Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Passivität die mich ankotzt
TheLonestar
06.05.02, 16:09
Die Entwicklung der letzten Zeit hat uns gezeigt wohin die Reise in dieser "Demokratie" geht. Ein Totalverbot von allem was "Pieks" oder "Peng" macht, incl. Entmündigung des Bürgers zu einem steuerzahlenden Stimmvieh, das man bei Bedarf in Krisengebieten verheizen kann, aber außer Steuerzahlen und dem Kaiser neue Soldaten zu schenken, ansonsten keine Rechte besitzen darf.
Wer immer noch nicht kapiert, das: JÄGER, SPORTSCHÜTZEN; MESSERFREUNDE!!!!!!!, REENACTORS, MITTELALTERFREUNDE, KAMPFSPORTLER,
SAMMLER und und und an einem Strang ziehen MÜSSEN, da wir sonst alle VERBOTEN werden, ist in meinen Augen ein armes, realitätsfremdes Schweinchen.
Nicht jeder möchte seinen Abgeordneten mit Protestbriefen zuhageln (obwohl es wünschenswert wäre), aber was selbst der Dümmste und Passivste tun kann, dem sein Hobby und schlußletztendlich seine Bürgerrechte etwas wert sind:
ENDLICH MITGLIED IM FORUM WAFFENRECHT WERDEN!
Die 20 Mark im Jahr wird auch der Ärmste haben, um für Bürgerechte und sein Hobby einzustehen.
So. Und jetzt warte ich, daß die Figuren wieder unter ihren Steinen hervorgekrochen kommen, die auch nach Balisong, Stossdolch, Springmesser Totalverbot immer noch die Dummheit haben, behaupten zu wollen: Ein Messer ist keine Waffe und diese "Regierung" betrachtet Messer auch nicht als solche...
Gut gebrüllt , Lone :super:
Mitglied im FWR kann ich aber trotzdem nicht werden, ich bin nämlich schon seit ne ganzen Zeit drin ;)
Mit der Passivität hast Du Recht.
Mit dem FWR sehe ich es etwas anders: die haben sich für die Schußwaffenfraktion stark gemacht und fast alle Änderungswünsche durchgebracht, für die Messer aber keinen Finger gerührt. Da wurde noch nicht einmal im Diskussionsforum auf meine entsprechenden Aussagen eingegangen. Dies ist für mich auch Passivität.
Die einzige Änderung betreffs Stoßdolche geht möglicherweise mit auf einen meiner ersten Briefe zurück, in denen ich ein entsprechendes Jagdmesser abgebildet und um rechtliche Klarstellung gebeten hatte (war auch der einzige Brief, auf den ich Antwort erhalten hatte).
Leonardo75
06.05.02, 16:58
Hallo Lonestar!
Wenn, wie Guenter schreibt, das Forum Waffenrecht nichts für uns Messersammler, Messerliebhaber und Messermitsichherumschlepperohnedasmesser alswaffeanseher tut, dann werde ich da wohl auch kein Mitglied werden. Da unterstütze ich lieber Leute wie Guenter mit einer Unterschriftenliste zu dem Thema oder schreibe an Abgeordnete (auch wenn ich von denen keine Antwort zu dem Thema erhalten habe).
Aber aktiv bleiben in punkto Messerrecht sollten wir aktiv bleiben.
Es grüßt Dich der Leo.
TheLonestar
06.05.02, 17:00
@ Günther: Ok, aber jetzt geht es um die Wurst.
Wenn "Divide et impera" nun greift, d.h. der Messerfreund sagt: "Ja, was habe ich mit den Sportschützen zu tun", der Sportschütze sagt:"Ja, was habe ich mit den Messerfreunden, Kampfhundebesitzern und und zu tun". DANN HABEN WIR AUS DUMMHEIT VERLOREN!
Nochmal: Messerfreunde müssen Lobby bilden (is wohl eingeschlafen, lol), und sich mit dem Forum Waffenrecht vereinigen !!!! und dort partizipieren, mitreden, es müssen Gespräche mit dem FWR stattfinden, wenn z.B. nur 20 % der Forum Waffenrecht Mitglieder Messerfreunde sind, gibts Interessenserweiterungen. Alleine bringens die Messerfreunde nicht.
Aber wir haben ein gemeinsames Ziel: Dem Totalverbot von Waffen aller Art, eines zunehmend totalitär handelnden Staates entgegenzuwirken.
Das Forum Waffenrecht ist jetzt unsere Chance: Rein! Mitglied werden! und partizipieren, mitgestallten.
Oder alles über sich ergehen lassen. Und hinterher dicke Backen machen und jammern. Du hast die Wahl.
Aber lasst Euch schön gegeneinander ausspielen und in winzige Fraktiönchen aufteilen. DIVIDE ET IMPERA.
@Leo: Mit dem FWR habe ich auch nichts am Hut - aber es ist eine von vielen Möglichkeiten, aktiv zu werden - und so wie ich Lonestar verstanden habe, ging es ihm in erster Linie darum, die Leute aufzurütteln, damit sie überhaupt was tun, und nicht hauptsächlich darum, Werbung für das FWR zu machen.
Ich für meinen Teil schreibe lieber Briefe, überzeuge Beamte, Bekannte, Verwandte, beteilige mich an Petitionen/Unterschriftensammlungen etc. Wie man sich beteiligt, ist ja (fast) egal, Hauptsache man tut es. Die Passivität, die Lonestar beklagt, ist ja ein weit verbreitetes Problem, nicht nur im Bereich Waffen (-recht). Aber überall gilt: meckern aber nicht machen ist nicht.
TheLonestar
06.05.02, 17:28
Einige wollen nicht, andere können es nicht verstehen:
ALLEINE sind die NICHTORGANISIERTEN Messerfreunde ein Furz im Wind.
Das FWR bietet uns eine, ich behaupte Mal LETZTE REELLE CHANCE, sich zu Organisieren, bevor wir alle VERBOTEN worden sind. Das die Leute vom FWR nichts für die Messerfreunde tun IST DEFINITIV NICHT WAHR.
Aber es müssen auch dort Gespräche gefunden werden um einen gemeinsamen Konsenz zu finden, aber das ist SEKUNDÄR.
PRIMÄR ist: ORGANISIERT EUCH, sollange ihr noch könnt. DIE ORGANISATION die reel besteht, ist DAS FORUM WAFFENRECHT!www.fwr.de (http://)
Da existiert schon eine Struktur mit KÖNNERN UND KENNERN, diese Struktur können wir formen und mitnutzen.
In Bezug auf Messerfreunde existiert nichts außer DIESEM FORUM (Danke, Raimund!!!), worüber es sich nachzudenken lohnt, ODER HABE ICH DA WAS VERPASST????!!!!!
Aber geht jetzt wieder schön Schmieden und Sammeln von Kram der eh bald Vergangenheit ist, weil einige zu Doof zum sich Organisieren sind.
Leonardo75
06.05.02, 17:41
Original geschrieben von TheLonestar
ALLEINE sind die NICHTORGANISIERTEN Messerfreunde ein Furz im Wind.
OT
Ein Furz im Wind kann auch ganz schön stinken, hängt von der Windrichtung ab ;).
OT Ende
Hallo Lonestar!
Welche Dinge hat denn das Forum Waffenrecht bisher für uns Messerfreunde durchgesetzt? Ich bin da wirklich deinformiert, vielleicht kannst Du mir da ja weiterhelfen.
Gruß Leo.
TheLonestar
06.05.02, 17:56
Original geschrieben von Leonardo75
Welche Dinge hat denn das Forum Waffenrecht bisher für uns Messerfreunde durchgesetzt? Ich bin da wirklich deinformiert, vielleicht kannst Du mir da ja weiterhelfen.
Ob es bei Dir am Können oder Wollen des Verstehens hapert, kann ich nicht beurteilen. Aber das Du meine Postings nicht richtig liest, ist ersichtlich. ICH HABE NICHT BEHAUPTET, das daß Forum Waffenrecht für die Messerfreunde SCHON etwas durchgesetzt hat. Ich habe von REELEN CHANCEN gesprochen und von einer bestehenden Struktur, die wir nutzen und mitgestallten können und von Gesprächen die ZWISCHEN Vertretern beider Interessengruppen stattfinden MÜSSEN um GEMEINSAM etwas zu erreichen.
Aber Danke für den Ausbremsungsversuch und nun (so würde es wohl Schlappen formulieren ;):"Husch, husch, zurück unter Deinen Stein und spiel noch ein bisschen mit Deinen Messern bis sie Dir der Herr Schutzmann im "Dienste der inneren Sicherheit" wegnimmt.
Ach Lonestar, Du hast einfach eine soooo gewinnende Art :D
Leonardo75
06.05.02, 18:31
Hallo Lonestar!
Original geschrieben von TheLonestar
Das die Leute vom FWR nichts für die Messerfreunde tun IST DEFINITIV NICHT WAHR.
[/B]
Hast Recht Lonestar, meine Aussage war zu weit gefasst, ich formuliere sie mal um:
Was haben die Leute vom FWR für uns Messerfreunde bisher getan?
Ich finde es schwierig sich einem Verein anzuschließen, ohne dass ich weiß, was der Verein überhaupt für meine Interessen in der Vergangenheit getan hat.
Wenn eine Mitgliedschaft sinnvoll erscheint, wäre es dann nicht sinnvoller, sich nicht als Einzelmitglieder sondern als Verband Messerforum direkt anzumelden? Die Kosten wären vergleichsweise geringer, wenn mich nicht alles täuscht. Allerdings habe ich von Verenisrecht wenig Ahnung. Wo ist denn der Unterschied zwischen Verein und Verband? Wäre ein Beitritt als Verband ohne erhöhten Aufwand (Verbandsgründung, Kassenwart, usw.) möglich?
Wie sieht es dann mit dem Mitspracherecht aus? Hat ein Verband das gleich Mitspracherecht, wie die gleiche Anzahl an Einzelpersonen?
Viele Grüße,
Leo.
Leonardo75
06.05.02, 18:33
Original geschrieben von TheLonestar
Ob es bei Dir am Können oder Wollen des Verstehens hapert, kann ich nicht beurteilen.
Vermutlich beides, Verstehen ist bei mir ein langwieriger Prozess ;) .
Gruß Leo.
Maik Amelmann
06.05.02, 18:36
DEUTSCHE VOLKSGENOSSEN!
KAUFT NICHT BEIM SPORTSCHÜTZEN!
Und wer die Besitzer von schiessendem Spielzeug gleichsetzt mit den Millionen von verfolgten und ermordeten jüdischen Männern, Frauen und Kindern, würdigt diese auf unglaubliche Weise herab.
Meine Meinung.
Im übrigen verleiht die übermässige Verwendung von Grossbuchstaben und Ausrufungszeichen keiner Argumentation Nachdruck.
Und die Gleichsetzung von Messer==Waffe/Schusswaffe passt mir überhaupt nicht, meine Messer dienen mir als Werkzeug, zum Beispiel zum Öffnen von Paketen und Briefen. Und nicht jeder Messersammler wird gleich ein Verfechter von liberalen Schusswaffengesetzen sein wollen. Ich glaube kaum, dass das FWR eine gute Plattform für alle ist.
Quote of the Day:
"Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind!" (Terry Pratchet)
Sorry Lonestar,
aber Deine Meinung "macht mit... es gibt keine Alternativen... sonst seit Ihr die unmündigen Dummerchen" finde ich dann doch ein wenig radikal formuliert!
Einen Ausbremsungsversuch konnte ich da nun auch nicht erkennen, eher eine sachliche Bemerkung, das ein Engagement auch immer ein beidseitiges Bemühen vorraussetzt!
Wenn also jemand einwirft, daß er sich nunmal im Forum Waffenrecht nicht gut aufgehoben fühlt, sollte man das IMHO ernstnehmen und nicht mit unsachlichen Bemerkungen abtun, ansonsten wird das sicherlich niemand für’s FWR begeistern…
Mag ja sein, das Du in der Sache recht hast, aber für eine konstruktive Gesprächsgrundlage halte ich das so nicht! Ich denke, da müßte man vielleicht etwas sachlicher rangehen! Ich denke mal, einige Mitglieder des Messerforums sind bereits am FWR interessiert/organisiert und für sicherlich einen Großteil der Mitglieder im Messerforum gilt vielleicht auch schlicht und ergreifend die Tatsache, das sie auch noch andere Interessen haben, für die sie sich einsetzen und organisieren! Das sie „zu doof sind“ sich zu organisieren halte ich da doch fast schon für eine anmaßende Beleidigung!
Mal kurz OT:
Was sagt mir eigentlich das Statement:
DEUTSCHE VOLKSGENOSSEN!
KAUFT NICHT BEIM SPORTSCHÜTZEN
Kann ich mir gerade nicht so recht einen Reim drausmachen???
Grüße und alles nicht so bitter ernst sehen,
rfindigo
Das Forum Waffenrecht ist ein Gerüst, das bereits besteht und Kontakte zu den Maßgeblichen Stellen unterhält. So etwas aufzubauen kostet Zeit und Geld. Ebenso wie eine Partei sich an ihren Mitgliedern orientiert, tut dies auch eine Interessenvertretung. Wenn diese hauptsächlich aus Waffenherstellern/-händlern und Schützen und Jägern besteht, dann behandelt das FWR natürlich deren Interessen. Will man nun (ein paar Sekunden vor Zwölf) Einfluß erlangen, dann kann man entweder im Blitztempo eine eigene Organisation aufbauen, oder man tritt massenhaft in eine bestehende ein und versucht damit diese in die gewollte Richtung zu lenken. Wenn das FWR statt der jetzigen 27 tausend Mitglieder noch 10 tausend Messerfreunde zusätzlich hätte, dann wäre es zum einen finanziell besser gestellt, zum anderen hätte es mehr Gewicht und zusätzlich kann das Forum dann nicht einfach über die 10000 Messerfreunde in seinen Reihen hinwegblicken, sondern muß auch deren Anliegen unterstützen.
Problem dabei ist leider, daß Privatpersonen beim Forum nur Fördermitglieder sind und kein Stimmrecht haben. Also müssten sich Verbände anschließen (Hersteller- oder Konsumentenverbände) um auch Stimmrecht innerhalb des FWR zu haben.
Darum geht es, nicht darum was das FWR bisher getan hat.
Leonardo75
06.05.02, 19:04
Hallo Maik, hallo rfindingo!
Vielen Dank für Eure Unterstützung. Mir gefällt der Ton von Lonestar natürlich auch nicht, aber wahrscheinlich ist er im Augenblick einfach ein wenig aufgebracht. Da kann man schonmal härtere Töne anschlagen, ohne es böse zu meinen. Aber gerade im Messerforum ist ein guter Umgangston ja eine gute Diskussionsgrundlage, es wäre schade die zu verlieren.
@Hanker: Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann können nur Verbände im Forum Waffenrecht aktiv sein. Dann würde eine Mitgliedschaft von einzelnen Messersammlern im Forum Waffenrecht ohne eine eigene kleine Verbandsorganisation, die ihre Interessen aktiv vertritt, wenig Auswirkungen auf die Aktionen des Forums Waffenrecht haben, oder?
Es grüßt Euch der Leo.
crashlander
06.05.02, 19:15
10 000 Messerfreunde ? Unser Forum hat gut 1000, würde also wohl nicht allzuviel Gewicht haben (und bitte jetzt keine Kommentare in die Richtung "Opfermentalität":p). Dazu kommt, daß das Forum m. E. keine richtige Rechtsform in D hat, es gehört Raimund und der ist Österreicher. Da müsste man ja eine komplette Organisation aufbauen, von 0 auf 100 sozusagen.
Von der Grundkonzeption her frage ich mich auch, ob das FWR das richtige ist. Es gibbet sicher mehr Schusswaffenbesitzer als Messerfans in D, die sich einer Organisation anschließen würden - klar, sie sind von jeher strengeren Kontrollen unterworfen. Bei Messern gibts verboten oder erlaubt, bei Waffen gibts verboten und erlaubt, wenn das und das und das erfüllt ist. Da ist es ganz klar, daß man sich organisiert, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten. Das FWR ist zudem (so hab ichs jetzt gesehen) ausschließlich von Gewerbebetrieben gegründet worden, die ihr Geld mit Schusswaffen verdienen. Und der Markt dürfte momentan bei weitem größer sein als der Messermarkt. Ich glaube nicht, daß in dieser Grundkonzeption Messer vorgesehen sind, von Jagdmessern einmal abgesehen. Da fehlt das wirtschaftliche Interesse. Klingt hart, aber den Eindruck hatte ich nunmal.
Wie wärs denn, wenn jetzt-schon-fwr-Mitglieder sich dort mal umhören, wie die Stimmung geg. Messerfans ist? Klar sind 20 Mücken nicht viel wenns ums Hobby geht, aber die Kohle Leuten in den Rachen zu werfen, die mit meinem Hobby nix zu tun haben und auch nichts dafür machen - sorry, aus Prinzip nicht.
"Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind!" (Terry Pratchet) :super:
Hilf mir, in welchem Buch war das ? Wachen Wachen möglicherweise?
DEUTSCHE VOLKSGENOSSEN!
KAUFT NICHT BEIM SPORTSCHÜTZEN
Finde ich etwas unangebracht.
@Maik Amelmann, rfindigo: Ihr sprecht mir aus der Seele.
Allerdings bleibt das Problem bestehen, daß eine organisierte Interessenvertretung stärker ist als viele einzelne Stimmen, seien sie auch noch so laut. Das FWR ist sicher für viele eine Option, aber welche Organisationsmöglichkeiten bieten sich den anderen? Die Erleuchtung über die Patentlösung will mir gerade nicht so recht kommen :(
Mich würde auch mal interessieren, was denn das FWR schon für die Messerfraktion getan hat, wenn sich der Joachim Streitberger auf einer Versammlung nicht einmal zu dem Thema ansprechen lassen wollte.
Leonardo75
06.05.02, 19:39
Hallo Lonestar!
Guenters Frage möchte ich auch gerne beantwortet sehen, schließlich schreibst Du ja, dass nicht nichts für die Messerfraktion getan wurde.
Gruß Leo.
Ich weiß ja nicht wie das FWR organisiert ist, aber in der Generalversammlung könnte man das vermutlich schon einbringen- oder sogar Funktionäre wählen, die mehr Interesse in dieser Richtung haben. Die Argumentation Lonestars halte ich für schlüssig- in unserem System der repräsentativen Demokratie werden eben nur Verbände, nicht einzelne in den Gesetzwerdungsprozeß eingebunden- das ist ein Fact. Mit Einzelnen wird eben nicht verhandelt, Briefe hin oder her.
Ich werde jedenfalls mit Univ.-Prof. Csaszar von der IWÖ reden, ob wir als "Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht" auch verstärkt auf Messerfans eingehen können. Ich glaube den Test haben wir schon bestanden- immerhin bestand eine der wenigen Erleichterungen des WaffG 1996 darin, daß Springmesser in Ö. legal wurden. Jagdverband und IWÖ haben dies dem Ministerium abgerungen.
Dennoch ist mir der Kreis der "Waffen-im-weitesten-Sinn" Besitzer zu eng- Hundefans haben oft nichts am Hut mit Waffen, ebenso Kampfsportler (ob das jetzt Sinn macht oder nicht, spielt dabei keine Rolle). Worum es viel eher geht, ist Medien und Volksvertretern klarzumachen, daß Demokratie nicht Terror der Mehrheit heißt- und wenn sie dafür flächenmäßig mit Klagen und einstweiligen Verfügungen eingedeckt werden müssen (ein anderer Grund warum ich das US System bewundere- dort trifft der Oberste Gerichtshof sehr oft politisch unangenehme Urteile im Sinne der Freiheitsrechte).
Wenn "wozu braucht der das- ich brauch das nicht" zum Maßstab der Gesetzgebung wird, wären wohl nur mehr Fußball im TV, Bier und Blödzeitung erlaubt, wären Rechtsstaat und Grundrechte ad absurdum geführt. Die Parallelen der Hundeverordnungs- zur Waffendebatte sind klar erkennbar- undurchführbare, wirkungslose Anlaßgesetzgebung, die garantiert die falschen erwischt, wird aufgrund von bad-news geilen Medienberichten durchgedrückt. Ach ja, ein paar Neurotiker, die sich vor allem und jedem fürchten, werden sicher ruhiger schlafen. Das Problem ist nur, daß deren Kreuzzug weitergeht bis alles verboten ist, was auch nur irgendwie potentiell schaden könnte...
Jetzt fällt es den Waffenbesitzern auf den Kopf, daß viele vor einiger Zeit meinten "sind ja nur Kampfhunde", denn das System ist dasselbe. Der Irre hat die Vorderschaftrepetierflinte nicht verwendet-trotzdem weg damit, er hat nur 40 Schuß verfeuert- weg mit großen Munitionsmengen zu Hause, er hat im Verein immer nur statisch geschossen- weg mit IPSC( das ja einige Naive für "kampfmäßiges Schießen halten), etc. - all das läuft nach demselben Muster ab, wie damals bei Erlassung der HVs.
DAGEGEN, gegen diesen ideologischen Überbau, diesen Übergang zur "Kontrollgesellschaft" Deleuzes, der Grundrechte und Lebensqualität zerstört, die Menschen gegeneinander aufbringt und lediglich einer Meute geifernder Bluthunde, sprich den Medien, nützt, gilt es mobil zu machen. Wenn die diversen unliebsamen Miderheiten nicht bald "the bigger picture" erkennen, und sich solidarisieren, ist es zu spät.
MfG
Cato
Ein Beitrag dazu aus einer Newsgroup:
"Wenn das neue Waffengesetz so aussehen wird, wie die neuen verworrenen Hundeverordnungen, dann könnt ihr euch wirklich warm anziehen. Bei uns Hundebesitzern wurde das Grundrecht auf unverletzbarkeit der Wohnung einfach eingeschränkt.Jeder Kinderschänder kann sich darauf berufen, aber kein Hundebesitzer.
Was wird euch wohl blühen? Da kommen mir schon ganz dunkle Gedanken, bei der derzeitigen Medienhetze gegen Waffen, Videos usw.
Hausdurchsuchungen, vorläufige Festnahmen, verleumdung duch böse Nachbarn. Es gibt da viele Möglichkeiten.
Vor einem Jahr habe ich schon gefragt, welche Randgruppe als nächstes durch die Presse gehetzt wird. [...]
Mitfühlende Grüße eines Nichtwaffenbesitzers
Rolf Wotke
www.parkasite.de"
@Hanker: Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann können nur Verbände im Forum Waffenrecht aktiv sein. Dann würde eine Mitgliedschaft von einzelnen Messersammlern im Forum Waffenrecht ohne eine eigene kleine Verbandsorganisation, die ihre Interessen aktiv vertritt, wenig Auswirkungen auf die Aktionen des Forums Waffenrecht haben, oder?
So sieht es im wesentlichen aus. Einzelmitglieder können nur Fördermitglieder sein. Stimmrecht würde man nur erhalten, wenn man sich wiederum zu einer Vereinigung zusammenschließt und diese dem FWR als Vollmitglied beitritt.
Allerdings kann man sicher auch Einfluß erhalten wenn mehrere Einzelmitglieder mit dem Fokus auf Messer per Brief, Telefonat, EMail, etc. an das FWR herantreten und ein wenig Beachtung auch für diesen Aspekt des Waffenrechts anmahnen.
Andererseits, nachdem bei der Unterschriftenaktion nur gut 200 die Online-Petition unterschrieben und noch viel weniger die Papierpetition, fehlt mir etwas die Hoffnung. Im Stapel der weit über 100 Tausend Unterschriften des FWR sind "unsere" sicher untergegangen. Außer der Ausnahme des Faustmesserverbots für Jäger und Kürschner (und selbst da ist ein Zusammenhang zur Unterschriftenliste mehr als fraglich) hat alles wohl nichts gebracht.
HankEr: weshalb können eigentlich Einzelmitglieder nur Fördermitglieder sein? In der Satzung steht (zumindest laut Homepage):
Die ordentliche Mitgliedschaft im Verein steht allen natürlichen und juristischen Personen offen, die als Anbieter oder Nutzer zur "zivilen Waffenbranche" im weiten Sinne zählen, also auch Fachzeitschriften und Messegesellschaften.
Und Nutzer sind wir doch alle, oder?
Günter, da bin ich jetzt überfragt. In der Realität scheint es halt so zu sein, nach den Statuten klingt es anders. Die 15Euro-Mitgliedschaft ist auf jeden Fall nur eine Fördermitgliedschaft.
Leonardo75
06.05.02, 21:13
Hallo HankEr!
Sind die jetzt noch teurer geworden? Ich hatte immer von 20 DM gelesen.
Gruß Leo.
15 Euro nur wenn man per Rechnung bezahlt. Bei Einzugsermächtigung nur 12 Euro. Sorry!
Jetzt kapiere ich die ganze Choose übrigens glaube ich auch. Mit diesem beitrag wird man nicht direkt Mitglied im FWR, sondern nur im Förderkreis.
Aufnahmeantrag zum Förderkreis Forum Waffenrecht (http://www.fwr.de/fwraufnahmeantrag.htm)
P.S.: Ich finde TheLonestar's Ton auch nicht gut, kann seine Wut aber sehr gut nachvollziehen.
TheLonestar
06.05.02, 23:48
Original geschrieben von Cato
Wenn die diversen unliebsamen Miderheiten nicht bald "the bigger picture" erkennen, und sich solidarisieren, ist es zu spät.
Das ist der Punkt.
TheLonestar
07.05.02, 00:28
Ok, sorry für meinen Ton, komme eben vom Training, jetzt gehts schon ein wenig besser.
VORSCHLAG: Da es anscheinend keine wie auch immer geartete Vertretung
(außer diesem Forum) für "Messerfreunde" gibt, schlage ich vor, eine solche zu schaffen.
Wenn wir nicht bald Butter bei die Fische tun, ist Schicht. Das leuchtet wohl hier jedem ein.
Es könnte so aussehen, das wir erstmal alle Personen sammeln, die bereit sind daran mitzuwirken und ich bin jetzt schon gespannt wieviele aus diesem Tread mitmachen, oder ob nur viel heisse Luft via Tastatur kam.
Leonardo 75 bist du im Rahmen deiner Möglichkeiten mit dabei????
Maik Amelman????
Cato?????
HankER?????
Guenter????
TacHead????
Crashlander?????
All ihr anderen ???
Es ist Zeit Farbe zu bekennen!
Mit meinen Möglichkeiten bin ich dabei!
Das kann bedeuten: Treffen, Satzungen ausarbeiten, Briefe an Händler senden, Unterschriften sammeln, einen Verein gründen,...
Dann könnte man alle die mit Messern und verwandten Stahlwaren zu tun haben ORGANISIEREN: Die Sammler, die Hersteller und Schmiede, die Kampfsportler und und. Jede Gruppe muß Mitspracherecht haben und sich vertreten fühlen.
Wenn wir eine "Fahne" haben werden sich Viele unter Ihr versammeln.
Die Händler und Hersteller die ihre Familien ernähren müssen, die Sammler und Kampfsportler die sich nicht ausgrenzen und kriminalisieren lassen, die Basisdemokraten, die in Bürger- und Menschenrechten keinen Anachronismus sehen.
Dann kann auch auf dieser Basis mit FWR und und verhandelen/zusammengeschlossen werden und weiteres.
Ein erster Schritt wäre vielleicht ein Chat zum Thema "Organisation der Messerfreunde"
Was denkt Ihr??
Jetzt ist es zu spät, bis die Vereinsgründung gelaufen ist und man mit der "Lobbyarbeit" anfangen kann sind die Gesetze schon durch und selbst wenn der Verein schon bestehen würde, so wäre jetzt nach dem Amoklauf kaum noch wirksam auf die Politiker einzuwirken! Es sind nur noch 6 Monate bis zur Wahl und die Politiker werden die Gruppe bedienen, von denen sie sich die meisten Stimmen erhoffen und die größte Gruppe ist nun mal die, die aufgehetzt durch die Medien der Meinung ist: weg mit Waffen, weg mit "Gewaltspielen" usw. da wird nicht nach rationalen Gesichtspunkten von den Politikern gehandelt/entschieden - wenn die hohen Herrn überhaupt je rationalen Handeln! – sondern da geht es nur ums Kalkül wie bekommt man die meisten Stimmen!
Nur meine persönliche Meinung.
TheLonestar
07.05.02, 01:25
Nein, Geist, es ist niemals zu spät! Niemals!
Selbst wenn irgendwelche Gesetze erlassen und alles verboten wird.
Selbst wenn Du (wie eben in einem anderen Forum gelesen) verboten bekommst die Hände aus der Tasche zu nehmen, Du könntest ja jemanden schlagen oder erwürgen.
Solange Widerstand von uns organisiert wird, ist immer Gegendruck, Kampf und Hoffnung da. Andere unliebsame "Randgruppen" (vielleicht als nächstes die bösen Motorradfahrer) werden stigmatisiert, kriminalisiert und ausgegrenzt werden, wie es mit den Sportschützen, "Kampfhunde"besitzern und Messerfreunden geschah und geschieht. Es werden immer mehr.
Geist, bist Du bereit mitzuarbeiten ?, dann sind wir schon zu zweit und ich habe es im Urin, daß es noch ein paar mehr werden...
@TheLonestar
Klar können Gesetze auch wieder zurückgenommen werden, nur grade oft geschieht das nicht, wenn in D mal ein Gesetzt verabschiedet ist dann bleibt das auch meist, selbst wenn sich die Politischelage ändert! Um das zu ändern zu wollen müsste man die gesamte Politischelandschaft in D ändern. Also ein Verein mit vielleicht 1000 Mitgliedern hat bei weitem nicht das Gewischt dazu um Einfluss nehmen zu können! So Sprüche wie: dann gehe doch in die Politik dann kannst du was ändern ist so ein UNSINN. Bei den Politischenstrukturen in D, ist es eher unwahrscheinlich das selbst wenn man in die Politik geht man einen Position erreicht wo man wirklich Einfluss nehmen kann (ist sicher 1000mal geringer als ein 6er im Loto), da ja selbst Abgeordnete so stimmen "müssen" wie die Politischeführung der Partei es vorgibt.
Vielleicht könnten Messersammler + Waffen-/Munitionssammler + Sportschützen + Jäger gemeinsam was erreichen! Oder noch besser wäre, sagen wir mal eine ´Vereinigung zum Schutz der Bürgerrechte und Privatsphäre´, wo oben genannte + Gamer + Filmfans usw. zusammen dann so viel Politischesgewicht hätten das sie wirklich was ändern könnten! Die Wahrscheinlichkeit das so was geschieht ist aber sehr gering, da jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Ja ich bin frustriert, und sehe das ganze pessimistisch... vielleicht bin ich aber auch nur Realist!!!
@Geist: die Frustration kann ich verstehen. Doch auch wenn ich die Lage nicht ganz so verzweifelt und die Entwicklung nicht ganz so zielgerichtet sehe wie Lonestar oder Cato, haben die beiden schon Recht damit, daß 1. etwas getan werden muß (wer Demokratie und Freiheitsrechte haben will, muß sich auch dafür einsetzen) und 2. es niemals zu spät ist. Je länger man wartet, desto schwieriger wird es, Entwicklungen entgegenzusteuern oder gar sie zurückzunehmen.
Das Problem, das ich bei der Gründung einer eigenen Interessenvertretung - nach dem Hautproblem der Trägheit - sehe, ist die Heterogenität sowohl der Interessen als auch der Lösungsvorschläge. Ich persönlich bin nicht bereit, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die Vorschläge oder politische Ansichten vertreten, die mir zutiefst zuwider sind, auch wenn sie in Teilen gleiche Ziele verfolgen (das bezieht sich mehr auf meine Unizeit als auf die Leute im Forum). Als gebranntes Kind und wegen obiger Bedenken werde ich mich auch an der Gründung einer landesweiten Interessenvertretung der Messerfreunde nicht aktiv beteiligen, sorry. Lieber werde ich doch noch aktives Grünenmitglied und versuche das, was Geist für unmöglich hält (ich spiele ja kein Lotto, vielleicht verbessert das meine Chancen :irre: ). Vielleicht kann ich Cem Özdemir beerben :steirer:
Mal wieder im Ernst: sollte eine Organisation geschaffen werden, hinter der ich stehen kann, sieht das anders aus. Zahlendes Mitglied wäre dann eh keine Frage, ein Ortsverein München dann - denke ich doch - schnell geschaffen, da würde ich dann auch sehr aktiv dran arbeiten.
Gruß,
Marko
erstmal hallo, "lonestar", bin ganz deiner meinung. ein gesetzliches "messerverbot" ist schnell beschlossen, auch wenns keiner glaubt. in österreich haben wir den IWÖ, und auch ich rate jeden blankWAFFENfreak, dort schleunigst mitglied zu werden.
united we stand, divided we fall!!
gruß
tuco
Original geschrieben von TheLonestar
wieviele aus diesem Tread mitmachen, oder ob nur viel heisse Luft via Tastatur kam.
Ich bin schon ziemlich engagiert in der IWÖ, dem lokalen Tierschutzverein (ist das nicht echt scizophren?!)- und noch dazu ein Ösi! Nachdem ich regelmäßig mit Prof. Csaszar (IWÖ Präsident) in Kontakt stehe, und der eine gute Gesprächsbasis mit Herrn Streitberger hat, soll versuchen hier mal via zwei Ecken das FWR auf die deutschen Messerfreunde (und ihre bisherige sträfliche Vernachlässigung) hinzuweisen?
MfG
Cato
@Tuco und Cato
wo ist die Kontaktadresse zum IWÖ???
@Lonestar
brauchtest den neuen Avatar wohl zur Image-aufbesserung;)
Ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu : es gibt nichts Gutes außer man tut es! und dafür ist es selten zu früh und niemals zu spät.
Ich bin Mitglied im FWR obwohl ich nicht selbst aktiv schiesse, weil ich zu dem Zeitpunkt einfach keine auch nur annähernd so einflussreiche und kompetente Organisation gesehen habe die meine Interessen als Messer-Freund vertreten könnte.
Wenn es eine solche jetzt/dann gibt umso besser.
Es wurde letztlich schon mal auf die Probleme der Gründung einer solchen Vereinigung hingewiesen, Vereinsrecht, politischer Einfluss, etc.....
Lonestar hat doch mit einem völlig recht: 7 Leute die sich zu einem Verein zusammenschliessen nimmt niemand ernst- außer die sich selbst.
Im FWR sind bereits viele Tausend Mitglieder organisiert und anstatt die Öffentlichkeit (die Messer UND Waffen als solche in Bausch und Bogen verdammt oder im gemäßigten Fall ignoriert) für unsere Belange zu interessieren tun wir uns damit bei Leuten die selbst Restriktionen und Einschränkungen Ihrer Rechte hinnehmen müßen um Längen leichter.
Es ist vielleicht nicht das bestmögliche aber immer noch besser als nichts.
Ich habe als Zahnarzt immer wieder mit Patienten zu tun denen ich dringend zu Zahnersatz rate um Ihre Restzähne zu schützen und erhalten.
Da gibt es dann Leute die sagen: das was ich gerne will kann ich mir jetzt nicht leisten, als tu ich erstmal garnix und warte bis ich im Lotto gewinne um mir dann auf einen Schlag alles mit Diamanten und Platin machen zu lassen. Wenn dies Leute dann später tatsächlich mal Geld haben ist der Zug meistens schon abgefahren und zwar ohne sie.
Die Leute die sich erstmal was einfaches aber stabiles machen lassen, haben später immer noch die Möglichkeit es besser zu machen, sie haben Ihre Chancen gewahrt.
Soll auf unsere Situation bezogen heißen: lieber erstmal einen kleinen Schritt in die richtige Richtung tun und sich dem Ziel langsam nähern als darauf zu warten und zu hoffen dasselbe mit einem Riesensatz punktgenau zu erreichen - aber erst wenn ALLE Voraussetzungen exact erfüllt sind - das passiert nämlich nie.
Webside der IWÖ: http://www.iwoe.at/
Ich habe als Zahnarzt immer wieder mit Patienten zu tun denen ich dringend zu Zahnersatz rate um Ihre Restzähne zu schützen und erhalten.
Da gibt es dann Leute die sagen: das was ich gerne will kann ich mir jetzt nicht leisten, als tu ich erstmal garnix und warte bis ich im Lotto gewinne um mir dann auf einen Schlag alles mit Diamanten und Platin machen zu lassen. Wenn dies Leute dann später tatsächlich mal Geld haben ist der Zug meistens schon abgefahren und zwar ohne sie.
Die Leute die sich erstmal was einfaches aber stabiles machen lassen, haben später immer noch die Möglichkeit es besser zu machen, sie haben Ihre Chancen gewahrt.
Das ist eine ganz hervorragemde Parabel für die Situation in der wir uns hier befinden.
Jetzt die Chancen nutzen die man hat, oder noch ewig nach der optimalen Lösung suchen, bis der Zug abgefahren ist?
Leonardo75
07.05.02, 14:25
Hallo!
Die IWÖ ist doch eigentlich eine österreichische Organisation, kann die denn überhaupt in Deutschland aktiv sein? Wäre ja klasse, wenn die sich mit der Messerthematik stärker beschäftigen. Oder halt Mitglied werden und nach Österreich umziehen.
Im Ernst, gibt es eine irgendwie geartete Zusammenarbeit zwischen IWÖ und FWR? Wäre doch eine interessante Sache, schließlich verfolgen beide ähnliche Belange.
Gruß Leo.
TheLonestar
07.05.02, 14:55
Original geschrieben von Camig
@Tuco und Cato
@Lonestar
brauchtest den neuen Avatar wohl zur Image-aufbesserung;)
@ Camig: das stimmt, nachdem einige ihre tiefe Betroffenheit über den Spruch:
DEUTSCHE VOLKSGENOSSEN! KAUFT NICHT BEIM SPORTSCHÜTZEN!,
signalisierten bin ich mit mir ins Rigorosum gegangen und kam zu der Erkenntnis, daß selbst die Faust aus Stahl am besten im Samthandschuh aufgehoben ist. In meinen Avatar bin ich selbst ganz verliebt, "Sie" ersetzt nun den vorherigen, bösen Mann, da sich sonst einige daran erschrecken könnten.:hmpf:
Hi Lonestar,
der Link zum FWR tut´s nicht!!
Leonardo75
07.05.02, 18:22
@Lonestar:
Huch, die Avatarfrau ist ja zu Fürchten,
jetzt mache ich doch nicht mehr mit. Was sagt denn meine Freundin dazu, mit fremden Frauen und so ;)?
Gruß Leo.
Leonardo75
07.05.02, 18:42
Hallo Camig!
Bei mir funktioniert folgender Link (http://www.fwr.de/).
Gruß Leo.
Einschränkungen, Zensur, Verbote, Regelungen.... alles zum Schutz vor uns selbst!?
In einer Demokratie sind Regeln notwendig um ein gutes Zusammenleben aller zu ermöglichen. Doch die Regelungen die in den letzten Jahren betreffend Waffen und Waffenbesitz gemacht wurden sind haarsträubend und man das ruhig als reine Anlassgestzgebung bezeichnen. Als Österreicher fällt mir hier sofort das Verbot der ach so bösen "Pump Guns" ein nachdem ein junger Mann seine Eltern mit dieser damals frei erhältlichen Waffe erschossen hat. Dann gab es noch Zöbern (Schüler läuft in Schule mit Waffe von Vater Amok) und einen Selbstmord eines 10-jährigen Mädchens mit der Waffe eines Armeeangehörigen in der Steiermark. Die Deutschen hatten als traurigen Höhepunkt ihr Erfurt. Tatsache ist, dass die meisten Trgödien hätten verhindert werden können wenn die BEHÖRDEN nach den Gesetzten gehandelt hätten. Die Aufzählung aller Fehler die von den Behörden gemacht wurden würde den Rahmen dieses Posts sprengen, aber man kann alles in entsprechenden Fachmagazinen wie www.visier.de nachlesen. Diese Informationen schaffen es nie in die Nachrichten. Anstatt dessen wird sofort über die Verschärfung des Waffengesetzes diskutiert und eine Entwaffnung der "Waffennarren" gefordert. [Warum werden Sportschützen, Messersammler, Sammler von delaborierter Munition etc. als Narren bezeichnet? Was ist mit Briefmarkensammlernarren, Vogelbeobachternarren, Töpfernarren...???]
Eine Entwaffnung der Narren! Betrachtet man die Geschichte (das sollte man viel öfter tun) so zeichnet sich ein erschreckendes Bild ab. Immer vor großen sozialen und wirtschaftlichen Umbrüchen haben die regierenden Machthaber das Volk versucht zu entwaffnen. Im Mittelalter war es dem kleinen Bauer verboten einen Bogen zu besitzen, in Frankreich durfte man keine Schwerter besitzen, im Dritten Reich wurde der Waffenbesitz für Private verboten....es gibt noch viele solche Beispiele. Dem Volk soll dabei die letzte Instanz der Notwehr genommen werden. Ich spreche nicht davon das wir "Narren" einen Sturm auf Berlin oder Wien planen, nein, ganz im Gegenteil. Ich bin Österreicher, Europäer und ich bin Vertreter dieser Werte. Ich will keine Revolution, keinen Bürgerkrieg und keine Paramilitärischen Einheiten. Ich will keine Mitmenschen mit meiner Messersammlung aufschlitzen. Ich will keine Regierung oder Politiker mit meinen Sportwaffen stürzen und dann die Macht an mich reissen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es einem Volk möglich sein soll sich in ALLER LETZTER INSTANZ zu wehren. Demokratische Wahlen und Gespräche sollen die Grundlage sein, nicht Gewalt. Die Entwaffnung durch die Regierenden zeigt aber, dass die Regierenden offensichtlich Angst vor dem eigenen Volk hat. Es wird einem gesagt das ja alles nur dem eigen Schutz dient. Ich bin 24 Jahre alt und ich muss von mir selbst geschützt werden? Ich könnte mich ja mit meiner Sportwaffe selbst verletzen. Ich könnte mir ja das Steakmesser ins Auge rammen. Ich könnte mir ja mit einer Glasscherbe Verletzungen zufügen. Leute, das führt zu nichts. WIR ALLE sind mündige Staatsbürger. Sei es nun in Deutschland, Österreich, den Niederlanden oder irgendwo anders. Wir sind mündige Bürger und wir brauchen uns nicht vor uns selbst schützen zu lassen. [Dieser Satz hört sich furchtbar an, gell]
Die Vorreiterländer in Sachen Waffenverbot wie England und Japen zeigen wohin es führt. Menschen mit kriminellen Intentionen besitzen dort weiterhin Waffen, während die mündigen, gesetzestreuen Bürger auf die Bobbies mit den Schlagstöcken warten. Die Anzahl der Schusswaffendelikte ist angestiegen (komisch) und in Japan besinnen sich kriminelle und Amokläufer auf die guten alten Schwerter (Mann tötet zahlreiche Kinder in Kindergarten mit Samurai Schwert).
Machen wir nicht den gleichen Fehler wie in England. Dort haben die unterschiedlichen Interessensvertretungen der "Waffennarren" mehr gegeneinander als miteinander gekämpft. Wir sollten alle - egal ob Messer-, Schusswaffen-, Jäger-, Kampfsportliebhaber - an einem Strick ziehen. Gemeinsam sollten wir alle demokratischen Mittel ausschöpfen um unsere friedlichen Hobbies weiter legal betreiben zu können. Sagen wir den Medien mit präziser und analytischer Art den Kampf an, wenn sie (wie immer) versuchen durch "Angstberichterstattung und Falschinformation" Quoten auf unsere Kosten machen.
Recht so cutter.
Es ist nun mal eine statistisch erwiesene Tatsache, daß die meisten Straftaten mit Schußwaffen mit illegal erworbenen Waffen begangen werden. Und so wäre es auch bei einem Verbot von Messern.
Aber das wollen die feinen Politiker nicht einsehen.
Wie soll man denn Waffen gegenüber Werkzeugen abgrenzen? Küchenmesser, Äxte(normale), Macheten z.B. sind doch alles Werkzeuge.
Ich fordere stattdessen: härtere Strafen für Straftaten mit Waffen.
Recht so cutter.
Es ist nun mal eine statistisch erwiesene Tatsache, daß die meisten Straftaten mit Schußwaffen mit illegal erworbenen Waffen begangen werden. Und so wäre es auch bei einem Verbot von Messern.
Aber das wollen die feinen Politiker nicht einsehen.
Wie soll man denn Waffen gegenüber Werkzeugen abgrenzen? Küchenmesser, Äxte(normale), Macheten z.B. sind doch alles Werkzeuge.
Ich fordere stattdessen: härtere Strafen für Straftaten mit Waffen.
Ihr habt es noch gut was Messer betrifft in D, wenn man das mit der CH vergleicht. Paradoxerweise ist die CH aber viel liberaler was den Waffenbesitzt betrifft (nicht für lange, nach dem beitritt zu Schengen, ist es auch bei uns zu ende). Das heisst einfach, nachdem es in D, beinah unmöglich eine Waffe zu besitzen, wird der dortige Legislator sich mit den vielen Messertragenden beschäftigen müssen, um die öffentliche Sicherheit zu steigern :lach:
Die einzige Möglichkeit sich dem zu wiedersetzen ist Lobying über eine Organisation.
Das ein Messer im allgemeinen keine Waffe in D ist sehr schön, aber schon kurios. Meine Pistole ist nämlich auch keine Waffe :haemisch: (ich sammle sie und benutzte sie als Sportsinstrument). Man sollte sich lieber darauf einschiessen, das ein mündiger und nicht krimineller Bürger, das Anrecht auf Waffen (im allgemeinen hat), anstatt zu versuchen, künstlich darauf zu bauen, das auf alle Ewigkeiten, Messer nur als Gebrauchsgegenstand angesehen werden. Nichts geht schneller als ein Messer rechtlich in eine Waffe zu verwandeln (so in der CH geschehen).
mfg von den Eidgenossen
joker
Was willst du eigentlich? Ich werd aus dir nicht schlau.
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.