Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Messerzerstörung
In einem aktuellen Thema über "ER vs. Strider" wird teilweise ganzschön heftig über Stabilität der Messer diskutiert. Viele, ich schließ mich da natürlich selbst mit ein, suchen ihr Messer AUCH nach Stabilitätsfaktoren wie Klingenstärke, Klingenmaterial, bei Foldern die Klingenachse usw. aus.
Manche meiner Messer benutze ich als reine Arbeitsmesser, die gut was aushalten müssen (Hacken, Hebeln usw.) ABER ich habs ehrlich gesagt noch NIE geschafft ein einigermaßen hochwertiges Messer zu zerstören.
Meine Frage an euch:
Was für einem Messer
-Typ, also Tanto, Droppoint, Spearpoint, Bowie usw.
-Klingenstärke
-Material
habt ihr auf welche Art kaputt bekommen?
Ich möchte nicht das irgendwelche Marken miteinander verglichen werden sondern rein die Faktoren die für die Stabilität verantwortlich sind, um so herauszufinden wie Wichtig diese wirklich sind...
mfg Ben
Ein ausrangiertes Fleischer Messer bei mir im Laden, klingen länge ~30cm beim Kokusnüsse aufschlagen mit dem Klingenrücken hat es zong gemacht u die klinge ist gebrochen:glgl:
Bei Auto-Glock 78 bin ich immer noch am Probieren bissel verzogen ist es schon..
Keine Angst in meiner Nachtschrank schublade wartet schon ein Neues 78er..
**OT on... das war 3€ Günstiger im Ranger-Shop als die Jetzigen gebrauchten...Als ein neues...was für eine Kaufmännische Leistung:super: OT off**
Kann mich noch dunkel an eine Machete erinnern die ich mir auf dem Örtlichen Flohmarkt kaufen durfte, die hatte ich als Junge weichgeglüht, beim Spielen im Lagerfeuer/Feuer zum Räuchern:super:
Zu dem ist mir damals noch 2-3 Butterfly-Messer der Griff gebrochen waren in der 20 D-Mark Liga:argw: das waren 2x Taschengeld:mad:
MfG
Kay
Hallo,
interessantes Thema.
Ich habe mal eines meiner Schlachtermesser mit Machetenform gekillt als ich mit hackenden Schlägen versucht habe den Fuss unseres Weihnachtsbaumes dem Ständer anzupassen. Es ist ein großes Stück der Klinge einfach ausgebrochen. So groß, das man es nicht mehr beischleifen konnte.
Gruß
Hunter
Zerstört: Buck Iceman (http://www.toolshop.de/product_info.php?products_id=3999)
Angeregt durch einen ManVsWild Film hab ichs mir mal zugelegt. Und genauso behandelt wie Bear (also zum Holz zerkleinern mit nem Stein auf den Klingenrücken geschlagen).
Resultat war zuerst ein komplett durchschlagender und verklemmter Liner, der sich nur mittels Hebeln eines Schraubenziehers lösen liess, danach ist die Achsschraube gebrochen.
Fotos gibts leider nicht, das Messer wurde der Rohstoffrückgewinnung zugeführt.
Grüße
Micha
Meine eigenen Erfahrungen im Messerzerstören sind wie schon geschrieben recht bescheiden :hmpf:
Vor langer Zeit, als meine Messer auch noch von Taschengeld bezahlt werden musste ist mir mal ein 420ger Messer auf Betonboden gefallen und KNACK, zerbrochen.
Dafür ist mir erst vor kurzem Aufgefallen das ein Folder mit X15TN Stahl (wirklich nur im EDC Gebrauch) ein 1/2 mm Schneidenausbruch hat.
Sonst hab ich bei "relativ" gutem Stahl, also ob 440C, X15TN, AUS8, N695, 1095 nur ordentliche Gebrauchsspuren, aber ich habs noch nie geschafft die Klinge zu zerbrechen oder die Spitze abzubrechen.
Leider völlig unbeabsichtigist ist mir beim Weichholz (Kiefer/Fichte) bearbeiten mein "built like a tank"- Shrapnel kaputt gegangen. Spitze abgebrochen. Da nutzt der 6mm Klingenrücken leider gar nix :(
Vielleicht ein Materialfehler...
Also ich hab schon ein BW-Taschenmesser und ein Herbertz 25€ Messer auf dem Gewissen. Bei dem BW-Taschenmesser (alte Version) habe ich die Klinge abgebrochen beim raushebeln einer Münze aus so einer Steinritze (es waren immer hin ein 5DM Stück) und bei dem herbertz hat sich der Griff entzweit als es auf den Boden gefallen ist. Die Schrauben waren einfach ausgebrochen.
Ja und mein geliebtes Puma Palmwood, wo ich aber keine Schuld hatte.
Hallo!
Mein Buck/Strider SBMF. Erst ist der Liner ein bisschen überbogen weil ich
auf der Baustelle ein wenig Messerwerfen damit gemacht hab (in den Pausen).
Anschließend war die Schonzeit für das Messer vorbei. Hab es dann zum hebeln
benutzt, zum Nägel rauspobelm und und und. Hat es aber alles gut überstanden!
Dann wollte ich es wissen und hab es mit einem Hammer Horrizontal in einen Pfosten
getrieben, so das ich mich drauf stellen konnte. Na ja, was soll ich sagen.
Meine 100Kg hat es nicht überlebt. Die Klinge ist am Öffnungsloch gebrochen.
Gruß
Tobi
microtech lcc
kann irgendwie das schneiden von dachpappe mit sandbelag nicht ab, die beschichtung war ziemlich runter.
terzuola atcf
da hat der liner das staendige spielen nicht so gut vertragen.
konnte aber beide wieder (halbwegs) hinbekommen.
beim terzuola hatte sich die klinge regelrecht in den liner eingearbeitet, stahl ist wohl doch haerter als titan...
Ich hab bisher nur zwei Messer unbrauchbar gemacht.
Ein altes Arbeitsmesser mit C-Stahl Klinge, Holzschalen beim Angeln. Da hing ein Eichenast so blöd im weg weil einer versucht hatte den ab zu brechen.
Das schnitzen hat zu lang gedauert und da der schon Vertrocknet war und etwas morsch aussah, Klinge zwischen die Aufgebogenen Fasern gesteckt und Gedreht. In gedanken wie einen Schälbohrer gebraucht, aber das Messer war der meinung kurz vom Griff die Klinge abbrechen lassen zu müssen.
Ein Böker Volintegral (440C), das ich als Rohling kaufte.
Es hatte einiges ausgehalten, auch mit einem Hammer auf den Rücken und Knauf klopfen. Als ich einen Klemmenden Schloßdekkel anheben wollte ist mir 3mm der Spitze abgebrochen (mit einem dünnen Schraubendreher ging es dann).
Wirklich zerlegt habe ich es bein Spalten von Moler auf der suche nach Fossilien. (Das ist ein sehr weiches Sedimentgestein das auch als Katzenstreu verkauft wird).
Einge Stücke einfach durchgeschnitten. Bei manchen ein leichter Hammerschlag auf den Rücken. Bei einem Stück gings nicht weiter; etwas Fester geschlagen und die Klinge bestand aus 4 Teilen:(. Drei Teile groß, eins so klein das ich es nur am fehlen beim zusammen legen der Stücke bemerkte. Die Klinge war vom Bruchanfang in der Schneide, in einem Recht flachem Winkel schräg zum Griff abgebrochen. Rest war dann vielleicht 6cm lang und fast ohne den starken Rücken:staun:.
Für sowas sollte man wohl eher Messer aus C45 nehmen:hmpf:.
ich habe ein victorinox mit sicherung (der graue schieber auf der seite, weiss nicht wie das messer heisst.. eines der grösseren) gekillt.
beim ins holz rein treiben mittels einem anderen holzstück.. die achse hat sich wohl verbogen, und das messer liess sich nicht mer schliessen.
war dann sozsuagen fixed.. (;
Wenn man von dem ganzen Billigkram absieht, der in meiner Kindheit/Jugend aufgearbeitet wurde eigentlich nur ein Glock, das bei einem Fehlwurf (kein Übermäßiger Krafteinsatz) an der Klingenwurzel gebrochen ist :argw:
Über Schadensfälle gibt es bereits ein inhaltsgleiches Thema
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=29090
Könnte man das nicht dranhängen?
Gruß Michael
Besucher123
28.01.09, 11:31
Ein Moramesser das bereits 18 Jahr auf dem Buckel hatte.
Ist beim spalten von Brennholz ( immer schön mit dem Knüppel oben drauf ) kurz hinter dem Plastikgriff sauber durchgebrochen.
Küchenmesser von Nirosta :-). Mit der Spitze auf Steinboden und dadurch ein 2 cm langes Stück abgesplittert.
Schweizermesser, glatte Klinge, nach hinten ( also über den Anschlag der Arretierung hinaus ) weggekippt. Das wohlgemerkt bei einer Schnitzattacke.
B123
Ein kurzes Ausbeinmesser von Zwilling beim heraushebeln von eingefrorenem Eintopf aus der Tupper-Box. Hatte halt Hunger :steirer:. Das obere Teil der Klinge pfiff schön durch die Küche. Seitdem bin in bei dieser Arbeit ein wenig vorsichtiger geworden,lasse mir ein wenig mehr Zeit und benutze hierfür kein Messer mehr.
Grüße,
COPPI
Über Schadensfälle gibt es bereits ein inhaltsgleiches Thema
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=29090
Könnte man das nicht dranhängen?
Moin.
Nö:D
bzw. könnte könnte ich natürlich schon, aber hier geht es schlicht und ergreifend um "kaputt" und nicht um Verschleiß bzw. Mängel.
Ist daher inhaltlich schon etwas anderes und würde den anderen Thread aufweichen.
Gruß
chamenos
Ich hab mal ein Vollintegral Messer von Viper (ca. 100€) beim Hacken von trockenem Fichtenholz ruiniert. Es is ein recht großes Stück aus der Klinge ausgebrochen wie ich nen 1cm Ast abhacken wollte.
Aus wut hab ich das Messer erstmal in die Botanik befördert. Habs dann aber wiedergefunden und schleifen lassen. Benutz es seit dem aber nicht mehr wirklich.
Einmal ein Endura 3 zerstört. Hab beim Auto reparieren zu sehr geheblt und mir dummerweise gedacht ich probier mal die Grenzen vom Endura aus. Tja,...echt zäh das Teil,..nur nicht zäh genug..gg
Ergebnis war ein gebrochener Griff.
Beim Fenstersetzen versucht ein Sück Klebeband vom Fensterbrett aufzuhebeln, da is die Spitze vom Endura 3 abgebrochen.
Beim Versuch eine Einwegpalette zu zerstören is mir die Spitze eines wunderschönen handgemachten Messers von Pater Albrecht abgebrochen. :-)
Hat es grad mal a paar Tage. :-)
Vielen Dank für eure Posts. Finds sehr interessant wobei eure Messer den Geist aufgegeben haben.
Welches Fazit kann man daraus ziehen? Da ich leider nicht sämtliche technische Details der von euch angegebenen Messer kenne (wie am Anfang des Threds beschrieben die Klingenstärke, Klingenmaterial und Klingenform) bin ich wohl immernoch auf eure Meinung angewiesen inwiefern diese zur Stabilität des Messers auschlaggebend sind.
Hoffe ihr versteht was ich meine...
Kristallrainer
29.01.09, 20:41
Scheint ja immer wieder auf drei Klassiker an Zerstörungsmethoden hinaus zu laufen:
- Hebeln
- Auf den Rücken hauen
- Mit der Spitze nach unten auf etwas Hartes fallen lassen
Wenn man die drei Sachen vermeidet, ist man, so scheint es mir, zu 90 % auf der sicheren Seite :D
Schau mal hier, Post #37 (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=29090&highlight=bajonett&page=2).
Mind-Phoug
05.02.09, 01:54
Guten Morgääähn ggg
hab im Herbst ne billigere Version eines Cold Steel Magnum Tanto [Klingenlänge 220mm,Materialstärke 5mm] nach Jahren der Extrembelastung geschrottet =(
Es hat von Grabarbeiten übers Brennholz hacken bis hin zu Wurfübungen alles mitgemacht,bis ich versuchte die Wurzeln eines frisch gefällten Baumes im eigenen Garten zu zerhacken/durchschneiden um den Stock aus der Erde zu bekommen.
Zuerst lockerte sich der Griff,danach war ganz Ende als die Klinge im 2ten Drittel brach :(
Schade eigentlich,es war mir immer ein hilfreicher Begleiter auf vielen Ausflügen/Wanderungen etc.
MfG,Mind-Phoug
Also mir ist bei 2en der ganz kleinen Victorinox mal die Klingenspitze weggebrochen, die hab ich dann beigeschliffen.
Das selbe ist meiner Freundin mit ihrem CRTK Wasp passiert, auch beischliffen und es fällt nicht auf.
Am schlimmsten war der Fall meines 3 Lagen Santoku Kochmessers.
Da gab es massive Ausbrüche an der Schneide weil versucht wurde, gefrohrene, Hefewürfel zu schneiden, das Messer war dann Schrott.
:(
Scheint ja immer wieder auf drei Klassiker an Zerstörungsmethoden hinaus zu laufen:
- Hebeln
- Auf den Rücken hauen
- Mit der Spitze nach unten auf etwas Hartes fallen lassen
1. und 3. ist klar, aber Schläge auf den Rücken muss ein Messer doch aushalten. Da brauche ich kein ER oder Strider oder 6-mm-tactical-Superstahl-Spezialmesser, ich habe schon einiges an Brennholz mit 2-mm-Klingen (rostend) gemacht.
Oder war's nur Glück ? :D
Grüße
Rainer
http://www.messerforum.net/showthread.php?goto=newpost&t=70245 :rolleyes:
Grüße
Micha
Chief Rocker
11.06.09, 11:16
Ist ja witzig, dass die Forumssuche das Wort "Messerzerstörung" als zu allgemein ansieht und deshalb ignoriert.
Ich habe zwar kein Messer zerstört, bin aber doch überrascht gewesen, als mir gestern mein Zero Tolerance ZT 0300 in der Küche aus Hüfthöhe auf Keramikfliesen gefallen ist.
Es sprang sofort auf dabei (sollte ja auch nicht sein, langsam glaube ich, dass sich "Zero Tolerance" bei diesen Messern auf den Öffnungsmechanismus bezieht :glgl:)
Nun sehe ich mal live, wie hart so ein Stahl ist. Es ist ein winziges Stückchen Metall von der Daumenrampe abgesprungen.
Hätte eher mit gar keiner Beschädigung, bis max. eine Delle gerechnet.
Kann heute auch noch ein Foto einstellen.
Wobei es ja nicht zerstört ist - aber einen Thread für leichte Beschädigungen wollte ich dann nicht extra aufmachen.
Ist ja witzig, dass die Forumssuche das Wort "Messerzerstörung" als zu allgemein ansieht und deshalb ignoriert....
Moin,
der Suchbegriff wird nicht ignoriert. Er ist einfach zu lang. Wenn ich mich recht erinnere:rolleyes:
Mind. 4, max. 14 Buchstaben.....:rolleyes:
es ist wohl eher 3/15....
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=40876&highlight=suchbegriff
Gruß
Olli
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