch nichts draus. Zumindest hört man nichts mehr vom Hersteller.

EDIT: Doch, aktiv ist Herr Zeller noch. Die Sharpings gibts auch noch. Google hilft. /EDIT

Aber ich drücke dir die Daumen!

-Walter

olli16
15.03.09, 13:14
Moin,

das Konzept mag ja stimmen, Kalkulation mal außen vor. Aber die Zielgruppe (Käufer) sind ja wohl eher Messerliebhaber (also Leute wie Du und ich:D).

Einige von "uns" sind Bastler und Hobby-Messermacher oder sogar Profis. Wenn die Materialkosten ca. 75€ betragen, wird so mancher, handwerklich begabter Basstler, sich das Teil selber zusammenbauen. Das wäre ja auch, nur für den Privatgebrauch i.O.

DA sehe ich das Problem. Da greift auch kein Patent.

Gerade die Hinweise auf "Sharping" würde ich mir sehr aufmerksam durchlesen, bevor Du Geld in diese Idee investierst.

Gruß
Olli

gast31082009
15.03.09, 14:20
Ich denke mal, der OP macht eine Kalkulation (ob die realistisch ist, wird sich zeigen), dann ein bisschen Marktanalyse (dieser Thread) und schaut dann, ob das zusammenpasst.

So würde ich das machen. Und deshalb finde ich die Frage auch legitim. Nur hätte ich nicht geschrieben, wie hoch die Materialkosten sind..........



Moin

Die Frage ist natürlich legitim.
Auch schrieb ich, daß ich Erfolge in diese Richtung sehr schätze.
Hingegen war die Information über die Materialkosten nicht die einzige Ungereimtheit, die mich am Erfolg egal welchen Systems zweifeln ließen.
An die Frage angeknüpfte Versprechungen, wie z.B. der ins Auge gefasste VK, und der eingeschränkt angedachte Vertriebsweg ließen mich an einer realistisch orientierten Vorgehensweis zweifeln.
Falls das falsch ankam tut es mir leid.

Ansonsten wünsche ich wiederholt viel Erfolg.

stefan

Michael L.
15.03.09, 15:27
Tja das größte Problem sehe ich in der Skepsis die ich solchen "Systhemen" im allgemeinen entgegenbringe. In der Schärfdingensbranche ist es eben leider an der Tagesordnung, dass je untauglicher etwa ist, desto blumiger die Versprechungen. Sprich der Laie wird sich fragen wieso das neue Wunderdingens den Betrag X kostet, wo es doch das andere Wunderschärfabziehhartmetallzauberstäbch en für 5€ gibt.
Und der Schärfefetischist wird dem ganzen aus Erfahrung allergrößtes Misstrauen entgegenbringen.

Weder die eine, noch die andere Zielgruppe wird leicht zu überzeugen sein.

Gruß Michael

drjangeber
15.03.09, 17:40
Hallo,

ich denke zwischen 100 bis 150 €. Wobei die bereits gestellten Fragen Nachkauf, Nasschlif etc. noch zu beantworten wären.

marfil
15.03.09, 18:12
@marfil

Warum kalkulierst Du den Preis nicht, anstatt zu fragen, was Du maximal verlangen kannst. Das fände ich seriös.

Gruß Heinz

hallo,

vielleicht ist der threadtitel nicht ganz "optimal" gewählt.....:steirer:

für mich ging es in diesem thema eigentlich darum, ob ÜBERHAUPT INTERESSE BESTEHT.

dass ich den preis entsprechend kalkuliere, ist ja wohl logisch- egal, welche preise hier genannt werden!

die einkaufskosten für die materialien kann ich bis jetzt nur aus dem einzelhandel berücksichtigen- sprich, ich muss als normaler kunde in ein geschäft gehen, und die bestandteile kaufen.

und so komme ich auf eben jene 75,- euro (für die ROHMATERIALIEN).

wenn ich das ganze irgendwann geschäftlich betreiben kann (möchte), wird der einkaufspreis entsprechend sinken.

die herstellungskosten kann ich noch nicht beziffern, da ich erst eine firma suchen muss, die mir die teile entsprechend herstellen kann.
da habe ich allerdings schon einen möglichen partner- den werde ich aber erst nächste woche kontaktieren können.

vorsichtig geschätzt wird der einzelverkaufspreis (so es je einen gibt) bei knapp 200,- euro liegen.

die konstruktionszeichnung fürs patentamt ist schon fertig.
jetzt muss ich noch einen "verkaufsfertigen" prototypen herstellen- was noch etwas dauern wird, da ich die gewünschten materialien in wien nicht bekomme.....

mit den testmustern, die ich bis jetzt gebaut habe, kann ich jedenfalls nirgends hingehen.....:hmpf:

dabei handelt es sich nämlich um reine "funktionstest"muster- und die sind eher "russisch" zusammengebaut, bzw. aus materialien, die nicht der möglichen "serienfertigung" entsprechen.

sollte sich am patentamt herausstellen, dass ich meinen schärfer NICHT PATENTIEREN kann:(:(, oder das zu teuer ist:mad:, stelle ich hier die konstruktionspläne rein.......:super:

die funktionsmuster habe ich jedenfalls so weit verbessert, dass ich praktisch alle hier aufgetauchten forderungen erfüllen kann- egal ob klingenhöhe/stärke, nass/trockenschliff.........notfalls geht das ding sogar als dekoratives küchenaccessoir durch.:super::super: jedenfalls ist es sehr edel!

mittlerweile habe ich auf der linken hand keine haare mehr, da bei jedem test eine kleine rasur folgt....:steirer:

http://sonstiges1.fifo.at/pictures/picture-1.jpg

die hier angesprochenen hersteller diverser hilfsgeräte kenne ich alle (größtenteils auch aus der praxis)- und ich kann wirklich sagen, dass die geräte nicht ansatzweise die praxisleistung meines schärfers bringen- und zwar nicht mal ansatzweise......

natürlich habe ich auch keine WUNDERTÜTE konstruiert- und das schleifergebnis ist nicht besser, als bei ähnlich teuren konkurrenzprodukten.
die springende punkt ist die supereinfach handhabung, die es sogar der "sprichwörtlichen blondine" ermöglicht, eine rasierklinge aus einem besteckmesser zu basteln...

die marktchancen meines schärfers sehe ich größtenteils in großküchen, hotels, bei hobbyköchen usw.

für reine messerliebhaber bietet sich sicherlich die möglichkeit, das gerät nachzubauen.

aber welcher sternekoch geht in den keller und baut sich ein schärfsystem???


und wer das ding einmal im betrieb gesehen- und anschließend selbst probiert hat- ist 1000%ig überzeugt von der gebotenen leistung, die letztendlich auch den preis rechtfertigen wird.

ich halte euch auf dem laufenden.....

mfg, martin

Sanji
15.03.09, 18:45
sollte sich am patentamt herausstellen, dass ich meinen schärfer NICHT PATENTIEREN kann:(:(, oder das zu teuer ist:mad:, stelle ich hier die konstruktionspläne rein.......:super:


ich halte euch auf dem laufenden.....


Das fände wirklich ich interessant, bin sehr gespannt wies weiter geht!
Inclusive evtl. Patentverfahren, Weiterentwicklung zur Marktreife etc....
spannendes Thema.
Ich drücke Dir die Daumen. :super:

Ob ich mir selbst so was neben meinen Schleifsteinen in die Küche stellen würde weiß ich nicht.
Könnte mir aber vorstellen, das ein "idiotensicheres" Schärfsystem z.B. auch in der fleischverarbeitenden Industrie gut gebraucht werden könnte.

akiem
15.03.09, 20:31
langsam wird es hier skuril. anstatt rasierter arme die keinerlei aussagekraft im thema haben, wäre es tatsächlich besser die von dir versprochenen fotos der geschliffenen fase zu zeigen. wenn zeit für rasierte arme ist, müsste doch auch die zeit für ein klingenbeispiel sein.

zu deinen zukünftigen "bedarfs"kunden die sowas brauchen - keine großküche kauft ein schärfsystem für 200 euro. die kaufen überhaupt kein schärfsystem ausser einem wetzstahl. ansonsten gehen die messer wenn überhaupt 2-3 mal zum schleifen ausser haus, dann sind die sowieso hinüber und werden entsorgt. die messer liegen im einkauf bei einer großküche zwischen 6 und 25 €. allerdings gibt es einige restaurants/großküchen wie das nuvolari bei audi neckarsulm, die haben auch mal einen nassbandschleifer für 1200.-- €. den kaufen sie dann allerdings bei einem lieferanten, der auch ihre marke fährt.

richtig ist allerdings, dass ein sternekoch weder so ein schleifgerät im keller zusammenbaut wie du schreibst, aber auch keines benutzt. siehe oben, allerdings werden da schon hochwertige solinger messer benutzt.

wären also noch die hobby-köche. die sind aber nicht mal bereit 200 euro in ordentliche messer zu investieren, geschweige für ein schärfsystem in dieser preislage. wenige ausnahmen wie z.b. einige forenmitglieder. ansonsten ist ikea, aldi, tv direktverkauf oder mal ein chinesischer japaner im 15 eurobereich angesagt.

ich würde dringen empfehlen erstmal eine ordentliche markterhebung zu machen bevor du in irgendwelche kostenfallen fällst.

marfil
15.03.09, 21:29
@akiem

leider habe ich bei mir zuhause keine mikroskope rumstehen...

...und was den bedarf bei sterneköchen angeht....

zufällig sind im besitz meiner verwandtschaft mehrere sehr bekannte restaurants.

von daher kenne ich sowohl die gastronomie, als auch deren bedarf ziemlich gut....und dort werden (jedenfalls bei uns) sowohl japanische- als auch hochwertige deutsche messer in der küche verwendet- und je nach koch werden die messer TÄGLICH geschliffen.

ich selbst bin zwar nur hobbykoch- aber gebe viele euros für erstklassige messer aus. und auch ich schleife meine messer (fast) täglich.

du kannst dir sicher sein, dass ich eine entsprechende markterhebung mache, bevor ich mich in unnötige kosten stürze- danke für den tip.

akiem
15.03.09, 22:19
verstehe ich nicht warum du für eine ordentlichen und scharfe ausschnittaufnahme unbedingt ein mikroskop brauchst.

auf deiner hompepage steht dass du profi im bereich der fotografie und der notwendigen anwendungen bist. dann muss doch eine aussagekräftige aufnahme einer fase ohne mikroskop?!? hinzubekommen sein.

zu den östereichischen sternerestaurants bzw. der darin arbeitenden sterneköche, welche im besitze deiner verwandschaft sind und deren bedarf an einer 200 € teuren schleifmaschine, kann ich natürlich nichts sagen. aber da ist ja dann schon mal eine absatzquelle da.

deshalb meine aussagen immer nur über deutsche großküchen, restaurants, kantinen, kochschulen, berufschulen die ich kenne. einschliesslich deren bedarf und arbeitsweise. hobbykoch bin ich mittlerweile auch, da ich nicht mehr beruflich koche.

achja mit japanischen messern neben den solingern und das scharfmachen derselben, darin habe ich mittlerweile auch ein paar grundkenntnise gesammelt.

olli16
15.03.09, 22:31
hallo,

ich seh das so....

da ich auf den verkauf nicht angewiesen bin, würden 10 stück im monat schon einen netten (zusatz)verdienst ergeben....

Moin,

wenn es Dir hauptsächlich darum geht und Du in Deiner Verwandschaft einige Restaurant-Betreiber hast, bau Dir 1 Gerät und biete einen Schärf-Service an.

Das hat ein Bekannter von mir einige Jahre gemacht. Das hat sich für ihn (da er auch die nötigen Verbindungen/Kunden hatte) gelohnt. Das wäre für Dich ohne großes finanzielles Risiko machbar.

Gruß
Olli

Hasenfuss
15.03.09, 23:39
Ich hoffe es nicht überlesen zu haben, aber eine Frage stellt sich mir. Wird das Gerät elektrisch oder mit der Hand betrieben?

Wenn das System so gut ist wie du es beschreibst, würde ich dafür um die 200 Euro ausgeben.

Hasenfuss

albrecht
16.03.09, 00:32
[QUOTE=akiem;566563]langsam wird es hier skurilQUOTE]

Ohne weitere Fakten bleibt das hier 'nen Phantomgeschreibe.. oder hat sich da etwa jemand einen Spaß erlaubt?! Wenn ja, ist's gelungen.

marfil
16.03.09, 11:48
auf deiner hompepage steht dass du profi im bereich der fotografie und der notwendigen anwendungen bist. dann muss doch eine aussagekräftige aufnahme einer fase ohne mikroskop?!? hinzubekommen sein.

...shit, ertappt.....allerdings sinn hat das tatsächlich nur mit einem mikroskop- wenn es aussagekräftig sein soll. werd aber trotzdem heute noch was einstellen...

zu den östereichischen sternerestaurants bzw. der darin arbeitenden sterneköche, welche im besitze deiner verwandschaft sind und deren bedarf an einer 200 € teuren schleifmaschine, kann ich natürlich nichts sagen. aber da ist ja dann schon mal eine absatzquelle da.


ob die verwandtschaft jetzt einen BEDARF an meinem gerät hat, steht ja noch in den sternen....die wissen noch nichts von ihrem glück...


deshalb meine aussagen immer nur über deutsche großküchen, restaurants, kantinen, kochschulen, berufschulen die ich kenne. einschliesslich deren bedarf und arbeitsweise. hobbykoch bin ich mittlerweile auch, da ich nicht mehr beruflich koche.


dass die deutsche gastronomie (im vergleich zur österreichischen) ein jammer ist, ist ja allgemein bekannt....:haemisch:...ausnahmen bestätigen die regel...
sieht man jeden tag bei diversen kochsendungen, wie "unter volldampf"....aber scheinbar ist das publikum in deutschland wirklich so anspruchs/ahnungslos.

das ist auch damit begründet, dass in deutschland das "gastgewerbe" mittlerweile ohne nachweis einer befähigungsprüfung ausgeübt werden darf, was in österreich nicht der fall ist.

in österreichischen hotelfachschulen ist die anschaffung von hochwertigen messern PFLICHT.
alles andere wäre auch sinnlos, da die ausbildungsdauer- je nachdem- 3 oder 5 jahre beträgt.
billige messer wären in dieser zeit schon längst aufgearbeitet.
die meisten kaufen diese sets allerdings im großhandel.

marfil
16.03.09, 11:50
Moin,

wenn es Dir hauptsächlich darum geht und Du in Deiner Verwandschaft einige Restaurant-Betreiber hast, bau Dir 1 Gerät und biete einen Schärf-Service an.

Das hat ein Bekannter von mir einige Jahre gemacht. Das hat sich für ihn (da er auch die nötigen Verbindungen/Kunden hatte) gelohnt. Das wäre für Dich ohne großes finanzielles Risiko machbar.

Gruß
Olli

hallo,

also ein schleifservice werde ich sicher nicht anbieten- obwohl sich das sicher lohnen würde!

aber ein dienstleistungsunternehmen reicht mir (fotograf).:hmpf:

marfil
16.03.09, 11:52
Ich hoffe es nicht überlesen zu haben, aber eine Frage stellt sich mir. Wird das Gerät elektrisch oder mit der Hand betrieben?

Wenn das System so gut ist wie du es beschreibst, würde ich dafür um die 200 Euro ausgeben.

Hasenfuss

hallo,

da ist nix mit strom- davon gibt es genug gute alternativen.

und eine küche soll ja nicht zur schleiferei verkommen....

marfil
16.03.09, 11:54
[QUOTE=akiem;566563]langsam wird es hier skurilQUOTE]

Ohne weitere Fakten bleibt das hier 'nen Phantomgeschreibe.. oder hat sich da etwa jemand einen Spaß erlaubt?! Wenn ja, ist's gelungen.

...KEIN SPAß...

ist alles echt und ehrlich so, wie ich es geschrieben habe....:super:

weitere fakten kann ich erst später liefern- siehe weiter oben.

jedenfalls hat das große interesse (zugriffe) zu diesem thema gezeigt, dass die thematik nicht uninteressant ist, was mich natürlich in meiner handlung weiter bestärkt (patent).

luftauge
16.03.09, 12:04
...
weitere fakten kann ich erst später liefern- siehe weiter oben.

Das ist wohl vorläufig das passende Schlusswort zum vorläufigen Schließen... - ich lese aus einigen Antworten, dass schon Steine bereit gelegt werden... ;)

Wenn sich etwas ergeben hat, kannst Du gern nach deinem Ermessen bei Gelegenheit einen neuen thread dazu eröffnen, hier hat es wohl recht wenig Sinn, weiter zu diskutieren, das was Du wissen wolltest, ist geantwortet worden. Und viel Sinnvolles ausser einer Grundsatzdiskussion PRO/CONTRA Schleifgerät oder Patent/Muster wirst Du hier wohl nicht mehr zu lesen bekommen.

Gruß Andreas